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SoVD: Gesetzlich Krankenversicherte duerfen nicht benachteiligt

SoVD: Gesetzlich Krankenversicherte dürfen nicht benachteiligt werden

Berlin (ots) - SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

Wie eine Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie
ergeben hat, warten Kassenpatienten dreimal so lange auf einen Termin beim Facharzt wie Privatpatienten. Dies ist ein unhaltbarer Zustand. Gesetzlich Krankenversicherte dürfen gegenüber Privatversicherten nicht benachteiligt werden.

Der SoVD fordert, dass Arzttermine strikt nach medizinischer Dringlichkeit vergeben werden müssen. Wir fordern das
Bundesgesundheitsministerium, die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen auf, hier zu einer Lösung im Sinne der Patienten zu kommen.

Gesetzlich Krankenversicherte werden aber nicht nur bei der Terminvergabe benachteiligt. Für chronisch Kranke, die langfristig teure Medikamente benötigen, ist es sehr schwierig, überhaupt eine Arztpraxis zu finden, die sie als "Stammpatienten" annimmt. Außerdem kommt es vor, dass Kassenpatienten teure Arzneimittel mit Hinweis auf das ausgeschöpfte Budget der Arztpraxis nicht erhalten. Das ist untragbar.

Wir brauchen einen gesundheitspolitischen Kurswechsel. Eine verlässliche und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die gesetzlich Krankenversicherten muss gesichert werden. Die
Mehrklassen-Medizin muss weg.

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden

Originaltext: SoVD Sozialverband Deutschland
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02.04.08    ots.e-mail <ots.e-mail@presseportal.de>
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