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AIDS bleibt weltweit groesste Bedrohung der oeffentlichen Gesundheit

AIDS bleibt weltweit größte Bedrohung der öffentlichen Gesundheit Empfang der Deutschen AIDS-Stiftung und der Botschaft der Republik Mosambik zum Welt-AIDS-Tag in Berlin

Bonn (ots) - Berlin, 29.11.2007. In Afrika südlich der Sahara leben mehr als 22 Millionen Menschen mit HIV und AIDS, die meisten von ihnen Frauen (61 Prozent). Da-mit ist das südliche Afrika weiterhin die am meisten von HIV/AIDS betroffene Region. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2007 veranstaltet die Deutsche AIDS-Stiftung am Donnerstag, 29.11.2007, gemeinsam mit der Botschaft der Republik Mosambik einen Empfang, der über die Situation im südlichen Afrika informiert, zur Solidarität mit den betroffenen Menschen aufruft und eine beispielhafte Kooperation in Mosambik vorstellen möchte. Der Emp-fang ist der erste in Deutschland zum Thema AIDS, an dem sich eine afrikani-sche Botschaft beteiligt. Neben dem Botschafter der Republik Mosambik, S.E. Carlos Dos Santos, werden weitere Botschafter afrikanischer Länder zugegen sein.

Anhand des mosambikanischen Hilfsprogramms DREAM wird die Bundestags-abgeordnete Sibylle Pfeiffer eine exemplarische
Kooperation der Deutschen AIDS-Stiftung und der Gemeinschaft Sant'Egidio vorstellen. Die Deutsche AIDS-Stiftung fördert DREAM (Drug Ressource Enhancement against AIDS and Malnutrition) in den nächsten fünf bis sechs Jahren mit 1 Mio. Euro. Das Programm, das von der Gemeinschaft Sant' Egidio u.a. in Mosambik umgesetzt wird, macht deutlich, dass es auch in Afrika möglich ist, breit angelegte AIDS-Therapien durchzuführen, die medizinisch wirksam und bezahlbar sind: Bei der Verhinderung der Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind gelang es so-gar, die Infektionsrate mit dem Programm
"prevention of mother-to-child trans-mission (PMTCT)" auf derzeit etwa zwei Prozent - und damit auf das Niveau einer westlichen Industrienation - zu bringen. Bei DREAM geht es nicht nur um die Gesundheit der Babys - auch die Mütter erhalten medizinische Therapie. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbeziehung betroffener Menschen in die AIDS-Bekämpfung, etwa als "Activistas" im DREAM-Projekt. Der Stigmatisie-rung wird durch die Mitarbeit der ausgebildeten Aktivistinnen, die als Betroffene besonders glaubwürdig auftreten können, entgegengewirkt. Denn Prävention kann nur erfolgreich sein, wenn die Diskriminierung betroffener Menschen und eine Tabuisierung des Themas verhindert werden.

Originaltext: Deutsche AIDS-Stiftung
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29.11.07    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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