Gelebte Utopie im gesellschaftlichen Kontext Das Beispiel der Kommune Niederkaufungen soll die TeilnehmerInnen anregen herauszufinden, welche Vorstellungen und Wünsche sie für ihre Zukunft haben. Kennzeichnend für die Kommune Niederkaufungen sind: * zusammen leben und arbeiten; * gemeinsame Ökonomie; * Entscheidungsfindung im Konsens; * gemeinsame Verantwortung füreinander; * nachhaltige Wirtschaftsweise. Wir wollen uns fragen, ob diese Lebensform geeignet ist, auf Entwicklungen unserer Gesellschaft Einfluss zu nehmen, und ob sie Anregungen für die Lebens- und Arbeitsweise der TeilnehmerInnen bietet. Termin: 5.-9.5.2008 Information & Anmeldung: Tagungs- und Begegnungshaus Niederkaufungen, Kirchweg 1, D-34260 Kaufungen Tel.: (0 56 05) 80 07 30, Fax 80 07 40 E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de www.kommune-niederkaufungen.de Kontakt E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de
Eingeladen vom AStA der FH Düsseldorf Eintritt: frei Veranstalter: Karawane, AStA FH Düsseldorf
10:00-20:00
Eine philosophische Feldvermessung Soll jeder das Gleiche bekommen oder nur im Verhältnis zur Leistung? Diese und weitere Fragen stellt sich der Referent Dr. Hans Schiller (FH Düsseldorf) Seit der Antike wird Gerechtigkeit als Gleichheit bestimmt. Aber Gleichheit ist kein einfacher Begriff. Soll jeder das Gleiche bekommen oder nur im Verhältnis zur Leistung? Leistung was ist das überhaupt? Das einzige Kriterium der Verteilung, ist Verteilung - das einzige Gebiet der Gerechtigkeit? Wer bestimmt eigentlich darüber? Ist Gerechtigkeit nicht einfach eine Machtfrage? Eintritt: frei Veranstalter: zakk, mit freundlicher Unterstützung des Ministerpräsidenten des Landes NRW
09:00-14:00
Ende Mai findet die "Jahrestagung Kerntechnik" in Hamburg statt. Die wohl größte Versammlung der Atomlobby in diesem Land. Anti-Atom-Initiativen bereiten sich darauf vor, die Atombande in der Hansestadt gebührend zu begrüßen und deren geplanten Werbefeldzug für die weiteren Nutzung der Atomenergie zu durchkreuzen. Auftakt wird nach derzeitigem Planungsstand Montag, der 26. Mai mit einem Konzert und einer Kundgebung im Schanzenpark sein. Am Dienstag-Vormittag, wenn die Atomlobby ihre Tagung mit viel politischer Prominenz eröffnet, wird es ab 9 Uhr Aktionen vor den Toren des Veranstaltungsortes, dem CCH am Dammtor geben. Unterstützung ist gewünscht: AntiAtomBüro Hamburg aabbuero ät nadir.org oder Robin Wood Hamburg. Kontakt E-Mail: aabbuero ät nadir.org
14:00-22:00
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Jörg Husar, Politologe China ist längst eine globale Wirtschaftmacht, die in Kürze Deutschland vom dritten Platz der "Exportweltmeister" verdrängen wird. Fünf der weltweit größten Unternehmen sind chinesisch, wobei China vor allem Handelsbeziehungen mit afrikanischen und arabischen Ländern unterhält, aus denen sich die westlichen Industriemächte zurückgezogen haben, vermeintlich wegen deren Nichteinhaltung von ethischen und sozialen Standards. Aber auch mit Lateinamerika hat China inzwischen zahlreiche Abkommen und Joint-Ventures abgeschlossen, besonders im Bereich Rohstoffe und Bergbau. Diese Entwicklungen sind unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards kritisch zu beobachten. Es handelt sich bei den ökonomischen Beziehungen von China mit Lateinamerika meist um bilaterale Handels- und Investitionsabkommen. Venezuela steht dabei im Zentrum der chinesischen Energiepolitik in Lateinamerika, um die Abhängigkeit von Erdölimporten aus dem Nahen Osten zu verringern. Umfassende Handelsabkommen im Bereich Ressourcen und Agrarprodukte wurden auch mit Argentinien und Brasilien abgeschlossen. Die Beziehung zwischen China und Chile haben bereits eine relativ lange Geschichte, was nicht zuletzt auf der marktliberalen Haltung Chiles und seiner östlichen Küstenlage beruht. Eine Sonderstellung nimmt Mexiko ein, da sich die wirtschaftlichen Beziehungen auf den Export von Textilien und Elektronik erstreckt. Diesem Handel wohnt allerdings eine latente Konkurrenz inne, da Mexiko mit seinen multinationalen Weltmarktfabriken ein eigenes internationales Interesse an diesem Marktsegment hat. Auch für Cuba haben die chinesischen Exporte eine große Bedeutung: die Waren werden zu günstigen Preisen eingeführt, was auch darauf zurückzuführen ist, dass China Cuba einen großzügigen Kredit zukommen ließ. Wir wollen in diesem Seminar untersuchen welche Rolle die chinesische Wirtschaftsexpansion für Lateinamerika hat. Dabei werden wir auch kritisch die entwicklungspolitischen und ökologischen Konsequenzen hinterfragen, in Hinblick auf den Einfluss dieser Handelsbeziehungen auf die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte in der Region. Eintritt frei!
17:30-19:30
Gelebte Utopie im gesellschaftlichen Kontext Das Beispiel der Kommune Niederkaufungen soll die TeilnehmerInnen anregen herauszufinden, welche Vorstellungen und Wünsche sie für ihre Zukunft haben. Kennzeichnend für die Kommune Niederkaufungen sind: * zusammen leben und arbeiten; * gemeinsame Ökonomie; * Entscheidungsfindung im Konsens; * gemeinsame Verantwortung füreinander; * nachhaltige Wirtschaftsweise. Wir wollen uns fragen, ob diese Lebensform geeignet ist, auf Entwicklungen unserer Gesellschaft Einfluss zu nehmen, und ob sie Anregungen für die Lebens- und Arbeitsweise der TeilnehmerInnen bietet. Termin: 5.-9.5.2008 Information & Anmeldung: Tagungs- und Begegnungshaus Niederkaufungen, Kirchweg 1, D-34260 Kaufungen Tel.: (0 56 05) 80 07 30, Fax 80 07 40 E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de www.kommune-niederkaufungen.de Kontakt E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de
Was wird aus der Heide?
Bundesverteidigungsminister Jung hat deutlich gemacht: Die
Bundesregierung will das Bombodrom. Gerichtliche Auseinandersetzungen können die militärische Nutzung weiter verzögern, aber letztlich kann nur eine politische Entscheidung dazu führen, dass dieses Militärprojekt aufgegeben wird. Widerstand ist nötig... Im Rahmen der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein" haben bereits über
2800 Menschen erklärt, dass sie, sollte es zum Übungsbeginn kommen, das
Bombodrom-Gelände betreten werden, um die Bombenabwürfe durch ihre Anwesenheit zu behindern. ... und braucht Vorbereitung Wir wissen nicht, wie lange es noch dauert, bis wir unsere Ankündigung wahr machen und den Platz besetzen müssen, um einen Übungsbetrieb zu verhindern. Aber wir wissen: Je besser wir uns schon jetzt in aller
Öffentlichkeit darauf vorbereiten, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Bundesregierung von ihrem Vorhaben ablässt. Im Herbst 2007 haben zwei Tagestrainings der Kampagne "Bomben nein - wir
gehen rein" stattgefunden. Dabei entstand der Wunsch nach einem weiteren
Training mit mehr Zeit. Wir laden deshalb ein zu einem Aktionstraining am
Wochenende 16.-18. Mai 2008. Wir beginnen am Freitag, den 16. Mai um 18 Uhr und Ende am Sonntag, den 18. Mai um 14 Uhr. Damit genug Zeit für Austausch und Begegnung ist, schlagen wir vor, dass
auch diejenigen, die es nicht weit nach Hause haben, vor Ort übernachten.
Für Übernachtung und Verpflegung bitten wir um einen Unkostenbeitrag von
30 Euro pro Person. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Inhalte: Rollenspiele und praktische Übungen
Wie verhalten wir und, wenn wir Polizei, Bundeswehr oder Wachschutz
begegnen?
Wie können wir in brenzligen Situationen zur Deeskalation beitragen?
Was tun, wenn gegen uns Gewalt angedroht oder angewendet wird? Ortsbegehung
Geographische Kenntnisse rund ums Bombodrom erwerben, Umgang mit Karte und
Kompass üben. Wir bitten um Anmeldung und Überweisung des Teilnahmebeitrags bis zum
5. Mai 2008.
Bankverbindung: Gert Strohschneider, Postbank Leipzig, BLZ 86010090,
Konto Nr. 888603903, Verwendungszweck "Bomben nein" Infos und Anmeldung zum Training: Sichelschmiede, Beyschlagstr. 11a, 13503
Berlin, Tel. 030-43671621, info ät sichelschmiede.org Kampagnenbüro: Rudolf-Breitscheid-Str. 38, 16816 Neuruppin, Tel./Fax:
03391-403291, Mobil: 0160-93820874, info ät bombennein.de
Internet: www.bombennein.de Kontakt E-Mail: info ät sichelschmiede.org
Critical Mass - Die monatliche Fahrradfahrt mit Massencharakter, weltweit an vielen Orten, ohne festen Ablauf und OrganisatorInnen. Seit Dezember 2006 wieder jeden letzten Freitag im Monat in Berlin. Critical Mass Fahrten zelebrieren das Fahrradfahren und wollen ihre Rechte im dominierten motorisierten Verkehr geltend machen. Keine Demonstration! Die Fahrten finden im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt. Priorität: Normal
09:00-09:00
Die BI "Kein Atommüll in Ahaus", der AKU Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen laden für den 1. bis 4. Mai zur Frühjahrs-Konferenz der Anti-Atom-Bewegung nach Ahaus ein. Am 1. Mai wird auf der BI-Wiese das traditionelle Maifest der BI Ahaus stattfinden, vom 2. bis 4. Mai dann die eigentliche Konferenz. Erwartet werden zahlreiche inländische wie ausländische Anti-Atom-Bewegte, um folgende Themen zu diskutieren: Sofortiger Atomausstieg, Urananreicherung, Atomtransporte, Endlagerung, Atomkonzerne, Internationale Vernetzung und militärische Dimension. Kommt nach Ahaus und macht mit!! http://www.bi-ahaus.de
Ende Mai findet die "Jahrestagung Kerntechnik" in Hamburg statt. Die wohl größte Versammlung der Atomlobby in diesem Land. Anti-Atom-Initiativen bereiten sich darauf vor, die Atombande in der Hansestadt gebührend zu begrüßen und deren geplanten Werbefeldzug für die weiteren Nutzung der Atomenergie zu durchkreuzen. Auftakt wird nach derzeitigem Planungsstand Montag, der 26. Mai mit einem Konzert und einer Kundgebung im Schanzenpark sein. Am Dienstag-Vormittag, wenn die Atomlobby ihre Tagung mit viel politischer Prominenz eröffnet, wird es ab 9 Uhr Aktionen vor den Toren des Veranstaltungsortes, dem CCH am Dammtor geben. Unterstützung ist gewünscht: AntiAtomBüro Hamburg aabbuero ät nadir.org oder Robin Wood Hamburg. Kontakt E-Mail: aabbuero ät nadir.org
16:00-18:00
Gelebte Utopie im gesellschaftlichen Kontext Das Beispiel der Kommune Niederkaufungen soll die TeilnehmerInnen anregen herauszufinden, welche Vorstellungen und Wünsche sie für ihre Zukunft haben. Kennzeichnend für die Kommune Niederkaufungen sind: * zusammen leben und arbeiten; * gemeinsame Ökonomie; * Entscheidungsfindung im Konsens; * gemeinsame Verantwortung füreinander; * nachhaltige Wirtschaftsweise. Wir wollen uns fragen, ob diese Lebensform geeignet ist, auf Entwicklungen unserer Gesellschaft Einfluss zu nehmen, und ob sie Anregungen für die Lebens- und Arbeitsweise der TeilnehmerInnen bietet. Termin: 5.-9.5.2008 Information & Anmeldung: Tagungs- und Begegnungshaus Niederkaufungen, Kirchweg 1, D-34260 Kaufungen Tel.: (0 56 05) 80 07 30, Fax 80 07 40 E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de www.kommune-niederkaufungen.de Kontakt E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de
Die BI "Kein Atommüll in Ahaus", der AKU Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen laden für den 1. bis 4. Mai zur Frühjahrs-Konferenz der Anti-Atom-Bewegung nach Ahaus ein. Am 1. Mai wird auf der BI-Wiese das traditionelle Maifest der BI Ahaus stattfinden, vom 2. bis 4. Mai dann die eigentliche Konferenz. Erwartet werden zahlreiche inländische wie ausländische Anti-Atom-Bewegte, um folgende Themen zu diskutieren: Sofortiger Atomausstieg, Urananreicherung, Atomtransporte, Endlagerung, Atomkonzerne, Internationale Vernetzung und militärische Dimension. Kommt nach Ahaus und macht mit!! http://www.bi-ahaus.de
Karin Leukefeld Journalistin) berichtet über die Menschenrechte und Frauenrechte in Zeiten militärischer Besatzung im Irak Die USA haben ihren völkerrechtswidrigen Krieg unter dem bewusst falschem Vorwand geführt, gegen eine Bedrohung durch ABC Waffen anzutreten. Die nunmehr 5 Jahre andauernde illegale Besetzung des Landes sollte der Bevölkerung angeblich politische Stabilität, sowie die Einhaltung von Menschenrechten bringen. Das Gegenteil ist eingetreten. Die Referentin wird über die aktuelle Lage und die Hintergründe berichten. Sie ist bekannt als Korrespondentin und Berichterstatterin, in letzter Zeit insbesondere aus Irak und Syrien. Eintritt: frei Veranstalter: VDJ (Vereinigung Demokratischer Juristinnen & Juristen) & zakk
10:00-18:00
Gespräche, Information, Fachsimpeleien offenes Treffen für alle Interessierten; jeden 2. Mittwoch im Monat ab 20 Uhr - jetzt im ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf Flingern; bei gutem Wetter im Biergarten, sonst in der Kneipe Erreichbar per ÖPNV: mit 706 bis Fichtenstraße Kontakt Name: Sabine Ellersick Kontakt E-Mail: s.ellersick@nadeshda.org
09:30-12:00
MITTWOCHSFRÜHSTÜCK IM ZAKK Das Düsseldorfer Erwerbslosenfrühstück in Eigenregie von/für Erwerbslose selbst organisiert! Seit Anfang März treffen sich im zakk Erwerbslose mittwochs zum Frühstück. Im Anschluss finden Workshops und Veranstaltungen statt: 09:30 - 10:30 Frühstück 10:30 - 11:00 offene Gesprächsrunde 11:00 - offen Plakat / Aktionswerkstatt *Macht mit! * *Gemeinsam was tun, statt allein zu „verHartzen“!* Eintritt: Frühstücksbuffet 1,50 EUR Veranstalter: Düsseldorfer Erwerbslose & zakk
10:00-16:00
09:30-09:30
18:00-21:00
10:00-21:00
Gelebte Utopie im gesellschaftlichen Kontext Das Beispiel der Kommune Niederkaufungen soll die TeilnehmerInnen anregen herauszufinden, welche Vorstellungen und Wünsche sie für ihre Zukunft haben. Kennzeichnend für die Kommune Niederkaufungen sind: * zusammen leben und arbeiten; * gemeinsame Ökonomie; * Entscheidungsfindung im Konsens; * gemeinsame Verantwortung füreinander; * nachhaltige Wirtschaftsweise. Wir wollen uns fragen, ob diese Lebensform geeignet ist, auf Entwicklungen unserer Gesellschaft Einfluss zu nehmen, und ob sie Anregungen für die Lebens- und Arbeitsweise der TeilnehmerInnen bietet. Termin: 5.-9.5.2008 Information & Anmeldung: Tagungs- und Begegnungshaus Niederkaufungen, Kirchweg 1, D-34260 Kaufungen Tel.: (0 56 05) 80 07 30, Fax 80 07 40 E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de www.kommune-niederkaufungen.de Kontakt E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de
Feministische Perspektiven der Arbeitergesellschaft Referentin: Prof. Dr. Brigitte Stolz-Willig, FH Frankfurt Main Heute ist das Scheitern einer Familienpolitik, die an der funktionalen Geschlechtertrennung und Stabilisierung der Ehe mit männlichem Alleinverdiener ausgerichtet war, offen zu Tage getreten. Der Abschied vom traditionellen Ernährermodell zielt auf eine Verallgemeinerung der Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen und Männern, freilich ohne die ungleichen Bedingungen für die Teilhabe an Erwerbsarbeit, insbesondere die Zuständigkeit von Frauen für Familien- und Sorgearbeit, zu berücksichtigen. Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Beschäftigungsformen verstärkt nicht nur die Anforderungen an eine Synchronisation von betrieblichen und familialen Zeitanforderungen und Belastungen, sondern repräsentiert mit ihrem Diktat der uneingeschränkten "Marktfähigkeit" der Arbeitskraft die systematische Ausgrenzung des nach wie vor Frauen zugeschriebenen Reproduktionsbereichs. Verbetrieblichung der gesamten Lebensführung bedeutet für qualifizierte Frauen und Mütter einen konditionierten Zugang zu prestigeträchtigen Erwerbsarbeitschancen: Die Delegation der reproduktiven Aufgaben an weniger qualifizierte oder privilegierte Frauen ist Voraussetzung für eine Karriere. In die deutsche Familienpolitik ist also Bewegung gekommen, doch zu welchem Ziel hin? Die Begründung der familienpolitischen Reformen aus Standortinteressen und demografischer Bestandswahrung begünstigt die Gewinner des Arbeitsmarkts und lässt ihre Verlierer da, wo sie sind: im sozialen Abseits. Während erwerbstätige Eltern von den familienpolitischen Reformen, Elterngeld und steuerliche Berücksichtigung der Kinderbetreuung, profitieren, wird die soziale Lage armer Eltern und ihrer Kinder festgeschrieben. Es ist verantwortungslos, den Mangel an Kindern zum politischen Top-Thema zu machen und zugleich den Mangel der Kinder zu ignorieren. Tatsächlich ist eine Leitbilddebatte überfällig, in deren Zentrum die Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche und die gesellschaftliche Verantwortung für deren Bildungs- und Lebenschancen zu stehen haben. Eintritt: frei Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Redatktion WIR FRAUEN & attac Düsseldorf
Seit Februar protestieren die BewohnerInnen des Flüchtlingslagers Katzhütte gegen ihre Unterbringung in einem ehemaligen Ferienlager mitten im Thüringer Wald. Sie fordern stattdessen die Auflösung aller Lager. In einer öffentlichen Resolution heißt es: „Wir wollen ein Ende von diesem Leben voller Schikanen und psychischer Folter! Wir wollen in normalen Häusern leben und nicht in Baracken! Wir wollen dieses miserable Heim schließen! Wir rufen euch auf, uns zu unterstützen in unserem Kampf um unsere Würde!“ http://thecaravan.org/node/1489, http://thevoiceforum.org/node/701 Katzhütte liegt zwar im Osten Deutschlands, doch der Betreiber des Lagers sitzt in Sottrum – gerade mal 30 Kilometer von Bremen entfernt. Es handelt sich um die Unternehmensgruppe K&S, einem der führenden Anbieter beim Bau und Betrieb von Sozialimmobilien und Seniorenresidenzen in Deutschland. Großspurig heißt es auf ihrer Website: „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, Zufriedenheit, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der von uns betreuten und gepflegten Menschen zu erreichen.“ Ob K&S diesen Anspruch in seiner Betreuung alter Menschen einlöst, wissen wir nicht. Klar ist jedoch, dass in Katzhütte die Rechte der BewohnerInnen mit Füßen getreten werden – auch durch die von K&S eingesetzte Heimleiterin. Bereits seit den 1990er Jahren gehört K&S zu jenen Firmen, die durch den Betrieb von Flüchtlingslagern und Obdachlosenunterkünften satte Extragewinne einfahren. Wir rufen deshalb zu einer Kundgebung vor der Firmenzentrale in Sottrum auf – inklusive anschließender Demo durch den Ort. Unsere Forderung lautet, dass K&S von seinem Betreibervertrag zurücktritt. Denn bislang verschanzen sich die zuständigen Behörden in Thüringen hinter ihrem Vertrag mit K&S – oder anders: Sie behaupten, sie seien an den Vertrag gebunden und könnten deshalb nur wenig tun. Der Flüchtlingsprotest in Katzhütte hat bereits überregional Aufmerksamkeit erfahren. Um so wichtiger ist es, dass der Druck von allen Seiten erhöht wird! Gerade Dienstleister wie K&S sind druckempfindlich – denn sie haben ein Image zu verlieren! Sottrum kann auch mit dem Zug erreicht werden. Vom Bahnhof sind es 3 Kilometer bis zu K&S – am besten ist es deshalb, mit Fahrrädern zu kommen (Zug ab 9.36 Uhr, Bremen/Hbf – es werden Leute mit Ortskenntnis dabei sein). Grundsätzlich fordern wir: Abschaffung der Residenzpflicht! Stopp aller Abschiebungen! Lager schließen! Für globale Bewegungsfreiheit! Gleiche Rechte für alle! Mehr Infos: www.thevoiceforum.org Kundgebung und Demo werden organisiert von Antirassistischen Plenum Oldenburg-Blankenburg, von NoLager Bremen und von der Karawane Bremen Repression gegen Solidaritätsdelegation in Katzhütte http://thevoiceforum.org/node/782
BRIGITTE PICK Die ehemalige Rektorin der Rütli Schule in Berlin Neukölln liest aus ihrem Buch "Kopfschüsse". Brigitte Pick war 36 Jahre lang Schulleiterin der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln. Diese Schule hat vor einem Jahr Schlagzeilen gemacht. Ihr Buch widmet sich den Ereignissen davor, erzählt von der Geschichte der Schule, den Erfahrungen der Autorin und beschreibt mit scharfem kompromisslosem Blick die Situation in der sich Schule mit all ihren Facetten heute befindet. Die Ereignisse der Rütli-Hauptschule beleben seitdem die bundesweite Diskussion neu über die Hauptschule als Ort der geballten Perspektivlosigkeit und stellen unser Schulsystem in Frage, das in allen Schulformen auf Aussonderung und Abschiebung von Schülern baut. Eintritt: frei Veranstalter: Düsseldorfer Appel & zakk. Eine Veranstaltung im Rahmen von "Respekt & Mut 2007"
MITTWOCHSFRÜHSTÜCK IM ZAKK Das Düsseldorfer Erwerbslosenfrühstück in Eigenregie von/für Erwerbslose selbst organisiert! Seit Anfang März treffen sich im zakk Erwerbslose mittwochs zum Frühstück. Im Anschluss finden Workshops und Veranstaltungen statt: 09:30 - 10:30 Frühstück 10:30 - 11:00 offene Gesprächsrunde 11:00 - offen Plakat / Aktionswerkstatt *Macht mit! * *Gemeinsam was tun, statt allein zu „verHartzen“!* Eintritt: Frühstücksbuffet 1,50 EUR Veranstalter: Düsseldorfer Erwerbslose & zakk
Niedrige Geburtenraten, leere Renten- und Pflegekassen – die Lage retten sollen jetzt die Frauen, indem sie mehr Kinder bekommen und noch mehr Alte pflegen? Auch Antje Schrupp sieht in ihrem Buch «Methusalems Mütter» große «Chancen des demographischen Wandels». Aus feministischer Sicht widerlegt sie die Behauptung, kinderlose Karrierefrauen seien Schuld an der überalterten Gesellschaft. Zudem gibt sie überzeugende Beispiele dafür, welche gesellschaftliche Rollen ältere Menschen - insbesondere Frauen - ausfüllen könnten. Eintritt: 6,- / 4,- EUR erm. Veranstalter: WeibsStücke (kom!ma, Frauen-Bücher-Zimmer e.V., Buch am Dreieck, Frauenbüro der Landeshauptstadt Düsseldorf & zakk) & Wir Frauen
Was wird aus der Heide?
Bundesverteidigungsminister Jung hat deutlich gemacht: Die
Bundesregierung will das Bombodrom. Gerichtliche Auseinandersetzungen können die militärische Nutzung weiter verzögern, aber letztlich kann nur eine politische Entscheidung dazu führen, dass dieses Militärprojekt aufgegeben wird. Widerstand ist nötig... Im Rahmen der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein" haben bereits über
2800 Menschen erklärt, dass sie, sollte es zum Übungsbeginn kommen, das
Bombodrom-Gelände betreten werden, um die Bombenabwürfe durch ihre Anwesenheit zu behindern. ... und braucht Vorbereitung Wir wissen nicht, wie lange es noch dauert, bis wir unsere Ankündigung wahr machen und den Platz besetzen müssen, um einen Übungsbetrieb zu verhindern. Aber wir wissen: Je besser wir uns schon jetzt in aller
Öffentlichkeit darauf vorbereiten, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Bundesregierung von ihrem Vorhaben ablässt. Im Herbst 2007 haben zwei Tagestrainings der Kampagne "Bomben nein - wir
gehen rein" stattgefunden. Dabei entstand der Wunsch nach einem weiteren
Training mit mehr Zeit. Wir laden deshalb ein zu einem Aktionstraining am
Wochenende 16.-18. Mai 2008. Wir beginnen am Freitag, den 16. Mai um 18 Uhr und Ende am Sonntag, den 18. Mai um 14 Uhr. Damit genug Zeit für Austausch und Begegnung ist, schlagen wir vor, dass
auch diejenigen, die es nicht weit nach Hause haben, vor Ort übernachten.
Für Übernachtung und Verpflegung bitten wir um einen Unkostenbeitrag von
30 Euro pro Person. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Inhalte: Rollenspiele und praktische Übungen
Wie verhalten wir und, wenn wir Polizei, Bundeswehr oder Wachschutz
begegnen?
Wie können wir in brenzligen Situationen zur Deeskalation beitragen?
Was tun, wenn gegen uns Gewalt angedroht oder angewendet wird? Ortsbegehung
Geographische Kenntnisse rund ums Bombodrom erwerben, Umgang mit Karte und
Kompass üben. Wir bitten um Anmeldung und Überweisung des Teilnahmebeitrags bis zum
5. Mai 2008.
Bankverbindung: Gert Strohschneider, Postbank Leipzig, BLZ 86010090,
Konto Nr. 888603903, Verwendungszweck "Bomben nein" Infos und Anmeldung zum Training: Sichelschmiede, Beyschlagstr. 11a, 13503
Berlin, Tel. 030-43671621, info ät sichelschmiede.org Kampagnenbüro: Rudolf-Breitscheid-Str. 38, 16816 Neuruppin, Tel./Fax:
03391-403291, Mobil: 0160-93820874, info ät bombennein.de
Internet: www.bombennein.de Kontakt E-Mail: info ät sichelschmiede.org
09:00-22:00
Der Tauschring Düsseldorf lädt zum Frühstück ein. Infos und Austausch für alle Interessierten. Eintritt: Kleines Frühstücksbuffet: 1,50 EUR Veranstalter: Düsseldorfer Tauschring http://www.tauschring-duesseldorf-und-umgebung.de
Die BI "Kein Atommüll in Ahaus", der AKU Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen laden für den 1. bis 4. Mai zur Frühjahrs-Konferenz der Anti-Atom-Bewegung nach Ahaus ein. Am 1. Mai wird auf der BI-Wiese das traditionelle Maifest der BI Ahaus stattfinden, vom 2. bis 4. Mai dann die eigentliche Konferenz. Erwartet werden zahlreiche inländische wie ausländische Anti-Atom-Bewegte, um folgende Themen zu diskutieren: Sofortiger Atomausstieg, Urananreicherung, Atomtransporte, Endlagerung, Atomkonzerne, Internationale Vernetzung und militärische Dimension. Kommt nach Ahaus und macht mit!! http://www.bi-ahaus.de
Gelebte Utopie im gesellschaftlichen Kontext Das Beispiel der Kommune Niederkaufungen soll die TeilnehmerInnen anregen herauszufinden, welche Vorstellungen und Wünsche sie für ihre Zukunft haben. Kennzeichnend für die Kommune Niederkaufungen sind: * zusammen leben und arbeiten; * gemeinsame Ökonomie; * Entscheidungsfindung im Konsens; * gemeinsame Verantwortung füreinander; * nachhaltige Wirtschaftsweise. Wir wollen uns fragen, ob diese Lebensform geeignet ist, auf Entwicklungen unserer Gesellschaft Einfluss zu nehmen, und ob sie Anregungen für die Lebens- und Arbeitsweise der TeilnehmerInnen bietet. Termin: 5.-9.5.2008 Information & Anmeldung: Tagungs- und Begegnungshaus Niederkaufungen, Kirchweg 1, D-34260 Kaufungen Tel.: (0 56 05) 80 07 30, Fax 80 07 40 E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de www.kommune-niederkaufungen.de Kontakt E-Mail: tagungshaus(at)t-online.de
Vor 75 Jahren, am 10. Mai 1933, ließen die gerade an die Macht gekommenen Nazis in zahlreichen deutschen Städten Tausende von Büchern so genannter „undeutscher Autoren“ verbrennen. Die VHS im zib erinnert am Freitag, den 9. Mai um 19.00 Uhr mit einem Themenabend an die Bücherverbrennung, eines der schlimmsten Ereignisse der deutschen Kulturgeschichte. Der Referent, Wolfgang Hoffmann, wird das damalige Geschehen erläutern und schildern, welche Autoren kurz darauf ins Exil gingen oder den Weg in die „innere Emigration“ wählten und welche längerfristigen Folgen das für die Literatur in Deutschland gehabt hat. Die Ausführungen des Referenten werden durch filmisches Dokumentationsmaterial ergänzt. Interessenten können sich zu dieser Veranstaltung (1.010) noch bis zum 3. Mai bei der VHS im zib unter der Rufnummer 02303/103-714 anmelden. Pressekontakt: Stadt Unna, Kulturbetriebe Unna, Andreas Müller, Tel.: 02303/103-733
MITTWOCHSFRÜHSTÜCK IM ZAKK Das Düsseldorfer Erwerbslosenfrühstück in Eigenregie von/für Erwerbslose selbst organisiert! Seit Anfang März treffen sich im zakk Erwerbslose mittwochs zum Frühstück. Im Anschluss finden Workshops und Veranstaltungen statt: 09:30 - 10:30 Frühstück 10:30 - 11:00 offene Gesprächsrunde 11:00 - offen Plakat / Aktionswerkstatt *Macht mit! * *Gemeinsam was tun, statt allein zu „verHartzen“!* Eintritt: Frühstücksbuffet 1,50 EUR Veranstalter: Düsseldorfer Erwerbslose & zakk
Sonia Lara aus El Salvador wurde gekündigt, weil sie sich als Näherin gewerkschaftlich organisieren wollte. Heute arbeitet sie bei einer Nicht-regierungsorganisation, die das Geschäftsgebaren von Firmen wie adidas und Puma an ihren Produktions-standorten untersucht. Veranstalter: Nicaragua-V.-Düsseldorf, DGB Region Kontakt E-Mail: regine-barth@t-online.dePriorität: Sehr hoch
Wöchentlicher Treff für Menschen mit geistiger Behinderung... Jeden Montag von 17.30 bis 19.30 Uhr gibt es im zakk die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung die Welt des Computers und des Internets zu entdecken. Für Interessierte gibt es bei späteren Treffen die Möglichkeit, Veranstaltungen des zakk zu besuchen und hinter die Kulissen zu schauen. Die Teilnahme ist kostenlos, vorherige Anmeldung aber dringend erforderlich! Eintritt: frei Veranstalter: zakk
Buntes Programm für Kind und Kegel Informationsstände - Getränke - Essen Wir laden Sie herzlich ein ! Ihre BI "Kein Atommüll in Ahaus" http://www.bi-ahaus.de/
MITTWOCHSFRÜHSTÜCK IM ZAKK Das Düsseldorfer Erwerbslosenfrühstück in Eigenregie von/für Erwerbslose selbst organisiert! Seit Anfang März treffen sich im zakk Erwerbslose mittwochs zum Frühstück. Im Anschluss finden Workshops und Veranstaltungen statt: 09:30 - 10:30 Frühstück 10:30 - 11:00 offene Gesprächsrunde 11:00 - offen Plakat / Aktionswerkstatt *Macht mit! * *Gemeinsam was tun, statt allein zu „verHartzen“!* Eintritt: Frühstücksbuffet 1,50 EUR Veranstalter: Düsseldorfer Erwerbslose & zakk