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Betreff : [Frauennetz] Europaparlament fordert Gleichstellung
homosexuelelr Paare mit der Ehe
Datum : Mo 20.01.03, 19:39 (erhalten: 21.01.03, 19:20)
Groesse : 1475 Bytes
Message-ID : 003901c2c0b5$ba4828e0$0301a8c0@mum
ZG03011703
Publikationsdatum: 2003-01-17
Europaparlament fordert Gleichstellung homosexueller Paare mit der Ehe
Nur fünf Stimmen Mehrheit
STRAßBURG, 17. Januar 2003 (ZENIT.org).- Das Plenum des Europaparlaments hat
am Donnerstag mit fünf Stimmen Mehrheit einem Bericht zugestimmt, in dem die
15 Mitgliedsstaaten aufgefordert werden, den nicht ehelichen Partnerschaften
wie zum Beispiel homosexuellen Paaren die gleichen Rechte zuzuerkennen wie
der Ehe.
Die endgültige Abstimmung über die Änderungen am Jahresbericht über die
Grundrechte der EU lehnte einen Artikel ab, welcher die Staaten "beschwor",
die Ehe zweier Personen gleichen Geschlechtes zuzulassen".
Dem verbesserten Bericht wurde mit 274 gegen 269 Stimmen und 14 Enthaltungen
zugestimmt. Die Sozialisten, die Linke Union, die Grünen und Liberalen
sprachen sich für den Bericht aus, während die Europäische Volkspartei die
Gegenseite anführte.
Vortragende war die Holländerin Joke Swiebel, die unter anderem der
Zwischengruppe der Eurokammer für die Rechte der "Schwulen und Lesben"
vorsteht.
Die Madrider Zeitung "Abc" berichtet in ihrer Donnerstagsausgabe, die ganze
Vorgangsweise war von Anfang an sehr polemisch, "da Swiebel über den Inhalt
der Charta der Grundrechte hinausgegangen ist, die von der EU im Dezember
2000 verabschiedet wurden, indem sie die Frage der Rechte der de facto
bestehenden und homosexueller Partnerschaften mit einbezogen hat".
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