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Hallo zusammen,
zu der unten anhängenden Nachricht ein Kurzkommentar von mir:
Wenn denn die angeblich ach so armen Kirchen wegen der (m.E.
begrüßenswerten) zurückgehenden Kirchensteuereinnahmen nicht genug
Geld zur Sanierung ihrer Kirchen haben, dann sollten sie die Kirchen
abreißen lassen und das Land verkaufen - wie andere es auch müssen.
Welcher Bauherr bekommt sonst noch Subventionen für Ruinen ?
Ganz bestimmt ist nicht jede Kirche als Baudenkmal erhaltenswert.
Gruß
Sabine
## Nachricht vom 21 Jul 03 weitergeleitet
## Ursprung : /NM/OTS/POLITIK
## Betreff : Pressestimmen: Zu Denkmäler/Ost-Kirchen/Fördermittelkürzung: ...
## Ersteller: ots.emailservice@newsaktuell.de
## Msg-ID : E19efRn-0007tu-00@dei.newsaktuell.de
Pressestimmen: Zu Denkmäler/Ost-Kirchen/Fördermittelkürzung:
Kurzsichtig
Cottbus (ots) - Die Lausitzer Rundschau, Cottbus, zu
Denkmäler/Ost- Kirchen/Fördermittelkürzung:
Die Kirchen im Osten sind, was den Erhalt ihrer Gebäude betrifft,
in einer besonders schwierigen Lage. Einerseits hat die DDR an den
zahlreichen kleinen Dorfkirchen einen immensen Sanierungsstau
hinterlassen, andererseits sind hier viel weniger Menschen
Kirchenmitglieder und damit auch Kirchensteuerzahler. Ohne großzügige
Finanzhilfe von Außen können die Gemeinden ihre Sakralbauten deshalb
nicht erhalten. Jetzt soll eine wichtige Säule dieser Finanzierung
dem Sparzwang der Bundesregierung zum Opfer fallen. Möglich ist das,
ohne dass morgen gleich eine Kirche in sich zusammenfällt, doch es
wäre kurzsichtig. Werden Bauschäden nicht behoben, kostet es in
einigen Jahren deutlich mehr, sie zu beseitigen. Dazu kommen
wirtschaftliche Folgen. Kirchensanierung ist ein wichtiges Standbein
mittelständischer Baufirmen. Keine Aufträge, keine Löhne - damit
keine Kaufkraft und auch keine Steuern. Rechnet man diese Folgen
zusammen, können die geplanten Einsparungen den Steuerzahler
letztlich teuer zu stehen kommen. Damit ist niemandem wirklich
gedient.
ots-Originaltext: Lausitzer Rundschau
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