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MESOP EIGENER BERICHT
15. August 2007
Appell für zum Tode verurteilte Journalisten im Iran
ANGELIKA BEER MdEP INTERVENIERT IM IRAN
New York - Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat UN-
Generalsekretär Kofi Annan in einem Brief aufgerufen, sich für zwei zum
Tode verurteilte Journalisten im Iran einzusetzen. Die beiden Kurden
Adnan Hassanpour und Hiva Botimar wurden 2005 im Anschluss an eine
Kundgebung in Sanandadsch verhaftet. Sanandadsch ist die Hauptstadt der
iranischen Provinz Kurdistan.
Hassanpour und Botimar waren für die Wochenzeitung «Asou» tätig, die
2005 wegen ihrer Berichterstattung über die angespannte Lage in der
Provinz Kurdistan von den Behörden geschlossen wurde. Sie wurden im
Juli wegen Verbrechen gegen den Islam und gegen den Staat zum Tode
verurteilt, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA meldete.
In ihrem Brief riefen die Reporter ohne Grenzen Ban auf, sich für die
Journalisten einzusetzen. Den beiden seien grundlegende Rechte versagt
worden. Da ihnen bei der Verlesung des Urteils die Anwesenheit im
Gericht verwehrt worden sei, hätten sie erst aus der Zeitung von dem
Todesurteil erfahren. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation sind
zurzeit elf iranische Journalisten in Haft.
Auch die im europäischen Parlament für den Iran zuständige Abgeordnete
Angelika Beer teilte in einem Brief an MESOP mit, daß sie sich für die
Sache der beiden Journalisten aktiv einsetzen will.
In einem folgenden Gespräch zwischen MdEP Beer und MESOP sollen Ideen
und Möglichkeiten beraten werden, deren Anwendung zur Sicherung des
Lebens der zwei Kurden beitragen könnten.
Quelle: Mesop,15.8.07 - Mesopotamische Gesellschaft - Mezopotamian
Development Society (Registered), THE MOST REQUESTED NEWSSERVICE ON
KURDISTAN & NEAR EAST, PO Box 35 - D 61440 OBERURSEL - Germany,
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