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Infodienst der Kampagne Stopp Steuerflucht Nr. 37/08 3.4.08
Redaktion: Detlev von Larcher
Infos zu An- und Abbestellung am Ende der Mail
- UBS "entledigt" sich der schlechten Risiken
- Die West-LB macht es ebenso
- Direktor der schweizer Nationalbank rechnet mit Dauer der
Finanzkrise
- Landesbanken sind besonders anfällig
- Bayern-LB 4,3 Mrd.
- Kommt nach der Hypotheken- die Rohstoffblase?
- DIHK: auf in den Kampf gegen die Erbschaftsteuer
- Mehrheit der Anleger sind gegen Sanktionen gegen Liechtenstein
- Doch auch die Austro-Banken sind behilflich
- Die Schweizer Banken fürchten wegen der Kampagne um ihre Existenz
- Hilfe für Steuerflüchtlinge im Kleinwalsertal
- 3,9 Mrd. höheres Steueraufkommen durch Mehrwertsteuer
- Und wieder grüßt die Steuerkonkurrenz in der Schweiz
- Wie die UBS die Spreu vom Weizen trennen will
Isolation von US-Hypothekenbeständen in einer Sondereinheit
Nach dem nochmaligen Abschreiber auf US-Hypotheken schafft die UBS eine
Auffangstelle für Restbestände. Mit der Abtrennung soll auch Vertrauen in
das Kerngeschäft geschaffen werden.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/wie_die_ubs_die_spreu_vom_we
izen_trennen_will_1.699219.html
2. So starten Landesbanken neu
Für das erste Quartal 2008 prognostiziert die Bank aber bereits wieder
schwarze Zahlen - dem Staat sei dank. Denn der einzige Grund dafür ist,
dass die Bank risikoreiche strukturierte Wertpapiere im Volumen von 23
Mrd. Euro in eine Zweckgesellschaft ausgliedern kann - und zwar zum
Nominalwert. Die Belastungen der Bank 2007 werden dadurch fast gänzlich
neutralisiert, sie gehen auf die Zweckgesellschaft über. Für diese
stellen die Eigner der Bank, allen voran das Land Nordrhein-Westfalen,
aber auch die nordrhein-westfälischen Sparkassen und Landschaftsverbände
eine Bürgschaft von über 5 Mrd. Euro. Sollte die Zweckgesellschaft
tatsächlich Verluste einfahren, muss am Ende der Steuerzahler dafür
gerade stehen.
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar%20So%20Landesbanken/337458.html
3. Finanzkrise laut Nationalbank noch nicht überwunden
Mehr Transparenz und bessere Risikokontrolle der Banken verlangt
Nach den weiteren Milliardenabschreibern der UBS fragen sich viele, wie
sich die Finanzkrise weiter auf die Banken und die Wirtschaft auswirkt.
Dass die Krise so bald ausgestanden ist, glaubt kaum jemand. Das
bekräftigt auch Thomas Jordan, Direktoriumsmitglied der Nationalbank. Die
Unsicherheit auf den Finanzmärkten dürfte vielmehr noch andauern.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/finanzkrise_nationalbank_jord
an_risikokontrolle_transparenz_1.699378.html
4. Das Ende der Provinzfürsten
Die desaströsen Zahlen der WestLB belegen erneut: Die Landesbanken sind
besonders anfällig für Finanzkrisen. Im Zuge der Turbulenzen sind bei den
öffentlich-rechtlichen Instituten mittlerweile Belastungen in einer
Gesamthöhe von 9,5 Milliarden Euro aufgelaufen. Ein Ende ist nicht
abzusehen -- schon heute könnte die BayernLB neue Wertberichtungen
vermelden. Trotz der dramatischen Entwicklung stockt die Konsolidierung
der Branche.
http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Banken-Versicherungen/_pv/_p/2000
39/_t/ft/_b/1411947/default.aspx/das-ende-der-provinzfuersten.html
5. Finanzkrise belastet BayernLB mit 4,3 Milliarden
Die Belastungen der BayernLB aus der internationalen Kreditkrise fallen
mit bisher 4,3 Milliarden Euro weit höher aus als bisher bekannt.
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m1/finanzen/artikel/338/166859/
6. «Die Gefahr einer Blasenbildung besteht»
In den letzten Jahren haben die Rohwarenpreise eine spektakuläre Rally
hingelegt. Beruht diese Rally nicht zum Teil auf einer wandernden
Blasenbildung, die -- nach der New Economy und dem US-Immobilienmarkt --
nun die Rohstoffe erfasst hat?
Ja, die Gefahr einer Blasenbildung bei den Rohstoffen besteht. Noch sind
wir aber davon weit entfernt.
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/gefahr_blasenbildung_1.700070.html
7. DIHK ruft Unternehmen zu Protest gegen Erbschaftsteuerreform auf
Berlin (ddp). Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ruft
seine Mitgliedsunternehmen zum offenen Protest gegen die Reform der
Erbschaftsteuer auf. Die «Bild»-Zeitung (Donnerstagausgabe) berichtete
vorab, DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun verlange in einem offenen Brief
in der Mitgliederzeitschrift des Verbandes, die ersatzlose Streichung der
Steuer - mindestens aber Korrekturen an den Regierungspläne. Die
Unternehmer sollten Bundestagsabgeordnete und Landesregierungen
ansprechen und so versuchen, das Projekt no ch zu stoppen.
http://de.news.yahoo.com/ddp/20080403/tde-dihk-ruft-unternehmen-zu-protest-geg-b
6c1e5d.html
8. Wider den Staatseinfluss
Auch im Umgang mit der Steueroase Liechtenstein rufen viele Kleinanleger
nach staatlicher Intervention. Immerhin 38 Prozent der Aktionäre
befürworten Sanktionen gegen das Fürstentum. Die Mehrheit (58 Prozent)
lehnt Sanktionen jedoch ab, da Steuerflucht aus Deutschland angesichts
komplizierter Steuergesetze und hoher Abgabensätze ohnehin nicht zu
verhindern sei.
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,543503,00.html
9. Austrobanken bei Steuerflucht behilflich
Das ZDF filmte mit versteckter Kamera, wie eine heimische Bank dabei
half, Geld am Fiskus vorbei nach Liechtenstein zu schleusen.
Laut Recherchen zweier Redakteure des /ZDF/-Nachrichtenmagazins
"Frontal21" sind offenbar auch österreichische Banken behilflich, Geld am
Fiskus vorbei nach Liechtenstein zu schleusen.
http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/143916.php
10. Schweizer Banken fürchten um ihre Existenz
Zwischen der Schweiz und Deutschland herrscht dicke Luft: Die Eidgenossen
fürchten einen Frontalangriff auf ihr geliebtes Bankgeheimnis, den
Lebensnerv der Schweiz. Der Steuerstreit droht auch die Beziehungen zur
EU zu vergiften - und könnte Vergeltungsmaßnahmen provozieren.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,544383,00.html
11. Im Kleinwalsertal locken diskrete Banken
RIEZLERN. Für Reisen gibt es viele Motive: Sonne, Kultur oder Abenteuer.
Und dann gibt es noch die kleine Gruppe der "Steuerspar-Touristen", die
derzeit der österreichischen Steueroase Kleinwalsertal einen Auftrieb
beschert.
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1206872408481.shtml
12. Bürger durch Inflation und Steuern gebeutelt
*/Berlin./*/ / Wegen der Inflation wird der Staat 2008 zusätzliche
Steuern in Milliardenhöhe einnehmen. Der Bund der Steuerzahler
bezifferte die Summe gestern auf 3,9 Milliarden Euro. Grund sei die mit
höheren Preisen steigende
Umsatzsteuer.
http://www.lr-online.de/wirtschaft/LR-Wirtschaft;art1067,1988829
13. Luzern will Steuern senken
Der Kanton Luzern will im 2011 zum dritten Mal innert weniger Jahre die
Steuern senken. Bei der Gewinnsteuer möchte Luzern Obwalden von der
Spitze verdrängen. Auch bei den Kinderabzügen wird Luzern aufs Podest
vorstossen.
http://www.bielertagblatt.ch/News/Schweiz/107510
Infodienst der Attac-Kampagne Stopp Steuerflucht
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Mit freundlichen Grüßen aus Weyhe
Detlev v. Larcher
Böttcherei 210
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