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Hallo zusammen,
in dem Artikel der LVZ heißt es:
" Mit der Krippen-Entscheidung der Bundesregierung sei im Übrigen
ein Zug in Bewegung gesetzt worden, der nicht mehr aufzuhalten sei.
"Die entscheidende Bresche ist geschlagen. Nicht zuletzt auch
deshalb, weil diese Politik einen enormen Zuspruch in der Bevölkerung
findet. Alle Altersgruppen haben verstanden, dass die jungen Menschen
in ihrem Alltag Unterstützung brauchen, um Zeit für Kindererziehung
und Beruf zu haben." Es werde nicht mehr die Frage sein, ob Frauen
arbeiteten."
Wer das so glaubt, werfe doch mal einen kritischen Blick in den NRW-
Gesetzesenwurf des "KiBiz" - Kinderbildungsgesetz:
www.mgffi.nrw.de/pdf/kinder-jugend/Gesetzentwurf_KiBiz.pdf
Das liest sich so erstmal ganz positiv, wenn mensch aber genauer hinsieht
und auch mal einen BLick auf kritische Stimmen wirft, (z.B. unter
http://www.gew-nrw.de/soziale_arbeit/kindertagesstaetten/
ihrarbsozarbkitaaktuell.cfm oder
http://www.stadtelternrat-duesseldorf.org/aktuelles/index.htm#p13
oder einfach mal selbst genauer liest und mitdenkt, wird feststellen,
dass riesige Lücken klaffen, z.B. für die Kinder bis zu 12 Monaten, bzw.
für die Kinder bis zu 24 Monaten (wer finanziert denn wohl die
Tagespflege außerhalb der KiTa ?) und dass die pädagogischen Standards
mittels "Kopfpauschalen" herabgesetzt werden.
Wenn die (NRW-)CDU möchte, dass Mütter oder auch Väter von Kleinkindern
diese zu Hause betreuen (schließlich senkt auch das die
Erwerbslosenquote), soll sie es sagen und nicht und nicht in einem
angeblichen "Bildungs"-Gesetz verstecken, in welchem Bildung mit
Sprachförderung gleichgesetzt, pädagogische Standards geschickt versteckt
gesenkt und "Frauen zurück an den Herd" geholt werden.
Wenn deswegen auch nur eine Frau ein Kind mehr bekommt, hat sie m.E. das
"Kinderbildungsgesetz" nicht richtig gelesen oder verstanden.
Gruß
Sabine
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