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>Nationaldemokratische Partei<
  - NDP

  Die NDP ist die wichtigste Partei des sterreichischen
  Rechtsextremismus.

  die NDP ist die bedeutendste, geradezu zum Synonym fr
  Neofaschismus gewordene Gruppe in sterreich

  die als Partei registrierte NDP tritt als einzige rechtsextreme
  Organisation in sterreich auch bei allgemeinen Wahlen an

  Prinz-Eugen-Strae 74/2
  A-1040 Wien

  1. Bundessprecher         : Norbert Burger
  2. Bundessprecher         : Ferdinand Kamenitzky
  3. Bundessprecher und
  Bundespropagandaleiter    : Walter Nepras
  1. Bundesschriftwart      : Frank Dieter Stanzel
  1. Kassier                : Alois Pock
  2. Kassier                : Edith Junker
  Bundeswirtschaftswart     : Gertrude Schmidt
  Bundesorganisationsleiter : Alfred Bayer
  Bundesrepublik Deutschland: Eberhard Hartung

  Beirat: Horst Braz
          Hannes Falk
          Bruno Haas
          Gerd Honsik

  Vorstand 1974:

  Obmann        : Rudolf Watschinger
  Stellvertreter: Georg Seyr
  Schriftfhrer : Armin Hauser
  Kassier       : Fred Duswald

  Vorstand 1976:

  Obmann                      : Rudolf Watschinger
  Kassier                     : Georg Steyr
  Kassier-Stellvertreter      : Fred Duswald
  Schriftfhrer               : Hans Jrg Humer
  Schriftfhrer-Stellvertreter: Walter Mayer

  Vorstand 1977

  Obmann                      : Heribert Eberhart
  Obmann-Stellvertreter       : Norbert Burger
  Schriftfhrer               : Hubert Steinbrugger
  Schriftfhrer-Stellvertreter: Armin Hauser

  aus den Statuten:

  Mitglieder der Bundesparteiversammlung sind:

  1. Die Bundesleitung
  2. Die Grndungsmitglieder
  3. Die Mitglieder des ltesten Rates
  4. Die Mitglieder der von den Landesverbnden zu whlenden
     Mitglieder

  Landesverband Wien:

  1. Landessprecher   : Walter Nepras
                        Herbert Fritz
  Organisationsleiter : Frank Dieter Stanzel
  JN-Landesfhrer Wien: Franz-Karl Juraczka

  Landeverband Niedersterreich:

  1. Landessprecher: Ferdinand Kamenitzky
  2. Landessprecher: Sepp Leimhofer
  3. Landessprecher: Dietmar Sulzberger

  Landesverband Obersterreich:

  1. Landessprecher  : Sepp Holzinger (bis 20.03.1977)
                       Egon Kufner
  2. Landessprecher  : Leopold Mayer
  Landesschriftfhrer: Erwin Huserer (in Zusammenarbeit mit
                       Hubert Danninger)
  Kassier            : Walter Aumeier

  Landesverband Salzburg:

  Landessprecher: Fritz Rebhandl
                  Horst Braz

  Landesverband Vorarlberg:

  1. Landessprecher                 : Walter Ochensberger
  2. Landessprecher                 : Leo Seidl
  Organisationsleiter               : Hans Spiegel
  Organisationsleiter-Stellvertreter: Franz Kandinger
  Schriftleiterin                   : Dagmar Grabher
  Schulungsleiter                   : Kurt Tschaiker
  Kassier                           : Leo Seidl
  Kulturreferent                    : Georg Lampelmayer
  Wehrsprecher                      : Erwin Fritz
  JN-Sprecher                       : Manfred Stoppel

  Landesverband Steiermark:

  1. Landessprecher       : Ernst Berchtold
  2. Landessprecher       : Wolfgang Klippsttter
  Organsiationsleiter     : Hermann Woger
  Propagandaleiter        : Hubert Steinbrugger
  JN-Fhrer Steiermark    : Willibald Harrer
  Schriftfhrer           : Gerhard Seits
  Kassier                 : Erlung Kohl
  Schatzmeister           : Alois Pock
  Bezriksverbindungsmnner: Ernst Berchtold (West)
                            Andreas Zagavec (Sd)
                            Peter Stangl    (Ost)
                            Alois Pock      (Nord)

  Bezirksbeauftragte des Landesverbandes Steiermark:

  Bezirk Graz Stadt            : Hubert Steinbrugger
  Nord (Bezirk Mrzzuschlag)   : Herbert Schweiger
  Nord (Bezirk Bruck a. d. Mur): Otto Turner
  Nord (Bezirk Leoben)         : Otmar Schmlzer
  Nord (Bezirk Liezen)         : nicht besetzt
  Nord (Bezirke Murau,
  Judenburg, Knittelfeld)      : Willibald Harrer
  Ost (Bezirke
  Feldbach, Frstenfeld, Weiz) : Peter Stangl
  Ost (Bezirk Hartberg)        : Franz Kremser
  Sd (Bezirk Leibnitz)        : Wolfgang Klippsttter
  Sd (Bezirk Radkersburg)     : Andreas Zagavec
  West (Bezirke Graz Land,
  Voitsberg, Deutschlandsberg) : Ernst Berchtold

  Landesverband Krnten:

  1. Landessprecher: Ottwald Schnherr

  Landesverband Burgenland:

  2. Landessprecher: Peter Schller

        1967 Die NDP wird unter Bundessprecher Norbert Burger
             gegrndet.

        1971 Verbot der Versammlung zum "Tag der deutschen
             Einheit" in Linz
           - Verbot von 3 Versammlungen in Wien

        1972 Verbot einer Versammlung in Wien

        1973 Verbot einer Versammlung in Wien

        1974 Verbot der Versammlung in Krems/Donau

        1975 der Bund Nationaldemokratischer Studenten,
             Hochschulgruppe der NDP, wird wegen antisemitischer
             uerungen behrdlich aufgelst
           - Grenzlandtreffen mit der NPD (BRD)
           - Verbot einer Versammlung in Amstetten
           - Verbot einer Demonstration ds LV Vorarlberg in
             Bregenz
           - Verbot von 2 Versammlungen in Wien

        1976 Grenzlandtreffen in Piding
           - Verbot der Kundgebung in Graz unter dem Titel "1000
             Jahre Deutsche Ostmark - 1000 Jahre Herzogtum
             Krnten - 1000 Jahre deutsche Geschichte in
             sterreich"

        1977 Grenzlandtreffen in Tittmoning/Bayern
           - Kundgebung in Gloggnitz fr die Wiedereinfhrung der
             Todesstrafe

        1978 Verbot des gemeinsamen Sommerfestes mit ANR in
             Aschach/Donau

  17.06.1978 Vereinbarung zwischen Burger (NDP) und Haas (ANR)
             ber knftige Zusammenarbeit und gegenseitige
             Untersttzung

  15.09.1978/
  16.09.1978 Bundesparteitag in Wien, Referenten: Herbert Fritz
             (Wien 1978), Walter Nepras (Arbeit-Ordnung-
             Sicherheit), Norbert Burger (Nationalismus und
             Demokratie)

  18.12.1978 gemeinsame Weihnachtsfeier von NDP, ANR und
             Kameradschaft Babenberg in Wien

  06.01.1979/
  07.01.1979 Arbeitstagung in Salzburg, Referenten: Herbert
             Schweiger (Ziele und Wege Nationaler Auenpolitik),
             Norbert Burger (Grundlagen Nationaler
             Wirtschaftspolitik. Unser Weg zur berwindung von
             Marxismus und Liberlismus)

  25.06.1988 Zitat aus dem Urteil B 999/87-15 des sterreichischen
             Verfassungsgerichtshofes vom 25.06.:
             "Wertet man all diese Merkmale in ihrem Zusammenhang,
             so erweist schon das Grundsatz- und
             Forderungsprogramm der NDP, da diese Gruppierung,
             die sich dieses Programm gegeben hat, Ziele verfolgt,
             die den oben zitierten Bestimmungen des
             Verbotsgesetzes und des Staatsvetrages von Wien
             zuwiederlaufen ... "
             Die NDP wird als neonazistisch eingestuft.
             Gleichzeitig wird der NDP die Rechtspersnlichkeit
             als Partei abgesprochen.

        1989 Die NDP wird als Verein verboten und arbeitet als
             "Brger-Rechts-Bewegung, Partei zum Schutz der
             Menschenrechte" weiter.

  Organ/e: Klartext
           Nationaldemokratische Nachrichten
           Nationaldemokratische Information - NDI
           Aufklrung-Leitstze-Zitate - ALZ
           Nationaldemokratischer Pressedienst
           Nationaldemokraten Vorarlberg informieren

  Kontakt/e: ANR
             TB
             AFP
             DKEG
             DVU
             NF
             NPD
             Kameradschaft Babenberg
             Kameradschaft "Prinz Eugen"
             Robert H. Drechsler
             Konrad Windisch

  (Quelle/n: 089, 312 u.a.)
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>Nationaldemokratische Partei Deutschland<
  - NPD

  Nachfolgeorganisation der Deutschen Reichspartei - DRP

  Postfach 103528
  70030 Stuttgart

  Sitz: Stuttgart

  Landesverband Sachsen
  Leipzig

  28.11.1964 Nationaldemokratische Partei Deutschlands wird
             aus verschiedenen rechten Gruppen darunter den
             Resten der verbotenen SrP in Hannover gegrndet.
             Vorsitzender: Fritz Thielen, Unternehmer in Bremen,
             Ex-CDU und Ex-DRP, Aushngeschild
             Stellvertreter: Adolf von Thadden,
                             Ex-NSDAP und Ex-DRP und
                             der eigentliche Fhrer der NPD
             Mitglieder 250 (etwa)

  00.00.1965 Bei der 5. Wahl zum Deutschen Bundestag erhlt die
             NPD 2,0 % der Stimmen, u. keinen Sitz im Bundestag

  12.03.1965 Rundschreiben der Propagandaabteilung an alle
             Verbnde der NPD (An- und Einweisung zur
             bevorstehenden Bundestagswahl) - in dem Schreiben
             wird auch erwhnt, da die NPD bis zum Datum des
             Schreibens 150 Bundestagswahlkreise besetzt.
             (Quelle: 131)

  00.00.1966 Bei der Landtagswahl in Bayern erhlt die NPD mit
             7,4% der Stimmen 14 der 204 Sitze.
           - In Hessen erhlt die NPD mit 7,9% der Stimmen 8 der
             96 Sitze.

  16.08.1966 Schreiben der Propagandaabteilung an alle
             Mitglieder des Parteivorstandes und an alle Redner
             betreffs Rednerschulung
             (Quelle: 131)

  05.09.1966 Die Propagandaabteilung der NPD gibt die "Zehn
             eisernen Gesetze zu der Vorbereitung und
             Durchfhrung von Versammlungen" heraus.
             (Quelle: 131)

  09.09.1966 -
  11.09.1966 Redenerschulung der NPD in Gieen
             (Quelle: 131)

  00.00.1967 Adolf von Thadden bernimmt NPD - Vorsitz. (bis
             1970 ?)
           - Bei der Landtagswahl (Brgerschaftswahl) in Bremen
             erhlt die NPD 8 der 100 Sitze.
           - In Rheinland - Pfalz erhlt die NPD 4 der 100
             Sitze.
           - In Schleswig-Holstein erhlt die NPD 4 der 73
             Sitze.

  00.00.1968 Bei der Landtagswahl in Baden-Wrttemberg erhlt
             die NPD mit 9,8% der Stimmen 12 der 127 Sitze.
           - wird bekannt, da die NPD mit dem Aufbau einer "auf
             Mann" gedrillten Ordnertruppe beginnt

  27.09.1968 Das Landgericht Hannover erklrt: "Die NPD ist
             arbeitnehmerfeindlich, antidemokratisch,
             neonazistische, rechtsradikal ... Die NPD
             verherrlicht nazistisches Gedankengut, gefhrdet
             die demokratische Grundordnung."

  00.00.1969 mehr als 27.000 Mitglieder.
             (Quelle: 179)

  22.02.1969 Auerordentlicher Parteitag der NPD in Bayreuth.
             (Quelle: 131)

  28.02.1969 Das Oberlandesgericht Celle erklrt: "Die NPD ist
             arbeitnehmerfeindlich, antidemokratisch,
             neonazistische, rechtsradikal ... Die NPD
             verherrlicht nazistisches Gedankengut, gefhrdet
             die demokratische Grundordnung."

  01.05.1969 das Vorstandsmitglied der SPD, Otto Werner aus
             Raubing (Bayern) wird (am Vorabend) von einem
             "Rollkommando" des NPD-Ordnerdienstes in Penzberg
             berfallen und blutig geprgelt

  10.05.1969/
  11.05.1969 Wahlkongre mit Adolf v. Thadden als Schluredner.
             (Quelle: 131)

  05.06.1969 ein Schlgertrupp der NPD strmt aus der Festhalle in
             Pirmasens, wo v. Thadden spricht, auf die Strae und
             schlgt politisch Andersdenkende zussammen

  25.07.1969 Wahlveranstaltung der NPD in Frankfurt/M., Groer
             Hirschgraben, "Cantate-Saal", 20:00 Uhr
             (Quelle: 131)
           - an einer Gegendemonstration sind beteiligt:
             (nach parteiinterner Aussage)
             Brgeraktion fr Demokratie, Frankfurt
             IG Druck und Papier, Frankfurt
             SDS, Frankfurt
             SDAJ, Frankfurt
             Jungsozialisten, Frankfurt
             DKP, Frankfurt
             VVN, Frankfurt
             RCDS, Frankfurt (?)
             (Quelle: 131)
           - der "Ordnerdienst" der NPD praktiziert seinen ersten
             Terroreinsatz in Frankfurt: vor dem Cantatesaal im
             Groen Hirschgraben werden friedlich demonstrierende
             Gegener nach SA-Manier krankenhausreif geprgelt

  28.09.1969 Bei der 6. Wahl zum Deutschen Bundestag erhlt die
             NPD 4,3 % der Zweitstimmen, u. keinen Sitz im
             Bundestag (Scheitert an der Fnf-Prozent-Hrde).
           - Mitglieder: 29.000 (etwa)

  00.00.1970 Landtagswahlen: Nordrhein - Westfalen : 1,1%
                             Niedersachsen         : 3,2%
                             Saarland              : 3,4%
           - NRW-Landtagskandidat: Manfred Michalschyk
                                   Velbert, geb. 1944,
                                   Student
             (Quelle/n: 124 u.a.)
           - es entsteht das "Wertheimer Manifest"
             (Quelle: 131)

  14.02.1970/
  15.02.1970 4. Parteitag der NPD in Wertheim
             (Quelle: 131)

  00.00.1971 M. Mugnug bernimmt NPD - Vorsitz.

  24.01.1971 Vorstandssitzung der NPD in Veitshchheim.
             (Quelle: 131)

  20.11.1971 5. Bundesparteitag der NPD in Holzminden (?)
             (Quelle: 131)

  17.06.1975 Deutschlandtreffen zum "Tag der Deutschen Einbeit" in
             Bonn (als: NPD - Vereinigte Rechte), Redner auf der
             Abschlukundgebung: M. Mugnug, G. Frey, G. Deckert,
             A. App
             (Quelle/n: 311 - 6/75)

  18.10.1975/
  19.10.1975 Parteitag in Ketsch a. Rh.
             (Quelle/n: 311 - 10/75)

  29.10.1975 Das Bundesverfassungsgericht stellt fest: "Die NPD
             darf auch in fr die ffentlichkeit bestimmten
             Verfassungsschutzberichten als eine Partei mit
             verfassungsfeindlicher Zielsetzung und Bettigung,
             als rechtsextrem, als Feindin der Freiheit und als
             Gefahr fr die freiheitliche Grundordnung` bezeichnet
             werden.
             (Quelle: 205)

  18.01.1976 Wahlkongre zur Landtagswahl (04.04.1976) Baden-
             Wrttemberg in der Jahnhalle in Pforzheim (Redner:
             Werner Kuhnt und Martin Mugnug)
             zum Abschlu findet eine Feierstunde zum Gedenken der
             Reichsgrndung vor 105 Jahren statt
             (Quelle/n: 311 - 2/76)

  15.01.1977 ffentliche Kundgebung aus "Anla des
             Reichgrndungstages" mit dem Thema: "Deutschland ist
             grer als die Bundesrepublik" in Lnen, Redner:
             Heinrich Gerlach, anschlieende "Feierstunde" mit
             Martin Mugnug

  26.03.1977 -
  27.03.1977 Bundesparteitag in Hannover

  23.04.1977 Fackelzug und Kundgebung (Thema: Solidaritt aller
             Nationalisten) der NPD Landesverband Saarland mit
             Martin Mugnug als Redner in Saarbrcken

  08.05.1977 Landesparteitag der NPD (Hamburg ?) in Hamburg

  14.05.1977 -
  15.05.1977 NPD-Landesparteitag (Hessen?) in der Stadthalle
             Grnberg

  15.05.1977 Landesparteitag NPD-Niedersachsen in Celle
           - Landesparteitag NPD-Rheinland-Pfalz in Wittlich
             (Rheinland-Pfalz)

  29.05.1977 Bezirkskongre der NPD-Westpfalz in Zweibrcken
             (Rheinland-Pfalz)

  17.06.1977 Deutschlandtreffen in Frankfurt, etwa 5000
             Teilnehmer, Polizei und eigene Ordner schirmen die
             Kundgebung gegen Gegendemonstranten ab, Redner:
             Mugnug und W. Krau

  14.07.1977 Rundschreiben der NPD: ... geben zu kein
             politischer Faktor zu sein ...
           - In diesem Jahr sinkt die Zahl der Mitglieder: 9.000
             (etwa) Ende des Jahres nur noch 33 Mandate (1971:
             426 Mandate in Kommunalvertretungen)

  12.08.1977 gemeinsam mit JN Fackelmarsch in Ladenburg/Neckar und
             anschlieende Agtitation in verschiedenen Gaststtten
             Ladenburgs

  13.08.1977 Ungeachtet des Verbotes der Alliierten tagt das NPD-
             Bundesprsidium in Berlin und fhrt eine Kundgebung
             durch

  14.08.1977 zusammen mit JN in Weinheim Veranstaltung eines
             Autokorsos zur Zonengrenze aus Anla des 13. August

  25.08.1977 Mitglieder beteiligen sich an einer
             Sympathiekundgebung fr den aus italienischer Haft
             entfhrten Kriegsverbrecher Herbert Kapler in Soltau

  00.09.1977 Anhnger der Partei bringen in Dortmund Parolen gegen
             die politsche Entspannung in Europa aus

  17.09.1977 Landesparteitag der NPD-BaW in der stdtischen
             Turnhalle in Villingen-Schwenningen

  22.09.1977 Veranstaltung in Eimsbttel (Hamburg) mit dem Thema:
             "Kampf dem roten Verbrechertum"

  00.10.1977 Flugblattaktion in Dortmund

  01.10.1977 an der Grndung der ANE in Frth beteiligt

  06.12.1977 Kundgebung in Frankfurt, Redner: Helmut Schmitz

  09.10.1977 Veranstaltung in Regensburg, Redner: M. Mugnug

  05.11.1977 -
  06.11.1977 zusammen mit "Deutsche Bewegung fr Demokratie Volks-
             und Umweltschutz" in Koblenz: Demonstration unter dem
             Motto: "Atomkraft - Nein Danke" unter der Leitung von
             Walter Thal und Filmvortrag (mit Wolf Gabriel) mit
             dem Thema: "Ziel und Auftrag der volkstreuen Wiking-
             Jugend"

  11.11.1977 -
  12.11.1977 Demonstration und Kameradschaftsabend zusammen mit JN
             mit Flugblattaktionen vor Schulen in Braunschweig.
             Thema: "Zerschlagt Rotfront und Reaktion".
             Referenten: Heinrich Gerlach, Peter Naumann und Bernd
             Drse.

  13.11.1977 Landeskongre der NPD-Niedersachsen in Stadthalle
             Wolfsburg

  26.06.1982/
  27.06.1982 16. ordentlicher Bundesparteitag der NPD in
             Germersheim
             (Quelle: 131)

  00.00.1985 Parteitag

  00.00.1987 Bei der Bundestagswahl erreicht die NPD 227.054
             Zweitstimmen (0,6 %).
             (Quelle: 205)
           - Im Wetteraukreis erhlt die NPD bei der
             Bundestagswahl 1,7 % der Erststimmen und 1,6 % der
             Zweitstimmen.
             (Quelle: 205)

  00.11.1987 Das neue Parteiprogramm der NPD wird verabschiedet.
             (Quelle: 205)

  24.11.1987 Mit Beschlu (Tagesdatum) stellt das Bundesverwal-
             tungsgericht fest, da die politischen Zielsetzungen,
             die die NPD in der Vergangenheit verfolgt habe und
             auch weiterhin verfolge, mit der freiheitlichen
             demokratischen Grundordnung unvereinbar sind.
             (Quelle: 205)

  14.01.1988 Es wird eine Vereinbarung zwischen NPD und Deutsche
             Volksunion - Liste D getroffen. Unterzeichner sind:
             (jeweils Handschrftl.)    Dr. Gerhard Frey
                                       Dr. Fritz von Randow
                                       Bruno Wetzel
                                       Dr. Bernhard Steidle
                                       Horst Tttelmann

                                       Mugnug
           - In einem weiteren Teil der Vereinbarung wird der
             NPD von der DVU fr einen festgelegten Zeitraum
             nach der Europawahl 1989 eine Kostenerstattung fr
             deren Wahlhilfe in Hhe von 1 Millionen DM
             zugesagt. Unterzeichner sind:
             (jeweils handschrftl.)   Mugnug
                                      Dr. Gerhard Frey
                                      Dr. Fritz von Randow

  00.02.1988 In einem Rundschreiben an alle Parteimitglieder
             erklrt Mugnug die Zusammenarbeit der NPD mit der
             DVU.
             In diesem Schreiben wird auch der Verkauf der
             Deutschen Wochenzeitung an die Dr. Frey erwhnt.

  00.00.1989 In der Wahl zur Frankfurter (am Main)
             Stadtverordnetenversammlung erreicht die NPD
             6,6 % der Stimmen.
             (Quelle: 036)
           - etwa 7.000 Mitglieder
             (Quelle/n: 179, 205)
           - Bei der Landtagswahl in Niedersachsen erhlt die NPD
             0,2 % der Stimmen.
             (Quelle: 211)
           - Bei den Kommunalwahlen in NRW erhlt die NPD 0,1 %
             der Stimmen.
             (Quelle: 211)

  08.02.1989 Landesparteitag NPD Bayern in Osterhofen.

  12.03.1989 Erneuter Durchbruch: 6,6 % der Stimmen und mit
             sieben Abgeordneten in Frankfurt/M. ins Rathaus
             (siehe: 00.00.1989)

  00.00.1990 Mitglieder:
             Bundesweit: 6.000 (etwa)
             (Quelle: 205)
           - Landesverband Hessen:
             21 Kreisverbnde
             etwa 700 Mitglieder
             (Quelle: 205)
           - Bei der Landtagswahl in Brandenburg erreicht die NPD
             0,1 % der Stimmen.
             (Quelle: 205)
           - Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
             erreicht die NPD 0,2 % der Stimmen.
             (Quelle/n: 205, 211)
           - Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreicht die
             NPD 0,2 % der Stimmen.
             (Quelle: 205)
           - Bei der Landtagswahl in Thringen erreicht die NPD
             0,2 % der Stimmen.
             (Quelle: 205)
           - Bei der Landtagswahl in Sachsen erreicht die NPD
             0,7 % der Stimmen.
             (Quelle: 205)
           - Bei der Landtagswahl im Saarland erhlt die NPD 0,2 %
             der Stimmen.
             (Quelle: 211)

  28.01.1990 Bei der Landtagswahl im Saarland erhlt die NPD 0,2 %
             der Stimmen.
             (Quelle/n: 036, 205)

  00.03.1990 Als Ableger der NPD wird in Leipzig die Partei
             Mitteldeutsche Nationaldemokraten gegrndet - MND
             gegrndet.
           - Bei den Kommunalwahlen in Bayern erreicht die NPD
             0,1 % der Stimmen.
             (Quelle: 205)

  19.05.1990 -
  20.05.1990 23. Bundesparteitag der NPD in Helmstedt. Etwa 700
             TeilnehmerInnen. Martin Mugnug wird als
             Parteivorsitzender wiedergewhlt.
             (Quelle: 205)

  00.08.1990 Die MND nimmt den Namen NPD an.

  23.09.1990 21. Landesparteitag NPD Hessen in Wlfersheim. Hans
             Schmidt aus Wiesbaden wird in seinem Amt als
             Landesvorsitzender besttigt.
             (Quelle: 205)

  03.10.1990 Ab dem sogenannten Tag der "Deutschen Einheit" der
             Vereinigung von BRD und DDR steigt die Zahl der
             Landesverbnde NPD von 11 auf 16 an.
             (Quelle: 205)

  07.10.1990 Die ehemalige MND, jetzt NPD vereinigt sich in
             Erfurt auf dem Sonderparteitag der NPD mit der NPD
             der alten Bundeslnder. Weitere vier "mitteldeutsche"
             Landesverbnde handeln ebenso. Etwa 700
             TeilnehmerInnen. Dr. Rainer Prigge wird zum vierten
             stellvertretenden Voritzenden des Parteivorsitzenden
             gewhlt.
             (Quelle/n: 205 u.a.)

  14.10.1990 Bei Landtagswahlen in den neuen Bundeslndern
             erreicht die NPD 25.412 Zweitstimmen (0,33 %).

  00.12.1990 Mugnug tritt als Vorsitzender zurck. Bachmann
             bernimmt den kommissarischen Vorsitz bis 08.06.1991.
             (Quelle/n: 205 u.a.)

  02.12.1990 Die NPD tritt als einzige rechtsextreme Partei zu den
             Bundestagswahlen und in allen 16 Bundeslndern an.
             (Quelle: 205)
           - Bei den Bundestagswahlen erreicht die NPD:
               in den neuen Bundeslndern 23.212 Zweitstimmen
               (0,2 %) - (0,3 % der Stimmen ... Quellendifferenz).
               Bundesweit 145.895 Zweitstimmen
               (0,3 %)
               in Hessen 19.101 Zweitstimmen
                         (0,6 %)
                         29.089 Erststimmen
                         (0,8 %)
               Wetteraukreis 1,4 % Erststimmen
                             1,2 % Zweitstimmen
             (Quelle/n: 036, 205 u.a.)
           - in NRW: 0,2 % der Stimmen
             (Quele: 211)
           - bundesweit: 0,3 % der Stimmen
             (Quelle: 211)

  00.00.1991 Ein finanzieller Notstand kann durch einen
             Einzelspender behoben werden, in dem er 150.000 DM
             in die Partei eingebracht haben soll.
           - Aus Mitgliedermangel werden in Berlin die
             Kreisverbnde aufgelst und dafr ein gemeinsamer
             Stadtverband geschaffen.
           - Im Frhjahr spricht der kommissarische
             Parteivorsitzende Bachmann von einer
             "existenzbedrohenden Krise"
             (Quelle: 179)
           - Der Parteivorstand spricht davon, da etwa DM 200,-
             von jedem NPD-Mitglied aufgebracht werden mssten.
             (Quelle: 179)
           - im Sommer Tritt der Landesvorstand NPD Berlin-
             Brandenburg unter dem Vorsitzenden Spiegler
             gechlossen zur DA ber

  20.01.1991 Der NPD Landesverband Hessen tritt nicht zur
             Landtagswahl an.
             (Quelle: 205)

  17.02.1991 Eine Kundgebung der NPD unter dem Motto
             "Volksabstimmung fr deutsche Einheit", zu der sich
             etwa 50 Personen versammelt haben, wird wegen etwa
             1.200 GegendemonstrantInnen aufgegeben.
             (Quelle: 205)

  31.03.1991 Allen MitarbeiterInnen der Bundesgeschftsstelle wird
             gekndigt.

  03.10.1991 Die NPD fhrt in Gera ein Deutschlandtreffen durch,
             an dem etwa 600 Personen, darunter auch viele
             Mitglieder der WJ teilnehmen.

  08.06.1991/
  09.06.1991 Auf dem NPD-Parteitag in Herzogenaurach (Kreis
             Erlangen) wird Gnter Deckert zum
             Parteivorsitzenden gewhlt.
             (Quelle: 163 u.a.)

  09.11.1991 Aufmarsch in Halle/Saale zusammen mit "Nationale
             Liste"

  00.00.1992 bundesweit 5.000 Mitglieder
             in NRW       700 Mitglieder
           - 6.500 Mitglieder - Quellendifferenz
           - Anfang des Jahres verlt der derzeitige NPD-
             Landesvorsitzende Thringen, Thomas Dienel die
             Partei und grndet die DNP.
           - Ende des Jahres hat die NPD in den neuen
             Bundeslndern etwa 1.000 Mitglieder, die in fnf
             Landesverbnden und ca. 50 Kreis- bzw.
             Regionalverbnden organisiert sind.

  21.03.1992 In Leipzig rotten sich etwa 500 Faschisten zu einer
             Demonstration gegen Drogendealer und Auslnder
             zusammen. Aufgerufen zu dieser Demonstration hatte
             die "Nationaldemokratische Partei Deutschlands" (NPD)
             und die "Nationale Liste" (NL). Redner forderten, die
             "Auslnder aus Deutschland hinauszuwerfen", um das
             Drogenproblem zu lsen. Die Ansprachen wurden von
             "Sieg Heil" - Rufen begleitet. Die Polizei schritt
             gegen die Neofaschisten nicht ein, dafr aber mit
             brutaler Hrte gegen etwa 2.500 antifaschistische
             GegendemonstrantIn-nen. 67 AntifaschistInnen wurden
             festgenommen, die Zahl der Verletzten ist nicht
             bekannt. Die Polizei leitete 15 Ermittlungsverfahren
             ein.
             (Quelle: 030)
           - Deutschlandtreffen in Leipzig


  05.04.1992 Bei der Landtagswahl in Baden-Wrttemberg erhlt die
             NPD 0,9 % der Stimmen (Das sind 44.416 Stimmen). Auf
             Grund organisatorischer Schwchen kann die NPD nur in
             63 von 70 Wahlkreisen mit Erst- und Zweitkandidaten
             antreten.
             (Quelle: 163)

  00.05.1992 Tagung des NPD - Bundeshauptausschusses!
             In dem dort vorgestellten "Nationaldemokratischen
             Manifest", welches das bisherige Parteiprogramm
             ersetzen soll, wird festgestellt, das multikultu-
             relle Gesellschaften als nicht kulturell abzulehnen
             sind, und es wird die Behauptung aufgestellt, da
             der "Innere Friede Deutschlands" durch Zuwanderung
             gefhrdet sei.

  15.06.1992 Mitglieder der NPD beteiligen sich am Trauermarsch
             fr den getteten Neonazifhrer Rainer Sonntag.

  19.07.1992 Landesparteitag der NPD Baden-Wrttemberg in Altdorf
             (Kreis Bblingen). Auf dieser Veranstaltung mit etwa
             80 Teilnehmern verzichtet Deckert auf seine
             Wiederwahl als Landesvorsitzender. An seine Stelle
             tritt der 64jhrige Hartmut Hilderbrandt aus
             Bruchsal.
             (Quelle: 163)

  31.07.1992 Etwa 20 Jugendliche berfallen das Asylbewer-
             berInnenheim in Bahlen bei Boizenburg (M/V). Sie
             wurden dazu von den NPD-Mitgliedern Rdiger Klassen
             und Heinrich Frster angestiftet. Die Beiden stehen
             deswegen seit Ende 1992 unter Anklage beim
             Landgericht Schwerin.

  15.08.1992 Mitglieder der NPD beteiligen sich an der Rudolf
             He-Kundgebung in Rudolstadt.

  03.10.1992 Die NPD fhrt in Arnstadt (Thringen) ein
             Deutschlandtreffen durch, an dem etwa 1.000
             Personen (Quellendifferenz: 1.500 - 2.000
             Teilnehmer), darunter auch viele Mitglieder der WJ
             teilnehmen. Auf dieser Veranstaltung beschuldigt
             die NPD Israel den Brandanschlag am 25.09.1992 auf
             das jdische Museum in der gedenksttte des KZ
             Sachsenhausen selbst organisiert zu haben, um von
             der BRD Gelder zu erpressen.
             (Quelle/n: 163 u.a.)

  07.11.1992 <WAZ> Die TV (ffentliche Dienste, Transport und
             Verkehr) lie gegen den DAV (Deutscher Arbeitnehmer
             Verband) in Marl ermitteln. Der DAV heit es, sei
             von NPD - Spitzenfunktionren durchsetzt. So gibt
             es dann sechs ehrenamtliche Arbeitsrichter und acht
             Sozialrichter (Bochum, Essen, Gelsenkirchen,
             Dortmund u. a.), die von Seiten des DVA vorgeschla-
             gen wurden, und im Verdacht stehen, sogenannte NPD
             -Richter zu sein.

  28.11.1992 <WAZ> Das Landesarbeitsgericht Hamm weist eine vom
             Arbeitsministerium NRW beantragte Amtsenthebung ab,
             die den NPD Landesvorsitzenden in NRW, Peter
             Markert wegen seines Eintretens fr ein Volksbe-
             gehren gegen die "Asylantenflut" eines groben
             Amtsvergehens fr schuldig verurteilt htte.

  15.12.1992 Der Landesverband NPD Baden-Wrttemberg bezeichnet
             sich als "besitz- und mittellos". Aufgrund des
             Wahlergebnisses von 1988 (2,1%) hatte die NPD
             438.000 DM als Vorschu auf die Wahlkampfkosten
             erhalten. Mit nur 0,9% der Stimmen und damit nicht
             erreichen des Mindestanteils wird die Rckzahlung
             in voller Hhe fllig. Die NPD in Baden-Wrttemberg
             ist finanziell am Ende.

  00.00.1993 Mitglieder NRW: 700
             (Quelle: 211)

  00.01.1993 Der Landtag (Baden-Wrttemberg) lt die Konten der
             NPD (ebenda) pfnden.

  30.01.1993 <RP> Der nordrhein westflische NPD Vorsitzende
             Markert ist vom Dienst als ehrenamtlicher Richter
             am Arbeitsgericht Bochum suspendiert worden. Wie
             das Dsseldorfer Arbeitsministerium gestern
             mitteilte, enthob ihn das Landesarbeitsgericht Hamm
             mit einer einstweiligen Anordnung des Amtes. Damit
             habe das Gericht auf einen entsprechenden Antrag
             des Ministeriums reagiert, den NPD Funktionr wegen
             "rassistischer und auslnderfeindlicher uerungen"
             von seinem Amt zu entbinden. Einem frheren Antrag
             hatte das Gericht nicht stattgegeben. Das
             Ministerium wandte sich erneut an das Gericht, als
             ihm ein von Markert mitunterzeichnetes Flugblatt
             bekanntgeworden war. Darin habe unter anderem
             gestanden: "Denn das Blut der Deutschen ist ein
             besonderer Saft und unterscheidet sich grndlich
             von belriechendem Schleim".

  00.00.1993 Landesvorsitzender NRW: Peter Markert
           - stellvertretender Vorsitzender Schleswig Holstein:
             Frster (auch NPD Aufbauleiter fr Mecklenburg -
             Vorpommern)
           - Stadtverordnete Frankfurt bis 1993: Uschi Gerhold

  07.03.1993 Bei der Kommunalwahl in Hessen erhlt die NPD 0,9 %
             der Stimmen.
           - Ehringshausen: 13,6 % der Stimmen
             (Quelle/n: 016 - 09.10.1997)

  04.06.1993 -
  05.06.1993 An diesem Wochenende soll der Bundesparteitag der NPD
             in Pocking (Niederbayern) stattfinden. Erst nach dem
             Weg durch mehrere Instanzen "deutschen Rechts"
             verbietet letztendlich  der Bayerische Verwaktungsge-
             richtshof die Veranstaltung am Vorabend des geplanten
             Beginns.
             (Quelle: 188 - 26.06.1993)

  24.07.1993 NPD-Infostand in Memmingen. Jedoch: zwei
             AntifaschistInnen begieen den Stand mit Glle. Bis
             die Polizei eintrifft ist ein Antifa der Gewalt der
             NPD-ler ausgesetzt.
             (Quelle: 188 - 21.08.1993)

  18.09.1993 NPD-Parteitag in Coppenbrgge (in Uhde's Hotel),
             Pflicht-Parteitag zum erhalt der Partei.

  02.10.1993 Die NPD darf in Fulda eine Kundgebung veranstalten.
             Der hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hob am
             01.10.1993 das Verbot auf. Die Stadt hatte die
             Versammlung verbieten wollen.
             (Quelle: 027 - 02.10.1993)

  00.00.1994 Mitglieder NRW: 650
             (Quelle: 211)

  13.03.1994 Bei der Landtagswahl in Niedersachsen erreicht die
             NPD 0,2 % der Stimmen.
             (Quelle: 211)

  00.05.1994 Gesprchsbereit fr ein Bndnis mit BGD

  10.06.1994 Auf dem Stachus in Mnchen findet eine NPD Kundgebung
             statt. Redner: E. Althans, in Begleitung von etwa 30
             "Kameraden" darunter: Wiesel, Eichner und Geith
             (Quelle: 189 - 13/94)

  12.06.1994 auerordentliche Stadtrat-Wahl in Mnchen
             NPD - 0,1 % der Stimmen
             (Quelle/n: 189 - 11/94, 189 - 13/94)
           - Bei der Europawahl erreicht die NPD in NRW 0,2 % der
             Stimmen.
             (Quelle: 211)
           - Bei der Europawahl erreicht die NPD bundesweit 0,2 %
             der Stimmen.
             (Quelle: 211)

  25.09.1994 Bei der Landtagswahl in Bayern erreicht die NPD 0,1 %
             der Stimmen.
             (Quelle: 211)

  16.10.1994 Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
             erreicht die NPD 0,1 % der Stimmen.
             (Quelle: 211)
           - Bei den Kommunalwahlen in NRW erreicht die NPD 0,0 %
             der Stimmen.
             (Quelle: 211)

  00.00.1995 Landtagswahl Hessen:
             NPD 7.722 Stimmen = 0,3 %

  06.01.1995 Ein von der NPD in Essen, in der Kneipe "Am krausen
             Bumchen", Rellinghauserstrae 276 geplantes
             Treffen wird durch eingreifen rtlicher Antifa mit
             friedlichen Mitteln verhindert.

  08.05.1995 NPD-Gegendemonstration zu Gedenkfeiern um den 8. Mai.
             Etwa 20 Neonazis werden festgenommen. Sie hatten den
             Hitlergru mehrfach gezeigt.
             (Quelle: 213 - Nr.7 06.1995)

  00.00.1996 Spenden an die Partei:
             Erwin Brg - 30.000,00 DM
             (Quelle/n: 294)

  00.03.1997 Kommunalwahl in Hessen:
             Ehringshausen: 1040 Stimmen - 22,9 % fr NPD
             (Quelle/n: 016 - 09.10.1997)
           - Demonstration mit etwa 5000 Teilnehmern gegen die
             Wehrmachtsausstellung (des Hamburger Instituts fr
             Sozialforschung) in Mnchen
             (Quelle/n: 022 - 29.09.1997)

  10.06.1997 Grndung ds Kreisverbandes Dbeln
             (Quelle/n: 290)

  00.09.1997 Mitglieder: etwa 4000
             (Quelle/n: 022 - 29.09.1997)

  10.01.1998 27. Bundesparteitag in Stavenhagen (Mecklenburg)
             gewhlt wurden:
             Vorsitzender : Udo Voigt
             stellv. Vors.: Dr. H.-G. Eisencker
                            Jrgen Schn
                            Udo Holtmann
             Vorstand u.a.: Roswitha Schumann
                            Klaus Beier
                            Jrgen Distler
                            Jens Phse
                            Steffen Hupka
                            Frank Schwerdt
             (Quelle/n: 304 - 13.01.1998)

  07.02.1998 Wahlparteitag in Passau, etwa 4000 TeilnehmerInnen
             (Quelle/n: 285 - 20.02.1998)

  14.02.1998 Der Versuch eines Aufmarsches am Rande der
             Gedenkfeiern zur Zerstrung der Stadt Dresden vor 53
             Jahren wird durch Polizei verhindert
             (Quelle/n: 288)

  06.03.1998 Verbot der fr die 21.03.1998 in Zittau geplante
             Kundgebung des NPD-KV Loebau-Zittau (Sachsen)
             (Quelle/n: 239 - 07./08.03.1998)

  Kontakte: HNG

  Organ/e: Deutsche Stimme
           Auflage 1987 - 150.000

           Bremer Kurier
            Nationaldemokratische Meldungen fr Bremen und
            Bremerhaven (1992 ?)

           NPD-Stimmen der hessischen Nationaldemokraten
            (Landesverband Hessen)

  - Beginn INFO-PAKET - NPD bis etwa 1967:

  Parteivorstand

  Parteivorsitzender         : Adolf v. Thadden, Hannover
  stellvertrtende Vorsitzende: Dr. Siegfried Phlmann, MdL Mnchen
                               Dr. Karl Lamker, Bielefeld

  Arbeitsgebiete bzw. Prsidium

  Amt    I - Organisation           - Walter Seetzen
  Amt   II - Finanzen               - Horst Gnter Schweimer
  Amt  III - Personal               - Dr. Karl Lamker
  Amt   IV - Propaganda             - Benno Hermannsdrfer, MdL
  Amt    V - Presse und Information - Waldemar Schtz, MdL
  Amt   VI - Politische Bildung     - Dr. Ernst Anrich
  Amt  VII - Rechtsfragen           - Dr. Wolfgang Huber
  Amt VIII - Parlamentsdienst       - Dr. Siegfried Phlmann, MdL

  weiter Mitglieder des Parteivorstandes:

  Landesvorsitzende: Otto Th. Brouwer, MdBB, Bremen
                     Herbord Groe-Endebrock, Niedersachsen
                     Rudolf Kendzia, Berlin
                     Karl Lawall, Saarland
                     Karl-Ernst Lober, MdL, Schleswig-Holstein
                     Fritz Mai, MdL, Rheinland-Pfalz
                     Martin Mugnug, MdL, Baden-Wrttemberg
  Mitglieder       : Walter Bachmann, MdL, Regensburg
                     Kurt Bsemann, Dortmund
                     Heinrich Fassbender, MdL, Rotenburg (Fulda)
                     Prof. Dr. H. B. Grnberg, Wuppertal
                     Werner Kuhnt, Biberach
                     Peter Lauer, Hannover
                     Emil Maier-Dorn, Augsburg
                     Hans Joachim Richard, Burgdorf
                     Wolfgang Ro, MdL, Schwabach
                     Heinz Rudolf, MdL, Hildesheim
                     Heinz Vorsatz, MdBB, Bremen
                     Udo Walendy, Herford
                     Gertraude Winkelvo, MdL, Lneburg

  Referate:

   1. Auenpolitik             : Adolf von Thadden
   2. Innenpolitik             : Dr. Siegfried Phlmann, MdL
   3. Wehrpolitik              : Dr. Felix Buck
   4. Agrarpolitik             : Dipl.-Landwirt Heinz Rudolph, MdL
   5. Deutsche Einheit,
      Vertriebene, Flchtlinge : Adolf von Thadden
   6. Sozialpolitik und
      Gewerkschaftsfragen      : Kurt Knpfer, MdL
   7. Kulturpolitik            : Prof. Dr. Ernst Anrich
   8. Jugendfragen             : Karl-Ernst Lober
   9. Familienfragen und
      Gesundheitspolitik       : Gertraude Winkelvo, MdL
                                 Dr. Joachim Mertens
  10. Wirtschaftspolitik,
      Steuer- und Finanzpolitik: Dipl.-Ing. Ekkehard Stuhldreher
  11. Verkehrspolitik und
      Raumordnung              : Prof. Dr. H. B. von Grnberg

  Auf Beschlu des NPD-Parteivorstandes nimmt der Vorsitzende des
  NHB (Nationaldemokratischen Hochschulbundes), cand. chem.
  Rdiger Braun aus Tbingen, beratend an den Vorstandssitzungen
  teil.

  Parteischiedsgericht:

  Vorsitzende: Rechtsanwalt Ernst Stoffers, Hannover
               Rechtsanwalt Dr. Werner Krause, Hannover
               Kurt Schneider, Worms
               Ob.-Land.-Ger.-Rat a.D. Dr. Eduard Hanold, Erlangen
               Rechtsanwalt Dr. Rudolf Dettweiler, Mnchen
               Rechtsanwalt Gnther Russ, Schweinfurt
  Beisitzer  : Amtsgerichtsrat Mencke, Lneburg
               Rechtsanwalt Karl Otto Klatte, Hannover
               Rechtsanwalt Manfred Blessinger, Mnchen
               Apotheker Wolfgang Hahn, Mnchen
               Dr. jur. Frhr. Engelhardt von Weichs, Meschede
               Eduard Surges, Neuenhaus

  - Ende INFO-PAKET - NPD bis etwa 1967

  Bundessitz (und Parteivorstand)
  Postfach 103528
  70030 Stuttgart
  0711 610605
  (Quelle/n: 139 u.a.)

  Landeszentrale / NRW
  Wattenscheid
  Gnnigfelder Strae 101a
  44866 Bochum

   Mitglieder/
   Aktivisten:

    Ewald Bela Althans
    Prof. Dr. Ernst Anrich
    Holger Apfel
    Erwin Arlt
    Walter Bachmann
    Martin Baumgardt
    Helmut Blatzheim
    Ludwig Bock
    Kurt-Ernst Bsemann
    Jrgen Bolte
    Otto-Theodor Brouwer
    Felix Buck
    Willi Burmester
    Friedhelm Busse
    Wilhelm Cronenberg
    Roman Dannenberg
    Gnter Deckert
    Peter Dehoust
    Karl Denkewitz
    Ernst Deubert
    Thomas Dienel
    Fred Eichner
    Ulrich Eigenfeld
    Achim Ezer
    Heinrich Fabender
    Andreas Feyen
    Hans-Michael Fiedler
    Thomas Fink
    Jrg Fischer
    Hubert Peter Fladung
    Heinrich Frster
    Theodor Foitzik
    Wolfgang Frenz
    Dieter Fuhrmann
    Manfred Geith
    Heinrich Gerlach
    Frank Golgowski
    Herbord Gro-Endebrock
    Marco Grn
    Hans-Bernhard von Grnberg
    Erich Gutjahr
    Wilhelm Gutmann
    Dr. Bruno Haas
    Volker Heidel
    Vera Heiderich
    Rene Heizer
    Wolfgang Henning
    Benno Herrmannsdrfer
    Klaus Hoffman
    Udo Holtmann
    Dr. Wolfgang Huber
    Erhard Hbschen
    Henning Jde
    Wolfgang Juchem
    Thilo Kabus
    Torsten Keil
    Erwin Kemna
    Rudolf Kendzia
    Enrico Kiefer
    Rdiger Klassen
    Gerd Knabe
    Carmen Knauer
    Wolf-Dieter Knauer
    Klaus Kolley
    Dr. Rolf Kosiek
    Rudolf Krause
    Winfried Krau
    Jrgen Krger
    Martha Kruse
    Dr. Lothar Khne
    Werner Kuhnt
    Dr. Karl Lamker
    Otto Karl-Heinz Lange
    Peter Lauer
    Karl Lawall
    Herrmann Lehmann
    Peter Lingnau
    Ulrich Liss
    Karl-Ernst Lober
    Klaus Luck
    Boris Maier
    Waldemar Maier
    Emil Maier-Dorn
    Alfred E. Manke
    Peter Markert
    Ernst Marschall
    Peter Marx
    Fritz May
    Gnther Milke
    Ernst-August Mller
    Martin Mussgnug
    Wolfgang Nahrath
    Peter Naumann
    Harald Neubauer
    Harry Piehl
    Dr. Siegfried Phlmann
    Friedrich Preu
    Winfried Arnulf Priem
    Dr. Rainer Prigge
    Mathias Quintus
    Christian Rathmann
    Erwin Rauch
    Peter Recknagel
    E. Rehse
    Lutz Reichel
    Doris Reinhardt
    Hans-Joachim Richard
    Friedrich Riedel
    Friedrich Ring
    Sven Ringmayer
    Eric Rssler
    Uwe Rohwer
    Wolfgang Ross
    Heinz Rudolph
    Hans-Jrgen Sabrautzky
    Volker Sachs
    Albert Saliter
    Thomas Salomon
    Dr. Ursula Schaffer
    Ellen-Doris Scherer
    Hans Schmidt
    Helmut Schmitz
    Jrgen Schn
    Meinolf Schnborn
    Jochen Schning
    Rdiger Schrembs
    Waldemar Schtz
    Jrgen Schtzinger
    Peter Schumm
    Horst Gnter Schweimer
    Frank Schwerdt
    Ulrich Schwetasch
    Walter Seetzen
    Michael Spiegler
    Wilhelm Stglich
    Andreas Storr
    Wolfgang Strauss
    Gerd Sudholt
    Adolf von Thadden
    Fritz Thielen
    Helmut Thienemann
    Andreas Thoben
    Gsta Thomas
    Gordon Werner Trapp
    Udo Voigt
    Karl-Heinz Vorsatz
    Jrgen Wachtel
    Sascha Wagner
    Udo Walendy
    Dr. Karl Weinrebe
    Michael Wendland
    Kurt Wenzel
    Stephan Wiese
    Gnter Willrich
    Gertraude Winkelvo
    Bernd Christian Wintzek
    Dr. Gerhard Woitschell
    Doris Zutt

   Kontakte  : KLA
               HLA
               BIA
               Amnesty National
               NEJ
               DAV
               JN

   Die NPD verfgt ber ein Bildungszentrum in Iseo (Norditalien).

   Organ/e   : Deutsche Stimme
                Auflage: 70.000 (1992)
                seit 1992 auch ber die BTX-Agentur Rand in
                Nrnberg
                seit Anfang 1993 Druck in Kaunas/Litauen
               NPD Deutsche Zukunft - Landesspiegel NRW
               report
               Zndstoff - Deutsche Stimme fr Berlin Brandenburg
                Organ der NPD Berlin-Brandenburg
                Schriftleitung: Thomas Salomon
               Hauptstadt-Echo - Deutsche Stimme fr Berlin
                Organ der NPD Berlin-Brandenburg
               Brandenburger Rundschau - Deutsche Stimme fr
               Brandenburg
                Organ der NPD Berlin-Brandenburg

  (Quelle/n: 022 - 29.09.1997,
             036, 089, 129, 131, 132, 162, 205, 211,
             213 - Nr.7 06.1995, 239 - 07./08.03.1998, 246,
             249, 285 - 20.02.1998, 288, 290, 294, 311 - 6/75,
             311 - 10/75, 311 - 2/76, +1+ u.a.)
-----
>Nationaldemokratischer Hochschulbund e. V.<
  - NHB

  Studentenverband der NPD

  Geschftstelle
  Wuppertal (?)

  Bundesgeschftsstelle
  Frankfurt/M.

  Bundesvorstand
  Postfach 610 151
  90221 Nrnberg

  00.00.1967 in Tbingen gegrndet
             (Quelle/n: 205 u.a.)

  24.01.1976/
  25.01.1976 Bundesseminar in Mainz, Bahnhofgaststtte, mit Dr.
             Rolf Kosiek und Gebhard Geiger
             (Quelle/n: 311 - 1/76)

  00.00.1990 Bundesweit etwa 50 Mitglieder
             (Quelle: 205)

  Bundesvorsitzender: Thomas Lux

  Aktivisten: Martin Laus

  Organ: Vorderste Front - Zeitschrift fr politische Theorie und
         Strategie (seit 10.1990)
          Frankfurt/M.
         (Quelle/n: 205 u.a.)

         NHB-Report

  Kontakte: rechtsextreme Szene sterreichs

  (Quelle/n: 089, 132, 163, 205, 311 - 1/76 u.a.)
-----
>Nationale Aktion fr Volk und Heimat<
  - NA

  rechtsradikale Partei in der Schweiz mit rassistischer
  Propaganda

  Vorsitzender: Rudolf Keller

  00.00.1961 - von James Schwarzenbach gegrndet

  00.00.1971 - bei der Nationalratswahl: 7,2% und 10 Mandate

  00.00.1983 - in Genf 14,3% der Stimmen

  00.00.1987 - bei der Nationalratswahl: 2,9% und  3 Mandate
             - in Genf lokaler Erfolg: 8,6% der Stimmen

  Organ: Volk und Heimat

  (Quelle/n: 089 u.a.)
-----
>Nationale Aktivisten<

  15.01.1983 gehen mit Grndung der ANS/NA in diese ber
-----
>Nationale Alternative<
  - NA

  der NSDAP - AO zuzuordnen

  gegrndet: durch Ostberliner Neonazis

  Kontakt  : Anti-Antifa
             GdNF

  (Quelle/n: 132 u.a.)
-----
>Nationale Arische Front - Haltern / Marl<
-----
>Nationale Basisgruppen<
  (Mnchen)

  00.00.1984 dient nach dem Verbot der ANS/NA als
             Fortfhrungsorganisation
-----
>Nationale Centrumspartij<
  - NCP

  neofaschistische niederlndische Partei (?)

  00.00.1980 - gegrndet, aber nach zwei Monaten wieder aufgelst

  (Quelle/n: 089)
-----
>Nationale Deutsche Befreiungsbewegung<
  - NDBB

  Sttzpunkt/e: Hamburg
                Westberlin

  Grndungsmitglieder kommen aus NPD, WJ und BHJ

  00.00.1970 in Hanau gegrndet
  00.00.1971 von Roland Tabbert gegrndet (Quellendifferenz)

  (Quelle/n: 249 u.a.)
-----
>Nationale Front<
  - NF

  Neonazigruppe im sddeutschen Raum
-----
>Nationale Front<

  (urspngl.: Nationale Front - Bund sozialrevolutionrer
              Nationalisten)

  gegrndet: 1982

  prfen und vergleichen mit: NF
-----
>Nationale Front<
  - NF

  neonazistische Organisation in sterreich, das Programm der NF
  enthlt strake Parallelen zum Parteiprogram der NSDAP

  00.00.1984 - unter Gerd Honsik gegrndet

  03.03.1987 - wegen "Wiederbettigung" im nationalsozialistischen
               Sinne wird der NF keine Rechtspersnlichkeit als
               Partei (durch Entscheid Verfassungsgerichtshof)
               zugestanden

  (Quelle/n: 089)
-----
>Nationale Initiative Schweiz<

  Stephan Gbeke-Teichert
  Postfach 5001
  73716 Esslingen
-----
>Nationale Liste<
  - NL

  Postfach 601924
  22219 Hamburg
  040 7302064  (Stand: 23.09.1994)

  gegrndet: 1989

  Im Mrz 1989 stellen sich in einer Presseerklrung als Grnder
  der NL wie folgt vor: Thomas Wulff - FAP
                        Thomas Sauer - FAP
                        Ursula Worch - DFF
                        Christian Worch - Fhrer

  Im offiziellen Programm bezeichnet sich die NL als "Partei des
  neuen Nationalismus", die angeblich auf dem Boden der herr-
  schenden Gesetze steht. Die NL steht gegen die "berfremdung
  unseres Vaterlandes" und fordert einen radikalen Stop der "immer
  neuen Auslndermassen". Auslnderintegrierung wird von der NL
  abgelehnt, weil dadurch "die nationale Identitt zerstrt wird".
    Die NL ist vermutlich als Kadergruppe der FAP zu verstehen,
  straff organisiert, Wehrsportbungen, sowie Schulungen in
  konspirativen Wohnungen abhaltend - und Jugendliche gezielt
  rekrutierend.
  auch zuzuordnen: NSDAP - AO - Hamburg

  Kontakte  : Anti-Antifa
              GdNF
              KON

  Organ     : Index

  00.06.1993 Aufruf zum Aufmarsch vor einem Containerlager fr
             Asylbewerber in Hamburg, wird verboten

  14.08.1993 angemeldete Kundgebung in Hamburg wird verboten

  24.02.1995 verboten

  (Quelle/n: 132, 139, 211 u.a.)
-----
>Die Nationalen<

  rechtes Wahlbndnis

  Postfach 441
  10324 Berlin

  zu den Initiatoren der "Nationalen" gehren Mitglieder der DVU

  00.00.1991/
  00.00.1992 Grndung

  21.03.1992 In Leipzig rotten sich etwa 500 Faschisten zu einer
             Demonstration gegen Drogendealer und Auslnder
             zusammen. Aufgerufen zu dieser Demonstration hatte
             die "Nationaldemokratische Partei Deutschlands" (NPD)
             und die "Nationale Liste" (NL). Redner forderten, die
             "Auslnder aus Deutschland hinauszuwerfen", um das
             Drogenproblem zu lsen. Die Ansprachen wurden von
             "Sieg Heil" - Rufen begleitet. Die Polizei schritt
             gegen die Neofaschisten nicht ein, dafr aber mit
             brutaler Hrte gegen etwa 2.500 antifaschistische
             GegendemonstrantInnen. 67 AntifaschistInnen wurden
             festgenommen, die Zahl der Verletzten ist nicht
             bekannt. Die Polizei leitete 15 Ermittlungsverfahren
             ein.
             (Quelle: 030)

  24.05.1992 Die Nationalen beteiligen sich an den Berliner
             Wahlen zu den 23 Bezirksverordnetenversammlungen
           - Ergebnis:
               Bezirk                  Stimmen

               Neuklln                457     0,4%
               Reinickendorf           243     0,2%
               Spandau                 157     0,2%
               Tempelhof               357     0,4%
               Wedding                 402     0,7%

               Lichtenberg             343     0,5%
               Marzahn                 233     0,4%
               Pankow                  132     0,3%
               Treptow                 153     0,3%

               West-Berlin            1616     0,2%
               Ost-Berlin              861     0,2%

               Gesamt                 2477     0,2%

  00.03.1998 vermutlich aufgelst

  (Quelle/n: 030, 132 u.a.)
-----
>Nationale Offensive<
  - NO

 Die NO bezeichnet sich selbst als Zusammenschlu von Personen,
 die "an der Wiederauferstehung unseres Volkes" mitarbeiten wollen
 und empfindet den rassistisch begrndeten Kampf gegen die
 "Integration fremder Menschen in unsere Heimat" als ihr
 wichtigstes Anliegen.

  Landesverband Sachsen
  Dresden

  Kreisverband
  Dresden

  Kreisverband
  Konstanz

  Kreisverband
  Radebeul/Meien

  Kreisverband
  Bischofswerda

  Kreisverband
  Sebnitz/Pirna

  Kreisverband
  Grimma

  Kreisverband
  Torgau

  Postfach 51
  8901 Diedorf

  Postfach 111520
  86040 Augsburg
  (Stand: 23.09.1994)
  (Quelle: 139)

  03.07.1990 wird in Augsburg die NO durch Mitglieder des
             sogenannten Mosler-Flgels der FAP unter Fhrung von
             Michael Swierszek gegrndet

  00.11.1991 Der NO-Kreisverband Konstanz wird gegrndet.
             (Quelle: 163)

  00.00.1992 In diesem Jahr fhrt die NO (u.a. in Baden-
             Wrttemberg) mehrere "revisionistische
             Veranstaltungen" mit David Irving durch.
             (Quelle: 163)

  05.04.1992 Die NO nimmt an der Landtagswahl in Baden-Wrttemberg
             teil.
             Wahlkreis Konstanz: 95 Stimmen
                       Singen  : 88 Stimmen
             ergibt einen Stimmanteil von jeweils 0,2 %
             (Quelle: 163)

  11.04.1992 der Landesverband NO Sachsen wird mit Sitz in Dresden
             gegrndet

  18.05.1992 Vor diesem Datum ruft die NO zur Solidaritt mit dem
             NS-Verbrecher Schwammberger auf.
             (Quelle: 163)

  04.07.1992 unter dem Motto "Mehr Arbeitspltze fr Deutsche"
             eine Kundgebung in Neustadt Kr. Sebnitz/Sachsen, an
             der Veranstaltung nehmen etwa 80 Personen teil

  25.07.1992 in Grostrelitz hlt die NO einen "Sonderparteitag"
             ab

  15.08.1992 Anhnger der NO/Sachsen nehmen in Rudolstadt an der
             "He-Demo" teil

  03.10.1992 Unter dem Motto "Fr Einigkeit und Recht und
             Freiheit, gegen Sozialabbau und
             Massenarbeitslosigkeit" veranstaltet die NO in
             Dresden eine angemeldete Demonstration. Es kommen
             etwa 600 rechte Aktivisten.

  22.12.1992 die NO wird durch den Bundesinnenminister verboten

  Mitglieder ca.: 140
                  davon im LV Sachsen etwa 80

  Aktivisten: Gnter Boschtz, 22 Jahre
              Gonodais, Dresden
              Christian Sennlaub, geb. 01.12.1960
              Carlo Bauer - 1990 Bundesgeschftsfhrer
              Henry Fiebig
              Constantin Meyer - Fhrer Bereichszelle Dresden
              Christian Scholz
              Michael Schwierczek - 1990 Bundesvorsitzender, bei
                                    Grndung der NO gewhlt
                                  - geb. 03.10.1961
                                  - ex FAP
              Willi Wegener
              Constantin Mayer - zieht Ende 1991 von Bayern nach
                                 Sachsen und baut dort den
                                 Landesverband NO auf
                               - 1993 (?) Landeschef NO Sachsen

  Organ/e: Deutscher Beobachter
           Der Sturm (LV-Sachsen)

  Kontakt/e: DVU
             NA
             NL
             REP
             RNE
             FAP

  (Quelle/n: 162, 163 u.a.)
-----
>Nationaler Jugendblock Zittau e. V.<
  - NJB

  04.01.1992 Der NJB wird in Zittau als eingetragener Verein
             gegrndet.

  00.00.1993 etwa 50 Mitglieder

  10.07.1993 Der NJB veranstaltet in Zittau einen Marsch zum
             Gedenken an den bei einer Auseinadersetzujng mit
             einem Auslnder durch die eigene Waffe tdlich
             verletzt Holger Mller. Es nehmen etwa 200 Rechte
             teil.

  (Quelle/n: 162)
-----
>Nationale Sammlung<

  Dachorganisation einer Reihe rechtsradikaler Organisationen

  gegrndet: 1953

  Grnder: Karl Meissner

  (Quelle/n: 246)
-----
>Nationales Ideologiezentrum<

  --> Neues Institut fr Zeitgeschehen
-----
>Nationales Jugendkorps<

  sterreich

  21.04.1956 behrdlich aufgelst

  (Quelle/n: 312)
-----
>Nationales Pressearchiv<
  - NPA

  Sitz: Frankfurt (Oder ?)

  Anzeigen in: Werwolf (Schweden)
               Berlin-Brandenburger Zeitung

  Kontakt/e: Sascha Chaves-Ramos

  Zusammenarbeit: Berlin-Brandenburger Nationale

  Organ: Nationaler Beobachter

  (Quelle/n: 230)
-----
>Nationaler Aktivistenbund Thringen<
  - NAT

  gilt als regionale Organisation der GdNF

  00.00.1992 - Der NAT tritt in Thringen mit neonazistischen
               Flugblttern in Erscheinung.

  Leitung: Klaus-Peter Kopanski

  Kontakt: VAPO

  (Quelle/n: 132)
-----
>Nationaler Block<
  rechte Gruppe in Bayern

  18.09.1991 Aufgrund einer Kraftprobe auf dem DA-Bundestreffen
             in Duisburg treten ehemalige DA-Mitglieder in den
             Nationalen Block ein.

  Kontakt: GdNF

  (Quelle: 132)
-----
>Nationaler Jugendblock e. V.<

  Zittau (Oberlausitz)

  Mitglieder ca.: 21

  Clubhaus von der Stadt gestellt
-----
>Nationaler Widerstand Deutschlands<
  - NWD

  rechtsextreme Organisation um Rainer Sonntag (bis zu dessen Tod)
  auch der NSDSAP-AO zuzuordnen
-----
>Nationale Sammlung<
  - NS

  (Liste Auslnder raus - Nationale Sammlung)

  1988 Im Bundesland Hessen in Frankfurt und Langen von Michael
       Khnen gegrndet um bei den Kommunalwahlen ins jeweilige
       Stadtparlament zu gelangen.
  1989 Am 17.01. (?) wird die NS formal verboten, Michael Khnen
       jedoch nicht am ffentlichen Auftreten gehindert.

  PLK 094918c
  3000 Hannover 1

   verboten 08.02.1989 oder 10.02.1989 (?)

   Aktivisten: Thomas Brehl
               Wolfgang Hess
               Otto Hess
               Gerald Hess
               Michael Khnen
               Rainer Sonntag
-----
>Nationales Einsatzkommando<
  - NEK

  Fhrer: Meinolf Schnborn (auch Grnder)

  beteiligt am Aufbau des NEK: Jrgen Rieger

  --> NF
-----
>Nationales Infotelefon<

  Postlagerkarte 197 301 E
  Wiesbaden

  Hamburg: 040 2195400 - Jens Siefert
      FAX: 040 2188318

  Nrnberg: 0911 3188741

  Schleswig-Holstein: 04101 401947 - FAP Geschftsstelle
                                     Halstenbeck

  0611 9490116 (23.03.1993)
  (Quelle: 153 23.03.1993)
  0161 2905667
  0161 2905920
  (Quelle: 153 23.03.1993

  NIT
  Postlagerkarte 197301 E
  6200 Wiesbaden
  (Quelle: 153 23.03.1993)

  Infodienst
  c/o J.Z.
  Postfach 501351
  22713 Hamburg
-----
>National-Europisches Zentrum<

  zusammenarbeit: Christliche Whlerinitiative

  (Quelle/n: 246)
-----
>National-Freiheitliche Alternative<
  - NFA

  die NFA versteht sich als "Landespartei Baden-Wrttembergs" in
  der Tradition des "Systemkritikers" Michael Khnen

  00.00.1992 Die NFA wird gegrndet

  Organ: Der Aufruf

  Kontakt: GdNF

  Fhrung: Bernd Malthaner (?)

  (Quelle/n: 132, 163, +1+)
-----
>National Front<
  - NF

  Britische militant faschistische Bewegung, die sich in den
  Anfngen auf das Brgertum und aber auch auf die Arbeiterjugend
  (vorwiegend Skins) sttzt. Nach einem erfolgreichen Start wird
  die NF von einer Anti - Nazi - Liga wirksam politisch bekmpft.
  Dies und eine Reihe von Abspaltungen lassen die NF stark
  schrumpfen. Die NF existiert aber weiterhin und leistet
  Massenarbeit unter Fuballfans und Skins. (1989)

  Der ehemalige stellvertretende Leiter des Britischen
  Geheimdienstes MI6, George Kennedy Young ist NF - Aktivist.

  1967 - Die NF entsteht aus dem Zusammenschlu verschiedener
         Organisationen (The League of Empire Loyalists, British
         National Party, Greater Britain Movement) und hat zu
         Beginn etwa 2.000 Mitglieder.
  1974 - im Oktober bei Wahlen 113.625 Stimmen
         in Gro-London mehr als 5% der Stimmen in 9 Wahlkreisen
  1976 - bei Kommunalwahlen mehr als 10% der Stimmen in 80
         Wahlkreisen
         ... in Leicester 18,5% der Stimmen
  1977 - Mitglieder etwa: 20.000
       - Bei den Kommunalwahlen insgesamt etwa 230.000 Stimmen.
       - Bei den Kommunalwahlen in Leicester 18 % der Stimmen.
  1979 - Bei den Unterhauswahlen etwa 200.000 Stimmen, was eine
         schwere Wahlniederlage bedeutet
  1980 - Aus der NF spalten sich wie folgt ab:
         (Quellendifferenz: Datum der Abspaltungen - 1979, als
          Folge der Wahlniederlage)
           (New) National Front
           British National Party
           British Democratic Party
           National Front Constitutional Movement
       - etwa von 1980 bis 1989 -
         Our Nation und National Party spalten sich ab.
         Die NF gert unter den Einflu aus Italien geflchteter
         NAR - Aktivisten.
  1989 - Die Flag Group spaltet sich ab und nimmt etwa 400 Leute
         mit.
       - Mitglieder: unter 500

  Vorsitzender: John Tyndall (bis 1979)

  Organ/e: Britain First (bis etwa 1980)
           Bulldog
           Candour (bis etwa 1980)
           National Front News (bis etwa 1980)
           Nationalism Today
           New Nation
           Spearhead (bis etwa 1980)

  Kontakt/e: Nahost

  (Quelle/n: 089 u.a.)
-----
>National Front< (1)
  - NF

  britische, militant rechtsextreme Gruppe

  1986 - als Abspaltung der (New) National Front gegrndet

  1990 - im Januar aufgelst

  Zusammenarbeit mit internationalem Rechtsterrorismus (Italien)

  Vorsitz: Derek Holland

  Roberto Fiori wird mit dieser Gruppe in Zusammenhang gebracht,
  Fiori war fr MI6 ttig

  Organe: National Front News
          Rising

  Kontakte: paramilitrische Protestanten Nordirland
            Black Muslims - USA
            Black British Nationalists
            Iran und Libyen

  (Quelle/n: 089)
-----
>National Front< (2)
  - NF

  britische, miltant rechtsextreme Gruppe

  1986 - als Abspaltung der (New) Natioal Front gegrndet

  1990 - die noch einzig existierende Form der verschiedenen NF

  Vorsitzender: Ian Anderson

  ... mit mehreren tausend Aktien am Aston Villa Football Club
      beteiligt ...
  (es ist aus der Quelle nicht ersichtlich, ob I. Anderson oder NF
   die Aktien besitzt)

  Mitglieder 3.000 - 4.000 (ohne Nennung des zu beachtenden
                            Zeitraums in der Quelle)

  es treten mit der NF (1) Differenzen wegen deren zusammenarbeit
  mit den italienischen Terroristen der Terza Positione auf

  bei den Wahlen im allgemeinen unter 1% der Stimmen

  Organ/e: The Flag
           Vanguard
           Lionheart (seit 1990)

  (Quelle/n: 089)
-----
>National Front Constitutional Movement<
  - NFCM

  populistisch-revisionistische Gruppierung als
  Folgeorganisation der alten NF

  1980 - gegrndet

  1981 - aufgelst

  die meiten Mitglieder sind vermutlich auch Mitglieder der brit.
  konservativen Partei

  Vorsitzender: Andrew Fontaine

  (Quelle/n: 089)
-----
>National-Gesinnter Jugendverband/Nordische Jugend<
  - N.G.J.V/NJ

  N.G.J.V
  Postfach 1748
  D-6920 Sinsheim/Els.

  00.00.1992 der N.G.J.V wird gegrndet

  (Quelle/n: 163)
-----
>Nationalistische Front<
  - NF

  militante, rechtsextreme, strasseristische Organisation

  00.00.1983 in Mnchen gegrndet

  16.11.1985 in Steinhagen bei Bielefeld bildet sich (vermutlich
             unter Bernhard Pauli, ex VSBD) nach internen
             Auseinandersetzungen die NF als Partei
           - Mitglieder: ca. 130 (andere Quellen: 50 - 80)

  00.00.1986 Vorsitzender und Generalsekretr: Meinolf Schnborn

  00.00.1991 Ende des Jahres erffnet der Generalbundesanwalt
             ein Ermittlungsverfahren gegen M. Schnborn und 13
             weitere Mitglieder der NF wegen Versuchs der
             Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung.
             Nach dem Vorbild der Freikorps der Weimarer
             Republik und der SS wollte Schnborn ein
             "Nationales Einsatzkommando - NEK" schaffen.

  28.09.1991 Um Parteistatus zu dokumentieren, und damit ein
             Verbot zu erschweren tritt die NF in Bremen mit einem
             Kandidaten zum ersten Mal in einem Bundesland zur
             Wahl an. Sie erhalten 106 Stimmen - 0,03 % bei der
             Brgerschaftswahl.

  11.03.1992 Im Zusammenhang mit der Bildung des NEK durchsucht
             die Polizei im Umland Berlins Wohnungen.

  08.08.1992 Teile der NF treffen sich in Kremmen (Kreis
             Oranienburg) zu einem sogenannten auerordentlichen
             Parteitag. Dort kommt es zur Spaltung der NF. Unter
             der Fhrung von Andreas Pohl kommt es zu einer
             eigenstndigen Gruppierung, die den Namen NF
             beibehlt. Daraufhin erwirkt Schnborn ein
             Gerichtsurteil, da dieser Gruppe untersagt, sich
             NF zu nennen.

  27.08.1992 Die DL und die NF bekunden bei einer gemeinsamen
             Demonstration in Eberswalde ihre Verbundenheit zu
             den auslnderfeindlichen Exzessen in Rostock.
             (Quelle: 132)

  00.11.1993 Zettelwerbung an Essener Schulen

  00.02.1992 die NF stellt das "Nationale Einsatzkommando" auf

  27.11.1992 Verbot der NF, bei Aktivisten der NF werden Waffen,
             Sprengstoff, Munition und Uniformen sichergestellt,
             NF-Konten werden gesperrt (?), eine sogenannte
             Todesliste mit Namen von Kriminalbeamten wird
             entdeckt (?)

  23.12.1992 Aufgrund einer Beschwerde Schnborns beim
             Regierungsprsidenten bekommt er eine
             Maschinengewehrattrappe, eine Hitlerbste und
             seinen Schlagring zurck; Begrndung: dies Dinge
             seien Privateigentum ...

  00.09.1993 Bei einer polizeilichen Durchsuchung in Knigstein
             wird NF-Propagandamaterial sichergestellt.

  05.02.1994 Demo gegen die Zentrale der NF Detmold-Pivitsheide

  Verbreitung: NRW, Berlin, Bayern, Bremen - Ortsgruppen in
               Brandenburg, Thringen und Sachsen

  Unterabteilung: Das von Schnborn aufgestellte" Nationalistische
                  Einsatzkommando" (NEK)

  Die NF hat wehrsportliche Zeltlager abgehalten.

  Aktivisten der VSBD gehen nach dem Verbot in die NF ber.

  Bis zum Verbot der NF hat diese im Raum Bremen etwa 10 - 15
  feste Mitglieder.
  (Quelle: 036)

  Nachfolgeorganisation der NF in den neuen Bundeslndern:
  Frderwerk Mitteldeutsche Jugend - FMJ
  (Quelle: 132)

  Aktivisten:

    Dietmar Breyl - Essen
                  - NF

    Meinolf Schnborn: - Generalsekretr NF
                       - Leiter Klartext-Verlag

  Zentrum bis Sommer 1991: Nationalistische Front - NF

  Postfach 6110
  33501 Bielefeld  (Stand: 23.09.1994)
  (Quelle: 139)

  Zentrum ab Sommer 1991: Nationalistische Front - NF

  NF - Zentrum
  Quellenstrae
  32758 Detmold - Pivitsheide

  Organ/e: Aufbruch

  (Quelle/n: 036, 089 ,132, 139, u.a.)
-----
>Nationalkonservative Gruppen<

   5.1994 Gesprchsbereit fr ein Bndnis mit BGD
-----
>National-Liberale-Aktion e. V.<

  Postfach 1168
  71283 Weissach
-----
>National Party<
  - NP

  Neonazistische Organisation in Grobritannien die aus der
  britischen NF abspaltet. "Offene Gewalt" wird abgelehnt.

  1975 - gegrndet

  1976 - 2 Mandate (Blackburn)
       - etwa 3.000 Mitglieder

  1978 - aufgelst

  Organe: Britain First
          Beacon

  (Quelle/n: 089)
-----
>Nationalrevolutionre Arbeiterfront<
  - NRAF

  NRAF-Bremen

  26.11.1977 Teilnehmer an der Kundgebung in Hamburg

  (Quelle/N: 246)
-----
>Nationalrevolutionre Aufbauorganisation<

  --> Volkskampf - Nationalrevolutionre Aufbauorganisation
-----
>Nationalrevolutionre Aufbauorganisation<
  - NRAO

  Splittergruppe in sterreich

  00.00.1977 - gegrndet

  Leiter: Hellmut Mller

  Organ: Der Nationalrevolutionr - basisdemokratisch,
         genossenschaftlich, heimattreu

  Kontakt/e: Sache des Volkes - NRAO/BRD
             AFP

  (Quelle/n: 089)
-----
>Nationalrevolutionre Aufbauorganisation
   - NRAO
>Nationalrevolutionre Aufbauorganisation 'Sache des Volkes'<

  Zentralorganisation nationalsozialistischer Prgung in
  Frankenberg/Eder

  00.00.1974 - gegrndet

  spaltet sich noch im Grndungsjahr:
               Saches des Volkes - SdV/NRAO
               Solidaristische Volksbewegung - SVP/BDS

  Organisation der "Neuen Rechten", hieraus entwickeln sich die
  "linksdemagogischen" neurechten Gruppierungen in der BRD, die
  sich u.a. auf die Unterwanderung der kologie- und
  Friedensbewegung konzentrierten

  (Quelle/n: 089, 246)
-----
>Nationalrevolutionre Bewegung<

  Grnder: Werner Kosbab

  Organ/e: Nationale Verantwortung

  (Quelle/n: 312)
-----
>Nationalrevolutionrer Koordinationsausschuss<
  - NR-KA

  00.00.1980 - aus der SdV/NRAO heraus gegrndet

  00.00.1987 - durch Politische Offensive - PO abgelst

  (Quelle/n: 089)
-----
>National Socialist Action Party<
  - NSAP

  neonazistische, terroristische und paramilitrische Gruppe in
  Grobritannien, mit Verbindungen zu FANE und rechten
  Terrororganistionen

  NSAP fhrt ein so genannte Todesliste

  1981 - gegrndet

  Vorsitzender: Toni Malski

  Organ: The European

  (Quelle/n: 089)
-----
>National Socialist Irish Workers' Party<
  - NSIWP

  (Nationalsozialistische Irische Arbeiterpartei)

  Die NSIWP will einen "keltischen nationalsozialistischen Staat,
  die Vorherrschaft der weien keltischen Rasse und einen starken
  Fhrerstaat" schaffen. Nichtweie sollen ausgewiesen werden und
  die NSIWP kmpft gegen Zionismus und Homosexualitt. Da es in
  Irland keine einschrnkende Gesetzgebung gibt, ist die NSIWP das
  Druckzentrum fr Naziorganisationen in Europa.

  1970 - Vermutlich in diesem Jahr durch "Commander" John T. Kane
         gegrndet.

  Kontakte: WUNS
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>Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei - Auslands- und
Aufbauorganisation>
  - NSDAP/AO
>Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei -
Auslandsorganisation<
  - NSDAP/AO

  Zentrum: Lincoln/Nebraska/USA - Verbreitung verm. weltweit

  Box 6414
  Lincoln, NE 68506 USA

  oder ber

  Ernst Zndel
  Toronto / Kanada

  00.00.1970 erstes "Auftauchen" in Mnchen

  00.00.1974 ab diesem Zeitraum etwa BRD-weit aktiv

  00.00.1974 als Zusammenschlu verschiedener Organisationen und
             NSDAP-Folgeorganisationen gegrndet

  00.09.1977 Reichs-Rechtsnotstandsgericht der NSDAP in der
             Reichshauptstadt Berlin spricht Todesurteil gegen 19
             "Ehrlose" (darunter: Baader, Raspe, Croissant,
             Ensslin, Mahler und Fritz Teufel) aus und erklrt sie
             fr "vogelfrei nach deutschem Recht". Fr Ttung oder
             Egreifung der Volksschdlinge wird eine Belohnung von
             DM 100.000 von der Reichsfhrung der NSDAP
             ausgesetzt.

  00.00.1979 (?) plant die Gruppe Offenburg bewaffnete berflle,
             hlt Kontakt zur WSG Hoffmann und hat Verbindung zu
             rechtsradikalen franzsischen Gruppen

  00.09.1977 Flugblattaktion mit Hakenkreuz und Schrift: "Kauft
             nicht bei Juden"

  10.07.1992 Die NSDAP/AO verfgt in Florida ber ein "offenes
             NS-Fernsehprogramm", das einmal wchentlich fr eine
             Stunde gesendet wird.
             (Quelle: 163)

  Vorsitz: Gary Rex Lauck (USA)

  Gruppe/n: Dithmarschen
            Offenburg

  Ortsgruppe: Berlin

  Reichsfhrer: 1977 Wilhelm Wbbels

  Aktivisten  : Eberhard Hefendahl
                Norman Kempken
                Gary Rex Lauck
  Untersttzer: Ernst Zndel
                Henrik Asferg Kristensen
                Henry Krog Pedersen
                Andrea Pedersen
                Christian Pedersen
  Organe      : NS-Kampfruf
                Endsieg

  (Quelle/n: 089, 163, 246, 249 u.a.)
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>Nationalsozialistische Kampfgruppe Grodeutschland<

  Anfang der 70er Jahre in NRW und im Sden der BRD aktiv

  Funktionre kommen aus der NPD

  (Quelle/n: 249)
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>Nationalsozialistische Widerstandsbewegung Kiel<

  00.00.1984 dient nach dem Verbot der ANS/NA als
             Fortfhrungsorganisation
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>Nation Europa Freunde e.V.<
>Nation-Europa-Freunde e.V.<

  rechtsradikale Gruppe um den Verleger Peter Dehoust

  Postfach 670
  863 Coburg

  Aufnahmegebhr (1975)      : DM 10,-
  Mindestjahresbeitrag (1975): DM  3,-

  00.00.1954 gegrndet

  21.06.1975 Sommer-Sonnenwendfeier in Rottenbach/Ofr., Gaststtte
             Auerhahn

  00.10.1975 Aufruf in Nation Europa

  10.09.1977 -
  11.09.1977 Solidarittskundgebung fr die Deutschen in Sdwest -
             2. Seminar Sdliches Afrika" zusammen mit dem
             "Hilfskomitee Sdliches Afrika e. V." in Coburg

  (Quelle: 246, 311 - 6/75, 311 - 10/75)
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>Naumannkreis<

  1945 - einige Monate vor der Kapitulation werden Fhrungskader
         von der Parteifhrung der NSDAP fr die Untergrundarbeit
         abgestellt.Sie sollen nach der absehbaren Niederlage die
         NSDAP illegal aufbauen.
       - Nach der Niederlage, noch im selben Jahr kann unter der
         Leitung von Alfred Franke - Gricksch (Personalchef im
         Reichssicherheitshauptamt) die "Bruderschaft" als
         Leitungs- und Verbindungskreis aufgebaut werden.
         Beteiligt sind: ehemalige hohe Offiziere - Wenck und
         Manteuffel (letzterer spter FDP - Bundestagsabge-
         ordneter), Gauleiter - Kaufmann, Lauterbacher, Scheel und
         Frauenfeld, NS Jugendfhrer - Axmann, G. Krger,
         Griesmayr und Derichsweiler.
  1949 - Bis zu diesem Jahr gelingt, es viele ehemalige Spitzen-
         leute aus Wehrmacht Partei, Wirtschafts- und
         Propagandaapparat zusammenzufassen.
  1950 - Als viele der untergetauchten Nazis amnestiert und die
         meisten Kriegsverbrecher entlassen sind, bernimmt Dr.
         Werner Naumann (ehemaliger Staatssekretr im Propaganda-
         ministerium) die Fhrung und Organisation der politischen
         Arbeit.

  Der Kreis ist in den folgenden Jahren sehr aktiv:
  An der Grndung des "Verband deutscher Soldaten" (Generaloberst
  Friener) und der HIAG zumindest fhrend beteiligt, grndet neue
  Publikationen (Nation Europa, Deutsche Soldatenzeitung, Deutsche
  Wochenzeitung), durchdringt den Staatsapparat und Verbnde (vor
  allem die der Bauern, Flchtlinge und Steuerzahler) und
  infiltriert die brgerlichen Parteien. Zu den Eingeweihten oder
  Mitarbeitern gehren fhrende Mitglieder der FDP (Siegfried
  Zoglmann, Dr. Middelhauve, Ernst Achenbach, Wolfgang Dring),
  der Deutschen Partei (Fritz Brehm) sowie Vorstandsmitglieder der
  BHE (Alfred Gille, Walter Eckhart). Der Kreis bringt BHE und die
  Deutsche Partei unter Kontrolle und auch den Landesverband der
  FDP NRW. Miteinbezogen werden natrlich auch die DRP und die
  Deutsche Gemeinschaft (Hauleiter).

  1953 - Als der FDP - Parteitag - NRW am 25. Juli ein mit Naumann
         abgestimmtes "Deutsches Programm" annimmt, soll das
         offenbar Auslser fr eine Umgruppierung aller
         infiltrierten und beeinfluten Krfte in einer
         "Nationalen Sammlung" sein.
       - Otto John, Leiter des Bundesamtes fr Verfassungsschutz,
         ldt Naumann vor, um ihn mit dem gesamten Wissen der
         Behrden zu konfrontieren und ihn so zur stillschweigen-
         den Aufgabe seiner Plne zu zwingen.
       - Vorher jedoch greift die britische Besatzungsmacht ein
         und lt sieben Mnner aus dem Inneren Kreis verhaften.

  Wie die Affre stillschweigend bereinigt wurde, ist bis heute
  unbekannt. Die Verhafteten kamen frei, belangt wurde niemand ...
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>NCPC<

  --> National Democratic Policy Committee
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>NDBB<

  --> Nationale Deutsche Befreiungsbewegung
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>NDI<

  --> Nationaldemokratische Information
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>NDP<

  --> Nationaldemokratische Partei
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>NDPC<

  US amerikanische rechte Gruppe in Zusammenarbeit mit dem ICLC
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>Nederlendse Volksunie<
  - NVU
  rechtsextreme niederlndische Gruppe

  00.00.1971 - gegrndet

  00.00.1978 - von der Teilnahme an der Wahl ausgeschlossen

  00.00.1979 - der Wahlausschlu wird vom Verfassungsgerichtshof
               aufgehoben

  Vorsitz: Joop Glimmerveen

  (Quelle/n: 089)
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>NEK<

  --> Nationales Einsatzkommando
  --> NF
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>NEO<

  --> New European Order
  --> ENO
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>Neuer Klub<

  sterreich

  Bedeutung lediglich als Vortragsveranstalter

  Eschenbachgasse 11
  A-1010 Wien

  Geschftstelle Salzburg
  A-5322 Plainfeld 93

  Obmann: Fritz Ursinn

  Stellvertreter: Taras Borodajkewycz

  Obmann Salzburg: Rudolf Breschar

  10.03.1976 Vortrag mit Gerhard Frey, Thema: Europas Einigung
             ohne sterreich?

  13.10.1976 Vortrag mit Eberhard Engelhardt, Thema: Zur
             Problematik der sogenannten Kriegsverbrecherprozesse

  10.04.1978 Vortrag mit Karl Kowarik, Thema: Als Staatsgast in
             Sdkorea

        1978 Vortrag mit Theodor Oberlnder, Thema: Osteuropische
             Fragen

  (Quelle/n: 312)
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>Neues Bewustsein<

  die spirituell orientierte politische Vereinigung

  Postfach 630226
  44850 Bochum
  02327 321553  (Stand: 23.09.1994)
  (Quelle: 139)

   5.1994 Gesprchsbereit fr ein Bndnis mit BGD
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>Neues Institut fr Zeitgeschehen<
  - NIZ

  sterreich

  wichtige ideologische Organisation innerhalb des rechtsextremen
  Lagers

  AVB-Institut
  Hernalser Grtel 14
  A-1080 Wien

  Vorstand 1974:

  Vorsitzender: Heinz Gollner-Goldnenfels

  Stellvertreter: Alfred Manke

  Schriftfhrer: Fritz Potyka

  1975:

  Vorsitzender: Horst Ludwig

  1977:

  Vorsitzender: Leopold Tavs

  Vorstand 1978:

  Vorsitzender: Leopold Tavs

  Stellvertreter: Karl Renner

  Schriftfhrer: Fritz Potyka

  Kassier: Elisabeth Schenk

  Innerer Kreis 1974: Hans Drfler
                      Herbert Drexler
                      Hans Michael Fiedler
                      Eduard Frauenfeld
                      Horst Jrgen Fuhlrott
                      Wilhelm Granner
                      Aribach Hering
                      Walter Holzschuh
                      Hans Holtz
                      Lutz Kuche
                      Horst Ludwig
                      Alfred Manke
                      Rainer Natlacen
                      Alois Neugeborn
                      Gerhard Opitz
                      Ilse Karola Salm
                      Fritz Stber
                      Leopold Tavs
                      Konrad Windisch
                      Bernhard C. Wintzek
                      Leni Wittkowski

        1974 Ostern als "Nationales Ideologiezentrum" durch Heinz
             Gollner-Goldnenfels gegrndet

  29.10.1976 -
  31.10.1976 5. Konvent in Windischgarten, Obersterreich

  Kontakt/e: NDP
             AFP
             TB
             Verein Dichterstein Offenhausen
             Robert J. Verbelen
             rechtsextreme Kreise in der BRD
             Gerhard Opitz
             AVV
             Alfred Manke
             GfP

  (Quelle/n: 312)
-----
>Neues Nationales Europa<
  - NNE

  Hauptinitiator und hauptverantwortlich fr Aktionen des NNE ist
  Erwin Schnborn

  Leiter Sektion Deutschland: Karl-Heinz Keuken

  03.04.1977 auf dem "Europa-Kongre" (Veranstalter verschiedene
             neofaschistische Organisationen) gegrndet

  21.05.1977 in Frankfurt Veranstaltung einer Diskussion zu Fragen
             des Europaparlamentes, Thema: "Politische
             Anschauungen und Geisteshaltung"

  25.09.1977 eine Veranstaltung in Karlsdorf ist zugleich die
             Grndungsversammlung fr eine "Aktion Nation Europa"
             als "Wahlplattform fr die Europawahlen"

  (Quelle/n: 246)
-----
>New European Order<

  --> ENO
-----
>(New) National Front<
  - NF

  britische, militante, rechtsextreme Gruppe, politisch:
  Strasserismus, Wahlteilname wird abgelehnt

  1980 - als Abspaltung der (alten) NF gegrndet

  Vorsitz: Ian Anderson (bis 1986)

  Organe: National Front News
          Nationalism Toay
          Rising

  (Quelle/n: 089)
-----
>New Order<

  rechte Gruppe in den USA

  Commander: Matt Koehl

  Verbindung zu WUNS, gibt die Zeitschrift "The National
  Socialist" fr WUNS heraus
-----
>NF<

  --> National Front

  --> Nationale Front

  --> Nationalistische Front

  --> Nasjonalt Folkeparti

  --> (New) National Front
-----
>NFA<

  --> National-Freiheitliche Alternative
-----
>N.G.J.V.<

  --> National-Gesinnter Jugend-Verband/Nordische Jugend
-----
>NHB<

  --> Nationaldemokratischer Hochschulbund e. V.
-----
>Niederlandse Volksunie<
  - NVU

  Ultranationalistische und rassistische niederlndische Partei,
  die u. a. fr die Vereinigung mit Deutschland und den Nordischen
  Staaten eintritt.

  1971 - gegrndet
  1977 - Bei den Wahlen 0,4 % der Stimmen.
  1980 - (und spter) Mitglieder der NVU gehen zur CP.

  Die NVU ist mit dem NJD verbunden gewesen.
-----
>Hermann-Niermann-Stiftung<
   - HNS

  die Grnder der Stiftung erklren, die Belange von Minderheiten
  zu frdern und diese so zu Brcken der Vlkerverstndigung
  machen zu wollen

  Mitglieder der Geschftsfhrung /des Kuratoriums:

        Volker Burger
        Erhard Hartung
        Watschinger
        Norhausen

  00.00.1970 tritt die Stiftung (noch unter anderem Namen) als
             "Betreuerin" der soeben gegrndeten PDB auf

  00.00.1980 HNS finaziert mageblich mit mindestens
             DM 1.000.000 ,- den Wahlkampf zur
             Prsidentschaftswahl in sterreich fr Dr. Norbert
             Burger

  00.00.1987 wegen ihrer Vernetzung mit dem rechtspolitischen
             Lager gert die HNS in Ostbelgien in die Schlagzeilen
             und sorgt auch in Belgien insgesamt fr Aufregung
             ... eine nderung wird nicht bewirkt ...

  die HNS "betreut" weiterhin u. a. in: Norditalien, Elsa,
  Tschechoslowakei, (ehem.) Jugoslawien, Ruland, Dnemark, Chile,
  Namibia

  (Quelle/n: 187 u.a.)
-----
>NIT<

  --> Nationales Infotelefon
-----
>NIZ<

  --> Neues Institut fr Zeitgeschehen
-----
>NJ<

  --> Nordische Jugend

  --> National-Gesinnter Jugend-Verband
-----
>NJB<

  --> Nationaler Jugendblock Zittau e. V.
-----
>NJD<

  --> Nationaal Jeugd Front
-----
>NL<

  --> Nationale Liste
-----
>NLA<

  --> National - Liberale - Aktion e. V.
-----
>NO<

  --> Nationale Offensive
-----
>NOE<

  --> Nouvel Ordre Europen

  --> ENO
-----
>Norddeutscher Ring<

   Motor: Jrgen Rieger
-----
>Nordische Jugend<
  - NJ

  --> National-Gesinnter Jugend-Verband
-----
>Nordiska Rikspartiet<

  rechtsextreme schwedische Partei mit antisemitischer und
  rassistischer Propaganda

  00.00.1956 - gegrndet

  ihre "Aktionsgruppe der Reichspartei" (RAG), eine nach dem
  Vorbild der SA gebildete Schlgertruppe, attackiert militant
  Einwanderer, Juden und Antifaschisten

  (Quelle/n: 089)
-----
>Norsk Front<

  militant rechtsextreme norwegische Gruppe

  00.00.1975 - gegrndet

  Vorsitz: Erik Blcher

  Kontakte: Coloumn 88
            DNSB

  (Quelle/n: 089)
-----
>Northern League<

   Motor: Jrgen Rieger
-----
>Notverwaltung des Deutschen Ostens<
  - NDO

  die NDO ist ein "Rechtsableger" des Bundes der Vertriebenen und
  wirft diesem wie den Landsmannschaften vor, "nicht entschieden
  genug gegen die Ost-Politik der sozial-liberalen
  Bundesregierung" vorzugehen

  die NDO ist eng mit der GOG verbunden

  gegrndet: 1970

  Prsident: Erich Lipok (1977)

  Lnderrat: Gnther Burkon (1977)

  Sprecherin: Anneliese Schepke (1977)

  11.02.1977 auf einer gemeinsamen Versammlung der AKON und der
             GOG wird von G. Burkon der "Reichspersonalausweis"
             erwhnt, als Dokument "zum Festhalten am Reich und
             zur Demonstration des Anspruches auf den Deutschen
             Osten"

  16.09.1977 -
  18.09.1977 Tagung im Klosterhof in Lippoldsberg

  angeschlossen: Gemeinschaft ostdeutscher Grundeigentmer - GOG

  (Quelle/n: 246)
-----
>Nouvelles Orientations Des Libertes Schaerbeekoises<
  - NOLS

  belgische lokale Gruppe: Brssel-Schaerbeek

  Personenliste des Brgermeisters des Brsseler Stadtteils
  Schaerbeek, des ehemaligen liberalen Roger Nols, um sich durch
  direktes Mandat in seinem Amt besttigen zu lassen

  00.00.1982 - die Gemeinde Schaerbeek erlt Zuzugstopp fr
               Auslnder

  00.00.1983 - NOLS wird gegrndet

  00.00.1986 - whrend des Ramadan wird ein nchtliches
               Versammlungsverbot verhngt

  00.00.1989 - Verbot von arabischen und trkischen Plakaten und
               Aufschriften

  Vorsitz: Roger Nols

  (Quelle/n: 089)
-----
>Nouvel Ordre Belge<

  rechtsradikale belgische Gruppe

  00.00.1972 - gegrndet

  (Quelle/n: 089)
-----
>Nouvel Ordre Europen<

  --> NOE

  --> ENO
-----
>November 9th Group<

  offen neonazistische britische Gruppe

  trgt Nazi-Symbole und SS-Uniformen

  Vorsitz: Terry Flinn

  (Qelle/n: 089)
-----
>NPD<

  --> Nationaldemokratische Partei Deutschland (ehem. DRP)
-----
>NRAO<

  --> Volkskampf - Nationalrevolutionre Aufbauorganisation
-----
>NS<

  --> Nationale Sammlung
-----
>NSDAP-AO<

  --> Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei - Auslands-
      und Aufbauorganisation
-----
>NSDAP-Aufbauorganisation<

  1971 in Mnchen und anderen Stdten herangebildet

  in Bayern dienen ein Pfingstlager des BHJ und ein Zeltlager der
  JN zur Tarnung der NSDAP-Treffen

  im Norden der BRD wird der Kritik-Verlag des Thies
  Christophersen als Sttzpunkt genutzt

  Initiatoren: Hans-Joachim Neumann
               Wilhelm Wegner
               Ralf Ollmann

  (Quelle/n: 249)
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>NSDAP-Freundeskreis<

  in den 70er Jahren gegrndet

  Grnder: Wolf-Dieter Eckart

  (Quelle/n: 249)
-----
>NSIWP<

  --> National Socialist Irish Workers' Party
-----
>NSPA<

  rechte Gruppe in den USA

  Verbindung zur WUNS
-----
>NSWPP<

  rechte Gruppe in den USA (weltweit ?)

  1962 - von der NSWPP geht die Initiative zur Grndung der WUNS
         aus

  NSWPP --> NSPA
        --> New Order
-----
>NTS<

  wird im Zusammenhang mit der Schaffung der IGfM genannt.
-----
>Nucleei Armati Rivoluzionari<
  - NAR

  (Bewaffnete Revolutionre Zellen)

  In den 70er Jahren gegrndete rechtsextreme italienische Terror-
  gruppe mit vielen Kontakten bis hin in hohe politische Ebenen.

  Grnder: G. Cavallani und G. Fioravanti

  Fhrungsmitglied: Roberto Fiore

  1980 - Bei einem Bombenanschlag auf dem Bahnhof von Bologna am
         2. August durch (u. a.) Mitglieder der NAR sterben 85
         Menschen.
  1985 - Etwa in diesem Zeitraum flchten Aktivisten der NAR nach
         Grobritannien und nehmen dort Einflu auf die NF

  Kontakte: italienischer Geheimdienst, griechische Regierung (bis
            1974), P2, PIDE, organisiertes Verbrechen in Italien,

  (Quelle/n: 089 u.a.)
-----
>NVU<

  --> Niederlandse Volksunie
-----
>NWD<

  --> Nationaler Widerstand Deutschlands
-----
>Nysvenska Rrelsen<

  rechtsextreme schwedische Partei, hauptschlich in Sdschweden
  agierend

  00.00.1929 - gegrndet

  bei Auslnderfendlicher Kampagne in Sjbo Zusammenarbeit mit
  brgerlichen Centrumspartisten

  Vorsitz: Per Engdahl

  Organ: Vgen Framt (seit 1932)

  (Quelle/n: 089)
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<O>
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>OAS<
>O.A.S.<

  --> Organisation de l'Armee secrte
-----
>Occident<

  franzsische militant rechtsextreme Gruppe

  00.00.1968/
  00.00.1969 - aufgelst

  Vorluferorganisation der Ordre Nouveau

  (Quelle/n: 089)
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