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Verein zur Verteidigung der politischen Gefangenen im Iran - Köln
Society for the Defense of Political Prisoners in Iran - Cologne
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D - 51114 Köln
Fax: + 49 221 17099009
Email: jdef_zendanian_siassi_iran@yahoo.com
Köln, den 16.1.2008
„Metzgereischlachthof“ Iran
Rechtlos, Würdelos, sogar im Tode und jetzt auch Hand- und Beinlos
sind Verhaftete im islamischen Regime Iran!
Presseerklärung und Aufruf zur Kundgebung
Kundgebung in Frankfurt am Main, gegenüber dem Konsulat des Islamischen
Regimes Iran in der Raimundstr., am Freitag,
den 18.01.2008 um 13 Uhr
Aus Anlass der Abhackungen der Gliedmaßen von 5 Regimegegnern am 06.
Januar 2008 und den andauernden Hinrichtungen im Iran!
Dieses Konsulat soll als Vertreter der „Islamischen Metzgerei“
umbennant werden. Dieses Gebäude hat es nicht verdient iranisches
Konsulat genannt zu werden!
Am Ende der Kundgebung schicken wir ein symbolisches Geschenk,
Metzgereiinstrumente, an die Adresse der Herrschenden in Teheran!
Wenn die Weltöffentlichkeit weiter schweigt oder wie bisher unwirksam
protestiert, könnte es bald zum staatlichen Kannibalismus im Iran
kommen!
Es kann nicht sein, dass ein Staat, dass viele internationale Verträge,
wie die Menschenrechtskarta der Vereinten Nationen unterschrieben hat,
so mit seinen Bürgern umgeht und sich immer noch als gesetzliche
Vertreter seiner Bürger präsentiert.
Wir werden drei Stunden aus Protest pfeiffen und zum Schluss unserer
Kundgebung werden wir ein Gepäck voll von „Metzgereiinstrumente“ als
Symbol der Spezialität der herrschenden Herren in Teheran direkt per
Post an ihre Adresse schicken.
Die Geschichte der Menschenrechtverachtungen des Islamischen Regimes in
paar kurzen Sätzen:
Vorgestern Massenhinrichtungen! Gestern öffentliche Hinrichtungen von
Kindern und Frauen und Steinigungen!
Heute Abhackung der Gliedmaßen!
Und bald kommt es zu staatlichem Kannibalismus nach islamischem
Gesetz!!
Obwohl die Spannung im Atomkonflikt abgenommen hat, schweigt immer noch
die Weltöffentlichkeit gegenüber dem barbarischen Verhalten des
islamischen Regimes. Diese bittere Tatsache hat dazu geführt, dass die
islamische Menschenschlachterei so schamlos in alle Öffentlichkeit
praktiziert wird und widerlicher weise wird sogar versucht es langsam
„salonfähig“ zu machen und als Kultur einer Nation darzustellen.
Mit unserer Kundgebung wollen wir dieses völlig unakzeptable Schweigen
brechen.
Diese abscheulichen Gräueltaten darf die zivilisierte Welt, die volle
diplomatischen Beziehungen mit diesem Regime führt, nicht weiterhin
tatenlos zusehen.
Das Schweigen gegenüber den Despoten wegen wirtschaftlichem Interesse
und Angst vor Terroranschläge kann ein böses Ende für die ganze
Menschheit haben.
Wir betonen nochmal:
Festnahmen der Freiheitsliebenden, Massenhinrichtungen, öffentliche
Exekutionen, Vollstreckung der Todesstrafe an Kindern und Frauen,
Steinigungen und Abhackung der Gliedmaßen gehören zur Tagesordnung im
Iran.
Alle oben genannten barbarischen Akte kann man, nur in einem Land
zwischen 200 Ländern der Welt, nämlich der islamischen Republik des
Iran sehen.
Dazu kommt jetzt auch noch die häufige Abhackung der Gliedmaßen.
Die aktuellsten Fälle: Am 03.01.2008 wurden in Teheran 13 Gefangene,
darunter eine zweifache Mutter, Rahele Zamani( 30 Jahre) hingerichtet.
Dann wurden am 06.01.2008 in Zahedan, Hauptstadt der Provinz
Balouchestan, jeweils die rechten Hände und die linken Beine von 5
Gefangenen in aller Öffentlichkeit und in Anwesenheit der Vertreter der
Führer und andere Repräsentanten des islamischen Regimes abgehackt.
Die Opfer wurden diesmal offiziel als Gegner des Regimes, darunter
einige Mitglieder der Familie Rigi, und nicht wie üblich als
„Drogendealer“ bezeichnet.
Der zuständige islamische Richter heißt Nekounam.*
Das Jahr 2007 war ein Jahr von öffentlichen Massenhinrichtungen,
Vollstreckung der Todesstrafe von Kindern und Frauen und Steinigungen
im Iran.
Das Jahr 2008 hat mit dem Schlachten von Menschen im Iran begonnen. Der
„Grad der Zivilisation“ der westlichen Länder kann zu Recht mit der
Stärke ihrer Reaktion gegenüber der herrschenden Barbaren im Iran in
diesem Jahr gemessen werden.
*In der ersten Januarwoche 2008 wurde auch ein politischer Gefangene
Hekmat Damir aus Kurdistan-Türkei, der wegen Erfrierungen und
Verletzungen beide Beine verloren hatte in der Stadt Khoj, im
nordwestlichen Iran öffentlich hingerichtet.
8 politische Gefangene in Ahwaz, Südiran und Adnan Hassanpour,
Journalist und iranischer Kurde in Sanandaj können jederzeit
hingerichtet werden.
Mindestens 9 Frauen und 2 Männer warten auf ihre Steinigung.
Mindestens 70 Jugendliche warten auf ihre Hinrichtung. In der nächsten
Woche sollen in der Provinz Fars 2 Männer, die zum Tode verurteilt
worden sind von einem Hang in die Tiefe gestürzt werden.
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