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>Bruex<
  Tschechoslowakei

  Auenkommando von Flossenbuerg
  Arbeitslager der Bergbau AG, Bruex, Eisenbahn-Station Seestadtl,
  Sudetengau
  01.09.1944 - ein Transport mit etwa 1000 Hftlingen aus
               Sachsenhausen erreicht das Lager
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Hermann Goering Werke
  Herstellung synthetischer Flssigkeiten
  etwa 260 Belgier
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bruges<
  Belgien

  Haftlager der Werbestelle
  etwa 50 Hftlinge
  die Hftlinge werden in der Regel nach Gand verlegt
  (Quelle/n: 207

  Lager St. Croix
  keine Hftlinge belgischer Staatsangehrigkeit
  (Quelle/n: 207)
-----
>Brunnersdorf<
  Tschechoslowakei

  Zivilarbeitslager
  hauptschlich franzsische Arbeiter
(Quelle/n: 207)
-----
>Brunsbuettelkoog<
  Kreis Suederdithmarschen

  Zivilarbeitslager
  Lager Kali-Chemie
  etwa 120 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Bruntal<
  --> Freudental
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>Bruss<
  --> Brusy
-----
>Brusy<
  (auch: Bruss)
  Polen
  pow. Chojnice

  Auenkommando von Stutthof
  08.1944 - 03.1945
  etwa 8 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  Ende 1942 - 03.1945
  etwa 400 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bruttig<
  Kreis Cochem

  Auenkommando "Cochem" von Natzweiler
  Einsatz: KL Natzweiler, Abteilung III, Arbeitseinsatz
           SS-Fuehrungsstab Kochem-Bruttig
  etwa 2000 Hftlinge (eher mehr)
(Quelle/n: 207)
-----
>Bruxelles<
  Belgien

  Avenue Louise
  Gefngnis der geheimen Feldpolizei
  (Quelle/n: 207)

  Rue Aux Laines
  Gefngnis der geheimen Feldpolizei
  (Quelle/n: 207)
-----
>Brzeg<
  --> Brieg
-----
>Brzesc nad Bugiem<
>Brzesc Nad Bugiem<
  --> Brest-Litowsk
-----
>Brzezany<
  --> Bereshany
-----
>Brzezeva<
  --> Bruesau
-----
>Brzeziny Slaskie<
  --> Birkenhain
-----
>Brzostowo<
  Polen
  pow. Wyrzysk

  Zivilarbeitslager
  10.1944 - 01.1945
  etwa 400 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Brzozwice<
  (auch: Kamien)
  Polen
  pow. Tarnowskie Gory

  Zivilarbeitslager
  1942 - 01.1945
  etwa 260 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
<BU>
-----
>Buchenau<
  Kreis Biedenkopf

  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchenbach<
  Kreis Freiburg i. B.

  Zivilarbeitslager
  etwa 75 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchenberg<
  Kreis Villingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 80 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchenwald<
  Kreis Weimar
  etwa 5 Meilen nordnordwestlich von Weimar

  Das Hauptlager befindet sich auf dem nrdlichen Abhang des
  Ettersbergs nrdlich von Weimar in Thringen (eines der grten
  KZ auf deutschem Boden, ca. 156 Nebenlager und Auenkommandos)
  und erstreckt sich ber eine Flche von etwa 300 ha, wovon das
  Lager allein etwa 70 ha ausmacht.

  Buchenwald besteht aus drei Abteilungen: das "Groe Lager" (50
  Baracken) mit Hftlingen, die schon "lange" inhaftiert sind,
  das "Kleine Lager" (12 Baracken), in dem Gefangene in
  Quarantne gehalten werden, und das "Zeltlager" fr polnische
  Gefangene, die nach der Invasion der Deutschen 1939 dorthin
  deportiert werden.

  Schoendorf ist die Bahnstation von Buchewald.

  Kommandanten: 1937 - 1941 SS Standartenfhrer Karl Koch
                1942 - 1945 SS Oberfhrer Hermann Pister

  15.07.1937 Transport einer Gruppe von etwa 150 Hftlingen von
             Sachsenhausen nach Ettersberg

  16.07.1937 trifft die erste Gruppe von 149 Gefangenen ein und
             "erffnet" damit das Lager, das noch den Namen KZ
             Ettersberg trgt.

  28.07.1937 Das Lager erhlt von Himmler seinen Namen. (Nach
             anderer Quelle erst im Jahr 1939)

  00.00.1938 Im Lager werden 20.122 Hftlinge gezhlt.

  23.09.1938 Zuzug von 10.000 Juden aus sterreich

  17.10.1942 werden die Juden aus Buchenwald nach Auschwitz
             deportiert. Ausgenommen sind 204 Juden fr "wichtige
             Aufgaben".

  00.00.1943 Im Lager werden 42.177 Hftlinge gezhlt.

  00.00.1944 Im Lager werden 97.867 Hftlinge gezhlt.

  28.04.1944 Umgruppierung von Stufe II in Stufe I

  18.01.1945 Auschwitz und andere Lager im Osten werden
             evakuiert. Es kommen tausende jdischer Hftlinge in
             Buchenwald an. Darunter auch ber 600 Kinder und
             Jugendliche, fr die im Zeltlager eine Baracke
             eingerichtet wird, die als Kinderblock 66 bekannt
             wird. Von diesen Kindern haben die meisten berlebt.

  28.02.1945 Die Serien-Nummern der Hftlinge erreichen 133000.

  06.04.1945 Die SS beginnt die jdischen Gefangenen zu
             evakuieren.

  07.04.1945 Tausende Gefangene verschiedener Nationalitt werden
             aus den Haupt-, Nebenlagern abtransportiert. Von den
             28.250 Gefangenen aus dem Hauptlager werden dabei
             7.000 bis 8.000 entweder ermordet, oder kommen auf
             andere Weise whrend der "Evakuierung" ums Leben.

  11.04.1945 Buchenwald wird befreit: 4.000 Juden
                                      1.000 Kinder u. Jugendliche
                                     16.000 Erwachsene
             erleben die Befreiung.

  1937 Ende des Jahres - 2561 Gefangene

  1938 Juni       -  7.723 Gefangene
       September  -  9.923 Gefangene
       November   - 18.000 Gefangene (eher mehr)

  1939 September  -  2.700 jdische Gefangene gezhlt

  1944 Ende d. J. - 63.048 Gefangene

  1945 Februar    - 86.232 Gefangene

  Von Juli 1937 bis Mrz 1946 durchlaufen insgesamt 239.980
  Hftlinge aus 30 Lndern Buchenwald. Davon werden 43.045
  ermordet oder kommen durch die Umstnde um. (andere Quelle:
  etwa 250.000 Hftlinge und 56.545 ermordete)

  Die jdischen Hftlinge werden gesondert behandelt. Sie mssen
  im Steinbruch arbeiten: 14 - 15 Stunden tglich. Von ihnen
  werden im Winter 38/39 etwa 9.370 Juden freigelassen, nach dem
  fr sie eine Auswanderung arrangiert worden war. Etwa 600
  Hftlinge der "Reichskristallnacht" werden in der kurzen Zeit
  ihres Buchenwaldbesuches ermordet, begehen Selbstmord, oder
  sterben durch die Umstnde des Lagers.

  Den jdischen Gefangenen werden die Privilegien und Ausnahme-
  regelungen der anderen Gefangenen vorenthalten. Auerdem werden
  sie fr medizinische Experimente mibraucht.

  Von Anfang an gab es Widerstand im Lager. Nach und nach gelingt
  es verschiedenen Gruppen ihre Leute in den zentralen Hftlings-
  funktionen unterzubringen. Ende 1938 wird entdeckt das Mitglie-
  der des SS Personals und inhaftierte Kriminelle an Korruption
  und Diebsthlen beteiligt sind, wechselt nach und nach die
  Besetzung der guten Posten auf die politischen Hftlinge ber,
  die dadurch Schlsselpositionen einnehmen knnen. 1943 gelingen
  dann Sabotageakte in den Rstungsbetrieben, es werden Waffen
  und Munition ins Lager geschmuggelt.

  Die Anzahl der bei der Rumung des Lagers zu Tode gekommenen
  Gefangenen drfte bei 25.500 Toten liegen. Da die
  Widerstandskmpfer in ihren Schlsselpositionen die
  Evakuierung sabotieren, kann die Rumung des Lagers nicht zu
  Ende gebracht werden.

  Als am 11.04.1945 die meisten SS Mnner geflohen sind, wartet
  der Lageruntergrund nicht auf die Amerikaner, sondern bernimmt
  selbst die Kontrolle. Bewaffnete Gafangenentruppen setzen
  mehrere Dutzend SS Mnner fest. Es knnen etwa 21.000 Hftlinge
  gerettet werden.

  Nach 1945 wird Buchenwald sowjetisches Konzentrationslager.

  Auenlager: bis 134

  KZ-eigene Rstungsfabrik: Wilhelm-Gustloff-Werke auf dem
                            Ettersberg

  ILK: Albert Kuntz
       Dr. Theodor Neubauer
       Walter Stoecker
       Walter Bartel - Vorsitzender des ILK


  "Arbeitskrfte" direkt aus dem Stammlager:

  Deutsche Ausruestungswerke GmbH, Weimar-Buchenwald (DAW)
  ber 1000 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Wilhelm Bischoff, Weimar
  Kommando "Luftschutzbauten", Errichtung von Luftschutzbunkern
  etwa 15 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Dietrich & Hermann, Weimar, Marienstrae 14
  etwa 2 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Gustloffwerke II in Buchenwald
  25.06.1944 - etwa 280 Hftlinge
  13.01.1945 - etwa 1500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Koeditz, Maurermeister
  "Bunkerbau", "Gefangenen-Barackenbau"
  (Quelle/n: 207)

  "Kuehlhaus"
  Errichtung von Tiefkuehl-Lagern
  (Quelle/n: 207)

  "Lager 29"
  "Zentral-Ersatzteillager"
  etwa 70 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Mitteldeutsche Baugemeinschaft Buchenwald
   Aufraeumarbeiten
   Verwaltungsarbeiten
   Halle 4a - "Mittelbau D 7, Weimar"
   Halle 5a - "5a/gl"
   Halle 5b
   Halle 6c
   Halle 7d - "Mittelbau E 7, Weimar"
   Halle 7f
   Halle 7s
   Halle Z-u
   Wirtschafts- und Wohnbaracke
  (Quelle/n: 207)

  Mittelwerke GmbH
  "Halle 13", Buchenwald
  (Quelle/n: 207)

  Muna - Munitionslager
  Oberndorf, Post Hermsdorf/Thuer.
  etwa 100 - etwa 200 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Panzer-Grenadier-Ersatz-Ausbildungs-Abtlg. Weimar
  etwa 100 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Polizeipraesidium Weimar
   Bombensuchkommando
   Luftschutzleiter
   Polizei-Offizierschule
   Kommando Schneider und Schuhmacher (etwa 1200 Hftlinge)
   Werkstatt K Staffel
  (Quelle/n: 207)

  Reichsbahnbetriebsamt Weimar
  etwa 40 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Stadt Weimar
   Bauarbeiten (?), etwa bis 750 Hftlinge
   Feuerwehr, etwa bis 150 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Staupendahl (Transportunternehmen), Weimar
  etwa 4 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  SS-Bauleitung der Waffen-SS und Polizei, Weimar-Buchenwald,
  Bauleitung IV
   Bodtenberg (etwa 100 Hftlinge)
   Quade (etwa 190 Hftlinge)
   Sekundaerbahn (etwa 7 Hftlinge)
  (Quelle/n: 207)

  SS T Divisionsnachschublager
  (Quelle/n: 207)

  SS-Kraftfahr-Ausbesserungs- und Ersatz-Regiment, Buchenwald
  (Quelle/n: 207)

  SS-Standortverwaltung Weimar-Buchenwald
  (Quelle/n: 207)

  SS-Zentralbauleitung, Amt C I, Weimar-Buchenwald
  (Quelle/n: 207)


  Auenkommandos:

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Optik-Fichtenhain - J. W. Optik der H. Za. Kal
  08.02.1943 bis
  28.12.1944 - mit einer Belegung von etwa 200 rumnischen
               Hftlingen
  Einsatz fr D.A.W. GmbH, Werk Buchenwald
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Baubrigade V
  Produktion
  22.02.1943 - erstmalig erwhnt
  28.10.1944 - verlegt nach Mittelbau
  etwa 340 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Baubrig. 5, WL Sond.-ST. Schmalschlaeger Halle
  Produktion
  00.05.1944 - erstmalig erwhnt
  00.09.1944 - letztmalig erwhnt
  etwa 800 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Hasag Schlieben, Herzbg.-Elster
  Munitionsherstellung
  00.08.1944 - erstmalig erwhnt
  11.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 2000 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  1. SS-Eisenbahnbaubrigade
  Produktion
  00.09.1944 - erstmalig erwhnt
  28.10.1944 - verlegt nach Mittelbau
  etwa 390 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Ruhrstahl AG, Annener Gustahl
  Stahlindustrie
  17.09.1944 - erstmalig erwhnt
  11.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 600 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  2. SS-Eisenbahnbaubrigade
  Produktion
  00.10.1944 - erstmalig erwhnt
  28.10.1944 - verlegt nach Mittelbau
  etwa 500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Chr. Mansfeld, "Biber II"
  Produktion
  00.11.1944 - erstmalig erwhnt
  11.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 1390 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Frauen) von Buchenwald
  Lippstaedter Eisen- und Metallwerke
  Mech. Industrie
  02.08.1944 - erstmalig erwhnt
  22.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 750 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Frauen) von Buchenwald
  Lippstaedt. Westf. Metall Industrie
  Mech. Industrie
  20.11.1944 - erstmalig erwhnt
  22.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 300 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)


  weitere:

  Abteroda, BMW, Frauen
  Allendorf b. Kirchhain, Nobel, Frauen
  Allendorf, Muenchmuehle
  Altenburg, Hasag, Frauen
  Annaburg, Siebelflugzeugwerke GmbH, Stell f. Einsatz Annaburger
   Geraetebau, Mnner
  Arolsen, SS-Fuehrerschule, Mnner
  Aschersleben, Junkerswerke
                Malachit AG, Frauen und Mnner
  Bad Gandersheim
  Bad Godesberg, Winzerstube
  Bad Salzungen, Renntier, Mnner
  Bensberg, Napola, Mnner
  Berga/Elster, Schwalbe V, Mnner
  Berlstedt, Klinkerwerke, Ziegelei, Mnner
  Bernburg, Schlempp - Ploemnitz, Mnner
  Blankenburg, Klosterwerke, Mnner
  Billroda, Schacht Burggraf, Mnner
  Bochum, Bochumer Verein f. Gusstahl, Mnner
  Boehlen, Brabag, Mnner
  Braunsbedra, Luetzkendorf
  Braunschweig, SS-Fuehrerschule, Mnner
  Brunshausen, Heinkel - Gandersheim, Mnner
  Buttelstedt, Schlosser, Mnner
  Clus, Heinkel - Gandersheim, Mnner
  Colditz, Hasag
  Cologne, Koeln, Koeln-Deutz, Mnner
  Dernau/Ahr, Rebstock
  Dessau, Junkerswerke, Mnner
  Dora - eigenstndiges Lager
  Dornburg, Mnner
  Dortmund, Dortmund-Hoerder Huettenverein, Frauen
  Duderstat, Polte-Werk, Frauen
  Duesseldorf, Berta, Mnner
               Rheinmetall Borsig, Mnner
               Kalkum, Mnner
               DEST, Mnner
  Duisburg, SS-Baubrigade III, Mnner
  Eisenach, BMW, Mnner
  Elsnig, Wasag, Frauen
  Eschershausen, Hecht, OT Bauleitung, Mnner
  Essen, Krupp, Frauen
         DEST, Mnner
  Floessberg, Hasag, Mnner
  Gandersheim, Heinkel, Mnner
               Bruns Apparatebau, Mnner
  Gelsenkirchen, Gelsenberg-Benzin AG, Frauen
  Giessen, SS-Bauleitung, Mnner
  Gleina, Troeglitz - Brabag
  Godesberg, Bad Godesberg
  Goettingen, SS-Kavallerie-Schule, Mnner
  Goslar, Fliegerhorst, Mnner
  Hadmersleben, Ago-Flugzeugwerke, Mnner
  Halberstadt, Junkers, Mnner
               Malachit, Mnner
               Langenstein, Mnner
               Landhaus, Mnner
               B II, Mnner
               Maifisch, Mnner
  Halle/Saale, Siebel Flugzeug GmbH, Mnner
               SS-Baubrigade 5 - Sonderinspeltion, Mnner
  Harzungen, Anhydrit
  Herzberg-Elster, Schlieben
  Hessisch-Lichtenau, Fuerstenhagen, Frauen
                      Fabrik z. Verw. chem. Erzeugnisse, Frauen
                      DAG, Frauen
  Holzen
  Jena, RAW, Mnner
  Kalkum, Duesseldorf-Kalkum, Mnner
  Kassel, Druseltal, Mnner
          SS-Bauleitung, Mnner
  Kiel, Anschuetz & Co, Mnner
  Koeln, Baubrigae III, Mnner
         Hansestadt, Mnner
         Ford, Mnner
  Kranichfeld, Wewelsburg
  Krumpa b. Merseburg, Luetzkendorf
  Langensalza, Junkers-Langenwerke AG, Mnner
  Langenstein, Halberstadt, Mnner
               Maifisch, Mnner
  Leau, Ploemnitz
  Leipzig, Hasag, Frauen
           Mansfeld, Mnner
           Schoenau, Frauen
           Thekla, Mnner
  Lehesten/Thuer. W.-I, Oertelsbruch
  Leopoldshall, Junkers, Mnner
  Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Frauen
  Lippstadt, Westf. Metall Industrie, Frauen
  Lohausen, Duesseldorf-Kalkum
  Luetzkendorf, Braunsbedra, Mnner
                Krumpa, Mnner
                Wintershall, Mnner
  Mackenrode, Baubrigade
  Magdeburg, Brabag, Mnner
             Polte-Werke, Frauen
  Markkleeberg, Junkers, Frauen
  Meuselwitz, Hasag, Frauen und Mnner
  Muehlhausen, Geraetebau GmbH, Frauen
  Neustadt/Coburg, Kabel- und Leitungswerke AG, Frauen
  Neustassfurt, "Reh", Mnner
                Schlempp, Mnner
                Georg Wlzer, Mnner
  Niederhagen, Wewelsburg
  Niederorschel, Junkers, Mnner
                 Langenwerke, Mnner
  Niedersachswerfen
  Nordhausen
  Nuexei, Baubrigade
  Penig, Gerit Werke, Frauen
  Ploemnitz, Junkers, Frauen
             Schlempp, Frauen
             "Leopard", Frauen
  Raguhn, Herbrand, Wolfen, Frauen
  Rothenburg/Saale, Mansfeld AG, Mnner
  Rottleberode
  Saalfeld/Saale, Laura, Oertelsbruch, Mnner
  Salza
  Schlieben, Herzberg/Elster, Frauen und Mnner
  Schoenau
  Schoenebeck/Elbe, Julius Junkers, Mnner
  Schwerte, RAW, Mnner
  Sennelager, Panz. Ausb. Reg., Mnner
  Soemmerda, Rheinmetall Borsig, Gelsenberg, Frauen
  Stassfurt, "Reh", Waelzer & Co. - Neustassfurt, Mnner
  Sonneberg, Zahnradwerke C. G. Reinhardt, Mnner
  Suhl, Mnner
  Taucha, Hasag, Frauen und Mnner
  Thekla b. Leipzig
  Tonndorf, Bauleitung Waffen-SS, Mnner
  Torgau, Heeres-Muna, Frauen
  Troeglitz, Wille - Brabag, Mnner
  Unna
  Walkenried, Baubrigade
  Wansleben a. See, Wilhelm, Mnner
                    Biber II, Mnner
                    A IV, Mnner
                    Chr. Mansfeld AG, Mnner
                    Kaliwerke Georgi, Mnner
  Weferlingen, Gazelle, Mnner
               Bauleitung Gerhard, Mnner
  Weimar, Gustloffwerke
  Westeregeln, Salzwerke, Mnner
               Ago, Mnner
               Maulwurf, Mnner
               Malachit AG, Mnner
               Junkers, Mnner
               Hadmersleben, Mnner
  Wewelsburg, Niedernhagen
  Witten, Ruhrstahl, Mnner
          Annener Gusstahlfabrik AGW, Mnner
  Witten-Annen, Ruhrstahl, Mnner
                Annener Gusstahlfabrik AGW, Mnner
  Wolfen-Bitterfeld, IG Farben, Frauen
  Wuppertal-E., Baubrigade IV, Mnner
  Zeitz, Troeglitz - Brabag
  Zwieberge, Halberstadt, Mnner
  (weitere Info sind in der Regel unter den Ortsbezeichnungen zu
   finden)
  (Quelle/n: 207)


  Kennungen fr Kommandos von Buchenwald:

  "A"                     - Arolsen
  "A 2"                   - Aschersleben
  "A 4"                   - Hadmersleben
  "A 5"                   - Heinrich - Rottlebrode
  "A 6"                   - Wansleben
  "Ab"                    - Altenburg/Thuer.
  "Ago"                   - Hadmersleben
  "AGW"                   - Witten-Annen
  "Al"                    - Aschersleben
  "An"                    - Abteroda - Anton
  "Annaburger Geraetebau" - Annaburg, Siebel-Halle
  "Annener Gusstahl"      - Witten-Annen
  "Anschuetz & Co."       - Kiel
  "Anton"                 - Abteroda
  "Arthur"                - Arolsen
  "ATG"                   - Leipzig-Schoenau
  "B"                     - Berlstedt
  "B 2"                   - Langenstein
  "B 3"                   - Harzungen, spter Dora
  "B 4"                   - Rottleberode
  "Bb"                    - Bensberg b. Koeln
  "Bbr"                   - Wansleben a. See
  "Be"                    - Duesseldorf - Berta
  "Berta"                 - Duesseldorf - Berta
  "Biber II"              - Wansleben a. See
  "Bl"                    - Boehlen b. Leipzig
  "BMW"                   - Eisenach und Abteroda
  "Bo"                    - Bochumer Eisenhuetten und Bochumer
                            Verein
  "Bochumer Verein"       - Bochumer Eisenhuetten und Bochumer
                            Verein
  "Borsig"                - Duesseldorf - Borsig
  "Br"                    - Troeglitz - Brabag
  "Brabag"                - Magdeburg, Boehlen, Troeglitz
  "Bruns Apparatebau"     - Gandersheim
  "Bs"                    - Duesseldorf - Borsig
  "C"                     - Colditz
  "D"                     - Dessau Waggonfabrik, Dessau - Junkers
  "DEST"                  - Essen, Duesseldorf
  "Deutsche Erd- &
   Steinwerke"            - DEST
  "Ds"                    - Duesseldorf, DEST
  "Du"                    - Duisburg
  "Eisen- & Huettenwerk
   AG"                    - Bochum
  "E"                     - Leipzig-Thekla
  "Em"                    - Eisenach
  "Emil"                  - Leipzig-Thekla
  "Emma"                  - Eisenach
  "Erla"                  - Leipzig-Thekla
  "Es"                    - Essen-DEST, Essen-Krupp
  "F"                     - Floessberg
  "Fliegerhorst"          - Goslar
  "Ford-Kln"             - Kln-Niehl
  "G"                     - Giessen
  "Gazelle"               - Weferlingen
  "Gelsenberg AG"         - Gelsenkirchen und Soemmerda
  "Geraetebau GmbH"       - Mhlhausen
  "Gerhard - Baultg."     - Weferlingen
  "Gg"                    - Goettingen
  "Gh"                    - Gandersheim
  "Gollnow & Sohn"        - Dernau
  "Gustloff"              - Weimar-Buchenwald
  "Gustloffwerke
   I und II"              - Weimar-Buchenwald
  "Gz"                    - Weferlingen
  "Ha"                    - Halle/Saale
  "Hans"                  - Hadmersleben
  "Hansestadt"            - Koeln und Cologne
  "Hasag"                 - Altenburg, Colditz, Floessberg,
                            Meuselwitz, Schlieben
  "Hb"                    - Halberstadt Junkerswerke
  "Heber, Kurt, Masch.
   Fabr."                 - Osterode/Harz
  "Hecht"                 - Eschershausen
  "Heeres-Muna"           - Torgau
  "Heerbrandt"
  "Hh"                    - Bensberg b. Koeln
  "Hs"                    - Hadmersleben - Hans
  "Ht"                    - Eschershausen
  "I"                     - Baubrigade I
  "IG Farben"             - Wolfen-Bitterfeld
  "J"                     - Schoenebeck/Elbe - Julius
  "Je"                    - Jena
  "Ju"                    - Junkers, Junkers-Halberstadt
  "Juha"                  - Junkers, Junkers-Halberstadt
  "Junkerswerke"          - Schoenebeck, Muehlhausen, Halberstadt,
                            Aschersleben, Niederorschel,
                            Langensalza, Westeregeln, Thyra,
                            Westeregeln-Maulwurf, Markkleeberg,
                            Leopoldshall, Dessau, Rottleberode
  "Julius"                - Schoenebeck/Elbe
  "K"                     - Kassel
  "Kaliwerk Georgi"       - Wansleben a. See
  "Kabel- &
   Leitungswerke"         - Neustadt/Coburg
  "Kalag AG"              - Neustadt/Coburg, Neustassfurt,
                            Schlempp
  "Kalb"                  - Bad Salzungen
  "KhR"                   - Bad Salzungen - Kalb - Heinrich -
                            Renntier
  "Kh"                    - Heinrich - Salzungen - Kalb
  "Kk"                    - Kalkum
  "Krupp"                 - Essen-Krupp
  "L"                     - Leipzig-Thekla, Leipzig-Hasag,
                            Leipzig-Schoenau
  "La"                    - Oertelsbruch fr Laura
  "Landhaus"              - Halberstadt - Maifisch
  "Langenwerke AG"        - Langensalza
  "Langenwerke
   Niederorschel"         - Niederorschel - Langenwerke
  "Laura"                 - Saalfeld, Oertelsbruch
  "Ld"                    - Luetzkendorf
  "Leopard"               - Ploemnitz
  "Lh"                    - Leopoldshall
  "Ls"                    - Langensalza
  "M"                     - Muehlhausen
  "Magda"                 - Magdeburg-Rothenau
  "Maifisch"              - Halberstadt
  "Malachit"              - Halberstadt
  "Mansfeld, Chr. GmbH,
   Leipzig"               - Wansleben, Rothenburg
  "Martha"                - Muehlahusen, Muehlenwerke
  "Maulwurf"              - Westeregeln
  "M"                     - Magdeburg-Brabag, Magdeburg-Polte
  "Mf"                    - Leipzig - Mansfeld
  "Mf"                    - Wansleben a. See - Wilhelm un Biber II
  "Mfs"                   - Halberstadt - Maifisch
  "Muehlenwerke AG"       - Muehlhausen
  "Ms"                    - Meuselwitz - Hasag
  "Mw"                    - Westeregeln, Mnner
  "Mw"                    - Meuselwitz, Frauen
  "Napola"                - Bensberg
  "No"                    - Niederorschel - Langenwerk
  "Nobel"                 - Allendorf nhe Marburg-Lahn
  "OT"                    - Gelsenkirchen, Blankenburg-
                            Klosterwerk, Halberstadt-Maifisch,
                            Ploemnitz, Neustassfurt,
                            Eschershausen-Hecht, Kassel
  "P"                     - Ploemnitz
  "Polte-Werke"           - Duderstadt, Magdeburg - Polte
  "RAW"                   - Jena, Schwerte
  "Rb"                    - Rothenburg/Saale
  "Rebstock"              - Dernau
  "Reh"                   - Neustassfurt
  "Reinhardt"             - Sonneberg
  "Renntier"              - Bad Salzungen
  "Rheinmetall"           - Altenburg - Alsfeld, Schlieben -
                            Sachsen, Soemmerda
  "Rheinmetall- Borsig
   Duesseldorf"           - Duesseldorf-Borsig, Duesseldorf-Berta
  "Rs - Rebstock"         - Dernau/Ahr
  "Ruhrstahl Annen"       - Witten-Annen
  "S"                     - Berga/Elster, Mnner
  "S"                     - Schlieben, Frauen
  "S III"                 - Ohrdruf
  "Sb"                    - Schlieben, Mnner
  "Sch"                   - Schoenebeck/Elbe
  "Schl"                  - Schlieben, Mnner
  "Schlempp - Ingenieur-
   Buero"                 - Ploemnitz, Hadmersleben-Hans,
                            Neustassfurt
  "Schuttverwertung"      - Essen-DEST
  "Schwalbe"              - Berga-Elster
  "Schwalbe V"            - Berga-Elster
  "Sg"                    - Sonneberg/Thuer.
  "Siebel-Halle"          - Halle-Saale
  "Siebel-Flugzeugwerke"  - Annaburg
  "Siebenberg GmbH"       - Hadmersleben
  "Solvay"                - Ploemnitz - Allg. Solvay-Werke
  "SS-Fuehrerschule"      - Arolsen
  "Sw"                    - Schwerte/Ruhr
  "T"                     - Tondorf
  "Ta"                    - Taucha b. Leipzig
  "Th"                    - Thyrawerke, Rottleberode - Junkers
  "Thekla"                - Leipzig
  "Thyrawerk"             - Rottleberode, Junkers
  "Tr"                    - Rottleberode, Junkers - Thyrawerk
  "Verein. Westd.
   Waggonfabrik AG"       - Koeln-Deutz
  "Verwertung chem.
   Erzeugnisse, Fabrik
   zur ... GmbH"          - Allendorf Kreis Marburg/L., Hessisch
                            Lichtenau
  "Verw. chem.
   Erzeugnisse GmbH"      - Hessisch Lichtenau
  "Waelzer, Georg"        - Neustassfurt
  "Einsatz M. Wagner"     - Wansleben
  "Wasag"                 - Elsnig/Elbe
  "Westf.
   Metallindustrie"       - Lippstadt
  "Westwaggon Koeln"      - Koeln-Deutz und Cologne
  "Westwaggon"            - Koeln-Deutz und Cologne
  "Wilhelm"               - Wansleben
  "Wille"                 - Gleine, Rehmsdorf, Troeglitz, Zeitz
  "Winzerstube"           - Bad Godesberg
  "Ww"                    - Wewelsburg
  "Wintershall AG"        - Luetzkendorf
  "Wz"                    - Neustassfurt
  "Z"                     - Halberstadt, Zwieberge
  "Z"                     - Zeltlager in Buchenwald
  (Quelle/n: 207)

(Quelle/n: 207 u.a.)
-----
>Buchholz<
  Kreis Emmendingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchholz<
  Kreis Ennepe-Ruhr

  Camp Pleiger
  Zivilarbeitslager
  etwa 200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchlohe<
  Kreis Kaufbeuren

  Lager
  Einsatz: Reichsbahn
  etwa 200 zivile Internierte
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchwald-Hohenlohe<
  Polen
  ehem. Kreis Hirschberg

  Sub-Kommando des Auenkommando Hirschberg von Gross-Rosen
  Einsatz: Arbeiten im SS-Tb Krankenhaus
  11.04.1944 - eingerichtet
  18.02.1945 - geschlossen
             - Hftlinge verlegt nach Hirschberg
  etwa 25 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Buchwerder Forst<
  Polen
  pow. Nowy Tomysl
  Nhe Nowy Tomysl

  Zwangsarbeitslager
  Einsatz: Reichsautobahn
  00.04.1942 - mit etwa 200 Hftlingen erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Buckenhof<
  Kreis Erlangen

  Zivilarbeitslager
  zuerst: Kriegsgefangenenlager
  1942 - 01.07.1943
  franzsische Kriegsgefangene
  dann: Zivilarbeitslager
  01.07.1943 - 1945
  etwa 120 Mnner
(Quelle/n: 207)
-----
>Buczacz<
  USSR
  Nhe Tarnopol

  Ghetto
  1941 - 1942
(Quelle/n: 207)
-----
>Budapest<
  Ungarn

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  00.05.1942 - eingerichtet
  00.00.1944 - teilweise nach Auschwitz evakuiert
  20.12.1944 - letztmalig erwhnt
  etwa 1500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  00.06.1942 - erstmalig erwhnt
  19.03.1944 - wird durch deutsche Besatzung in Budapest die Lage
               der Juden verschlechtert.
  22.03.1944 - 18.000 jdische Geschfte werden geschlossen.
               Hunderte von Juden werden zusammen getrieben und im
               Lager Kistarcsa interniert.
  12.04.1944 - Der stellvertretende Inneminister Laszlo Ende
               befiehlt die Rumung von 500 jdischen Wohnungen
               fr durch alliierte Luftangriffe obdachlos
               gewordene Nichtjuden. Eichmann erhht das Soll am
               gleichen Tag auf 1.500 Wohnungen.
  17.06.1944 oder nach
  24.06.1944 - werden 17.500 Juden aus den Auenbezirken nach
               Auschwitz deportiert.
  07.07.1944 - Der Reichsverweser Miklos Horthy stellt die
               Deportationen ein.
  15.10.1944   Horthy kndigt den Bruch mit Deutschland an. Horthy
               wird jedoch gestrzt und eine von den Deutschen
               untersttzte Regierung verschlimmert die Lage der
               Juden. Die Pfeilkreuzlerpartei bernimmt die
               Regierung. Whrend der ersten Tage ihrer Herrschaft
               werden in Budapest 600 Juden ermordet.
  08.11.1944 - Es kommt wieder zu Deportationen. ber 70.000 Juden
               werden in die Ziegeleien von Obuda gebracht und von
               dort zu Fu zur sterreichischen Grenze gefhrt:
               "Der Fumarsch". (Ende am 24.12.1944)
  13.11.1944 - Die Partei ordnet die Errichtung eines Ghettos an.
  02.12.1944 - Die meisten Juden sind im Ghetto interniert.
  Dezember 1944 / Januar 1945
             Die Gewaltakte nehmen zu: 10.000 bis 20.000 Juden
             werden an den Donauufern erschossen.
  Es entbrennt ein weltweiter Kampf fr die Budapester Juden.
  Verschiedene Lnder stellen Schutzpsse aus:
       Schweiz : 7.800
       Schweden: 4.500
       Vatikan : 2.500
       Portugal:   700
       Spanien :   100
  Zionistische Jugendorganisationen stellen geflschte Ausweise
  her: ber 100.000
  Die Inhaber von Schutzpssen standen unter diplomatischem
  Schutz und hatten hufig ihren Wohnsitz in Botschaften,
  Konsulaten oder besonders geschtzten Gebuden. Unter dem
  Schutz der Schweizer standen so etwa 3.000 Juden. Ebenso wurden
  auch 5.000 bis 6.000 Kinder vor dem Zugriff der Pfeilkreuzler
  und der Deportation geschtzt. Die Psse wurden auch dazu
  genutzt, um Juden vor erreichen der Grenze aus Transporten
  herauszuholen. Der exterritoriale Status dieser Huser wurde
  nicht immer eingehalten und viele fielen der Gewalt zum Opfer.
  26.12.1944 - die Sowjets schlieen Budapest ganz ein
  17.01.1945 - das Ghetto wird befreit
  18.01.1945 - Pest ist eingenommen
  13.02.1945 - Buda ist gefallen
  Etwa 130.000 Juden sind gerettet.
  (Quelle/n: 207 u.a.)
-----
>Budenheim<
  Kreis Mainz

  Zivilarbeitslager
  etwa 440 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Budy<
  --> Auschwitz III
-----
>Budy<
  Polen
  pow. Biala, woj. Krakowskie
  Stadtteil von Auschwitz

  Auenkommando von Auschwitz
  Einsatz: Landwirtschaft
  00.00.1942 - Ende des Jahres eingerichtet
  00.01.1945 - geschlossen
             - evakuiert nach Auschwitz und Buchenwald
  etwa 410 - 420 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Budzyn< ZW KZ
  Polen
  pow. Krasnik

  Dorf im Distrikt Lublin, fnf Kilometer nordwestlich von
  Krasnik in Polen. Mitte der 30er Jahre entsteht dort ein
  Rstungskomplex einschlielich einer Flugzeugfabrik. Nach der
  deutschen Besetzung Polens wird der Rstungskomplex von den
  Hermann Gring Werken bernommen. Die Flugzeugfabrik wird nach
  einer Vereinbarung vom 14.08.1942 von der Firma Heinkel
  bernommen.

  10.1942 - 06.07.1944

  Ende August 1942 wird in Budzyn ein Zwangsarbeitslager
  eingerichtet. 500 Juden aus den benachbarten Stdten werdne
  hier interniert. Im Herbst werden 400 Hftlinge aus dem Lager
  Konskowola (Kriegsgefangene) und aus dem Lager Lublin - Lipowa
  importiert.

  Im Herbst 1942 werden etwa hundert Gefangene, Kranke, alte
  Menschen und Kinder, in das Vernichtungslager Belzec
  verschickt und dort ermordet.

  Im Mai 1943 kommen 800 Juden aus Warschau (Niederschlagung des
  Warschauer Ghettoaufstandes). Mitte 1943 sind 3.000 Gefangen
  im Lager, darunter auch Frauen und Kinder.

  Im August 1943 werden 200 Gefangene, als krank oder
  arbeitsunfhig deklariert und nach Majdanek deportiert.

  Am 22.10.1943 ordnet das SS - WVHA an, Budzyn als Auenlager
  dem KZ Majdanek zuzuordnen.

  Die Zustnde im Lager werden ab Herbst 1943 durch Einflu des
  Lagerltesten Noah Stockmann einigermaen ertrglich.
  In einem Fall erbeuten mehrere Gruppen Jugendlicher in den
  Rstungsbetrieben der umliegenden Stdte Waffen. Sie
  entkommen in die Welder und schlieen sich Partisanengruppen
  an. Stockmann kann die Lagerverwaltung von strengen
  Vergeltungsmanahmen abhalten.

  Die Firma Heinkel hat von Beginn an Schwierigkeiten, das
  bentigte Material fr den Ausbau der Werke zu bekommen. Nach
  einem Massaker der Wachen an den Juden am 08.02.1944 und
  weiteren Problemen mit der Produktion, macht Heinkel am
  16.02.1944 zu.

  Zum Pessach - Fest gibt es durch den Einflu Stockmanns
  ungesuertes Brot und eine Chedar-Zeremonie wird
  abgehalten.

  Anfang Februar erfolgt die tatschliche bernahme fr Majdanek
  durch Leinpold.

  Anfang Mai 1944 beginnt die Rumung des Lagers, und die etwa
  500 Gefangenen werden nach Mielec, Ostrowiec, Wieliczka und
  zuletzt nach Deutschland transportiert.

  Erschieungen werden nicht nur durch die SS durchgefhrt, auch
  der betriebseigene Werkschutz fhrt Erschieungen durch.

  Die Lagerbetriebe unterstehen dem Rstungskommando Krakau.
  Vermutlich werden die Juden von Budzyn wegen der Wichtigkeit
  ihrer Arbeit in den Betrieben nicht durch die "Aktion
  Erntefest am 3./4.11.1943" gegriffen.

  Kommandanten: Otto Hantke
                Untersturmfhrer Fritz Tauscher
                Oberscharfhrer Reinhold Feix
                Untersturmfhrer Josef Leinpold

  etwa 3000 Hftlinge
(Quelle/n: 207 u.a.)
-----
>Buechen<
  Kreis Hzgt. Lauenburg

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Luftwaffenarsenal - Luftmuna
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Eisenbahnlager
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Tuchenhagen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bueckeburg<
  Kreis Bueckeburg
  gendert: Kreis Schaumburg-Lippe

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Karosseriefabrik Harmening, Bueckeburg
  etwa 90 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bueddenstedt<
  Kreis Helmstedt

  Zivilarbeitslager
  --> Alversdorf
(Quelle/n: 207)
-----
>Buedelsdorf<
  Kreis Rendsburg

  Zivilarbeitslager
  Lager Carlshuette
  Einsatz: Ahlmann-Carlshuette KG
  etwa 1200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buedesheim<
  Kreis Pruem

  Zivilarbeitslager
  etwa 125 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buehlertal<
  Kreis Buehl

  Zivilarbeitslager
  etwa 200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buehren<
  Kreis Hann./Muenden

  Zivilarbeitslager
  etwa 80 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buer<
  Kreis Melle

  Lager Buer Nr. 40
  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bueren<
  Kreis Bueren

  Zivilarbeitslager
  Reichsbahn
  etwa 135 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buettgenbach/Eifel<
  Kreis Juelich

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Buggensegel<
  Kreis Ueberlingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buggingen<
  Kreis Muellheim

  Zivilarbeitslager
  etwa 730 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buna<
  Polen
  pow. Biala, woj. Krakowskie

  Auenkommando von Auschwitz III - Monowitz
  Einsatz: Bunawerke
  04.09.1943 - erstmalig erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Bunzlau<
  (auch: Boleslawiec)
  Polen
  ehem. Kreis Bunzlau

  Auenkommando von Gross-Rosen
  Einsatz: Fa. Hubert Land, Holzbau
  00.03.1943 - durch Verschmelzung der Zwangsarbeitslager Wiesau
               und Bunzlau eingerichtet
  11.02.1945 - etwa 700 Hftlinge werden nach Mittelbau verlegt
  26.04.1945 - etwa 451 Hftlinge werden nach Mittelbau verlegt
  etwa 300 kranke Hftlinge bleiben im Lager und werden von der
  Sowjet-Armee befreit
  etwa 1200 - etwa 2000 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  bis 03.1943, dann Zusammenlegung mit Wiesau zum Auenkommando
  von Gross-Rosen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Burg<
  Kreis Suederdithmarschen

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Burg<
  Kreis Zell/Mosel

  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Burg a. d. W.<
  Rhein-Wupper-Kreis

  Zivilarbeitslager
  Schulte
  etwa 350 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Burgau<
  Kreis Guenzburg

  Auenkommando von Dachau
  Einsatz: Messerschmitt Augsburg, Luftfahrtindustrie, (Bereich
           der Fa. Kuno)
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
             - eingerichtet mit etwa 100 Mnnern
  00.02.1945 - etwa 1000 ungarische Jdinnen treffen aus
               Frstenberg/Oder ein
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 1000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Burgbrohl<
  Kreis Mayen

  Zivilarbeitslager
  etwa 435 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Burgdorf<
  Kreis Burgdorf

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Konservenfabrik Burgdorf
  etwa 275 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Mbelfabrik Tappe
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Burghausen<
  Kreis Altoetting

  Auenkommando von Dachau
  --> Emmerting
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  --> Emmerting
  (Quelle/n: 207)
-----
>Burgkirchen<
  Kreis Altoetting

  Auenkommando von Dachau
  --> Emmerting
(Quelle/n: 207)
-----
>Burgstadt<
  Kreis Miltenberg

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Dr. Kurt Badhauser & Co. KG
           Hoch & Tiefbau
           im Strassenbau
  1944 - Kriegsende
  etwa 60 Italiener, Franzosen, Belgier und Deutsche
(Quelle/n: 207)
-----
>Burgsteinfurt<
  Kreis Steinfurt

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Burgweiler<
  Kreis Ueberlingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 110 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Burladingen<
  Kreis Hechingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 55 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Burscheid<
  Rhein-Wupper-Kreis

  Zivilarbeitslager
  Lager Flamenhof
  Hauptstrae 17
  etwa 150 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Terstegen
  Hauptstrae 14
  etwa 80 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Kaltenherberg
  etwa 50 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Hilgen
  Weberei Thiel
  etwa 50 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Berg. Kerzen- & Wachswarenfabrik
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Burzenin<
  Polen
  pow. Sieradz

  Zwangsarbeitslager
  02.1942 - 02.07.1944
  etwa 220 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Buschhuetten<
  Kreis Siegen

  Kantine Hartmann
  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Frauen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Koeln-Muesen
  Zivilarbeitslager
  etwa 220 Frauen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Buttehausen<
  Kreis Muensingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Buttelstedt<
  Kreis Weimar

  Auenkommando von Buchenwald
  Einsatz: Fa. Schlosser, Buttelstedt
  25.04.1941 - erstmalig mit etwa 30 Hftlingen erwhnt
  27.09.1943 - letztmalig mit etwa 5 Hftlingen erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Buxtehude<
  Kreis Stade/Hann.

  Am Bollweg 20
  Zivilarbeitslager
  etwa 100 Menschen
(Quelle/n: 207)
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<BV>
-----
>Bvdgoszcz<
  --> Bromberg
-----
<BY>
-----
>Bydgoszcz<
  --> Bromberg
-----
>Bystrice<
  (auch: Bistriz)
  Tschechoslowakei
  Kreis Beneschau

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Steinbruch
           Strassenbau
           SS-Gut
  00.06.1944 - Lager A wird errichtet
  00.08.1944 - Lager B wird etwa 3 - 4 km von Lager A entfernt
               errichtet
  00.12.1944 - Lager B wird geschlossen und mit etwa 350
               Hftlingen nach Lager A verlegt
  05.05.1945 - die Hftlinge befinden sich schon auf den LKW fr
               den Transport nach Theresienstadt, als das Lager
               von der Sowjet-Armee befreit wird
  etwa 1500 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Byczki<
  Polen
  pow. Skierniewice

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  11.1944 - 01.1945
  etwa 500 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
<C>
-----
<CA>
-----
>Calais<
  Frankreich

  Gefngnis
  Abteilung des Straflagers Papenburg
  "X", Kommando von Papenburg
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  Lager Mark, OT
  Abteilung von Dannes-Camiers
  (Quelle/n: 207)
-----
>Calbrecht<
  Kreis Wolfenbuettel

  Zivilarbeitslager
  "F 33" - Hermann Goering Werke - zwischen Calbrecht und Heerte
  --> Watenstedt
(Quelle/n: 207)
-----
>Calmbach<
  Kreis Calw

  Zivilarbeitslager
  etwa 225 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Calw<
  Kreis Calw
  Baden-Wrttemberg

  Auenkommando von Natzweiler (Frauen)
  Einsatz: LUFAG
  15.01.1945 - etwa 155 Frauen werden von Flossenbuerg nach Calw
               verlegt
  11.04.1945 - etwa 23 Hftlinge werden von Calw nach Dachau
               verlegt
  etwa 135 - 145 Hftlinge
  (Quelle/n: 185, 207)

  Zivilarbeitslager
  etwa 645 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Cambrai<
  Frankreich

  Straflager
  "X", Kommando von Papenburg
(Quelle/n: 207)
-----
>Cappel<
  Kreis Detmold

  Zivilarbeitslager
  etwa 250 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Castres<
  Frankreich

  Gefngnis
  gehrt zum Lager St. Sulpice
(Quelle/n: 207)
-----
>Castrop-Rauxel<
  Kreis Castrop-Rauxel

  Zivilarbeitslager
  Lager Leveringhausen
  etwa 5500 Menschen
  Lager Winterslage
  etwa 950 Menschen
  Lager Arbeitsheim Vinckestrae
  etwa 700 Menschen
  Lager Herrmannschule
  etwa 350 Menschen
  Einsatz: Kloeckner-Werke AG,
           Zeche Victor 1/2 und 3/4 und Eckern 1/2
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Erin III
  etwa 15000 Menschen
  Lager Casino Teutoburgia
  etwa 230 Menschen
  Einsatz: Gelsenkirchener Bergwerks AG, Schachtanlage Erin
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Gottenburg
  etwa 300 Menschen
  Lager Casino
  etwa 120 Menschen
  Lager Bodelschwinghstrae
  etwa 120 Menschen
  Einsatz: Bergbau AG, Lothringen, Zeche Graf Schwerin
  (Quelle/n: 207)
-----
<CE>
-----
>Celle<
  Kreis Celle

  Zivilarbeitslager
  Mondhagen
  etwa 70 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Notgemeinschaft Celler Kohlenhaendler
  Burgstrae
  etwa 380 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Riemannstrae
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Polenlager
  Burgstrae 26/30
  etwa 500 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Heeresmuna in Scheuen
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Mitteldeutsche Spinnhuette
  etwa 110 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Luftmuna Hoefer
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Hermann von Rautenkranz
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Cernauti<
  --> Czernowitz
-----
>Cernay<
  --> Sennheim
-----
<CH>
-----
<CHA>
-----
>Chalin<
  Polen
  pow. Lipno

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  10.09.1944 - 15.01.1945
  etwa 400 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Charkow< GH
  zweitgrte Stadt der Ukraine

  23.10.1941 wird die Stadt von den Deutschen eingenommen und
             Hauptquartier der 6. Armee. Die Stadt bleibt whrend
             der deutschen Besetzung unter der Verwaltung der
             Armee. Tglich werden Geiseln genommen, hauptschlich
             Juden. Diese werden erhngt oder erschossen.

  26.11.1941 Das Sonderkommando 4a unter Blobel kommt in die
             Stadt. Das bedeutet die Ermordung weiterer Juden.
             Sie werden in Gruppen auf den Straen und in den
             Husern festgenommen, ins Hotel International
             gebracht, dort gefoltert, danach umgebracht -
             meistens in Gaswagen.

  14.12.1941 Mit Unterschrift des Stadtkommandanten wird bekannt
             gemacht, da alle Juden sich bis zum 16.12.1941 auf
             dem Gelnde einer Traktorenfabrik zu versammeln
             haben. Um die Juden einzuschchtern und dem Befehl
             Druck zu verleihen, werden 305 Juden vom
             Sonderkommando 4a ermordet.

  16.12.1941 Unter Nutzung der Schuppen auf dem Gelnde der
             Traktorenfabrik ist das Ghetto "erffnet". Die
             Schuppen haben keine Fenster und Tren und sind
             nicht beheizbar. Dieser Winter ist sehr kalt. Die
             Gefangenen drfen sich weder Wasser noch
             Nahrungsmittel besorgen. Die Hftlinge drfen die
             Schuppen nachts nicht verlassen, obwohl es keine
             Sanitrinstallationen gibt. Viele sterben an Klte,
             Krankheit und Hunger.

  07.01.1942 - ungefres Datum - Der systematische Mord an den
             Juden beginnt. Auf den Aufruf nach Freiwilligen zur
             Arbeit in Poltawa melden sich 800 Mnner. Diese
             werden mit Lastwagen zur Drobizki Schlucht (Drobizki
             Jar) gebracht. Dort werden sie in bereits
             ausgehobenen Gruben ermordet. Am folgenden Tag
             werden weitere Gruppen mit Lastwagen oder zu Fu in
             die Schlucht gebracht und gettet. Es kommen auch
             Gaswagen zum Einsatz. Der Massenmord wird von den
             Mnnern des Kommandos 4a durchgefhrt. Untersttzt
             werden sie vom Polizeibatallion 314 und einer
             Einheit Waffen SS (Totenkopf ?).

  Eine Kommission, die nach dem Krieg die Vorgnge in Charkow
  untersucht, lt die Gruben in Drobizki Jar ffnen und schtzt
  die Zahl der Toten auf 15.000. Bei Verhren von Mitgliedern der
  Sonderkommandos wird die Zahl 21.685 genannt.
-----
>Charleroi<
  Belgien

  Wehrmachtshaftanstalt
  poltische Hftlinge, Geiseln und zivilrechtlich Verurteilte
(Quelle/n: 207)
-----
>Charlottengrube<
  --> Czernica
-----
<CHE>
-----
>Chelm<
  --> Cholm
-----
>Chelm<
   Stalag 319

  Kriegsgefangenenlager
-----
>Chelm< GH
   Woiwodschafts - Hauptstadt in Polen

   September 1939 - Beim Einmarsch der Deutschen leben etwa 15.000
   Juden in Chelm. Ein Teil der Juden wird in Dezember nach Sokal
   vertrieben. Etwa 2.000 Juden werden aus Krakau importiert. Bei
   Chelm befindet sich ein Zwangsarbeitslager der
   Wasserwirtschaftsinspektion.

   Juli 1941 sind dort 1.400 Juden beschftigt.

   21.05.1942 -
   23.05.1942 und
   25.05.1942 -
   30.05.1942 werden 3.800 Menschen, vor allem polnische und
              slowakische ltere und kranke Juden in das VL
              Sobibor deportiert.

   Juli / August 1942 kommen kleinere Gruppen Juden, etwa 300 nach
   Sobibor.

   27.10.1942 +
   28.10.1942 werden 3.300 Juden nach Sobibor verschickt.

   09.11.1942 Das Ghetto wird aufgelst und eine unbekannte Anzahl
   Juden nach Sobibor deportiert.

   Januar / Februar 1943 werden die letzten in Chelm lebenden
   jdischen Zwangsarbeiter nach Sobibor verschickt.

   1944 wird im Waldlager Borek ein Teilkommando der "Aktion 1005"
   gebildet, das die Massengrber um Chelm zu ffnen und die
   Leichen zu verbrennen hat. Einem groen Teil des jdischen
   Sonderkommandos gelingt die Flucht.

   Viele Juden werden im SiPo - Gefngnis inhaftiert, spter in
   Gaswagen gettet.

   In Chelm befindet sich das Kriegsgefangenenlager 319 A/B.
   Untersuchungen nach dem Krieg ergeben, das dort etwa 90.000
   sowjetische Kriegsgefangene zu Tode gekommen sind.
-----
>Chelmek<
  Polen
  pow. Chrzanow

  Auenkommando von Auschwitz
  --> Libiaz Maly
(Quelle/n: 207)
-----
>Chelmiec<
  Polen
  pow. Nowy Sacz

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  07.1944 - 17.01.1945
  etwa 200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Chelmno< VL
  (dt.: Kulmhof)
  Polen
  pow. Kolo

  Im polnischen Dorf Chelmno, 70 Km westlich von Lodz
  (Litzmannstadt) in der Woiwodschaft Konin.
  Chelmno ist das erste nationalsozialistische Vernichtungslager.
  Es ist in erster Linie fr die Vernichtung der Juden aus dem
  Ghetto Lodz vorgesehen, sowie fr die "Verarbeitung", also
  Ttung, aller in dem (dem Reich angegliederten) Warthegau
  lebenden Juden.
  Das Lager ist an zwei Orten aufgebaut:
   I.) in Chelmno, im sogenannten Schlo, das als Aufnahmebereich
       dient, Ort der Massenvernichtung
  II.) das sogenannte Waldlager im angrenzenden Wald von Rzuchow,
       Massengrber und Verbrennungsfen

  Fr die Verwaltung und den Betrieb des Lagers wird das
  Sonderkommando Kulmhof geschaffen, auch bekannt als
  Sonderkommando Lange (Massenmorde an Geisteskranken), spter
  auch als Sonderkommando Bothmann bekannt. (Nach dem ersten
  Kommandanten Hauptsturmfhrer Helmut Lange und dem zweiten (ab
  Mrz 1942) Kommandanten Hauptsturmfhrer Hans Bothmann) Das
  Kommando besteht aus Angehrigen der Sicherheitspolizei (SiPo)
  und der Schutzpolizei. 10 - 15 Angehrige der SiPo haben im
  Lager zentrale Funktionen. Etwa 70 - 80 Angehrige der
  Schutzpolizei werden in Hilfseinheiten aufgeteilt:
  Transportkommando, Schlokommando und Waldkommando.
  Das Transportkommando arbeitet hauptschlich auf dem nahe
  gelegenen Bahnhof und untersttzt die deutschen Wachen, die die
  Deportierten begleiten. Diese werden nun mit Lastwagen zum
  Schlo gebracht.
  Das Schlokommando bewacht das Schlolager und beteiligt sich
  am Ttungsproze.
  Das Waldkommando bildet zwei Kordons und sichert so das Lager
  vor Unbefugten. Zu dem ber- und bewacht diese Einheit das
  Abladen, Begraben und spter auch Verbrennen der Leichen.
  Die Zustndigkeit fr Chelmno / Kulmhof ist dreigeteilt:
    I.) das Reichssicherheitshauptamt in Berlin
   II.) der Hhere SS- und Polizeifhrer im Warthegau, Wilhelm
        Koppe und dessen Inspekteur der Sicherheitspolizei
  III.) der Reichsstatthalter im Warthegau, Arthur Greiser

  Die Transporte gehen mit der Bahn bis Kolo, von dort mit der
  Kleinbahn nach Powiercie, weiter mit dem LKW zum Schlo. Manche
  Transporte kommen direkt mit dem LKW vom Evakuierungsort. Die
  Opfer werden im Hof des Schlosses zusammengetrieben, in Gruppen
  zu 50 gefasst und Mnner, Frauen und Kinder gemeinsam in das
  Erdgescho des Schlosses gebracht. Unter dem Vorwand des
  Duschens und Desinfizierens werden die Leute ihrer Sachen
  entledigt, auf umschlossene Rampen gefhrt, an deren Ende
  jeweils ein Gaswagen steht. Mit Schlgen werden die Evakuierten
  in die Fahrzeuge getrieben. Die Wagen werden verschlossen, die
  Motoren angeworfen und fr etwa zehn Minuten wird das Abgas in
  den Wageninneraum geleitet. Die Rohrverbindung wird gelst und
  das Fahrzeug fhrt zum Waldlager. Dort nimmt eine Gruppe von 30
  bis 40 jdischen Gefangenen die Toten vom Wagen und vergrbt
  sie auf einer Lichtung oder verbrennt sie. Regelmig werden
  die Schwchsten der Entladegruppe erschossen. Die "Arbeit" in
  dieser Gruppe ist die einzige Chance zu einer Flucht - manchmal
  schafft es jemand.

  07.12.1941 Das Morden beginnt - Juden aus: Kolo, Dabie,
             Sompolno, Klodawa, Babiak, Deby, Szlacheckie, Kowale
             Panskie, Izbica, Kujawska, Nowiny Brdowskie und
             Grodziec. Unter den ersten Opfern sind auch 5.000
             Zigeuner aus einer besonderen Abteilung des Ghettos
             Lodz.
  00.01.1942 Die ersten Deportierten aus Lodz treffen ein.
  00.03.1943 Die Transporte nach Chelmno werden eingestellt, da
             abgesehen von den verbliebenen Juden im Ghetto Lodz,
             alle Juden des Warthegaus gettet sind. Das
             Sonderkommando lst das Lager auf, das Schlo und der
             Verbrennungsofen werden gesprengt.
  23.06.1944 Nach dem Wiederaufbau im alten Waldlager werden die
             erneuten Transporte aus Lodz vernichtet.
  00.07.1944 Chelmno wird endgltig abgebrochen und die "Arbeit"
             in Auschwitz mit den dorthin evakuierten Juden des
             Ghettos Lodz fortgefhrt.
  00.09.1944 Das Sonderkommando kommt ein letztes mal um alle
             Beweise seiner Arbeit zu vernichten.
  17.01.1945 Beim Nherrcken der Roten Armee werden 45 der
             letzten 48 Juden ermordet, dreien gelingt die
             Flucht.

  Nach dem Attentat auf Heydrich werden hier 82 (88) Kinder aus
  dem Dorf Lidice ((CSR) aus dem die Attentter und Freunde /
  Verwandte stammen) umgebracht.
  Bis Juli 1944 werden hier 360.000 Menschen gettet ...
  Die Quellen widersprechen sich in den Angaben, nach
  vorsichtigen Rechnungen des Chronisten liegen die Zahlen
  zwischen 200.000 (min.) und 400.000 (max. - uere
  Leistungsgrenze von Personal und Anlagen) vernichteter
  Menschenleben.
(Quelle/n: 207 u.a.)
-----
>Chemnitz<
  Kreis Chemnitz
  Land/Regierungsbezirk (1933): Sachsen

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: Anfang 03.1933 div. Sportpltze, SA-Lokal
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA
  (Quelle/n: 231)

  Auenkommando (Frauen) von Flossenbuerg
  Astra-Werke AG
   Tel. 52451
   Chemnitz, Alt-Chemnitzstrae 41
  Mech. Industrie
  24.10.1944 - erstmalig erwhnt
  13.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Astra-Werke AG
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Roesserlerstrae 27
  Auto-Union
  (Quelle/n: 207)
-----
>Cherson< GH
  Hauptstadt der gleichnamigen Oblast in der Ukraine.

  19.08.1941 Die Stadt wird von der Wehrmacht eingenommen.
  24.08.1941 -
  27.08.1941 Die Juden mssen ein Komitee bilden, da alle Juden
             registriert.
  25.08.1941 Alle Juden mssen den Judenstern tragen und den
             deutschen Verwaltungen ihr Geld und smtliche
             Wertsachen bergeben.
  27.08.1941 Einweisung der Juden ins Ghetto.
  16.09.1941 -
  30.09.1941 Ermordung von 5.000 Juden aus dem Ghetto in einem
             Panzergraben auerhalb der Stadt durch das
             Einsatzkommando IIa.
  00.09.1941 - Ende des Monats - Durchfhrung von "Aktionen", bei
             denen gruppenweise Juden der umliegenden jdischen
             Kolchosen ermordet werden.
  00.00.1942 - Frhjahr - Die Juden in den Kolchosen mssen
             Kartoffeln und Gemse fr die deutsche Verwaltung
             anbauen.
  00.04.1942 Als arbeitsfhig geltende Juden werden in acht
             Arbeitslager gebracht um die Strae Dnjepropetrowsk
             - Saporoshje zu bauen.
  29.05.1942 Die zurckgebliebenen alten Mner, Frauen und Kinder
             werden ermordet.
  05.12.1942 Alle Mnner werden in das Lager Ljubimowka
             deportiert und werden entweder ermordet, oder sie
             sterben an der Arbeit und an Krankheiten.
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<CHL>
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>Chludowo<
  Polen
  pow. Poznan

  Internierungslager fuer polnische Priester
  00.01.1940 - erstmalig erwhnt
  00.05.1940 - die Hftlinge werden nach Dachau verlegt
  etwa 250 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
<CHM>
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>Chmielnik<

  Ghetto in einer Stadt, deren genau Lage nicht bestimmt werden
  kann/konnte (den Ort Chmielnik gibt es etwa 6 mal)
  03.1940 - 10.1942
(Quelle/n: 207)
-----
>Chmielow<
  Polen
  pow. Kozienice

  Ghetto
  00.00.1941 - eingerichtet
  00.00.1942 - Mitte des Jahres teilweise nach Kozienice evakuiert
             - Ende des Jahres werden die verbliebenen Hftlinge
               nach Skarzysko evakuiert
             - geschlossen
  etwa 4000 - etwa 5000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
<CHO>
-----
>Chodkowo<
  Polen
  pow. Makow Maz.

  Zwangsarbeitslager
  10.1940 - 04.1941
  etwa 200 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Chojnowo<
  Polen
  pow. Mlawa

  Zwangsarbeitslager
  06.1940 - 11.1940
  etwa 150 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Cholm<
  (auch: Chelm)
  Polen
  pow. Lublin

  Zwangsarbeitslager
  Lager des SS- und Polizeifuehrers im Distrikt Lublin
  16.09.1942 - erstmalig erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Chomutov<
  --> Komotau
-----
>Chorabie<
  (auch: Kiobia)
  etwa 1/2 Meile westlich von Mierzynek
  Polen
  pow. Torun

  Auenkommando von Stutthof
  1944 - 19.01.1945
  etwa 1700 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Chorzow<
  Polen
  pow. Chorzow

  Auenkommando von Auschwitz
  "Koenigshuette" - Chrolewska Huta
  03.1944 - 01.1945
  etwa 200 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  "szosa Kochlowicka"
  1943 - 01.1945
  etwa 2140 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  ul. Nowa
  1942 - 1945
  etwa 150 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  "Kleofas"
  1943 - 01.1945
  etwa 130 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Chotel<
  Polen
  pow. Pinczow

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  10.1944 - 12.01.1945
  etwa 250 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Chozen<
  Polen
  pow. Lipno

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  08.1944 - 19.01.1945
  etwa 600 Menschen
(Quelle/n: 207)
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<CHR>
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>Chrastava<
  --> Kratzau
  --> Weisskirchen-Kratzau
-----
>Christianstadt<
  Polen
  ehem. Kreis Crossen

  Auenkommando (Frauen) von Gross-Rosen
  Einsatz: Dynamit-Nobel AG
  03.11.1944 - erstmalig erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Chruslice<
  Polen
  pow. Radom

  Zwangsarbeitslager
  19.08.1941 - 05.05.1944
  etwa 600 Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Chrzanow<
  (auch: Krenau)
  Polen
  pow. Chrzanow

  Auenkommando von Auschwitz
  --> Libiaz Maly
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  03.1940 - 04.1943
  (Quelle/n: 207)
-----
>Chrzastowice<
  Polen
  pow. Olkusz

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  08.1944 - 17.01.1945
  etwa 500 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
<CHU>
-----
>Chust<
  (auch: Hust)
  Tschechoslowakei

  Ghetto
  04.1944 - 08.1944
(Quelle/n: 207)
-----
<CHY>
-----
>Chyzyny<
  Polen
  pow. Grojec

  Zwangsarbeitslager
  1942 - 1943
  etwa 600 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
<CI>
-----
>Ciechanow<
  (auch: Zichenau)
  Polen
  pow. Ciechanow

  Zwangsarbeitslager
  12.1939 - 11.1944
  etwa 100 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  1940 - 1942
  etwa 250 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Cieplice<
  --> Bad Warmbrunn
-----
>Ciesle Otusz<
  Polen
  pow. Nowy Tomysl

  Zivilarbeitslager
  06.1941 - 04.1943
  etwa 500 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Cieszanow<
  Polen
  pow. Lubaczow

  Ghetto
  03.1940 - 07.1940
(Quelle/n: 207)
-----
>Cieszyn<
  --> Cieszyny
-----
>Cieszyn<
  Polen
  pow. Cieszyn

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Cieszyna<
  Polen
  pow. Krosno

  Zwangsarbeitslager
  11.1943 - 02.02.1944
  etwa 100 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Cieszyny<
  (auch: Cieszyn)
  etwa 3 Meilen sdwestlich von Malki
  Polen
  pow. Brodnica

  Auenkommando von Stutthof
  09.1944 - 28.01.1945
  etwa 1600 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
<CL>
-----
>Clausthal-Zellerfeld<
>Clausthal/Zellerfeld<
  Kreis Zellerfeld

  Zivilarbeitslager
  Bereitschaftslager
  etwa 650 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Bauhof
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Buergergarten
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Gemeindehaus
  etwa 50 Frauen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fabrik zur Verwertung chemischer Erzeugnisse, Clausthal-
  Zellerfeld GmbH
  etwa 1200 Arbeiter
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Dynamit AG, Bauleitung
  etwa 300 Arbeiter
  (Quelle/n: 207)
-----
>Cloppenburg i. O.<
  Kreis Cloppenburg

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Maschinenfabrik Kalkhof
  etwa 150 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Cluj< GH
  Cluj - Napoca, ungar. Kolozsvr, dt. Klausenburg, Hauptstadt
  des Bezirks Cluj und des nrdlichen Siebenbrgen unter
  ungarischer Herrschaft (1940 - 1944)

  Das Ghetto besteht aus alten Ziegellager- und -trockenschuppen,
  ohne Sanitre Anlagen - offen. Es werden etwa 18.000 Juden
  untergebracht. Wie alle ungarischen Ghettos hat auch dieses
  eine "Mnze", ein Gebude, wo Juden von Gendarmerie und Polizei
  gefoltert werden, bis sie verraten, wo die Wertgegenstnde
  versteckt sind.

  03.05.1944 Beginn der Ghettoisierung der Juden.
  04.05.1944 +
  05.05.1944 Rezso (Rudolf) Kasztner, der in Verhandlungen ber
             ein Rettungsabkommen fr Juden mit Eichmann steht,
             besucht das Ghetto. Kurz danach werden 388 Juden,
             meist Freunde und Verwandte Kazstners, nach Budapest
             berfhrt und zusammen mit 1.300 weiteren Juden ber
             Bergen - Belsen in die Schweiz gebracht.
  10.05.1944 Abschlu der Ghettoisierung der Juden.
  25.05.1944 -
  09.06.1944 In sechs Transporten werden die Juden zwecks
             Auflsung des Ghettos von Cluj nach Auschwitz
             deportiert.
-----
>Clus<
  Kreis Alfeld
  Nhe Gandersheim

  Auenkommando von Buchenwald
  --> Gandersheim
(Quelle/n: 207)
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<CO>
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>Coburg<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Bayern

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 20.03.1933 in der Herberge und der Polizeikaserne
  Bewachung der Schutzhftlinge durch Polizei, SA und SS
(Quelle/n: 231)
-----
>Cochem<
  Kreis Cochem

  Auenkommando von Natzweiler
  --> Bruttig
(Quelle/n: 207)
-----
>Coesfeld<
  Kreis Coesfeld

  Zivilarbeitslager
  Maschinenfabrik Thies, Borkenerstrae
  etwa 30 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Colditz<
  Kreis Grimma
  Land/Regierungsbezirk (1933): Sachsen

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 21.03.1933 Schlo/Landesanstalt
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA
  (Quelle/n: 231)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  "Hasag-Colditz", "Colditz", "C"
  Einsatz: Hugo Schneider AG (Hasag), Leipzig
           in Steingutfabrik Suedwerk, Sektor Hentschke
           Colditz
  Munitionsherstellung
  00.12.1944 - erstmalig erwhnt
  11.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 450 - etwa 700 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)
-----
>Colmar<
  Frankreich
  Alsace-Lorraine

  Auenkommando von Natzweiler
  "Orbus" oder "Urbis"
  Einsatz: Befestigungsarbeiten an der Maginot-Linie
  19.03.1944 - erstmalig erwhnt
  21.08.1944 - etwa 465 Juden vom Reichhof, Hftlinge des KZ
               Plaszow, erreichen Colmar
  00.09.1944 - geschlossen
  etwa 500 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Colonia Umberto I Di Tonezzi<
  Italien

  Durchgangslager
  politische Hftlinge und Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Compiegne<
  Frankreich

  Lager zur Selektion politischer und rassischer Hftlinge zur
  Deportation
  etwa 6000 politische Hftlinge, amerikanische Zivilisten, Frauen
  und Kinder aus Jersey und Guernsey (bis etwa April 1944)
(Quelle/n: 207)
-----
>Contwig<
  Kreis Zweibruecken

  Zivilarbeitslager
  etwa 200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Corrapoli<
  Italien, Prov. Terano

  Durchgangslager
  politische Hftlinge und Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Cossebaude<
  Kreis Dresden

  Zivilarbeitslager
  Gemeinschaftslager Grueneberg
(Quelle/n: 207)
-----
>Coswig<
  Kreis Zerbst

  Zwangsarbeitslager
  Einsatz: OT
           Fabrik fr synthetische Fluessigkeiten
(Quelle/n: 207)
-----
>Cotmani< GH
  ... in der Bukowina ...
-----
>Courtrai<
  Belgien

  Wehrmachtsgefngnis
  (Quelle/n: 207)

  Haftlager der Werbestelle
  eingerichtet fr Kontraktbrchige
  etwa 30 Hflinge, die in der Regel nach Gand weitergeleitet
  werden
  (Quelle/n: 207)
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<CR>
-----
>Crawinkel<
  Kreis Gotha

  Sub-Kommando des Auenkommando Ohrdruf von Buchenwald
  "Hitlerjugendlager" und Zeltlager "Espenfeld"
  Einsatz: Steinbrche
           Tunnelbau
  Transporte aus Buchenwald kommen ber S III Ohrdruf nach
  Crawinkel
  20.03.1945 - etwa - geschlossen
             - etwa - evakuiert nach Buchenwald
  etwa 7000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Creussen<
  Kreis Pegnitz

  Zivilarbeitslager
  etwa 180 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Crimmitschau<
  Kreis Crimmitschau

  Zivilarbeitslager
  Koenigstrae 9
(Quelle/n: 207)
-----
>Crinitz<
  Kreis Luckau

  Zivilarbeitslager
  Fabrik Kruger
(Quelle/n: 207)
-----
>Croev<
  Kreis Wittlich

  Zivilarbeitslager
  etwa 105 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
<CS>
-----
>Csepel<
  Ungarn
  Stadtteil von Budapest

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  "Internierungslager Kiralymajor"
  Einsatz: Hermann Goering Werke
  00.05.1942 - eingerichtet
  08.11.1944 - geschlossen
  mehrere tausend Hftlinge, darunter mehrere hundert Frauen
(Quelle/n: 207)
-----
<CU>
-----
>Culmitz<
  Kreis Naila

  Zivilarbeitslager
  Zuendapp-Werke
  09.1943 - 04.1945
  etwa 120 Russen
(Quelle/n: 207)
-----
<CY>
-----
>St. Cyprien<
  Frankreich

  Durchgangslager
  00.10.1940 - alle noch verbliebenen Hftlinge werden nach Gurs
               verschickt
  etwa 13000 Hftlinge werden von St. Cyprien nach Gurs verschickt
(Quelle/n: 207)
-----
>Cyranka<
  Polen
  pow. Mielce

  Zwangsarbeitslager
  03.1942 - 08.1944
  etwa 2000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
<CZ>
-----
>Czarkow<
  Polen
  pow. Konin

  Zwangsarbeitslager
  Winter 1942 - 11. 1944
  etwa 1100 Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Czarny Dunajec<
  Polen
  pow. Nowy Targ

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Sgemhle, Fa. Hobag
  00.04.1941 - erstmalig erwhnt
  00.00.1943 - geschlossen
             - evakuiert zum Auenkommando Krakau von Plaszow
  etwa 100 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Czarnylas<
  (auch: Schwarzwald)
  Polen
  pow. Ostrow

  Zivilarbeitslager
  1941 - 20.03.1944
  etwa 100 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Czchow<
  Polen
  pow. Brzesko

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  05.08.1944 - 16.01.1945
  etwa 6000 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Czechowice<
  Polen
  pow. Bielsko

  Auenkommando von Auschwitz
  Einsatz: Fa. Vacuum
  Herbst 1944 - 01.1945
  etwa 600 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Auschwitz
  Czechowice-Dziedzice
  --> Dziedzice
  (Quelle/n: 207)
-----
>Czechowitz<
  --> Auschwitz III
-----
>Czeczewo<

  Ghetto in einer Stadt, deren genau Lage nicht bestimmt werden
  kann/konnte (den Ort Czeczewo gibt es 2 mal)
  00.04.1944 - erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Czeladz/Os<
  Polen
  pow. Bytom

  Ghetto
  00.05.1942 - erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Czempin<
  Polen
  pw. Koscian

  Zivilarbeitslager
  07.1944 - 21.01.1945
  etwa 800 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Czermno<
  Polen
  pow. Konskie

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  11.1944 - 13.01.1945
  etwa 500 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Czernica<
  (auch: Charlottengrube
   auch: Huta Karolina)
  Polen
  pow. Rybnik
  etwa 6 Meilen stlich von Rybnik, etwa 2 Meilen nrdlich von
  Rydultowy, etwa 1 Meile sdlich von Lukow, am Eingang der Kohle-
  Grube "Charlottengrube"

  Auenkommando von Auschwitz
  "Charlottengrube b. Czernica, Rybnik"
  19.09.1944 - 20.01.1945
  etwa 800 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Czerniejow<
  Polen
  pow. Chelm

  Zwangsarbeitslager
  1941
  etwa 200 Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Czernowitz< GH
  Hauptstadt der Bukowina sdstlich von Lemberg

  05.07.1941 +
  06.07.1941 Besetzung durch deutsche und rumnische Truppen.
             Gleichzeitig dringt das Einsatzkommando 10a der
             Einsatzgruppe D in die Stadt ein und ermordet
             Tausende Juden.

  11.10.1941 Errichtung des Ghettos.

  15.11.1941 Von vermutlich 57.000 Juden bleiben nur noch 20.000
             im Ghetto.

  Juni  1942 Weitere 4.000 Juden werden deportiert.

  Febr. 1944 - oder spter - Nur der schnelle Vormarsch der
             Sowjetarmee rettet die brigen 16.000 Juden vor der
             Vernichtung durch die Deutschen, nach dem die
             Rumnen sich zurckgezogen hatten.
-----
>Czerwone<
  Polen
  pow. Lomza

  Zivilarbeitslager
  12.1944 - 20.01.1945
  etwa 150 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Czestochowa<
  (auch: Tschenstochau)
  Polen
  woj. Kieleckie
  pow. Czestochowa

  Zwangsarbeitslager
  "Hasag Pelzery"
  06.1943 - 16.01.1945

  etwa 5000 Juden
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  "Hasag Apparatebau"
  22.09.1942 - 16.01.1945
  etwa 3100 Juden
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  "Hasag Warta"
  Sommer 1943 - 16.01.1945
  etwa 3000 Juden
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  "Hasag Czestochawianka"
  1943 - 16.01.1945
  etwa 2000 Juden
  (Quelle/n: 207)

  die Hftlinge der 4 "Hasag-Lager" werden ab dem 13.01,1945 nach
  Buchenwald verlegt
  restliche "versteckt" verbleibende Hftlinge werden etwa
  17.01.1945 befreit
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  03.1940 - 06.1944
  (Quelle/n: 207)
-----
>Czyzew<

  Ghetto in einer Stadt, deren genau Lage nicht bestimmt werden
  kann/konnte (den Ort Czyzew gibt es 2 mal)
  00.01.1942 - erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
<D>
-----
<DA>
-----
>Dabelow<
  Kreis Neustrelitz

  Auenkommando von Ravensbrueck
  Abteilung der "Deutsche Versuchsanstalt fuer Ernaehrung und
   Verpflegung GmbH", SS-Unternehmen
  Einsatz: Brueckentin und Hof Comthurey (Pohl)
(Quelle/n: 207)
-----
>Dabkowice<

  Ghetto in einer Stadt, deren genau Lage nicht bestimmt werden
  kann/konnte (den Ort Dabkowice gibt es etwa 3 mal)
(Quelle/n: 207)
-----
>Dabrowa Gornicza<
  Polen
  pow. Bedzin

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Ghetto-hnlich
  Einsatz: Schneiderarbeiten
  00.00.1940 - eingerichtet
  00.08.1943 - geschlossen
             - verlegt nach Auschwitz
  etwa 1200 Hftlinge, davon etwa 50 % Frauen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  01.1943 - 02.1945
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Dabrowice<
  Polen
  pow. Skierniewice

  Zwangsarbeitslager
  1942 - 1944
  etwa 300 Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Dabrowka Wielka<
  Polen
  pow. Tarnowskie Gory

  Zwangsarbeitslager
  03.1942 - 09.1942
  etwa 300 Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Dachau< KZ
  Kreis Dachau

  Etwa 15 Km nordwestlich von Mnchen, Kreistadt im Reg.Bez.
  Oberbayern, 1976 31.500 Einwohner (heute noch viel Industrie -
  prfen, welche mit Lagerarbeitern ein Vermgen erwirtschaften
  konnten ...).

  Dachau wird, wegen einer leer stehenden Munitionsfabrik aus dem
  1. Weltkrieg, ausgewhlt, die den notwendigen Platz bietet.

  10.03.1933 Das Lager wird eingerichtet und nimmt die ersten
  politischen Hftlinge auf.

  20.03.1933 Die Erffnung des Lagers mit einer Aufnahmekapazitt
  von 5.000 Hftlingen wird auf einer Pressekonferenz von
  Heinrich Himmler bekannnt gegeben.

  22.03.1933 Die erste Gruppe "Schutzhftlinge", hauptschlich
  Kommunisten und Sozialdemokraten werden nach Dachau gebracht.
  Sie werden von der bayrischen Landespolizei bewacht.

  11.04.1933 Das Lager wird von der SS bernommen.

  Juni 1933 Theodor Eicke bernimmt als Kommandant das Lager und
  erstellt ein Organisationsschema fr das "Lagerleben". Dachau
  wird zum Modell und Vorbild fr spter folgende Lager.

  Ab 1934, als die Fhrer der SA ermordet werden, dient Dachau
  als Hinrichtungssttte. ber die Zahl der Toten durch Einzel-
  und Massenerschieungen ist nichts genaues bekannt.
  1937 - 1938 Gefangene bauen neben den Gebuden der alten
  Munitionsfabrik ein neues Lager: 32 Wohnbaracken, die
  Eingangsgebude des Lagers mit den Bros der SS Verwaltung, das
  Wirtschaftsgebude (mit Kche, Werksttten und Duschen) und ein
  Lagergefngnis.

  Etwa Juli 1938 Mehrere tausend sterreichische Gefangene werden
  nach Dachau gebracht.

  26.09.1939 In Dachau sind 4719 Hftlinge, davon werden: 2138
  nach Buchenwald verlegt, 1600 nach Mauthuasen verlegt und 918
  nach Flossenbuerg verlegt.

  10.11.1938 ber 10.000 Juden aus ganz Deutschland werden in
  Dachau interniert.

  18.02.1940 Aus Mauthausen kommen 390 Hftlinge, aus Flossenbuerg
  921 und aus Sachsenhausen 1500 Hftlinge.

  Etwa Juli 1941 Der Lagerarzt in Dachau erhlt den Befehl, alle
  Gefangenen zu registrieren, die krank oder arbeitsunfhig sind.

  Etwa September 1941 Eine medizinische Kommission beurteilt die
  registrierten Kranken und Arbeitsunfhigen.

  Oktober 1941 - April 1942 Auf einem Schieplatz der SS
  auerhalb des Lagergelndes finden Massenerschieungen
  sowjetischer Kriegsgefangener statt.

  Winter 1941 / 1942 Mit mehreren sogenannten "Invalidentrans-
  porten" werden 3.016 kranke und arbeitsunfhige Gefangene zum
  Schlo Hartheim bei Linz verschickt um dort vergast zu werden.

  Anfang 1942 Mit Beginn der systematischen Ermordung der Juden
  werden jdische Hftlinge aus Dachau in die Vernichtungslager
  transportiert.

  1942 In Dachau wir eine Gaskammer gebaut, aber nicht genutzt.

  Etwa Juli 1944 In der Nhe von Rstungsfabriken werden
  zahlreiche Auenlager errichtet und tausende jdischer
  Hftlinge zwecks Zwangsarbeit in diesen und im Stammlager
  zusammengezogen.

  26.11.1944 Weibliche Hftlinge: 5044.

  Dezember 1944 Eine Typhusepedemie wtet im Lager.

  22.04.1945 Belegung total: 65613, davon 37964 in Auenkommandos.

  26.04.1945 In Dachau werden 67.665 Gefangene registriert (ohne
  Auenlager?). ber 7.000 Gefangene werden gezwungen unter
  Bewachung der SS nach Sden zu marschieren. Wer whrend des
  Marsches nicht weiter kann, wird erschossen. Viele sterben an
  Hunger, Klte und Erschpfung. Anfang Mai werden die noch in
  Marsch befindlichen Kolonnen von den Amerikanern bernommen.

  27.04.1945 - etwa 160000 Hftlinge

  29.04.1945 Dachau wird von US - Streitkrften befreit.

  Auf Anweisung Heydrichs finden hier "Sonderkurse" statt, die
  die sogenannten Fhrungskrfte der KL - Stammmannschaft, auch
  der SS - Totenkopfmannschaften auf ihre "Fhrungsaufgaben"
  vorbereiteten.  Dachau wird zu einer "Mrderschule". Hier
  lernen die SS Mnner Menschen als minderwertig zu betrachten
  und diese bei Bedarf ohne zgern zu tten.In spteren Jahren
  werden hier alle KZ - Kommandanten ausgebildet. Auch werden
  hier militrische Einheiten der Waffen SS ausgebildet.
  Desweiteren wird Dachau als Experimentierfeld fr die
  Organisation und Methoden smtlicher KZ genutzt.

  In Dachau werden Hftlinge fr medizinische Experimente von
  SS rzten mibraucht: berdruck- und Hhenversuche
                        Unterkhlungsexperimente
                        Malaria - Versuche

  In 36 Auenlagern leben etwa 37.000 Gefangene, die in
  Rstungsbetrieben oder als "Leiharbeiter" in Privatunternehmen
  arbeiten. Wenn die jeweiligen Arbeiter wegen der schlechten
  Ernhrung und der harten Arbeit zu krank oder entkrftet sind,
  werden sie ins Lager zurckgeschickt und gegen neue
  ausgetauscht (was fr die zurck geschickten meist den Tod
  bedeutet).
  Andere Quellen zhlen bis 169 Auenlager.

  In Dachau selbst gibt es keine Massenttungen mit Giftgas.
  Unter 206.200 registrierten Gefangenen gibt es "nur" 31.591
  registrierte Todesflle (in zwlf Jahren?).

  Whrend der letzten Monate vor der Befreiung steigern sich die
  unmenschlichen Bedingungen um ein Vielfaches. Die stetig
  eintreffenden Transporte, aus vor der Ankunft der Alliierten
  gerumten Lagern, bestehen fast ausschlielich aus bis auf das
  Skelett abgemagerten und zu Tode erschpften Menschen. In
  Baracken, die fr 200 Personen erichtet worden waren, drngen
  sich bis zu 1.600 Hftlinge. Tglich sterben zwischen 100 und
  200 Menschen an Typhus.

  Dachau galt als Stufe I - Lager, war aufgrund der vorhandenen
  Situation im Lager aber real Stufe III.

  Kommandanten: 20.03.1933 -
                00.06.1933 Hilmar Weckerle
                00.06.1933 -
                           Theodor Eicke

  Auenkommndos sind unter der Ortsbezeichnung auffindbar.

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Torfstecher-Kommando
  SS-Fabr.
  00.00.1933 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Fa. Praezifix
  Stahlindustrie
  30.06.1943 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 400 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Wuelfert, Fleischkonserven
  Lebensmittel und Landwirtschaft
  30.06.1943 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 300 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Rohrmattenfabrik
  BMW-Fertigung
  Luftfahrtindustrie
  11.06.1944 - erstmalig erwhnt
  etwa 100 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  SS-Waffenamt, Waffen-Werkstaette
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 160 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  SS-Waffenamt, Fertigung
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 350 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Hauptzeugamt
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  31.01.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 22 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Bekl.-Werk, Heimarbeiter
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 560 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Bekl.-Werk
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 524 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  D. Vers.-Anst. f. Essen u. Verpflegung (W V)
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 500 - etwa 1300 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  DAW, Kabelzerlegung (W IV)
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 600 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  DAW, Gurtweberei (W IV)
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Zentralbauleitung
  Produktion
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  D. Lebensmittel GmbH (W III)
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 80 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  DAW, Werkstaetten (W IV)
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 400 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  DAW, Heereszeugamt (W IV)
  SS-Fabr.
  31.12.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 200 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Versuchsgut Papenschwandt
  Lebensmittel und Landwirtschaft
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 9 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Standortverwaltung
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 1440 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Angorazucht (V)
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 80 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Hauptwirtschaftslager der Waffen-SS
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 24 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Inst. f. Wehrwirtschaft, Zweckforschung
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 5 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Lazarettverwaltung
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 35 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Waffentechn. Lehranstalt (WTL)
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 100 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  WTL-Ruefer
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 51 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Hftlinge fr Versuchszwecke
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 428 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Buergermeister
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 1 Hftling
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Unertl, Schuhmacher
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 17 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Weberei Geschw. Binder II
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 13 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Weberei Geschw. Binder I
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 15 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Entomolog. Institut
  SS-Fabr.
  01.01.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Amper-Werke
  01.02.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 1 Hftling
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Spiegelberger
  01.02.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 8 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  ohne Ortsangabe:

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  SS-Pz.-Div. "Wiking"
  24.02.1945 - erstmalig erwhnt
  etwa 7 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Pollnhof
  01.03.1945 - erstmalig erwhnt
  31.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 6 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  Reichskripoamt
  SS-Fabr.
  24.04.1945 - erstmalig erwhnt
  04.05.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 12 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Liste der Auenkommandos nach Orten/Produktionssttten:

  Allach
  Allersdorf
  Ampfing-Muehldorf
  "Anorgana" Emmerting, Kommando Gendorf
  Asbach, Kreis Donauwoerth
  Augsburg
  Augsburg-Pfersee
  Augustenfeld-Rothschwaige
  Bad Ischl
  Bad Toelz
  Baeumenheim --> Asbach/Donauwoerth
  Bayersoien, Kreis Schongau
  Bayrischzell
  Bayrischzell-Sudelfeld
  Bergmannschule-SS, Sto. Muenchen
  Biehl, Kreis Toelz
  Birgsau
  Blaichach
  BMW --> Allach
          Blaichach
          Dachau
          Kaufbeuren
          Stephanskirchen
          Trostberg
  Brueningsau
  Burgau
  Burgkirchen a. d. Alz --> Emmerling
  DAG --> Landsberg - Dynamit AG
  DAW - Deutsche Ausrstungswerke
  DAW - Gurtweberei
  DAW - Heereszeugamt
  DAW - Kabelzerlegung
  Dornierwerke --> Landsberg/Lech
  Do Trutzkirch --> Tutzing
  Durach-Kottern
  Eching
  Ellwangen
  Emmerting
  Erpfting
  Eschelbach
  Feldafing
  Fischbachau
  Fischen
  Fischhorn
  Freimann - RAW, Standortverwaltung
  Fridolfing
  Friedrichshafen
  Fulpmes --> Innsbruck-Neustift
  Garmisch-Partenkirchen
  Gendorf
  Germering
  Gmund/Tegernsee
  Halfing
  Hallein/sterreich
  Hausham
  Heidenheim
  Heidenheim-Mergelstetten
  Heppenheim
  Horgau
  Hurlach
  Innsbruck
  Itter, Schlo
  Jung-Muck
  Karlsfeld/Dachau
  Kaufbeuren
  Kaufering --> weiter 9 Kommandos unter Kaufering
  Kempten
  Kloeckner-Humboldt-Deutz --> Ulm
  Koenigssee
  Kottern --> Durach
  Kirchham --> Mittergars
  Landsberg/Lech
  Landshut/Bay.
  Lauingen, Kreis Dillingen
  Lechfeld
  Liebhof --> Allersdorf
  Lochau/Bregenz
  Magnesit/Ueberlingen
  Markt Schwaben
  Messerschmitt --> Asbach, Werk II
                    Augsburg
                    Burgau
                    Durach, Werk Kottern
                    Fischen
                    Horgau
                    Lauingen
                    Pfersee
  Mettenheim-Muehldorf
  Milchwerke --> Augsburg
  Mittelneufnach
  Mittergars-Muehldorf
  Muehldorf
  Muenchen --> weitere etwa 44 Kommandos
  Moschendorf
  Neu-Aubing --> Germering
  Neufahrn --> Ampfing
  Neumarkt --> Schlo Lind
  Nuernberg
  Oberdorf
  Oberfoehring
  Oberstdorf-Birgsau
  Obertaufkirchen-Muehldorf
  OT --> Karlsfeld
         Landshut
         Mittergars
         Muehldorf
         Tuerkheim
  Ottobrunn
  Papenschwandt
  Passau
  Plansee
  Pollnhof
  Praezifix --> Dachau
  Radolfzell
  Riederloh (Nhe Kaufering)
  Riem
  Rohrdorf
  Rothschwaige-Augustenfeld
  Sachse-Kempten
  Salzburg
  Saulgau
  Schlachters-Sigmarszell
  Schleissheim
  Schloss Lind
  Schwabegg
  Seehausen
  Seeshaupt
  Sudelfeld --> Bayrischzell
  SS Arbeitslager M 1 - Sub-Kommando Muehldorf
  St. Gilgen/Wolfgangsee
  St. Lambrecht
  St. Wolfgang
  Steinhoering
  Stephanskirchen
  Thalheim --> Obertaufkirchen
  Thansau --> Rohrdorf
  Tipeszka --> Seehausen
  Traunstein
  Trostberg
  Tuerkheim
  Tutzing
  Ueberlingen
  Uffing
  Ulm/Donau
  Valepp, Kreis Miesbach
  Vordereckard-Vordereck
  Weidach (Nhe Durach)
  Weissee
  Wolfratshausen
  Wuelfert-Dachau
  Wurach
  Zangberg
  (Quelle/n: 207)

(Quelle/n: 207 u.a.)
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