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-----Original Message-----
From: Richard Häusler [mailto:richard.haeusler@tuwas.net]
Sent: Tuesday, June 12, 2007 10:08 PM
Subject:
Mit dem "BNE-Generator" legt TuWas eine neue Methode vor, mit der das Design
von Bildungskonzepten und -veranstaltungen für nachhaltige Entwicklung
erleichtert und auf eine systematische Grundlage gestellt wird. Im Auftrag
des saarländischen Umweltministeriums wurde diese Methode jetzt am Beispiel
des Themas "Wasser" auch in praktische Beispiele umgesetzt. In einer unter
http://www.tuwas.net/extdat/bne-generator_wasser.pdf [56 S., 2,5 MB]
downloadbaren Broschüre sind diese Materialien allgemein verfügbar.
Unter "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) kann man vieles verstehen.
Und tatsächlich füllt jeder seine inhaltlichen und methodischen
Vorstellungen nach Belieben in dieses dehnbare Gefäß mit dem Etikett BNE.
Zum ersten Mal ist jetzt aber der Versuch unternommen worden, die Produktion
von BNE systematisch zu unterstützen und aus der Beliebigkeit heraus zu
holen. Die systematische Anleitung, nach der BNE-Angebote generiert werden
können, hat dabei den Anspruch, sowohl der psychologischen Realität als auch
den Ansprüchen des Nachhaltigkeitsbegriffs gerecht zu werden. Mit dem
BNE-Generator ist eine "Maschine" konstruiert worden, die von pädagogischen
"Ingenieuren" planvoll genutzt werden kann.
In einem mehrdimensionalen Systemraster kombiniert der BNE-Generator
Faktoren des Lernverhaltens mit dem Gestaltungskompetenz-Modell von Gerd de
Haan sowie einem fünfdimensionalen Konzept des Bedeutungsgehalts von
"Nachhaltigkeit". Wie man daraus gezielt und kreativ zu Modulen für die
Nachhaltigkeitsbildung kommt, vermitteln die TuWas-Autoren auch in
Trainings-Workshops, die sowohl für den schulischen wir für den
außerschulischen Bildungsbereich geeignet sind. Der nächste Termin ist am
6./7. Juli in Bad Bevensen, nähere Informationen findet man unter Rubrik
"Training" auf http://www.tuwas.net .
TuWas will mit seiner neuesten Innovation in Sachen BNE die vorherrschende
Beliebigkeit und auch die Normativität vieler Bildungsangebote zur Bildung
für Nachhaltigkeit durch einen besser begründeten und ergebnisoffenen Ansatz
ersetzen. Erwartungen an ein allzu bequemes "Kochrezept" für
BNE-Veranstaltungen werden von TuWas allerdings enttäuscht. Bildung für
nachhaltige Entwicklung will nicht nur bei den Adressaten dieser Bildung
mehr gestaltungskompetente Schlüsselqualifikationen vermitteln, sondern
fordert auch die pädagogischen Akteure heraus. "Bildung für nachhaltige
Entwicklung erfordert nicht nur von den Schülerinnen und Schülern eine
höheres Aktivitätsniveau und mehr Selbstständigkeit. Gestaltungskompetenz
kann man nur vermitteln, wenn auch größere Gestaltungsräume als normal
geboten werden", heißt es vorsorglich in der TuWas-Ankündigung.
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Bundesverband TuWas e.V.
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