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Petition anlässlich des "Internationalen Tag zur Beseitigung der
Rassendiskriminierung" und anlässlich des "Tags des Bodens" in Palästina
Die Stellung Israels in den Beziehungen zu Europa
Die Handelsbeziehungen zwischen Israel und Europa sind florierend: Israel
hat in den letzten fünf Jahren mit der EU 44 % seiner Importe und 28 %
seiner Exporte getätigt. Während die europäischen Länder schon Dutzende
UN-Resolutionen unterstützten, die Israels völkerrechtswidriges Vorgehen
scharf verurteilten, diese jedoch immer am Veto der USA scheiterten, stellt
sich die Frage: Sind den Europäischen Staaten in ihrem Handlungsspielraum
tatsächlich die Hände gebunden?
Während die Bevölkerung Europas der rassistischen Politik Israels ablehnend
gegenübersteht - wie zum Beispiel die vor einem Jahr von der EU
durchgeführte Meinungsumfrage belegt, laut der 60 % der Europäer Israel als
Gefahr für den Weltfrieden bezeichnen - versuchen die europäischen Medien
und Politiker, diese scharfe Kritik der europäischen Zivilgesellschaft
pauschal als "antisemitisch" abzuwerten und schlimmer noch, dazu zu
verwenden um neue Ressentiments gegenüber muslimischen Menschen zu schüren.
Israel setzt den Vorwurf des Antisemitismus bewusst ein, um mit seiner
Politik des Mordens und der Besatzung fortfahren zu können. Im Juli 2004
ging eine vermeintliche "Meldung" um die Welt, wonach eine französische
Jüdin von arabischen Männern angegriffen worden sei, die ihren Bauch mit
Hakenkreuzen beschmiert hätten. Sogar Staatspräsident Jacques Chirac sah
sich gezwungen, sich dazu zu äußern. Ariel Sharon forderte daraufhin alle
französischen Juden auf, Frankreich zu verlassen, auch als sich später
herausstellte, dass dieser Angriff nur inszeniert war. Die Aufforderung
Ariel Sharons sollte das Klima in Europa weiter vergiften. Das ging selbst
dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac zu weit und er ließ
verlautbaren, Ariel Sharon sei in Frankreich nicht mehr willkommen.
Apartheidmauer in Palästina - Bantustans statt einer gerechten
Friedenslösung?
Bei seinem Besuch in Palästina erklärte der südafrikanische
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu: "Vieles was ich dort gesehen habe,
entspricht den früheren Erfahrungen der Schwarzen in Südafrika. Ich habe
beobachtete, wie die Palästinenser an Checkpoints und Straßensperren
gedemütigt wurden. Sie erleiden dieselbe Behandlung wie wir damals, als
junge weiße Polizeibeamten uns daran hinderten, uns frei zu bewegen."(1)
Besonders seit Israel an einer Mauer baut - die weiteres palästinensisches
Land annektiert, die die Palästinenser ihrer grundlegenden Menschenrechte
beraubt, Städte einschnürt und Familien voneinander trennt, die soziale und
wirtschaftliche Beziehungen zwischen Palästinensern unterbricht und auch
die letzte Hoffnung vernichtet, dass Israel bereit wäre den Palästinensern
einen lebensfähigen souveränen Palästinenserstaat zuzugestehen - wird der
Vergleich Israels mit dem ehemaligen Apartheidregime in Südafrika immer
häufiger. Die wohl naheliegendste Ähnlichkeit zwischen Israel und Südafrika
liegt darin, dass beide Staaten aus kolonialem Landraub entstanden sind,
was sowohl in Südafrika als auch in Palästina mit blutigen Vertreibungen
der einheimischen Bevölkerung einherging. In Palästina wurden drei Viertel
aller Palästinenser vertrieben. 1948 - im Jahr der Nakba (Katastrophe), als
der israelische Staat gegründet und die palästinensische Bevölkerung
massakriert und vertrieben wurde - führten die Siedler Südafrikas das
System der Apartheid ein, das die Diskriminierung der Schwarzen in
rechtlicher und ökonomischer Hinsicht institutionalisierte. Ebenso wurden
in Israel Gesetze zur Diskriminierung der Palästinenser erlassen, wie
beispielsweise das Verbot von "Mischehen". Tatsache ist, dass es in Israel
lange Zeit gesetzlich legitimiert wurde, Palästinenser in israelischen
Gefängnissen zu foltern. Heute ist die Folter zwar durch einen Beschluss
des Obersten Gerichtshofes untersagt, jedoch nach wie vor gängige Praxis.
Vor allem in den Jahren während der Osloer-Prozesse wurden sich die Systeme
in Israel und in Südafrika immer ähnlicher. Durch den Oslo-Prozess wurde
die widersprüchliche Politik der sozialen Abgrenzung (also der
Diskriminierung der Palästinenser) auf der einen und der territorialen
Integration (also eine vermehrte Besiedlung des Westjordanlandes und dem
Gazastreifen) auf der anderen Seite institutionalisiert. Viele Beobachter
sehen gerade in diesem Vorgehen eine Form der Apartheid. Die Konsequenz
daraus war die "Bantustanisierung" der palästinensischen Gebiete.
Realpolitisch erhielt die palästinensische Regierung nach Anerkennung der
Friedensprozesse von Oslo nicht die Souveränität über die verbleibenden 22
% des historischen Palästinas im Westjordanland und im Gazastreifen. Denn
obwohl die Palästinensische Autonomiebehörde bereits 1996 fast das gesamte
Westjordanland regieren sollte, kontrollierte sie im Juli 2000 erst 17,2
Prozent (die sogenannte Zone A). Während den Jahren des Friedensprozesses
hat sich die Zahl der israelischen Siedler in den palästinensischen
Gebieten verdoppelt und ist auf 410 000 angestiegen. Durch die vermehrte
Besiedlung einhergehend mit der Aufteilung des Landes in Zonen A, B und C
bereitete Israel das vor, was durch den Bau der Mauer nun endgültig
vollstreckt werden sollte: Fünf voneinander isolierte und kaum lebensfähige
Bantustans. So sollte der "zukünftige palästinensische Staat" nach Vision
Israels aus vier oder fünf Enklaven rund um die Städte Gaza, Dschenin,
Nablus und Hebron bestehen, ein zusammenhängendes Territorium wird es dabei
nicht geben.
"Im Vergleich mit diesem Konzept nehmen sich die früher von Südafrika
geschaffenen Bantustans im Rückblick wie Bastionen der Freiheit, der
Souveränität und der Selbstbestimmung aus."(2), meint etwa Baruch
Kimmerling
Die Reservate der schwarzen Bevölkerung Südafrikas machten 13 Prozent des
südafrikanischen Territoriums aus, das "bantustanisierte" Palästina nach
beendetem Mauerbau sollte gerade einmal 12 Prozent des historischen
Palästinas ausmachen.
In Anbetracht dessen, wie weitreichend die Palästinenser bereits jetzt
schon durch den Bau der an vielen Stellen acht Meter hohen und 730 km
langen Mauer in ihrem Leben eingeschränkt werden, sind die verheerenden
Konsequenzen nach Fertigstellung der Mauer noch kaum absehbar. Nach ihrer
Fertigstellung wird die Mauer cirka 50 % der West Bank de facto
annektieren. Fast 16 % der Palästinenser werden außerhalb der Mauer in den
von Israel annektierten Gebieten unter unerträglichen Konditionen leben
müssen. Der Verlust der Äcker, der Märkte, der Bewegungsfreiheit und der
Lebensgrundlagen wird viele dazu zwingen, ihre Häuser und Dörfer zu
verlassen. Davon sind allein in Ostjerusalem mehr als 200 000 Palästinenser
betroffen, die völlig vom Rest der West Bank isoliert sein werden. 98 % der
Siedler befinden sich in den von der Mauer annektierten Gebieten. Insgesamt
sind über 2 Millionen m² Land zerstört, Hunderte von Häusern abgerissen und
35 Palästinenser im "Zusammenhang mit den Bauarbeiten für die Mauer"
erschossen worden (Stand November 2004).
Angesichts der weitreichenden Verletzungen internationalen Rechts, die
Israel durch den Bau der Mauer begeht, gab es einen großen internationalen
Aufschrei gegen den Bau dieser Mauer. Mit großer Mehrheit hat die
Vollversammlung der Vereinten Nationen am 20. Juli 2004 die israelische
Regierung aufgefordert, die sogenannte "Sicherheitssperranlage" zum
Westjordanland, die sich auf palästinensischem Gebiet befinden, abzureißen.
Die Vereinten Nationen riefen Israel mit 150 zu sechs Stimmen und zehn
Enthaltungen dazu auf, das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs
(IGH) in Den Haag vom 9. Juli anzuerkennen. Das oberste UN-Gericht hatte
die Sperranlage für völkerrechtswidrig erklärt. Alle EU-Staaten befanden
sich unter den Befürwortern der Resolution, gegen die Resolution stimmten
lediglich Australien, Mikronesien, Israel, die Marshall-Inseln, Palau und
die USA. Mit anderen Worten: beinahe die ganze Welt ist gegen diese Mauer,
sie wurde für völkerrechtswidrig erklärt und dennoch baut Israel
ungehindert am Gefängnis der Palästinenser weiter.
Doch Israel braucht sich offenbar nicht weiter um diese Beschlüsse zu
kümmern, ganz offensichtlich weiß es seit seiner Existenz, dass es für
Israel ohne weitreichende Konsequenz ist sich nicht an internationales
Recht gebunden zu fühlen. Während die internationale Gemeinschaft gegen den
Irak ein Embargo verhängte, das weit über eine Million Menschenleben
kostete und schweigend dabei zusah als die USA im Frühjahr 2003 dieses
ausgehungerte Land bombardierte, sich die Behauptung vom irakischen Besitz
von Massenvernichtungswaffen als Propagandalüge der USA entpuppte,
beschließt man gegen Israel eine milde Resolution nach der anderen, die de
facto wirkungslos bleiben. Nachdem nun öffentlich eingestanden wurde, dass
die Kriegsbegründung gegen den Irak eine US-List war, wird mit dem Iran
gerade das selbe zynische Spiel gespielt. Und wieder einmal geht es um
angebliche Massenvernichtungswaffen, wieder einmal sollten Inspektoren
geschickt, und Sanktionen verhängt werden. Israel, das im Besitz mehrerer
hundert Atombomben ist, kann unter Bedingungen wie diesen ungehindert
drohen, die Atomanlagen des Irans zu bombardieren. Es stellt sich die
dringliche Frage, ob die UNO - Vertreterin der internationalen
Staatengemeinschaft - auf Dauer als Machtinstrument zweier Länder gegen den
Rest der Welt agieren möchte. Haben Nationen der Welt und insbesondere die
europäischen Staaten, die allesamt gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen
Israels protestieren keinen größeren Handlungsspielraum?
Möglicher Handlungsspielraum der Europäischen Staatengemeinschaft
In den letzten Jahrzehnten war die Vorgehensweise der internationalen
Gemeinschaft - im Gegensatz zu heute, wo der Eindruck erweckt wird die
restliche Welt müsse Israel tatenlos dabei zusehen wie es sich gegen
internationales Recht wendet und gegen das palästinensische Volk vorgeht -
eine andere.
Vor allem der Friedensprozess zu Beginn der 90er Jahre verhalf Israel zu
internationaler Anerkennung, Staaten die bis dahin davor zurückscheuten mit
einer Besatzungsmacht Geschäfte zu schließen, schlossen nach Unterzeichnung
der Verträge wirtschaftliche Kontakte mit Israel. Während die Besiedlung
des Westjordanlandes durch jüdische Siedlungen so stark wie nie zuvor von
Israel vorangetrieben wurde, waren die Jahre der Osloer Prozesse für Israel
in wirtschaftlicher wie in diplomatischer Hinsicht Jahre der Prosperität.
Vor allem durch den 40jährigen Boykott der arabischen Länder hatte die
israelische Wirtschaft bis in die 90er Jahre große wirtschaftliche
Einbußen. Die arabischen Staaten boykottierten nicht nur Israel, sondern
auch ausländische Unternehmen, die mit Israel zusammenarbeiteten, sowie
deren Partnerunternehmen. Die 1994 beschlossene Aufhebung der indirekten
Boykottmaßnahmen durch die arabischen Staaten öffnete Israel zahlreiche
Türen. Viele internationale Konzerne die in den 70ern und 80ern lieber mit
den arabischen Staaten kooperierten, wandten sich nun Israel zu. Nach
Angaben der Handelskammer ging Israel während des vierzigjährigen Boykotts
durch die arabischen Länder ein Exportpotential von fast 49 Milliarden
Dollar verloren(3). Dank Oslo nahmen allein 1994 über zwanzig Länder
diplomatische Beziehungen zum israelischen Staat auf, weitere folgten. Neue
Märkte eröffneten sich neben den arabischen Ländern aber vor allem in
Südostasien, in Lateinamerika, im Mittleren Osten. Die Ausfuhr nach Asien
stieg 1994 um ein Drittel, die nach Indien um mehr als die Hälfte, die nach
Thailand um knapp 70 Prozent. China, das Israel lange Jahre boykottierte,
entwickelte sich seit 1995 zu einem der größten Abnehmer der israelischen
Zivil- und Militärindustrie. Das israelische Wirtschaftswunder bedeutet in
Zahlen ausgedrückt, dass zischen 1995 und 1999 das Bruttoinlandsprodukt um
über 50 Prozent von 264 auf 410 Milliarden Schekel wuchs. Der Osloer
Prozess brachte Israel durch die internationale Anerkennung der
"Friedensbemühung" einen dringend notwendigen wirtschaftlichen Aufschwung,
der trotz der Aufkündigung seitens Israels keine Einschränkungen erfuhr.
Unter Beibehaltung der Besatzung und Ausbeutung der Palästinenser verdankte
Israel dem "Friedensprozess" sein wirtschaftliches aufblühen und das Ende
jahrzehntelanger Handelseinschränkungen.
Auch die EU schloss mit Israel 1995 einen Assoziationsvertrag, der seit
Juni 2000 in Kraft ist und zollfreien Handel garantiert. Außerdem ist
Israel durch diesen Vertrag das einzige Nicht-EU-Mitglied innerhalb des
EU-Forschungsprogramms. Französische Universitäten forderten im Januar 2003
die Aussetzung dieses Vertrages, solange Israel den Palästinensern ein
geregeltes Studium an den palästinensischen Universitäten verwehre. In
Artikel zwei des Assoziationsvertrages steht, dass sich die Beziehungen der
Staaten auf Einhaltung der Menschenrechte und demokratischer Prinzipien
gründeten. Mit großer Mehrheit forderte das EU-Parlament am 10. April 2002
während der sogenannten "Operation Schutzwall" - den Massakern in Dschenin
- den "euromediterranen Vertrag zwischen der Europäischen Union und Israel
auszusetzen"
In den Jahren der ersten Intifada erwiesen sich europäische Druckmittel
gegenüber Israel als äußerst erfolgreich: Von Januar bis Dezember 1988
weigerte sich das Europaparlament, drei neue Finanzprotokolle zwischen der
Gemeinschaft und Israel zu bestätigen. Es war ein Ausdruck des Protests
gegen das Vorgehen Israels palästinensische Bauern zu enteignen und deren
Produkte unter israelischer Flagge nach Europa zu verschiffen. Am Ende
genehmigte Israel den Transit dieser Produkte, die Protokolle wurden
bestätigt. 1990 fror Europa aus Protest wegen der geschlossenen
palästinensischen Schulen und Universitäten die wissenschaftliche
Kooperation mit Israel so lange ein, bis Israel dem europäischen Druck
nicht mehr standhalten konnte und die Universitäten und Schulen wieder
geöffnet wurde.
Im August 2004 wurde aufgrund des Beschlusses des Internationalen Obersten
Gerichtshofes in Den Haag innerhalb der blockfreien Staaten (NAM) ein
teilweiser Boykott Israels vorgeschlagen, bei dem Firmen, die am Bau der
Apartheidmauer beteiligt sind boykottiert, und ein Einreiseverbot der
israelischen Siedler in die Mitgliedsländer der blockfreien Staaten
verhängt werden sollten. Bei einer möglichen Durchsetzung dieses
Vorschlages der 115 Mitgliederstaaten der blockfreien Staaten in der UNO,
könnte dies eine wichtige Möglichkeit werden, dem völkerrechtswidrigen
Vorgehen Israels Einhalt zu gebieten.
Auch deutsche Stimmen wie der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU Karl
Lamers oder deutsche Friedensforschungsinstitute wie IFSH oder HFSH
forderten im Friedensgutachten 2001 politischen und wirtschaftlichen Druck
auf Israel auszuüben.
Der Eindruck, Europa seien außenpolitisch ohne Hilfestellung der USA die
Hände gebunden, erweist sich als voreilig, tatsächlich böten sich
zahlreiche Möglichkeiten um für die Einhaltung internationalen Rechts Sorge
zu tragen.
Neben dem symbolischen Wert, den beispielsweise der internationale Boykott
Südafrikas bedeutete, waren es jedoch vor allem die vom Weltsicherheitsrat
1977 beschlossenen Sanktionen, die das Ende des rassistischen
Apartheidregimes in Südafrika einläuteten, und glücklicherweise gehört das
Apartheidregime in Südafrika nunmehr der Vergangenheit an.
In diesem Sinne wenden wir uns an die Europäische Kommission mit folgenden
Anliegen
Die Europäische Union besitzt weitaus mehr Möglichkeiten sich stärker für
eine gerechte Lösung in Palästina, und für die Durchsetzung der legitimen
Rechte des Palästinensischen Volkes einzusetzen. Die Europäische Union
trägt Mitverantwortung für den Schutz und die Sicherheit des
palästinensischen Volkes und seiner politischen Repräsentanten. Das
Palästinensische Volk und seine Repräsentanten sind große Schritte in
Richtung einer friedlichen Lösung gegangen. Wenn sich die Europäische Union
für Frieden in Palästina einsetzen will ist damit die palästinensische
Seite die falsche Adresse, auf die Druck ausgeübt werden soll. Es müssen
jetzt vor allem Schritte von Israel verlangt werden, das beständig neue
Zugeständnisse von palästinensischer Seite fordert, bisher aber seinerseits
noch keine Bereitschaft für Frieden unter Beweis gestellt hat.
Wir ersuchen die Europäische Kommission ihre Möglichkeiten zu überdenken,
politischen und wirtschaftlichen Druck auf Israel auszuüben, und sich für
folgendes einzusetzen:
-> Für ein Ende des Baus der Apartheidmauer
->Für den Abzug der israelischen Besatzungstruppen aus Gaza und aus dem
Westjordanland!
->Für den Schutz und die Rechte der palästinensischen Flüchtlinge!
->Für die Sicherheit des palästinensischen Volkes und seiner politischen
Repräsentanten, was auch ein Ende der sogenannten "extralegalen
Hinrichtungen" und Verhaftungen, sowie die Freilassung der
palästinensischen politischen Gefangenen umfasst!
Weiter bitten wir die Europäische Kommission und die verantwortlichen
Institutionen der Europäischen Union:
->Die Eigenständigkeit des Libanon, was auch die Betonung der positiven
Rolle Syriens im Libanon gegenüber der fortgesetzten Gefährdung durch
Israel umfasst, zu respektieren und anzuerkennen!
->Sich den Drohungen von USA und Israel gegenüber Syrien und dem Iran
entgegenzustellen, und sich um freundschaftlichen und von gegenseitigem
Respekt geprägte Beziehungen zu Syrien und zum Iran zu bemühen!
->Sich vermehrt für einen palästinensischen Staat und Gerechtigkeit für das
Palästinensische Volk einzusetzen!
Fussnoten:
(1) The Guardian, 29. April 2002
(2) Le Monde diplomatique Nr. 7380 vom 11.6.2004, Baruch Kimmerling, "Zwei
zionistische Wege"
(3) Alan Ritzky, ?Peace in the Middle East: what does it really mean for
Israeli business?, Columbia Journal of World Business 30 (3), Herbst 1995,
S 28
Veröffentlichung 21. März 2005 - Internationalen Tag zur Beseitigung der
Rassendiskriminierung
Überreicht am 31. März 2005
Palästinensische Gemeinde in Österreich
Palästinensische Ärzte und Apotheker
Aktion Frieden für Palästina (Wien, Österreich)
Generalunion Palästinensischer Studenten
Ellen Rohlfs (Waldkur in Leer, Deutschland)
Aktionsbündnisses für einen gerechten Frieden für Palästina
Günter Schenk (Beinheim, Frankreich)
Dr. Angela Waldegg (Wien, Österreich)
Dr. Brigitte Kossek (Wien, Österreich)
Islamisches Bildungs- und Kulturzentrum IBIKUZ (Wien, Österreich)
Dr. Ibrahim K. Lada'a
Elfriede Thierfelder
Klaus Thierfelder
Diese Petition wird am 31. März 2005 im Rahmen einer Kundgebung an die
Vertretung der Europäischen Kommission in Wien übergeben. Wer die Petition
unterstützen möchte, wird gebeten uns ein e-mail zuzusenden.
Kundgebung anlässlich des "Tags des Bodens" in Palästina:
Stoppt den Bau der Apartheidmauer in Palästina!
Frieden und Gerechtigkeit für Palästina!
Stoppt die Drohungen gegenüber dem Libanon, gegenüber Syrien und dem
Iran!
Freitag, 31. März 2005 15 Uhr
Wien, Kärtnerring (Nähe Staatsoper)
Flyer für Kundgebung
http://www.sedunia.org/Aktuelles/Flyer310305gross.jpg
http://www.sedunia.org
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