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Großer US-Lauschangriff wurde schon vor den 9-11-Attentaten vorbereitet
(nyt) Der flaechendeckende Lauschangriff auf amerikanische Buerger, der
mithilfe der großen Telefongesellschaften durchgefuehrt wurde, ist offenbar
bereits vorbereitet worden zu einer Zeit, als die Al Qaida-Kombattanten noch
ohne Schwierigkeiten mit Visa ausgestattet wurden und ind die USA einreisen
konnten.
Aktuell berichtet die New York Times, dass die Anfragen des Geheimdienstes um
Kooperation bei den Telekomunternehmen schon vor dem 11.9. gestellt wurden, als
FBI und CIA noch durch Weisungen von hoeherer Stelle an Ermittlungen gegen
islamistische Terroristen abgehalten wurden, wie Greg Palast in der BBC
berichtete.
Die Ueberwachung fand ohne gesetzliche Grundlage statt und die entsprechende
Anordnung aus dem Weissen Haus wurde heftig kritisiert. Bush hatte erklaert,
sie sei notwendig, um Terroristen zu bekaempfen.
Die Telefongesellschaft Qwest Communications berichtete von Anfragen, die
bereits im Februar 2001, also kurz nach dem Amtsantritt der Bush-Regierung
erfolgten, und die man als illegal zurueckgewiesen habe. In der Reaktion wurde
Qwest damit bestraft, dass man dem Unternehmen vorteilhafte Staatsauftraege
verweigerte.
Aktuell fordert Praesident Bush vom Parlament die Zusicherung der Immunitaet
gegenueber Strafverfolgungen gegen die Telefongesellschaften, die sich an
illegalen Abhoermasnahmen beteiligten.
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