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Kurden im Aufstand
In den vergangenen anderthalb Monaten sind Hunderttausende Kurden
für ihre Forderungen auf die Straßen gegangen. Dabei kamen zwei
Zivilisten ums Leben, 20 erlitten Schussverletzungen, hervorgerufen
durch scharfe Munition oder Plastikgeschosse, ungefähr 1000 Menschen
wurden festgenommen und davon ca. 200 verhaftet. Jetzt bereitet sich
die Bevölkerung der kurdischen Region auf Newroz auf.
Angefangen hatte die Protestbewegung mit dem von der DTP
organisierten „Marsch für eine demokratische Lösung und gegen die
Militäroperationen“ am 6. Februar, an dem sich Zehntausende Menschen
aus vielen Städten der Türkei auf den Weg zum Operationsgebiet am
Gabar-Berg gemacht hatten. Zeitgleich zu der Verlesung einer
Deklaration für eine demokratische und gewaltfreie Lösung der
kurdischen Frage als Höhepunkt des Marsches durch die
DTP-Vorsitzende Emine Ayna kam die Nachricht von zehn in Bingöl
gefallenen Guerillakämpfern, deren Leichname in der Leichenhalle in
verstümmeltem Zustand auf einen Haufen geworfen wurden. Bei den
Beerdigungen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung
und den Sicherheitskräften mit Verletzten und Festnahmen.
Zum Jahrestag der Verschleppung Abdullah Öcalans in die Türkei am
15. Februar herrschten in vielen Städten Zustände wie in den
neunziger Jahren. Bei Polizeiangriffen auf die Protestaktionen wurde
in Cizre ein 16-jähriger von einem Panzer überrollt und getötet. Bei
einer Demonstration in Batman wurden der DTP-Abgeordnete Bengi
Yildiz und der Oberbürgermeister Hüseyin Kalkan von Polizisten
gezielt angegriffen. In Urfa erlitt ein 80-jähriger bei einem
Polizeiangriff auf eine Kundgebung einen Herzinfarkt. In Hakkari
warfen Sicherheitskräfte bei einer Demonstration aus Anlass des 15.
Februar Gasbomben in das Gebäude der Stadtverwaltung. Ein
58-jähriger wurde in Ercis bei einer Demonstration aus Anlass des
internationalen Frauentages durch Polizeiknüppel getötet.
Quelle: DIHA, 14.03.2008, ISKU
240 Jahre Haft für Baydemir gefordert
Gegen den Oberbürgermeister von Diyarbakir, Osman Baydemir, ist das
24. Strafverfahren im Verlauf seiner vierjährigen Amtszeit
eingeleitet worden. In fünf Fällen wurde er freigesprochen, 19
Prozesse dauern noch an. Wenn er in den noch laufenden Prozessen die
geforderte Strafe erhält, wird er zu insgesamt 240 Jahren Haft
verurteilt. Im jüngsten Verfahren wird Baydemir des Amtsmissbrauchs
beschuldigt, weil er im vergangenen Jahr ein Buch mit türkischen und
kurdischen Erzählungen hatte drucken lassen.
Quelle: ANF, 14.03.2008, ISKU
Zweiter Satellit für Roj TV
Der kurdische Fernsehsender Roj TV wird künftig über zwei Satelliten
zu empfangen sein. Wie ein Sprecher des Senders bekannt gab, sei der
Empfang seit längerer Zeit durch den türkischen und den iranischen
Staat gestört worden. Um trotzdem einen störungsfreien Empfang zu
ermöglichen, habe man den Weg über einen zweiten Satelliten gewählt.
Neben der bisherigen Frequenz ist Roj TV nun auch über diese Adresse
zu sehen:
39 Derece Hellas Sat 2
(Do?u-Rojhilat-Osten)
Frekans 11512
Horizontal
Symbol: 30,000
Quelle: ÖP, 14.03.2008, ISKU
Erdogan lehnt weiter Gespräche mit DTP ab
Während der türkische Ministerpräsident Erdogan gegenüber der New
York Times und der FAZ angibt, offen für politische Lösungswege zu
sein, hat er der kurdischen DTP erneut eine Absage erteilt. Bis
diese die PKK als eine Terrororganisation bezeichne, sei er nicht
für Gespräche offen und habe seinen Stellvertreter mit der Aufgabe
betraut.
Quelle: ÖP, 14.03.2008, ISKU
Kurdische Politikerin in Auslieferungshaft
Ayfer K. wegen türkischer Haftbefehle in Münchner Frauengefängnis.
Razzien in Deutschland und Österreich
Von Nick Brauns
»Öcalans blauäugige Geliebte in Deutschland gefaßt«, jubelte die
»türkische Presse Mitte der Woche. Gemeint ist Ayfer K., die dem
»Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, Abdullah Öcalan, in
»Italien und Griechenland als Dolmetscherin zur Seite gestanden
»hatte, bevor dieser 1999 von Geheimdiensten aus Kenia in die Türkei
»verschleppt wurde. Der leitende Münchner Oberstaatsanwalt Manfred
»Nötzel bestätigte am Freitag, daß Ayfer K. bereits am 2. März bei
»einer Schleierfahndung nahe der österreichischen Grenze
»festgenommen wurde. Gegen die 36jährige Kurdin lägen zwei türkische
»Haftbefehle vor. Sie sei zur internationalen Fahndung
»ausgeschrieben gewesen. Ayfer K. befindet sich jetzt im Münchner
»Frauengefängnis Neudeck in Auslieferungshaft.
Die türkische Justiz hat insgesamt 40 Tage Zeit, um Beweismittel für
den Auslieferungsantrag vorzulegen, der dann vom Landgericht München
auf Zulässigkeit geprüft werden muß. Die letzte Entscheidung über
eine Auslieferung liegt bei der Bundesregierung. Bislang scheiterten
derartige Gesuche im Falle politisch Verfolgter vor deutschen
Gerichten, da die türkischen Justizunterlagen europäischen
Rechtsstandards nicht entsprachen.
Wie Azadi, der Rechtshilfefonds für Kurden, am Freitag in Düsseldorf
mitteilte, wurden bei Razzien in Privatwohnungen in Hannover und
Linz bei Bonn am Donnerstag drei Kurden auf Veranlassung der
Staatsanwaltschaft Koblenz verhaftet und in verschiedene Gefängnisse
in Rheinland-Pfalz gebracht. Offenbar solle den Verhafteten ihre
aktive Mitarbeit im kurdischen Verein zum Vorwurf gemacht werden, so
Azadi. Ebenfalls am Donnerstag fanden Durchsuchungen bei deutschen
Mitgliedern der Informationsstelle Kurdistan ISKU in Hamburg statt.
Durch die Razzien bei dem Verein, der vor allem Presseinformationen
aus der Türkei veröffentlicht, sollten »unbekannte Verantwortliche«
für die Website der Informationsstelle ermittelt werden, so die
Staatsanwaltschaft. Auf der deutschsprachigen Seite fänden sich
positive Berichte über die kurdische Befreiungsbewegung. Zudem
könnten dort das Programm und Statut des Volkskongresses Kurdistan
Kongra-Gel gelesen werden. Dadurch solle die Zahl von dessen
Anhängern vergrößert werden. Außerdem könne sich »der Leser« in eine
Unterschriftenliste unter den Aufruf »Kurden fordern Gerechtigkeit –
PKK von der Terrorliste streichen« eintragen. Auch darin sieht das
Hamburger Amtsgericht einen Verstoß gegen das PKK-Verbot.
Quelle: junge Welt, 15.03.2008
»Die deutsche Regierung hat sich nie entschuldigt«
Falah Shakm, Shlair Saber, Quaysar Ahmed
Vor 20 Jahren griff die irakische Luftwaffe die Kleinstadt Halabja
mit chemischen Waffen an (siehe Seite 15). Viele Überlebende leiden
noch immer unter den Spätfolgen der Vergiftung und
Traumatisierungen. Der Rechtsanwalt Falah Murad Khan Shakm, die
Psychologin Shlair Kamil Saber und Quaysar Rahman Ahmed,
Mitbegründer eines unabhängigen Jugendradios in Halabja, besuchen
derzeit Europa, um über den Angriff und die Folgen zu informieren.
interview: jonny weckerle
Herr Shakm, in wenigen Tagen jährt sich das Datum der
Giftgasangriffe auf Halabja zum 20. Mal. Was sind Ihre persönlichen
Erinnerungen an den 16.?März 1988? Wie haben Sie überlebt, und was
geschah danach?
Nach den Plänen des damaligen totalitären Regimes
hätte niemand überleben sollen. Mein Überleben verdanke ich dem
Zufall und dem Wind, der das Gift von mir und meinen Geschwistern
wegblies. Uns gelang es dann, auf einen Berg zu flüchten, wo uns die
kurdischen Guerilla-Kämpfer der Peshmerga zeigten, wie wir uns mit
nassen Decken schützen können. Dennoch war ich für zwei Tage blind.
Meine Schwester und einen meiner Brüder haben wir auf der Flucht
verloren, und so blieb ich mit meinem anderen Bruder alleine. Wir
haben uns dann in Berghöhlen versteckt, weil wir wegen des
andauernden Krieges nicht wussten, ob es sicherer sein würde, in den
Iran zu flüchten, wie es andere taten. Insbesondere für meine
Mutter, die in Suleymaniah lebte, war dies eine extrem schwere Zeit,
da sie uns alle für tot hielt. Erst nach einem Monat haben wir
erfahren, dass alle überlebt haben. Wann sind Sie nach Halabja
zurückgekehrt?
Zuerst ließ Saddam Hussein eine so genannte Collective Town
errichten, die er »Neu-Saddam-Halabja« nannte, dort mussten wir bis
1991 leben. Nach Ende des zweiten Golfkriegs verlor Saddam Hussein
die Kontrolle über den Nordirak, und kleine Gruppen begannen, das
völlig zerstörte Halabja wieder aufzubauen. Ich selbst bin 1993
dorthin zurückgekehrt, heute lebe ich in Suleymaniah.
Wie ist die Situation in Halabja heute? Welche Spuren haben die
Angriffe hinterlassen?
Die Folgen der Zerstörung sind für mich immer noch sichtbar. Zwar
sind viele Häuser wieder aufgebaut worden, aber nur auf höchst
ungenügende Weise, sämtliche Straßen bis auf die Hauptstraße sind
nicht wiederhergestellt worden. Die Menschen in Halabja sind immer
noch Opfer von Unterentwicklung und staatlicher Vernachlässigung.
Das ist eine Erklärung dafür, warum vor drei Jahren die Gedenkstätte
in Halabja gestürmt und in Brand gesetzt wurde. Die Leute, die an
dem Übergriff beteiligt waren, erklärten, dass sie keine große und
teure Gedenkstätte haben wollten, solange die Stadt selbst völlig
vernachlässigt wird. Der mangelhafte Aufbau ziviler Strukturen ist
aber kein Spezifikum Halabjas, sondern das gilt für den ganzen
kurdischen Nordirak. Die Stimmung in Halabja ist allerdings seit
2003 entspannter, und dies trotz aller politischen und ökonomischen
Probleme, trotz der Verluste von Angehörigen und der
Traumatisierung, unter der fast alle in Halabja leiden. Der Grund
dafür ist, dass bis dahin unsere größte Angst der Bedrohung durch
das Ba’ath-Regime galt. Wir dachten, dass wir es nie loswerden
würden, doch nun ist es gestürzt.
Ali Hassan al-Majid, der Kommandant der genozidalen Anfal-Kampagne,
erwartet seine Hinrichtung. Sind Sie zufrieden mit der Art und
Weise, wie die ba’athistischen Täter zur Verantwortung gezogen
werden? Was bedeutet das für Sie?
Als Opfer von Anfal bedeutet mir das gar nichts. Für mich war das
Ende des Baath-Regimes das Ende unseres Leidens. Heute ist al-Majid
nur noch ein alter Mann, der keine Macht mehr besitzt. Viele
Menschen im Nordirak sehen das anders und sehnen sich nach Rache.
Ich aber glaube, dass wir eine andere Art des Denkens brauchen, um
einen neuen Irak aufzubauen.
Wie gehen die irakischen Kurden mit der Tatsache um, dass es neben
unzähligen kurdischen Opfern des Ba’ath-Regimes auch nicht wenige
kurdische Kollaborateure gab?
Jedes totalitäre Regime braucht Kollaborateure, um die Kontrolle
über die Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Auch unter den irakischen
Kurden gab es viele von ihnen. Die Kollaborateure werden »jash«
genannt, das bedeutet kleiner Esel, denn der kleine Esel folgt der
Mutter und ist von ihr abhängig. Diese Leute werden gehasst, aber
man darf nicht vergessen, dass sie von dem Regime vor die Wahl
zwischen dem Einsatz an der Front und der Kollaboration gestellt
wurden. 1991 haben die kurdischen Parteien eine Generalamnestie
ausgesprochen, in deren Folge nicht wenige ehemalige Kollaborateure
in einflussreiche Positionen gelangten. Seitdem herrscht eine Art
Frieden in dieser Angelegenheit, und die meisten Menschen versuchen
zu vergessen, dass sich auch Kurden an Anfal beteiligt haben.
Frau Saber, Sie sind eine der wenigen Psychologinnen und
Therapeutinnen im Nordirak. Welche Personen betreuen Sie
hauptsächlich?
Ich arbeite vor allem mit Anfal-Frauen, also Frauen,
die selbst Opfer der Anfal-Kampagne wurden oder deren Männer
verschleppt und ermordet wurden. Die ökonomische und soziale
Situation dieser Frauen ist schrecklich. So sind beispielsweise
viele ihrer Dörfer immer noch nicht wieder aufgebaut worden, viele
Frauen sind wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes auf
medizinische Hilfe angewiesen, doch die nächste Klinik ist oft zwei
Stunden Fahrtzeit entfernt.
Mit welchen Programmen versuchen Sie, Hilfe zu leisten?
Es gibt einen sehr großen Bedarf an psychologischer Betreuung, aber
nur sehr wenige ausgebildete Kräfte. Ich arbeite beispielsweise in
einem Projekt gegen weibliche Genitalverstümmelung, aber wir können
nicht einmal das Notwendigste leisten. In Europa möchte ich nun
Unterstützung sammeln, vor allem für die Überlebenden der
Anfal-Kampagne, die zum größten Teil Frauen und Kinder sind. Von
Seiten der Regierung gibt es keine Pläne und Mittel, die ihnen
helfen könnten, ein neues Leben zu beginnen. Ihre Situation ist so
ausweglos, dass sich manche sogar wünschen, sie würden sterben.
Herr Ahmed, Sie arbeiten beim ersten unabhängigen Radio im Irak. Was
kann das Radio in einer Krisenregion leisten?
Unser Radio nennt sich Dange Niew, also Neue Stimme, und richtet
sich vor allem an Jugendliche und Frauen. Wir folgen dem Konzept des
Community-Radios, das heißt, wir versuchen, eine unabhängige Stimme
der Menschen in der Region Halabja zu sein. Darüber hinaus sind wir
aber auch ein Sprachrohr für andere Organisationen in der Region.
Zu diesen zählt beispielsweise eine vor drei Jahren entstandene
grüne NGO, die sich mit ökologischen Fragen beschäftigt,
insbesondere mit den ökologischen Auswirkungen der Giftgasangriffe.
Auf welche Weise thematisieren Sie die Angriffe und deren Folgen?
Es gibt eine Sendung mit dem Titel »Stadt der Erinnerung«, in der
jeweils ein Überlebender darüber berichtet, wie sein Leben vor den
Angriffen aussah, was während der Angriffe geschah, welche
Auswirkungen sie auf sein weiteres Leben hatten und wie er es
geschafft hat, sein Leben von vorne zu beginnen. Das ist besonders
wichtig, da es in Halabja kaum psychologische Betreuung gibt, und so
haben die Menschen wenigstens für eine Stunde in der Woche die
Möglichkeit, öffentlich über ihre Erlebnisse zu sprechen. Zu einem
späteren Zeitpunkt planen wir, eine Sammlung dieser Berichte als CD
oder als Buch zu veröffentlichen.
Herr Shakm, mit welchen Gefühlen und Erwartungen kommen Sie nach
Deutschland, also in das Land, das dem Ba’ath-Regime den größten
Teil der Technologie zur Giftgasproduktion geliefert hat?
Ich freue mich, dass ich derzeit durch Europa reisen und
Parlamentariern und anderen Leuten von Halabja berichten kann. Aber
wie viele Menschen in meiner Heimat erwarte ich auch, dass die
Menschen in Deutschland, in Österreich, der Schweiz und anderen
Ländern Verantwortung dafür übernehmen, dass sie Saddam Hussein
Waffentechnologie geliefert und ihn bis zum allerletzten Moment
unterstützt haben. Die entsprechenden Länder sollten sich zumindest
am Wiederaufbau von Halabja und dem Nordirak beteiligen. Sie sollten
damit aufhören, die USA als Besatzungsmacht und Feind zu betrachten,
dem sie wünschen, dass er scheitert. Das ist eine unmenschliche
Haltung. Es gibt im Irak Organisationen, die für eine Verbesserung
der Lage arbeiten, und sie brauchen dringend Unterstützung.
Außerdem möchte ich die Menschen darüber aufklären, dass der Irak
vielfältiger ist, als es in den Medien dargestellt wird. Es gibt
nicht nur Schiiten und Sunniten, es gibt auch viele andere
Minderheiten und Gruppierungen, und vor allem gibt es auch Säkulare
und Demokraten. Ich möchte auch darüber berichten, dass die
Situation in Bagdad nicht stellvertretend für den ganzen Irak
gesehen werden kann. Nicht überall ist das Leben von Terror
bestimmt.
Gab es jemals irgendeine Art von Unterstützung oder auch nur
Entschuldigung von deutscher Seite?
Nein, rein gar nichts. Die deutsche Regierung hat sich nie
entschuldigt und unterstützt uns auch nicht. Während des Krieges
2003 war ich sehr wütend, weil die Linke in Europa und insbesondere
in Deutschland sich auf die Seite Saddam Husseins gestellt hat, nur
weil sie gegen die USA war. Dabei denke ich beispielsweise an die
Friedensdemonstrationen. Im Irak haben wir das so interpretiert,
dass die Linke sich gegen uns gestellt hat.
Quelle: Jungle Word, 13.03.2008
ISKU | Informationsstelle Kurdistan e.V.
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