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Sabine Ellersick schrieb am 29.06.11: > > Newsletter vom 29.06.2011 - Statthalter des Westens > > ADDIS ABEBA/BERLIN (Eigener Bericht) - Äthiopien übernimmt auf > Betreiben Deutschlands und anderer westlicher Staaten neue > Ordnungsaufgaben in Ostafrika und entsendet Soldaten in den Sudan. Die > 4.200 Mann starke Truppe soll dafür sorgen, dass die Spaltung des > Sudan in zwei Teile ohne Krieg vonstatten geht. Die Spaltung wird seit > Jahren vor allem von Berlin und Washington forciert, um die > südsudanesischen Rohstoffvorräte dem Einfluss des arabisch geprägten > Nordsudan zu entreißen und westlicher Kontrolle zu unterstellen. Mit > der Übernahme von Ordnungsaufgaben im Sudan stellt sich Äthiopien zum > wiederholten Male in den Dienst der westlichen Afrikapolitik, die es > schon seit Jahren in Somalia beim Kampf gegen unerwünschte politische > Kräfte unterstützt. Das Regime in Addis Abeba erhält deshalb wachsende > militärische Unterstützung aus Deutschland und umfangreiche > Entwicklungsgelder, die Finanzmittel für den Kauf von Kriegsgerät > freisetzen - zuletzt für den Kauf von 200 Kampfpanzern T-72 für über > 100 Millionen US-Dollar. Am heutigen Mittwoch gehen > deutsch-äthiopische Regierungsverhandlungen zu Ende, bei denen auch > über die Höhe zukünftiger Entwicklungshilfemittel entschieden wird. > Die militärische Nutzung Äthiopiens für Zwecke der deutschen > Afrikapolitik entspricht Vorgaben des neuen Berliner Afrika-Konzepts, > das militärpolitische Maßnahmen in Afrika zu einem Schwerpunkt > erklärt. > > mehr > http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58098 >
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