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St. Gallen/Köln - Die Konsumenten in der Schweiz wissen immer mehr über
gesunde Ernährung – halten sich im täglichen Leben aber nicht immer daran.
Wegen des gestiegenen Bewusstseins für gesunde Nahrungsmittel hätten
insbesondere Take-away- und Fertig-Produkte gelitten, zitiert NZZ-Online
www.nzz.ch aus einer repräsentativen Umfrage der Universität St. Gallen
http://www.unisg.ch unter rund 1.000 Eidgenossen. 65 Prozent der Befragten
erklärten, gesundes und genussvolles Essen seien ihnen besonders wichtig.
Doch wegen mangelnder Selbstdisziplin und Zeitnot greifen viele dann zu
Ungesundem. Die Zahl derjenigen, die schnell essen wollen, steigt an.
Gegenüber der letzten Umfrage des Retail-Lab am Institut für Marketing und
Handel der Uni St. Gallen von 2005, stieg die Zustimmung zur
Instant-Verpflegung von 17 auf knapp 21 Prozent. Besonders stark gelitten
im Vergleich zur früheren Umfrage habe das Image der Take-away-Produkte,
so die NZZ. Dies heiße aber nicht, dass sie weniger konsumiert würden.
32,8 Prozent bemängeln die Gerichte zum Mitnehmen. Entsprechend belegen
sie auf der Beliebtheitsskala der Lebensmittelangebote nur den 24. und
damit den letzten Platz.
„Ich warne allerdings vor voreiligen und falschen Interpretationen dieser
Umfrage“, so Ulrich Overdiek vom Kölner Wellfood-Anbieter Vivamangiare
http://www.vivamangiare.de. „Der Außer-Haus-Markt ist ein Wachstumsmarkt
mit einem großen Potenzial, da er den Lebensgewohnheiten moderner Menschen
entgegen kommt. Man trifft sich in der Familie in der Regel nicht mehr drei
Mal am Tag am Tisch zu einer Mahlzeit. Doch Take-away-Produkte müssen nicht
ungesünder oder schlechter sein als übrige Nahrungsmittel. Auch bei den
Fastfood-Anbietern gibt es hier erhebliche Unterschiede. Ein mündiger und
bewusster Verbraucher kann sich das Angebot heraussuchen, dass ihm zwar
schnellen, aber nicht ungesunden Genuss verspricht”. Vivamangiare habe
sich ernährungswissenschaftlichen Rat zur Optimierung der angebotenen
Speisen und Getränke eingeholt und orientiert sich an den anerkannten zehn
Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
„Unsere Speisen weisen eine hohe Nährstoffdichte in Relation zum
Energiegehalt auf: also ein optimales Verhältnis an Nährstoffen, wie
wichtigen Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und sekundären
Pflanzenstoffen. Für die Speisen verwenden wir hochwertige Fette wie
Oliven-und Rapsöl, die nachweislich einen positiven Effekt auf die
Gesundheit haben. Ansonsten werden fettarme Produkte wie Magerquark,
Hühnerfleisch und Fisch benutzt. Zucker und Salz werden in geringen Mengen
eingesetzt“, erklärt Overdieck. Vivamangiare hat im vergangenen Jahr in
Köln seinen ersten Store geöffnet. Weitere Betriebe sollen künftig von
Franchise-Partnern geführt werden.
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