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Diesbezueglich habe ich irgendwann einen kommentar veroeffentlicht....der
scheint aber nicht mehr da zu werden... was ist loss?
Sabine Ellersick schrieb am 11.07.09:
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> G8-Gipfel: 15 Milliarden US-Dollar für arme Kleinbauern -
> Kindernothilfe begrüßt Trendwende in der Entwicklungspolitik
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> Duisburg (ots) - Die Kindernothilfe begrüßt die Entscheidung der
> führenden Industriestaaten und Russlands, neue Wege in der
> Entwicklungspolitik zu gehen: In Zukunft sollen weniger
> Nahrungsmittel in Hungergebiete geschickt und stattdessen die
> regionale Landwirtschaft unterstützt werden. Die Kindernothilfe und
> ihre Partner setzen seit Jahren auf die Förderung von Kleinbauern.
> Außerdem verdoppeln die G8-Staaten die ursprünglich vorgesehene Summe
> von 7,5 Milliarden US-Dollar für die armen Länder.
>
> "Armut ist nach wie vor ländlich", erklärt
> Kindernothilfe-Auslandsvorstand Dietmar Roller. "Die
> Entwicklungszusammenarbeit hat es jedoch in den vergangenen Jahren
> versäumt, die kleinbäuerliche Produktion zu fördern. Die
> Kindernothilfe und ihre Partner setzen seit Jahrzehnten auf
> Kleinbauern, um dem Hunger entgegenzuwirken. Wir begrüßen den
> Beschluss der G8-Staaten - das ist der richtige Weg!"
>
> In den vergangenen Jahren entwickelte die Kindernothilfe vermehrt
> agro-ökologische Projekte in ihren Partnerländern, bei denen Kinder
> und Erwachsene gemeinsam mitanpacken. Sie forsten dürregeschädigte
> Gebiete wieder auf, graben Brunnen, bauen Gemüse ohne Einsatz von
> Pestiziden und chemischem Dünger an; sie lernen neue Pflanzen zu
> ziehen, die weniger Wasser brauchen, sie kompostieren
> landwirtschaftliche Abfälle und züchten Nutzvieh, das sie mit Milch,
> Eiern und Fleisch versorgt. Sie versorgen sich selbst und ihre Dörfer
> mit Nahrungsmitteln, Kinder sind nicht länger unternährt.
>
> "Insbesondere bei Kleinkindern führt Mangel- und Unterernährung zu
> dramatischen Entwicklungsstörungen", so Sascha Decker,
> Kindernothilfe-Pressesprecher. "Die Stärkung der Kleinbauern gibt
> Familien die Chance, sich künftig aus eigener Kraft und ohne fremde
> Hilfe zu ernähren."
>
> Ein besonders erfolgreiches Projektmodell sind die
> Kindernothilfe-Farmschulen in Uganda: 400 Jugendliche lernen in vier
> Jahren einfache ökologische Anbaumethoden. Auf jeweils zwei Wochen
> Schulung folgen zwei Wochen Praxis, in denen sie das Gelernte auf den
> Feldern ihrer Familien umsetzen. Dabei geben sie ihr Wissen auch an
> die Nachbarn weiter. So bekämpfen sie Schritt für Schritt den Hunger
> in ihren Dörfern.
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> Originaltext: Kindernothilfe
> Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/40844
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> Kontakt:
> Sascha Decker, Pressesprecher
> Telefon 0163.2344354
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