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Bitte um Aufnahme unter Termine! / Veranstaltung: Solidarische Ökonomie Brasilien 18.5.07

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*18.05.2007

"Solidarische Ökonomie in Brasilien"

Vortrag von
Roberto Marinho Alves da Silva
(Koordinator der Studienabteilung des Nationalen Sekretariats für Solidarische Ökonomie)

Zeit:     Freitag, 18.05.2007 um 18:00 Uhr
Ort:     Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr.2a, 10 961 Berlin

Der seit einer Reihe von Jahren von den brasilianischen sozialen Bewegungen "von unten" betriebene Aufbau der Solidarischen Ökonomie wird seit 2003 auch "von oben", von einem Nationalen Sekretariat der Solidarischen Ökonomie, gefördert. Im ganzen Land sind regionale sowie ein landesweites Forum entstanden, die in Kooperation mit dem von ihnen erkämpften Sekretariat nun eine Politik zur Unterstützung der selbstverwalteten Betriebe, ihrer Autonomie und Finanzierung planmäßig vorantreiben.

Die sozialen Bewegung, die Betriebe solidarischer Ökonomie und Vertreter der Regierung arbeiten in einem Nationalen Rat zusammen, um die Solidarische Ökonomie, deren Betriebe 2005 erstmals umfangreich statistisch erhoben und in einem Atlas öffentlich bekannt wurden, zu konsolidieren.

Viele Fragen sind in dieser Situation noch offen. Ein spezifischer Aspekt, dem wir uns im Anschluß an den Vortrag von Roberto Marinho Alves da Silva über Solidarische Ökonomie in Brasilien gemeinsam mit dem Referenten im Gespräch annähern wollen, ist die Frage von besonderen Chancen und/oder Risiken für die Solidarische Ökonomie in Brasilien beim Thema Nachwachsende Rohstoffe, Biomasse und Bioenergie. Gerade das Thema von Biosprit ist sowohl in Brasilien wie auch hierzulande ganz akut in der gesellschaftlichen Debatte präsent. Lägen in der Produktion und des Handels von Biomasse zur Energiegewinnung für den Bauern hierzulande ebenso wie für den in solidarischer Ökonomie verwalteten
Kleinbauernbetrieb in Brasilien eine neue ökonomische Chance, - eine Chance, jenseits der Agroindustrie und der bekannten Monopole? Werden Kleinbauern sich ein "Zubrot" verdienen können und an der neuen Wertschöpfungskette partizipieren können? Sind die Prinzipien solidarischer Ökonomie vereinbar mit dem aufkommenden "Weltmarkt Biomasse"?

Schon in den 80er Jahren hatte Brasilien im Rahmen seines Programm "Programa Nacional do Álcool" (Proálcool) große Flächen mit Zuckerrohr für Biokraftstoff angebaut, der von brasilianischen Firmen für den Binnenmarkt hergestellt wurde. Die Autoproduktion stellte sich um und ein eigenes Tankstellennetz wurde geschaffen. Angesichts des aktuellen "Booms" um die Biokraftstoffe aus Zuckerrohr, Soja, Rizinus, Jatropha und anderen setzt die brasilianische Regierung nun große Hoffnung in die neuen Exportmöglichkeiten im aufstrebenden globalen Bioenergiemarkt. Die Frage stellt sich, wie die kleinen Produzenten sich auf diese Nachfrage, an der sie beteiligt werden sollen, einstellen?

Weitere Infos: http://www.fdcl-berlin.de/index.php?id21

Sprache: Portugiesisch mit Simultan-Verdolmetschung

Es laden ein die Autonome StudentInnengruppe Solidarische Ökonomie und das FDCL

--


Jan Dunkhorst
FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Research and Documentation Center Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl-berlin.de
internet: http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz * Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

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Vortrag von <br>
<b>Roberto Marinho Alves da Silva</b><br>
(Koordinator der Studienabteilung des Nationalen Sekretariats für Solidarische Ökonomie)<br>
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<b>Zeit:     Freitag, 18.05.2007 um 18:00 Uhr<br>
Ort:     Versammlungsraum im Mehringhof</b>, Gneisenaustr.2a, 10 961 Berlin<br>
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Der seit einer Reihe von Jahren von den brasilianischen sozialen Bewegungen "von unten" betriebene Aufbau der Solidarischen Ökonomie wird seit 2003 auch "von oben", von einem Nationalen Sekretariat der Solidarischen Ökonomie, gefördert. Im ganzen Land sind regionale sowie ein landesweites Forum entstanden, die in Kooperation mit dem von ihnen erkämpften Sekretariat nun eine Politik zur Unterstützung der selbstverwalteten Betriebe, ihrer Autonomie und Finanzierung planmäßig vorantreiben.<br>
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Die sozialen Bewegung, die Betriebe solidarischer Ökonomie und Vertreter der Regierung arbeiten in einem Nationalen Rat zusammen, um die Solidarische Ökonomie, deren Betriebe 2005 erstmals umfangreich statistisch erhoben und in einem Atlas öffentlich bekannt wurden, zu konsolidieren.<br>
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Viele Fragen sind in dieser Situation noch offen. Ein spezifischer Aspekt, dem wir uns im Anschluß an den Vortrag von Roberto Marinho Alves da Silva über Solidarische Ökonomie in Brasilien gemeinsam mit dem Referenten im Gespräch annähern wollen, ist die Frage von besonderen Chancen und/oder Risiken für die Solidarische Ökonomie in Brasilien beim Thema Nachwachsende Rohstoffe, Biomasse und Bioenergie. Gerade das Thema von Biosprit ist sowohl in Brasilien wie auch hierzulande ganz akut in der gesellschaftlichen Debatte präsent. Lägen in der Produktion und des Handels von Biomasse zur Energiegewinnung für den Bauern hierzulande ebenso wie für den in solidarischer Ökonomie verwalteten Kleinbauernbetrieb in Brasilien eine neue ökonomische Chance, - eine Chance, jenseits der Agroindustrie und der bekannten Monopole? Werden Kleinbauern sich ein "Zubrot" verdienen können und an der neuen Wertschöpfungskette partizipieren können? Sind die Prinzipien solidarischer Ökonomie vereinbar mit dem aufkommenden "Weltmarkt Biomasse"?<br>
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Schon in den 80er Jahren hatte Brasilien im Rahmen seines Programm "Programa Nacional do Álcool" (Proálcool) große Flächen mit Zuckerrohr für Biokraftstoff angebaut, der von brasilianischen Firmen für den Binnenmarkt hergestellt wurde. Die Autoproduktion stellte sich um und ein eigenes Tankstellennetz wurde geschaffen. Angesichts des aktuellen "Booms" um die Biokraftstoffe aus Zuckerrohr, Soja, Rizinus, Jatropha und anderen setzt die brasilianische Regierung nun große Hoffnung in die neuen Exportmöglichkeiten im aufstrebenden globalen
Bioenergiemarkt. Die Frage stellt sich, wie die kleinen Produzenten sich auf diese Nachfrage, an der sie beteiligt werden sollen, einstellen?<br>
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Weitere Infos: <a class="moz-txt-link-freetext"
href="http://www.fdcl-berlin.de/index.php?id21">http://www.fdcl-berlin.de/index.php?id21</a><br> <br>
Sprache: Portugiesisch mit Simultan-Verdolmetschung<br>
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Jan Dunkhorst
FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Research and Documentation Center Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl-berlin.de
internet: <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.fdcl-berlin.de">http://www.fdcl-berlin.de</a>;

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz * Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

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14.05.07    FDCL <fdcl-berlin@t-online.de>
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