|
## Nachricht vom 16.05.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
Liebe KollegInnen,
neu im LabourNet Germany am Freitag, 16. Mai 2008:
I. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn allgemein:
Arbeitsplatzgarantie bis 2023 oder Farce?
Ex-Gewerkschafter Hansen spricht von Jobabbau bei der Bahn
äKaum hat der Ex-Chef der Bahngewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, seine
neue Aufgabe als Arbeitsdirektor der Deutschen Bahn angetreten, kündigte
er einen Stellenabbau an. Zudem sollen Lokführer auch mal in den
Zugabteilen sauber machen. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn widersprachàô Arti
kel
in der FTD vom 16.05.2008
http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Ex%20Gewerkschafter%20H
ansen%20Jobabbau%20Bahn/356237.html
Siehe dazu auch:
- Wendehals mit Statusvorteil
äFrech und dreist - der einstige Gewerkschafter als Top-Manager und
Topverdiener. Via "Bild" verkündet Norbert Hansen, wie er als
Arbeitsdirektor Jobs einsparen will. Das ging selbst Bahn-Chef Hartmut
Mehdorn zu schnell. Er dementiertàô Ein Kommentar von Melanie Ahlemeier
in
der Süddeutschen Zeitung vom 16.05.2008
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/489/174966/
b) äEin Lokführer kann auch mal Abteile aufräumenô
äàBILD: Was heißt das konkret? Norbert Hansen: Ein Beispiel: Es gibt
mittlerweile viele regionale Bahngesellschaft, die zeigen, wie es gehen
kann. Da ist dann z.B. ein Lokführer nicht nur dafür verantwortlich, den
Zug zu steuern û sondern kann in den Zugabteilen auch mal aufräumen oder
auf einem kleinen Bahnhof mit anpacken. So was ist in einem großen Konzern
wie der Bahn AG natürlich schwieriger. Aber in diese Richtung müssen wir
langfristig denken. (à) BILD: Apropos Tarif û als Bahnvorstand werden S
ie
doch sicher ein Vielfaches verdienen im Vergleich zu ihrem früheren
Job...? Norbert Hansen: Wenige wird es sicher nicht sein û aber darüber
muss ich erst noch verhandeln. Die Verträge sind noch nicht
unterschrieben. Eines kann ich aber sagen: Verglichen mit anderen großen
Konzernen zahlt die Bahn deutlich wenigeràô Interview von Rolf Kleine u
nd
Oliver Santen in Bild vom 16.05.2008
http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/05/16/hansen/neuer-bahn-manage
r-exklusiv-in-bild,geoE43882.html
II. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Privatisierung
der Bahn
Weg frei für Börsengang der Bahn AG: Aufsichtsrat beschloß mit Stimme
n von
Transnet und GDBA Umstrukturierung des Konzerns
äMit den Stimmen der Vertreter der beiden Gewerkschaften Transnet und GDBA
hat der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG am Donnerstag die Weichen für
den Börsengang eines Teils des Unternehmens gestellt. Der Konzern wird in
eine Holding umgewandelt. Unter diesem Dach werden eine weiterhin komplett
im Bundesbesitz verbleibende Firma für Schienennetz und Infrastruktur
sowie die DB Mobility Logistics AG (DB ML AG) mit allen Verkehrssparten
agieren. An letzterer sollen sich private Investoren mit bis zu 24,9
Prozent beteiligen dürfen. Für die Holding wurde Ex-Transnet-Chef Norbe
rt
Hansen als Arbeitsdirektor in den Vorstand berufenàô Artikel von Rainer
Balcerowiak in der jungen Welt vom 16.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-16/062.php
III. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Gewerkschaften,
Tarifverhandlungen und Konflikte: Norbert Hansens Seitenwechsel
- Nach dem Hansen-Schock: Höchste Eisenbahn für einen Neuanfang
äDie Meldung über einen bevorstehenden Wechsel des TRANSNET-Vorsitzenden
Norbert Hansen in den DB-Vorstand hat bei vielen Mitgliedern wie eine
Bombe eingeschlagen und die Frage aufgeworfen: Hat sich Norbert Hansen nur
deswegen û gegen den Willen der Mitglieder und die Beschlusslage unserer
Gewerkschaft û gegenüber der Politik für die Teilprivatisierung der
Transport-Holding stark gemacht, weil er da einen hochdotierten Posten als
Arbeitsdirektor in Aussicht hat? Mit einem einfachen äWeiter soô wird
unsere Gewerkschaft aus ihrer Krise nicht herauskommen. Daher fordern wir
einen konsequenten Neuanfangàô Extrablatt von Bahn von unten vom
13.05.2008 (pdf)
http://www.bahnvonunten.de/Extrablatt13Mai08.pdf
b) Erklärung der TRANSNET-Fraktion des Betriebsrates Railion Frankfurt
Wechsel des TRANSNET-Vorsitzenden zum DB-Vorstand oder: äGerechter Lohn
für gute Arbeitô?! Extrablatt Nr. 2 von Bahn von unten vom 13.05.2008
(pdf)
http://www.bahnvonunten.de/Extrablatt13Mai08Railion.pdf
c) Weitere aktuelle Flugblätter und Informationen finden sich wie immer
auf der Seite von Bahn von unten
http://www.bahnvonunten.de/
IV. Branchen > Dienstleistungen: Groß- und Einzelhandel > kik
Discounter KiK wird abgewatscht - Gegen das Discounter-Prinzip
äDie anonyme KiK-Verkäuferin hat alles richtig gemacht. Sie hat sich ge
gen
einen Hungerlohn gewehrt und ihren Arbeitgeber verklagt. Prompt hat ein
Dortmunder Arbeitsrichter die Textildiscount-Kette mit den roten Filialen
und dem süßen Pullover-Männchen im Logo verdonnert - KiK muss die
sittenwidrigen Löhne mit einer happigen Nachzahlung ausgleichen. Das
erfreulich klare Urteil verschafft einem gerne übersehenen Fakt
Öffentlichkeit: Ein Unternehmen, welches seinen Mitarbeitern
Niedrigstlöhne bezahlt, verhält sich rechtswidrig - auch, wenn es in
vielen Branchen noch keine Mindestlöhne gibtàô Kommentar von Ulrich
Schulte in der TAZ vom 16.05.2008
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/gegen-das-discounter-prinzi
p/?src=AR&cHashÍf1b6ceca
V. Branchen > Medien und IT > Medien > Frankfurter-Rundschau: Zerschlagung
der Frankfurter Rundschau û Tarifflucht geplant - Personalabbau soll
weitergehen
Heute Aktion "Feuer und Flamme für die Frankfurter Rundschau"
äMit einer Postkarten-Aktion an den Kölner Verleger Alfred Neven DuMont
und einer Aktion anlässlich des ä68er-Abendsô der Frankfurter Rundsch
au,
heute ab 17 Uhr vor dem Historischen Museum, wollen Mitarbeiter der FR die
Öffentlichkeit auf die beabsichtigte Tarifflucht der
Verlagsgeschäftsführung aufmerksam machen (siehe auch den Artikel in der
aktuellen NRhZ-Ausgabe). Unter dem Motto "Feuer und Flamme für die
Frankfurter Rundschau" heißt es in der an den Mehrheitsgesellschafter
M.DuMont Schauberg adressierten Postkarte: äSehr geehrter Herr Prof.
Alfred Neven DuMont, ich bin empört über weitere Angriffe auf die
Belegschaft. Als Leser/in der Frankfurter Rundschau bzw. als Bürger
unterstütze ich die Belegschaft und die Gewerkschaft ver.di im Kampf um
den Erhalt der Arbeitsplätze. Ich verlange von Ihnen: Kein Outsourcing,
Keine betriebsbedingte Kündigungen, Keine Tarifflucht, Weiterführung der
Ausbildung!ô Für das Podium der 68er Veranstaltung sind Iring Fetscher,
Gerd Koenen, Dr. Wolfgang Kraushaar und Prof. Dr. Wolfrum angekündigt. Die
NRhZ wird in ihrer nächsten Ausgabe über den Verlauf von Kundgebung und
Veranstaltung berichtenàôKurzmeldung in der NRhZ-Online - Neue Rheinisc
he
Zeitung vom 16.05.2008
VI. Branchen > Medien und IT > Arbeitsbedingungen in der
IT-Hardware-Industrie
Ericsson und Telenor entschuldigen sich für Kinderarbeit bei Lieferanten
äDie skandinavischen Telekommunikations-Konzerne Ericsson und Telenor
haben Kinderarbeit bei Lieferanten in Bangladesch zugegeben und sich dafür
entschuldigt. Beide Unternehmen bestätigten Angaben in einem dänischen
TV-Dokumentarfilm. Danach wurden in vier Stahlwerken Mobilfunk-Maste für
Ericsson und Telenor unter Bedingungen produziert, die den von den Kunden
in Schweden und Norwegen selbst festgelegten Standards für Arbeitsschutz
und Sicherheit massiv zuwiderliefen. Nach dem Bericht des dänischen
Dokumentarfilmers Tom Heinemann arbeiteten in den Werken unter anderem
Kinder elf Stunden täglich für einen Dollar Lohn. Arbeiter montierten d
ie
bis zu 75 Meter hohen Masten ohne jede Sicherheitsvorkehrungenàô Artikel
auf Heise-News vom 14.05.2008
http://www.heise.de/newsticker/Ericsson-und-Telenor-entschuldigen-sich-fuer
-Kinderarbeit-bei-Lieferanten--/meldung/107869
VII. Branchen > Medien u. IT > Google
"Wie ein Computervirus"
Der Autor Gerald Reischl hat sich monatelang mit dem Suchmaschinenkonzern
beschäftigt. In seinem Buch "Die Google-Falle" warnt er vor der Macht des
Unternehmens. Ein Interview von Johannes Gernert mit Gerald Reischl in der
Frankfurter Rundschau vom 07.05.2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/aktuell/?sid‘ad3e5c6f
501697e9db62b9c0550908&em_cnt30420
Siehe dazu:
»Die Google-Falle«
Die Homepage des Autors mit weiteren Infos zu Google, zum Buch etc. (Die
Startseite ist als Intro gestaltet. Weiter kommt man mit äIntro
überspringenô, trotzdem bitte mal ein paar Klicks ausprobieren!)
http://www.googlefalle.com/
VIII. Branchen > Auto: DC > Werke in den USA: Daimler-Chrysler's
Freightliner LLC in den USA
Presentation of Mercedes Daimler Stuttgart Worker Tom Adler At
Freightliner Five Cleveland, North Carolina Rally on 5/9/2008
ôBrothers and sisters, first of all let me thank you for the
overwhelmingly warm welcome you gave me and I am sure: this is a welcome
from all our German colleagues and rank-and file unionists of Daimler
committed to international solidarity with your struggle for justice for
the freightliner5!...ö Die komplette (englische) Rede von Tom Adler vom
09.05.2008bei unseren KollegInnen vom amerikanischen LaborNet
http://labornet.org/cgi-bin/ib/cgi-bin/ib.cgi?action=read&id5
IX. Branchen > Auto: DC > Berlin > Alternative. Alternative Metaller bei
DaimlerChrysler Berlin. Für die Kolleginnen und Kollegen im Daimler-Werk
Berlin-Marienfelde
Ausgabe Nr. 7 vom 06.05.2008 ist erschienen
Darin u.a.: äMobbing: Rund eine Millionen Menschen werden jeden Tag in
Deutschland gemobbt. Zunehmender Druck, wachsende Arbeitshetze, härtere
Ausbeutung û damit steigt die Aggressivität: Zwischen Kollegen oft
unbewusst, immer wieder aber auch als Mittel der Vorgesetzten. Auch in
Marienfelde. Hier nur drei Bespiele:àô; äArbeitshetze: Interview mit
einem
Kollegen aus der Montage in Bau 70, OM 642àôà Zur Ausgabe 7 (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/auto/dc/berlin/alternative7.pdf
X. Branchen > Auto: Renault - Dacia > Dacia
Rumänische Billigarbeitskräfte missverstehen die globalisierte
Marktwirtschaft - Ein Dorado für einen Konzern
Die Analyse des GegenStandpunkt-Verlags in Radio Lora München vom 28.
April 2008
http://gegenargumente.com/texte/1_08/dacia.html
XI. Diskussion > Gewerkschaftsstrategien > Debatten der real existierenden
Gewerkschaften in Deutschland
Gewerkschaftsstudie: Über 6 Millionen potenzielle neue Mitglieder
äNach einer repräsentativen Studie im Auftrag aller DGB Gewerkschaften,
für die im Sommer 2007 über 5.000 Beschäftigte von TNS Infratest befr
agt
wurden, haben die Gewerkschaften gute Chancen ihre Mitgliedschaft zu
verdoppeln. Über sechs Millionen nicht organisierte ArbeitnehmerInnen
fühlen sich den Gewerkschaften besonders verbunden. Darunter sind
überproportional viele junge Frauen, Teilzeitbeschäftigte und Azubis
vertretenàô DGB-Pressemitteilung vom 09.05.2008
http://www.dgb.de/presse/pressemeldungen/pmdb/pressemeldung_single?pmid=3
205
Man kann diese Studie û wie alle û aber offenbar auch anders interpreti
eren:
Studie: Viele sind mit Gewerkschaft unzufrieden
äLaut einer DGB-Studie ist jedes vierte Mitglied ägefährdetö, aus s
einer
Gewerkschaft auszutreten. Seit 1994 sind die DGB-Gewerkschaften um 1,7
Millionen Mitglieder auf 4,3 Millionen geschrumpft. Eine Million
Mitglieder sind unzufriedenàô Artikel von Ulrich Horn in DerWesten (WAZ)
vom 09.05.2008
http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/5/8/news-44741361/detail.html
XII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: jenseits der "Arbeitsgesellschaft" -
Diagnose und Perspektiven > Existenzgelddebatte > Grundeinkommen aus
frauenpolitischer Sicht
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE): Traum oder Alptraum für Frauen? -
Frauenpolitische Sichtweisen
Zusammenfassung der Ergebnisse vom überparteilichen Runden Tisch der
Frauen am 22. November 2007 (pdf)
http://www.archiv-grundeinkommen.de/frauen/200804_BGE_Runder_Tisch_der_Frau
en_Ergebnisse.pdf
XIII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: jenseits der "Arbeitsgesellschaft" -
Diagnose und Perspektiven > Existenzgelddebatte > Gewerkschaftliche
Initiativen und Positionen
Gewerkschaften: Bedingungslos gegen ein Grundeinkommen?
12-Wochen-Arbeit im Rahmen der Prüfung für Diplom-Sozialwirte an der
Universität Göttingen vorgelegt am 10. Oktober 2007 von Patrick Lajoie
aus
Schweinfurt - als eine leicht überarbeitete Version nun mit dem richtigen
Link (pdf)
http://www.archiv-grundeinkommen.de/lajoie/200802_Gewerkschaften_Bedingungs
los_gegen_ein_GE.pdf
und formatiert als Broschüre (pdf)
http://www.archiv-grundeinkommen.de/lajoie/200804-lajoie-farbig-als-broschu
ere.pdf
XIV. Diskussion > (Lohn)Arbeit: arbeitsmarkt- und sozialpolitische
Aktionen und Proteste 2008
Aktionstag für Sozialberatung in NRW am 20. Mai 2008
Arbeitslosenzentren und Arbeitslosenberatungsstellen aus NRW rufen
landesweit zur Teilnahme an einem Aktionstag gegen die Streichung der
Finanzierung von unabhängigen Sozialberatungsstellen auf. Am Dienstag, den
20. Mai 2008 findet die Beratung für Arbeitslose, BezieherInnen von
Sozialleistungen und Menschen mit geringem Einkommen vor örtlichen ARGEn,
Rathäusern oder auf Marktplätzen statt. BeraterInnen werden an diesem T
ag
im Freien beraten, um auf die katastrophale Lage der Sozialberatung in NRW
aufmerksam zu machen. Ratsuchende sollen sich solidarisch erklären und
erhalten Gelegenheit ihre Beratungsstelle zu unterstützen. Siehe den
Aufruf äUnabhängige Sozialberatung verteidigen! Für die Weiterführu
ng der
Landesfinanzierung unabhängiger Beratung von Sozialleistungsbeziehern und
Menschen mit geringen Einkommen!ô bei Tacheles
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2008/Aktionstag-Sozialberatung
.aspx
XV. Internationales > Italien > soziale Bewegungen
»Veltroni hat Rom an einen Faschisten verschenkt«
Bewegung der Hausbesetzer will sich gegen neuen Bürgermeister der
italienischen Hauptstadt zur Wehr setzen. Ein Interview von Rosso Vincenzo
mit Andrea Alzetta, führendes Mitglied der römischen Hausbesetzerbewegu
ng
»Action« und einer der beiden verbliebenen Stadträte der Regenbogenli
nken
in Rom, in der jungen Welt vom 10.05.2008
http://www.jungewelt.de/2008/05-10/050.php
XVI. Internationales > Italien
Großeinsatz gegen Ausländer in Italien
äDie Polizei ist in neun Regionen ausgerückt und hat hunderte Personen
festgenommen - wegen der mehrtägigen Pogrome gegen Roma in Neapel aber
noch keinen einzigen Täter. (à) Bei den Festnahmeaktionen handelt es si
ch
offenkundig um eine von propagandistischen Motiven diktierte Bündelung
höchst unterschiedlicher Einsätze. So galt der Schlag in Venedig einer
Bande, die für Diebstähle und Raubtaten in Wohnungen ebenso wie in
Geschäften verantwortlich gemacht wird. In Udine und anderen
norditalienischen Regionen rückten Beamte aus, um Rauschgift-Dealer zu
verhaften. Italiener, Albaner, Griechen, Rumänen, Chinesen und Marokkaner
gingen so ins Netz der Fahnder. In Rom führte die Polizei eine Razzia im
größten Roma-Lager der Stadt durch. Hier wurden etwa 50 Personen vorl
äufig
in Gewahrsam genommen, weil sie keine gültigen Aufenthaltspapiere
vorweisen konnten. Insgesamt wurden landesweit 383 Menschen festgenommen,
unter ihnen 260 Ausländer. 53 wurden umgehend abgeschoben, 65 in
Abschiebelager überstelltàô Artikel von Michael Braun in der TAZ vom
16.05.2008
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/grosseinsatz-gegen-auslaenderin
-italien/?src=AR&cHash/3b244142
Siehe dazu auch:
Nach Müllbergen brennen Roma-Baracken
äWie die braven Bürger Neapels ihre Stadt sauber halten: Pogrome in
Roma-Elendssiedlungen vor laufender Kamera. Die neue Rechtsregierung
Italiens liefert die passende politische Begleitmusik. Auch die Linke hat
Verständnis dafür. In Neapel ist es am Montag und Dienstag zu schweren
Ausschreitungen gegen Roma gekommen. Auslöser war die Verhaftung einer
16-jährigen Romni unter der Anschuldigung, es habe ein Baby zu entführen
versuchtàô Artikel von Michael Braun in der TAZ vom 15.05.2008
http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=au&dig 08%2F05
%2F15%2Fa0079&src=GI&cHashÀ147a27c4&type~
XVII. Internationales > USA > Gewerkschaft > Debatten der
US-Gewerkschaftsbewegung
Füße stillhalten im Arbeitskampf? Gewerkschaften in den USA streiten
über
Neutralitätsabkommen
äNeutralitätsabkommen sind für manche US-amerikanische
Gewerkschaftsaktivisten ein rotes Tuch, für andere dagegen strategisches
Mittel, als Tarifpartner anerkannt zu werden. Traditionell scheint es für
Gewerkschaften in den USA nahezu unmöglich, ein Kollektivvertretungsrecht
zu gewinnen. Den Status als Tarifpartner müssen sie dazu erst in
komplizierten Anerkennungsverfahren erkämpfen û diese Versuche werden v
on
Arbeitgebern jedoch immer wieder torpediert. Vor diesem Hintergrund haben
Neutralitätsabkommen (»neutrality agreements«), in denen Arbeitgeber
sich
verpflichten, die Gewerkschaft nicht zu behindern, branchenübergreifend
große Beliebtheit erlangt. Doch »Neutralität« im Kampf um bessere
Arbeitsbedingungen scheint ein Widerspruch. Das Stillhalten der
Arbeitgeber verlangt im Rahmen solcher Abkommen von den Gewerkschaften
mindestens dasselbe. Das Für und Wider dieser Form von Sozialpartnerschaft
beschäftigt derzeit amerikanische Gewerkschaftsaktivistenàô Artikel v
on
Catharina Schmalstieg im Neues Deutschland vom 09.05.2008
http://www.neues-deutschland.de/artikel/128420.html
Ein arbeitsfreies Wochenende wünschen Ralf und Mag
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
http://www.labournet.de/news/
den Newsletter im html-Format öffnen und darüber problemlos surfen!
--
LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskrit
isch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
LabourNet mailing list
LabourNet@labournet.de
http://labournet.de/mailman/listinfo/labournet
|