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## Nachricht vom 14.03.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
liebe KollegInnen,
Neu im LabourNet Germany am Freitag, 14. März 2008
I.Internationales / Philippinen
Wieder ein Mord an Gewerkschafter: Gerry Cristobal erschossen
Am Montag früh wurde der Aktivist der Gewerkschaft im öffentlichen
Dienst PESO, Gerry Cristobal in seinem Auto erschossen - von drei bis
fünf Unbekannten in einem Wagen ohne Nummernschild. Er lebte in Imus,
einer Stadt der Provinz Cavite mit rund 200.000 EinwohnerInnen im Süden
des Landes. Er ist bereits der achte ermordete Gewerkschafter in dieser
Region. Auch die Poizei arbeitet bei ihrer Untersuchung mit der These,
dass der Mord mit dem gewerkschaftlichen Engagement zusammenhängt. Der
Bericht "Labor union leader gunned down in Cavite" von Mark Merueñas am
10. März 2008 bei GMANews.TV:
http://www.gmanews.tv/story/84071/Labor-union-leader-gunned-down-in-Cavite
II.Internationales / China / Wirtschaftspolitik
30 Cent die Stunde. Zu teuer.
"Mit monotonen Handbewegungen stecken Frauen bunte Plastikteile
ineinander. Die Spielzeugfabrik in einem schmutzig-grauen Betonhaus ist
eine von Tausenden Billigfabriken im südchinesischen Shenzhen. 4,5 Yuan
verdienen die Wanderarbeiterinnen pro Stunde - etwa 42 Cent. Andere
Fabriken zahlen nur drei Yuan. Doch für manche Unternehmen sind diese
Löhne noch zu hoch. Sie verlagern ihre Produktion nach Vietnam,
Indonesien und Bangladesch, wo der Verdienst noch geringer istà" so
beginnt der Artikel "Unternehmen wandern ab: Auch China wird teurer" von
Harald Maass in der Frankfurter Rundschau vom 06. März 2008:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt99025&
III.Internationales / Kamerun
"Kein Michael - keine Arbeit!"
Auch in Kamerun haben die Proteste gegen die Teuerung zwei Seiten: zum
einen die massiven Aktionen in den Städten, samt der blutigen aber
erfolglosen Repression durch die Polizei. Und die Forderung nach mehr
Lohn in den Betrieben - unter einer ganzen Reihe anderer auch auf genau
jenen Palmölplantagen, deren Geschäftspolitik als eine der Ursachen der
Teuerung gelten. Socapalm betreibt südlich von Yaunde gewaltige
Plantagen, die ungefähr 80% der nationalen Produktion liefern und
beschäftigt dabei etwa 10.000 Menschen - die beispielsweise 53 Euros im
Monat verdienen und mit ihren Familien in Holzhüttenlagern wohnen. Und
selbst der geringe Lohn wird oft genug erst viel später ausbezahlt -
wenn überhaupt. Natürlich nicht von der französisch-belgischen
Muttergesellschaft, sondern von den rund 60 Subunternehmen. Und wenn
dann - wie seit November und erst recht angesichts der rasanten Teuerung
- immer wieder gestreikt wird, dann kann das in einem Land, das wie so
viele andere auch eine Tradition in der "finanziellen Einbung" von
Gewerkschaftern ins Geschäft hat, schon gefährlich werden:
Streikorganisator wurde sowohl mit dem Tode bedroht, als auch von der
Polizei festgenommen - worauf sehr viele Arbeiter zum Gefängnis
demonstrierten mit dem Slogan "Kein Michael - keine Arbeit". Der Bericht
"Les Camerounais exploités des palmeraies de Bolloré" von Fanny Pigeaud
vom 11. März 2008 in der Tageszeitung "Liberation":
http://www.liberation.fr/actualite/economie_terre/314930.FR.php
IV.Internationales / Burkina Faso
Regierung friert Preise ein...
Die heftigen Proteste der letzten Wochen zeigen Wirkung: die Regierung
des ganz besonders ehrenwerten Herrn Campaore reagierte mit Aussetzung
von Zöllen für bestimmte Importprodukte und dem geforderten Preisstop,
sowie weiteren Reglementierungen für den Götzen. Die kleine aktuelle
Materialsammlung "Eingefrorene Preise" vom 13. März 2008:
http://www.labournet.de/internationales/bf/frost.html
V.Internationales / Tunesien
Jetzt auch Streik bei Teleperformance in Tunis
Die heftigen Protestaktionen der vergangenen Wochen im Süden Tunesiens
waren in den (ausländischen, im Lande: Fehlanzeige) Medien - wenn
überhaupt - meist als letzte Zuckungen einer überlebten
Wirtschaftsregion dargestellt worden. Jetzt streikt ein größerer Teil
der Belegschaft des größten Privatunternehmens von Tunis - im
Telemarketing beschäftigt Teleperformance über 4.000 Menschen - die oft
genug Jobs machen, die vorher in Frankreich bezahlt wurden. (Insgesamt
betreibt das Unternehmen beinahe 300 Call Center in etwa 45 Ländern). Es
geht um Arbeitsbedingungen bis hin zu den alten Kopfhörern - und, im
Angesicht der Teuerung, auch um Geld. Der Bericht "Les salariés de
Teleperformance en grève" vom 12. März 2008 bei "Solidarite Ouvriere":
http://communisme.wordpress.com/2008/03/12/les-salaries-de-teleperformanceen
-greve/
VI.Internationales /Rumänien
Neue Reiche und (viele) neue Arme im Traumland der Nokia, Ford und Co
Die Ideologen und ihre Finanziers frohlocken: 6% Wirtschaftswachstum
verzeichnet Rumänien gegenwärtig jährlich. Die Erwerbslosigkeit ist
statistisch gesunken und in Städten wie Bukarest herrscht ein Bauboom.
Diesseits von Statistik und Propaganda liegt das Leben: Hunderttausende
sind raus, weil sie keine Arbeit und kein Auskommen hatten, vor allem
auf dem Lande bittere Armut, die es aber auch in den sogenannten armen
Stadtteilen gibt. 20 von 100 BürgerInnen Rumäniens leben unterhalb der
Armutsgrenze in dem ohnehin von Armut gekennzeichneten Land, nachdem sie
speziell in den 90er Jahren einen drastischen Rückgang ihrer Einkommen,
die ja nicht hoch waren, hinnehmen musten. Dafür gibt es im Neumitglied
der EU die längsten Arbeitszeiten der EU. Der Artikel "Roumanie :
nouveaux riches et nouveaux pauvres" von Victor Lupu am 10. März 2008
beim "Courrier des Balkans" veröffentlicht:
http://balkans.courriers.info/article9915.html
VII.Internationales / Schweiz / Gewerkschaften und Arbeitskämpfe /
Streiks im Baugewerbe
Bauarbeiter in Basel streiken
"Im Arbeitskampf auf dem Bau hat nach den geplatzten Verhandlungen über
einen neuen Gesamtarbeitsvertrag der erste Streik begonnen. Am
Mittwochmorgen haben auf 15 Basler Grossbaustellen rund 250 Bauleute die
Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Unia hatte zwar mit Streiks
gedroht, die Aktion in Basel kam nun aber überraschend. Sie richte sich
gegen den «Wortbruch» der Spitze des Baumeisterverbandes, der sich nach
wie vor weigere, dem im Dezember ausgehandelten Landesmantelvertrag
(LMV) zuzustimmen, heisst es in der Unia-Mitteilung. Basel wurde nicht
zufällig gewählt: Während die Baumeister in den Kantonen Tessin und
Wallis auf kantonaler Ebene dem neuen Vertrag zugestimmt haben und auch
grosse Konzerne wie Implenia den neuen LMV mittragen, verweigerten die
Basler Baumeister ihren Bauarbeitern nach wie vor den neuen
Landesmantelvertrag" - so beginnt der redaktionelle Artikel "Erneut
Streiks auf Basler Grossbaustellen" in der Basler Zeitung vom 12. März 20
08:
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID¡E1E645-1422-0CEF-70842886778A
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VIII.Internationales / Schweiz / Gewerkschaften und Arbeitskämpfe
Streiks und Demonstrationen bei SBB Cargo
Eben mal schnell ein neues Konzept des Personalabbaus zu beschliessen -
was sonst soll der Manager tun, wenn das Unternehmen Probleme hat, da
ist auch der Schweizer Unternehmer nicht phantasiereicher als anderswo.
Aber es eben mal so zu verkünden kann Probleme schaffen - zum Beispiel
mit den 4.600 Beschäftigten der SBB Cargo, im Instandsetzungswerk in
Bellinzona wird gestreikt, anderswo demonstriert, der Vorstand droht
einerseits, signalisiert andrerseits "Gesprächsbereitschaft", gibt aber
keine Zusagen. Die Medienmitteilung "SEV lehnt Abbau bei Cargo
vollumfänglich ab" der Gewerkschaft vom 7. März 2008 auf der Seite des
SEV, wo auch die weitere Entwicklung nachvollzogen werden kann:
http://www.sev-online.ch/de/info/medienmitteilungen/2007/2008_03_07_MM_carg
o.php
IX.Internationales / Ungarn
Volksentscheid: Gegen die Gebühren der Regierung
Rekordbeiteiligung - über die Hälfte der Wahlberechtigten nahmen teil -
und Rekordquote für Ablehnung - über 80 Prozent - das sind die beiden
auffälligsten Erscheinungen im ungarischen Referendum vom vergangenen
Wochenende. Ablehnung heisst: Der Plan der Regierung, für Studium,
Pflege und Arztbesuch Gebühren einzuführen, ist gescheitert. Dazu der
Artikel "Janusgesicht eines Volksentscheids" von Gábor Kerényi in "Neues
Deutschland" vom 11. März 2008:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/125400.html
X.Internationales / Italien / Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen
Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist so hoch, dass die Regierung
sich gezwungen sieht, aktiv zu werden...
"In Italien nennt man sie die »Weißen Toten« û Frauen und Männer,
die
einen tödlichen Arbeitsunfall erleiden. Ihre Zahl ist erschreckend hoch.
Die noch amtierende Regierung Prodi hat jetzt ein Gesetz auf den Weg
gebracht, das Strafen für jene Unternehmer erhöht, die
Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigen. 2007 sind in Italien 1326 Menschen
in Folge von Arbeitsunfällen gestorben. Aber einige Experten schätzen
ihre Zahl sehr viel höher, da bei weitem nicht alle Unfälle gemeldet
werden und man die Ursache häufig verschleiert. Die jüngste Tragödie
ereignete sich vor einer Woche im süditalienischen Molfetta. Dort
starben fünf Arbeitnehmer eines Betriebes, der sich auf die Reinigung
von Tankwagen spezialisiert hatteà" - so beginnt der Artikel "Prodi
plant Gesetz für weniger »weiße Tote«" von Anna Maldini in Neues
Deutschland vom 10. März 2008:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/125313.html
XI.Internationales / Griechenland / Gewerkschaften und Arbeitskämpfe
Neue Streiks gegen Hungerrenten und andere Segnungen der Marktwirtschaft
- "Wenn frühmorgens im griechischen Fernsehen die Schlagzeilen des
Tages verkündet werden, achtet der Zuschauer derzeit vor allem auf eine
Information: Wann und wie lange in seinem Stadtteil heute der Strom
abgeschaltet wird. Grund ist ein mehr als eine Woche anhaltender Streik
der Angestellten des halbstaatlichen Stromkonzerns DEI mit derart hoher
Beteiligung, dass mehr als 40 Prozent der normalen Stromkapazität nicht
zur Verfügung stehen. Der Arbeitskampf der DEI-Angestellten ist Teil
einer Streikwelle, mit der sich große Teile der Werktätigen gegen
drastische Einschnitte im Sozialversicherungssystem wehren" - so beginnt
der Artikel "Länger arbeiten für weniger Rente" von Anke Stefan in
"Neues Deutschland" vom 11. März 2008:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/125380.html
- "Am morgigen Dienstag beginnt in Griechenland die Fastenzeit. Sie
dauert gewöhnlich 40 Tage, bis zum orthodoxen Ostersonntag. Am gleichen
Tag startet im Parlament die Diskussion über einen Gesetzentwurf, den
Teile der Presse bereits als »Fastenzeit bis zum Tod« kommentieren. Die
»Rentenreform« ist das Herzstück der neoliberalen Umverteilungspolitik
der Regierung von Kostas Karamanlis. Gewinne rauf, Löhne und sogenannte
Lohnnebenkosten runter heißt die Devise der EU, und in Griechenland ist
die Regierung fest entschlossen, ihren Teil dazu beizutragen. Eine
Gewinnsteigerung um 70 Prozent auf 1,7 Milliarden für das Jahr 2007 gab
die Nationalbank kürzlich bekannt, ihre Angestellten jedoch müssen
künftig mindestens zwei Jahre länger als bisher arbeiten, bis sie û zu
gekürzten Bezügen û in Rente gehen können. (à) Der von den beiden
Gewerkschaftsdachverbänden GSEE und ADEDY geleistete Widerstand gegen
die »Rentenreform« hält sich bisher jedoch noch in Grenzen. Nach zwei
Generalstreiks im Dezember vergangenen und Februar dieses Jahres ruft
man nun zu einem dritten am 19. März aufàôDer Artikel "Fasten bis zum
Tod" von Heike Schrader in der "Jungen Welt" vom 10. März 2008:
http://www.jungewelt.de/2008/03-10/030.php
XII.Internationales / Frankreich / Politik und Wirtschaft
Krieg der Bosse
"Zaster and Crime and Rock n'Roll: In Frankreich ist der äKrieg der
Bosseô (la guerre du patronat) ausgebrochen. Die feinen Herren, und
Damen, an der Spitze der Arbeitgeberverbände beschimpfen sich in aller
Öffentlichkeit als Lügner und Betrüger" - so beginnt der aktuelle
Artikel "Stahl und Stein und Eisen bricht, aber unser Zaster nicht" von
Bernard Schmid vom 13. März 2008:
http://www.labournet.de/internationales/fr/schmidbosse.html
XIII.Internationales / Nicaragua
Streik auf der Müllhalde
"In Nicaragua streiken Menschen: Die Menschen, die vom Muell der ganzen
Hauptstadt leben. Grund dafuer ist das fahrlaessige und ungerechte
Verhalten der staedtischen Muellmaenner. Ob aber die betroffenen
Menschen durch die Unterbrechung der Muellbeseitigung etwas erreichen,
wird vorerst unklar bleibenàô der Beitrag "Streik der
Müllhalden-Arbeiter" von "BeobachterIn für eine gerechtere Welt" vom 9.
März 2008 bei Indymedia:
http://de.indymedia.org/2008/03/209898.shtml
XIV.Internationales / Mexico / Menschenrechte und gewerkschaftliche Freiheit
Neue Gewerkschaft gegründet - alle rausschmeissen. Und: Nix mehr Prost
Corona
Die Belegschaft der Glasfabrik IVP in San Luis Potosí hatte genug von
den Machenschaften der traditionellen CROC-Gewerkschaft im Betrieb - sie
gründeten in zweijährigen Auseinandersetzungen eine neue, unabhängige
Betriebsgewerkschaft, Sindicato único de Trabajadores de la Empresa IVP
(SUTEIVP), die auch in der Lage war, angemessene Lohnerhöhungen zu
erkämpfen. Deswegen entliess IVP jetzt 250 Beschäftigte und sucht den
Betrieb nach "Sympathisanten" ab, um auch sie loszuwerden: sie alle
hatten sich geweigert, einem Tarifvertrag zuzustimmen, den das
Unternehmen mit der alten CROC-Garde abgeschlossen hatte. IVP stellt
unter anderem Flaschen für ein auch hierzulande bekanntes Gebräu namens
Corona her - das jetzt einem Aufruf der Streikenden zufolge,
international boykottiert werden soll. Dazu der Bericht "250 Corona
bottle makers fired for forming an independent union" vom 11. März 2008
bei "Libcom":
http://libcom.org/news/mexico-250-corona-bottle-makers-fired-forming-indepe
ndent-union-11032008
XV.Internationales / Kolumbien
Nach der rechten Mobilisierung: die Gegenoffensive
Im Februar hatte Uribe demonstrieren lassen - für Sicherheit und andere
narkotische Angebote gegen die FARC, wozu auch viele Unternehmen ihren
Beschäftigten "freigegeben" hatten. Am 6. März demonstrierten die Opfer
und Gegner der Parapolitik landesweit und international. In den Tagen
davor haben sich die beiden großen US-amerikanischen
Gewerkschaftsverbände recht massiv gegen die Unterzeichnung des
Freihandelsabkommens mit dem Regime des Alvaro Uribe ausgesprochen, was
wiederum von der kolombianischen Gewerkschaftsbewegung, die auch
weitgehend geschlossen zu den Demonstrationen am 6. März aufgerufen
hatte, begrüßt wurde.
- Photoberichterstattung über die Kundgebungen am 6. März 2008: "El 6
de Marzo se realizó una Marcha por la Paz, por la Vida, por Todas y cada
una de las Víctimas de Crímenes de Estado" bei Indymedia Kolumbien:
http://colombia.indymedia.org/
- Die Stellungnahme der CUT Kolumbien zur Delegationsreise des AfL-CIO
"Exitosa la misión de la AFL-CIO a Colombia" vom 14. Februar 2008:
http://www.cut.org.co//index.php?option=com_content&task=view&id•0&
Itemid=1
...bis bald, Helmut (legale Lieblingsdroge: Wein)
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
http://www.labournet.de/news/
den Newsletter im html-Format öffnen und darüber problemlos surfen!
LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah,
gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
LabourNet mailing list
LabourNet@labournet.de
http://labournet.de/mailman/listinfo/labournet
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