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Re: news 6.8.2005

Kurdistan Infos schrieb am 08.08.05:

> ## Nachricht zur Information/Dokumentation weitergeleitet >
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> -----Original Message-----
> From: Informationsstelle Kurdistan e.V. [mailto:isku@nadir.org] > Sent: Sunday, August 07, 2005 5:16 PM
> Subject: news 6.8.2005
> bin auch betroffen und kenne noch einige fam. alle haben mind. 4000eu bezahlt bitte um kontakt

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> Betrug mit dem Versprechen Aufenthaltsrecht
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> Die kurdische Familie Özer aus Mönchengladbach ist von einer > angeblichen Hilfsorganisation namens „Helfer Deutschland“ (HD) mit > dem Versprechen, ihnen ein Aufenthaltsrecht zu verschaffen, um 4000 > Euro betrogen worden. Wie Seyfettin Özer als Betroffener mitteilt, > wurde er über einen Handzettel auf die Einrichtung aufmerksam. „Ende > 2004 habe ich im Büro von HD Rolf Steinhoff und Hatice Kahraman > kennen gelernt. Ich erzählte Steinhoff, dass ich ein kurdischer > Flüchtling bin, mich hier an demokratischen Arbeiten beteilige und > mein Asylantrag abgelehnt worden ist. Sie sagten mir, dass sie > Bekannte in der Ausländerbehörde in Mönchengladbach haben, über die > sie mir mit einem türkischen Pass ein Aufenthaltsrecht besorgen > könnten. Das sei jedoch etwas teuer, weil sie ihren Bekannten bei > der Ausländerbehörde dafür Geschenke kaufen müssten.“
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> Daraufhin übergab Özer Steinhoff und Kahraman in zwei Raten > insgesamt 4000 Euro. „Am 14. Januar bekam ich einen Brief vom > Verwaltungsgericht Düsseldorf. Darin hieß es, dass ich mich an die > Hilfsorganisation HD gewendet hätte, weil ich aus eigenem Wunsch in > die Türkei zurück kehren wolle.“ Beim Lesen des Briefes habe ihn > beinahe der Schlag getroffen, erzählt Özer. „Ich wollte ein > Aufenthaltsrecht und sie wollten mich in Zusammenarbeit mit der > Polizei abschieben lassen.“
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> Nach Erhalt des Briefes habe er im HD-Büro sein Geld zurück > gefordert, so Özer. Steinhoff habe dieses verweigert und ihn > beleidigt. Danach sei das Büro ständig geschlossen gewesen. Deshalb > habe er sich einen Anwalt genommen. Die Ausländerbehörde habe ihn > aufgefordert, sich beim türkischen Konsulat einen Pass zu besorgen, > um die Ausreise einzuleiten, aber er habe das verweigert. >
> Rechtsanwalt Baki Coskun erklärte gegenüber Özgür Politika, er habe > zunächst telefonisch mit Rolf Steinhoff gesprochen. Dieser habe ihm > lediglich grobe Antworten gegeben. Daraufhin habe er Strafanzeige > gegen Steinhoff und Kahraman gestellt. Kurz danach habe er einen von > Steinhoff unterzeichneten Brief erhalten, in dem dieser die > Anschuldigung zurückwies. Die Familie Özer sei keine arme > Flüchtlingsfamilie, das könne durch einen Blick in die polizeilichen > Akten festgestellt werden, so der Inhalt des Briefes. Seyfettin Özer > sei in das HD-Büro gekommen, um Propaganda für Menschenrechte und > die Rechte der Kurden zu machen. Daraufhin habe er Özer erklärt, nur > Menschen „mit normalen Problemen“ zu helfen, nicht aber „Kriminellen > und Terroristen“. Seyfettin Özer ist stellvertretender Vorsitzender > des Kurdisch-Deutschen Freundschaftsvereins in Mönchengladbach. >
> Nach Angaben von Seyfettin Özer ist er nicht der einzige Betroffene. > „Wann immer ich zu ihrem Büro gegangen bin, war es geschlossen. Die > Nachbarn haben erzählt, dass jeden Tag Menschen kommen, die in der > selben Situation sind wie ich.“
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> Quelle: 06.08.2005, ISKU
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> Informationsstelle Kurdistan e.V.
> Büro für Internet- und Öffentlichkeitsarbeit: Schanzenstr. 117; > 20357 Hamburg,
> E- mail: isku@nadir.org; Internet: www.nadir.org/isku/
> Tel/Fax: 040/42102845
> Bankverbindung: PB Köln, BLZ 370 100 50, Kto.Nr.: 3968-506

18.01.06    Bonanno Enisa <enisa-bonanno@arcor.de>
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