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Pressemitteilung des
DER RECHTE RAND
Juli 2007
Heute erscheint die 107. Ausgabe der Fachzeitschrift DER RECHTE RAND mit dem
Schwerpunkt „Extreme Rechte & Islam“.
Spätestens mit dem 11. September 2001 rückten Islamisten und Djihad ins
Blickfeld der Öffentlichkeit – und damit die fundamentalistische Auslegung
des Korans und die Ablehnung „des Westens“ sowie des Staates Israel. Nur
bedingt wurde indes wahrgenommen, dass auch in Deutschland Teile der
neonazistischen Szene die Anschläge begrüßten und bejubelten: „Es war ein
Erschrecken und gleichzeitig auch das Gefühl: Endlich mal! Endlich sind sie
mal im Herzen getroffen“, äußerte beispielsweise neun Tage nach den
Anschlägen der Neonazi Horst Mahler im Interview mit dem Fernseh-Magazin
„Panorama“. Intensiv diskutiert die deutsche und internationale Rechte
seitdem, wie dem Islam, den Muslimen und vor allem den Islamisten zu
begegnen sei – ob sie eine Bedrohung oder potenzielle Bündnispartner sind.
Deutlich hat diese Auseinandersetzung in den letzten Monaten an Intensität
gewonnen, kaum eine Publikation oder Tagung des Spektrums, wo nicht auch das
Thema Islam mit auf der Agenda steht.
DER RECHTE RAND analysiert im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe die
verschiedenen Positionen der Rechten zu diesem Thema und zeigt, wie diese in
die ideologische Gesamtkonzeption eingebunden sind. Deutlich wird
hervorgehoben, dass vor allem Antiamerikanismus und Antisemitismus die
Brücken zwischen den Spektren darstellen. Eine besondere Bedeutung kommt den
Konvertiten bei, die mit ihrem angenommenen muslimischen Glauben in der
extremen Rechten um Akzeptanz des Islam werben und teilweise versuchen
gegenüber Islamisten und Djihadisten zu vermitteln. Trotz alledem ist nur
unter deutlichem Vorbehalt von einem entstehenden Bündnis zu sprechen, denn
klassische rassistische Ressentiments stehen einer schnellen „Verbrüderung
“ nach wie vor im Wege.
Die aktuelle Ausgabe des DER RECHTE RAND analysiert ferner die Aktivitäten
von Neonazis gegen den G8-Gipfel und lässt noch einmal die gestiegene
Mobilisierungsfähigkeit des Spektrums anlässlich des 1. Mai Revue passieren.
Das Magazin berichtet auch über neonazistische Strukturen in
Nord-Ost-Niedersachsen, das „Aktionsbüro West“ in Nordrhein-Westfalen und
die neue Mitgliederkampagne in Thüringen.
Außerdem lesen Sie im DER RECHTE RAND über die voranschreitende ästhetische
Mobilmachung am rechten Rand der Grufti-Szene, über neonazistische
Aktivisten beim Erfurter „Bund der Vertriebenen“, das „Deutschlandtreffen
“ der Schlesier in Hannover, die Diskussion um eine konservative
Parteiengründung rechts von der Union, über den christlich
fundamentalistischen „Michaelsbund“, die „Bürgerbewegung pro Köln“ und eine
Einschätzung der französischen Verhältnisse nach den Wahlen.
Die aktuelle Ausgabe ist für 2,50 Euro in jedem gut sortierten Buchladen
erhältlich - oder über DER RECHTE RAND, Postfach 304 180, 20324 Hamburg
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