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An die Presse: Anhörung im Asylverfahren Familie Lbebidy gegen
Bundesrepublik Deutschland
Jena, 21.04.2008
Familie Lbebidy gegen Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) Anhörung in Meiningen am
Mittwoch den 23.04.08
Wir bedanken uns bei eurer Solidarität, da einige Gruppen ihrer
Anwesenheit im Gericht angekündigt haben, möchte ich hier den genauen
Daten zur Gerichtsverhandlung kundgeben.
Es wird die Teilnahme von internationalen Delegierten, Repräsentanten der
syrischen Oppositionsbewegung und von Menschenrechtsorganisationen sowie
von politischen Aktivisten im deutschen Exil an der Anhörung in Meiningen
erwartet.
Im Gerichtsaal passen mehr als 30 Personen als
ZuhörerInnen/BeobachterInnen rein.
Mittwoch den 23.04.08, um 11:00, Sitzungssaal A0203, Justizzentrum in
Meiningen,
Lindenalle 15, 98617 Meiningen
Wir haben bereits in mehreren Städten (Halle, Hamburg, Wuppertal, Berlin)
Infoveranstaltungen über die politische Lage in Syrien gemeinsam mit der
Karawane, The VOICE Refugee Forum und Plataforma mit ARI organisiert. Die
Kampagne wird sich noch ausweiten und sich mit anderen Themen aus Nahosten
beschäftigen. Wir rufen euch zur Solidarität mit den politischen
Gefangenen in Syrien und uns hier in Deutschland.
Hoch die internationale Solidarität!
SYRIEN REPUBLIK DER ANGST
http://thevoiceforum.org/node/765
Offener Brief: International verbreiteten Forderung nach der Freilassung
der Mitglieder der Damaskus-Erklärung. http://thevoiceforum.org/node/773
Antwort/Korrektur eines Artikels - Gegendarstellung : Bremer Press -
Solidarität mit syrischer Familie http://thevoiceforum.org/node/775
Mit freundlichen Grüßen
Tawfik Lbebidy
Für die Familie in (GU) Gelberg-Thueringia
My number: 03684518998 / 0049 0 1799058352
My E-mail: tawfik lbebidy <red_tawfik ät yahoo.de>
The VOICE Refugee Forum, Germany
Schillergäßschen 5, 07745 Jena. E-mail thevoiceforum ät emdash.org,
http://www.thevoiceforum.org
Offenen Brief: International verbreiteten Forderung nach der Freilassung
der Mitglieder der Damaskus-Erklärung.
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Sektion Nord / Koordinationskreis Hamburg
c/o Brigittenstraße 5 20359 Hamburg
Tel: 0049-(0)40-43 18 90 37, Fax: 0049-(0)40-43 18 90 38
Mail: free2move ät nadir.org / http://thecaravan.org /
http://www.thevoiceforum.org
Botschaft Syrien
Rauchstrasse 25, 10787 Berlin, Tel.: 030-50 17 70, Fax: 030-50 17 73 11
Und Auswärtiges Amt, 11013 Berlin, Tel: 03018-17-0,Fax: 03018-17-3402
sehr geehrte Damen und Herren,
wir wenden uns an Sie mit der international verbreiteten Forderung nach
der Freilassung der Mitglieder der Damaskus-Erklärung.
sowie aller wegen politischer Meinungsäußerung inhaftierten Personen in
Syrien.
Dieses an Sie gerichtete Schreiben wurde vor dem Hintergrund einer von
unserem Netzwerk zusammen mit dem "Voice Refugee Forum" organisierten
Informationsrundreise verfasst.
Gegenstand der Veranstaltungen waren die aktuelle politischen Lage in
Syrien und das staatliche Vorgehen gegen oppositionelle Kräfte
insbesondere gegen diejenigen, die sich im Zuge des "Damaszener Frühlings"
zur Stärkung und Wiederaufbau zivilgesellschaftlicher Formationen und für
einen demokratischen Fortschritt gebildet haben. Zahlreiche Menschen boten
nach den fundierten Vorträgen der Referenten, Selam Shanan, Gassen Lbebidy
und Tawfik Llbebidy, Mitglieder des Voice Refuggees Forums und aktiv in
der exilpolitischen Arbeit für einen demokratischen Wandel in Syrien, ihre
Unterstützung in diesen Bestrebungen an.
Darauf Bezug nehmend sahen wir als Organisatoren der Veranstaltungen in
Bremen, Wuppertal, Berlin und Hamburg sowie das teilnehmende Publikum es
als Notwendigkeit und Verpflichtung an, mit diesem Schreiben unseren
Protest gegen die politisch motivierten Verhaftungen und Verfolgungen der
demokratischen Opposition zu erheben und die Einstellung der Verfahren
sowie die Freilassung der Gefangenen zu fordern.
Wissend um die weitgehenden Beziehungen Deutschlands mit der syrischen
Regierung bitten wir entsprechend Ihrer Möglichkeiten Ihren Einfluß
geltend zu machen und sich für die Freilassung der mutigen Menschen, die
gegen das Klima der Gewalt, Einschüchterung und Repression ihre Stimmen
erhoben haben, einzusetzen.
Wir treten in dieser Frage ebenfalls mit dem UNHCR, amnesty international
und weiteren mit Menschenrechtsfragen befassten Organisationen in Kontakt.
Mit freundlichen Grüßen
im Namen der TeilnehmerInnen der Veranstaltungsreihe der Karawane für die
Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen.
Ralf S. Lourenco.
Hamburg, 31. März 2008
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