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"Palästina " ein politischer Reisebericht"
mit Prof. Dr. Norman Paech (MdB DIE LINKE) am 23. April
DIE LINKE.Neukölln und die Palästinensische Gesellschaft für
Menschenrecht und Rückkehrrecht e.V. hatten zur Veranstaltung mit Norman
Paech (Völkerrechtler und außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im
Bundestag) eingeladen. Es kamen 95 Interessierte, rund die Hälfte
Flüchtlinge aus Palästina, aber auch viele Mitglieder der LINKEN,
Aktivisten von Attac, aus der Friedensbewegung, von den Europäischen
Juden für einen gerechten Frieden im Nahen Osten, um gemeinsam mit
Norman Paech über seine Eindrücke und Gespräche während seines
Aufenthalts in Palästina zu diskutieren.
Norman Paech berichtete, er habe ursprünglich nach Gaza reisen wollen,
um sich über die Situation seit der von Israel und vom Westen verhängten
Blockade sowie über die Umsetzung der in Annapolis und Paris
vereinbarten Maßnahmen zum Friedensprozess zu informieren. /"Die
israelische Botschaft in Deutschland hatte mir zugesichert, dass ich
einreisen dürfte. Die Grenzposten am Checkpoint Eretz wussten dann aber
angeblich nichts davon/." Deshalb sei er zusammen mit dem
deutsch-palästinensischen Journalisten Hakam Abdelhadi ins
Westjordanland gefahren, um Abgeordnete, Wissenschaftler und Aktivisten
zu treffen.
Bewegungsfreiheit
"/Das Erste, was in Palästina auffällt, ist die Einschränkung der
Bewegungsfreiheit",/ so Paech. /"Wir hatten ein israelisches Kennzeichen
und waren deshalb um ein Vielfaches schneller als wenn wir mit der
blauen palästinensischen Plakette unterwegs gewesen wären. Nicht nur
weil die palästinensischen Straßen getrennt sind von den israelischen
und weil sie mit vielen Schlaglöchern elender sind als die
israelischen."/ Um die von israelischen Soldaten kontrollierten
Übergänge zu passieren, habe er im Durchschnitt eine halbe Stunde
benötigt. /"Die Palästinenser brauchen für dieselben Übergänge einen
halben Tag " und warten oft vergebens",/ berichtete Norman.
Die Drehtüren, durch die Palästinenser an den Checkpoints müssten, seien
vergleichbar mit Viehschleusen. /"Die Einschränkung der
Bewegungsfreiheit für die Palästinenser ist nicht nur eine physische
Beschränkung. Sie geschieht willkürlich und dient vor allem zur
Demütigung der Palästinenser."/
Die Mauer
Die Mauer im Westjordanland sei mindestens doppelt so hoch wie die
ehemalige Berliner Mauer und verwandle die betroffenen palästinensischen
Städte und Dörfer in Gefängnisse. /"Die Stadt Kalkilija etwa ist
vollständig eingemauert. Kalkilija ist Klein-Gaza. Der 2005 gewählte
Bürgermeister der Stadt sitzt in einem israelischen Gefängnis, weil er
das "Verbrechen' begangen hat, ein Parteibuch der Hamas zu
besitzen."/ Rund 60 Prozent der Einwohner der Stadt seien erwerbslos,
über die Hälfte lebten in Armut und 600 Ladenbesitzer hätten ihre
Geschäfte aufgegeben. Paech erklärte, dass die Mauer sich nicht mit
israelischen Sicherheitsinteressen begründen lasse, sondern Teil einer
gezielten Strategie der ökonomischen Zerrüttung und Entvölkerung der
betroffenen Gemeinden sei.
Von den Bewohnern /Kalkilijas/ habe er auch erfahren, wie sich Israel
durch den Mauerbau palästinensisches Land aneigne: Viele Bauern könnten
ihre Felder nicht mehr bestellen, weil sie durch die Mauer davon
abgeschnitten sind. Land, das jedoch eine Zeit lang nicht mehr
bewirtschaftet werde, werde vom israelischen Staat enteignet. Die
Situation der Menschen in /Kalkilija/ werde zudem dadurch verschärft,
dass sie trotz einer wachsenden Bevölkerung keine Erlaubnis von den
israelischen Behörden bekommen, neue Häuser zu bauen. Die Kibbuzim in
der Umgebung der armen beengten Stadt hätten ihn dagegen an die
Parallelgesellschaften der Reichen in Hamburg-Blankenese erinnert, so Paech.
Sicherheit
Ein zentrales Problem für die Palästinenser in den besetzten Gebieten
sei ihre Sicherheit, erläuterte Paech: /"In Bethlehem hat eine Gang als
Palästinenser verkleideter Israelis kurz vor unserer Ankunft vier
ehemalige Kämpfer ermordet. Dabei gilt Bethlehem wegen der häufigen
internationalen Präsenz als vergleichsweise sicher. Andere Städte, wie
Hebron, Kalkilija oder Nablus werden jede Nacht überfallen."/ Tagsüber
habe zwar die palästinensische Polizei die Oberhoheit, um für Ruhe und
Ordnung zu sorgen. /"Doch bei Dämmerung muss sie sich zurückziehen und
dann kommen israelische Kommandos. Das geschieht überall, außer in
Ramallah, und es geschieht täglich."/ Dabei würden immer wieder
Palästinenser verhaftet, oft auch getötet. Insgesamt säßen mindestens
11.000 Palästinenser als politische Gefangene in israelischen Gefängnissen.
Gaza
Besonders dramatisch sei die Situation im Gazastreifen, erläuterte
Paech. /"Bereits vor dem Wahlerfolg der Hamas Anfang 2006 war Gaza ein
Freiluftgefängnis."/ Doch nachdem die Hamas mit einer Zustimmung von 56
Prozent gewählt worden ist, habe die Politik des Nahostquartetts und der
israelischen Regierung gegen den Gazastreifen kriminelle Formen
angenommen. /"Die Blockade trifft vor allem die Zivilbevölkerung im
Gazastreifen. Sie hat grauenvolle Konsequenzen für die in Kollektivhaft
genommenen 1,5 Millionen Frauen, Männer und Kinder, die in diesem
Landstrich zu überleben versuchen."/
Seitdem das Quartett die finanzielle Unterstützung für die gewählte
palästinensische Autonomiebehörde gestoppt bzw. am Gazastreifen
vorbeigeleitet habe, fehle der Regierung das Geld für die Gehälter und
Löhne, aber auch, um das Jahresbudget für Soziales, Gesundheit,
Energieversorgung etc. zu decken. Zudem habe Israel die Grenzsperren
verschärft, so dass die Menschen festsitzen. In jüngster Zeit seien
allein 150 Menschen gestorben, weil sie die Grenzen des Gazastreifens
nicht passieren konnten, um sich in Israel medizinisch versorgen zu
lassen. Zudem dringe die israelische Armee regelmäßig in den
Gazastreifen ein, seitdem einer ihrer Soldaten entführt worden war. Die
fortgesetzten Tiefflüge israelischer Kampfbomber über Gaza verurteilte
Paech als einen Akt des Staatsterrors, da sie vor allem Frauen und
Kinder in permanente Angst versetzt. Israelische Kommandos haben 64
Hamas-Offizielle entführt, darunter 45 Parlamentsabgeordnete, die noch
heute in israelischen Gefängnissen sitzen. Ärzte und Menschenrechtler
verdächtigten die israelische Armee außerdem, abgereichertes Uran im
Gazastreifen eingesetzt zu haben. "
/"Die Blockade wird zwar offiziell mit der Machtübernahme der Hamas im
Juni 2007 in Gaza gerechtfertigt, die Isolierung der Hamas hat aber
schon direkt nach der Wahl begonnen, weil das Ergebnis nicht den
Wünschen Israels und der USA entsprach"/, so Paech. Hintergrundberichte
wie "The Gaza Bombshell" von David Rose in der Aprilausgabe der
US-Zeitschrift /Vanity Fair/ bestätigten den Verdacht, dass die
US-Regierung den Präsidenten Abbas (Fatah) dazu gedrängt habe, die
Situation in Gaza mit Waffengewalt wieder unter Kontrolle zu bringen.
Der Plan sei laut Roses Enthüllungen gewesen, den Abbas-Vertrauten und
Sicherheitsberater Dahlan militärisch aufzurüsten, um der in den Wahlen
unterlegenen Fatah zu ermöglichen, die gewählte Hamas-Regierung aus dem
Amt zu jagen. Hamas habe jedoch von dem Komplott erfahren und den Spieß
umgedreht, bevor die zahlenmäßig weit überlegenen Fatah-Truppen die
notwendige Kampfstärke erreicht hatten. Der Plan scheiterte und konnte
nur mit anderen Mitteln weitergeführt werden.
Paech bedauerte, dass die meisten deutschen Medien sich dem Boykott der
Hamas angeschlossen hätten. So seien zwar Journalisten von/Bild,
Financial Times/ und anderer Zeitungen auf Einladung der Hamas jüngst im
Gazastreifen gewesen, berichtet habe jedoch lediglich die /Neue Züricher
Zeitung/ (NZZ). Er betonte, dass der Boykott durch das Nahostquartett
und die militärische Blockade durch Israel im Widerspruch zu den
Menschenrechten stehen, insbesondere zum Verbot kollektiver
Bestrafung. /"Berichte wie der des UN-Sonderbeauftragten John Dugard
belegen die katastrophalen Lebensbedingungen im Gazastreifen. Die
Aufhebung dieser Hungerblockade ist nicht nur eine rechtliche, sondern
auch humanitäre Notwendigkeit."/
Wer Frieden will, muss mit der Hamas reden
"/Wer Frieden will, muss mit der Hamas verhandeln, statt nur zu
diktieren",/ forderte der Völkerrechtler. Dieser Auffassung seien
prominente Israelis wie der frühere Botschafter in Deutschland, Avi
Primor, und international bekannte Persönlichkeiten wie Mustafa Barghuti
(Fatah). Barghuti ist international geschätzt und allgemein als Chef der
Palästinensischen Nationalen Initiative und Mitglied im
Palästinensischen Parlament anerkannt. Barghuti halte die Fatah
für /"völlig kaputt",/ Abbas vertrete nur eine winzige korrupte Elite.
Die Partei sei von den USA abhängig, sie habe ihre Glaubwürdigkeit in
der palästinensischen Bevölkerung und deshalb zu Recht auch die Wahlen
verloren.
Dagegen werde laut Barghuti die Hamas auch im Westjordanland stärker,
weil sie trotz der internationalen Sanktionen wenigstens für ein Minimum
an Sicherheit und Sauberkeit sorge, und weil Israel entgegen den
Ergebnissen in Annapolis und Paris die Siedlungspolitik
fortsetze. /"Auch nach Annapolis und Paris geht der Siedlungsbau
weiter," /erläuterte Paech./ "Die Situation in den besetzten Gebieten
hat sich nicht geändert. Keiner meiner Gesprächspartner glaubte, dass
das Nahostquartett oder die Regierung Olmert wirklich Frieden will, wohl
aber Zeit gewinnen. Zumal Olmert der Fatah droht, auch die Gespräche mit
ihr abzubrechen, falls sie mit der Hamas zu einem Ausgleich kämen."/
Unter falschen Vorzeichen stehe auch die Nahostkonferenz, zu der
Steinmeier im Juni nach Berlin einlädt, denn die Konferenz habe
lediglich das Ziel, Polizei und Justiz in den besetzten Gebieten zu
stärken. Der Völkerrechtler betonte: /"Nötig ist aber nicht eine
Verbesserung der Besatzung, sondern das Ende der Besatzung!"/
Die Hamas habe mehrfach erläutert, dass sie zu Verhandlungen bereit sei
und jeden Vertrag unterzeichnen werde, sofern dieser durch einen
Volksentscheid in den besetzten Gebieten bestätigt werde. Die Hamas sei
der von der Mehrheit der palästinensischen Bevölkerung durch
demokratische Wahlen legitimierte Verhandlungsführer. Wer die Hamas von
den Verhandlungen ausschließe, schließe die Mehrheit der Palästinenser aus.
Merkels Rede in der Knesset
Paech berichtete, dass seine Gesprächspartner über Merkels Rede in der
Knesset enttäuscht gewesen seien. Keiner habe ein Problem damit gehabt,
dass sie die Existenz Israels garantierte. /"Natürlich hat Israel ein
Existenzrecht. Es muss aber auch eine Garantie für das Existenzrecht der
Palästinenser geben",/ so Paech. Israels Forderung nach Beendigung des
Abschießens von Kassamraketen auf seine Grenzstädte sei legitim, weil
Angriffe auf Zivilisten völkerrechtswidrig seien. Diese müssten gestoppt
werden. Nach dem Völkerrecht seien nur Angriffe auf Besatzungstruppen
gerechtfertigt. Der Begriff Terrorismus dürfe jedoch nicht einseitig
angewendet werden. Denn genauso legitim wie die Forderung Israels sei
auch die Forderung der Palästinenser nach Sicherheit vor den tödlichen
Überfällen israelischer Trupps, die in erster Linie die palästinensische
Zivilbevölkerung träfen.
Besonders habe seine Gesprächspartner an Merkels Auftritt in der Knesset
empört, dass sie die in Annapolis verhandelten Siedlungsstopps nicht
angemahnt hatte, als Olmert dort den weiteren Ausbau der Siedlungen
angekündigte. Auch ihre Ankündigung, 20 Millionen Euro für einen
Industriepark nahe Dschenin im Norden des Westjordanlands zu geben, habe
wenig Beifall bekommen. Solche Projekte würden den Palästinensern nicht
viel nützen, solange die Straßensperren, Wirtschafts- und
Handelsrestriktionen fortbestehen. Sie dienten vor allem israelischem
und internationalem Kapital als Investitionsmöglichkeit zur
Beschäftigung billiger palästinensischer Arbeitskräfte. Zur Entwicklung
einer eigenständigen palästinensischen Ökonomie trügen sie kaum etwas bei.
Paech gestand einer Diskussionsteilnehmerin zu, dass für
palästinensische Kämpfer die Unterscheidung zwischen unbewaffneten
Zivilisten, bewaffneten Siedlern und Besatzungssoldaten im Einzelfall
schwierig sei. Er äußerte auch Verständnis dafür, dass Menschen, die
derart unter Druck gesetzt und in die Enge getrieben würden, vor lauter
Verzweiflung und weil sie militärische Ziele nicht erreichen könnten,
auch Attentate auf Zivilisten begehen, obwohl das rechtlich nicht zu
rechtfertigen sei. Er verglich die Situation im Gazastreifen mit der
einer Person, die langsam stranguliert wird und deshalb hilflos um sich
schlage.
In dem Zusammenhang erinnerte Norman Paech an die Haltung der FLN
während des algerischen Befreiungskrieges gegen den französischen
Kolonialismus. Auf die Frage, warum sie Bomben in französischen Cafés
zündeten, wo statt französischer Kolonialsoldaten Zivilisten getroffen
würden, antwortete die FLN: "Hätten wir Flugzeuge wie die Franzosen,
würden wir die benutzen, um ihre Soldaten zu treffen." Paech erklärte
jedoch auch: /"Attentate gegen Zivilisten tragen zur Barbarisierung und
Brutalisierung des Krieges bei und müssen gestoppt werden."/
Perspektiven für Frieden im Nahen Osten
Auf Fragen und kritische Anmerkungen zur Anerkennung des Existenzrechts
für Israel antwortete Paech: /"In der Tat kennt das Völkerrecht den
Begriff eines Existenzrechts nicht. Dennoch halte ich die Anerkennung
des Existenzrechts Israels politisch aufgrund der deutschen Geschichte
für notwendig. Israel muss aber auch sagen, was genau anerkannt werden
soll, welches Territorium in welchen Grenzen."/ Denn das Völkerrecht
besage, dass ein Staat ein Volk, ein Territorium und eine Staatsmacht habe.
In der Diskussion wurde auch Kritik an einer Rede Gregor Gysis auf einer
Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 12. April laut. Dieser
hatte unter anderem argumentiert: "Wer nur einen Staat für Jüdinnen und
Juden, Palästinenserinnen und Palästinenser mit demokratischer Struktur
will, akzeptierte damit heute dass die Palästinenserinnen und
Palästinenser die Mehrheit stellten, alles besetzten und die
Verfolgungen, Unterdrückungen und Pogrome gegen Jüdinnen und Juden wie
seit Tausenden von Jahren wieder begännen, nicht zu verhindern wären.
Ein Diskussionsteilnehmer gab zu bedenken, dass Juden, Muslime und
Christen im Nahen Osten jahrhundertelang friedlich zusammengelebt haben.
Die Araber haben nach der Eroberung Jerusalems im 7. Jahrhundert das 500
Jahre bestehende Zuzugsverbot für Juden aufgehoben und während der
Inquisition flohen Tausende in Europa verfolgte Juden ins Osmanische
Reich und fanden dort Frieden. Der palästinensische Widerstand gegen
Israel heute richte sich gegen die israelische Besatzung und sei nicht
rassistisch begründet.
Paech ergänzte, dass sich in der Fatah, die jahrzehntelang versucht
hatte, mit Israel zu einer Zweistaatenlösung zu kommen, eine breite
Strömung für eine Einstaatenlösung formiere. Viele bezweifelten
zunehmend, dass Israel Frieden wolle und einen gleichberechtigten
überlebensfähigen palästinensischen Staat dulden werde. Das Territorium
der Palästinenser sei durch die Besatzungs- und Siedlungspolitik
inzwischen so zerstückelt, dass ein palästinensischer Staat nicht mehr
möglich scheine. Paech berichtete, dass die Fatah demnächst einen
Parteitag zu dieser Frage vorbereite und erklärte: /"Es liegt nicht an
uns, für die Palästinenser zu entscheiden, für welche Lösung sie sich
einsetzen sollen. Das müssen die Palästinenser selbst entscheiden. Ich
unterstütze die Lösung, für die die Mehrheit der Palästinenser sich
entscheidet."/
Abschließend äußerte sich Paech zu Gysis Forderung, die Linke solle sich
in ihrem Verhältnis zum israelischen Staat an der Staatsräson
orientieren: /"Unser oberstes Gebot kann nicht die Staatsräson sein,
sondern erstens Antifaschismus, zweitens Rechtsstaatlichkeit und
drittens der Friedenskonsens "Nie wieder Krieg'."/
Weitere Informationen zu Norman Paechs Reise auf:
www.norman-paech.de <http://www.norman-paech.de/>
NADESHDA Mailbox e.V._ / 0211-9053863 (X.75) / 0211-9345453 (V.34)
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