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## Nachricht vom 05.05.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
Liebe KollegInnen,
neu im LabourNet Germany am Montag, 5. Mai 2008:
I. Diskussion > Gewerkschaften und die neuen alten Rechten >
(gewerkschaftliche) antirassistische Initiativen > 1. Mai 2008 und
Faschisten
- 1.5.2008: Antifa heisst Angriff
äZum 1. Mai 2008 zog es zehntausende auf die Straßen gegen Nazis,
Kapitalismus und Kriegàô Überblicks-Bericht von Antifaschistische Lin
ke
Berlin vom 03. Mai 2008
http://www.antifa.de/cms/content/view/797/1/
b) Nazis unter Polizeischutz
äIn mehreren bundesdeutschen Städten ist es am 1. Mai unter den Augen d
er
Polizei zu gewalttätigen Angriffen von Neonazis gekommen. Rund 100
teilweise vermummte Rechte, die sich auf dem Weg zu einem Aufmarsch in
Hamburg befanden, besetzten einen aus Pinneberg (Schleswig-Holstein)
kommenden Regionalexpreß, brachten die Lautsprecheranlage des Zuges unter
ihre Kontrolle und verweigerten nichtdeutsch aussehenden Reisenden den
Zutritt zum Zug. Berichten von Fahrgästen zufolge hetzten die
Neofaschisten über die Lautsprecheranlage: »Ab heute transportiert die
Deutsche Bahn AG Ausländer und Deutsche getrennt.« Für Ausländer st
ünden
»Güterwagen zur Verfügung«àô Artikel von Markus Bernhardt in de
r jungen
Welt vom 03.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-03/067.php
c) 1.Mai in Hamburg - Nachbetrachtung und Einschätzung
äDie u. a. auch vom Netzwerk Linke Opposition Hamburg getroffene Annahme,
dass ein großer Teil der 1. Mai Umzüge sich auf der vom DGB veranstalte
ten
Kundgebung wieder findet, erwies sich als nicht richtigàô Artikel von
Gerry und René - NLO Hamburg, in der LinkeZeitung vom 02.05.2008
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&i
dE94&ItemidX
Aus dem Text: äà Kritisch ist auch zu bewerten, dass andere
antikapitalistische zusammenhänge keine inhaltliche Verbindung zwischen
Antinaziaktionen und gewerkschaftlichem Kampf - Hinweis auf die DGBKundgebung
- gesehen haben. Aus den Flugblättern konnte nichts Analoges
entnommen werden. Politische Stellungnahmen, die ausschließlich die
(richtige) antifaschistische Aktion thematisieren, aber die gegenwärtigen
sozialen Kämpfe unerwähnt lassen, sind wenig hilfreich. Zu fordern ist
ein
politisches Zusammenführen beider Aktionsfelder und eine
Auseinandersetzung darüber, wie dies zu bewerkstelligen ist. Eine
Aufhebung der Separierung von politischen Themen ist unabdingbar.: Kein
Nur-Antifaschismus ! Keine Nur-Gewerkschaftspolitik ! Sondern :
Antifaschismus und Gewerkschaftspolitik in einer Aktion zusammengebracht
!...ô
d) Eine Schande für die Stadt Kaiserslautern. Keine offizielle Teilnahme
und kein Gruß der Stadt an ihre antifaschistischen Bürger Kaiserslautern
äAm vergangenen Maifeiertag versammelten sich über 800 Bürgerinnen und
Bürger der westpfälzischen Stadt und aus dem gesamten Umland, auf dem
Philipp-Mees-Platz in Kaiserslautern, um gegen einen geplanten
Naziaufmarsch in ihrer Stadt zu demonstrieren. Ein grosser Erfolg für die
Veranstalter vom äBündnis gegen Rechts", dass trotz des Verhaltens der
örtlichen Presse, der Stadt und der gleichzeitigen DGB Maifeier auf dem
Gelände der Gartenschau so viele Menschen kamen. Gleichzeitig aber auch
eine Blamage für den Kaiserslauterrer Stadtrat samt Oberbürgermeister
àô
Bericht vom 02.05.08 bei scharf Links
http://www.scharf-links.de/57.0.html?&tx_ttnews[tt_news]00&tx_ttnews[b
ackPid]V&cHash^05b8ab34
e) Nürnberg: 4000 gegen Kapitalismus und Nazis
äÜber 4000 Menschen haben sich heute an der von der organisierten
autonomie (OA) initiierten und einem breiten Bündnis linker Gruppen
unterstützten revolutionären 1. Mai Demonstration beteiligt. Das Motto
lautete äNazis stoppen! Ausbeutung und Unterdrückung beenden! Kapitalis
mus
abschaffen! Es gibt keine Alternative zur sozialen Revolutionö. Wie im
Motto schon deutlich wird, lag der Schwerpunkt des Tages auf
antifaschistischen Aktivitätenàô Bericht der OA vom 3.5.08
http://redside.antifa.net/cms/2008/05/03/4000-gegen-kapitalismus-und-nazis/
II. Diskussion > Gewerkschaften und die neuen alten Rechten > Aktivitäten
der neuen alten Rechten
Die Lehre aus den Krawallen in Hamburg
äDie Szenen, die in den Medien präsentiert wurden, sind banal und taugen
nicht für moraltheologische Abhandlungen über das schlummernde Böse im
Menschen
Rechte und Linke haben sich gegenseitig verhauen und mit der Staatsmacht
geprügelt. Zu erwarten ist daher ein medialer Diskurs mit den sattsam
bekannten Textbausteinen über "gewaltbereite Chaoten" sowie
Schuldzuweisungen an Justiz, Polizei und Politik. Das aber können nicht
die Lehren des 1. Mai in Hamburg seinàô Artikel von Burkhard Schröder
auf
telepolis vom 03.05.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27855/1.html
III. Diskussion > (Lohn)Arbeit: sozialpolitische Aktionen und Proteste >
Agenturschluss > Zahltag: Köln: Heraus zum 2. Mai - Aktionscamp "Zahltag!"
Zahltag: Heraus zum 2.Mai!
"Das müssen wir bei uns in Koblenz auch machen. Das war super eure
Entschlossenheit mitzubekommen, wie ihr den ARGE Chef habt abblitzen
lassen als der euch die Mikronutzung im Foyer verbieten wollte." So
kommentierte Lilly aus Koblenz die 3. Zahltag-Aktion an der Kölner ARGE.
Erneut hatten Erwerbslose und ihre FreundInnen ein großes Zelt vor der
ArGE aufgebaut und das Foyer mit Infotischen, einer Beratungsstelle von
den KEAs (Kölner Erwerbslose in Aktion) und Tacheles, Musik und Reden
belebt. Zahlreiche Rat- und Hilfesuchende nahmen das Angebot an, sich zu
ihren SachbearbeiterInnen begleiten zu lassen und jedesmal bewegte sich
was, mensch bekam Geld oder konnte sonstwas klären. Währenddessen wuchs
draußen die An-Klagemauer und zeigte deutlich, dass es sich bei den ARGE
Schikanen nicht um Einzelfälle handelt. Ein großes Polizeiaufgebot hielt
sich etwas dezent im Hintergrund auf. (à) Eingeläutet wurde die Aktion
schon am 1.Mai mit einem Anti-ARGE-Info-Camp mit Musikprogramm und einer
Volxküche. Ein Folgetreffen wird am Dienstag dem 6. Mai um 19:30 im
SSK-Cafe am Salierring 37 stattfinden zu dem alle herzlich eingeladen sind
und die nächsten Zahltag-Aktionen geplant werden.ô Der Bericht
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/zahltag0308_bericht.html
IV. Diskussion > (Lohn)Arbeit: sozialpolitische Aktionen und Proteste >
Perspektiven der Proteste 2005ff.
"Demonstrieren allein reicht nicht"
Der Politologe und Aktivist Peter Grottian ruft dazu auf, künftig am 1.
Mai auch Firmenzentralen zu besetzen. Interview von Anna Lehmann in der
TAZ-Berlin vom 03.05.2008
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/demonstrieren-allein-re
icht-nicht/?src=TE&cHashÊa251a248
V. Diskussion > (Lohn)Arbeit: sozialpolitische Aktionen und Proteste >
Debatte über Protestformen
Das ABC der Alternativen: äSubversionô. Die Kunst, sich zu befreien
Artikel von Ana Esther Ceceña in NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung vom
30.04.2008
http://www.nrhz.de/flyer/pdf.php?id355
VI. Diskussion > Grundrechte allgemein
Zum geplanten Angriff gegen demokratische Opposition
äWie tagesschau.de am 03.05.2005 berichtete, will die Regierungskoalition
für 2009 eine Änderung im Jahressteuergesetz durchsetzen, wodurch û l
aut
tagesschau.de û äExt-remistische Vereine (ihre) Steuervorteile verliere
nô
sollen. Propagandistisch wird dies der Öffentlichkeit als Maßnahme gegen
die NPD verkauft. Tatsächlich will man auf das Verbot einer
verfassungsfeindlichen Organisation verzichten und dafür ungewünschte
demokratische Opposition unterdrücken. Damit reiht sich dieser Angriff in
eine rechte Politik ein, wie sie bereits mit den bayerischen Plänen zur
Änderung des Versammlungsrechts für die Demokratie bedenkliche Formen
angenommen hat. Und wohl nicht zufällig, fällt diese Änderung ins Wah
ljahr
2009. Denn da geht es um Macht und nicht um Demokratie, welche zumindest
vom Grundsatz her, wechselnde Machtverhältnisse gerade ermöglichen soll.
Nach dem geplanten Gesetz zur Änderung der Gemeinnützigkeit von Vereine
n,
wäre ein Verein äRettet die Demokratieô jedoch sicher äextremistisc
hôàô
Artikel von Armin Kammrad vom 04.05.2008
http://www.labournet.de/diskussion/grundrechte/steuer09.html
Siehe dazu:
- Der Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2009 vom 28.04.2008 (pdf)
http://www.haufe.de/Auftritte/ShopData/media/attachmentlibraries/rp/Steuern
/Gesetzgebung/JStG2009Referentenentwurf.pdf
- und dazu ein Überlick bei Haufe vom 02.05.2008: Referentenentwurf für
ein Jahressteuergesetz 2009: Wichtige Änderungen im Überblick
http://www.haufe.de/steuern/newsDetails?newsID09716511.14&portal=Ste
uern&topic=Gesetzgebung&topicView=Gesetzgebung
VII. Diskussion > Grundrechte allgemein > Demonstrationsrecht: Abbau von
Grundrechten als Kampf gegen Rechts? In Bayern wehrt sich ein großes
Bündnis gegen geplante Verschärfungen beim Versammlungsrecht
Für die Versammlungsfreiheit! Gegen Bespitzelung, Schikane und
Einschüchterung. Gegen das neue bayerische Versammlungsgesetz
Demonstration am Samstag, 31. Mai 2008, 14 Uhr, München,
Geschwister-Scholl-Platz. Siehe dazu Infors und den Aufruf zur
Demonstration am 31.05.2008 von und beim Arbeitskreis Versammlungsfreiheit
http://www.versammlungsfreiheit-bayern.de
VIII. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Strasse/ÖPNV >
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
- Kompromiss im BVG-Tarifstreit
äAm Abend des 2. Mai 2008 konnte nach einem neunstündigen
Verhandlungsmarathon ein tragfähiger Kompromiss im BVG-Tarifstreit
gefunden werden. Der Abschluss umfasst ein Gesamtvolumen von 28,3
Millionen Euro und ermöglicht somit Gehaltssteigerungen von
durchschnittlich 4,6 Prozent, wobei die Gehaltssteigerungen für die
sogenannten äNeubeschäftigtenô um ca. 40 % höher ausfallen als die
für die
äAltbeschäftigtenô. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 24 Monate
betragen. Er beginnt rückwirkend am 1. Januar 2008 und läuft bis zum 31.
Dezember 2009. Der Abschluss besteht aus einer Reihe von Einzelbausteinen,
zu denen gehört, dass alle Beschäftigten für den Zeitraum Januar bis
Juli
2008 eine Einmalzahlung von 500.- Euro erhalten. Ab August 2008 erhalten
die Beschäftigten eine monatliche tabellenwirksame Festbetragserhöhung,
die zwischen 100 Euro (Neubeschäftigter) und 60 Euro (Altbeschäftigter)
gestaffelt sind. Zusätzlich gibt es ab August 2008 eine prozentuale
Erhöhung der Einkommen von einem Prozent. Vereinbart wurde, dass die
Gewerkschaftsmitglieder Anspruch auf eine einmalige Arbeitszeitgutschrift
von 36,5 Stunden haben.ô Meldung bei ver.di-Berlin-Brandenburg vom
02.05.2008
http://bb.verdi.de/
b) Niederlage hausgemacht
äDas am Freitag abend erzielte Tarifergebnis für die rund 12500
Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und deren
Tochterunternehmen Berlin Transport (BT) ist für ver.di eine bittere
Niederlage. Und sie ist hausgemacht. Selten zuvor dürfte eine Gewerkschaft
unter so positiven Vorzeichen in eine Tarifrunde gestartet sein, um dann
kläglich zu scheiternàô Kommentar von Daniel Behruzi in der jungen We
lt
vom 05.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-05/041.php
c) Ver.di braucht eine neue Strategie
äàZudem kennen sie nun die Schwäche ihrer Gewerkschaft. Denn wenn ein
landeseigenes, defizitäres Unternehmen bestreikt wird, ärgert das nur d
ie
Kunden. Der Finanzsenator, der die BVG-Verluste aus dem Berliner Haushalt
ausgleichen muss, freut sich über jeden nicht gefahrenen Kilometer. Der
Sparminator Thilo Sarrazin durfte außerdem auf einen für ihn ungewohnten
Rückhalt vertrauen. Denn selten war so offensichtlich, dass jeder Cent
mehr für die BVGler letztlich von den Berlinern zu tragen ist. Sei es ü
ber
Einsparungen an andere Stelle oder über die nun schon angedeuteten
Fahrpreiserhöhungen. Ver.di muss sich dringend überlegen, wie sie beim
nächsten Streik besser punkten kann. Denn der wird sicher kommen. Anfang
2010.ô Kommentar von Gereon Asmuth in der TAZ_Berlin vom 05.05.2008
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/verdi-braucht-eine-neue
-strategie/?src=TE&cHashMcb2b4854
IX. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Speditionen und Logistik
> Post AG
- 38,5-Stundenwoche für alle! Kündigungsschutz bis 30. Juni 2011 verl
ängert!
Angesichts des ab 2. Mai drohenden unbefristeten Arbeitskampfes hat die
Deutsche Post AG in letzter Minute eingelenkt. Das Ergebnis der
Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Deutschen Post AG vom 30. April
2008, bei ver.di
http://psl.verdi.de/postdienste/nachrichten/38_5_stunden_fuer_alle
b) Der Post-Abschluss û ein gewerkschaftlicher Erfolg?
äBeinah zwei Wochen hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft für
den
ersten großen Streik bei der Post seit 1994 mobilisiert. Und jetzt kommt
es, trotz der hohen Streikbereitschaft vieler Postlerinnen und Postler,
doch nicht zu einem unbefristeten Arbeitskampf. Postmanagement und
Gewerkschaft haben sich am 30. April auf einen Tarifabschluss verständigt,
den die ver.di-Verhandlungsführung als äein sehr akzeptables Ergebnis
ô
charakterisierte...ô Bewertung des Abschlusses von Geert Naber (Oldenburg)
vom Mai 2008
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/sonstige/naber_abschluss
.html
X. Branchen > Auto Allgemein/Zulieferindustrie: Kündigungen beim Berliner
Autozulieferer Visteon
- Wir müssen für unsere Zukunft kämpfen! - Visteon
patronlarının planlarını bozmak için birlikte hareket
edelim!
äDer vom Betriebsrat und Geschäftleitung ausgehandelte Sozialplan sorgte
unter den KollegInnen für großen Unmut. Viele KollegInnen haben bei der
letzten Betriebsvollversammlung den Plan abgelehnt. Es gab ein Gespräch
mit dem Kollegen Klaus Abl im IG Metall-Haus. An diesem Gespräch haben
über 100 Kollegen teilgenommen. Die Kollegen haben die IG Metall
aufgefordert den Plan abzulehnen und eine Urabstimmung unter den
Gewerkschaftsmitgliedern im Betrieb durchzuführen. Der Sozialplan ist weit
von dem entfernt, was davor in anderen Betrieben wie AEG, OPEL oder BSH
ausgehandelt wurde. Das kommt daher, dass IG Metall und Betriebsrat nicht
bereit sınd, gegen den Plan der Geschäftsleitung etwas zu
unternehmenàô Flugblatt von Kollegen für Kollegen, zusammen mit dem
Unterstützerkreis für die Kollegen bei VISTEON (deutsche und türkische
Fassung) (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/auto/allg/visteon3.pdf
b) Knappe Mehrheit im Betriebsrat will Sozialplan unterschreiben: Keine
Vereinbarung ohne Zustimmung der Belegschaft! - Betriebsrat, bizim
geleceğimizle oynayamaz!!!
äWas das Management fordert und der Betriebsrat unterschreiben will: Eine
Abfindung für rund 300 Kollegen, die gehen sollen, berechnet nach der
Formel: 1,1 x Monatsbrutto x Beschäftigungsjahr sowie
Transfergesellschaft. Für die Verbleibenden Kollegen: 39,5- statt
35-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich; Schichtflexibilisierung / Mehrarbeit;
ERA ab März 09; Alles unter Vorbehalt eines neuen Großauftrages, nur da
nn
mit Beschäftigungsgarantieàô Flugblatt von Kollegen für Kollegen, z
usammen
mit dem Unterstützerkreis für die Kollegen bei VISTEON (deutsche und
türkische Fassung) (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/auto/allg/visteon2.pdf
c) Es reicht! Kein ARBEITSPLATZABBAU mehr!
Flugblatt des Unterstützerkreises mit den KollegInnen bei VISTEON (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/auto/allg/visteon1.pdf
XI. Branchen > Auto Allgemein/Zulieferindustrie: Tarifverhandlungen
KFZ-Handwerk
Tarifabschlüsse Kfz-Handwerk Küste: Beschäftigte erhalten 7,2 Prozent
mehr
Geld
äIn Schleswig-Holstein und in Hamburg erhalten die rund 20 000
Kfz-Handwerker deutlich mehr Geld. Für die Monate März, April und Mai 2
008
bekommen die Beschäftigten eine zusätzliche Einmalzahlung von 150 Euro.
Ab
1. Juni 2008 steigen die Löhne und Gehälter um 2,8 Prozent, ab 1. Januar
2009 um 2,2 Prozent und ab 1.10.2009 ebenfalls um 2,2 Prozent. Beide
Tarifvertäge haben eine Laufzeit bis zum 30. April 2010. Außerdem wird
der
Manteltarifvertrag wieder in Kraft gesetzt. In Schleswig-Holstein steigen
die Ausbildungsvergütungen ab 1. August 2008 um 3,6 Prozent und zum 1.
August 2009 ebenfalls um 3,6 Prozent. Für Hamburg werden die
Ausbildungsvergütungen im Juli verhandelt. Mit den beiden Tarifabschlüs
sen
in Schleswig-Holstein und in Hamburg konnte ein flächendeckender
tarifloser Zustand abgewehrt werden.ô Meldung der IG-Metall vom 30.04.2008
Siehe dazu:
- Zum Tarifabschluss in Schleswig-Holstein
http://www.igmetall-kueste.de/php/news.php?id3&portalid=1
- Zum Tarifabschluss in Hamburg
http://www.igmetall-kueste.de/php/news.php?id4&portalid=1
- CGM-Tarif gilt nicht für IG Metall-Mitglieder
äDer Verband des Kfz-Gewerbes hat die sechste Tarifverhandlung mit der IG
Metall platzen lassen und will keine Tarifverträge mehr mit der IG Metall
abschließen. Dagegen hatte der Verband kurz zuvor einen Tarifvertrag mit
der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) abgeschlossen, den die IG
Metall aus sozialer Verantwortung und aus guten Gründen der
Beschäftigungssicherung ablehnt. Er sieht zwar eine Lohnerhöhung vor,
gleichzeitig aber auch eine - unbezahlte - Verlängerung der
Wochenarbeitszeit. Die IG Metall bezeichnet den Vertrag deshalb als
"Mogelpackung" und warnt alle Beschäftigten: "Werdet ihr aufgefordert,
diesen Tarif zu akzeptieren - unterschreibt nichts!"àô Siehe dazu die
KFZ-Seite bei der IG-Metall
http://www.igmetall-kfz.de/
d) WARNUNG: CGM-Tarif gilt nicht für uns. Unterschreibt nichts!
Nachrichten Kfz-Extra NRW Nr.7 der IG-Metall (pdf)
http://netkey40.igmetall.de/homepages/bezirksleitung-nrw/hochgeladenedateie
n/pdf/mn-kfz7_april08_z.pdf
XII. Branchen > Auto: DC > Kassel > Nachrichten vom Mercedesplatz
Ausgabe April/Mai 2008 ist erschienen
Darin u.a.: äDieses Unternehmen steht wohl zu keiner Absprache mehrô;
ääDatenschutzô das Guantanamo beim Daimler?ô; äWas hat uns NMM ge
bracht?
Außer Spesen nichts gewesen!!ô; äFast 70 Prozent mehr Geld für die
Daimler-Spitzeôà Zur Ausgabe April/Mai 2008 (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/auto/dc/ks/nvm-0508.pdf
XIII. Branchen > Auto: DC > USA: Daimler-Chrysler's Freightliner LLC in
den USA
International Day of Action am 9. Mai 2008
Wir berichteten bereits mehrfach von dem Kampf von 5 KollegInnen nicht nur
gegen ihren Arbeitgeber, der äDaimler-Chrysler Freightliner LLCô sondern
zu allem Überfluß auch noch gegen ihre eigene Gewerkschaft, der UAW. Am
9.Mai findet in Cleveland ein Aktionstag, u.a. mit Tom Adler, BR in
Untertürkheim, statt. Siehe dazu auf der Soli-Seite der gefeuerten
KollegInnen das Flugblatt (pdf)
http://www.justice4five.com/images88/F-5.pdf
XIV. Internationales > USA > Gewerkschaften: Proteststreik der
Hafenarbeiter gegen den Irakkrieg am 1.Mai 2008
- Der Streik an der US-Westküste gegen den Krieg - Erste Bilanz
äAm 1. Mai organisierte die International Longshore and Warehouse Union
(ILWU û Hafenarbeitergewerkschaft) eine Arbeitsniederlegung gegen die
Kriege im Irak und Afghanistan und für den sofortigen Abzug der
Besatzungstruppen. Nach Angaben der ILWU beteiligten sich rund 25.000
Arbeiter an dem Streik. 29 Häfen der Westküste û von San Diego in
Südkalifornien bis Seattle im US-Staat Washington û waren betroffen.
Allein Los Angeles und das benachbarte Long Beach sind Umschlagplätze f
ür
10.000 Container pro Schichtàô Eine erste Bilanz des Streiks (pdf)
http://www.labournet.de/internationales/usa/1mai08_bilanz.pdf
b) Bericht zur Versammlung gegen den Krieg und in Solidarität mit dem
Streik der Hafenarbeiter am 1. Mai 2008
äDiese Veranstaltung ist von der Gewerkschaft Professional Staff Congress
(PSC) organisiert, nachdem eine Delegiertenversammlung des PSC am 27. März
ein Antrag von der Hunter Ortsgruppe zur Unterstützung der Streik der ILWU
(Hafenarbeiter der Westküste) gegen den Krieg in Irak und Afghanistan
verabschiedet hat. Die PSC vertretet Lehrer der CUNY (Verbund der
staatlicher Universitäten in New York City) und ist Teil der American
Federation of Teachers. Es gab mehr al hundert Teilnehmer, obwohl die
Versammlung regelrecht verbarrikadiert in engem Raum von
äSicherheitsleuteô der Universität verstärkt durch Polizisten (sowo
hl in
Zivil als auch in Uniform) wurde. Die Universitätsverwaltung hat außerd
em
eine Genehmigung für Tonverstärker verweigert, sogar die Benutzung von
einem Megafon wurde verbotenàô Eine Zusammenfassung der Aktion im Hunter
College, City University of New York, USA (pdf)
http://www.labournet.de/internationales/usa/1mai08_hunter.pdf
XV. Internationales > USA > Arbeitskämpfe
Streik der amerikanischen Autoarbeiter in der zehnten Woche: Eine
politische Bilanz des Kampfs bei American Axle
äNach neun Wochen Streik beim Autoteilehersteller American Axle &
Manufacturing wird immer offensichtlicher, dass der Interessenskonflikt
zwischen den Firmenforderungen und den Bedürfnissen der Arbeiter völlig
unvereinbar ist. American-Axle-Boss Richard Dauch ist nicht bereit, von
seiner Forderung nach einer fast 50-prozentigen Lohnsenkung für die
Arbeiter abzurücken. Er droht, Streikbrecher anzuheuern und seine
gewerkschaftlich organisierten Betriebe für immer zu schließen. Die
Polizei tritt in Detroit, wo der Firmensitz und das größte Werk
angesiedelt sind, immer drohender und provokativer aufàô Artikel von Je
rry
White und Barry Grey bei der World Socialist Web Site vom 3. Mai 2008
http://www.wsws.org/de/2008/mai2008/axle-m03.shtml
XVI. Internationales > Türkei > Arbeitskämpfe
Kritik an Erdogans Knüppelorgie: Medien sehen in Ereignissen vom 1. Mai
Einschüchterungskampagne
äNach den schweren Übergriffen der Polizei am 1. Mai in Istanbul nimmt
die
Kritik an der durch das Parteiverbotsverfahren gegen die gemäßigt
islamische Regierungspartei AKP ohnehin angeschlagenen Regierung Erdogan
zu. Die Kritik an der türkischen Regierung entzündet sich nicht nur an
dem
Ausmaß der Polizeigewalt, sondern auch daran, dass es für den
Polizeieinsatz keinen nachvollziehbaren Grund gab. Das Massenblatt
»Milliyet« schrieb über seine Titelseite »Warum?« »Hürriyet
« stellte in
dicken Balken auf der Frontseite fest: »1 Mai, Polizeistaat«. »Radika
l«,
bisher eine der Zeitungen, die das Verfahren gegen die AKP am schärfsten
verurteilt hat, titelte ebenfalls über die volle Front: »Die Demokratie
der AKP reichte bis hierher«àô Artikel von Jan Keetman, Istanbul, im
Neues
Deutschland vom 03.05.2008
http://www.neues-deutschland.de/artikel/128137.html
XVII. Internationales > Rumänien
Streikwelle in Rumänien hält an
äNach knapp drei Wochen ist der Streik im Dacia-Werk (Renault) im
rumänischen Pitesti beendet worden. Gewerkschaften und Konzernmanagement
einigten sich auf eine 30-prozentige Lohnerhöhung. Nur wenige Tage danach
traten 4.000 Beschäftigte des größten Rumänischen Stahlwerks Arcelor
Mittal im ostrumänischen Gelati in Streikàô Artikel von von Markus
Salzmann in LinkeZeitung vom 02.05.2008
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&i
dE81&Itemid$8
XVIII. Internationales > Haiti
Hunger-Proteste auf Haiti
äDie Demonstrationen begannen am Donnerstag, den 3. April in Le Cayes. Sie
richteten sich gegen die steigenden Lebensmittelpreise und breiteten sich
über Haiti aus - bis nach Petit-Goagve, Gonaives und Aquin. Am 7. April
erreichten sie auch die Hauptstadt Port-au-Prince. Seit vielen Monaten war
es zu einem Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel gekommen. Für die
Armen war Nahrung zunehmend unerschwinglich geworden. Auf den Straßen
wurden Reifen in Brand gesteckt und zu Barrikaden geschichtet. So legte
man den Verkehr tagelang lahmàô Artikel von Jeb Sprague im ZNet vom
26.04.2008
http://zmag.de/artikel/hunger-proteste-auf-haiti
XIX. Internationales > Ägypten
Facebook-Revolution in Ägypten?
äAktivisten rufen in Facebook erneut zu Generalstreik auf, die ägyptisc
he
Regierung versucht, mit einer Lohnerhöhung von 30 Prozent dem Protest den
Wind aus den Segeln zu nehmen. Schon am 6. April wurde unter anderem auf
Facebook zum 6. April zu einem Streik in Ägypten aufgerufen, um damit
gegen Korruption, für höhere Löhne und die Kontrolle der Preise vor a
llem
für Nahrungsmittel einzutreten. Dem Aufruf, schwarze Fahnen an die Balkone
zu hängen und schwarze Abteichen zu tragen, folgten landesweit nur wenige,
allerdings kam es in Al Mahla Al Kubra zu Unruhen, bei denen Menschen
getötet und über hundert Protestierende von der Polizei verletzt wurden.
Anschließend nahm die Polizei zahlreiche Blogger und Aktivisten fest, die
sie für die Unruhen verantwortlich machte. Die Regierung steht unter
Druckàô Artikel von Florian Rötzer auf telepolis vom 02.05.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27843/1.html
Lieber Gruss, Ralf und Mag
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
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Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskrit
isch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
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