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Einladung zur Veranstaltung
Die Kurdenfrage: Dialog für den Frieden
Datum: Dienstag, 29.April 2008, 18.00 Uhr
Ort: Bergische Universität Wuppertal, Gebäude ME Ebene 04, Gaußstr.
20, 42119 Wuppertal
Ende April werden wir, eine Gruppe internationaler StudentInnen
zusammen mit dem AntiFa Referat eine Veranstaltung zum kurdischt
ürkischen Konflikt organisieren. Dazu laden wir Mehmet Sahin und
Hans Brandscheidt ein. Mehmet Sahin ist Autor, engagiert sich im
"Dialogkreis" und setzt sich in türkisch-kurdischen
Friedensinitiativen für eine gewaltfreie politische Lösung ein. Hans
Brandscheidt ist Direktor der European Turkey Civic Commission
(EUTCC) und Mitherausgeber der entwicklungspolitischen Zeitschrift
"Weltsichten" und langjähriger Geschäftsführer und Nah Ost
Koordinator von medico international.
Bislang kann von einer friedlichen Lösung des türkisch-kurdsichen
Konfliktes nicht die Rede sein, da der türkische Staat dies seit
Jahrzehnten überwiegend mit militärischen Mitteln agiert. Sowohl die
derzeitig angespannte Lage in der Türkei als auch der
völkerrechtswidrige Einmarsch der türkischen Armee gegen mutmaßliche
PKK-Stellungen in Irakisch- Kurdistan, haben dies wieder einmal
unter Beweis gestellt. Mit der Unterstützung der USA und der stillen
Zustimmung der EU konnte die aggressive Politik der türkischen
Regierung ungehindert fortgesetzt werden.
Die Veranstaltung soll sich weniger um Schuldzuweisungen drehen, als
vielmehr um eine friedliche Lösung des türk.- kurd. Konfliktes. Eine
Auseinandersetzung mit der Lösung der Kurdenfrage ist unumgänglich
geworden, da sich beide Fronten weiterhin verhärtet gegenüberstehen.
Der Dialog muss daher sowohl auf nationaler als auch internationaler
Ebene stattfinden, um so die Friedensinitiativen zu stärken.
Die Veranstaltung will zum einen die StudentInnen informieren, die
Interesse an einer politischen und vor allem friedlichen Lösung der
Kurdenfrage und an einer Demokratisierung der Türkei haben. Zum
anderen soll in der Diskussion ein Dialog zwischen Türken und Kurden
zustande kommen, damit beide Seiten die Möglichkeit haben
Lösungsvorschläge gemeinsam erörtern zu können.
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