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## Nachricht vom 10.04.08 weitergeleitet
## Ursprung : k.merkle@gaia.de
## Ersteller: ralf.pandorf@labournet.de
Liebe KollegInnen,
neu im LabourNet Germany am Donnerstag, 10. April 2008:
I. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Strasse/ÖPNV > Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG)
Erneuter Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben
äDie Straßenbahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden seit dem
Morgen wieder bestreikt. U-Bahnen und Busse führen derzeit aber noch,
sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die Verkehrbetriebe seien von der
Arbeitsniederlegung überrascht worden, erst wenige Minuten vor
Betriebsbeginn habe es einen entsprechenden Anruf gegeben. Über die Dauer
des Streiks konnte Reetz zunächst keine Auskunft geben. Sie habe bislang
niemanden bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erreichen können,
sagte sie weiter. Reetz nannte den erneuten Streik völlig unverständlic
h.
Schließlich habe es bereits einen Rahmen für eine Tarifeinigung gegeben.
Anfang März hatte es bereits einen Streik bei der BVG gegeben. Verdi
fordert für die 12.000 Beschäftigten Einkommenssteigerungen zwischen dr
ei
und neun Prozent. Die Arbeitgeber bieten etwa drei Prozent für langjähr
ige
BVG-Mitarbeiter und vier Prozent für die seit 2005 eingestellten
Beschäftigten. Dieses Angebot lehnt Verdi strikt ab.ô AFP-Meldung bei
Yahoo-Nachrichten vom 10.04.2008
http://de.news.yahoo.com/afp/20080410/tde-d-berlin-tarife-oeffentlicherdien
st-a4484c6_1.html
II. Branchen > Dienstleistungen: Transportwesen > Bahn > Privatisierung
der Bahn
Für innergewerkschaftliche Demokratie - Basisdialoge zur
Bahnprivatisierung sofort!
äDer Countdown zur Bahnprivatisierung läuft. Wurden wir gefragt, ob wir
sie wollen? Nein! Aber es soll jetzt offensichtlich nach dem Motto laufen:
Börsengang, friss oder stirb! Es ist höchste Eisenbahn, um jetzt
innergewerkschaftliche Demokratie einzufordern und zu leben. Oder sollen
unsere Kinder uns später fragen, warum hast Du nichts gesagt? Basisdialoge
zum Börsengang jetzt!!!...ô Flugblatt der Basisinitiative Bahn von unten
in TRANSNET vom April 2008
http://www.bahnvonunten.de/basisdialogejetzt.htm
III. Branchen > Dienstleistungen Allgemein > Gewerkschaften als Arbeitgeber
Knauserig: Drei Prozent mehr Lohn beim DGB
äFür andere Branchen fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund deutlich
höhere Löhne zur Stärkung der Kaufkraft - bei sich selbst ist die von
Mitgliederschwund und Finanzsorgen geprägte Dachorganisation im Vergleich
zu anderen Branchen wie dem öffentlichen Dienst eher knauserig. So gibt es
für die rund 850 DGB-Beschäftigten in der Berliner Zentrale und in
Außenstellen für die Monate Januar bis Mai eine Einmalzahlung von 125
Euro. Die Gehälter steigen zudem ab Juni um zwei Prozent und ab Oktober um
ein Prozent. Das muss aber reichen bis September 2009 - dann beginnt die
nächste Verhandlungsrunde. Das geht aus Tarifunterlagen hervor, die
unserer Redaktion vorliegen. Immerhin handelte der Gesamtbetriebsrat mit
dem DGB-Vorstand eine Zuzahlung des "Arbeitgebers DGB" von bis zu 40 Euro
monatlich zum Aufbau einer betrieblichen Altersvorsorge aus. Die
Beschäftigten müssen dieselbe Summe einzahlen. Wer weniger leistet,
bekommt entsprechend weniger vom DGB. Neu ist das Kriterium
"Selbständigkeit und Kompetenz" zur Erlangung einer höheren Gehaltsstuf
e.
Der DGB führt damit eine Erfolgskomponente ein, die die Gewerkschaften
sonst mitunter heftig bekämpfenàô Artikel von A. von Gersdorf in der
Rheinischen Post vom 10.04.2008
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wirtschaft/news/554080
IV. Branchen > Dienstleistungen Allgemein > Deutsches Rotes Kreuz - DRK
Tarifkonflikt beim Deutschen Roten Kreuz jetzt in der Schlichtung
äIm Tarifkonflikt beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat der Arbeitgeber die
Schlichtung angerufen. Als Schlichter für die Arbeitgeberseite wurde
Hans-Friedrich Eisemann, ehemaliger Präsident des Landesarbeitsgerichts
Brandenburg, benannt. Die Arbeitnehmer haben den Arbeitsrechtler Detlef
Hensche als Schlichter berufen. Die Stimmberechtigung wird per Los
ermitteltàô Ver.di-Pressemitteilung vom 09.04.2008
http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id1a2c0e-061d-11dd-
4b70-0019b9e321e1
V. Branchen > Dienstleistungen: Gesundheitswesen > Konflikte und
Arbeitskämpfe allgemein > Tarifrunden und -kämpfe der Ärzte
Tarifeinigung für Klinikärzte: Höhere Gehälter, sofortige
Ost-West-Angleichung, keine Arbeitszeiterhöhung
äDer Tarifkonflikt der Klinikärzte ist beigelegt. Nach einem 26-stünd
igem
Verhandlungsmarathon haben sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB)
und die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände auf eine Erhöhung der
Ärztegehälter geeinigt. Demnach steigen die Einkommen der kommunalen
Klinikärzte in zwei Stufen um insgesamt rund acht Prozent. Darüber hina
us
sei der Forderung des MB entsprochen und eine umgehende Anpassung der
Ostgehälter an das Westniveau vereinbart worden. äDer Marburger Bund hat
mit diesem arztspezifischen Tarifabschluss einen Erfolg für die 55 000
kommunalen Krankenhausärzte erzieltô, erklärte der Verhandlungsführ
er der
Ärztegewerkschaft Lutz Hammerschlag. Zeitnah werde nun die Große
Tarifkommission der Gewerkschaft die Tarifeinigung analysieren und über
eine offizielle Annahme beraten. (à)Ein weiteres wichtiges Element dieser
Tarifeinigung sei zudem der Einstieg in eine neue Struktur der
Entgelttabelle. Ab dem 1. Januar 2009 würden beispielsweise Fachärzte d
er
vierten Entgeltstufe nicht mehr wie bisher erst nach 60 Monaten, sondern
bereits nach 24 Monaten in die nächst höhere Entgeltstufe aufsteigen. D
er
Marburger Bund konnte sich zudem mit seiner ablehnenden Haltung gegen die
von den Arbeitgebern geforderten Einführung einer leistungsorientierten
Vergütung durchsetzenàô Pressemitteilung des Marburger Bundes vom
08.04.2008
http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitte
ilungen/pm2008/pm15_08.php
VI. Branchen > Dienstleistungen: Sport- und Freizeitwirtschaft
Überwachung bei Bühnen der Stadt: Mitarbeiter des Kölner Schauspielha
uses
entdeckten Kameras.
äMitarbeiter des Schauspielhauses haben im Ankleidebereich als Rauchmelder
getarnte Kameras entdeckt. Nach Angaben der Gewerkschaft äverdiô soll d
ie
Leitung der städtischen Bühnen auf diese Weise ihre Mitarbeiter überw
achen
wollen. äDiese illegale Maßnahme ist ein Verstoß gegen bestehendes Re
cht
und stellt einen eklatanten Vertrauensbruch der Verwaltung zu den
Beschäftigten darô, sagte Gewerkschaftssekretär Martin Nees. äLidl
ist
überall.ôàô Artikel von Helmut Frangenberg im Kölner Stadtanzeige
r vom
09.04.2008
http://www.ksta.de/html/artikel/1207478994122.shtml
VII. Branchen > Dienstleistungen: Einzelhandel > Schlecker
Betriebsrat bei Schlecker Stuttgart bleibt im Amt
äLiebe Kolleginnen! Es heißt: wer wagt, gewinnt! Sie haben vor einem
viertel Jahr Ihren Betriebsrat gewählt. Der Betriebsrat war von Anfang an
den Angriffen des Arbeitgebers ausgesetzt und musste sich wehren. Der
Betriebsrat hat in den ersten 3 Monaten trotzdem schon viele Themen
angepackt und ist engagiert bei der Sache. Und das bleibt auch so! Auch
wenn es dem Arbeitgeber nicht gefällt! Die Firma Schlecker hatte die
Betriebsratswahl beim Arbeitsgericht Stuttgart angefochten und wollte die
Wahl für ungültig erklären lassen. Heute hat das Arbeitsgericht Stutt
gart
entschieden: Der Antrag der Firma Schlecker wird zurückgewiesen. Damit
bleibt der Betriebsrat im Amt! Eine wichtige Entscheidung! Wir
gratulieren! Ein wichtiger Schritt in die normale Welt der Mitbestimmung
bei der Firma Schlecker im Bezirk Stuttgart! Die Gewerkschaft ver.di hat
den Betriebsrat von Anfang an unterstützt und geschützt! Wir garantieren
mit unserem ganzen Gewicht den Schutz der Arbeit des Betriebsrats! Darauf
können Sie sich verlassen! Denn: Es gibt für den Betriebsrat bei Schlec
ker
Stuttgart weiter viel zu tun! Vielen Dank für Ihr Vertrauen!ô Auszug aus
dem Schlecker-Beschäftigteninfo Nr.4 von ver.di vom 09.04.2008
VIII. Branchen > Medien und IT > Verschiedenes aus den Medien
Eklat bei der Mopo
äDie Turbulenzen in der Hamburger Morgenpost (Mopo) haben einen neuen
Höhepunkt erreicht. Weil sich die über 100 Mitarbeiter der kleinformati
gen
Hamburger Boulevardzeitung am Mittwoch bis in den frühen Abend hinein zu
einer außerordentlichen Betriebsversammlung trafen, fiel die Nachtausgabe
der Zeitung erstmals aus. (à) Doch damit nicht genug: Weil die Berliner
Konzernleitung offenbar Sabotagebestrebungen in der Hamburger Griegstraße,
dem Mopo-Verlagssitz, befürchtete, schickte sie gestern ein fünfköpfi
ges
"mobiles Einsatzkommando" nach Hamburg. Die handverlesenen Mitarbeiter des
Berliner Kuriers, der ebenfalls zur Holding gehört, sollten "die
Produktionssicherheit" garantieren. Im Klartext: Sie sollten überwachen,
dass die Morgenpost ordnungsgemäß und ohne unliebsame Inhalte in eigener
Sache erscheint. Die Abordnung wurde nicht mit offenen Armen empfangen.
"Kollegenschweine", so ein Mopo-Redakteur hinter vorgehaltener Hand.
Mopo-Betriebsratschef Holger Artus spricht unterdessen von "einer neuen
Stufe der Eskalation."..ô Artikel von Marco Carini in der TAZ_Nord vom
10.04.2008
http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig 08%2F04%2F10%
2Fa0025&src=UA&cHashð866bca7c
IX. Branchen > Medien u. IT > Pressevielfalt im Ruhrgebiet
Kündigungen bei den Ruhr Nachrichten
äZwei langjährigen RedakteurInnen der Bochumer Ruhr Nachrichten ist aus
betriebsbedingten Gründen gekündigt worden. Die Redaktion ist schon jet
zt
personell völlig unterbesetzt. Damit zeichnet sich das seit einiger Zeit
angedeutete Aus der Bochumer Lokalausgabe der Ruhr Nachrichten ab. Die
dann übrig bleibende Lokalzeitung WAZ, das Anzeigeblatt Stadtspiegel und
der Lokalsender Bochum 98,5 gehören mehrheitlich dem WAZ-Konzern.ô Meld
ung
bei Bo-Alternativ vom 08.04.08
http://www.bo-alternativ.de/2008/04/08/kuendigungen-bei-den-ruhr-nachrichte
n/
X. Branchen > Medien u. IT > Nokia: Schließung des Bochumer Nokia-Werkes
- Nokia Bochum: Sozialplan vereinbart - Handyhersteller zahlt 200
Millionen Euro
ä200 Millionen Euro zahlt Nokia zum Ausgleich für die Vernichtung von 2
300
Arbeitsplätzen in Bochum, knapp drei Mal so viel wie ursprünglich gepla
nt.
Darauf einigten sich Arbeitnehmervertreter und Firmenleitung heute in
Düsseldorf. Die Bochumer IG Metall-Bevollmächtigte Ulrike Kleinebrahm
sprach von einem "vernünftigen Ergebnis", mit dem "alle Seiten leben
können". IG Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard erklärte, das Ergebnis
sei nur dank des hohen Engagements der Beschäftigten und der öffentlich
en
Solidarität möglich geworden..:ô Meldung der IG-Metall vom 08.04.2008
http://netkey40.igmetall.de/homepages/bezirksleitung-nrw/tarifverantwortlic
he-me2007/nokia080408.html
b) Betriebsrat: Nokia-Belegschaft nimmt Sozialplan-Eckpunkte positiv auf
äDie Belegschaft des Ende Juni schließenden Bochumer Nokia-Werks hat die
am Dienstag vereinbarten Sozialplan-Eckpunkte positiv aufgenommen. Dies
teilte der Betriebsrat am heutigen Mittwoch nach sogenannten Infostunden
mit. Die Erwartungen seien sehr hoch gewesen, doch sehe die Realität nun
auch sehr gut aus. "Die Kollegen wissen das zu würdigen", sagte der
stellvertretende Betriebsratschef Silvano Guidone. Es sei ein Sozialplan,
der in Deutschland seinesgleichen sucheàô Meldung bei Heise-News vom
09.04.2008
http://www.heise.de/newsticker/Betriebsrat-Nokia-Belegschaft-nimmt-Sozialpl
an-Eckpunkte-positiv-auf--/meldung/106269
XI. Branchen > Sonstige > Lebens- und Genußmittelindustrie
Fleischfabrik Tönnies: Vorsicht, Chef schaut zu!
äDer Skandal um die Videoüberwachung von Beschäftigten greift um sich.
Auch beim größten europäischen Fleischverarbeiter, der Firma Tönnie
s im
nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück, soll es einem ARD-Bericht
zufolge eine umfangreiche Videoüberwachung geben. Bilder, die dem Magazin
Report Mainz zugespielt wurden, zeigen Aufnahmen, auf denen unter anderem
Frauen zu sehen sind, die bis auf die Unterwäsche ausgezogen sind. Dabei
soll es sich, so berichtete das Magazin, um den Umkleidebereich bei
Tönnies handeln. Zudem solle es auf den Herren-Toiletten versteckte
Kameras geben, die rund um die Uhr alles aufnähmenàô Artikel von Antje
Schüddemage in der Frankfurter Rundschau vom 09.04.2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt15951
XII. Branchen > Auto: DaimlerChrysler > Allgemein
Leiharbeit auf dem Vormarsch: Treffen der »Daimler-Koordination«: Kritik
an prekären Arbeitsverhältnissen im Autokonzern
äPrekäre Beschäftigung ist auf dem Vormarsch û auch bei der Daimler
AG.
Das wurde bei einem Treffen der »Daimler-Koordination«, einem
Zusammenschluß kritischer Gewerkschafter, deutlich. Rund 20 Aktivisten aus
fast allen deutschen Werken des Autobauers waren am Montag und Dienstag in
Köln zusammengekommen, um sich über aktuelle Probleme und Konflikte
auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Der zunehmende Einsatz
von Leiharbeitern, der an vielen Standorten die im Konzern
festgeschriebene Quote von maximal vier Prozent überschreitet, stand dabei
ganz oben auf der Agendaàô Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt
vom 09.04.2008
http://www.jungewelt.de/2008/04-09/027.php
XIII. Branchen > Auto: DaimlerChrysler > Allgemein > Hauptversammlungen:
Hauptversammlung der Daimler AG am 09. April 2008 in Berlin
Koffer für Zetsche
Zur heutigen Daimler-Hauptversammlung tischen kritische Aktionäre
Sündenregister des Konzernvorstands auf. Waffengeschäfte am Pranger.
Artikel von Ralf Wurzbacher in der jungen Welt vom 09.04.2008
http://www.jungewelt.de/2008/04-09/026.php
Aus dem Text: äàer denkt bei schwarzen Koffern nicht sofort an krumme
Geschäfte? Weil die spätestens seit der CDU-Parteispendenaffäre im
kollektiven Gedächtnis als Corpus delicti verrufen sind, wechseln sie den
Besitzer nur noch abseits von Zeugen, geschweige denn Kameras.
Daimler-Chef Dieter Zetsche hat es deshalb heute doppelt schwer: Erstens
wird er einen schwarzen Koffer auf ganz großer Bühne entgegennehmen und
zweitens auch noch gute Miene zum bösen Spiel machen müssen. Schauplatz
der Übergabe ist die Jahreshauptversammlung der Daimler AG im Berliner
Kongreßzentrum (ICC). Überbringer sind die Kritischen Daimler-Aktionä
re
(KAD). Und im Koffer befinden sich 2538 Unterschriften, mit denen gegen
die Verwicklung des Konzerns in die Herstellung von todbringenden Waffen
protestiert wirdàô
XIV. Diskussion > Gewerkschaftsstrategien > Tarifrunden > ver.di:Tarifrunde
2008 bei Bund und Kommunen > äDifferenzierteô Tarifeinigung
und
Bewertungen
Stellungnahme der ver.di Linken zum Tarifabschluss im öffentlichen Dienst.
äDie Teilnehmenden am 4. Bundestreffen der ver.di Linken am 4./5. in
Bielefeld/Sennestadt haben den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst
kritisch gewürdigt. (à) Ausgesprochen kritisch bewerten die Teilnehmend
en
die Verlängerung der Arbeitszeit, weil sie sich direkt auf einen weiteren
Abbau von Arbeitsplätzen auswirkt, bei Auszubildenden eine Übernahme und
dauerhafte Arbeitsverträge befristet Beschäftigter schwieriger macht. A
lle
gestellten Anträge zum Bundeskongress zielten auf eine Verkürzung der
Arbeitszeit ab. Insofern stellt die jetzt vereinbarte Verlängerung einen
Tabubruch daràô Die Stellungnahme vom 5.4.08
http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/tarif08/bundkommvl.html
XV. Diskussion > (Lohn)Arbeit: Realpolitik > Arbeitsamt und Arbeitszwang >
Alltägliche Schikanen: In Gütersloh ist ein Erwerbsloser gegen
ARGE-Schikanen und Kürzungen im Hungerstreik!
- Staatssekretär Klaus Brandner (SPD) vermittelt im Hartz
IV-Hungerstreik. Heute Solidaritätsdemonstration in Gütersloh - Berndt
Pfeifer aus Gütersloh musste intensiv-medizinisch betreut werden
äHeute findet anlässlich des Hungerstreikenden Hartz IV-Beziehers in
Gütersloh um 15:00 Uhr eine Solidaritätsdemonstration statt (GT aktiv
GmbH, Friedrich-Ebert-Strasse 31, 33330 Gütersloh), zu der sich zahlreiche
Menschen angekündigt haben. Der gesundheitliche Zustand von Berndt Pfeifer
hatte sich Anfang der Woche drastisch verschlechtert und er musste mehre
Tage intensiv-medizinisch betreut werdenàô Meldung vom 10. April 2008 im
ELO-Forum
http://www.elo-forum.net/politik/politik/-200804101745.html
b) Solidarität mit Bernd Pfeifer, der sich seit Wochen im Hungerstreik
befindet
äDie Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen und Sozialhilfeinitiativen
e.V.(BAG-SHI) ist besorgt um den Gesundheitszustand von Bernd Pfeifer, der
sich seit 6 Wochen in Gütersloh im Hungerstreik befindet. Er fordert die
ARGE Gütersloh auf, ihm gestrichene Arbeitslosengeld II-Leistungen
nachzuzahlen und ihn menschenwürdig zu behandeln. äDer Hungerstreik ein
es
Menschen, der keine anderen Auswege mehr sieht, wundert uns nicht.ô sagt
Hinrich Garms, Geschäftsführer der BAG-SHI. äDas Arbeitslosengeld II
reicht nicht zu einem menschenwürdigen Leben und einer Teilhabe an der
Gesellschaft.ô (à) Wir fordern die GT aktiv GmbH als verantwortliche
Behörde dazu auf, auf Bernd Pfeifer zuzugehen. Wir hoffen, das Bernd
Pfeifer seinen Hungerstreik so schnell wie möglich unterbrechen oder
beenden kann und bitten ihn, sein Leben und seine Gesundheit nicht weiter
zu gefährden.ô Aus der BAG-SHI-Pressemitteilung vom 10.4.08
XVI. Diskussion > Wipo > Arbeitsmigration > Rechte (erkämpfen!) >
Aufenthalt und Ausweisung > Aktionen
Innenministerkonferenz in Bad Saarow / Brandenburg vom 16.-18.4.2008:
Residenzpflicht abschaffen! NPD keinen Raum geben!
äVom 16.-18.4.2008 treffen sich die Innenminister des Bundes und der
Länder auf ihrer halbjährig stattfindenden Sitzung in Bad Saarow.
Brandenburg hat in diesem Jahr mit Innenminister Schönbohm den Vorsitz. In
den vergangenen Jahren ist die Innenministerkonferenz vor allem durch
restriktive Beschlüsse zur Flüchtlingspolitik hervorgetreten. Dieses Ja
hr
wird es vor allem um Terrorismusbekämpfung und Jugendkriminalität gehen.
Ein Thema wird jedoch seit Jahren immer wieder ausgespart: die
Residenzpflicht für Flüchtlinge! (à) Die NPD hat ebenfalls eine
Kundgebung zur Innenministerkonferenz in Bad Saarow angemeldet. Lasst uns
den Rechten keinen Raum für ihre ausländerfeindlichen Parolen bieten! W
ir
rufen alle auf, gemeinsam am 16.4.2008 ab 10 Uhr an der Therme in Bad
Saarow für die Abschaffung der Residenzpflicht einzutreten!àô Aus dem
Aufruf des Flüchtlingsrats Brandenburg
http://www.isihserver.de/www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/contenido/cms/f
ront_content.php?idcat=4
XVII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: Realpolitik > Hartz IV > Proteste gegen
1-Euro- Jobs & äweisse Schafe: Ins Wespennest gestochen. Wiesbaden:
Lokalpolitiker schäumen wegen Aufklärungsaktion zu »Ein-Euro-Jobs«
Mißbrauch von Ein-Euro-Jobs angeprangert. Wiesbadener Gewerkschafter:
»Arbeitsgelegenheiten« oft weder zusätzlich noch in öffentlichem In
teresse
äWochenlang machten Medien Wirbel um einen spontanen Besuch von
Wiesbadener Gewerkschaftern bei sogenannten »Ein-Euro-Jobbern« an
unterschiedlichen Einsatzorten (jW berichtete). Am Dienstag haben sich die
unter öffentlichen Beschuß geratenen Akteure mit einer Pressekonferenz
in
der hessischen Landeshauptstadt selbst zu Wort gemeldet. Sie schilderten
Mißstände, nannten Namen und zogen politische Schlußfolgerungenàô
Artikel
von Katrin Küfer in junge Welt vom 09.04.2008, dokumentiert beim
Sozialforum Wiesbaden (pdf)
http://www.sozialforum-wiesbaden.de/doku/einEuroJob_jw_09042008.pdf
XVIII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: Realpolitik > Leiharbeit: PSA und andere
Sklavenhändler > Leiharbeit und Gewerkschaften > Kann der
Sklavenhändler-Tarifvertrag etwa ein Fehler gewesen sein?
Zitat des Tages:
"Jetzt ist Schluss mit Missbrauch und Lohndumping"
IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel, zitiert in äGleicher Lohn. Hoffnung f
ür
Leiharbeiterô, Artikel von Eva Roth in Frankfurter Rundschau vom 10.4.08
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt16547
Die LabourNet-Redaktion atmet erleichtert auf!
XIX. Diskussion > (Lohn)Arbeit: jenseits der "Arbeitsgesellschaft" -
Diagnose und Perspektiven > Existenzgelddebatte > Debatte um linke Kritik
am BGE > Rainer Roth / Robert Schlosser
Bedingungsloses Grundeinkommen als Menschenrecht
äIch halte das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) für bekanntlich
illusionär. (Rainer Roth, Zur Kritik des Bedingungslosen Grundeinkommens,
Frankfurt 2006) Deshalb haben mich einige Protagonisten der BGE wütend
beschuldigt, ich würde auf die "Selbstregulierungskräfte des Kapitals"
setzen, die "Lohnarbeit verteidigen" und einen "eisernen Willen zum Kampf
gegen die Überwindung des Kapitalismus" haben. (Armin Kammrad)
Angeblich hat für mich nur "Lohnarbeit gesellschaftliche Relevanz, die
Werte schafft". Das wäre "Idealisierung der Lohnarbeit". (Harald Rein) Mir
würde kein anderer "Anreiz" zum Arbeiten einfallen, als Zwang, den ich "in
Ewigkeit. Amen" fortsetzen wollte. Ich wäre der "Winkeladvokat der
Arbeit", würde die Lohnarbeit "verklären", die Arbeit fetischisieren us
w..
(Andreas Schmidt; alle Zitate aus Quellen von www.labournet.de >Diskussion
>Arbeit >Existenzgeld >Linkskritik)
Im Folgenden schauen wir uns genauer an, wer die Lohnarbeit und damit auch
seinen siamesischen Zwilling, das Kapital, wirklich verteidigtàô Artikel
von Rainer Roth als leicht überarbeiteter Vorabdruck aus "Kleine
Hattersheimer Hefte" Nr. 11, Mai 2008
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/existenz/roth4.html
XX. Diskussion > (Lohn)Arbeit: jenseits der "Arbeitsgesellschaft" -
Diagnose und Perspektiven > Existenzgelddebatte > Gewerkschaftliche
Initiativen und Positionen: Gewerkschaften: Bedingungslos gegen ein
Grundeinkommen?
Eine leicht überarbeitete Version der Arbeit von Patrick Lajoie ist nun
online (pdf)
http://www.archiv-grundeinkommen.de/lajoie/200802_Gewerkschaften_Bedingungs
los_gegen_ein_GE.pdf
XXI. Diskussion > (Lohn)Arbeit: sozialpolitische Aktionen und Proteste 2008
- Globale Soziale Rechte on Tour. Veranstaltungsreihe im Frühjahr 2008 in
sieben Städten
Unter dem gemeinsamen Anspruch, äder Globalisierung des Kapitals, der
Märkte und der Waren mit einer Globalisierung der Sozialen Rechte zu
begegnenô, zielt die Initiative für Globale Soziale Rechte auf einen
spektrenübergreifenden Verständigungsprozess. Damit sollen die
Übereinstimmungen in der äBewegung der Bewegungenô vertieft und ihre
Widersprüche in praktischer Perspektive diskutierbar gemacht werden. Im
April und Mai 2008 finden nun in sieben Städten Diskussionsveranstaltungen
statt. Frankfurt: 16.4. - Hamburg: 18.4. - Tübingen: 22.4. - Hanau: 22.4.
- Bremen: 14.5. - Nürnberg: 28.5. - Berlin: 3.6. Mit der Reihe soll der
spektren- und themenübergreifende Diskurs einerseits auf lokale Ebenen
verbreitert, zum anderen aber mit jeweiligen praktischen Ansätzen vor Ort
verknüpft werden. Siehe die Aktionshomepage mit der Plattform der
Initiative für Globale Soziale Rechte
http://www.globale-soziale-rechte.de/index.php?id=4
b) buko31
Zum nächsten BUKO Pfingsten 9.-12.05.08 in Dortmund gibt es nun eine
Sonderseite mit Materialien und Mobilisierungsmateralien
http://www.buko.info/kongress/buko31/deutsch/texte.html
Lieber Gruss, Ralf und Mag
P.S. Wer Probleme mit den langen Links hat, kann unter
http://www.labournet.de/news/
den Newsletter im html-Format öffnen und darüber problemlos surfen!
--
LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskrit
isch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes,
qu`ils aient ou non un emploi
LabourNet mailing list
LabourNet@labournet.de
http://labournet.de/mailman/listinfo/labournet
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