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Sabine Ellersick schrieb am 28.09.11: > > Schwäbische Zeitung: Mahnende Worte allein ändern nichts - Kommentar > > Leutkirch (ots) - Washington und Brüssel bemühen sich nach > Kräften, Israelis und Palästinenser wieder an den Verhandlungstisch > zu bringen - und dann das. Die Jerusalemer Planungsbehörde mit einem > untrüglichen Gespür für provokantes Timing billigt ein Bauprojekt im > Stadtteil Gilo. Auf einem Gebiet, das jenseits der bis 1967 geltenden > Waffenstillstandslinie liegt und von den Palästinensern beansprucht > wird. > > Sicher, Gilo ist nicht das größte Problem in diesem Konflikt. Aber > jetzt ist ein Neustart im Friedensprozess vordringlich. Keine > Vorbedingungen will das Nahost-Quartett dafür gelten lassen. Ganz > nach Wunsch von Israels Premier Benjamin Netanjahu. Nur, der > zementiert derweil ungerührt seine eigenen Bedingungen in den Boden. > Das Argument der Palästinenser, es gebe nichts zu bereden, solange > die Israelis ungerührt jenseits der 67-er Linie weiterbauen, ist > jetzt umso aktueller. > > Die USA tun weiter alles, um den Versuch von PLO-Chef Abbas, einen > Staat Palästina von den UN absegnen zu lassen, auszubremsen. > Glaubhafter wäre das, wenn der Westen auch ein Veto gegen Israels > Siedlungspolitik einlegen würde. Mahnende Worte allein ändern nichts. > > Originaltext: Schwäbische Zeitung > Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/102275 > Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_102275.rss2 > > Pressekontakt: > Schwäbische Zeitung > Redaktion > Telefon: 07561-80 100 > redaktion ät schwaebische-zeitung.de >
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