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Sauberes Wasser für 10.000 Flüchtlinge in Darfur Schwarz: "Wir müssen
dringend weiter helfen"
Bonn (ots) - CARE Deutschland versorgt 10.000 Flüchtlinge in
Darfur mit Trinkwasser. "Nur 42 Prozent der Bevölkerung Darfurs hat
Zugang zu sauberem Wasser", berichtet Thomas Schwarz, Pressesprecher
von CARE Deutschland. Schwarz hat im letzten Monat die Region Darfur
im Westen des Sudans besucht. "Die hygienischen Bedingungen sind
katastrophal, ein Flüchtling hat meist nur fünf Liter Wasser am Tag
zum Trinken, Waschen und Kochen" so Schwarz. Der internationale
Standard liege allerdings bei 15 Liter pro Kopf pro Tag. CARE
verteilt mit Hilfe von Tanklastwagen sauberes Trinkwasser, baut 600
Latrinen, teilt Werkzeuge zur Wartung der Wasserversorgung aus und
schult die Haushalte in der Nutzung. Dafür hat das Auswärtige Amt
280.000 Euro bereitgestellt.
Die drei von CARE betreuten Flüchtlingslager in Darfur haben in
den letzten Monaten einen erneuten dramatischen Ansturm von
Flüchtlingen erlebt. Trotz des Friedensabkommens im Mai 2006 hat sich
die Lage für die Menschen nicht verbessert. Über zwei Millionen
Einwohner sind Flüchtlinge im eigenen Land, schätzungsweise 230.000
Menschen suchen Schutz im Nachbarland Tschad. Schwarz: "Wir müssen
dringend weiter helfen. In ihrer Not holzen die Flüchtlinge ganze
Wälder ab, um Feuerholz zu bekommen." Frauen würden auf ihrer Suche
nach Feuerholz außerhalb der Lager vergewaltigt und Männer ermordet.
CARE betreut auch im Tschad drei Flüchtlingslager an der Grenze zu
Darfur und versorgt dort 220.000 Flüchtlinge unter anderem mit
Trinkwasser.
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Originaltext: CARE International Deutschland e.V.
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