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Sabine Ellersick schrieb am 07.07.11: > > Unabhängigkeit Süd-Sudans am 9. Juli - Interview mit Experten > möglich! > > Friedrichsdorf/Berlin (ots) - Jüngster Staat der Welt steht vor > großen Herausforderungen World Vision: Internationale Gemeinschaft > muss friedliche Entwicklung beider Länder eng begleiten > > Am kommenden Samstag tritt die Unabhängigkeit des Süd-Sudan vom > Norden in Kraft und wird im Beisein von etwa 3000 hochrangigen > politischen Vertretern feierlich gewürdigt. Damit entsteht der > jüngste Staat der Welt. Im Vorfeld dieses historischen Ereignisses > fordert die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision die > internationale Gemeinschaft auf, die friedliche Entwicklung beider > Länder eng zu begleiten. Ekkehard Forberg, Referent für > Friedensförderung bei World Vision betont: "Die Menschen im Norden > dürfen über die Aufmerksamkeit, die sich jetzt auf den Süd-Sudan > richtet, nicht vergessen werden. Beide Regierungen brauchen intensive > Unterstützung und viel Aufmerksamkeit, damit sie sich friedlich > entwickeln." > > World Vision sorgt sich insbesondere um den Schutz der > Zivilbevölkerung. Noch immer sind in Nord- und Süd-Sudan mehr als 4 > Millionen Menschen auf der Flucht. Unter der jahrelangen extremen > Armut, dem Mangel an Nahrung und gesundheitlicher Versorgung leiden > insbesondere die Kinder und Frauen. World Vision fordert die > Verantwortlichen in Nord- und Süd-Sudan auf, alle Anstrengungen zu > unternehmen, bestehende Konflikte auf friedliche Weise zu lösen. Die > Verteilung vorhandener Ressourcen, wie der Zugang zu Wasser, Land und > Nahrung muss gerecht und fair erfolgen, um künftige Konflikt zu > vermeiden. > > Mitarbeiter von Hilfsorganisationen brauchen Zugang zu > Flüchtlingen und dürfen nicht in ihrer Arbeit behindert werden. World > Vision ruft auch die deutsche Bundesregierung auf, sich aktiver an > der friedlichen Entwicklung beider Länder zu beteiligen. Forberg > erläutert: "Viele Konfliktthemen sind immer noch ungelöst. > Deutschland könnte sich hier sowohl diplomatisch, finanziell als auch > organisatorisch stärker aktiv einmischen. Insbesondere beim Aufbau > staatlicher Strukturen und der Ausbildung der Polizei sollte die > Bundesregierung sich mehr engagieren." > > Zwischen beiden Ländern gibt es immer noch viele ungelöste Fragen. > Unklar ist z.B. die Aufteilung der Gewinne aus den Ölexporten. Öl > ist hauptsächlich im Süden zu finden, der Export läuft aber über den > Norden. Der Zugang zum Nilwasser und die genaue Grenzziehung sind > noch ungeklärt. Auch der Status der südsudanesischen Flüchtlinge im > Norden, die dort zum Teil schon seit Jahrzehnten leben und nicht > zurückkehren möchten, muss gelöst werden. > > Im Januar dieses Jahres hatten in einem Referendum etwa 99% der > Süd-Sudanesen für eine Trennung vom Nord-Sudan votiert. Zuvor hatten > im Jahr 2005 der Süden und Norden Sudans nach 30 Jahren Bürgerkrieg > ein Friedensabkommen geschlossen, wodurch der Süden weitreichende > Autonomie mit der Option der staatlichen Selbständigkeit erlangt > hatte. Seither sind die durch den Krieg Vertriebenen zu > Hunderttausenden in ihre Heimat zurückgekehrt. Viele Dörfer sind > jedoch völlig zerstört. Die Heimkehrenden stehen vor dem Nichts. > > World Vision unterstützt sowohl die Rückkehrer im Süden Sudans als > auch die Binnenvertriebenen in den Flüchtlingslagern im Nord- und > Süd-Sudan mit humanitären Hilfsmaßnahmen. Der Fokus liegt dabei auf > der Versorgung von Kleinkindern und Schwangeren, sowie stillenden > Müttern mit Gesundheitsmaßnahmen und Nahrungsmitteln. > > HINTERGRUND > > World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit > den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, > humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. Im > Finanzjahr 2010 wurden 248 Projekte in 48 Ländern durchgeführt. World > Vision Deutschland ist Teil der weltweiten World > Vision-Partnerschaft. World Vision unterhält offizielle > Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem > Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit > dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. > World Vision Deutschland ist Mitglied der Bündnisse "Aktion > Deutschland Hilft" und Gemeinsam für Afrika. www.worldvision.de > > Originaltext: World Vision Deutschland e. V. > Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6795 > Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6795.rss2 > > Pressekontakt: > Bei Interesse an Fotos oder Interviews mit Ekkehard Forberg wenden > Sie sich bitte an die Pressestelle von World Vision Deutschland, > Tel.: 06172 763-151, -155 oder -156. > World Vision Deutschland finden Sie unter WorldVisionDE auch auf > Twitter, Facebook und Youtube! >
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