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Einladung zur Ausstellungseröffnung "Heimarbeiterinnen in Lima" / Film u. Seminar zu Migration

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*Einladung zur Ausstellungseröffnung

"Heimarbeiterinnen in Lima"*

Am kommenden Donnerstag (10.04.08) eröffne ich im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin eine Fotoausstellung über die Arbeits- und Lebensbedingungen von Heimarbeiterinnen in Lima/Peru. Sie entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes über die Situation von Frauen im informellen Sektor, das ich initiiert habe.

Heimarbeiterinnen verrichten aufwändige Handarbeiten für Textilfirmen, die diese Arbeitschritte auslagern, um Kosten zu sparen und arbeitsrechtliche Bestimmungen zu umgehen. Die Frauen besticken Kleidungsstücke, stellen Schmuck her oder säubern Nähte. Sie sitzen oft nächtelang an ihren Wohnorten um Aufträge fertig zu stellen, sind abhängig von den Auftraggebern und können keine Rechte einklagen. Heimarbeit ist unsichtbar und wird von der Gesellschaft und oft auch von ihnen selbst nicht als wertschöpfende Tätigkeit anerkannt.

Für eine lokale Organisation in Lima, die Frauen in der informellen Ökonomie unterstützt, führten wir Interviews mit Heimarbeiterinnen und erstellten eine qualitative Studie auf deutsch und spanisch (einzusehen unter: http://fdcl-berlin.de/index.php?id85
(deutsch); http://fdcl-berlin.de/index.php?id27 (spanisch). Mit Einwegkameras nahmen die Interviewpartnerinnen außerdem ihren Alltag auf.

Diese Bilder, Zitate der Frauen und Ergebnisse der Studie werden in dieser Wanderausstellung gezeigt, zu der ich Euch/Sie herzlich einladen möchte. Bis zum 16. Mai wird sie in Berlin zu sehen sein. Über Interesse, die Ausstellung in weiteren Städten zu zeigen, an Artikeln oder Vorträgen freue ich mich sehr.
Darüber hinaus bin ich an Anregungen und inhaltlicher Zusammenarbeit interessiert und suche nach Unterstützung für die Publikation eines Fotoessays mit den Fotos der Frauen und ihren Schilderungen.

Ich würde mich freuen Euch/Sie zur Ausstellungseröffnung zu sehen und freue mich über die Verbreitung dieser Einladung.

Mit herzlichen Grüßen
Steffi Holz

c/o Rheinisches JournalistInnenbüro
Merowingerstr. 5-7
50677 Köln
Tel. 0221 713091


Im Rahmen des Wochenendseminars:
Migration in und aus Lateinamerika

12.-13.April, im Versammlungsraum im Mehringhof
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm),
Teilnahme frei
Seminarprogramm unter: http://fdcl-berlin.de/index.php?id89


Einladung zum Filmabend

Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez
Dokumentarfilm von Heidi Specogna für ZDF/arte

/In Anwesenheit der Co-Autorin Erika Harzer/

Zeit: 12. April 2008, 17:30 Uhr

Ort:     Versammlungsraum im Mehringhof
              Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

José Antonio Gutierrez war einer von 300.000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerika- nischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. Gekämpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32.000, die in der US- Armee für ein fremdes Vaterland kämpfen.

Der Film erzählt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf die weite Reise immer nordwärts machte -- voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft -- und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.

Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf José Antonios Odyssee -- von Guatemala über Mexiko in die USA.

Die Erzähler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben: seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton.

Die Erzähler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtäglich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im Gepäck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, für ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie für immer den Rücken zu kehren. José Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu überleben -- auf beiden Seiten dieser Welt.

--
Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen!
Wer keine weiteren mails mehr erhalten möchte, wird bei Rückmeldung umgehend aus dem Verteiler gestrichen!


FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Center for Research and Documentation Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl.org

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz * Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

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<big><b>Einladung zur Ausstellungser&ouml;ffnung <br>
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<big><big>"Heimarbeiterinnen in Lima"</big></big></b></big><br> <br>
Am kommenden <b>Donnerstag (10.04.08)</b> er&ouml;ffne ich im <b>Haus der Demokratie</b>
und Menschenrechte in Berlin eine Fotoausstellung &uuml;ber die Arbeits- und Lebensbedingungen von Heimarbeiterinnen in Lima/Peru.<br>
Sie entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes &uuml;ber die Situation von Frauen im informellen Sektor, das ich initiiert habe.<br>
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Heimarbeiterinnen verrichten aufw&auml;ndige Handarbeiten f&uuml;r Textilfirmen, die diese Arbeitschritte auslagern, um Kosten zu sparen und arbeitsrechtliche Bestimmungen zu umgehen. Die Frauen besticken Kleidungsst&uuml;cke, stellen Schmuck her oder s&auml;ubern N&auml;hte. Sie sitzen oft n&auml;chtelang an ihren Wohnorten um Auftr&auml;ge fertig zu stellen, sind abh&auml;ngig von den Auftraggebern und k&ouml;nnen keine Rechte einklagen. Heimarbeit ist unsichtbar und wird von der Gesellschaft und oft auch von ihnen selbst nicht als wertsch&ouml;pfende T&auml;tigkeit anerkannt.<br> <br>
F&uuml;r eine lokale Organisation in Lima, die Frauen in der informellen &Ouml;konomie unterst&uuml;tzt, f&uuml;hrten wir Interviews mit Heimarbeiterinnen und erstellten eine qualitative Studie auf deutsch und spanisch (einzusehen unter: <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://fdcl-berlin.de/index.php?id85">http://fdcl-berlin.de/index.php?id85</a> (deutsch);&nbsp;<a class="moz-txt-link-abbreviated"
href="http://www.fdcl-berlin.de/publikationen"></a><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://fdcl-berlin.de/index.php?id27">http://fdcl-berlin.de/index.php?id27</a> (spanisch). Mit Einwegkameras nahmen die
Interviewpartnerinnen au&szlig;erdem ihren Alltag auf.<br>
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Diese Bilder, Zitate der Frauen und Ergebnisse der Studie werden in dieser Wanderausstellung gezeigt, zu der ich Euch/Sie herzlich einladen m&ouml;chte. Bis zum 16. Mai wird sie in Berlin zu sehen sein. &Uuml;ber Interesse, die Ausstellung in weiteren St&auml;dten zu zeigen, an Artikeln oder Vortr&auml;gen freue ich mich sehr.<br>
Dar&uuml;ber hinaus bin ich an Anregungen und inhaltlicher Zusammenarbeit interessiert und suche nach Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Publikation eines Fotoessays mit den Fotos der Frauen und ihren Schilderungen.<br> <br>
Ich w&uuml;rde mich freuen Euch/Sie zur Ausstellungser&ouml;ffnung zu sehen und freue mich &uuml;ber die Verbreitung dieser Einladung. <br> <br>
Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>
Steffi Holz<br>
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c/o Rheinisches JournalistInnenb&uuml;ro<br>
Merowingerstr. 5-7<br>
50677 K&ouml;ln<br>
Tel. 0221 713091 <br>
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<b></b>Im Rahmen des Wochenendseminars: <br>
<big><b>Migration in und aus Lateinamerika</b></big><br>
12.-13.April, im Versammlungsraum im Mehringhof<br>
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm), <br>
Teilnahme frei<br>
Seminarprogramm unter: <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://fdcl-berlin.de/index.php?id89">http://fdcl-berlin.de/index.php?id89</a><br> <br>
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Einladung zum Filmabend</b><br>
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<big><big><big><b>Das kurze Leben des Jos&eacute; Antonio Gutierrez</b></big></big></big><br> Dokumentarfilm von Heidi Specogna f&uuml;r ZDF/arte<br>
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<i>In Anwesenheit der Co-Autorin Erika Harzer</i></b><br>
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<b>Zeit:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12. April&nbsp; 2008, 17:30 Uhr</b><br> <b>Ort:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Versammlungsraum im Mehringhof</b><br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)<br> <br>
Jos&eacute; Antonio Gutierrez war einer von 300.000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerika- nischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. Gek&auml;mpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32.000, die in der US- Armee f&uuml;r ein fremdes Vaterland k&auml;mpfen.<br> <br>
Der Film erz&auml;hlt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf die weite Reise immer nordw&auml;rts machte &#8211; voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft &#8211; und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.<br>
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Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf Jos&eacute; Antonios Odyssee &#8211; von Guatemala &uuml;ber Mexiko in die USA.<br>
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Die Erz&auml;hler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben:<br> seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton. <br>
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Die Erz&auml;hler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagt&auml;glich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im Gep&auml;ck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, f&uuml;r ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie f&uuml;r immer den R&uuml;cken zu kehren. Jos&eacute; Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu &uuml;berleben &#8211; auf beiden Seiten dieser Welt.<br>
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Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen!
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Weitere Informationen unter:
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03.04.08    FDCL <info@fdcl.org>
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