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Bayern: Keine Abschiebung irakischer Christen


Bayerisches Staatsministerium des Innern
Pressestelle

Keine Abschiebung irakischer Christen (PM 139/08 vom 11.04.08)

Innenminister Joachim Herrmann will irakischen Christen helfen / Weiterhin keine Abschiebungen in den Irak

Die Lage der Christen im Irak hat sich gravierend verschlechtert. Es kommt zu Entführungen und Morden sowie Anschlägen auf christliche Einrichtungen. Zahllose Christen sind insbesondere nach Syrien, aber auch in die autonome Region Kurdistan-Irak geflohen. Innenminister Joachim Herrmann: "Wir dürfen die Augen vor dieser humanitären Notlage nicht verschließen. Es sollte jetzt rasch entschieden werden, wie wir schnell und wirksam helfen können. Ich werde das Thema auf der
Innenministerkonferenz in der nächsten Woche zur Sprache bringen. Wir brauchen eine humanitäre Hilfe im Irak, eine Unterstützung irakischer Christen, die in Nachbarländer geflohen sind, und eine Perspektive für eine Aufnahme in begrenzter Zahl auch in Deutschland". Deutschland, insbesondere Bayern, hat bereits eine große Zahl von Flüchtlingen aus dem Irak aufgenommen. Hermann bekräftigte, dass es auch weiterhin keine Abschiebungen in den Irak geben wird. Ausnahmen hat es nur für zehn schwerkriminelle Straftäter aus dem Nordirak gegeben.

( Ganze Meldung unter http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2008/139.php )


Pressesprecher: Karl Michael Scheufele
Telefon: (089) 2192 -2114
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse ät stmi.bayern.de
11.04.08    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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