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>Birgsau<
  Kreis Sonthofen
  etwa 5 Meilen sdlich von Oberstdorf

  Auenkommando von Dachau
  Einsatz: Zentralbauleitung der Waffen-SS, Kommando Oberstdorf-
           Birgsau
  05.11.1944 - erstmalig erwhnt
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 30 Hftling
(Quelle/n: 207)
-----
>Birkenau<
  --> Auschwitz II
-----
>Birkendorf<
  Kreis Waldshut

  Zivilarbeitslager
  etwa 55 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Birkenfeld<
  Kreis Birkenfeld

  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Birkenfeld<
  Kreis Calw

  Zivilarbeitslager
  etwa 170 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Birkenhain<
  (auch: Brzeziny Slaskie)
  Polen
  pow. Bytom

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Reichsbahn, Fa. Heilmann & Littmann
  00.02.1941/
  00.03.1941 - eingerichtet
  00.02.1942 - geschlossen
  etwa 300 - 400 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Birkesdorf<
  Kreis Dueren

  Zivilarbeitslager
  Gebr. Schoeller
  etwa 190 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Kruppsche Grube Friedrich Wilhelm, Herdorf/Sieg
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Jung in Jungthal (vom Arbeitsamt Betzdorf/Sieg)
  etwa 55 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Leopold Schoeller jr. & Cie., Baumwollspinnerei Roettenich
  etwa 60 Frauen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Birkhahn<
>Birkhahn/H.)
  Saalkreis (Teil des Ortes Moetzlich)

  Moetzlich gehrt 1998 zur Stadt Halle, der Ortsteil Birkhahn ist
  kartographisch nicht auffindbar

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Siebel-Flugzeugwerke (Siebel-Werke, Halle a. d. Saale)
  Luftfahrtindustrie
  02.08.1944 - erstmalig erwhnt (oder 24.09.1944)
  08.01.1945 - 100 Hftlinge werden nach Annaburg verlegt
  09.03.1945 - 539 Hftlinge
  11.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 500 Hftlinge
(Quelle/n: 207 u.a.)
-----
>Birlenbach<
  Kreis Unterlahn

  Zivilarbeitslager
  etwa 55 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Birnau<
  am Bodensee (?) - KZ Friedhof ebenda
-----
>Birnbaeumel<
  Polen
  ehem. Kreis Militsch

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: fr Wehrmacht und OT
  00.00.1944 - eingerichtet
  00.01.1945 - geschlossen
             - evakuiert nach Gross-Rosen
  etwa 1000 weibliche Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Birnbaum<
  --> Miedzychod
-----
>Birten<
  Kreis Moers

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Kriegsgesellschaft m. b. H.
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fa. Kleinbongartz
  etwa 50 Frauen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bischofferode<
  Kreis Worbis

  Auenkommando von Dora Salza
  Sub-Kdo. von "Emmi"
  04.11.1944 - erstmalig erwhnt
  23.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 60 Hftlinge
  --> Baubrigade 3
(Quelle/n: 207)
-----
>Bischofsheim a. Rhein<
  Kreis Gross-Gerau

  Zivilarbeitslager
  "Lachs-Wasserland"
  22.05.1943 - 22.03.1945
  etwa 200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bischofshofen<
  sterreich
  Kreis Bischofshofen

  Zivilarbeitslager
  Reichsbahnlager
  etwa 800 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bischweier<
  Kreis Rastatt

  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bisingen<
  Kreis Hechingen
  Baden-Wrttemberg

  Auenkommando von Natzweiler
  gehrt zur "Wueste"-Gruppe, Balingen
  12.05.1945 und
  14.05.1945 - zusammen etwa 852 Hftlinge werden nach Dachau
               verlegt
  etwa 1500 Hftlinge
  etwa 1158 Tote
  (Quelle/n: 185, 207)

  Zivilarbeitslager
  etwa 415 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bislich<
  Kreis Rees

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Bistriz<
  --> Bystrice
-----
>Bistriz<

  Ghetto in einer Stadt, deren genau Lage nicht bestimmt werden
  kann/konnte (den Ort Bistriz git es etwa 3 mal in der CSR)
  00.04.1944 - erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Bitterfeld<
  Kreis Bitterfeld

  Auenkommando von Buchenwald
  --> Wolfen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Muldenstein
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bitz<
  Kreis Balingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 255 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
<BL>
-----
Blachonia Slaska
  --> Blechhammer
-----
>Blaichach<
  Kreis Sonthofen

  Auenkommando von Dachau
  Einsatz: BMW Blaichach
  02.09.1944 - eingerichtet
  bis etwa
  00.02.1945 - etwa 700 Hftlinge
  danach etwa 400 Hftlinge
  14.04.1945 - letztmalig erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Blankenburg<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Braunschweig

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 09.1933 in div. Lokalen
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SS
(Quelle/n: 231)
-----
>Blankenburg<
  Kreis Blankenburg

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Einatz: OT-Einsatzgruppe Kyffhaeuser, Gruppe Klosterwerke
          Blankenburg, Dr. Dasch
  Produktion
  25.08.1944 - erstmalig erwhnt, eingerichtet
  28.10.1944 - verlegt nach Mittelbau/Dora/Dora Salza
  etwa 500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Dora Salza
  "Klosterwerke"
  28.10.1944 - erstmalig erwhnt
  27.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 470 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)
-----
>Blankenese<
  Hamburg

  Zivilarbeitslager
  Haupstrae 95
  Kroeger
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Rissen, Sandstuecken
  DAF Hamburg
  (Quelle/n: 207)
-----
>Blankenhain<
  Kreis Weimar

  gehrt zum Auenkommando Tonndorf von Buchenwald
  26.03.1945 - 18 Hftlinge werden zu Blankenhain-Sandgruben
               verlegt
  29.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 18 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Blankenheim<
  Kreis Schleiden

  Zivilarbeitslager
  etwa 745 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blankenstein<
  Kreis Ennepe-Ruhr

  Camp Poggenpohl
  Wittener Strae 8
  Zivilarbeitslager
  etwa 160 Frauen und Mnner
(Quelle/n: 207)
-----
>St. Blasien<
  Kreis Neustadt

  Zivilarbeitslager
  etwa 210 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blechhammer<
  Polen
  ehem. Kreis Cosel
  Lager in der Nhe der Stadt Cosel (Kozle), 30 Km westlich von
  Gleiwitz (Gliwice)

  Auenkommando von Monowitz - Auschwitz III
  Mrz / April 1942 errichtet
  Die erste Gruppe von etwa 350 Gefangenen ist beim Bau der Ober-
  schlesischen Hydrierwerke, einer Chemischen Fabrik, eingesetzt.
  Nach kurzer Zeit bricht eine Typhusepedemie aus, und 120 kranke
  Gefangene werden nach Auschwitz verschickt und dort ermordet.
  Juni 1942 werden die berlebenden in ein neues, greres Lager
  in der Nhe berfhrt. Die meisten Gefangenen in Blechhammer
  sind Juden aus Oberschlesien, jedoch aus 15 weiteren Lndern
  werden Juden in Blechhammer untergebracht. Im Lager leben bis
  zu 5.500 Gefangene in Holzbaracken ohne Toiletten und
  Waschgelegenheiten. Etwa 200 Jdinnen leben in einer abge-
  trennten Abteilung des Lagers. Hunger und Krankheiten toben:
  besonders Diarrhe und Tuberkulose. Es wird ein Krematorium
  gebaut, in dem die Leichen von etwa 1.500 verstorbenen oder
  ermordeten Gefangenen verbrannt werden.
  01.04.1944 - wird das Lager bei der Reorganisierung als
               Nebenlager Auschwitz III der Lagerverwaltung von
               Auschwitz unterstellt. Lagerleiter ist bis zum
               09.11.1944 Hauptsturmfhrer Otto Brossmann, danach
               Untersturmfhrer Kurt Klipp. Whrend der ganzen
               Existenz des Lagers ist der Wiener Jude Karl
               Demerer Lagerltester. Er vertritt die Interessen
               der Gefangenen gegenber den Lagerbehrden und kann
               den Gefangenen in vielen Fllen helfen.
  21.01.1945 - werden 4.000 Gefangene, darunter 150 Frauen auf
               einen Todesmarsch von 13 Tagen geschickt. Etwa 800
               Gefangene werden unterwegs ermordet.
  02.02.1945 - Die berlebenden erreichen Gro-Rosen.
  07.02.1945 - Die berlebenden werden nach Buchenwald gebracht.
  Mehrere dutzend Gefangene, die sich whrend der Rumung des
  Lagers versteckt haben, werden aufgesprt und auf der Stelle
  gettet.
  Einsatz: Oberschlesische Hydrierwerke AG

  Abteilungen des Auenkommandos:
   Nr.  2: Beton & Monierbau
   Nr.  6: Fa. Krause
   Nr.  9: Fa. Uhde
   Nr. 14: Isolierbetrieb
   Nr. 15: Fa. Roesner
   Nr. 21: Kraftwerk
   Nr. 22: Fa. Niederdruck
   Nr. 24: Schwelerei
   Nr. 25: AEG Gleiwitz
   Nr. 28: Betriebskontrolle
   Nr. 30: OHW Holzlagerung
   Nr. 36: Fa. Dyckerhoff & Widmann
   Nr. 40: Fa. Peters
   Nr. 49: Fa. Pook & Gruen

  (Quelle/n: 207 u.a.)

  Auenkommando von Gross-Rosen
  ab 03.1943 wird das Zwangsarbeitslager Blechhammer in ein
  Auenkommando von Gross-Rosen gewandelt
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  eigenstndiges Lager fr Juden
  etwa 2000 Hftlinge, Erzabbau
  00.00.1940 - erstmalig erwhnt
  00.03.1943 - Umwandlung in: Auenkommando von Gross-Rosen
  (Quelle/n: 207)

  in Blechhammer und Umgebung waren etwa 48000 Menschen
  inhaftiert, inkl. etwa 2000 britische Kriegsgefangene
  (Quelle/n: 207)

  Arbeitserziehungslager
  30.01.1944 - 06.1944
  (Quelle/n: 278)
-----
>Bleckenstedt<
  Kreis Wolfenbuettel

  Zivilarbeitslager
  "C 1" - Hermann Goering Werke
  --> Watenstedt
(Quelle/n: 207)
-----
>Bleicherode<
  Kreis Grafschaft Hohenstein

  Auenkommando von Dora Salza
  italienische Kriegsgefangene
  Fa. Ohl & Vattrodt
  26.10.1944 - erstmalig erwhnt
  05.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 15 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bleidenstadt<
  Untertaunuskreis

  Zivilarbeitslager
  OT-Kommando
  Bauunternehmer Rheinheimer, Frankfurt/M.
  1943 - 03.1945
  etwa 90 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blexen<
  Kreis Wesermarsch

  Zivilarbeitslager
  Bauleitungslager Blexen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blickhauserhoehe<
  Kreis Altenkirchen

  Zivilarbeitslager
  etwa 265 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blizin<
  Polen
  pow. Konskie

  Zwangsarbeitslager
  08.03.1942 - 07.1944
  etwa 5000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Blizyn<
-----
>Bloedesheim<
  Kreis Alzey

  Zivilarbeitslager
  etwa 65 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bloenried<
  Kreis Ravensburg

  Zivilarbeitslager
  etwa 90 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blombacherbach<
  Wuppertal

  Reichsautobahnlager Blombacherbach
  sogenanntes Ostarbeiterlager
  mehr als 100 Insassen (Stand 09.1943)
-----
>Bludenz<
  sterreich
  Kreis Bludenz

  Wohnlager
  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Blumberg<
  Kreis Donaueschingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 1615 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blumenthal<
  Kreis Rendsburg

  Zivilarbeitslager
  etwa 500 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Blumenthal<
  Kreis Stade/Hann. (Bremen-Farge)

  Auenkommando von Neuengamme
  untergebracht in einer Abteilung der ""Wollkaemmerei" (Weser AG,
  Grofelingen)
  09.12.1944 - erstmalig erwhnt
  Einsatz: Deschimag, Bremen
(Quelle/n: 207)
-----
<BO>
-----
>Bobenheim/Rhein<
  Kreis Frankenthal

  Zivilarbeitslager
  etwa 295 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bobenthal<
  Kreis Pirmasens

  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bobowa<
  Polen
  pow. Gorlice

  Zivilarbeitslager
  "Szkola powozechna"
  Einsatz: Erdarbeiten
  09.1944 - 14.01.1945
  etwa 380 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  10.1944 - 14.01.1945
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bobrek<
  Polen
  ehem. Kreis Beuthen-Tarnowitz

  Auenkommando von Auschwitz
  1940 - 10.02.1945
  etwa 800 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bobronsk<
  Polen
  pow. Konskie
  Nhe Blizyn

  Abteilung des Zwangsarbeitslager Blizyn
  00.04.1942 - eingerichtet
  etwa 2000 Hftlinge, reduziert auf 100 Hftlinge
  00.08.1943 - geschlossen
             - evakuiert nach Lublin
(Quelle/n: 207)
-----
>Bobrowka<
  (auch: Bobruwko)
  Polen
  pow. Nowy Tomysl

  Zivilarbeitslager
  1940 - 08.1943
  etwa 3500 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bobruwko<
  --> Bobrowka
-----
>Bochnia<
  Polen
  pow. Bochnia

  Ghetto
  03.1941 - 05.1943
(Quelle/n: 207)
-----
>Bochnia<
  Polen
  Nhe Krakow

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: "Deutsche Werkstaette Z. F. H."
  00.03.1941 - erstmalig erwhnt
  00.09.1943 - der grte Teil des Lagers wird nach Szebnie
               verlegt
  00.02.1944 - etwa 250 Hftlinge werden nach Plaszow evakuiert
  etwa 4000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bocholt<
  westlich von Mnster im WK VI

  Kriegsgefangenenlager
-----
>Bocholt<
  Kreis Bocholt

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Flander
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Siemens & Halske
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  KG Stammlager
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Maschinen und Geraetebau
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Jugendliches Arbeitsvereinshaus
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Kloster der Kapuziner
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Gebr. Ahlers
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: F. H. Hammers AG
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bochum<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preue/Arnsberg

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: ab 06.03.1933 in Zeche, Stahlwerks-Kasino,
                Schulkeller
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA und SS
  (Quelle/n: 231)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Bochumer Verein f. Gustahlfabrikation AG
  Stahlindustrie
  28.06.1944 - eingerichtet mit etwa 440 Hftlingen
  23.09.1944 - 1213 Hftlinge
  19.11.1944 - grte Belegung mit 1706 Hftlingen
  03.03.1945 - 1356 Hftlinge
  21.03.1945 - geschlossen, nach Rckfhrung der Hftlinge nach
               Buchenwald
  etwa 1380 - etwa 1706 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Eisen- u. Huettenwerk AG Bochum
  Stahlindustrie
  20.08.1944 - eingerichtet mit etwa 400 Hftlingen
  19.11.1944 - grte Belegung mit 651 Hftlingen
  15.03.1945 - 622 Hftlinge
  21.03.1945 - letztmalig erwhnt
  etwa 630 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Schachtanlage der Gelsenkirchener Bergwerks AG
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Schachtanlage der Lothringer AG
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Schachtanlage der Harpener Bergbau AG
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Zeche Mansfeld-Langendreer
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Gewerkschaft Verein Klosterbusch-Querenberg
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fr. Krupp AG, Zechen Hannover-Hannibal, Hoerdel
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Zeche Dahlhauser Tiefbau, Dahlhausen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Zeche Flora
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Bochumer Verein fuer Gusstahlfabrikation AG
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bocion<
  (auch: Bottschin)
  etwa 1 Meile nordstlich von Szerokopas
  Polen
  pow. Torun

  Auenkommando von Stutthof
  08.1944 - 01.1945
  etwa 1800 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bockum-Hoevel<
  Kreis Ldinghausen

  Zivilarbeitslager
  Barackenlager Roonstrae
  etwa 390 Menschen
  08.1940 - 11.1942
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Evangel. Gemeindehaus
  etwa 150 Menschen
  05.1941 - 03.1943
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Bergerk "Padbod"
  etwa 3250 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bodenfelde<
  Kreis Northeim

  Zivilarbeitslager
  Hiag
  etwa 100 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bodenheim<
  Kreis Mainz

  Zivilarbeitslager
  etwa 230 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bodenteich<
  Kreis Uelzen

  Zivilarbeitslager
  Heeres-Muna
  Lager I
  etwa 140 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager II
  etwa 160 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bodenwerder<
  Kreis Hameln-Pyrmont

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Arminiuswerft
  etwa 300 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bodersweier<
  Kreis Kehl

  Zivilarbeitslager
  etwa 85 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bodolz<
  Kreis Lindau

  Zivilarbeitslager
  etwa 115 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bodzechow<
  Polen
  pow. Opatow

  Zwangsarbeitslager
  01.10.1942 - 16.02.1943
  etwa 200 Juden
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Erdarbeiten
  10.1944 - 15.01.1945
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bodzentyn<
  Polen
  pow. Kielce

  Ghetto
  00.10.1942 - erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Boehl<
  Kreis Ludwigshafen

  Zivilarbeitslager
  etwa 145 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boehlen<
  Kreis Leipzig

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  Einsatz: Braunkohlen-Benzin AG (Brabag)
  Treibstoffindustrie
  26.07.1944 - erstmalig erwhnt
  19.11.1944 bis
  13.01.1945 - geschlossen
  etwa 800 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Boen<
  Kreis Leer

  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Brgermoor<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preuen/Osnabrck
  Kreis Aschendorf/Huemmling

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 17.06.1933 in einem Barackenlager
  Bewachung der Schutzhftlinge durch Polizei, SS und SA
  gehrt verm. zu den sog. Emslandlagern im Regierungsbezirk
  Osnabrck
  (Quelle/n: 231 u.a.)

  00.00.1933 - Anfang des Jahres als KZ eingerichtet
             - etwa 1000 politische Gefangene
  00.00.1934 - vom Justizministerium bernommen und als
               Strafgefangenenlager weitergefhrt
  00.00.1941 - erste Kriminelle, Polen und Tschechen werden
               eingeliefert
  00.00.1942 - Zivilisten werden entgegen Kriegsrecht inhaftiert
  00.00.1943 - etwa 1200 Hftlinge, Deutsche, Franzosen, Polen und
               Tschechen
  00.03.1944 - etwa 920 "Nacht- und Nebelhftlinge" werde hier
               untergebracht, bleiben jedoch unter der Verwaltung
               des Lager VII - Esterwegen
  00.01.1945 - etwa 400 Militr-Hftlinge werden hier untergracht,
               warten auf ihre Verurteilung und bleiben unter
               Militrverwaltung
  Einsatz: im Moor
  max.: etwa 2000 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)
-----
>Brnicke<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preuen/Potsdam

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: Mitte 05.1933 Fabrik, Wehrsportschule
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA
(Quelle/n: 231)
-----
>Boernicke<
  Kreis Osthavelland

  Auenkommando von Sachsenhausen
(Quelle/n: 207)
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>Boernsen<
  Kreis Hzgt. Lauenburg

  Bahnhof
  Zivilarbeitslager
  etwa 400 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boetzingen<
  Kreis Freiburg i. B.

  Zivilarbeitslager
  etwa 140 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boffzen<
  Kreis Holzminden

  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bogdanowka< VL
  am gleichnamigen Flu im Bezirk Golta von Transnistrien
                                      (Reichskommissariat Ukraine)
  Oktober 1941 von den rumnischen Besatzungsbehrden auf Befehl
  des Bezirkskommissars Modest Isopescu eingerichtet. Die meisten
  nach Bogdanowka deportierten Juden, etwa 48.000, kommen aus
  Odessa. Etwa 7.000 kommen aus Bessarabien.
  01.12.1941 Der letzte Transport erreicht Bogdanowka. Es leben
  jetzt etwa 55.000 Juden hier.
  Mitte Dezember 1941 treten im Lager mehrere Flle von Typhus
  auf. Nach Verhandlungen mit Fleischer, dem deutschen Berater
  der rumnischen Bezirksverwaltung, beschliet Isopescu die
  gesamte Lagerbevlkerung zu tten. Er erlt entsprechenden
  Befehl an Vasile Manescu, den Vertreter der Militrregierung
  des Bezirks. An der Operation nehmen rumnische Truppen und
  Gendarmerie, ukrainische Polizei und Zivilisten aus der Stadt
  Golta, sowie einheimische Volksdeutsche teil. Das
  Gesamtkommando fhrt der Chef der ukrainischen regulren
  Polizei, Kazatschiewitz.
  21.12.1941 Das Massaker beginnt. Die kranken und bettlgerigen
  Gefangenen, etwa 5.000, werden in zwei Stlle gesperrt.
  Schichten mit benzingetrnktem Stroh werden auf den Dchern
  verteilt und angezndet. Die brigen Gefangenen werden in
  Kolonnen von 300 - 400 Menschen in einen nahe gelegenen Wald
  gefhrt und an das Ufer eines Wasserlaufes getrieben. Die
  Gefangenen mssen die Kleidung ablegen, sich am Rand hinknien
  und nach vorne beugen. Dann ttet man sie mit Genickschssen
  oder Handgranaten. Das Schlachten dauert vier Tage. Etwa 30.000
  Juden werden ermordet. Die brigen lt man in der Klte
  liegen, bis sie an den Ufern des Flusses den Tod finden. Mit
  nackten Hnden graben die Verzweifelten Lcher und fllen diese
  mit Leichen, um der Klte zu entgehen. Trotzdem erfrieren
  Tausende.
  24.12.1941 Am Weihnachtsabend wird das Morden zeitweise
  eingestellt.
  28.12.1941 Das Schlachten geht weiter.
  31.12.1941 Es ist vollbracht: die letzten 11.000 Juden sind
  ermordet.
  Januar und Februar 1942 sind die letzten etwa 200 Juden damit
  beschftigt, die Leichen auf Schichten aus Holz und Stroh
  aufzutrmen, mit Benzin zu bergieen und anzuznden. 150
  dieser 200 Juden sterben an Klte, Hunger oder werden von ihren
  Wchtern erschossen oder erschlagen.
-----
>Bogumilow<
  Polen
  pow. Sieradz

  Zwangsarbeitslager
  04.1943 - 07.1944
  etwa 100 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bogumin<
  Tschechoslowakei

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Bogusze<
  Polen
  pow. Szczuczyn

  Zwangsarbeitslager
  10.1942 - 07.1944
  etwa 1000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Boguszyn Stary<
  Polen
  pow. Plonsk

  Zwangsarbeitslager
  Herbst 1940 - 12.1942
  etwa 250 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bohlingen<
  Kreis Konstanz

  Zivilarbeitslager
  etwa 130 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bohmte<
  Kreis Wittlage

  Ortsbauernschaft Bohmte
  Lager II
  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boizenburg<
  Kreis Hagenow

  Zivilarbeitslager
  Auenkommando von Neuengamme
  Einsatz: Thomsen & Co.
(Quelle/n: 207)
-----
>Bojynowo<
  Polen
  pow. Rawicz

  Zivilarbeitslager
  1939 - 1945
  etwa 400 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bolanden<
  Kreis Kirchheimbolanden

  Zivilarbeitslager
  etwa 105 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boleslawiec<
  --> Bunzlau
-----
>Bolewice<
  Polen
  pow. Nowy Tomysl

  Ghetto
  Frhling - Herbst 1944
  etwa 800 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bolkenhain<
  Polen
  ehem. Kreis Bolkenhain

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Baumwollmhle
  1940 - 10.1943
  etwa 300 - 500 weibliche Hftlinge
  gewandelt in ein Auenkommando von Gross-Rosen
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Gross-Rosen
  Einsatz: Strassenbau
           Fabrikation fr Luftfahrt
  00.02.1945 - geschlossen
             - verlegt nach Buchenwald
  etwa 500 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bollendorf<
  Kreis Bitburg

  Zivilarbeitslager
  etwa 55 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bollschweil<
  Kreis Freiburg i. B.

  Zivilarbeitslager
  etwa 55 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bolzano<
  Italien

  Durchgangslager
  politische Hftlinge und Juden
(Quelle/n: 207)
-----
>Bomlitz<
>Bomlitz-Kiebitzort<
  Kreis Fallingbostel
  ueber Walsrode

  Auenkommando von Bergen-Belsen
  Einsatz: "Eibia-Werke", Schiepulverfabrik in der Nhe der Muna
           Walsrode
  03.09.1944 - eingerichtet
  15.10.1944 - geschlossen
             - evakuiert nach Bergen-Belsen
  etwa 750 - 1000 Frauen (die meiten kommen aus Auschwitz)
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  etwa 800 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Boms<
  Kreis Saulgau

  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bonn<
  Kreis Bonn
  Rheinprovinz

  Arbeitserziehungslager
  04.05.1944 - 28.11.1944
  (Quelle/n: 278)

  Zivilarbeitslager
  Vereinigte Leichtmetallwerke
  etwa 130 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Jutespinnerei & Webereien, Beuel
  etwa 700 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Wohnbaracke Fa. Wesselwerk AG
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fa. Tenten
  Bornheimer Strasse 172
  etwa 85 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fa. Tenten
  Koelnstrasse 174
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fa. Tenten
  Hoehweg 2
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Meyer, Wirtschaft, Saal, Sternenburgstrasse 86
  mit Fa. Soennecken, Kirsch-Allee
  etwa 80 Frauen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Schumacher, Wirtschaft, Klemens-August-Strasse
  mit Fa. Soennecken, Kirsch-Allee
  etwa 50 Frauen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bonndorf<
  Kreis Uberlingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 95 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bonn-Duisdorf<
  im WK VI

  Kriegsgefangenenlager
-----
>Bonningstedt<
  Kreis Pinneberg

  Werklager Rugenbargen
  Zivilarbeitslager
  etwa 180 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager
  Zivilarbeitslager
  etwa 265 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Boppard<
  Kreis St. Goar

  Zivilarbeitslager
  etwa 405 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bor<
  Jugoslawien
  Nhe Nisch

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Lager: "Berlin"
         "Dresden"
         "Innsbruck"
         "Vorarlberg"
  Einsatz: Kupfermine
           Tunnelbau
  00.06.1942 - eingerichtet
  00.09.1944 bis
  28.10.1944 - evakuiert nach Flossenbuerg
  etwa 10000 ungarische Juden
  etwa 5000 Italiener
  etwa 2000 - 3000 Jugoslawen
  etwa 1000 - 2000 Griechen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bordeaux<
  Frankreich

  Festung d. HA
  Wehrmachtsgefngnis
(Quelle/n: 207)
-----
>Bordesholm<
  Kreis Rendsburg

  Eisenbahnbaracken
  Zivilarbeitslager
  etwa 250 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Heimstaettenbaracken
  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Wattenbek
  Einsatz: Deutsche Werke Kiel
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207
-----
>Borek<
  Waldlager bei Chelm im Generalgouvernement

  1944 werden hier die jdischen Arbeitskrfte fr ein
  Teilkommando der "Aktion 1005" zusammnegestellt, die die
  Massengrber um Chelm ffnen und die Leichen verbrennen sollen.
  Einem groen Teil der Juden gelingt die Flucht.
-----
>Borg<
  Kreis Fallingbostel

  Lager Cordingen
  Holzindustrie AG
  Zivilarbeitslager
  etwa 75 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Borg<
  Kreis Iserlohn

  Ledingenheim
  Zivilarbeitslager
  etwa 55 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Borghees<
  Kreis Rees
  Nhe Elten

  Zivilarbeitslager
  "Westwalleinsatz Kentrat"
  Lager Schule
  etwa 120 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Borghorst<
  Kreis Steinfurt

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Borisow<
  USSR

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  00.01.1943 - eingerichtet
  00.03.1943 - geschlossen
             - etwa 20 Frauen und etwa 80 Mnner werden nach
               Smolensk verlegt, die restlichen Hftlinge werde
               erschossen
  etwa 800 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bork<
  Kreis Ldinghausen

  Lager Muna Bork
  Zivilarbeitslager
  etwa 150 Frauen und etwa 150 Mnner
(Quelle/n: 207)
-----
>Borki Wielkic<
  USSR
  ehem. Polen
  Nhe Tarnopol

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Steinbrche
  00.12.1943 - einige Hftlinge werden anch Plaszow verlegt
  etwa 3000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Borkum<
  Kreis Leer

  Zivilarbeitslager
  etwa 150 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bornhagen<
  (auch: Kozminek)
  Polen
  pow. Kalisz

  Ghetto
  00.01.1940 - eingerichtet
  00.01.1942 - geschlossen
             - evakuiert zum Ghetto Litzmannstadt
             - teilweise evakuiert nach Posen und Hohensalza
  etwa 1000 Frauen und etwa 1500 Mnner
(Quelle/n:
-----
>Bornheim<
  Kreis Bonn

  Zivilarbeitslager
  OT, Lager Brenig
  Saal Fusswinkel
  etwa 150 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  OT, Lager Hemmerich
  Luftwaffen-Baracke
  etwa 120 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Borschemich<
  Kreis Erkelenz

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Borstel<
  Nhe Winsen
  Kreis Harburg

  Lager "Gasthaus Habichtshorst"
  Zivilarbeitslager
  10.1944 - 03.1945
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Borth<
  Kreis Moers

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Deutsche Solvay Werke AG (etwa zwischen Borth und
           Wallach)
  etwa 200 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boryslaw<
  USSR
  ehem. Polen
  pow. Drohobycz
  Nhe Drohobycz

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Fa. Karpathen Oel AG
           Fa. Beskiden AG
  00.12.1942 - eingerichtet
  00.07.1944 - geschlossen
  08.04.1944 - Verlegung von Hftlingen nach Plaszow
  13.06.1944 - Verlegung von Hftlingen nach Plaszow
  00.07.1944 - Verlegung von Hftlingen nach Auschwitz
  06.08.1944 - die restlichen Hftlinge werden befreit
  etwa 400 - 500 Frauen und etwa 2000 - 3000 Mnner
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  09.1941 - 06.1944
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bosnegg<
  Kreis Ravensburg

  Zivilarbeitslager
  etwa 110 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Bottrop<
  Kreis Bottrop
  Stadtkreis Bottrop

  Lager II, Jakobi
  Heidestrae
  Arbeitserziehungslager
  etwa 1000 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager im Brytal
  Zwangsarbeitslager
  etwa 145 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Horster Strae 584
  Zivilarbeitslager
  etwa 300 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Horster Strae 237 - Ecke Beckstrae
  Zivilarbeitslager
  etwa 220 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Schubertstrae 25 - 37
  Zivilarbeitslager
  etwa 500 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Pestalozzischule
  Pestalozzistrae 5
  Zivilarbeitslager
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Blanken, Ecke Horster Strae
  Zivilarbeitslager
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Ledigenheim, Zeche Weilheim, Horsterstrae
  etwa 500 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Pestalozzischule
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Wirtschaft Fischedicks, Horsterstrae 216
  etwa 360 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Dueppelschule, Horsterstrae 216
  etwa 240 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Wirtschaft Fischedick, Lindhorststrae
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Allg. Beton & Co., Zeche Haniel
  etwa 200 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Wirtschaft Ketteler
  etwa 80 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Zeche Arenberg Fortsetzung
  Horsterstrae
  etwa 80 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Wirtschaft Kruse, Gladbecker Strae 74
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bottschin<
  --> Bocion
-----
>Boulogne<
  Frankreich

  Zwangsarbeitslager
  Abteilung von Dannes-Camiers
(Quelle/n: 207)
-----
>Bovenden<
  Kreis Goettingen

  Gastwirtschaft Mueller
  Nr. 139
  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Boze Dary<
  Polen
  pow. Pszczyna

  Zwangsarbeitslager
  1943 - 18.01.1945
  etwa 600 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Bozicany<

  --> Poschetzau
-----
<BR>
-----
>Bracht<
  Kreis Kempen-Krefeld

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Peter v. Ayck
  etwa 80 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Gebr. Laumanns
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Gebr. Naus
  etwa 25 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Steinzeugroehrenwerke
  etwa 75 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Brackwede<
  Kreis Bielefeld

  Lager 133
  Adolf-Hitler-Strae 50
  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 64
  Auf dem Kupferhammer
  Zivilarbeitslager
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 70
  Eikelmann
  Bielefelder Strae
  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 128
  Elsa-Brandstroem-Strae
  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 65
  Fabrikstrae 69
  Zivilarbeitslager
  etwa 80 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 76
  Fabrikstrae 81
  Zivilarbeitslager
  etwa 240 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 140
  Friedrichsdorfer Strae 1
  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 61
  Holter Strae 32
  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 62
  Senner Strae 129
  Zivilarbeitslager
  etwa 420 Frauen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 57
  Teutoburgerstrae 71
  Zivilarbeitslager
  etwa 150 Frauen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 681
  Kalkwerk
  Zivilarbeitslager
  etwa 210 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Lager Nr. 681
  Siekermann
  Zivilarbeitslager
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Kammrichwerke
  etwa 1080 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Ruhrstahl AG
  etwa 1020 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Spinnerei Vorwaerts
  etwa 132 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Arntzen-Leichtbau
  etwa 110 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Braetz<
  Polen
  ehem. Kreis Meseritz

  Arbeitserziehungslager
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  (Quelle/n: 207)
-----
>Braeunlingen<
  Kreis Donaueschingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 250 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Brake<
  Kreis Bielefeld

  Zivilarbeitslager
  Einsatz: Fa. Riexe & Co.
  etwa 150 Menschen
(Quelle/n: 207)
-----
>Brake/Oldenburg<
  Kreis Wesermarsch

  Zivilarbeitslager
  Lager Ritzenbuettel
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Maas, Lemwerder Aussendeich
  etwa 110 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Schlatt
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lemwerder Flchtlingslager
  etwa 450 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Elsfleth Werft AG
  etwa 270 Menschen
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bramfeld<
  Raum Hamburg

  Zivilarbeitslager
  Hamburger Strae 226
  Lager Runge
  Einsatz: Polizei
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Luebecker Strae 195
  Einsatz: Kalksandsteinwerk Bramf. GmbH
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Hamburger Strae 197
  Einsatz: Hoegfeldt & Soehne (H. & S.)
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Italienerlager
  Hamburger Strae 130
  Einsatz: Ortsbauernschaft Br. (DAF Hamburg)
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bramsche<
  Kreis Bersenbrueck

  Lutterdamm Baracken
  Zwangsarbeitslager
  etwa 400 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Bergstrae 16
  Zivilarbeitslager
  etwa 80 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Osnabruecker Strae 15
  Zivilarbeitslager
  etwa 90 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Engter Strae 14
  Zivilarbeitslager
  etwa 450 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  OT-Krankenhaus
  (Quelle/n: 207)
-----
>Brand<
  Kreis Aachen

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
-----
>Brande<
  Polen
  ehem. Kreis Falkenberg/OS

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Reichsautobahn
  00.09.1940 - eingerichtet
  00.08.1943 - evakuiert nach Auschwitz
  etwa 1000 - etwa 1500 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
-----
>Brandenburg<
>Brandenburg/Havel<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preuen/Potsdam
  Kreis Brandenburg/Havel
  Stadtkreis Brandenburg

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 10.08.1933 im Zuchthaus
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SS
  gilt mit dem Runderla vom 14.10.1933 als staatlich anerkanntes
  bzw. besttigtes Konzentrationslager zur "Aufbewahrung"
  politischer Hftlinge
  (Quelle/n: 231 u.a.)

  KZ
  23.04.1934 - geschlossen
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Sachsenhausen
  19.05.1941 - erstmalig mit etwa 30 Hftlingen erwhnt
  03.01.1943 - etwa 25 Hftlinge
  03.07.1943 - etwa 30 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)
-----
>Branica<
  pow. Bydgoszcz

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Einsatz: Munitionsfabrik
  00.00.1943 oder
  00.00.1944 - eingerichtet
  00.01.1945 - geschlossen
  etwa 1000 Frauen
(Quelle/n: 207)
-----
>Brannenburg<
  Kreis Rosenheim

  Zivilarbeitslager
  im Schlo Brannenburg
  Einsatz: Steinbruch
  06.1940 - 04.1945
  etwa 600 Mnner
(Quelle/n: 207)
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>Bratislava<
  Tschechoslowakei

  Ghetto
  00.05.1944 - erwhnt
(Quelle/n: 207)
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>Braubach<
  Kreis St. Goarshausen

  Zivilarbeitslager
  etwa 235 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Braunlage<
  Kreis Blankenburg-Restkr.

  6 Arbeitslager (Zivilarbeitslager)
  zusammen etwa 260 ZivilarbeiterInnen
  Einsatz: bei verschiedenen Firmen
(Quelle/n: 207)
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>Braunschweig<

  Auenkommando (Mnner) von Buchenwald
  SS-Junkerschule
  Produktion
  00.09.1941 - erstmalig erwhnt
  07.05.1943 - letztmalig erwhnt
  etwa 20 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Einsatz: SS-Reitschule
  16.01.1945 bis
  05.02.1945 - weibliche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  auch bezeichnet als Lager Schillerdenkmal
  Einsatz: Braunschweig-Buessing
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Truppenwirtschaftslager
  etwa 10 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Stahlwerke
  weibliche und mnnliche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Industrielager Braunschweig, Frankfurterstrae
  etwa 700 - etwa 800 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Industrielager Braunschweig, Schuetzenplatz
  etwa 700 - etwa 800 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Niemo, Kralenriede
  Einsatz: Buessing
  etwa 600 - etwa 800 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  NAG
  Braunschweig-Mascherode
  etwa 600 - etwa 800 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  MLAG
  Lager Kaelberwiese
  etwa 1000 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lutherwerk
  Lager am Westbahnhof
  etwa 800 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Rote Wiese
  etwa 400 Menschen
  (Quelle/n: 207)
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>Braunshausen<
  Kreis Trier

  Zivilarbeitslager
  etwa 140 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Brauweiler< ZW ?
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preuen/Kln

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 03.1933 in der Provinziallandesanstalt (bei Kln)
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA und SS
  offiziell als staatlich (und aus der preuischen Staatskasse
  finanziert) anerkanntes Konzentrationslager
  gilt mit dem Runderla vom 14.10.1933 als staatlich anerkanntes
  bzw. besttigtes Konzentrationslager zur "Aufbewahrung"
  politischer Hftlinge
(Quelle/n: 004, 231)
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>Brechten<
  Kreis Luenen

  Zwangsarbeitslager
  Disziplinlager der OT fuer Arbeitsunwillige
  Eringerstrae 600
  Einsatz: Autobahn
  etwa 100 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Breda<
  Holland

  Auenkommando von Vught
(Quelle/n: 207)
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>Bredtvet<
  Norwegen

  KZ
(Quelle/n: 207)
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>Breendonk< ZW?
  nahe dem gleichnamigen Dorf sdlich von Antwerpen / Belgien

  auch: Anhaltelager

  Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird nahe dem Dorf, an der
  Kreuzung der Straen von Antwerpen nach Brssel und von Mecheln
  nach Dendermond eine Festung als Teil einer greren Festungs-
  anlage errichtet. Diese Festung, von einem Graben umgeben,
  bestehend aus einem Gebudekomplex von 200 mal 300 Metern,
  besteht heute noch (05.1993) und ist als Museum eingerichtet.

  Das Lager steht unter Kontrolle der Sicherheitspolizei, wird
  von SS-Leuten geleitet und von Angehrigen der Wehrmacht
  bewacht.
  Kommandant        : Sturmbannfhrer Philipp Schmitt
  Befehl ber
  die Zwangsarbeiter: SS Untersturmfhrer Artur Prauss

  00.00.1940 - wird die Festung von den Deutschen als
               Polizeihaftlager eingerichtet.
  20.09.1940 - Die ersten Hftlinge kommen ins Lager: 20 Personen,
               politische und Juden fremder Staatsangehrigkeit.
               Am Anfang ist die Situation noch "ertrglich",
               verschlechtert sich dann jedoch drastisch.
  00.00.1941 - Ende des Jahres erweitern belgische SS Mnner das
               Personal.
  00.00.1942 - Mit Beginn der Deportationen aus Belgien werden die
               Juden aus dem Lager nach Mecheln verschickt und von
               dort weiter in die Vernichtungslager.
  00.06.1942 - etwa 153 Hftlinge
  00.00.1943 - neuer Kommandant: der sterreicher Karl Schnwetter

  Die gesamte Zahl der Gefangenen im Lager wird auf etwa 3.000
  bis 3.600 geschtzt.
  Aus verschiedenen, nicht vollstndigen, Quellen lt sich
  folgender Spiegel erstellen:

               1940  1941  1942  1943  1944

  Juden      :   40   200   180    50    45
  Nichtjuden :   35   200   450   650   600

  zusammen   :   75   400   630   700   645

  Etwa 300 Menschen sterben im Lager durch: Folter, Mihandlung
  und die Lagerbedingungen. 50 werden erschossen, 14 gehngt, 54
  Juden werden nach Auschwitz deportiert - 65 der verbliebenen
  165 Juden sterben im Lager.

  Das Lager selbst zhlt zu den schlimmsten in Westeuropa.

  Besondere Raffinesse des Lagers:
  1.) Das Ertrnken von Gefangenen
  2.) Bis zum Hals eingraben und dann zu Tode schlagen oder
      treten

  Politische Gefangene werden in Gruppen hingerichtet - besonders
  kurz vor der Befreiung des Lagers im Sommer 1944

(Quelle/n: 207 u.a.)
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>Breidenbach<
  Kreis Biedenkopf

  Zivilarbeitslager
  1942 - 1945
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  10.11.1942 - 20.10.1944
  Einsatz: etwa 126 Menschen arbeiten fr Eisenwerk Buderus
  etwa 144 Menschen (Russen, Franzosen, Italiener, Polen)
(Quelle/n: 207)
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>Breitenau<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preuen/Kassel

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 04.1933 in der Landesarbeitsanstalt
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA und SS
  (Quelle/n: 231)

  Arbeitserziehungslager
  Einsatz: Aufrumarbeiten in Kassel
  17.07.1942 - 31.03.1945
  (Quelle/n: 278)
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>Breitenguessbach<
  Kreis Bamberg

  Zivilarbeitslager
  "Muna"-Bamberg
  evakuiert nach Drosendorf (Kreis Bamberg), wo am 10.04.1945 etwa
  150 Mnner ankommen
(Quelle/n: 207)
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>Breitnau<
  Kreis Neustadt

  Zivilarbeitslager
  etwa 130 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Bremen<

  Die Lager im Raum Bremen sind in zwei Gruppen unterteilt. Die
  eine, Bremen-Stadtbereich, reicht von Osterholz bis Grambke,
  erstreckt sich auf einem Streifen Land, 11 Meilen lang und etwa
  4 Meilen breit entlang dem rechten Ufer der Weser. Die andere,
  Bereich Farge, folgt dem rechten Ufer der Weser in einem etwa 2
  Meilen breiten und 7 Meilen langen Streifen von Bremen-Vegesack,
  Bremen-Aumund, ber Bremen-Blumethal und Bremen-Farge bis
  Neuenkirchen. Schwanewede, 3 1/2 Meilen stlich von Neuenkirchen
  gehrt zum Bereich Farge.

  Auenkommando von Neuengamme
  Osterort
  30.11.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Im Riespot
  23.02.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Lager Nisse
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Lager Hornisse
  20.09.1944 - erstmalig erwhnt
  anhngig an Bremen-Osterort und/oder Riespot
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Deschimag (wahrscheinlich Blumenthal)
  27.09.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Neuengamme
  Schuetzenhof
  Einsatz: Deschimag
  (Quelle/n: 207

  Auenkommando von Neuengamme
  Brombergerstrae
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Am Deich 49
  23.03.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Auf der Werder
  17.03.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Auf den Haefen 65, 69, 106
  22.06.1942 - erstmalig erwhnt
  24.06.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Buntersteinweg
  12.06.1942 - erstmalig erwhnt
  12.04.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Francke-Werke
  24.04.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager OGO
  Foehrenstrae
  26.09.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Friedrich Missler Strae
  24.03.1945 - erstmalig erwhnt
  26.04.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Groepelinger Heerstrae
  03.02.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Grambker Heerstrae
  19.06.1944 - erstmalig erwhnt
  27.04.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Graf Spee
  Halmer Weg
  05.03.1942 - erstmalig erwhnt
  13.04.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Hemmstrae 228
  06.12.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Humannstrae
  15.12.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Torfit
  Hastedter Heerstrae
  15.04.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Vacuum Oil
  Huettenstrae 100
  29.06.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Nordholz
  Industriehafen
  29.06.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Leodeich
  21.10.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Neulaenderstrae 83
  27.09.1944 - erstmalig erwhnt
  26.11.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Resdeich
  13.01.1944 - erstmalig erwhnt
  06.11.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  DAF-Lager III
  Riensbergerstrae
  22.03.1945 - erstmalig erwhnt
  30.03.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Rossdorfstrae
  10.04.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Schwarzer Weg
  14.05.1942 - erstmalig erwhnt
  21.02.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Gemeinschaftslager
  Schlachthofstrae
  22.08.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Sebaldsbruecker Heerstrae
  30.03.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Seefelde 20/26
  12.04.1943 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Vahrerstrae
  19.06.1942 - erstmalig erwhnt
  12.10.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Werder Lager
  01.04.1944 - erstmalig erwhnt
  24.02.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Weserlust
  13.01.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Wiehenstrae
  30.11.1942 - erstmalig erwhnt
  18.12.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bremen-Farge<

  Arbeitserziehungslager
  Einsatz: Bau eines U-Boot-Sttzpunktes
           Verlegung von Kanalrohren a. d. Baust. Schwanewede
  11.07.1942 - 26.04.1945
(Quelle/n: 278)
-----
>Bremen-Findorf<

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 01.04.1933 in den Auswandererhallen
  Bewachung der Schutzhftlinge durch Polizei und SS
(Quelle/n: 231)
-----
>Bremen-Hamelingen<

  Zivilarbeitslager
  Behrenstrae
  31.03.1942 - erstmalig erwhnt
  24.09.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Werkstaettenstrae
  03.02.1945 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bremen-Mitte<

  Zivilarbeitslager
  Deichbruchstrae 215
  12.10.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Hafenstrae 3
  25.11.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  F. Misslerstrae
  26.11.1943 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Norddeutsche Huette
  26.06.1944 - erstmalig erwhnt
  20.08.1944 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Osterdeich 150
  11.11.1943 - erstmalig erwhnt
  26.03.1945 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Reichbahnlager
  Rekumerstrae
  22.08.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Ritterhude
  10.11.1944 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Scharnhorststrae
  09.07.1942 - erstmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)
-----
>Bremen-Neuland<
  Kreis Bremen

  Auenkommando von Neuengamme
  31.08.1944 - erstmalig erwhnt
(Quelle/n: 207)
-----
>Bremen-Ochtumsand<

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 13.09.1933 auf einem Schiff
  wer die Schutzhftlinge bewachte, ist unbekannt
(Quelle/n: 231)
-----
>Bremerhaven<

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 09.09.1933 in der Festung
  Bewachung der Schutzhftlinge durch ??
(Quelle/n: 231)
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>Breslau<
  (auch: Wroclaw)
  Polen
  ehem. Kreis Breslau
  ehem. Stadtkreis Breslau

  KZ Breslau-Duerrgoy
  unabhngiges Lager, die Ernhrung wird ber das Polizeiprsidium
  beschafft
  12.03.1933 - eingerichtet
  00.08.1933 - etwa 33 Hftlinge werden nach Esterwegen und
               Sonnenburg verlegt
  20.07.1934 - letztmalig erwhnt
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Gross-Rosen
  Arb. Lager Breslau 1
  untergebracht in der Nhe "Reichsbahn Reparatur Werkstaetten"
  Einsatz: Fa. Famo
           Reichsbahn
  00.01.1945 - evakuiert
  etwa 1000 mnnliche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Gross-Rosen
  Einsatz: Fa. Linke & Hoffmann, Fabrik fuer Lokomotiven und
            Eisenbahnwaggons
           Reichsbahn
  untergebracht in der Nhe "Reichsbahn Reparatur Werkstaetten"
  00.01.1945 - evakuiert
  (Quelle/n: 207)

  Auenkommando von Gross-Rosen
  "Breslau Lissa"
  Einsatz: Fa. Paul Urbanski, Oels, Schienenlegen und allgemeine
           Arbeiten
  00.00.1942 oder
  00.00.1943 - Anfang des Jahres - eingerichtet
  00.08.1944 - bis dahin etwa 150 Hftlinge
  18.01.1945 - geschlossen
  23.01.1945 - verlegt nach Gross-Rosen, von da am 01.02.1945
               weiter nach Buchenwald
  etwa 520 mnnlche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  "Zwangsarbeitsbetriebe" fuer die deutsche Ruestungsindustrie
  unter Nutzung von Zwangsarbeitern und Juden:
   Stadtverwaltung Breslau
   Archimedes
   Famo-Werke
   Linke & Hoffmann
   Junkers
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  Borsigwerke, Munitionsfabrik
  Breslau-Hundsfeld
  00.07.1944 - eingerichtet
  von weiblicher SS bewacht
  etwa 1200 - etwa 1500 weibliche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Breslau-Neukirch
  Einsatz: Reichsbahn, Fa. Schaltenbrand und Fa. Hess
  00.09.1941 - eingerichtet
  14.02.1945 - letztmalig erwhnt
  die Hftlinge kommen vom Arbeitseinsatzkommando Sosnowitz
  etwa 400 - 600 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  Breslau-Guentherbruecke
  00.00.1943 - Mitte des Jahres eingerichtet
  00.00.1943 - Ende des Jahres geschlossen
             - verlegt nach Klettendorf, weiter nach Ludwigsdorf
  etwa 100 - 300 weibliche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Mehrere kleine Zwangsarbeitskommandos (30 - 35 Mnner und
  Frauen) werden in der Zeit vom 09.02.1945 - 08.05.1945 in der
  belagerten Festung Breslau zu Arbeiten an den
  Befestigungsanlagen eingesetzt
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  Viktoriastrasse
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  Sonnenstrasse
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  Wilmannstrasse
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  Fischergasse
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Gemeinschaftslager
  Hubenstrae 2-6
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Auslaenderlager
  Sportplatz 36
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Famo-Werke
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fa. Archimedes
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Fa. Linke-Hoffmann
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Junkerswerke
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Borsig-Werke, Breslau-Hundsfeld
  (Quelle/n: 207)
-----
>Breslau-Drgoy<
  Land/Regierungsbezirk (1933): Preue/Breslau

  Schutzhaftlager
  Eingerichtet: 28.04.1933 im ehem. Kriegsgefangenenlager
  Bewachung der Schutzhftlinge durch SA
(Quelle/n: 231)
-----
>Brest<
  Frankreich

  Strafgefangenenlager Brest
  Einsatz: Werft
  00.00.1944 - eingerichtet
  etwa 1000 Hftlinge (inkl. franzsische und afrikanische
  Kriegsgefangene)
(Quelle/n: 207)
-----
>Brest-Litowsk<
  (auch: Brzesc Nad Bugiem)
  USSR
  ehem. Polen
  Verwaltungszentrum der Oblast Brest im sdwestlichen
  Weiruland

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  17.09.1940 - erstmalig erwhnt
  00.07.1944 - evakuiert nach Auschwitz
  etwa 1000 - etwa 7000 Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Ghetto
  15.09.1939 - Besetzung durch die Wehrmacht.
  22.09.1939 - bergabe der Stadt an die Sowjets.
  23.06.1941 - Zweite Besetzung der Stadt durch die Wehrmacht. Die
               Zitadelle leistet etwa ein halbes Jahr noch
               Widerstand, bis alle Verteidiger gefallen sind.
  28.06.1941 +
  29.06.1941 - Das Sonderkommando 7b der Einsatzgruppe B treibt
               5.000 Juden unter dem Vorwand zusammen, sie wrden
               zur Arbeit eingeteilt und ermordet die Juden in den
               Auenbezirken der Stadt.
  00.08.1941 - Ein 20-kpfiger Judenrat wird ernannt, eine
               jdische Polizeitruppe geschaffen und den Juden ein
               kollektives "Lsegeld" von 5 Millionen Rubel
               auferlegt.
  00.11.1941 - Es werden zwei Ghettos errichtet: das "Kleine" und
               das "Groe".
  00.12.1941 - Die Ghettos werden abgeriegelt, es gelangen keine
               Lebensmittel mehr hinein. Viele Juden verhungern,
               trotz aller Bemhungen des Judenrates.
  00.00.1942 - Anfang des Jahres grndet sich eine
               Widerstandsgruppe.
  00.06.1942 - werden 900 Handwerker zusammengetrieben und nach
               Osten in die Zwangsarbeit verschickt. Einige Wochen
               spter kommen zwlf zurck - alle anderen wurden
               ermordet.
  30.09.1942 - erwhnt mit etwa 800 Familien und etwa 200 - 300
               Zigeunern
  15.10.1942 - Beginn der Auflsung des Ghettos. Die Juden werden
               zusammengetrieben und in Zge zum Bahnhof Bronagora
               verladen. Bei Ankunft werden sie ermordet.
  28.07.1944 - Die Stadt wird befreit - etwa 10 Juden haben in
               Verstecken berlebt. (1931 Anzahl der registrierten
               jdischen Brger: 21.440)
  (Quelle/n: 207 u.a.)
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>Brest-Litowsk<

  Kriegsgefangenenlager
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>Bretstein<
>Brettstein<
  sterreich
  Krs. Judenburg

  Auenkommando von Mauthausen
  "C"
  23.11.1941 - erstmalig erwhnt
  03.04.1942 - letztmalig erwhnt
(Quelle/n: 207)
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>Breux<

  Auenkommando (Mnner) von Flossenbuerg
  Bergbau-AG
  Bergbau
  01.09.1944 - erstmalig erwhnt
  etwa 1000 Hftlinge (aus Sachsenhausen)
(Quelle/n: 207)
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>Brey<
  Kreis St. Goar

  Zivilarbeitslager
  etwa 75 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Breyell<
  Kreis Kempen-Krefeld

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
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>Brieg<
  (auch: Brzeg)
  Polen
  ehem. Kreis Brieg

  Auenkommando von Gross-Rosen
  Einsatz: Flugplatz
  00.00.1944 - im Frhling eingerichtet
  23.01.1945 - geschlossen
             - evakuiert nach Gross-Rosen
  etwa 1000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
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>Brigach<
  Kreis Villingen

  Zivilarbeitslager
  etwa 70 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Brink<
>Brink-Hannover<
  Kreis Hannover

  Auenkommando (Frauen) von Hannover
  --> Hannover, Brinker Eisenwerke
(Quelle/n: 207)
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>Brisk<
  --> jdisch fr: Brest-Litowsk
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>Brnenec<
  --> Bruennlitz
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>Brno<
  --> Bruenn
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>Brock<
  Kreis Soltau
  2 1/2 Meilen sdstlich von Soltau

  Strafgefangenenlager
(Quelle/n: 207)
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>Brody< GH
  Stadt in der Oblast Lemberg in der Ukraine

  01.07.1941 Besetzung der Stadt durch die Deutschen.

  15.07.1941 Die lokale Gestapo verhaftet etwa 250 jdische
             Intellektuelle. Diese werden zwei Tage gefoltert und
             dann in Grben neben dem jdischen Friedhof
             ermordet.

  Dez.  1941 Die Gestapo beginnt damit, jdische Jugendliche von
             der Strae wegzufangen und in Arbeitlager zu
             verschleppen.

        1942 erste Hlfte - es werden etwa 1.500 Juden in solchen
             Lagern gefangen gehalten. Die Zahlen sind durch hohe
             Sterblichkeit in diesen Lagern stark rcklufig.

  19.09.1942 Deutsche und ukrainische Polizei verhaften Juden auf
             der Strae und treiben sie aus ihren Husern. Nach
             Abschlu der "Aktion" werden 2.000 Juden nach Belzec
             deportiert, 300 Juden werden sofort ermordet.

  02.11.1942 2.500 Menschen werden bei einer weitern "Aktion"
             nach Belzec deportiert.

        1942 Herbst und Winter - Die deutschen Behrden
             verschleppen die berlebenden anderer jdischer
             Gemeinden nach Brody (Sokolowka, Lopatin, Olesko,
             Radecho).

     12.1942 Die Deutschen geben die Grndung des Ghettos in
             Brody bekannt.

  01.01.1943 Zu diesem Zeitpunkt leben etwa 6.000 Menschen im
             Ghetto. Viele sterben an Hunger und Typhus, andere
             werden von ukrainischen Polizisten erschossen, die
             die Ghettogrenzen bewachen.

        1943 Mrz und April - In zahlreichen "Aktionen" werden
             Tausende Menschen zusammengetrieben und in den nahe
             gelegenen Wldern ermordet.

  21.05.1943 wird das Ghetto aufgelst. Mehr als 3.000 Gefangene
             werden vermutlich nach Majdanek verschickt. Hunderte
             werden im Ghetto ermordet. Um die Juden aus den
             Verstecken zu treiben werden die Huser angezndet.
             Viele kommen in den Flammen zu Tode. Noch wochenlang
             werden Verstecke aufgesprt und die Juden ermordet.
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>Brohl<
  Kreis Ahrweiler

  Zivilarbeitslager
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Broich<
>Broich-Weiden<
  Kreis Geilenkirchen

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
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>Broich-Weiden<
  Kreis Aachen

  Zivilarbeitslager
  Lager in Broich
  etwa 250 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Broistedt<
  Kreis Wolfenbuettel

  Zuckerfabrik
  Zivilarbeitslager
  etwa 100 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Broitzem<
  Kreis Braunschweig

  Zivilarbeitslager
  Gastwirtschaft zur Rothenburg
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Lager Zuckerfabrik
  (Quelle/n: 207)
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>Brombach<
  Kreis Loerrach

  Zivilarbeitslager
  etwa 580 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Bromberg<
  (auch: Bvgoszcz)
  (auch: Bydgoszcz
  Polen

  Auenkommando von Stutthof
  00.07.1944 - eingerichtet
  00.01.1945 - geschlossen
  25.01.1945 - Richtung Moritzfeld evakuiert
  etwa 1000 weibliche Hftlinge
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Muehltal
  (Quelle/n: 207)
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>Bronn<
  Kreis Pregnitz

  Zwangsarbeitslager
  OT
(Quelle/n: 207)
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>Brottewitz<
  Kreis Liebenwerda

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
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>Brual-Rhede<
  Kreis Aschendorf/Huemmling

  Unterabteilung des Lagers III, Papenburg (Emslandgruppe)
  00.00.1943 - eingerichtet
  00.10.1943 - Hftlinge an "Kommando X" in Frankreich
  00.01.1944 - Hftlinge an "Kommando X" in Frankreich
  Einsatz: Moor
           landwirtschaftliche Arbeit am "Admin.-Hof"
           Herstellung von Flugzeug-Teilen (Fa. Klatte)
  zu den Hftlingen gehren auch sogenannte Kriegsverbrecher
  verschiedener Nationalitten
(Quelle/n: 207)
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>Bruchausen<
  Kreis Arnsberg

  Zivilarbeitslager
  Hiag & Honsel
  etwa 80 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Bruchmachtersen<
  Kreis Wolfenbuettel

  Zivilarbeitslager
  "17" und "19" - Hermann Goering Werke
  zwischen Bruchmachtersen und Lebenstedt
  --> Watenstedt
(Quelle/n: 207)
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>Bruck<
>Bruck a. d. Leitha<
  sterreich
  Kreis Bruck/Leitha

  Zwangsarbeitslager
  ZAL fuer Juden
  00.10.1944 - eingerichtet
  25.03.1945 - geschlossen
             - evakuiert nach Mauthausen
  etwa 1500 - 2000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
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>Bruck<
>Bruck a. d. Mur<
  sterreich
  Kreis Bruck a. d. Mur

  Zivilarbeitslager
  Mittelgasse 28
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  St. Lorenzen
  (Quelle/n: 207)
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>Bruckdorf<
  Saalkreis

  Gestapo-Lager
  00.12.1944 - eingerichtet mit etwa 500 Hftlingen
  17.04.1945 - befreit
  etwa 1000 - etwa 2000 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
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>Brueckenau<
  Kreis Brueckenau

  Zivilarbeitslager
  Saegewerk Philipp Vorndran
  06.1942 - 1945
  etwa 50 Menschen
(Quelle/n: 207)
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>Bruegge<
  Kreis Luedenscheid

  Zivilarbeitslager
  Lagergemeinschaft Bruegge
  etwa 150 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Oberbruegge
  Einsatz: Fa. Aug. Grote
  etwa 50 Menschen
  (Quelle/n: 207)
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>Brueggen<
  Kreis Kempen-Krefeld

  Zivilarbeitslager
(Quelle/n: 207)
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>Brueggen/Erft<
  Kreis Bergheim/Erft

  Zivilarbeitslager
  Rhein. Aktiengesellschaft Abt. Grube Luise
  etwa 100 Menschen
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Erft. Bergbau Akt.-Ges., Kantine Stahl
  etwa 95 Menschen
  (Quelle/n: 207)
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>Bruehl<
  Kreis Koeln

  Zivilarbeitslager
  Lager Gruhlwerk, Bruehl-Kierberg
  (Quelle/n: 207)

  Zivilarbeitslager
  Rankewerk
  Koelner Strasse
  etwa 60 Menschen
  (Quelle/n: 207)
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>Bruenec<
  --> Bruennlitz
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>Brueningsau<

  Auenkommando (Mnner) von Dachau
  07.09.1944 - erstmalig erwhnt
  etwa 8 Hftlinge
(Quelle/n: 207)
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>Bruenn<
  Tschechoslowakei

  mglicherweise existierte hier ein Auenkommando von Auschwitz
(Quelle/n: 207)
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>Bruennlitz<
  (auch: Bruenec)
  (auch: Brnenec)
  Tschechoslowakei
  1 1/2 Meilen sdlich von Bruesau

  Auenkommando von Gro-Rosen
  etwa 300 Frauen und etwa 800 Mnner durchlaufen dieses Lager
  09.05.1945 - befreit durch Sowjet-Armee
(Quelle/n: 207)
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>Bruesau<
  Tschechoslowakei

  Auenkommando von Gro-Rosen
  --> Bruennlitz
(Quelle/n: 207)
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