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News von Connection e.V.
Neuerscheinung
Jens Warburg: Das Militär und seine Subjekte - Zur Soziologie des Krieges
Jens Warburg, seit Jahren bei Connection e.V. aktiv, legt mit diesem Buch
eine Studie über die Subjektivität der Soldaten und ihre Auswirkungen auf
die Schlagkraft einer Armee vor. Ausgehend davon, dass Soldaten im Krieg
ihr Leben und Verletzungen riskieren, wird ihre Subjektivität zwischem
aktivem Handeln und passivem Erleiden beleuchtet. Das Buch analysiert die
Paradoxien, die sich aus Funktionserweiterungen des soldatischen Handelns
bei Auslandseinsätzen ergeben, sowie die Versuche der avancierten
Militärmächte, die Subjektivität durch den Einsatz modernster Techniken
zu nutzen. Es erschien im Februar 2008 im transcript Verlag Bielefeld.
Bezug über den Buchhandel oder über
http://www.Connection-eV.de/Materialien.html (Versandkostenfrei).
Jens Warburg (Dr. rer. soc.) promovierte an der Justus-Liebig-Universität
Gießen im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.
Jens Warburg:
DAS MILITÄR UND SEINE SUBJEKTE
Zur Soziologie des Krieges
transcript, Bielefeld, Februar 2008
378 S., kart., 32,80 Euro
ISBN: 978-3-89942-852-0
Weitere Informationen:
http://www.transcript-verlag.de/ts852/ts852.htm
- Leseprobe
- http://www.transcript-verlag.de/ts852/ts852pro.htm
Inhaltsverzeichnis
- Der Krieg und die soldatischen Subjekte
1.1. Vorbemerkungen
1.2. Der Krieg ist ein soziales Phänomen
1.2.1. Die Variabilität des Krieges
1.2.2. Das Militär als soziale Macht
1.3. Soldatische Subjektivität - zum Aufbau der Untersuchung
- Bemerkungen zum Verhältnis Soziologie und Krieg 24
2.1. Ein Überblick
2.2. Die westdeutsche Soziologie und der Krieg
2.3. Soziologie des Krieges
- Soldatische Subjekte - eine Begriffsbestimmung
3.1. Können Soldaten Subjekte sein?
3.2. Der Subjektbegriff in der Philosophie und Soziologie
3.3. Soldaten als Handelnde
- Zur Geschichte des modernen Soldaten
4.1. Das Militär und seine historischen Vorläufer
4.1.1. Die Ritter
4.1.2. Das Söldnerwesen
4.1.3. Der Gewalthaufen
4.2. Vom Söldner zum Soldaten
4.3. Der Soldat in den >stehengebliebenen Heeren<
4.4. Exkurs zum Seekrieg, insbesondere im 18. Jahrhundert
- Maschine und Leib
5.1. Vorbemerkungen
5.2. Die Staatsmaschine
5.3. Das Heer als Maschine
5.3.1. Wechselwirkungen von Staats- und Kriegsmaschine
5.4. Der maschinelle Körper und der Leib
5.4.1. Der Körper als Maschine
5.4.2. Der Leib
- Soldatische Subjektivität zwischen Kontrolle und Eigensinn
6.1. Subjektivität als Innovationsressource
6.2. Die leichten Truppen und der kleine Krieg
6.3. Transformationen und Kontinuitäten
- Entstehung und Folgen des modernen Gefechtsfeldes
7.1. Die Entstehung des modernen Gefechtfeldes und die Auftragstaktik
7.2. Der industrialisierte Krieg
7.3. Folgen des industrialisierten Krieges
7.3.1. Das industrialisierte Kriegsgeschehen
7.3.2. Persönlichkeitsveränderungen und psychosomatische Reaktionen auf das
Kriegsgeschehen
7.3.3. Taktische Angriffskonzeptionen im 1. Weltkrieg
- Soldatische Subjektivität in gegenwärtig avancierten
Militärorganisationen
8.1. Wie die Sozialwissenschaften zur Optimierung soldatischer Subjekte
verwendet werden
8.2. Technisierung des Kriegsgeschehens
8.2.1. Cyborgs
8.2.2. Von Robotern, unbemannten Vehikeln und Agenten
8.2.3. Zur Transformation der Streitkräfte und der Bedeutungder Network
Centric Warfare
8.3. Paradoxien gegenwärtiger Einsatzszenarios
8.3.1. Tableau der Einsatzszenarios
8.3.2. Zu den Auswirkungen von Auslandseinsätzen auf das Verhältnis von
nichtmilitärischer Gesellschaft und Militär
- Soldatische Subjekte im modernen Krieg
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