DER KNAUSERER
die 1. Online-Zeitung fuer Sparsame
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Ausgabe 04/2008
Knauserer-Homepage: http://www.derknauserer.at
Link: http://www.derknauserer.at/kn/knauserer%2004_2008.txt
- Inhaltsverzeichnis
- * Das Knauserertagebuch - Helgas geniale Erfindung
* Sparen beim Essen - ein ganz heikles Thema
* Informationsunkraut zum Thema Garten - bitte selber durchjäten
* Modelabel "Der Knauserer" - der sparsame Modedesigner
* Tolles Spielzeug für ganz wenig - Sandkastenkräne etc.
* Mit kleinen Tipps viel sparen
In eigener Sache:
Wer mir ein Mail schreibt und nicht spätestens nach 5 Tagen eine Antwort
bekommt, bitte dringend nachhaken. Ich kriege mittlerweile viel Post und
die Spamfilter arbeiten zunehmend "effektiver" (dh sie schlucken schon
private Post). Einfach mahnen, denn sonst verstauben vielleicht gute
Tipps irgendwo in meiner Mailbox und das würde mir schlaflose Nächte
bereiten.
Ich suche für das nächste Mal billigen Schmuck für Knauserer. Bastelt
ihr euch selber Schmuck?
* Das Knauserertagebuch - Helgas geniale Erfindung
Mitte Februar hat mich Helga mit folgender Geschichte beglückt. Sie
war sehr überrascht, warum ich so enthusiastisch reagiert habe. Lest
selber, versucht es und ... seid auch begeistert!
Nun habe ich in diesem Jahr etwas angefangen, was vielleicht für den
einen oder anderen Knauserer auch Spass bringen könnte! Ich habe mir
einen Buchkalender zugelegt(selbstverständlich gratis als Werbegeschenk!!),
in dem ich jeden Tag meine Erfolge eintrage! z.B.
- wenn ich mal um eine Ausgabe herumgekommen bin, indem ich eine Alternative
gefunden habe oder
- wenn ich etwas gratis bekommen habe,
- wenn ich Schnäppchen gemacht oder
- einen Gegenstand vor der Vernichtung bewahrt habe, den ich nun doch noch
nutze....!
- wenn ich es geschafft habe, mal einen Kauf-Nix-Tag oder sogar Woche
durchzustehen....
- wenn ich ein besonders günstiges Rezept aus Resten gezaubert habe oder
- einfach durch ein suuuuper Angebot ordentlich gespart habe oder
- einselbstgemachtes Geschenk besonders gut ankam!!
Die Liste läßt sich beliebig fortführen. Ich führe sozusagen Tagebuch
über meine Knauserigkeit!
In der unteren Spalte trage ich die Ausgaben ein, die an dem bestimmten
Tag gemacht habe und hefte die Kassenbons dran.Im Ganzjahreskalender, der
sich auf den vorderen Seiten befindet, trage ich die täglichen Gesamtkosten
ein. Bei jedem Kauf-Nix-Tag kommt ein dicker Strich hin! In der Hoffnung,
daß sich am Monatsende viele dicke Striche dort befinden!
In der Wochenübersicht trage ich meine Spartipps ein, die mir so
einfallen oder notiere mir günstige Einkaufsquellen oder auch interessante
Internetseiten(z.B. den Knauserer)!
Ganz hinten befindet sich ein alphabethisches Telefonverzeichnis. Dort
trage ich Preise ein für bestimmte Lebensmittel und auch die günstigsten
Bezugsquellen. Da sie nach Alphabeth dort schnell wiederzufinden sind,
erhält man schnelle Informationen!
Ich denke, wenn man das ein paar Jahre macht, hat man später auch noch
unterhaltsamen Lesestoff!
Meine erste Bilanz im Januar habe ich schon hinter mir und mich mächtig
erschrocken, wieviel doch noch an Ausgaben zusammengekommen ist! Werde
mir jetzt Monat für Monat ein Limit setzen und auf die Wochen aufteilen.
Das trage ich mir dann in der Wochenübersicht ein!
Ich habe bemerkt, daß ich seit dem ich dieses Tagebuch führe, mir mehr
Mühe gebe zu sparen, weil ich sonst keine Erfolge verbuchen kann! Heute
habe ich zum Beispiel bei Netto jede Menge heruntergesetzte Artikel
erstanden. Es handelt sich meist um Wurstauschnitt, den man prima einfrieren
kann. Dieses Erfolgserlebnis trage ich mir ein! Es ist schon fast
wie ein Sport geworden, Schnäppchen zu machen.
Auch trage ich meine Erfahrungen dort ein, wenn ich mal einen Sparversuch
gestartet habe. Auch Mißerfolge! Denn es ist wichtig, daß man diese Fehler
nicht wieder macht!
Habe ich mal keine Einträge zu machen, dann widme ich die Seite einem
bestimmten Thema. z. B. eBay-Erfolge, mein Hochbeet, Pilze...., und vieles
mehr!!!
Helga hat mir nach 8 Wochen noch ein Resumee geschickt:
Also, ich mache das ja nun schon seit ca. 8 Wochen und bin selber
begeistert!
Es ist wie ein Sport, denn man möchte doch jeden Tag einen positiven
Eintrag hineinschreiben, also fühlt man sich genötigt, jeden Tag eine
gute Spartat zu vollbringen! Man sucht ständig nach neuen Möglichkeiten
zu knausern!
Und vor allem versucht man so viele Striche wie möglich zu machen,
denn die bedeuten: Kauf-Nix-Tag!
Ich kann nur sagen, daß ich seitdem noch bewusster spare oder mit dem
Konsum haushalte!
Da sich manche Sparaktionen wiederholen (ich trage natürlich nicht
täglich ein, daß ich beim Waschen den Sparwaschgang benutzt habe oder
mal wieder eine Zahnpastatube aufgeschnitten habe...), schreibe ich an
denen Tagen wo es nichts "Neues" gibt über ein bestimmtes Thema z.B.
günstige Einkaufsquellen, meine persönliche Vorratshaltung, mein
Hochbeet oder Pläne, die ich irgentwann in die Tat umsetzen möchte,
um zu sparen (Ich arbeite zur Zeit zum Beispiel an dem Gedanken, auf
offenem Feuer oder Terrassenofen zu kochen)!
Jeder Gedanke, der ins Buch eingetragen wird, spornt an und drängt zu
neuen Taten!
Manchmal schreibe ich auch über Fernsehberichte, die ich mir angesehen
habe und die zu diesem Thema passen!
Da schreibe ich mir zum Beispiel auch die Namen auf, die dort fielen und
schaue im Internet nach, ob es noch Hintergrundinfos gibt über die
Projekte (z. B. das nette Ehepaar aus dem Hunsrück, das ohne Strom
auskommt und bestimmt trotzdem glücklich ist!)
Jedes Schnäppchen wird notiert und auch jedes Teil, was ich gratis
bekommen habe! Ich trage aber auch die Mißerfolge ein und auch, wenn ich
mal was wegwerfen mußte! Dazu überlege ich mir, wie ich es hätte
verhindern können und zwinge mich sozusagen dazu, dazu zulernen!
Tatsache ist, daß ich besser mit meinem Geld ausgekommen bin und trotzdem
auf eine volle Vorratskammer und satte Mitbewohner zurückblicken kann!
Sogar mein Sparschwein hat wieder mal was abbekommen!
Liebe Knauserer, ich kann nur sagen, Helgas Tagebuch macht wirklich
süchtig und es ist die erste mir bekannte Möglichkeit sich zu
kontrollieren und zu motivieren. Es macht Spaß und ... das Wort süchtig
ist ja auch schon gefallen!
- Sparen beim Essen - ein ganz heikles Thema (oder was anderes)
Die Ausgaben für Essen sind im Steigen begriffen und machen einen
immer größeren Prozentsatz der Haushaltsausgaben aus.
Aber soll man beim Essen sparen? Ein ganz heißes Eisen!
Meine Antwort, lautet aber klar doch und gleichzeitig keinesfalls.
Eine klärende Positionierung tut not.
Man kann beim Essen sparen und zwar indem dass man viel Zeit in
die Ernährung steckt, um es auf den kleinsten Nenner zu bringen.
- selber Kochen statt Essen gehen
- eigenes kochen statt Fast food aufwärmen
- Gartenerzeugnisse haltbar machen statt Dosen und Gläser kaufen
- sich sammelnd durch die Wälder schlagen statt Tiefkühlbeeren kaufen
- Sirupe, Marmeladen, Kompotte machen statt kaufen
- etc. etc. etc.
Ich finde, dass man diesen Weg gegen sollte, wenn man an Sparsamkeit
und Essen denkt.
So lieben zB meine Kinder Fischstäbchen mit Pommes. Mir wird schon
fast übel, wenn ich dran denke. Die wahre Fettorgie. Was in Fischst
äbchen drinnen ist will ich gar nicht denken.
Preislich läge für uns 4 die Fischstäbchenpommesfettorgie bei 3,50
- wenn ich konsequent billig einkaufe.
Ginge wohl mit etwas gutem Willen als billiges Essen durch.
Als Knauserer will ich a) wenn's geht weniger Geld ausgeben und
b) auch in die Gesundheit investieren (Sparsamkeit im weitern Ausblick)
und was "Gscheites" auf den Tisch bringen.
Die Lösung sind selbstgemachte Seelachsnuggets in Karottenpannade
mit Backrohrkartoffeln (zufällig in Pommesform).
Punkt b) wäre erfüllt. Dem Fisch sieht man es noch an, dass er einmal
ein Fisch war, statt fritiert wird in hochwertigem Öl herausgebraten.
Die knausrigen Backrohrfritten sehen sowieso kein Öl.
Natürlich könnte ich mich jetzt beim Fisch in eine wahre Paranoia
denken: Überfischung der Meere - also kein Meeresfisch, den St.
Petersfisch schon gar nicht, da aus dem pazifischen Eismeer (weiter
weg geht es nicht mehr), Viktoriabarsch umgotteswillen ...
Nein, nein, nein - Fisch ist gesund, lecker, Omegadreifettsäuren...
Einheimische Forellen auslösen finde ich bei Kleinkindern eher
problematisch. Ich kaufe Seelachsfilet oder Pangasius und da
vergleiche ich auch konsequent die Preise. Irgendwo muss man einfach
mal für sich einen Strich ziehen, denn sonst ißt man irgendwann
nur noch einheimische Wildkräuter, die an einem biologischfair
geteerten Weg stehen ...
Ach ja, die Frage ist noch offen, ob ich die Fischstäbchen preislich
schlagen kann, indem ich mich statt 15 Minuten 60 Minuten an
Pfanne und Herd stelle.
Ich komme auf ein Endergebnis von gut 2,10 Eur für meine Variante
als Essen für 4 Personen. Der Stundenlohn ist natürlich kümmerlich.
Kann man das noch drücken? Das Seelachsfilet geht nicht billiger,
bei Kartoffeln ist auch nichts mehr zu machen. Der Rest ist
pipifatz.
Variante 1: Weniger Fisch! Während ich bei den Nuggets noch
mindestens 250 g Fisch brauche, brauche ich für meine Fisch-CurryK
ürbis-Pfanne eigentlich nur 150 g. Reis ist günstig, Kürbis aus
dem Garten. die Reispfanne geht mit gut 1,50 Eur ins Rennen
Variante 2: anderes Gericht. Gut ein Thunfisch in der Dose
will mit einem Seelachs nicht verglichen werden (aber mit den
Fettstäbchen schon). Meine Thunfischburger (ca. 8 Stück schaffe
ich mit einer Dose), die man ähnlich wie Faschierte Laibchen macht
+ Gemüsebeilage kommen ebenfalls auf rund 1,50 für 4 Personen.
Die Variante keinen Fisch zu essen, wäre für mich am falschen
Platz gespart. Andere haben dabei sicher kein Problem. Aber es
gibt solche Überlegungen an allen Ecken und ich hoffe, dass ich
euch meine Denkweise demonstrieren konnte.
Wo ich auch spare sind Produkte wie Tofu, Quinoa, Amaranth, Sojamilch,
exotische Früchte und Gemüse ...
Bei mir geht es eher regional zu, obwohl ich mich manchmal auch
in die exotische Abteilung verirre (aber eher selten).
Ich weiß, es kommt jetzt ein schrecklicher Aufschrei, die ersten
erheben bereits ihre Steine um mich zu steinigen, aber ich
sage für mich PERSÖNLICH: mir ist das Fleisch von unserem
Schweinchen, das wir letztes Jahr gemästet haben, viel lieber als
so eine Ecke Tofu.
Nicht dass ich Tofu nicht mag (allerdings finde ich das was da
in unseren Supermarktregalen liegt, wenig appetitlich. Neulich
habe ich eine Doku über Tofu in China gesehen - wenn Tofu so
aussehen würde, dann würde ich das Schweinchen wohl auch in die
Wüste schicken. Man konnte den Geschmacksunterschied sehen.)
Aber Tofu ist aus Soja und Soja klingt für mich nach Gentechnik,
sorry.
Unser Schweinchen hat einen Sommer lang gegrunzt und gesuhlt,
wurde gestreichelt und das Essen war nahezu vorgekaut. Mein Gef
ühl dem Produkt Faschiertes aus Schweinchen gegenüberist wesentlich
besser als das dem Plastiktofu aus eventuell Gensoja gegen-
über. Und wer sagt mir, dass für diese Sojabohne nicht ein Urwaldriese
dran glauben mußte. Da kann das Schweinchen lange
furzen.
Die Exoten in der Kohlehydratecke, dem Gemüse- und Obststand
sind halt Exoten und wohl kaum auf den Thaurer Feldern (Tirols
wohl größtes Gemüseanbaugebiet in der Nähe Innsbrucks) gewachsen.
Es bleibt trotz Gesundheitsplus der lange Anreiseweg.
Oben beim Fisch habe ich wenig Wahl, auf heimisches zurückzugreifen.
Aber warum Quinoa wenn ich heimischen Buchweizen haben
kann. Was spricht gegen selbstgemachte Vollkornnudeln oder Kartoffel
? Bitte klärt mich auf!
Hier ist mein Spargeheimnis (ist ja keins) - Früchte der Saison.
Im Winter Kraut, Chinakohl, Kolrabi, Karotten. Die jetzt schon
gar schrumpeligen Äpfel koche ich als Kompott ein und gebe es
als Jausensnack in geeigneten Plastikdosen mit. Geht alles weg!
Also selbermachen, heimische Früchte der Saison kaufen, konsequent
Rezepte zu Ende denken - das wäre mein Credo!
Zum Schluss noch kurz siniert:
Eigentlich gilt für mich der folgende Satz für alle Bereiche
des Knausererlebens. Aber beim Essen natürlich genauso.
Selbermachen - nicht vergleichen mit dem billigsten Produkt sondern
mit hochwertigen Produkten. Meine Marmelade hält den Delikatesskonfit
üren stand - ohne Problem. Dass ich vielleicht mit der
Billigkonfi von Hofer 1,30/750 g genauso billig fahre, wie mit
selbermachen - kann schon sein. Aber das Extra meiner Marmelade
heißt Lebensqualität (die es beim Hofer nicht zu kaufen gibt).
Nebenbei könnte ich euch so ja auch Dinge wie Stricken oder
Nähen (Haltbarmachen oder Möbel zusammenschrauben) näher
bringen. Wenn ich rechne, dass mich ein Strickpulli 50 EUR kostet
und vergleiche, dass ein Pulli bei KIK sagen wir 30 EUR kostet,
dann nimmt man das ARgument NICHT zu stricken. Aber wie gesagt,
der Vergleich stimmt nicht: meinen Strickpulli muss ich mit
hochwertigen Designerunikaten vergleichen, dann passt die Relation
und auch jene im Preis. (Ist mir neulich aufgefallen, als ich ein
Männerhochglanzmagazin durchgeblätter habe und ein Pullunder um
250 EUR drin war - mit einfachem Zopfmuster).
* Informationsunkraut zum Thema Garten - bitte selber durchjäten
Das Gartenjahr beginnt (hier im Gebirge).
Wer heuer noch schwankt, was er alles machen möchte, den möchte ich
auf einen Rundgang durch meinen Garten 2007 einladen. Ich gärtnere
hier unter recht widrigen Umständen: Höhenlage, Schattenseite, schlechter
Boden, kein grüner Daumen und trotzdem sieht es auch bei mir aus wie
in der grünen Hölle:
(Bilder siehe unter http://www.derknauserer.at/unterlagen/garten.php
Gartenrundgang Michi 2007)
Weil mein letztjähriges Gartenjahr ein doch recht erfolgreiches war,
hier mein Resumee:
- Ich praktiziere hier Mischkulturen und mische bunt Blumen, Gemüse,
Erdbeeren. zB Fisolen mit Kürbis und Kolrabi (hat ganz wunderbar geklappt,
trotz Unkenrufen gegen Bohnen auf fettem Feld), Spinat und Kartoffel,
was immer gut funktioniert, Salat und Kolrabi setze ich sowieso fast
überall dazu!
Karotten und Zwiebel mische ich auch immer, wobei das Ergebnis aber
nicht exorbitant war.
- Tagetes setze ich fast überall, da diese Pflanze den Boden gesunden
läßt.
- Die Erdbeeren werde ich heuer nicht mehr mit der Prunkwinde mischen,
die sich sehr konkurrenziert haben.
- Bei Mischkultur erlaube ich mir alles. Während der Spinat schon
abgeerntet wird, wachsen Kolrabi und Salat ihrer Reife entgegen. DIe
Lücken fülle ich mit Senf.
- Vogelmieren, Franzosenkraut jäte ich zwar, wenn es gar zu buschig
wird. Aber als Salatbeigabe sind beide lecker und können es mit Feldsalat
und ähnlichem aufnehmen. Warum also Feldsalat oder Rucola sähen, wenn
man sich ohnehin mit Beikräutern herumplagen muss? Ab in die Küche!
- Ganz begeistert bin ich noch immer von Senf, der wunderbar gelb blüht,
ein Gründünger ist und aus dem man mit etwas Geduld auch himmlischen Senf
machen kann.
Eigene Gartenideen 2008:
- Letztes Jahr habe ich in der Bibliothek das Buch: Kasimir pflanzt weiße
Bohnen gefunden. In einem Rollenspiel (ich war der Biber Kasimir, mein
Sohn war Frippe - tja das macht man als Mutter) haben wir dann Bohnen
quellen lassen, gesetzt, beim Wachsen zugeschaut, geerntet. Ein Riesenspa
ß - funktioniert auch am Balkon!
Dieses Jahr planen wir was anderes. Mein Sohn hat Dinomania im Endstadium
und wir haben vereinbart die Vegetation der Trias/Jura und
der Kreide im Blumentopf nachzustellen. Da wir kleine Nadelbäume, Schachtelhalme,
Farme etc. pflanzen müssen, wird uns das einige Nachmittage
an Sammeln und Einsetzen in Beschlag nehmen.
- Aus einer Kokosnußhälfte haben wir eine Blumenampel gebastelt, die
dann für Kakteen ganz gut funktioniert.
- Ach übrigens, Topinambur habe ich im November im Handel gesehen (also
zur Erntezeit) bei Metro - haltet euch fest um 6,50/kg. Ich finde das
ist ein Argument. Übrigens finde ich Topi roh am besten.
- Blumen vermehren durch SCHENKEN: Alle meine Blumen im Garten sind
geschenkt. - ein kurzer Plausch am Gartenzaun und schon nimmt man wieder
eine Blumenzwiebel, einen neuen Samen etc. mit. Alles wird zwar kein
Erfolg /siehe diese Wucherblume aber im großen und ganzen eine sehr empfehlenswerte
Vermehrungsart.
Aus dem Internet:
Garten im Quadrat
Schon mal was von SFG gehört? Das ist square-foot-gardening und vermittelt
wie man auf engstem Raum viel anbaut.
Man teilt dazu seine Anbaufläche in Quadrate von 30 x 30 ein und
pflanzt in jedes Quadrat eine andere Pflanze.
- Vorteile
- Das macht vielleicht jenen Lust auf ein bißchen Garten, die rund um
ihr Haus eine Betonwüste haben, denn Mel Bartholomew baut seine Gärten
zum Teil in kleinen Boxen, die auf Pflaster stehen.
Weiters kann man so Fruchtfolgen auf kleinstem Raum planen.
Jedes Mal, wenn ein Feld frei wird, wird es mit einem anderen Gemüse bebaut.
Der Boden wird dann verbessert, entweder mit einem organischen Dünger
oder mit Kompost aufgelockert. So entsteht eine sehr vielfältige Mischkultur,
denn in jedem Quadrat wächst eine andere Pflanze."
Jedenfalls kommt das sehr sympathisch daher und macht Lust mal
mit einem Minigarten anzufangen.
Hier einige Seiten zum Thema:
http://en.wikipedia.org/wiki/Square_foot_gardening
http://www.squarefootgardening.com/html/German/german_body_index.htm
Buch zum Thema:
Mel Bartholomew - Square foot gardening
* Modelabel "Der Knauserer" - der sparsame Modedesigner
Zunächst richtet sich das sparsame Schneiderlein sein Depot ein. Die
meisten Tipps dazu stammen von Birgit, die schon fast eine professionelle
Sparmodedesignerin ist (Tipps anderer Leser habe ich dokumentiert):
- Stoffreste
Ich habe zu Hause sieben Riesenkartons mit Stoffresten. Einige davon
dürfen die Kinder benutzen. Sie kleben aus den Fleckerln Bilder, basteln,
üben Nähen, verkleiden sich, wickeln ihre Puppen aus und ein oder schneidern
Puppengewand daraus. Die besten Ideen zum Hosenaufpeppen stammen von solchen
Bastelarbeiten. (Ich möchte genau diesen Dinosaurier auf meiner Hose!)
- Accessoirsschachtel
Wichtig ist auch eine Schachtel mit Zackenlitze, Bändern, Spitzen ... .
Meine Tochter hat einmal aus Zackenlitze eine Blume gelegt und gefragt:
"Kannst mir das auf die Jacke aufnähen?" Oder einfach ein rundum ausgefranstes
Jeansfleckerl auf eine sonst einfärbige Jean.
- Knopfschachtel
Ach ja - und eine Knopfschachtel. Auch zum Bilder legen, zählen, als
Spielfiguren, Geld ... die besten Ideen kommen beim Spielen. Einige
Hosen sind auch mit "Lieblingsknöpfen" verziert. Nur, unbedingt darauf
achten, dass die Bänder auch bis 60 Grad waschbar sind und nicht abf
ärben oder eingehen.
Nähzubehör ist oft erschreckend teuer. Knöpfe und andere Verschlüsse
gibt's oft auch auf Flohmärkten. Oder ich schneide aus einer Bluse, bevor
ich sie wegwerfe (meist bleibt eh nicht mehr viel übrig) die Knöpfe heraus.
WAS IMMER GEHT!
Aus alter Bekleidung entsteht oft Puppengewand, besonders, wenn es sich
um einen Lieblingspullover handelt. Ich achte immer darauf, dass ich dafür
immer einen schönen Schnitt habe - auch die Barbies sind heutzutage extrem
modebewusst :-) .
Aus alten Bezügen und Leintüchern schneide ich Putz- oder Poliertücher.
Die Kinder können bei diesen Tüchern dann gleich das Endeln üben.
JACKEN WENDEN - BLUSEN PIMPEN
Geht nicht immer, aber bei der große-Bruder- Jacke war der Reißverschluß
kaputt. Ich habe die ganze Jacke umgedreht (Innenfutter nach außen), einen
neuen Reißverschluss eingenäht und vorne zwei große Taschen in Form eines
Huhnes aufgesteppt. Die Jacke hat dann noch drei Jahre für die Schwester
gehalten.
Gabriele hat einen wunderbaren Tipp (auch für Nichtnäher):
Preiswerte, aber oft
auch langweilige Blusen einfach mit alten und neuen Knöpfen aus der Knopfkiste
aufpeppen, indem man viele verschiedene Knöpfe entlang der Knopfleiste
aufnäht. Müssen auch nicht in einer Reihe sitzen.
(Anm. d. Red.: Knöpfe liegen massenhaft auf der Straße, bitte bücken!)
HOSE zu KURZ, KNIE KAPUTT!
Noch eine Idee für das Hosenmodell "Knie kaputt, Hose zu kurz": Hose
oberhalb des Knies abschneiden und von den unteren Hosenbeinen auch soviel,
wie dünn geworden ist. Dann aus einem ähnlichen oder kontrastfärbigen
Stoff neue Knie zuschneiden und alle Teile wieder zusammensetzen. (ähnlich
der österreichischen Fahne: alte Hose - neuer Stoff - alte Hose)
Wenn eine Hose abgekürzt werden muss, immer die Streifen aufheben. Damit
können später "fast unsichtbare" Flicken daraus geschnitten werden.
Ja, und die "Betrügerchen" wende ich auch heute noch an, z.B. wenn eine
noch fast neue Hose einen großen Riss hat. Meist lässt sich eine der
hinteren Hosentaschen auf die geflickte Stelle "verpflanzen".
Hosen, die zu kaputt zum flicken sind werden zu Flicken verarbeitet.
Entweder zum Ausbessern für andere Hosen oder Patchwork - Taschen,
Sesselschoner oder Kleinkinderbekleidung.
Wenn bei einer Hose die Knie kaputt sind und auch die Länge nicht
mehr passt - einfach abschneiden und als kurze Hose tragen, oder Hosenbeine
von einer anderen Hose annähen. Am Besten schräg, wellig oder
zackig abschneiden, das sieht am schönsten aus.
Gabriele legt auch nochmal Schere an ihre Hosen:
Alte Jeans, die am Saum zerfranzt sind, schneide ich in Wadenlänge ab,
und nähe mir aus einem älteren Karohemd meines Manner einen breiteren
Umschlag auf. Dazu eine weisse Bluse oder ein Tshirt, sieht richtig
zünftig aus.
APPLIZIEREN, AUFPEPPEN - UNIKATE HERSTELLEN
- HÄKELDECKCHEN
Einmal habe ich auf meine Jean einige Häkelmuster von meiner Oma
aufgenäht, verschiedene Mini-Häkel-Deckerl aus Baumwollgarn.
- AUFNÄHER selber machen
Außerdem schneide ich immer wieder große Zahlen oder Buchstaben aus
Stoff aus und nähe sie dann auf Hemden, Sweater, Jacken, Bettwäsche ...
Besonders schön sind auch zusammengesetzte Formen, z.B. ein Haus:
ein Quadrat aus Blümchenstoff, ein Dreieck aus einfärbigem Stoff.
Beides zusammen auf doppelseitiges Vlieseline auflegen, ausschneiden
und auf das Kleidungsstück (oder die Bettwäsche) aufbügeln. Dann den
Rand mit engem Zickzackstich steppen. Wenn das Motiv groß genug ist,
noch etliche Details aufnähen, wie z.B. Zackenlitze als Dachziegel oder
Spitzen als Fenster. Bei kleineren Motiven die Details aufsticken (mit
Perlen dazwischen) oder mit Knopflochstich aufsteppen. Ich selbst habe
ein Vorlagenbuch, aber auch die Motive in Kindermalbüchern sind oft
sehr einfach und lassen sich gut auf Stoff übertragen (evtl. in einem
Kopiergeschäft vergrößern oder verkleinern).
Ein Versuch wert sind auch Applikationen, allemal. Es gibt sehr schöne
Stoffe mit verschiedenen Motiven (Katze, Dinosaurier, Auto ...). Die
Stoffgeschäfte schneiden schon ab 30 cm Stoff. Ein Lieblingsmotiv ausschneiden
und auf das Kleidungsstück mit doppelseitigem Vlieseline
aufbügeln. Dann noch die Ränder mit Zick-Zack- Stich feststeppen.
So konnte ich eine Hose vom großen Bruder (iiiiiih) auf die kleine
Schwester "weitervererben".
c) GEKAUFTE AUFNÄHER, WANN LOHNEN SIE SICH
Aufbügelmotive sind meist sehr teuer - außer wenn etwas Spezielles
gewünscht wird z.B. ein Snoopy - Bademantel. Ein einfärbiger Bademantel
plus Snoopy - Aufbügler kostete immer noch die Hälfte. Oder bei einer
Kappe mit Straß - Totenkopf, da war es noch billiger, weil die Kappe im
Abverkauf 90 Cent kostete.
D) PATCHWORK
Sehr gut sieht auch Patchwork auf einer Hose aus. (5-eck oder 6-eck,
oder, noch besser, ein Buch ausleihen). Einige Fleckerl zusammensteppen
und aufnähen oder zu kurze Hosen damit verlängern. Damit lässt sich
jedes "fade" Kleidungsstück aufpeppen.
E) PIMP MY STRICKJACKE (von Katja)
dann hatte ich noch eine total fade graue strickjacke, an die meine
liebe schwiegermutter mir buendchen im steirerlook (dunkelgruen und
knallrot) gehaeckelt hat UND die grauen plastikknoepfe in tolle silberne
trachtenknoepfe umgetauscht hat - seitdem ist sie mein absolut liebstes
kleidungsstueck.
BILLIGE EINFARBIGE T-SHIRTS KAUFEN und EIN DESIGNERSTÜCK DRAUS MACHEN
Berta schrieb im Forum:
- der dehnbare Stoff verträgt vor allem Bemalen und Bedrucken mit flüssigen
Farben (Stempel aus Kartoffeln mit Keksaussechern herstellen) - das Verwenden
von Stoffmalstiften (Filzer oder "Ölkreiden") geht nicht so gut, weil
sich der dehnbare Stoff immer verschiebt. Das macht insbesonders Kindern zu
schaffen
- Batik: einzelne Bereiche ganz fest abbinden und in Farbe tauchen. eignet
sich gut für verwaschene und angepatzte Shirts
- die trendigen 2-in-1-Shirts nähen: Ärmel und Kragen aus anderem Stoff an
ein kurzen Leiberl ergibt Langarmshirt (siehe Knauserer Feb-08 Betrügerchen)
- aus einem Erwachsenenshirt lässt sich auch schnell ein Kinderkleidchen
nähen (http://www.tanjas-traumberg.de/index.jsp?id=1643)
Im Forum wurde auch eifrig diskutiert, wie man T-shirts seinen eigenen
Bedürfnissen anpasst und das Problem des Labbersaums löst:
http://einfach-leben.freeky.at/read.php?3,5257,5257#msg-5257
KINDERKLEIDUNG AUS ERWACHSENENKLEIDUNG
Aus alten Erwachsenenhosen kann auch Kinderbekleidung gefertigt werden
(Uroma lässt grüßen!). Zuerst das ganze Teil auftrennen, bügeln und dann
den neuen Schnitt auflegen.
Idee dazu: http://www.derknauserer.at/unterlagen/jeans.jpg
Oder, wenn zu wenig Stoff vorhanden ist, eine Patchworkdecke nähen, und
darauf den neuen Schnitt legen.
Katja fiel dazu eine freundin ein, die immer dann, wenn ihren 3 kids die
aermel wieder mal zu kurz waren, eine zick-zack-schere zur hand nahm und
die aermel oben einfach abschnitt. ...kann man bestimmt auch bei maenner
-pullis machen, die an den ellbogen doch immer loechrig werden!
NÜTZLICHE TIPPS
Normale Leintücher (keine Spannleintücher) im Abverkauf sind oft auch
billiger, als der entsprechende Baumwollstoff im Meter. Am besten nachrechnen.
KLEINTEILE
Und zum Abschluss für die Mädels: Haargummis, passend zur Kleidung. Einen
Stoffrest (10 x 60 cm) längs zusammennähen. Den Schlauch wenden, ein
Gummiband (ca. 20 x 0,5 cm) durch die Röhre durchziehen. Zuerst das
Gummiband zusammennähen, dann den Stoff mit kleinen Stichen.
Noch immer nicht genug Ideen und Anregungen? Hier noch ein paar Links:
http://www.geo.de/GEOlino/kreativ/basteln/54396.html
http://www.derknauserer.at/kn/knauserer%2010_2001.txt
http://www.derknauserer.at/kn/knauserer%2011_2001.txt
http://www.derknauserer.at/kn/knauserer%2002_2004.txt
* Tolles Spielzeug für ganz wenig Geld
Immer wieder höre ich, dass man selber zwar spare, aber man den Kindern
doch was gönnen möchte und deshalb bei Spielzeug keinesfalls etwas sparen
möchte - blablabla.
Erstens sind Kinder weniger anspruchsvoll als man selber vielleicht glauben
möchte, keinen massiven psychischen Schaden nehmen, wenn sie das neueste
iPod dieses Jahr nicht bekommen.
Zweitens haben vor allem kleine Kindern sehr lange nur vage Vorstellungen
von Wertigkeiten. Geschenke sind dann toll, wenn sie ungefähr dem entsprechen,
was man sich wünscht.
Drittens kommen Spielsachen, die mit Bewegung zu tun haben, immer gut an.
Wer jetzt also knapp bei Kasse ist, aber dennoch einiges an Geschick mitbringt,
der kann sich zB an folgenden Ideen versuchen:
Und eines ist garantiert, dass diese oder andere selbstgemachte
Spielsachen im Gedächtnis ihres Kindes hängen bleiben werden (denkt
doch mal selber nach, an welches Spielzeug ihr euch noch am besten
erinnert). Es ist falsche Scham, zu glauben, dass es minderwertig wäre,
einem Kind etwas Selbstgebasteltes zu schenken. Alle Kinder sind stolz
drauf, wenn ihre Eltern geschickt sind und selber etwas herstellen
können. Nur Mut!
- Spielzeugkran
(Meinem Sohn darf ich die folgenden Pläne gar nicht zeigen!)
In irgendeinem Buch (ich glaube es war vom Ravensburger-Verlag) habe
ich ein Spielzeugkran-Projekt gefunden:
http://www.derknauserer.at/doku.php
Es handelt sich dabei um einen Holzkran auf Rollen, dessen Seilzüge
mit Kurbel bedient werden können.
Und wer das noch toppen will, der muss sich sovjetischer Bautradition
anvertrauen:
http://www.lobzik.pri.ee/modules/wfsection/article.php?articleid=199
(leider auf russisch, aber die Pläne sprechen ziemlich für sich)
Laßt euch bitte nicht abschrecken, dass die Seite auf russisch ist,
aber was dei www.lobzik.pri.ee zum Teil anbietet, ist phänomenal.
Einiges kann man sich ja mit Babelfish rauskitzeln - völlig Unverständliches
würde ich gerne übersetzen.
(Aber es ist alles reich bebildert .. zum Gustieren reicht es!)
2. Schaukel
Schaukeln sind nun wirklich schnell zusammengezimmert. Das einfachste
Modell war eine robuste Apfelkiste, bei der man eine der langen Wände
entfernt hat, an zwei Seilen aufgehängt. Hätte man der Kiste noch
einen farbigen Anstrich verpaßt, wäre es ein schönes Teil geworden.
3. Sandkiste
Ein Kind ohne Sandkiste ist ein armes Kind ... Dabei denke ich jetzt
nicht mal an die Kinder, die in der Stadt wohnen, die meistens gut
Zugang zu öffentlichen Spielplätzen haben oder denen man wegen der
Wohnsituation, dann oft einen Ausflug zu Sandbänken etc. gönnt, sondern
ich denke an jene Kinder, denen man bereits am Vormittag ein schönes
Kleidchen oder die weiße Hose überstülpt und sie dann den ganzen Tag
von jedwedem Dreck fernhält. Ein Kind muss in seinem Leben etliche
Hände voll Sand "fressen"!!!!!!!!!
Eine kleine Kiste ist schnell zusammengenagelt und verleimt. Für Balkone
oder Terrassen braucht man dann noch einen Boden. Am Rand muss das Kind
sitzen können. Und einen Deckel nicht vergessen! Den Sand gibt es gratis
an Sandbänken an Flüssen (oder am Meer).
Wer etwas Besonderes bauen möchte, der kann dieses entzückende
Buddelschiff nachbauen:
http://www.baumarkt.de/b_markt/service/sand.htm
4. Der Herd für Sandkuchen
Ihr habt da noch so ein altes Kleinteil wo rumstehen, ganz gut.
Sonst gibt es oft bei Ikea und Konsorten kleine Wandkästchen für wenig
Geld, die man mit wenig Aufwand zu einem Herd umbauen kann.
Oft gibt es solche Kästchen mit einer aufklappbaren Lade oder man
nimmt ein billiges Kleinregal und schraubt mit zwei Scharnieren
eine Klappe ein. Diese Klappe wird außen mit einem schwarzen
Fenster mit gelben Streifen (= Backrohr) bemalt. Oben auf das
Kästchen klebt man zwei runde Holzplatten, die man schwarz bemalt
hat (= Kochplatten).
Schöner natürlich hier:
http://www.selbst.de/render.php?render=003083
(Aus einem alten Nachtischschränkchen!)
5. Torwand
Eine tolle Idee, die schnell und einfach umzusetzen ist:
http://www.selbst.de/render.php?render=005014
Mit etwas Glück kann man sowas zu einem großen Teil aus Altholz,
alten Spanplatten oder ähnlichem zusammenbauen.
Statt der großen Spanplatte kann man auch mit Plastik oder stabilem
Stoff bespannen.
6. Steckenpferd
Wer jetzt gar kein Geschick hat, bringt zumindest ein
Steckenpferd zusammen!
Wenn der Kopf aus Holz mit einem stabilen Stab verschraubt
wird, kann das Ding sogar eine Weile halten. Der Kopf kann
aber auch aus stabilem Karton bestehen. Im Hause verwendet,
wird das auch reichen.
7. Auch ganz simpel: Stelzen
Meine Stelzen in der Kindheit waren zwei robuste viereckige
Stäbe an die man zwei Fußteile angeschraubt hat.
(Anleitung für schönere Stelzen auf:
http://www.holzland.de)
Kleinere Kinder (bis 5 Jahre) sind mit Dosenstelzen aber
besser bedient, die aber genausoschnell zusammengebaut sind.
- Inspirationen
- http://www.selbst.de
(Puppenwagen, Bauernhof)
http://www.holzland.de
(Anleitungen für Schaukeln, Drachen, Kindergartenhaus, Nachziehtiere,
Kaufmannsladen, Ritterwaffen, Schaukelpferd, Wurfspiel)
* Mit kleinen Tipps viel Sparen:
INTERNETTIPP (von Roland):
Habe nun entdeckt, dass es einen Rezeptwettbewerb gibt, der sehr gut zu
diesem Thema passt, und zwar geht es dabei um Verwertung von nicht
mehr ganz frischem Brot. Man kann mit Rezepten schöne Preise gewinnen!
Die Internet-Adresse lautet: www.brot-ist-wertvoll.at
- SCHAUMSTOFFKUGELN
- Für's Basteln brauchte ich immer wieder Köpfe und kaufte mir ab und
zu Schaumstoffkugeln. Doch jetzt habe ich die Lösung: Es gibt extrudiertes
Styropor (meistens der Marke Roofmade). Dieses Styropor kann man
mit Schmirgelpapier oder Feilen plastisch bearbeiten und bekommt leicht
Kugeln.
Man kann daraus auch sehr leicht einfache Stempel basteln.
Reste dieses Styropors liegen fast auf jeder Baustelle rum und zwar
als Müll.
GETROCKNETE JOGHURTKULTUREN BILLIG (Tipp von Christian)
Auf Deinen Artikel vom Joghurt-Machen wollte ich Dir einen Tip geben:
Getrocknete Kultur bei Hundsbichler in Tirol von Sacco. Ist sehr
günstig, funktioniert ausgezeichnet und die Qualität ist sehr gut
(Hundsbichler produziert selber Lab für z.B. Ja! Natürlich).
Einfach ins Gefrierfach und jedesmal ein paar Körner mit der Milch
mischen und dann in die Gläser füllen.
www.hundsbichler.com - oder auf http://www.derknauserer.at/produkt.php
ÜBRIGES IN SEINE EIGENE RICHTUNG ENTSORGEN (eine Mit-mach-Geschichte von
Katja):
noch ein gedanke, der mir kam und der bei uns hervorragend funktioniert:
meine schwester arbeitet an einer tankstelle und hat ihren chef gefragt,
ob wir fuer unsere huehner das alte gebaeck (vom vortag...also noch
spitzenmaessig!) haben koennten. der war sogar voll froh, weil die
tankstelle nicht mal ueber eine bio-tonne verfuegt und so leben wir fast
von diesen gaben. wir holen sie ca. 2x in der woche, da ist vieles eben echt
noch frisch. in unserem fall bekommen wir manchmal sogar noch schlag,
sauerrahm, kaese, fertiggerichte (mit 3 kids manchmal ein segen, nicht
jeden tag frisch kochen zu muessen, wenn nat. auch nicht so nahrhaft). im
kindergarten gibt es eine gemuese und obstkiste und auch eine baeurin, die
am vortag vollkorn frisch mahlt und dann brot baeckt. so gehe ich nur voll
selten einkaufen...
also, der vorschlag: bei lokalen tankstellen anfragen, ob man gegen ein,
zwei euro eine kiste brot/woche oder so abholen kann.
(Anm. d. Red.: Es muss ja nicht unbedingt die Tankstelle sein, aber es
lohnt sich auf jeden Fall seine Bekanntschaft/Verwandtschaft zu durchforsten,
die an solche Reste rankommt.)
Leserbriefe zu Knauserer 03/2008:
BIRGIT UND IHRE PHILOSOPHIE:
Ich glaube wirklich, dass Knausern eine Lebensphilosophie ist.
Knauserer haben meist viel Humor und sind sehr kreativ. Meine
Kinder werden von mir jedenfalls keine große Erbschaft bekommen -
aber sie lernen, mit einem Minimum an Geld ein Maximum an Gaudi
zu haben. Ich jedenfalls sehe es nicht ein, warum ich arbeiten
soll, um Geld zu verdienen und mir dann Dinge zu kaufen, die ich
genausogut selbst machen könnte. (Also, genug Philosophie!!!)
JOGHURT AUS NORMALEM NATURJOGHURT (von Gabriele)
Nicht jeder hat in der Nähe eine Sennerei wo er die Mutterkultur
kaufen kann. Es geht aber auch ein normaler Naturjoghurt, man muss
nur darauf achten, dass es kein Joghurt mit dem Zusatz "mild" ist,
das geht nämlich gar nicht.
Ich erwärme die Milch auf 90Grad
und lasse sie dann auf 50 Grad abkühlen,unter gutem rühren impfe ich
1 ltr. Milch mit 150gr. Joghurt, die mit Joghurtkulturen geimpfte
Milch gebe ich in kleine Einmachgläschen und stelle sie in den auf
50 Grad vorgewärmten Backofen. Nach 30 Minuten stelle ich den Ofen
aus und lasse die Gläschen über Nacht im Backofen stehen. Zum Frühstück
sind sie dann fertig. (Den Joghurt mindestens acht Stunden im Backofen
reifen lassen.)die Deckel auf die Gläser geben und im Kühlschrank
aufbewaren.
JOGHURT WIE ES TÜRKISCHE HAUSFRAUEN MACHEN (von Andreas)
> hier noch ein Paar zusätzliche Tips zum Joghurt machen.Diese Tips habe
> ich türkischen Freunden abgeschaut. Wichtig! Die Milch muß immer
> abgekocht sein (gut geeignet ist auch H-Milch)
> Man kann Joghurt aus dem Supermarkt als Starterkultur nehmen. Wichtig
> ist hierbei nur, dass es sich um Lebendkulturen handelt. (steht auf dem
> Joghurtbecher)
> Den selbstgemachten Joghurt kann man höchstens dreimal als Starterkultur
> wiederverwenden, da sich mit jedem ansetzen auch andere Keime
> einschleichen, die den Joghurt unvorteilhaft verändern. Man muss den
> Topf nicht über 8 Std. in einem warmen Wasserbad lassen (viel zu
> energieaufwendig) In der türkischen Küche wird ein Topf mit Milch
> aufgesetzt, zum kochen gebracht und danach solange abkühlen gelassen,
> bis er gut Handwarm ist (ca.40° C). Dann werden 2 - 3 Esslöffel
> Joghurt eingerührt, ein Deckel auf den Topf gepackt und alles in Tüchern
> (Wolldecke) eingewickelt. Man läßt ihn so über Nacht reifen. Am
> nächsten
> Tag ist der Joghurt fertig. Für diejenigen, die es genauer haben
> wollen: Es gibt für recht günstiges Geld auch Joghurtmaschinen, die den
> Joghurt energiesparend auf die nötige Temperatur halten.
Für den Knauserer 05/2008 sind folgende Themen geplant.
Ich werde diese Themen im Diskussionsforum auch zur Diskussion
stellen. E-Mails mit euren Tipps und Meinungen sind aber auch
herzlich willkommen.
- SCHMUCK für Knauserer
- "Handy, nein danke" - konsequent sparsames Leben aus
mehreren Alltagsbereichen von Mirko
- Schnittmuster online - ich mach's mir selber!!
- Knausern und MacDonalds - unvereinbar? oder
- Reduced to the max - Geschirrspülen mal ganz knausrig
- Sparen beim Sterben
Forum: http://www.derknauserer.at
E-Mail: mailto: info ät derknauserer.at
Impressum:
Der Knauserer ist ein kostenloses E-Zine, das ca.
12mal jaehrlich erscheint. Herausgeber: Michaela
Brötz, info ät derknauserer.at - www.derknauserer.at
--
GMX startet ShortView.de. Hier findest Du Leute mit Deinen Interessen!
Jetzt dabei sein: http://www.shortview.de/?mc=sv_ext_mf ät gmx
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