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N: Giessen #
V: Gerd #
T: #
G: #
I: Haftadresse 05.1990 - 06.1990: Luisenstrae 90, 5200 Siegburg;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1990;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1990; #
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N: Gieler #
V: #
T: #
G: #
I: 01.1943 Gauleiter Mnchen; #
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N: Giffels #
V: Hubert #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   1939/1940 wirkt er als Konsulatssekretr I. Klasse am Konsulat
   in Bergen am Einmarsch der Wehrmacht in Norwegen mit;
   nach 1945:
   Kanzler am Bonner Konsulat in Lyon (bis 1962 ?);
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gille #
V: Alfred #
T: Dr. #
G: #
I: vor 1945:
   NS-Brgermeister in Ltzen;
   Mitglied der NSDAP-Gauleitung Ostpreuen;
   Beisitzer am Volksgerichtshof;
   nach 1945:
   Bundesvorsitzender der "Landsmannschaft Ostpreuen";
   Landesvorsitzender des "Bundes der Vertriebenen" in Schleswig-
   Holstein;
   stellvertretender Vorsitzender der "Gesamtdeutschen Partei";
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gille #
V: Herbert Otto #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   NSDAP (Nr.: 537 337);
   SS-Gruppenfhrer und Generalleutnant der Waffen-SS
   (SS-Nr.: 39 854);
   Kommandeur der 5. SS-Panzerdivision "Wiking";
   nach 1945:
   ab 09.09.1951 (etwa) Mitglied des vorlufigen Prsisiums VdS;
   ab 11.1951 Hrsg.: Wiking-Ruf;
   Mitbegrnder der HIAG;
   1952 ist er Mitorganisator des "1. groen Suchdiensttreffens"
   der HIAG in Verden;
   18./19.07.1953 Redner auf dem Soldatentreffen in Hannover;
   HIAG;
   Inhaber Ring-Verlag;
   Inhaber einer Versandbuchhandlung in Stemmen bei Hannover,
   die vor allem neofaschistische Literatur vertreibt;
   (Quelle/n: 032, 131, 246) #
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N: Gille #
V: Klaus #
T: #
G: #
I: Arensberg;
   Staatssekretr i.R.;
   Landesvorsitzender BFB-Sachsen-Anhalt;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
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N: Gilli #
V: Linde #
T: Dr. #
G: #
I: 09.02.1978 in die Hauptleitung des "Alpenlndischer
   Kulturverband 'Sdmark'" zugewhlt;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gillian #
V: Peter #
T: #
G: #
I: Khnsdorf bei Seddin;
   1991 Landesvorsitzender REP Brandenburg;
   08.02.1992 zum stellvertretenden (bei der Grndungsversammlung)
   Landesvorsitzenden DL Landesverband Berlin-Brandenburg gewhlt;
   11.1992 zusammen mit Volker Kieseler und Untersttzung von: Die
   Nationalen, NPD, und DL startet er die "Volksinitiative gegen
   Asylantenzustrom;
   ab 10.1993 kommissarischer Vorstand DL Berlin-Brandenburg;
   seit Anfang Nov. 1993 kommissarischer Landesvors. Berlin-
   Brandenburg der DL;
   Rentner;
   arbeitet nebenberuflich als Bauleiter fr die Fa. Erxleben in
   Potsdam;
   (Quelle/n: 179 u.a.) #
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N: Ginter #
V: Maria Therese #
T: #
G: #
I: Polin;
   09.1939 bewegt sie polnische Soldaten wegzugehen, ohne die
   beiden wehrpflichtigen Shne des deutschen Bauern mitzunehmen;
   im Krieg arbeitet sie in Polen auf einem von Deutschen
   bewirtschafteten Hof;
   angeblich arbeitet sie schlecht und ist aufsssig;
   es kommt oft zum Streit mit der Bauersfrau;
   sie wird wiederholt geschlagen;
   sie wird in das Verfahren gegen Leonhard Kinal mit einbezogen
   und am 30.07.1942 zu sechs Jahren Straflager verurteilt;
   (Quelle/n: 251) #
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N: Gintersdorfer #
V: Lothar #
T: #
G: #
I: FP;
   1998 nicht amtsfhrender Stadtrat in Wien;
   (Quelle/n: 316) #
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N: Girelli #
V: #
T: #
G: #
I: Anfang 1943 beteiligt er sich mit einer Gruppe von
   Fremdarbeitern an zahlreichen Einbrchen in
   Lebensmittelgeschfte in Berlin;
   in Zusammenarbeit mit Deutschen wird die Beute gewinnbringend
   verkauft;
   vom Sondergericht Berlin zum Tode verurteilt;
   (Quelle/n: 251) #
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N: Girgensohn #
V: Thomas #
T: #
G: #
I: Stabschef der Obersten SA-Leitung;
   nach 1945 Bundeshauptmann "Stahlhelm";
   11./12.07.1953 Teilnehmer an der Gieener Tagung des
   "Stahlhelm";
   (Quelle/n: 131) #
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N: Girr #
V: Manfred #
T: #
G: #
I: Braunfels/Hessen;
   1990 Beisitzer FAP Bundesvorstand;
   1990 Fhrer FAP LV Hessen;
   (Quelle/n: 205) #
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N: Gisevius #
V: Hans Bernd #
T: #
G: 14.07.1904 #
I: studiert Jura;
   deutschnationaler Jugendfhrer;
   wechselt mit der Machtbernahme der Nazis in die NSDAP;
   08.1933 Eintritt in den preuischen Verwaltungsdienst;
   wird zur politischen Abteilung des Polizeiprsidiums Berlin
   versetzt;
   erlebt den Aufbau der Gestapo an zentrale Stelle mit;
   mageblich beteiligt, den ersten Gestapo-Chef, Rudolf Diels, zu
   Fall zu bringen;
   Versetzung ins Reichsinnenministerium;
   kurze Zeit im Reichskriminalpolizeiamt;
   in der Privatwirtschaft ttig;
   schliet sich dem Widerstand gegen Hitler an;
   whrend des Krieges kommt er zur Abwehr;
   im Rahmen der Gegenspionage in der Tarnung eines Vizekonsuls im
   deutschen Generalkonsulat in Zrich beschftigt;
   hufiger Besucher von Allen Dulls (Leiter des amerikanischen
   Nachrichtendienstes OSS in Bern) und berbringt diesem
   Nachrichten von Beck und Goerdeler und hlt ihn ber die
   Aktivitten des deutschen widerstandes auf dem Laufenden;
   nach dem 20.07.1944 kann er sich in die Schweiz absetzen;
   1945 kehrt er als Zeuge der Anklage nach Nrnberg zurck;
   er sagt gegen Gring und fr Frick und Schacht aus;
   1946 erscheint sein Bericht "Bis zum bitteren Ende";
   er verbringt eineige Jahre in den USA und West-Berlin;
   er lt sich in der Schweiz nieder;
   23.02.1974 stirbt er in Mllheim/Baden;
   (Quelle/n: 102, 239 - 28.02/01.03.1998) #
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<GL>
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N: Glser #
V: Ronald #
T: #
G: #
I: Berlin;
   Student;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995;
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N: Glanert #
V: Georg #
T: #
G: #
I: 16.06.1993 Beisitzer im Vorstand DVU LV NRW;
   (Quelle/n: 253) #
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N: Glasebock #
V: Willy #
T: Dr. #
G: #
I: Duisburg (1977);
   1969/1970 Mitarbeiter der "Deutschen National- und Soldaten
   Zeitung"
   1971 Bundesvorsitzender der "Aktion Deutscher Osten" (ADO);
   1973 Besttigung als Bundesvorsitzender ADO;
   1975 Geschftsfhrer ADO;
   1975 zusammenarbeit mit "Stahlhelm - Kampfbund fr Europa";
   02.06.1977 Referent auf der Veranstaltung des "Politischer
   Informations-Club" mit dem Thema: "Deutschland und Polen" in
   Mnchen;
   Publizist;
   ex Mitarbeiter "Deutsche National Zeitung";
   1977 Leiter ADO;
   (Quelle/n: 246) #
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N: Glasauer #
V: Franz #
T: #
G: 1947 #
I: stammt aus Burgharting (Kreis Erding);
   Landshut, dort Besitzer einer Videothek;
   ex NPD (Bayern ?);
   REP;
   stellvertretender Landesvorsitzender REP Bayern;
   Bezirksvorsitzender REP Oberbayern;
   zusammen mit Harald Neubauer zeichnet er fr das REP-Magazin
   "Credo" verantwortlich;
   zustndig fr Anzeigen in "Republikaner";
   1988 stellvertretender Landesvorsitzender REP Bayern;
   20.05.1989 fordert er in Regensburg: "... die WAA in ein
   Arbeitslager umzuwandeln" und mu als oberfrnkischer
   Bezirksvorsitzender zurcktreten bzw. legt am 23.05.1989
   seine mter mit sofortiger Wirkung nieder;
   11.1989 hat er wieder alle (REP)-mter und Wrden;
   01.1990 die Staatsanwaltschaft Regensburg erhebt gegen ihn
   Anklage;
   01.1990 stellvertretender Landesvorsitzender REP-Bayern;
   29.01.1990 fhrt er die REP-Delegation mit 40.000 Flugblttern
   nach Leipzig an, um dort den ersten REP-Kreisverband "Leipzig-
   Stadtmitte" zu grnden;
   03.1990 wird er wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von
   DM 5.000,- veruteilt;
   der REP-Vorstand erteilt ihm eine Rge;
   08.1990 wird er vom Parteischiedsgericht REP aus REP
   ausgeschlossen;
   ab 01.1991 DA/VR;
   zustndig fr Anzeigen in "Deutsche Rundschau";
   03.10.1991 wird er beim Grndungskongre der DL in Villingen-
   Schwenningen zum Generalsekretr (fr ffentlichkeitsarbeit
   ernannt;
   1991 Bundesgeschftsfhrer DL;
   09.11.1991 Teilnehmer an der Kundgebung eines Bndnisses aus
   NPD, NL, DA, NO und VAPO in Halle;
   16.11.1991 wird er beim Grndungsparteitag der DL Bayern
   in Regensburg zum Landesvorsitzenden gewhlt;
   04.04.1992 spricht er auf einer neonazistischen Kundgebung in
   Dresden;
   ab 01.1993 alleiniger Gesellschafter der "RVG Verlags- und
   Vertriebs GmbH;
   1994 alleiniger Geschftsfhrer der "RVG Verlags- und
   Vertriebsgesellschaft mbH";
   ohne Datum: Mitglied im REP Bundesvorstand;
   von Schnhuber gefeuert (?);
   (Quelle/n: 126, 179, 195 u.a.) #
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N: Glaser #
V: Guido #
T: Dr. Dr. Dr. #
G: #
I: 02.11.1991 zum stellvertretenden Vorsitzen DL Landesverband
   Hamburg gewhlt;
   (Quelle/n: 179, 195) #
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N: Glaser #
V: Johann #
T: #
G: #
I: Marktredwitz;
   SL-Landschafts-/Kreisbetreuer SL-Landschaft (Kreis)
   St. Joachimsthal;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Gla #
V: Vigo #
T: #
G: #
I: Steineberg (Eifel);
   Dipl. Ing.;
   SL-Landschafts-/Kreisbetreuer SL-Landschaft (Kreis)
   Friedek-Mistek;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Glatzer #
V: Stefan #
T: #
G: #
I: Beirat DKEG;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gleba #
V: Dominik #
T: #
G: 1922 (?) #
I: SS-Rottenfhrer;
   04.1945 Evakuierung des KZ Wiener Neudorf;
   1993 angeklagt des Mordes whrend der Evakuierung vor dem
   Schwurgericht in Duisburg (IX. Groe Strafkammer); #
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N: Gleixner #
V: Josef #
T: #
G: #
I: Frankfurt (Main);
   SL-Landschafts-/Kreisbetreuer SL-Landschaft (Kreis) Iglau;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Glienz #
V: #
T: #
G: #
I: Gauinspektor;
   Vertrauter Eigrubers;
   ausfhrender Leiter der Aktion vom 10.04.1945;
   --> Eigruber; #
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N: Glimmerveen #
V: Joop #
T: #
G: #
I: ex-NVU;
   01.04.1995 beteiligt an dem Aufmarsch vor der dnischen
   Botschaft in Den Haag;
   (Quelle/n: 218 - Nr. 30) #
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N: Globke #
V: Hans Maria #
T: #
G: 10.09.1898 #
I: geboren in Dsseldorf;
   Teilnahme WK I;
   studiert Rechts- und Staatswissenschaft;
   Beamter;
   1929 Ministerialrat im preuischen Innenministerium;
   1932 Referent fr Staatsangehrigkeitsfragen im
   Reichsinnneministerium (als dieser Mitverfasser eines Komentars
   zu den antijdischen Nrnberger Gesetzen);
   an der Formulierung des Gesetzes vom 10.07.1933 ber die
   Auflsung des preuischen Staatsrates beteiligt;
   1936 Mitverfasser und -kommentator der judenfeindlichen
   "Nrnberger Gesetze" (die fr A. Eichmann letztlich die Maxime
   des Handelns waren);
   zustndig fr die meisten Gesetze und Verordnungen, die die
   Grundlage fr die Diskriminierung, Entrechtung und schlieliche
   Ausrottung unliebsamer religiser und ethnischer Gruppen
   bildeten;
   das deutsche Juden gezwungen werden, in ihren Papieren zu den
   vorhandenen Namen die Zustze "Israel" (bei Mnnern) und "Sara"
   (bei Frauen) eintragen zu lassen, soll von ihm ausgegangen
   sein;
   24.10.1940 Aufnahmeantrag fr die Mitgliedschaft in der NSDAP;
   02.1943 wird sein Antrag auf Mitgliedschaft in der NSDAP nach
   Einspruch Bormanns vom Obersten Parteigericht abgelehnt;
   Staatssekretr a. D.;
   bis 1945 Ministerialrat im Reichsinnenministerium;
   von 1949 an Ministerialdirektor, dann Staatssekretr im
   Bundeskanzleramt wird Globke die "Graue Eminenz" der Adenauer
   - ra, zustndig u. a. fr den Bundesnachrichtendienst und die
   personelle Restauration des Beamtenapparats;
   als Verwalter des geheimen "Haushaltstitels 300" finanziert
   Globke zahlreiche rechtskonservative und rechtsextremistische
   Gruppen und deren Publikationen;
   1949 bernimmt er die Leitung der Hauptabteilung fr Innere
   Angelegenheiten;
   27.10.1953 durch Adenauer zum Staatssekretr ernannt;
   1962 Kanzleramtschef Adenauers;
   1963 in der DDR in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt;
   1963 erhlt er das Grokreuz des Verdienstordens der BRD;
   1963 scheidet er (mit Adenauers Rcktritt) aus dem Staatsdienst
   aus;
   er will seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegen, erhlt aber
   keine Aufenthaltsgenehmigung;
   13.02.1973 stirbt er in Bad Godesberg;
   (Quelle/n: 053, 102, 261) #
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N: Globocnik #
V: Odilo #
T: #
G: 21.04.1904 #
I: geboren in Triest;
   Bauleiter;
   1922 Eintritt (in Krnten) NSDAP;
   wird Gaubetriebszellen-Propagandaleiter;
   Gaupropagandaleiter in der sterreichischen Provinz;
   1932 Eintritt SS;
   1933 stellvertretender Gauleiter NSDAP Krnten;
   ein Jahr wegen politischer Delikte in Haft;
   einer der wichtigsten Verbindungsleute zwischen Hitler und den
   sterreichischen Nationalsozialisten;
   1936 Stabsleiter der sterreichischen NS-Landesleitung;
   SS-Obergruppenfhrer;
   bis 1938 Verbindungsmann zwischen sterreichischen
   Nationalsozialisten und Hitler;
   24.05.1938 Ernennung zum Gauleiter Wien;
   bis 1939 Gauleiter von Wien;
   30.01.1939 wegen Devisenverschiebung amtsenthoben;
   09.11.1939 durch Himmler zum SS- und Polizeifhrer im Distrikt
   Lublin (Polen) ernannt;
   ab 10.03.1942 Hautverantwortlicher der "Aktion Reinhard"
   nur Himmler allein verantwortlich stehen in Polen vier
   Vernichtungslager unter seinem Kommando: Belzec, Sobibor,
   Majdanek und Treblinka;
   1942 - 1943 Organisator der Judenvernichtung in Polen;
   1943 gilt die Aktion Reinhard als beendet und er lt die
   Vernichtungslager liquidieren;
   da er (und seine Kommandos) sich whrend der
   Vernichtungsaktionen bereichert hat, wird er mit seinen SS-
   Kommando nach Triest versetzt;
   1943 wird er im Herbst zum Hheren SS- und Polizeifhrer fr
   das Adriatische Kstenland ernannt;
   mit Ende des Krieges gelingt es ihm, sich nach Krnten
   durchzuschlagen;
   00.05.1944 von Partisanen gettet (od. Juni 1945 Selbstmord ?);
   31.05.1945 wird er von einer britischen Patrouille bei
   Weiensee (Krnten) verhaftet - er stirbt den Freitod durch
   Zyankali;
   Anmerkung: mit der Anzahl der Quellen, die ber ihn Berichten
   steigt auch die Anzahl der Arten, wie er sein Ende gefunden
   hat;
   (Quelle/n: 102 u.a.) #
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N: Glod #
V: Karol #
T: #
G: #
I: Hftling in Auschwitz (Nr.: 24766);
   17.06.1942 in Auschwitz auf dem Hof von Block 11 an der
   Hinrichtungswand (Todeswand) erschossen;
   (Quelle/n: 154) #
-----
N: Glser #
V: Otto #
T: #
G: #
I: Baar-Ebenhausen;
   Patentanwalt;
   Postempfnger der SL-Kreisgruppe Ingolstadt;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Glogowiecki #
V: Bernard #
T: #
G: #
I: verantwortlich in Criticon 143/1994 fr die Kolumne: Marcel
   Reich-Ranicki;
   verantwortlich in Criticon 143/1994 fr die Kolumne: Das Blaue
   Brett;
   (Quelle/n: 247)
-----
N: Glot #
V: Herv #
T: #
G: 1944 #
I: Dentist;
   Grnder und Herausgeber der Zeitschrift "La Nation bretonne";
   (Quelle/n: 311 - 1/76) #
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N: Gloyna #
V: Adalbert #
T: #
G: #
I: Brenklau;
   DSU-Fraktionsvorsitzender Landkreis Spree-Neie;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
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N: Glck #
V: August #
T: #
G: #
I: Haftadresse 07.1993 - 08.1993: Schanzlgasse 1, A-5020 Salzburg;
   auf der HNG-Gefangenenliste 07/1993 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1993;
   Haftadresse 09.1993 - 12.1993: Rdengasse 7-9, A-1030 Wien;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1994 als entlassen eingetragen;
   (Quelle/n: 292) #
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N: Glck #
V: Gebhard #
T: Dr. #
G: #
I: Staatsminister;
   MdL;
   stv. Vorsitzender Stiftungsrat "Sudetendeutsche Stiftung";
   (Quelle/n: 314) #
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N: Glcks #
V: #
T: #
G: #
I: --> Gluecks, Richard
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N: Gluecks #
V: Richard #
T: #
G: 22.04.1889 #
I: im WK I Artillerieoffizier;
   nach dem Krieg wird er Geschftsmann in Dsseldorf;
   NSDAP;
   1936 Theodor Eicke unterstellt;
   SS-Gruppenfhrer;
   SS-Brigadefhrer;
   Stabsfhrer Eickes in Oranienburg bei Berlin;
   als SS-Oberfhrer 1940 Inspekteur der Konzentrationslager;
   schickt Anfang 1940 eine Kommission nach Auschwitz (Oswiecim),
   die klren soll, ob Auschwitz fr den Bau eines KZ gegeignet
   ist;
   am 21.02.1940 berichtet er Himmler ber die Bewilligung des
   Standortes Auschwitz fr die Errichtung des spteren dortigen
   KZ;
   ab 03.1942 Leiter der Amtsgruppe D im SS-Wirtschafts- und
   Verwaltungshauptamt;
   ab 03.1942 Mitarbeiter von Oswald Pohl;
   unmittelbarer Vorgesetzter von Rudolf Hoe (und anderen KZ-
   Kommandanten);
   er gibt alle schriftlichen und mndlichen Vernichtungsbefehle
   Himmlers (oder/zusammen mit Pohl) an die einzelnen KZ-
   Kommandanten weiter;
   er ist fr die medizinische Versorgung der KZ zustndig, und
   damit auch fr die Auswahl der KZ-rzte, die die Selektione
   vornehmen;
   er entscheidet zusammen mit Himmler und Pohl, wie viele
   deportierte Juden zu liquiedieren sind und wie viele am Leben
   bleiben sollen, um Schwerstarbeit zu leisten;
   11.1943 Befrderung zum SS-Gruppenfhrer und zum
   Generalleutnant der Waffen-SS;
   nach dem Krieg verschwindet er spurlos;
   es wird auch behauptet, er habe in einem Marinelazarett in
   Flensburg Selbstmord begangen;
   (Quelle/n: 102, 112, u.a.) #
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<GM>
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N: Gmeiner #
V: Rolf-Dieter #
T: #
G: #
I: 51 Jahre (Stand: 01.09.1994);
   Wiesbaden;
   Rechtsanwalt;
   Grndungsmitglied Bund Freier Brger;
   Stellvertretender Bundesvorsitzender "Bund Freier Brger";
   (Quelle/n: 212) #
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<GN>
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N: Gnair #
V: #
T: #
G: #
I: Mitglied Zentrumspartei;
   Polizeioberwachtmeister;
   05.1933 verantwortlich fr das Garnisonsarresthaus in der
   Frauenstrasse in Ulm (Schutzhaftlager);
   wird von ehemaligen Schutzhftlingen als korrekt und fair
   bezeichnet;
   (Quelle/n: 185) #
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N: Gnezda #
V: Rudolf #
T: #
G: #
I: Funktionr ANR;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gnodtke #
V: Gnther #
T: Dr. #
G: #
I: ab 1933 Mitglied SA;
   ab 1937 wirkt er an der Durchfhrung der Rassengesetze mit;
   nach 1945:
   Botschafter in Nigeria;
   (Quelle/n: 032) #
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<GO>
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N: Gobst #
V: Franz #
T: #
G: #
I: Hanau;
   SL-Landschafts-/Kreisbetreuer SL-Landschaft (Kreis) Bilin;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Godenschweig #
V: #
T: #
G: #
I: stellvertretender Broleiter fr den Leiter der
   Vergasungsanstalten Brandenburg und Bernburg, Dr. Irmfried
   Eberl; #
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N: Goebbels #
V: Joseph Paul #
T: Dr. #
G: 29.10.1897 #
I: geboren in Rheydt;
   katholische Schule;
   studiert Philosophie, Literaturgeschichte sowie Germanistik in
   Bonn, Freiburg, Wrzburg und an der Universitt Heidelberg
   (u.a. bei Professor Friedrich Gundolf);
   im WK I als Kriegsuntauglich erklrt;
   vier Jahre mit einer Halbjdin verlobt;
   1922 (Quellendifferenz: 1924) NSDAP;
   1924 Roman: Ein deutsches Schicksal in Tagebuchblttern;
   09.1924 kommt er nach Wuppertal;
   13.09.1924 erscheint sein erster Artikel in der Wuppertaler
   Samstags-Zeitung "Vlkische Freiheit";
   01.1925 Mitglied erster Gau-Vorstand Gau Rheinland-Nord;
   1925-1926 Gaugeschftsfhrer NSDAP-Wuppertal;
   (Schrift)Leiter der Redaktion der Halbmonatsschrift
   "Nationalsozialistische Briefe" mit Ersterscheinungsdatum vom
   01.10.1925;
   1926 einer der wichtigen Mitarbeiter von Gregor Strasser;
   1926 fordert er auf der Hannoveraner Parteikonferenz den
   Ausschlu Hitlers, schwenkt dann aber im Laufe des Jahres auf
   dessen Linie um;
   26.11.1926 Gauleiter Berlin-Brandenburg;
   1927 grndet er sein eigenes Partei-Wochenblatt: "Der
   Angriff";
   schon 1927 gilt er als der gefrchteteste Demagoge Berlins;
   er macht aus Horst Wessel "den Mrtyrer";
   1928 MdR;
   1929 durch Hitler zum Reichspropagandaleiter ernannt;
   Anfang 1930 Rede im Berliner Sportpalast;
   13.03.1933 - 1945 Reichsminister fr Volksaufklrung und
   Propaganda;
   10.05.1933 ist seine Rede der Hhepunkt der rituellen
   Bcherverbrennung in Berlin;
   03.1938 Reichspropagandaleiter;
   23.03.1938 hlt er (u.a.) eine Rede auf dem Generalappell in
   der Deutschlandhalle in Berlin, die im ganzen Reich betragen
   wird;
   04.1938 hlt er eine Rede in der Dsseldorfer Festhalle, die im
   ganzen Gau bertragen wird;
   die Reichskristallnacht soll auf seine unermdliche Vorarbeit
   zurckzufhren sein;
   als seine Frau Magda sich von ihm wegen seiner Affairen mit
   Schauspielerinnen scheiden lassen will, bt Hitler Druck aus
   und "rettet" die Ehe (sechs Kinder);
   1942 ordnet er die Deportation der Berliner Juden an;
   18.02.1943 begeistert er in seiner "Sportpalast-Rede" das Volk
   derart, da es sich auf den "Totalen Krieg" einlt;
   20.07.1944 ist er an der Niederschlagung des Aufstands gegen
   Hitler entscheidend beteiligt;
   1944 - 1945 Generalbevollmchtigter fr den totalen
   Kriegseinsatz;
   die letzten Tage vor den Zusammenbruch des Dritten Reiches
   verbringt er mit Frau und Kindern beim Fhrer im Bunker unter
   der Reichskanzlei in Berlin;
   Hitler macht ihn in seinem politischen Testament zum
   Reichskanzler;
   01.05.1945 lt er seine Kinder von einem Arzt vergiften;
   01.05.1945 begeht er zusammen mit seiner Frau Selbstmord im
   Fhrer-Bunker in Berlin;
   (Quelle/n: 102, 168, 191 u.a.) #
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N: Goebbels #
V: Magda #
T: #
G: 11.11.1901 #
I: Magda Ritschel;
   Magda Friedlnder;
   geboren in Berlin;
   Schule: Sacr Coeur in Brssel;
   mit Ausbruch WK I mssen ihre Eltern Belgien verlassen und sie
   zieht mit ihnen nach Berlin;
   1921 lernt sie Gnther Quandt kennen und heiratet den 18 Jahre
   lteren Mann;
   mit diesem Sohn Harald;
   1929 Scheidung von Quandt;
   Anfang 1930 besucht sie eine Veranstaltung im Berliner
   Sportpalast, bei der Gauleiter Goebbels selbst am Rednerpult
   steht;
   Eintritt in die NSDAP;
   arbeitet als Frauenschaftsleiterin der Ortsgruppe Berlin-
   Westend;
   nimmt einen Sekretrinnenposten bei Goebbels Stellvertreter an;
   lernt dort Goebbels persnlich kennen;
   Goebbels "befrdert" sie zur Archivarin seines Umfangreichen
   Privatarchives;
   12.1931 heiratet sie Goebbels, Trauzeugen sind Adolf Hitler und
   Ritter von Epp;
   Hitler wird nun hufiger Gast im Hause Goebbels;
   1932 Geburt des ersten Kindes, der Tochter Helga (bis 1940 fnf
   weitere);
   22.04.1945 zieht sie mit ihren Kindern und ihrem Mann in den
   Fhrerbunker in Berlin;
   Hitler berreicht ihr zum Abschied sein Goldenes
   Parteiabzeichen;
   28.04.1945 schreibt sie einen Abschiedsbrief an ihren Sohn
   Harald;
   01.05.1945 stirbt sie durch Selbstmord neben ihrem Mann;
   (Quelle/n: 102) #
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N: Gbel #
V: Hedy #
T: #
G: #
I: Villingen-Schwenningen;
   Bezirksfrauenreferentin Sdbaden Frauenarbeitskreis in der SL;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Goebel #
V: Karl #
T: Dr. #
G: #
I: schreibt in Nation Europa Nr. 6 1975;
   schreibt in Nation Europa Nr. 8 1975;
   (Quelle/n: 311 - 6/75, 311 - 8/75) #
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N: Goebel #
V: Klaus #
T: Dr. #
G: #
I: Rechtsanwalt;
   Unterzeichner eines 06.1975 in Nation Europa erschienen Aufrufs
   "Dreiig Jahre sind genug!", in dem Amnestie fr alle vor dem
   8. Mai 1945 von Deutschen begangenen und noch nicht verjhrten
   Straftaten gefordert wird;
   (Quelle/n: 311 - 6/75) #
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N: Gdel #
V: Johannes #
T: Dr. #
G: #
I: vor 1945:
   ab 1933 Angehriger des SS;
   1941 SS-Untersturmfhrer im Sicherheitsdienst;
   nach 1945:
   Regierungsdirektor im Niederschsischen
   "Vertriebenenministerium", Leiter der Zentralgruppe;
   Vorsitzender der "Landsmannschaft Schlesien", Gruppe Hannover;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Ghl #
V: Ehrhard #
T: #
G: #
I: Vorstandsmitglied "Europische Konferenz fr Menschenrechte und
   Selbstbestimmung";
   unterzeichnet den Berliner Appell, der am 28.09.1994 in der TAZ
   als Anzeige verffentlicht wird;
   (Quelle/n: 263) #
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N: Ghlert #
V: Oswald #
T: #
G: #
I: Neuhausen (Erzgebirge);
   Postempfnger der SL-Kreisgruppe Marienberg;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Ghring #
V: Hugo #
T: #
G: #
I: Bahnarbeiter;
   Vater von sieben Kindern;
   wegen geringfgiger Verkehrs- und Eigentumsdelikte vorbestraft;
   beim Verladen von Paketen nimmt er aus beschdigten Sendungen
   oder Herausgefallenes an sich (Brsten, Kmme, Kleidungsstcke
   usw.);
   13.10.1944 wird er als "Volksschdling" vom sondergericht
   Weimar zum Tode verurteilt;
   (Quelle/n: 251) #
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N: Goerdeler #
V: Carl Friedrich #
T: #
G: 31.07.1884 #
I: geboren in Schneidemhl (Westpreuen);
   Jurastudium;
   1911 wird er Verwaltungsbeamter in Solingen;
   1920 - 1930 Zweiter Brgermeister von Knigsberg (Ostpreuen);
   1930 - 1937 Oberbrgermeister von Leipzig;
   1931 - 1932 unter Brning Reichskommissar fr Preisberwachung;
   nach der Machtbernahme behlt er die Funktion eines
   Wirtschaftsberaters der Reichsregierung;
   11.1934 erneut in das Amt des Reichsministers fr
   Preisberwachung berufen;
   1935 tritt er aus Protest gegen das Regime, das seine liberale
   Wirtschaftsauffassung und seine Vorschlge fr lokale
   Verwaltungsreformen zurckweist, von seinem Posten als
   Reichsminister fr Preisberwachung zurck;
   er verwirft das berhastete Aufrstungsprogramm ebenso wie den
   Antisemitismus der Nationalsozialisten;
   1937 Rcktritt als Oberbrgermeister, als eine Bste des
   jdischen Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy vor dem
   Leipziger Rathaus entfernt wird;
   1937 sammelt er die Krfte des konservativen, brgerlich-
   nationalistischen Widerstandes gegen Hitler um sich;
   seine Funktion als Auslandskontaktmann der Firma Bosch benutzt
   er, um einflureiche Persnlichkeiten in Grobritannien,
   Frankreich und Amerika vor der Bedrohung durch
   Hitlerdeutschland zu warnen;
   nach dem Ausbruch des WK II wird er zur zentralen Figur des
   nichtmilitrischen brgerlichen Widerstands;
   er arbeitet eng mit generaloberst Ludwig Beck zusammen;
   nach dem 20.07.1944 findet die Gestapo bei ihm eine Vielzahl
   belastender Dokumente ber andere Mitglieder des Widerstands;
   08.09.1944 wird er vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt;
   02.02.1945 als Widerstandskmpfer im Gefngnis Pltzensee
   hingerichtet;
   (Quelle/n: 102 u.a.) #
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N: Gring #
V: Emmy #
T: #
G: 24.03.1893 #
I: geboren in Hamburg;
   zweite Ehefrau von Hermann Gring;
   Schauspielerin;
   preuische Staatsschauspielerin;
   1934 Engagement am Berliner Staatstheater;
   20.04.1935 Eheschlieung mit Hermann Gring;
   1938 Geburt der Tochter Edda;
   1945 von den Amerikanern in Tirol festgesetzt;
   1945 - 1947 wiederholt verhaftet;
   1948 von der Lagerspruchkammer Garmisch-Partenkirchen wird sie
   fr schuldig befunden, aktive Nationalsozialistin gewesen zu
   sein;
   sie erhlt eine Stafe von einem Jahr Arbeistlager und fnf
   Jahre Auftrittsverbot;
   30 % ihres Vermgens werden eingezogen;
   unter dem Titel: "Mein Leben mit Hermann Gring" verffentlicht
   die Illustrierte "Quick" 1966 ihre Lebenserinnerungen;
   08.06.1973 stirbt sie in Mnchen;
   (Quelle/n: 102) #
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N: Gring #
V: Hermann Wilhelm #
T: #
G: 12.01.1893 #
I: geboren in Rosenheim (Bayern);
   Absolvierung der Kadettenanstalt in Karlsruhe;
   1912 Beginn seiner militrischen Laufbahn als
   Infanterieleutnant;
   zur Fliegertruppe abkommandiert;
   1918 letzter Chef des Jagdgeschwaders Richthofen;
   er zeichnet sich als Jagdflieger aus;
   ihm werden 22 Abschsse zugeschrieben;
   EK I und Pour le Mrite;
   nach dem Krieg in Dnemark und Schweden als Kunst- und
   Verkehrsflieger ttig;
   in Schweden lernt er seine erste Frau (Karin Freifrau von
   Kantzow, geb. Fock) kennen;
   ab 1921 in Mnchen;
   seit 1922 Mitglied NSDAP;
   02.1922 Eheschlieung mit Karin Freifrau von Krantzow in
   Mnchen;
   12.1922 ernennt ihn Hitler zum Kommandeur der SA;
   01.05.1923 Befehlshaber der SA;
   09.11.1923 Teilnehmer am Marsch auf die Feldherrnhalle, dabei
   wird er schwer verwundet;
   er flieht (ber sterreich) nach Italien, wo er Mussolini
   kennenlernt;
   anschlieend geht er nach Schweden;
   in Schweden wird er in eine psychatrische Klinik eingeliefert;
   1925 wird er in eine geschlossen Anstalt eingeliefert, weil er
   wegen seiner nunr langsam heilenden Wunden morphiumschtig
   wurde;
   1927 Rckkehr nach Deutschland und erneuter Beitritt NSDAP;
   ab 1928 (als einer der ersten Abgeordneten) Mitglied des
   Reichstages;
   Reichsmarschall;
   31.07.1932 - 1945 Reichstagsprsident;
   1933 geschftsfhrender preuischer Innenminister;
   ab 1933 Chef der preuischen Polizei;
   03.03.1933 Redner auf einer Kundgebung in Frankfurt;
   04.1933 - 1945 Ministerprsident von Preuen;
   ab 1933 Reichskommissar der Luftfahrt;
   ab 1933 Reichsminister ohne Geschftsbereich;
   errichtet zusammen mit Hummler und Heydrich die ersten
   Konzentrationslager;
   30.06.1934 trgt er die Verantwortung fr Manahmen zur
   Beseitigung von Ernst Rhm und anderen SA-Fhrern;
   01.05.1935 - 1945 Oberbefehlshaber der Luftwaffe;
   1936 Absolute Macht ber die deutsche Industrie als
   Beauftragter des Vierjahresplans;
   1937 Grndung der Hermann-Gring-Werke;
   er baut sich einen Jagdsitz in Schorfheide (in der Nhe von
   Berlin), den er ihm Gedenken an seine (1931) verstorbene erste
   Frau "Karinhall" nennt;
   02.1938 ist der Sturz der Generle Fritsch und Blomberg nur
   durch seine Intrigen mglich;
   nach 09.11.1938 (Reichskristallnacht) hat er die Idee, den
   Juden die Zahlung von einer Millarde Reichsmark aufzuerlegen;
   auf Grund seiner Wirtschaftsvollmachten ist er auch an den
   Verordnungen beteiligt, durch die die Juden aus dem deutschen
   Geschftsleben zu entfernen und jdischer Besitz und jdische
   Geschfte zu "arisieren" sind;
   12.11.1938 droht er fr den Fall, da es zu einem Konflikt mit
   einer fremden Macht kommt, eine "groe Abrechnung an den Juden"
   an;
   30.08.1939 Ernennung zum Vorsitzenden des
   Reichsverteidigungsrates;
   ab 30.08.1939 Mitglied im Minsterrat fr die
   Reichsverteidigung;
   01.09.139 offizielle Ernennung zum Nachfolger Hitlers;
   leitet den Luftkrieg gegen Polen und Frankreich;
   19.06.1940 Ernennung zum Reichsmarschall;
   08.1940 beginnt er den Luftkrieg gegen England;
   07.09.1940 begeht er im Luftkrieg gegen England einen schweren
   taktischen Fehler, der die deutsche Luftwaffe den mglichen
   Sieg kostet;
   18.02.1941 ordnet er den Einsatz von Hftlingen im Buna-Werk in
   Auschwitz an;
   31.07.1941 weist er Heydrich an: "alle erforderlichen
   Vorbereitungen ... zu treffen fr eine Gesamtlsung der
   Judenfrage im deutschen Einflugebiet in Europa";
   08.11.1941 Besprechung mit dem militrischen Wirtschaftsstab
   Ost;
   00.11.1941 ordnet er die Einrichtung einer Treuhandverwaltung
   fr das "Ostland", den Teil des Baltikums, an, der fr eine
   rasche Besiedlung vorgesehen ist;
   20.05.1942 gibt er die Richtlinien fr die treuhnderische
   Verwaltung in den besetzten Ostgebieten heraus;
   1943 verbietet er General Galland negative Meldungen ber
   feindliche Luftwaffenverbnde an ihn weiterzugeben;
   er setzt sich nach Berchtesgaden ab;
   23.04.1945 enthebt in Hitler aller mter;
   er wird verhaftet;
   08.05.1945 wird er von Streitkrften der 7. US-Army verhaftet;
   1946 wird er "sehr zu seiner berraschung" in Nrnberg vor
   Gericht gestellt;
   er verteidigt sich recht geschickt;
   als Ranghchster NS-Machthaber versucht er die Mitangeklagten
   zu beeinflussen;
   01.10.1946 vom Militrtribunal in Nrnberg wegen der
   Verschwrung zum Zwecke der Kriegsvorbereitung, Verbrechen
   gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die
   Menschlichkeit zum Tode durch den Strang verurteilt;
   15.10.1946 begeht er zwei Stunden vor seiner Hinrichtung
   mittels einer Zyankalikapsel Selbstmord im Nrnberger
   Gefngnis;
   (Quelle/n: 004, 102, 168, 215, 261, 278 u.a.) #
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N: Gring #
V: Karin #
T: #
G: #
I: geb. in Schweden;
   Gattin von H. Gring;
   --> von Kantzow, Karin, Freifrau;
   (Quelle/n: 102 u.a.) #
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N: Grlich #
V: Joachim G. #
T: #
G: #
I: (mit)verantwortlich in Criticon 146/1995 fr die Kolumne:
   Leopold Tyrmond, das literarische Entfant terrible;
   verantwortlich in Criticon 147/1995 fr die Kolumne: Deutsche
   Presse in Polen;
   verantwortlich in Criticon 147/1995 fr die Kolumne: Das Blaue
   Brett;
   (Quelle/n: 248) #
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N: Grlitz #
V: Harald #
T: #
G: #
I: Autor: CREDO;
   (Quelle/n: 206) #
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N: Goerth #
V: Christa #
T: #
G: 1932 (?) #
I: Hamburg;
   Bielefeld;
   im Verteiler: "Die neue Front";
   ANS/NA;
   enge Khnen-Vertraute;
   DA;
   ab 1984 Leitung HNG;
   25.02.1985 zur Vorsitzenden HNG gewhlt (bis 1989);
   27.02.1989 versuchen Mosler-Anhnger, die als Khnen-Treu
   geltende zu strzen, sie wird aber in ihrem Amt besttigt;
   31.03.1990 auf der Jahresversammlung der HNG in Eichenzell-
   Ltter, Kreis Fulda, als Vorsitzende HNG besttigt;
   03.1991 legt sie ihr Amt als Vorsitzende HNG nieder;
   (Quelle/n: 127, 128, 205, +1+ u.a.) #
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N: Goertz #
V: Andre #
V: Andr #
T: #
G: 1970 (?) #
I: Halstenbeck;
   wohnt bis Dezember 1992 im Korporationshaus der Burschenschaft
   Germania Hamburg;
   1994 zu 450 Mark Geldstrafe wegen Zeigen des Hitlergrues
   verurteilt;
   15.04.1994 wird er mit 20 anderen Nazis von der Polizei daran
   gehindert, eine Demonstration von etwa 1.000 AntifaschistInnen
   gegen das nationale Infotelefon der FAP anzugreifen;
   14.06.1994 in Northeim;
   21.08.1994 einer der Fhrer des Rudolf He Gedenkmarsches in
   Kaltenkirchen (Schleswig-Holstein, Kreis Segeberg);
   02.1995 in Hamburg unter Anklage wegen Volksverhetzung,
   Verleumdung und Verunglimpfung Verstorbener, wird aber Aufgrund
   der Vorlage eines "Augstein-Zitates", welches sein Verteidiger
   Jrgen Rieger einbringt, freigesprochen;
   01.05.1996 Redner auf der "Abschlukundgebung" des Neonazi-
   Aufmarsches in Berlin-Marzahn;
   ohne Datum:
   FAP;
   Vertrieb und Redaktion: Standarte, Postfach 700 604, 22006
   Hamburg;
   Landesvorstand FAP Hamburg (?);
   Landesvorsitzender FAP Hamburg;
   Jurastudent;
   Mitglied der Burschenschaft Germania;
   Mitherausgeber "Einheit & Kampf";
   JN;
   (Quelle/n: 136 - 05/94, 148, 182 - 04./05.02.1995,
              218 Nr. 33 - 1996, 237 u.a.) #
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N: Goertz #
V: Glenn #
T: #
G: 14.06.1967 #
I: Halstenbek - Krapunder
   seine Telefonnummer ist gelichzeitig die bundesweite Info-
   Nummer der FAP;
   Landesvorsitzender FAP Schleswig-Holstein;
   12.1992 Bundesgeschftsfhrer FAP;
   FAP-Bundesgeschftsstelle in der Privatwohnung von Goertz;
   FAP Hamburg;
   03.12.1992 berfall auf sein Wohnhaus;
   15.04.1994 wird er bei einer Verkehrskontrolle zusammen mit
   acht anderen festgenommen, dabei werden Waffen und NS-
   Propaganda beschlagnahmt;
   21.08.1994 einer der Fhrer des Rudolf He Gedenkmarsches in
   Kaltenkirchen (Schleswig-Holstein);
   (Quelle/n: 136 - 05/94, 237 u.a.) #
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N: Grtz #
V: Heinrich #
T: Dr. med. #
G: #
I: Angehriger des Sonderkommandos 10a, welches im Jahr 1941
   mehrere hundert Einwohner der sowjetischen Stadt Mariupol
   (Shdanow) ermordet;
   nach dem Krieg lebt er unbeschadet in der BRD;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gtsche #
V: Ernst #
T: #
G: #
I: bis 1945 SS-Obersturmfhrer in einer SS-Polizeidivision;
   nach dem Krieg Polizeikommissar in Westberlin;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gttling #
V: Gnter #
T: #
G: #
I: Polizist (09.1990);
   REP (09.1993);
   1992 - 1993 Stadtrat REP Augsburg;
   wird von "seinem" Polizeidirektor darauf hingewiesen, da er im
   Falle einer Beobachtung REP durch VS mit "dienstrechtlichen
   Konsequenzen" rechnen msse;
   (Quelle/n: 188 - 16.10.1993) #
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N: Goetz #
V: Carl #
T: #
G: #
I: bis 1945:
   Vorsitzender des Aufsichtsrats der Dresdner Bank in Berlin;
   nach 1945:
   steht auf der amerikanischen Kriegsverbrecherliste;
   Ehrenvorsitzender der Dresdner Bank AG in Frankfurt/M.;
   ausgezeichnet mit dem Groen Verdienstkreuz des
   Verdienstordens mit Stern der Bundesrepublik Deutschland;
   (Quelle/n: 032 u.a.) #
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N: Gtz #
V: Franz #
T: #
G: 1951 #
I: Landwirt;
   13.09.1998 Kandidat REP zur Landtagswahl in Bayern (Oberpfalz);
   (Quelle/n: 310) #
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N: Goetz #
V: Friedrich #
T: #
G: #
I: Schriftsteller;
   ab etwa 1946 Mitarbeiter DUR;
   Berlin (um 1950);
   "Erster Geistlicher" DUR Gro-Berlin und Sowjetische
   Besatzungszone;
   Vikar DUR Raum Berlin (etwa 1950);
   (Quelle/n: 113) #
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N: Gtz #
V: Hans-Joachim #
T: #
G: 20.06.1909 #
I: geboren in Berlin;
   Chef der Gnther Wagner Pelikan-Werke in Hannover;
   auch Prsident der Industrie- und Handelskammer Hannover;
   Mitglied des Beirats der Deutschen Bank AG;
   im Krieg war Gtz als SS-Hauptsturmfhrer im Stabshauptamt des
   "Reichskommissars fr die Festigung des deutschen Volkssturms"
   in den eroberten Ostgebieten ttig;
   er ist 1974 - und war insbesondere im Bundestagswahlkampf 1972
   - einer der Frderer rechter auerparlamentarischer Gruppen;
   (Quelle/n: 053) #
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N: Gtz #
V: Hermann #
T: Dr. #
G: #
I: vor 1945:
   Mitarbeiter des Geheimdienstes in der CSR;
   dafr mit der "Gedenkmedaille zum 1. Oktober" ausgezeichnet;
   nach 1945:
   Bundestagsabgeordneter der CDU;
   Mitglied im "Sudetendeutschen Rat";
   Mitarbeiter der Organisation-Gehlen;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gtz #
V: Karl #
T: Professor #
G: #
I: Stuttgart;
   unterzeichnet 1981 das Heidelberger Manifest; #
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N: Gtz #
V: Karl #
T: #
G: #
I: 24.06.1973 liest er auf dem Lippoldsberger Dichtertag aus
   eigenen Werken;
   (Quelle/n: 131) #
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N: Gtz #
V: Karl #
T: #
G: #
I: schreibt in Nation Europa Nr. 8 1974;
   (Quelle/n: 311 - 3/75) #
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N: Gtz #
V: Karl #
T: #
G: #
I: 1978 Referent fr RVV, Thema: "Brder ber Land und Meer";
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gtz #
V: Mike #
T: #
G: #
I: Haftadresse 09.1995 - 02.1996: Glaubitzer Strae 1, 01619
   Zeithain;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1995 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1996;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1996;
   (Quelle/n: 292) #
-----
N: Gtz #
V: Peter #
T: #
G: #
I: NO-Kader;
   2. Vorsitzender "Verein zur Frderung deutschsprachiger ...;
   (Quelle/n: +1+) #
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N: Goetzendorff #
V: Gnter #
T: #
G: 11.03.1917 #
I: 1949 - 1953 MdB;
   23.09.1949 Teilnahme an der Ausprache ber die
   Regierungserklrung;
   26.01.1950 fr 20 Tage von den Sitzungen des Bundestages
   ausgeschlossen;
   29.03.1950 Fraktionswechsel von WAV zu DRP (als Gast);
   05.10.1950 MdB fraktionslos;
   29.04.1953 MdB WAV;
   Leiter "Neubrger"- Bewegung Goetzendorff;
   WAV;
   (Quelle/n: 131, 242) #
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N: Gtzl #
V: Rudolf #
T: #
G: #
I: Schwabach;
   Hdl. Vertr.;
   SL-Landschafts-/Kreisbetreuer SL-Landschaft (Kreis) Falkenau;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Gog #
V: Gregor #
T: #
G: #
I: Anfhrer der "Bruderschaft der Vagabunden";
   07.1933 Hftling im Lager Heuberg;
   07.1933 Anfang des Monats werden auch in seinem Block die drei
   "Neuzugnge" Rossmann, Fischer und Pflger, mit je einem Strau
   Brennesseln in der Hand, vorgefhrt - er tritt aus den Reihen
   der Hftlinge vor, nimmt die Strue und wirft sie den SA-
   Mnnern vor die Fe - darauf hin verlt die SA mit den neuen
   Hftlingen wortlos den Block;
   (Quelle/n: 185) #
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N: Goguel #
V: Rudi #
T: #
G: #
I: Kommunist;
   Hftling im Konzentrationslager Neuengamme;
   September 1944 nach Sachsenhausen eingeliefert;
   protestiert gegen Prgelmethoden der "Funktionshftlinge" und
   bekommt dafr den Entzug von Begnstigungen; #
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N: Goldmann #
V: Oliver #
T: #
G: 1972 #
I: Student;
   13.09.1998 Kandidat REP zur Landtagswahl in Bayern
   (Mittelfranken, Stimmkreis 507, Erlangen-Stadt);
   (Quelle/n: 310) #
-----
N: Goldmann #
V: Rdiger #
T: #
G: #
I: Dsseldorf;
   MdL;
   Oberstudienrat;
   CDU;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
-----
N: Goldschmidt #
V: Bernhard #
T: Dr. #
G: #
I: vor 1945:
   Wehrwirtschaftsfhrer;
   Vorsitzender des Aufsichtsrats der Th. Goldschmidt AG in Essen;
   nach 1945:
   steht auf der amerikanischen Kriegsverbrecherliste;
   Ehrenprsident des Ausichtsrats der Th. Goldschmidt AG in
   Essen;
   ausgezeichnet mit dem Groen Verdienstkreuz des Verdienstordens
   der Bundesrepublik Deutschland; #
   (Quelle/n: 032) #
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N: Goldschmidt #
V: Georg #
T: Dr. #
G: #
I: vor 1945:
   NS-Fhrer der "5. Kolonne" in Ungarn;
   Hauptschriftleiter mehrerer NS-Zeitungen;
   Antisemit;
   nach 1945:
   Stellvertretender Referent II/5 des "Vertriebenenministeriums";
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: Goldschmidt #
V: Irmgard #
T: Dr. med. Dr. phil. #
G: #
I: 12.1951 Bundesvorsitzende Stahlhelm-Frauenbund "Knigin Luise";
   (Quelle/n: 131) #
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N: Goldstein #
V: Nikolaus #
T: #
G: #
I: jdischer Hftling in Auschwitz (Nr.: 33563);
   20.06.1942 in Auschwitz "auf der Flucht" erschossen;
   (Quelle/n: 154) #
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N: Goldt #
V: Rainer #
T: Dr. #
G: #
I: Wiesbaden;
   Studienrat im Hochschuldienst;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
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N: Golfier #
V: Marcel #
T: #
G: #
I: wird durch ein Arbeitsamt in Frankreich erfasst und zur Arbeit
   im Reich verpflichtet;
   er ist auf dem Bahnhof Linz (sterreich) eingesetzt;
   20.11.1944 steht er mit 18 anderen als Angeklagter vor dem 4.
   Senat des Volksgerichtshofes (sie haben 1943 etwa 60
   franzsischen Kriegsgefangenen aus Lagern in der Umgebung von
   Linz zur Flucht verholfen, die sich dann in ihrer Heimat "la
   France d'abord" anschlieen);
   er wird als Mittter/Mitwisser zu einer mehrjhrigen
   Zuchthausstrafe veruteilt;
   (Quelle/n: 251) #
-----
N: Golgowski #
V: Frank #
T: #
G: #
I: Landesvorsitzender NPD Thringen;
   ex Kreisvorsitzender NPD Northeim;
   am 12.06.1994 Kandidat NPD fr die Wahl der Abgeordneten des
   Europischen Parlamentes;
   (Quelle/n: 157 u.a.) #
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N: Goliasch #
V: Herbert #
T: #
G: #
I: Dresden;
   MdL;
   CDU;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
-----
N: Golibersuch #
V: Reinhard #
T: #
G: #
I: Haftadresse 10.1988 - 12.1988: Alt Moabit 12a, 1000 Berlin 21;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1988;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1988;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1988;
   (Quelle/n: 292) #
-----
N: Golinski #
V: Wladymir #
T: #
G: #
I: Hftling in Auschwitz (Nr.: 11248);
   06.06.1942 in Auschwitz auf dem Hof von Block 11 an der
   Hinrichtungswand (Todeswand) erschossen;
   (Quelle/n: 154) #
-----
N: Goliszewski #
V: Zbigniew #
T: #
G: #
I: Hftling in Auschwitz (Nr.: 13496);
   11.11.1941 in Auschwitz hingerichtet;
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N: Golkowski #
V: Frank #
T: #
G: #
I: --> Golgowski, Frank; #
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N: Goll #
V: Hans Walter #
T: #
G: #
I: Pfarrer;
   unterzeichnet den Berliner Appell, der am 28.09.1994 in der TAZ
   als Anzeige verffentlicht wird;
   (Quelle/n: 263) #
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N: Gollack #
V: Hans #
T: #
G: #
I: Haftadresse 12.1994 - 02.1995: uere Passauer Str. 90, 94315
   Straubing;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1994 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1995; #
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N: Gollar #
V: Uwe #
T: #
G: #
I: Hamm;
   Soldat;
   1992/93 Landesvorsitzender REP NRW (Hamm);
   verfasst (?) das Rundschreiben "Gedankenflug ins Jahr 1993";
   27.03.1993 wird er auf dem Landesparteitag REP NRW in
   Senden mit einem Stimmenanteil von 77 % in seinem Amt als
   Landesvorsitzender besttigt;
   16.08.1993 beauftragt er den Bezirksvorsitzenden Niederrhein
   schriftlich mit der Aufstellung einer Ordner- oder
   Schutztruppe;
   26.09.1993 Teilnehmer an der REP Landeskonferenz NRW in Hamm;
   31.10.1993/01.11.1993 auf dem Bundesparteitag REP in Rastatt
   wird er auf Platz 5 der Bundesliste fr die Europawahl 1994
   gewhlt;
   am 12.06.1994 Kandidat REP fr die Wahl der Abgeordneten des
   Europischen Parlamentes;
   13.01.1995 schreibt er einen Rundbrief Betreff Finanzen und
   Wahlkampf;
   16.01.1995 schreibt er Rundbrief an die Kreisvorsitzenden REP
   NRW;
   14.05.1995 Kandidat REP zur Landtagswahl NRW;
   (Quelle/n: 095, 114, 115, 120, 124, 157, 211) #
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N: Gollner #
V: Heinz #
T: #
G: #
I: Wien;
   08.11.1974 - 10.11.1974 Referent auf der 9. Tagung der AFP in
   Offenhausen;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gollner-Goldnenfels #
V: Heinz #
T: #
G: #
I: 1974 Grnder NIZ;
   1974 Mitglied Vorstand NIZ, Vorsitzender;
   1974 fr den Inhalt verantwortlich: "Die Grndung des
   Nationalen Ideologiezentrums in Wien";
   01.1975 gestorben;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gollob #
V: G. M. #
T: #
G: #
I: Jagdfliegergeneral;
   auf dem 22. Pfingstreffen der nationalen Jugend 1976 in Bassum
   (BHJ) ist er Ehrengast;
   (Quelle/n: 131) #
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N: Golowitsch #
V: Helmut #
T: Dr. #
G: 1942 #
I: Linz, sterreich;
   Kaufmann;
   Mitglied der NDP;
   1962 wegen politischer Verschwrung und Sprengstoffanschlge in
   Italien zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, wovon
   er nach eigenen Angaben nur etwa zwei Jahre verbte;
   1976 organisiert er mit seiner Burschenschaft Arminia-
   Czernovitz den 22. Burschentag der "Deutschen Burschenschaft in
   sterreich" in Linz;
   1979 verteilt er das Holocaust-"Sonderblatt" in der Innenstadt
   Linz;
   1979 tritt er in "Deutsche National-Zeitung" (Nr. 16,
   13.04.1979) fr eine Generalamnestie fr NS-Verbrecher ein;
   Beitrge in: Die Aula,
                Der Ring;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gomsi #
V: Andreas #
T: #
G: #
I: Mitglied Bundesausschu VAP;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gondzik #
V: Ewald #
T: #
G: #
I: polnischer Hftling im Konzentrationslager Neuengamme;
   erlebt die Befreiung;
   schreibt ber das Lager; #
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N: Gonia #
V: Leopold #
T: #
G: #
I: Hftling des Konzentrationslagers Auschwitz;
   am 08.07.1940 wegen Beihilfe zur Flucht des Hftlings Wiejowski
   Verhr, Folter und Einweisung in den Bunker, anschlieend
   berstellung in eine Strafkompanie;
   auf Anweisung des Reichsfhrers SS wird ihm am 08.10.1940
   mitgeteilt, da er mit einer Prgelstrafe von 25 Schlgen und
   einer berfhrung in ein Konzentrationslager der Stufe II
   bestraft wird;
   am 16.10.1940 wird er aus der Strafkompanie entlassen und in
   den Bunker gesperrt; am 01.11.1940 wird die Prgelstrafe
   vollzogen;
   am 14.11.1940 wird er nach Flossenbrg in Marsch gesetzt;
   wo er am 18.11.1940 eintrifft; #
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N: Gontard #
V: Christoph #
T: #
G: #
I: SS-Sturmbannfhrer;
   1931 Eintritt in die SS (SS-Nr.: 272 233);
   NSDAP (Nr: 713 377);
   SA;
   Mitarbeiter des RSHA (Einstze: Prag, Paris, Innsbruck);
   nach dem Krieg in einem Mnchner Unternehmen in Leitender
   Stellung ttig;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gorbach #
V: Hubert #
T: #
G: #
I: FP;
   1993 Amtsantritt (Ressort Abfallwirtschaft, Gewsserschutz) in
   der Landesregierung Vorarlberg;
   (Quelle/n: 316) #
-----
N: Gorgass #
V: Hans-Bodo #
T: Dr. #
G: #
I: nach mehrwchiger "Ausbildung" in Hartheim T4-Arzt in Hadamar;
   an der Selektion von KZ-Hftlingen beteiligt; #
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N: Grnikowski #
V: Jan #
T: #
G: #
I: Hftling in Auschwitz (Nr.: 9198);
   11.11.1941 in Auschwitz hingerichtet;
   (Quelle/n: 154) #
-----
N: Gorski #
V: Janina #
T: #
G: #
I: Landwirtin mit eigenem Gehft;
   18.02.1943 wegen Schwarzschlachtens vom Sondergericht Zichenau
   zum Tode verurteilt;
   (Quelle/n: 251) #
-----
N: Gorski #
V: Josef #
T: #
G: #
I: 18.02.1943 wegen Schwarzschlachtens vom Sondergericht Zichenau
   zum Tode verurteilt;
   (Quelle/n: 251) #
-----
N: Gorski #
V: Josef #
T: #
G: #
I: wird vom Wuppertaler Sondergericht wegen Plnderns zum Tode
   verurteilt;
   20.07.1943 wird der 26jhrige hingerichtet;
   (Quelle/n: 191) #
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N: Gosk #
V: Kazimierz #
T: #
G: #
I: Hftling in Auschwitz (Nr.: 20088);
   14.06.1942 in Auschwitz auf dem Hof von Block 11 an der
   Hinrichtungswand (Todeswand) erschossen;
   (Quelle/n: 154) #
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N: Goschler #
V: Rudolf #
T: Dr. #
G: #
I: Hannover;
   Mitglied Schiedsgericht SL;
   (Quelle/n: 314) #
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N: von Gottberg #
V: Wilhelm #
T: #
G: #
I: Sprecher Landsmannschaft Ostpreuen;
   Redner auf der "Ostpreuischen Landesversammlung";
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995;
   (Quelle/n: 293 - 28.05.1998 u.a.) #
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N: Gotthard #
V: Helene #
T: #
G: #
I: 18.09.1940 nach Grafeneck verlegt;
   03.10.1940 laut schreiben des Dr. Keller an den Vater an
   Wundinfektion und Blutvergiftung gestorben, es gilt als sicher
   anzunehmen, da sie vergast wurde;
   (Quelle/n: 185) #
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N: Gottschalk #
V: Joachim #
T: #
G: 10.04.1904 #
I: drei Jahre auf See;
   Schauspieler;
   Anfangserfolge in Leipzig und Frankfurt/M.;
   ab 1938 Engagement in Berlin;
   Filme: Aufruhr in Damaskus (1939)
          Du und ich (1939)
          Ein Leben lang (1940);
   nach Kriegsausbruch wird er immer mehr unter Druck gesetzt,
   weil er mit einer Jdin verheiratet ist, von der er sich nicht
   scheiden lassen will;
   er wird gesperrt fr Bhne, Film und Funk, droht man ihm
   mehrfach, wenn er sich von seiner jdischen Frau Meta nicht
   scheiden lt;
   er sucht Rettung im Militrdienst, wo er nicht angenommen wird;
   1941 wird seine Frau von der Gestapo der "Rassenschande"
   beschuldigt und ihr wird nur ein Tag Zeit gegeben, mit ihrem
   Sohn (acht Jahre alt) das Land zu verlassen;
   06.11.1941 ttet er gemeinsam mit seiner Frau das Kind und
   begeht mit ihr Selbstmord, bevor Gestapobeamte in ihre Wohnung
   eindringen;
   (Quelle/n: 052, 102) #
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N: Gottschalk #
V: Rudolf #
T: #
G: #
I: Hftling im Konzentrationslager Buchenwald; #
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N: Gottschlich #
V: Rosa #
T: #
G: #
I: Karlstadt (Main);
   Postempfnger der SL-Kreisgruppe Karlstadt;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Gottwald #
V: #
T: Dr. #
G: #
I: Vortragender bzw. Reisefhrer fr "Wiener Volksbildungskreis";
   (Quelle/n: 312) #
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N: Gottwald #
V: Werner #
T: #
G: #
I: alias fr Reiser;
   NDFB;
   spter Generalsekretr NDFB;
   schickt die eigenen Kinder in die WJ;
   1975 fhrend an der 2. Grndung der NSDAP in Wiesbaden
   beteiligt, Kassenwart und Schriftfhrer;
   Waffenhandel im groen Stil (etwa DM 1000000 ?);
   1979 geht die Polizei gegen die NSDAP Hanau vor: er gibt schon
   in diesen Jahren folgende Namen an den VS weiter: Arnulf Priem,
   Christian Worch, Friedhelm Busse, Ehepaar Mller - in Mainz,
   Thies Christophersen - in Kollund;
   VS-Mann;
   baut in den 70er Jahren als Fhrungsperson die verbotene NSDAP
   mit neu auf;
   (Quelle/n: 147 u.a.) #
-----
N: Gottwick #
V: Otto #
T: #
G: #
I: war Mitglied der Jugendgruppe "G" in Stuttgart, die durch
   verschiedene Aktionen Widerstand leistete;
   nach dem 14. Mrz 1935 wird er, 18jhrig, verhaftet;
   bei der anschlieenden Verurteilung der Gruppenmitglieder wird
   er zu 6 Monaten Gefngnis verurteilt;
   ist nach 1945 in den sehr aktiven und sehr bedeutenden
   Antifaschistischen Arbeitsausschssen in Stuttgart aktiv;
   (Quelle/n: * 109, * 110, * 111) #
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N: Gotzes #
V: Martin #
T: #
G: #
I: Mnster;
   cand. med.;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
-----
N: Goussot #
V: Paul #
T: #
G: #
I: Franzose;
   Zwangsarbeiter im BMW-Werk in Berlin;
   Hftling im Arbeitserziehungslager Grobeeren;
   nach zwei Monaten im Lager nach Brandenburg, dann nach Berlin
   gebracht;
   spter nach Bernau;
   13.04.1945 sichtet er mit Freunde die ersten sowjetischen
   Fahrzeuge;
   05.06.1945 den franzsischen Streitkrften bergeben;
   (Quelle/n: 279) #
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<GR>
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N: Grabenhorst #
V: Helga #
T: #
G: #
I: 01.1992 Beisitzerin im Landesvorstand DL NRW;
   (Quelle/n: 179) #
-----
N: Grabert #
V: Herbert #
T: #
G: 17.07.1901 #
I: geboren in Lichtenberg bei Berlin;
   1941 - 1945 ttig im Reichsministerium fr die besetzten
   Ostgebiete;
   nach 1945:
   unter anderem als Referent fr DUR ttig;
   er verlegt das Buch "Der erzwungene Krieg" von David Hoggan;
   Hrsg. Deutsche Hochschullehrerzeitung;
   Grnder "Institut fr Deutsche Nachkriegsgeschichte";
   30.04.1960 wird er wegen seines unter Pseudonym
   verffentlichten Buches "Volk ohne Fhrung" vom 3. Strafsenat
   des Bundesgerichtshofes zu neun Monaten Gefngnis mit Bewhrung
   verurteilt;
   02.08.1978 in Tbingen gest.;
   (Quelle/n: 113, 131 u.a.) #
-----
N: Grabert #
V: Wigbert #
T: #
G: 1941 #
I: Mitglied Witikobund e. V.;
   Hrsg. Euro-Kurier;
   1978 bernimmt er nach dem Tod seines Vaters den
   Grabert-Verlag;
   1978 Hrsg. der Zeitschrift "Deutschland in Geschichte und
   Gegenwart";
   1980 Grndung des von Pierre Krebs geleiteten "Thule-Seminars";
   1983 Trennung von Pierre Krebs, dieser betreibt das Thule
   Seminar allein weiter;
   1983 Grndung der Stiftung "Kulturkreis 2000";
   1983 Grndung "Hoggan-Stiftung" durch Grabert-Verlag;
   1985 Grndung Hohenrain-Verlag;
   1989 Verurteilung durch das Amtsgericht Tbingen wegen der in
   seinem Verlag erschienen und vom Gericht als volksverhetzend
   bewerteten Schrift "Wie die beiden Weltkriege gemacht wurden";
   1996 Verurteilung durch das Amtsgericht Tbingen wegen
   Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens
   Verstorbener;
   Hrsg.: Verffentlichungen des Instituts fr deutsche
          Nachkriegsgeschichte;
   (Quelle/n: 284)
-----
N: Grabher #
V: Dagmar #
T: #
G: #
I: Fuach;
   NDP LV Vorarlberg, Schriftleiterin;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Grabner #
V: Maximilian #
T: #
G: #
I: 01.07.1940 SS-Untersturmfhrer;
   01.07.1940 Leiter der politischen Abteilung (Lagergestapo) im
   KZ Auschwitz (fr diese Stelle von der Gestapo in Kattowitz
   abgestellt);
   (Quelle/n: 154) #
-----
N: Grabowski #
V: Manfred #
T: #
G: #
I: 1959 Student in Heidelberg;
   1959 BNS;
   05.1959 in die "Heidelberger Mensa-Schlgerei" verwickelt;
   (Quelle/n: 131) #
-----
N: Grabowski #
V: Walter #
T: #
G: #
I: politischer Direktor des Spitals in Obrzyce (Meseritz/
   Obrawalde);
   Leiter der Liquidierung von insgesamt mindestens 13.000
   Kranken, die aus dem gesamten Reich in diese Anstalt gebracht
   wurden; #
-----
N: Grade #
V: Hans #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   ab 1937 Mitglied der SS (SS-Nr.: 310 959);
   1939 an der Botschaft in Rom ttig;
   nach 1945:
   Vizekonsul in Kanada (bis 1964 ?);
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: Graebe #
V: Horst #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   aktive Bettigung in der "5. Kolonne" in Polen, "Deutsche
   Vereinigung";
   NS-Amtsgerichtsrat im besetzten Wrzesnia;
   nach 1945:
   Ministerialrat und Leiter des Referats I/1 des
   "Vertriebenenministeriums";
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: Grbner #
V: Georg #
T: Dr. #
G: #
I: bis 1945:
   Wehrwirtschaftsfhrer;
   Leiter der Reichsstelle fr Holz;
   nach 1945:
   Geschftsfhrer: Vereinigung der Holzhandelsverbnde
   in Hannover und des Verbandes der Holzhndler Niedersachsen und
   Bremen e. V. in Hannover;
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: Grf #
V: Klaus-Michael #
T: #
G: #
I: ehemaliger Landesgeschftsfhrer REP;
   08.1992 neben Riedel und Sabrautzky zum gleichberechtigten
   Landesvorsitzenden des neugegrndeten Landesverbandes DL-
   Schleswig-Holstein gewhlt;
   (Quelle/n: 179) #
-----
N: von Graefe #
V: Albrecht #
T: #
G: #
I: DVFP;
   (Quelle/n: 131) #
-----
N: Graeff #
V: Friedrich #
T: Dr. #
G: #
I: ab 1933 Mitglied NSDAP (Nr.: 3 391 375);
   Wirtschaftsleiter der "Landesgruppe Italien" der NSDAP;
   1944 Generalkonsul in Toulouse;
   ab 1959 bis zum Ausscheiden aus Altersgrnden Generalkonsul in
   Genua;
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: Graetz #
V: Erich #
T: #
G: #
I: Wehrwirtschaftsfhrer;
   Vorsitzender des Vorstands und Betriebsfhrer der Ehrich &
   Graetz AG in Berlin;
   vermutlich mageblich fr bermigen Einsatz von
   Zwangsarbeitern verantwortlich;
   nach 1945 Fabrikant;
   Mitinhaber der Graetz KG in Altona/Westfalen;
   Vorstandsmitglied der Graetz AG in Hamburg (1963);
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: von Graevenitz #
V: Kurt Fritz #
T: Dr. #
G: #
I: 1941 bei der Dienststelle des "Sonderbevollmchtigten" des
   Auswrtigen Amtes "fr den Sdosten" in Athen ttig;
   ab 1942 Mitglied NSDAP (Nr.: 8 735 191);
   zuletzt Generalkonsul in Iskenderum/Trkei;
   nach 1945 Botschafter in Mexiko (bis 1963 ?);
   (Quelle/n: 032) #
-----
N: Graf #
V: Gnther #
T: Dr. #
G: #
I: 24.09.1977 - 01.10.1977 auf der Gstewoche der "Deutsche
   Kulturgemeinschaft" in Pichl (sterreich) Referent;
   (Quelle/n: 312) #
-----
N: Graf #
V: Josef #
T: #
G: #
I: Frankfurt;
   Beisitzer im Bundesvorstand JN;
   (Quelle/n: +1+) #
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N: Graf #
V: Jrgen #
T: #
G: 1951 #
I: Lehrer in Therwil, Schweiz;
   1993 Suspendierung vom Schulunterricht;
   1993 Teilnahme an einer Veranstaltung der Gruppe "Avalon",
   bersetzer fr den dort als Referenten auftretenden Robert
   Faurisson;
   1994 Teilnehmer/Referent der 12. IHR-Konferenz;
   1996 Anklage durch die Staatsanwaltschaft des Kanton Aargau
   wegen Verbreitung holocaustleugnender Literatur;
   Autor: Der Holocaust auf dem Prfstand;
          Der Holocaust-Schwindel. Vom Werden und Vergehen des
           Jahrhundertbetrugs;
          Auschwitz - Ttergestndnisse und Augenzeugen des
           Holocaust;
          Todesursache Zeitgeschichtsforschung;
   (Quelle/n: 284) #
-----
N: Graf #
V: Roberto #
T: #
G: #
I: Haftadresse 01.1991 - 02.1991: Postfach 300, O-6500 Gera;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1991;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1991;
   Haftadresse 09.1997: Mnchener Strae 33, 86551 Aichbach;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1997 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1997 als entlassen eingetragen;
   #
-----
N: Graf #
V: Siegmund #
T: #
G: #
I: Autor: Goethe vor der Spruchkammer;
   (Quelle/n: 131) #
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N: Graf #
V: Thomas #
T: #
G: #
I: Haftadresse 01.1993 - 09.1993: Frankhplatz 1, A-1082 Wien;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 07/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1993;
   Haftadresse 11.1993 - 12.1993: c/o Maria Hachmann,
   Gtzgasse 2/18, A-1100 Wien;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1993;
   Haftadresse 02.1994 - 01.1995: Kaiserebersdorferstr. 297,
   A-1110 Wien;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 07/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1994;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1995 als entlassen eingetragen;
   (Quelle/n: 292) #
-----
N: Graf #
V: Willi #
T: #
G: #
I: 19.04.1943 wegen seiner Ttigkeit fr die "Weie Rose" als
   Widerstandskmpfer zum Tode verurteilt; #
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N: Graffstdt #
V: Volker #
T: #
G: #
I: Dipl.-Kaufmann;
   Sprecher Bezirksausschu FDP Berlin-Tempelhof;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
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N: Grailer #
V: Peter #
T: Dr. #
G: #
I: Medizinalrat;
   Eberndorf;
   inhaltl. verantw. fr Flugschriften des "Krntner
   Abwehrkmpferbund";
   (Quelle/n: 312) #
-----
N: Graman #
V: Yge #
T: #
G: #
I: Haftadresse 02.1995 - 11.1995: HvB Den Haag, Alkemaldelaan
   1256, NL-2509 LS Den Haag, Holland;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1995 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 03/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 07/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1996 als entlassen eingetragen;
   (Quelle/n: 292) #
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N: Grandke #
V: Fritz #
T: #
G: #
I: SS-Obersturmbannfhrer (SS-Nr.: 323 895);
   NSDAP (Nr.: 5 681 746);
   Kommandeur SS-Polizeiregiment 1;
   spter Waffen-SS;
   nach 1945:
   Leiter der Bereitschaftspolizei in Niedersachsen;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Grandt #
V: Alma #
T: #
G: #
I: Meyenburg (Prignitz);
   Postempfngerin der SL-Kreisgruppe Pritzwalk;
   (Quelle/n: 314) #
-----
N: Granner #
V: Wilhelm #
T: Dr. #
G: #
I: 1974 Mitglied "Innerer Kreis" NIZ;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Graser #
V: Karl-Heinz #
T: #
G: #
I: FP;
   bis 06.1998 zweiter Landeshauptmannstellvertreter Krnten;
   06.1998 legt er alle politischen Funktionen nieder;
   (Quelle/n: 316) #
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N: Grassl #
V: #
T: #
G: #
I: Salinenarbeiter;
   Mitglied der Ausseer Widerstandsbewegung; #
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N: Gratzer #
V: Bernhard #
T: #
G: #
I: 1998 Landesparteiobmann FP Niedersterreich;
   1998 im Zusammenhang mit dem Finanzskandal um Rosenstingel
   vorrbergehend verhaftet;
   (Quelle/n: 316) #
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N: Grau #
V: Ingo #
T: #
G: #
I: Haftadresse 05.1990 - 02.1991: Heidestrae 41, 5856 Iserlohn;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1990;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1990;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1991;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1991;
   Haftadresse 05.1995 - 04.1996: Mhlendyck 50, 47608 Geldern;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1995 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 07/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1995;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1996;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1996;
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1996;
   Haftadresse 11.1996 - 10.1997: Moehlendyck 50, 47608 Geldern;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1996;
   auf der HNG-Gefangenenliste 01/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 10/1997;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1997 als entlassen eingetragen;
   (Quelle/n: 257 u.a.) #
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N: Grau #
V: Karl Friedrich #
T: #
G: #
I: ehemaliger Hitlerjugendstreifenfhrer;
   als geschftsfhrendes Vorstandsmitglied der
   "Studiengesellschaft fr staatspolitische
   ffentlichkeitsarbeit, anerkannt gemeinntziges Institut fr
   Erwachsenenbildung e. V." in Amorbach, Generalbevollmchtigter
   der "Gemeinntzigen Vereinigung zur Frderung der politischen
   Willensbildung e. V." in Bad Neustadt;
   Grndungsmitglied und Bereichs-Geschftsfhrer West des Ver-
   eins "Deutschland-Stiftung e. V.", sowie als Geschftsfhrer
   der "Gesellschaft fr konstruktive Politik e. V." in Amorbach
   und zahlreicher hnlicher Institutionen leitete Grau eine ganze
   Reihe von Kampagnen gegen sozial-liberale Politiker und
   Parteien;
   dabei gingen allein im Wahlkampf 1972 mehrere Millionen DM
   Spendengelder durch seine Hnde;
   Grau, damals noch eng befreundet und liiert mit Artur Missbach
   und Hugo Wellems, versuchte mehrmals, eine Aktions- und
   Wahlgemeinschaft aller rechten Gruppen, von NPD bis hin zur
   rechtsextremen "Aktion W", zustande zu bringen;
   im Zusammenhang mit der Abrechnung von siebenstelligen
   Spendenbetrgen kam es zu Unstimmigkeiten zwischen Grau und
   einigen der von ihm geleiteten Organisationen;
   wegen seiner allzu engen NPD-Kontakte wurde er im Juni 1974
   aus der hessischen CDU ausgeschlossen;
   (Quelle/n: 053) #
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N: Graubner #
V: Gnter #
T: #
G: #
I: 16.06.1993 Beisitzer im Vorstand DVU LV Sachsen;
   (Quelle/n: 253) #
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N: Graupner #
V: Richard #
T: #
G: 1963 #
I: Polizeibeamter;
   13.09.1998 Kandidat REP zur Landtagswahl in Bayern
   (Unterfranken, Stimmkreis 609, Schweinfurt-Nord);
   (Quelle/n: 310) #
-----
N: Graurock #
V: Wilhelm #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   SS-Hauptsturmfhrer;
   begeht Kriegsverbrechen in der Sowjetunion (verantwortlich fr
   die Ermordung mehrerer 10.000 Menschen), Kroatien und Dnemark;
   nach 1945:
   Hauptinspektor beim Kommando der Westberliner Schutzpolizei
   (1951 ?);
   trotz vorgelegter Unterlagen ber Morde in Dnemark wird er
   nicht verurteilt;
   (Quelle/n: 032, 147) #
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N: Grawitz #
V: Ernst Robert #
T: Prof. Dr. #
G: #
I: 10.1942 Reichsarzt SS und Chef des Sanittshauptamtes;
   10.1942 SS-Obergruppenfhrer;
   10.1942 Geschftsfhrender Prsident des Deutschen Roten
   Kreuzes;
   25.10.1942 inspiziert er das KZ Auschwitz;
   (Quelle/n: 154) #
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N: Greaves #
V: Percy L. #
T: #
G: #
I: 1981 Teilnehmer der 3. IHR-Konferenz;
   (Quelle/n: 284) #
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N: Grebert #
V: #
T: Dr. #
G: #
I: Stabsleiter;
   Vertreter Reichskommissar fr die Festigung deutschen
   Volkstums;
   (Quelle/n: 215) #
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N: Green #
V: Josef #
T: #
G: #
I: Teilnehmer der Einsatzgruppe --> Gaiswinkler; #
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N: Grgoire #
V: Pierre #
T: #
G: #
I: luxemburger Hftling im Konzentrationslager Sachsennhausen; #
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N: Gregor #
V: Rudolf #
T: #
G: #
I: Hftling des Konzentrationslagers Auschwitz;
   am 08.07.1940 wegen Beihilfe zur Flucht des Hftlings Wiejowski
   Verhr, Folter und Einweisung in den Bunker;
   anschlieend berstellung in eine Strafkompanie;
   auf Anweisung des Reichsfhrers SS wird ihm am 08.10.1940
   mitgeteilt, da er mit einer Prgelstrafe von 25 Schlgen und
   einer berfhrung in ein Konzentrationslager der Stufe II
   bestraft wird;
   am 16.10.1940 wird er aus der Strafkompanie entlassen und in
   den Bunker gesperrt;
   am 01.11.1940 wird die Prgelstrafe vollzogen;
   am 14.11.1940 wird er nach Flossenbrg in Marsch gesetzt, wo er
   am 18.11.1940 eintrifft; #
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N: Gregor #
V: Werner #
T: Dr. #
G: #
I: ab 1936 Mitglied NSDAP (Nr.: 3 726 551);
   1943 Generalkonsul in Toulouse;
   nach 1945 Bonner Botschafter in Tunesien (bis 1961 ?);
   aus Altersgrnden in den Ruhestand versetzt;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Greifelt #
V: Ulrich #
T: #
G: #
I: 1939 SS-Oberfhrer;
   Leiter Fhrungsstab RFK;
   13.12.1939 Rede im Volksdeutschen Klub Berlin;
   1944 SS-Gruppenfhrer;
   (Quelle/n: 215) #
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N: Greiff #
V: Carl #
T: Dr. #
G: #
I: Arzt;
   NSDAP;
   nach der Stadtverordnetenwahl vom 12.03.1933 Sitz im "Stadtrat"
   Wuppertal;
   (Quelle/n: 191) #
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N: Greil #
V: Lothar #
T: #
G: #
I: 1959 Geschftsfhrer HIAG;
   30.10.1959 -
   01.11.1959 Redner auf der auerordentlichen
   Delegiertenversammlung des BNS in Mainz im Hotel Neubrunnenhof
   mit dem Thema: "Die politischen Verflechtungen in der
   Bundesrepublik";
   (Quelle/n: 131) #
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N: von Greim #
V: Robert #
T: Ritter #
G: 22.06.1892 #
I: geboren in Bayreuth;
   im WK I Flugzeugfhrer;
   ihm gelingt es, als erstem Flieger, einen Panzer aus der Luft
   zu vernichten;
   nach dem Krieg studiert er in Mnchen drei Jahre Jura;
   1924 - 1927 baut er in der Militrakademie von Whampoa bei
   Kanton eine Fliegertruppe auf;
   Geschftsfhrer kommerzieller Pilotenausbildungszentren
   in Wrzburg, Nrnberg und Mnchen;
   1934 als Major Eintritt in die Reichswehr;
   1935 ernennt Gring ihn als Kommandeur des Jagdgeschwaders
   Richthofen zum ersten Geschwaderkommandeur der neugegrndeten
   Luftwaffe;
   Generalmajor;
   1938 wird er Personalchef der Luftwaffe;
   1940 Kommandierender General des V: Fliegerkorps im Sden der
   Westfront;
   06.1940 Ritterkreuz;
   1941 wird er mit Beginn des Rulandfeldzuges an der Ostfront
   eingesetzt;
   ab 1942 Kommandierender General eines Fliegerkorps;
   ab 02.1943 (bis 1945) Oberbefehlshaber der 6. Luftflotte an der
   Ostfront;
   04.1943 Eichenlaub zum Ritterkreuz;
   1944 Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern;
   27.04.1945 von Hitler zum Nachfolger Grings als
   Oberbefehlshaber der Luftwaffe und zum Generalfeldmarschall
   ernannt (er wird zu dieser Ernennung/Befrderung mit Hanna
   Reitsch in den Fhrerbunker beordert - auf diesem Flug wird er
   durch eine sowjetischeFlakgranate verwundet und Hanna Reitsch
   bringt die Maschine in der Nhe der Reichskanzlei runter);
   beide bitten darum, im Fhrerbunker bleiben zu drfen;
   Hitler befiehlt ihnen Berlin zu verlassen;
   es gelingt ihnen Berlin zu verlassen;
   sie fliegen nach Pln in das Hauptquartier des Admiral Dnitz;
   er wird mit Hanna Reitsch nach Tirol geflogen;
   24.05.1945 begeht er in Salzburg (in aliierter Gefangenschaft)
   Selbstmord;
   (Quelle/n: 102) #
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N: Greiser #
V: Artur #
V: Arthur #
T: #
G: 22.01.1897 #
I: geboren in Schroda (Provinz Posen);
   im WK I Marineoffizier;
   Freikorps;
   Geschftsmann;
   1924 Mitgrnder "Stahlhelm" (Danzig);
   1928 Eintritt NSDAP und SA;
   1930 Eintritt SS;
   ab 11.1930 Gaugeschftsfhrer der NSDAP in Danzig sowie
   Fraktionsfhrer NSDAP im Danziger Stadtparlament;
   20.06.1933 Vizeprsident und Innensenator des Danziger Senats;
   28.11.1934 Nachfolger von Hermann Rauschning als Prsident des
   Senats von Danzig (bis 01.09.1939);
   Ernennung zum Chef der Zivilverwaltung in der Provinz Posen;
   1939 wird er Reichsstatthalter und Gauleiter im Reichsgau
   Wartheland;
   ab 07.1940 Mitglied des Reichtags fr den Warthegau;
   1942 SS-Obergruppenfhrer;
   Verantwortlicher bei der Vernichtung von rund 100.000 Juden
   (und Polen) im Warthegau;
   seine Haltung zur polnischen Bevlkerung des Warthegaus ist
   durch besondere Grausamkeit gezeichnet;
   Verantwortlicher (01.05.1942 durch einen Brief an Himmler) fr
   die Ttung von ca. 35.000 polnischen Tbc-Kranken im
   Vernichtungslager Chelmno;
   zum Ende des WK II setzt er sich in die bayerischen Alpen ab,
   stellt sich den Amerikanern;
   wird an Polen ausgeliefert;
   wird von einem polnischen Gericht zum Tode verurteilt;
   14.07.1946 wird er vor seiner Hinrichtung in einem Kfig durch
   Posen getragen - danach wird er vor seiner ehemaligen Residenz
   erhngt;
   (Quelle/n: 102, 215 u.a.) #
-----
N: Gremiuch #
V: Marian #
T: #
G: #
I: Hftling in Auschwitz (Nr.: 9209);
   11.11.1941 in Auschwitz hingerichtet;
   (Quelle/n: 154) #
-----
N: Grese #
V: Irma #
T: #
G: 07.10.1923 #
I: geboren in Wrachen nahe Feldberg/Mecklenburg;
   Beruf: Schwesternhelferin;
   Eingesetzt in den KZ Ravensbrck, Auschwitz und Bergen-Belsen
   als Kommandofhrerin;
   hat in Auschwitz an Selektionen teilgenommen;
   17.09.1945 - 17.11.1945 angeklagt im Bergen-Belsen-Proze in
   Lneburg;
   in Hameln am 13.12.1945 hingerichtet;
   (Quelle/n: 047 u.a.)
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N: Gress #
V: Eike #
T: #
G: #
I: Haftadresse 04.1998: Stadelheimer Strae 12, 81540 Mnchen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1998 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   (Quelle/n: 292) #
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N: Greve #
V: Uwe #
T: #
G: #
I: Kiel;
   Journalist;
   Autor und Unternehmensberater;
   unterzeichnet den Berliner Appell, der am 28.09.1994 in der TAZ
   als Anzeige verffentlicht wird;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995;
   schreibt in Criticon 148/1995 einen Bericht ber: Zwischen
   Dekadenz und Hoffnung - Notizen zur Frankfurter Buchmesse;
   (Quelle/n: 248, 263 u.a.)
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N: Griebler #
V: Waltraud #
T: #
G: #
I: (stndige) Mitarbeiterin "Der Scheinwerfer";
   (Quelle/n: 206) #
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N: Griesser #
V: Hermann A. #
T: Dr. #
G: #
I: Chefredakteur Deister- und Weserzeitung;
   unterzeichnet den Berliner Appell, der am 28.09.1994 in der TAZ
   als Anzeige verffentlicht wird;
   (Quelle/n: 263) #
-----
N: Grill #
V: Richard #
T: #
G: #
I: Autor: Die gegngelte Nation
          Die Folgen der bedingungslosen Kapitulation
          (Verlag: Universitas); #
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N: Grill #
V: Richard #
T: Dr. #
G: #
I: Mnchen;
   Mitglied Stiftungsrat "Sudetendeutsche Stiftung";
   (Quelle/n: 314) #
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N: Grimm #
V: Friedrich #
T: #
G: #
I: 1938 Verteidiger von Herschel Grnspan;
   (Quelle/n: 131) #
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N: Grimm #
V: Hans #
T: #
G: 22.03.1875 #
I: geboren in Wiesbaden;
   1895 (?) Geschftsmann in bersee;
   geht nach England, um den Beruf des Exportkaufmanns zu
   erlernen;
   1896 verlt er London;
   reist in die Kapkolonien;
   verbringt 14 Jahre als (meit) selbststndiger Geschftsmann in
   Sdafrika und Deutsch-Sdwestafrika;
   NS-Schriftsteller;
   Autor: Eine Sdafrikanische Novelle (Titel ?)
          Volk ohne Raum (1926)
          Der Richter in der Karu (1930)
          Amerikanische Rede (1936)
          Englische Rede (1938)
          Warum - woher, aber wohin (1954);
   Goebbels mitraut ihm und droht ihm mit KZ (ohne Folgen);
   1936 wird sein Buch "Volk ohne Raum" als einziges deutsches
   Buch auf der Chikagoer Weltausstellung prsentiert;
   nach dem Krieg versucht er Hitler und den Nationalsozialismus
   reinzuwaschen;
   ttig in der Kulturarbeit fr "Fahrende Gesellen";
   DKeG;
   nach 29.11.1945 verfat er als Antwort auf eine Schrift des
   Erzbischofs von Canterbury seine nationalistische
   "Erzbischofsschrift" mit dem Untertitel: Antwort eines
   Deutschen;
   Anfang der 50er Jahre hlt er in verschiedenen schleswig-
   holsteinischen Stdten eine Vortragsreihe und bekennt sich
   whrend dessen zu seiner nationalsozialistischen
   Weltanschauung;
   ihm wird verboten, bei ffentlichen Veranstaltungen als Redner
   aufzutreten;
   1953 Mitglied DRP;
   06.09.1953 Kandidat fr DRP zur Bundestagswahl;
   1953 bei der Bundestagswahl Kandidat fr DRP;
   27.09.1959 stirbt er in seinem alten Klosterhof in Lippoldsberg
   an der Weser;
   (Quelle/n: 102, 131, 168, 246) #
-----
N: Grimm #
V: Helmut #
T: Dr. jur. Dr. med. #
G: #
I: Ettlingen;
   FFD;
   06.04.1994 in Bochum (8. Groe Strafkammer des Landgerichts)
   unter Anklage;
   erscheint dort nicht und wird daher per Haftbefehl gesucht;
   18.04.1994 entschuldigt er bei Gericht seine Abwesenheit mit
   einem Brief aus Dnemark (verm. aus Kollund, dem Sitz von
   Christophersen); #
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N: Grimm #
V: Holle #
T: Dr. #
G: 1928 (?) #
I: Tochter von Hans Grimm;
   im Adressbuch des Michael Khnen eingetragen;
   Wahlsburg-Lippoldsberg;
   1973 bernimmt sie die Zimmerbestellungen fr BesucherInnen des
   Lippolsdberger Dichtertages (23./24.06.1973);
   28.06.1975 auf dem Lippoldsberger Dichtertag;
   03.1983 - 1984 Vorsitzende GfP;
   Inhaberin "Klosterhaus-Verlag" Lippoldsberg, 37194 Wahlsburg
   (Weser);
   Schriftleiterin "Freies Forum";
   (Quelle/n: 131, 311 - 4/75 u.a.) #
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N: Grimm #
V: Wernt #
T: Dr. #
G: #
I: 28.06.1975 auf dem Lippoldsberger Dichtertag;
   1976 Rede auf dem Lippoldsberger Dichtertag;
   (Quelle/n: 131, 311 - 4/75) #
-----
N: Grinberg #
V: Abram #
T: #
G: #
I: jdischer Hftling in Auschwitz (Nr.: 40864);
   02.07.1942 kommt er im Kommando Buna-Werke ums Leben;
   (Quelle/n: 154) #
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N: Gringmann #
V: Helmut #
T: #
G: #
I: 1954 Bundesfhrer "Die Gefhrtenschaft";
   (Quelle/n: 131) #
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N: Grobben #
V: Jakob #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   SS-Sturmbannfhrer (SS-Nr.: 327 406);
   NSDAP (Nr.: 5 681 746);
   Major der Schupo;
   Adjutant beim Befehlshaber der Ordnungspolizei Polen;
   1944 als SS- und Polizeigebietsfhrer in Kopenhagen;
   nach 1945:
   Oberkreisdirektor und Leiter der  Kreispolizeibehrde Jlich;
   (Quelle/n: 032) #
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N: von der Groeben #
V: Karl #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   ab 1932 Mitglied NSDAP und Politischer Leiter;
   1936 - 1943 NS-Landrat in Insterburg;
   1943 in die Verwaltung in Lomscha versetzt;
   nach 1945:
   Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland-Pfalz der
   "Landsmannschaft Westpreuen";
   (Quelle/n: 032) #
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N: Grbig #
V: Klaus #
T: #
G: #
I: Vorsitzender FDP-Berlin-Tempelhof;
   unterzeichnet den Berliner Appell, der am 28.09.1994 in der TAZ
   als Anzeige verffentlicht wird;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995;
   (Quelle/n: 263 u.a.) #
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N: Grbner #
V: Conrad #
T: #
G: #
I: 1935 Erzbischof von Freiburg;
   05.1936 lehnt er die Unterstellung der kirchenamtlichen Organe
   unter das Schriftleitergesetz ab;
   (Quelle/n: 250) #
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N: Grbner #
V: Magdalene #
T: #
G: #
I: Gelsenkirchen;
   Postempfngerin der SL-Kreisgruppe Gelsenkirchen;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Grger #
V: Kurt #
T: #
G: #
I: Gieen (Lahn);
   SL-Landschafts-/Kreisbetreuer SL-Landschaft (Kreis) Rmerstadt;
   (Quelle/n: 314) #
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N: Grhsl #
V: Margit #
T: Dr. #
G: #
I: Wien;
   Beirat DKEG;
   1977 auf der Grndungsversammlung der "Deutsche
   Kulturgemeinschaft" in den Beirat gewhlt;
   24.09.1977 - 01.10.1977 auf der Gstewoche der "Deutsche
   Kulturgemeinschaft" in Pichl (sterreich) Referentin;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Groener #
V: Wilhelm #
T: #
G: 22.11.1876 #
I: geboren in Ludwigsburg (Wrttemberg);
   Berufsoffizier;
   ab 1899 gehrt er zum Groen Generalsstab der kaiserlichen
   Armee;
   1914 Chef der Eisenbahnabteilung;
   1916 Befrderung zum Generalleutnant;
   wird Leiter des Kriesgernhrungsamtes bzw. des Kriegsamtes und
   damit Beauftragter fr Rstungsproduktion und Kriegswirtschaft;
   1917 wird er wegen seine Eintretens fr
   Arbeitsschutzbestimmungen und die Begrenzung der Kriegsgewinne
   entlassen;
   er fhrt eine Division;
   er fhrt ein Armeekorps;
   weitere Stabsstellen;
   1918 General des deutschen Oberkommandos;
   26.10.1918 wird er Nachfolger des General Ludendorff als Erster
   Generalquartiermeister;
   09.11.1918 ist er derjenige Offizier, der Kaiser Wilhelm II.
   meldet, er sei der Loyalitt der Truppen nicht mehr sicher und
   solle andanken;
   im Namen des Oberkommandos des Heeres bt er auf die neue
   Deutsche Regierung Druck aus, den Versailler Vertrag zu
   akzeptieren;
   11.1918 sichert er Friedrich Ebert die Untersttzung der Truppe
   bei der Konsolidierung des neuen Staates zu, sobald das
   Rtesystem und Anarchismus niedergeworfen seien;
   er genehmigt die Bildung von Verbnden aus loyalen,
   antirevolutionren Freiwilligen;
   zwischen 1920 und 1932 mehrmals Reichsverkehrsminister;
   01.1928 Ernennung zum Reichswehrminister (bis 05.1932);
   20.01.1930 erlt er einen Tagesbefehl, in dem er vor Versuchen
   der NSDAP warnt, die Reichswehr fr politische Ziele zu
   mibrauchen;
   1931/1932 Reichsinnenminister und eine der strksten Sttzen
   des Kabinett Brning;
   er macht General von Schleicher zu seiner rehten Hand;
   04.1932 verbietet er SA und SS;
   Schleicher intrigiert gegen ihn;
   Zuckerkrank;
   10.05.1932 mu er sein Verbot der SA und SS rechtfertigen;
   13.05.1932 (etwa) Rcktritt als Reichswehrminister;
   30.05.1932 verliert er den Posten als Reichsinnenminister;
   03.05.1939 stirbt er in Potsdam-Bornstedt;
   (Quelle/n: 102 u.a.) #
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N: Groeneveld #
V: #
T: #
G: #
I: Bauer;
   1953 Mitglied DRP;
   (Quelle/n: 131) #
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N: Grnke #
V: Erich #
T: #
G: #
I: am 20.05.1940 in das Konzentrationslager Auschwitz als
   Funktionshftling berstellt; #
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N: Groepper #
V: Horst #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   ab 1933 Mitglied NSDAP;
   1941 an der Botschaft in Moskau ttig;
   nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die UDSSR Leiter der Gruppe
   II in der Protokoll-Abteilung des Auswrtigen Amtes (bis
   Kriegsende);
   nach 1945:
   Botschafter in Moskau;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Groh #
V: Alois #
T: #
G: 24.04.1910 #
I: 13.11.1943 als Bewhrungssoldat des BB 999 auf dem Heuberg
   erschossen;
   (Quelle/n: 185) #
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N: Groh #
V: #
T: #
G: #
I: 1929 Gauleiter;
   (Quelle/n: 261) #
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N: Grohmann #
V: Herbert #
T: Dr. #
G: 13.09.1908 #
I: 1940 - 1941 (?) ttig als Arzt im der Psychatrischen Anstalt in
   Kochanowka (Woiwodschaft Lodz);
   06.06.1962 vor dem UR II des Landgerichtes Frankfurt unter dem
   Vorwurf sich aktiv an der Auswahl Kranker zur Vernichtung
   beteiligt zu haben; #
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N: Grolitsch #
V: Erhard #
T: #
G: #
I: Graz;
   Dipl. Ing.;
   Beirat DKEG;
   1977 auf der Grndungsversammlung der "Deutsche
   Kulturgemeinschaft" in den Beirat gewhlt;
   (Quelle/n: 312) #
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N: Grolitsch #
V: Lisbeth #
T: #
G: #
I: Graz;
   1. Prsidentin: "Deutsche Kulturgemeinschaft";
   Prsidentin des DKEG in sterreich;
   Organisatorin der "Ostarrichi-Treffen", Graz ("Steirischer
   Frhling");
   Vortrge in sterreich und der BRD;
   1976 Organisation des verbotenen Treffens "1000 Jahre deutsche
   Ostmark";
   24.09.1977 - 01.10.1977 auf der Gstewoche der "Deutsche
   Kulturgemeinschaft" in Pichl (sterreich) Referent;
   1979 tritt sie in "Deutsche National-Zeitung" (Nr. 16,
   13.04.1979) fr eine Generalamnestie fr NS-Verbrechen ein;
   Hrsg.: "Das Deutsche Kulturwerk";
   Beitrge in: Mitteilungen des Deutschen Kulturwerks
                 Europischen Geistes,
                Deutsche Wochenzeitung;
   (Quelle/n: 312) #
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N: von Grolmann #
V: Wilhelm #
T: Dr. #
G: #
I: ab 1933 Mitglied NSDSAP;
   ab 1940 als Leagtionsrat an der Gesandschaft in Stockholm
   ttig;
   nach 1945 Bonner Generalkonsul in Istanbul;
   verstorben;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gronbach #
V: Rene #
V: Ren #
T: #
G: #
I: Haftadresse 04.1993 - 12.1993: W.-Stolte-Strae 1, 17235
   Neustrelitz (ehem.: W.-Stolte-Strae 1, O-2080 Neustrelitz);
   auf der HNG-Gefangenenliste 04/1993 als neuer Gefangener
   eingetragen;
   auf der HNG-Gefangenenliste 05/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 06/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 07/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 08/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 09/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 11/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 12/1993;
   auf der HNG-Gefangenenliste 02/1994 als entlassen eingetragen;
   (Quelle/n: 292) #
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N: Groppe #
V: Lothar #
T: Pater #
G: 1927 #
I: SJ (auch: S. J.);
   Bad Pyrmont;
   in Mnster geboren;
   nach Kriegseinsatz studiert er zunchst Rechtswissenschaft und
   tritt 1948 in den Jesuitenorden ein;
   ab 1962 im Dienst der Militrseelsorge;
   von 1963-1971 Militrpfarrer und Dozent an der Fhrungsakademie
   der Bundeswehr in Hamburg (Militrdekan);
   im Bistum Essen ttig;
   zwischenzeitlich Leiter der deutschen Sektion von Radio
   Vatikan;
   Studenten- und Lehrerseelsorger sowie Gemeindepfarrer in
   sterreich;
   seit 1982 Krankenhausseelsorger und schriftstellerisch ttig;
   schreibt in Criticon 146/1995 einen Aufsatz mit dem Thema: Zur
   Schuldfrage 1995;
   (mit)verantwortlich in Criticon 148/1995 fr die Kolumne:
   Konservativ in Grobritannien;
   Mitglied des Kuratoriums des "Konservative Kultur und Bildung
   e.V. Konservatives Bro";
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995;
   schreibt in Criticon 151 einen Buchbericht: "Henning v.
   Vogelsang: Die Armee, die es nicht geben durfte";
   (Quelle/n: 148, 248, 255 u.a.) #
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N: Gro #
V: Gerhard #
T: #
G: #
I: bis 1945:
   SS-Sturmbannfhrer (SS-Nr.: 422 185);
   Kommandeur in der 4. SS-Polizeipanzergrenadierdivision;
   nach 1945:
   Leiter der Verkehrstaffel Nord in Westberlin;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gross #
V: Heinrich #
T: Dr. #
G: #
I: OE;
   Gerichtspsychiater;
   Euthanasie-Arzt;
   16.06.1995 bei der Staatsanwaltschaft wegen "Beteiligung an der
   NS-Kindereuthanasie" angezeigt;
   (Quelle/n: 254) #
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N: Gro #
V: Hermann #
T: #
G: #
I: vor 1945:
   1939 - 1945 Leiter der volkswirtscgaftlichen Abteilung der
   Zweigstelle Wien des IG-Farben-Konzerns;
   erkundete die wirtschaftliche Ausbeutung der Staaten
   Sdosteuropas;
   ab 1933 Mitglied SA;
   ab 1936 Mitglied "Deutsche Akademie";
   nach 1945:
   Osteuropa-Experte auf wirtschaftlichem Gebiet;
   apl. Professor fr wirtschaftliche Staatswissenschaft an der
   Universitt Kiel;
   (Quelle/n: 032) #
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N: Gro #
N: Gross #
V: Nikolaus #
T: #
G: 30.09.1898 #
I: geboren in Niederwenigern (Ruhr);
   Volksshule;
   Bergmann;
   Abendkurse und Rednerschulen;
   1928 (etwa) grndet er Jugendgruppen in der christlichen
   Bergarbeiterbewegung;
   Jugendgewerkschaftssekretr;
   Gwerkschaftssekretr in Niederschlesien, Zwickau und im
   Ruhrgebiet;
   Gewerkschaftsfunktionr;
   1930 - 1936 Redakteur der Westdeutschen Arbeiterzeitung bzw.
   Kettler Wacht;
   widersetzt sich dem Nationalsozialismus von Anfang an;
   als die "Kettler Wacht" verboten wird, agitiert er gegen die
   Nazis in kleineren Kreisen und persnlichen Gesprchen;
   er versucht den Widerstand in der katholischen Arbeiterschaft
   (hinsichtlich 20.07.1944) zu organisieren;
   12.08.1944 wird er verhaftet und von Volksgerichtshof zum Tode
   verurteilt;
   23.01.1945 als Widerstandskmpfer hingerichtet;
   (Quelle/n: 052, 102 u.a.) #
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N: Gross #
V: Nikolay #
T: #
G: 00.00.1926 #
I: geboren in Pawloska;
   27.03.1945 um 21 Uhr 45 Minuten unter Aufsicht des Lagerleiters
   des KZ Welzheim, Eberle, und des SS-Sturmbannfhrers Strube im
   Steinbruch bei der Boxeiche (Exekutionsttte des KZ Welzheim)
   durch Genickschu hingerichtet;
   (Quelle/n: 185) #
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N: Gro #
V: R. #
T: Dr. #
G: #
I: Bonn;
   Oberstarzt a.D.;
   Unterzeichner der Anzeige in der FAZ vom: 07.04.1995; #
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