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Newsletter vom 25.04.2012 - Die spanische Kriegshochschule
BERLIN (Eigener Bericht) - 75 Jahre nach der Zerstörung der
nordspanischen Kleinstadt Guernica durch deutsche Kampfflieger
verweigert die Bundesrepublik den Nachkommen der Opfer weiterhin
jegliche Entschädigung. Am 26. April 1937 hatten rund 30 Bomber der
"Legion Condor" Guernica in Schutt und Asche gelegt und mehrere
Hundert Zivilisten ermordet. Das Kriegsverbrechen diente wie die
übrigen Kampfhandlungen auf Seiten des Franco-Regimes dem Training für
den Weltkrieg; es gilt zudem als "Testlauf" für die Zerstörung
Rotterdams (1940) oder Belgrads (1941) und für den Luftterror gegen
sowjetische Städte. Fliegeroffiziere der "Legion Condor" bauten die
Luftwaffe der Bundesrepublik mit auf und wurden bis vor wenigen Jahren
in der Bundeswehr geehrt. Während in diesen Tagen zahlreiche
Initiativen mit Gedenkveranstaltungen an die Opfer von Guernica
erinnern, rühmt die größte deutsche Fluggesellschaft den damals für
die Bombardierung genutzten Flieger Ju 52 als "'Grande Dame' der
Luftfahrt". Die Ju 52, die die Lufthansa schon in der Weimarer
Republik nutzte, war von Anfang an auch als Bomber für militärische
Zwecke konzipiert.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58313
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