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Irak/USA: CIA-Aktionen zur Vorbereitung des Irak-Kriegs aufgeflogen


Bushs Politik des "Präventivkriegs" - die amerikanische Militärmacht einzusetzen, um Rohstoffe zu erobern, Regierungen zu stürzen und Völker zu unterwerfen - muss scheitern und in den Augen der amerikanischen Bevölkerung und der Welt vollkommen diskreditiert werden. Ein "Erfolg" dieser räuberischen Politik würde nur die Bedingungen für weitere Kriege schaffen...

Es ist dringend notwendig, Untersuchungen, Strafverfahren und Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, damit die Verantwortlichen für den Irak-Krieg und für Zehntausende irakischer und Hunderte amerikanischer Toter zur Rechenschaft gezogen werden.


                         Die falschen Mullahs
      CIA-Aktionen zur Vorbereitung des Irak-Kriegs aufgeflogen.
                      US-Geheimdienst verärgert

Rainer Rupp

CIA-Chef George Tenet hat nach langem Zögern Anzeige gegen Unbekannt erstattet - weil führende Mitarbeiter der US-Regierung offensichtlich gegen geltendes Gesetz verstoßen und die Identität eines verdeckten Geheimdienstagenten bewußt der Presse preisgegeben haben. Hintergrund ist ein Racheakt gegen einen maßgeblichen Kritiker der Regierung von George Bush, den ehemaligen US-Botschafter im Irak, Joseph C. Wilson. Dieser hatte eine wesentliche Rolle bei der Aufdeckung des sogenannten »Niger-Betrugs« gespielt. Dabei ging es um die aus dubiosen Quellen stammende Meldung, daß Irak unter Saddam Hussein Hunderte Tonnen von »Yellow Cake«, hochkonzentriertem Uran, aus dem afrikanischen Niger importiert hätte. Joseph C. Wilson, der sowohl Irak-Kenner ist als auch in Niger über ausgezeichnete Kontakte verfügte, wurde beauftragt, der Sache vor Ort auf den Grund zu gehen. Nach seiner Rückkehr aus Niger berichtete er, daß an der Urangeschichte »absolut nichts dran« sei. Zugleich hatte eine genaue Analyse der angeblichen Dokumente aus Niger über den Uranverkauf durch die CIA ergeben, daß es sich bei den Papieren um grobe Fälschungen handelte. Trotz wiederholter Warnungen führte Präsident Bush in seiner auf den Irak-Krieg ausgerichteten Rede zur Nation dann aber doch das »Uran aus Niger« als »Beweis« für den irakischen Bau von Atomwaffen an.

Obwohl es in der Vorbereitungsphase des Irak-Kriegs noch viel deftigere Unwahrheiten gab, hat die »Niger-Lüge« der Bush-Administration am meisten geschadet. Und zwar, weil sie im Juli in allen Einzelheiten von der amerikanischen Presse auseinandergenommen worden war. Die freimütigen Aussagen von Exbotschafter Wilson hatten dabei eine wichtige Rolle gespielt. Von Rachegel üsten getrieben hatten daraufhin führende Mitglieder der BushRegierung Wilsons Ehefrau Valerie Plame in der Presse als verdeckt arbeitende CIA-Agentin, zuständig für Massenvernichtungswaffen, geoutet. In einem entsprechenden Artikel hatte der bekannte Kolumnist Robert Novak sich bei dieser Enthüllung »auf Informationen von zwei sehr hoch positionierten Mitgliedern der Bush-Regierung« berufen. Nach amerikanischem Gesetz stehen auf solche Enthüllungen empfindliche Strafen. Dennoch haben weder CIA-Chef Tenet noch das von Bush-Freund John Ashcroft geführte Justizministerium auf den öffentlichen Gesetzesbruch lange Zeit nicht reagiert. Erst auf zunehmenden Druck aus dem Kongreß und aus Kreisen innerhalb der CIA hat Agency-Chef Tenet nun offiziell Strafanzeige gestellt.

Interessante Details über die Vorbereitung des Irak-Kriegs und der anschließenden Besatzung durch die CIA verspricht ein im Oktober erscheinendes Buch mit dem Titel, »The CIA at War«, das von dem Reporter und Autor mehrerer Sachbücher über die US-Geheimdienste Ronald Kessler geschrieben wurde. Kessler, der für sein Buch CIADirektor Tenet und andere hochrangige Geheimdienstmitarbeiter interviewt hat, berichtet u. a., daß die Agency nicht nur irakische Mullahs mit Geld gekauft, sondern auch falsche Mullahs geschaffen hat, »damit sie Fatwas, religiöse Richtersprüche, erlassen, in denen gläubige Iraker aufgefordert wurden, keinen Widerstand gegen die amerikanischen Streitkräfte zu leisten«. Im Islam könnte sich jeder als religiöser Führer ausgeben. Daher habe man Agenten rekrutiert, die dies tun. »Wir übernehmen jetzt Radiosender und unterstützen religiöse Führer«, zitiert Kessler einen CIA-Mitarbeiter, der hinzufügt: »Wir sind dabei, den gemäßigten Muslim zu erschaffen.«

junge Welt vom 29.09.2003
http://www.jungewelt.de/2003/09-29/007.php

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                          Globaler Protest
             Zehntausende demonstrierten  am Wochenende
             gegen die Okkupationsregime im Nahen Osten

Rüdiger Göbel

Die globale Antikriegsbewegung hat sich zurückgemeldet. In mehr als 40 Ländern gingen am Wochenende Zehntausende Menschen wieder auf die Straße. Im Mittelpunkt der Demonstrationen stand die Forderung nach Abzug der US-geführten Besatzungstruppen aus dem Irak sowie der israelischen Armee aus den palästinensischen Autonomiegebieten. Es waren die ersten international koordinierten Proteste seit der Besetzung des Irak durch US-Truppen im April.

Wie schon beim globalen Aktionstag am 15. Februar erwies sich die britische Antikriegsbewegung wieder am mobilisierungsfähigsten. In London zogen am Samstag nach Angaben der »Stop the War Coalition« etwa 100.000 Menschen vom Hyde Park zum Trafalgar Square, die Polizei sprach von 20.000 Demonstranten. Auf Transparenten wurde der von US-Präsident George W. Bush und dem britischen Premier Tony Blair forcierte Golfkrieg als »illegal, unmoralisch und unvern ünftig« bezeichnet.

Auch in anderen europäischen Hauptstädten protestierten Tausende anläßlich des dritten Jahrestages der palästinensischen Intifada gegen die Besatzungsregime im Nahen Osten. In Athen zogen nach Agenturangaben 3000 Kriegsgegner mit den Parolen »Besatzer raus« und »Freiheit für Palästina« vor die US-Botschaft. Weitere Demonstrationen fanden in Saloniki und vor dem US-Marinestützpunkt auf der Insel Kreta statt.

In der Türkei richtete sich der Protest vornehmlich gegen die Regierungspläne, rund 10.000 Soldaten in das besetzte ölreiche Nachbarland Irak zu entsenden. In der Hauptstadt Ankara und in Istanbul folgten mehrere tausend Menschen dem Aufruf von Antikriegsgruppen. Auch in Paris, Brüssel, Wien und Berlin sowie anderen deutschen Städten gab es Demonstrationen für Frieden im Nahen Osten. Zentrales Motto hier: Keine deutsche Besatzungshilfe, weder politisch, noch logistisch oder finanziell. In Heidelberg benannten Kriegsgegner das »Mark Twain Village«, ein stark gesicherter Wohnkomplex der US-Streitkräfte im Zentrum der Stadt, in das trefflichere »General Custer Village« um.

In Indien hatten antiimperialistische Gruppen bereits am Freitag zu Protesten mobilisiert. In Kalkutta wurden Puppen von Bush, Blair und deren israelischem Amtskollegen Ariel Scharon verbrannt. Im südkoreanischen Seoul demonstrierten mehrere tausend Menschen gegen die Forderung der USA nach Stationierung südkoreanischer Truppen im Irak. Für Sonntag abend waren zudem Kundgebungen in den US-Städten New York, Los Angeles und San Francisco geplant. Sie sind Auftakt einer Herbstkampagne zum Abzug der US-Truppen. So ruft das amerikanische Antikriegsbündnis ANSWER für einen weiteren Aktionstag am 25. Oktober auf. Unter dem Motto »Bring the troops home now!« wollen die Friedensaktivisten zusammen mit Familienangeh örigen von im Irak stationierten GIs in einer Großdemonstration vor das Weiße Haus in Washington ziehen.

Die Resonanz am Wochenende war zwar bei weitem nicht so groß wie bei den gewaltigen Demonstrationen vor Beginn des Krieges, als am 15. Februar weltweit mehr als zehn Millionen Menschen gegen die anstehende Golf-Invasion protestiert hatten, doch auch die damaligen Antikriegsaktivitäten fingen klein an. Angesichts explodierender Besatzungskosten und eines wachsenden Widerstands im Irak könnte dem US-Präsidenten Bush durchaus ein heißer Herbst bevorstehen. Mehr als 1400 amerikanische Soldaten wurden im Rahmen der Irak-Invasion getötet oder verletzt, die meisten von ihnen infolge von GuerillaAktivit äten. Am Freitag hatte die Bürgerinitiative »MoveOn.org« auf einer ganzen Seite in der US-Zeitung New York Times den Rücktritt von Bushs Verteidigungsministers gefordert. »Donald Rumsfeld hat meine Kinder und unser Land betrogen. Es ist Zeit für ihn zu gehen«, hieß es in der Anzeige. Problem für Bush: Es ist das »patriotische Amerika«, das sich hier zu Wort meldet. So wird der Vater dreier USSoldaten zitiert, von denen derzeit zwei im Irak stationiert sind. Larry Syverson bezeichnet sich selbst als »amerikanischer Patriot«, der »stolz« auf den Einsatz seiner Söhne und »wütend« auf jene sei, »die uns in den Morast geführt haben«.

In der irakischen Hauptstadt Bagdad gerieten am Samstag die USBesatzungsbeh örden erstmals unter direkten Guerilla-Beschuß. Auf das Hotel »Raschid« wurden nach Angaben der US-Armee mindestens drei Granaten abgefeuert. Das Gebäude liegt mitten auf einem stark gesicherten Verwaltungsgelände am Westufer des Tigris und dient Beamten wie Offizieren der Besatzungsmächte als offizielle Residenz. Das weltweit bekannte »Raschid« wurde bei dem Angriff zwar nur leicht beschädigt, und es gab auch keine Verletzten. Es gilt allerdings als zweitwichtigstes Symbol des Besatzungsregimes nach dem Palast der Republik, in dem seit dem Sturz Saddam Husseins USVerwaltungschef Paul Bremer III. residiert. Wenige Stunden vor dem Angriff im Zentrum von Bagdad hatten US-Soldaten in der irakischen Stadt Falludscha an einem Straßenkontrollpunkt vier Mitglieder einer Familie erschossen.

junge Welt vom 29.09.2003
http://www.jungewelt.de/2003/09-29/001.php

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"Rumsfeld hat meine Söhne betrogen"

28.09.2003

In der Ausgabe vom Freitag der New York Times erschien eine ganzseitige Anzeige der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung MoveOn.Org, in der Larry Syverson, der Vater von zwei im Irak stationierten Soldaten, den US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zum Rücktritt auffordert.

"Ich bin ein patriotischer Amerikaner mit drei Söhnen im Militär, von denen zwei im Irak dienen. Branden ist ein Oberkanonier ["master gunner"] in der Nähe von Tikrit. Bryce ist ein in Baghdad stationierter Kanonier. Ich bin stolz darauf, daß sie dienen. Aber ich bin wütend auf die, die uns in etwas geführt haben, das nur als Sumpf bezeichnet werden kann.

Die Befugnisse für die Planung des Krieges und der Zeit danach lagen immer in den Händen von Donald Rumsfeld. Er war der Hauptarchitekt und es ist sein Kartenhaus, das heute zusammenfällt. Monate, nachdem der Präsident erklärte, daß die 'Mission erfüllt' war, werden Amerikaner fast täglich getötet. Am 13. April sagte Rumsfeld: 'Mit jeder Stunde, die verstreicht, wird es besser, friedlicher und geordneter [im Irak].' Wir wissen, daß das nicht wahr ist. Rumsfelds schlechte Planung hat unsere Soldaten schlecht ausgerüstet und verletzbar in einem zunehmend feindlichen Umfeld zurückgelassen. Und Amerikaner sollen weitere 87 Milliarden US-Dollar für den Irak geben.

Wir wissen jetzt, daß der Präsident und die, die ihm dienen, uns hinsichtlich der Massenvernichtungswaffen, Saddams angeblichem Atomprogramm und einer Verbindung Saddam und des 11. Septembers in die Irre geführt haben. Ich empfinde Ehrfurcht vor dem Mut meiner Söhne und dem ehrenvollen Dienst, den sie leisten. Aber die Führer, denen sie dienen, haben nicht ehrenvoll gehandelt. Sie haben meine Söhne hintergangen. Sie haben uns alle hintergangen. Zumindest Minister Donald Rumsfeld muß zurücktreten", so der Text der Anzeige.

Wie der britische Guardian am Samstag berichtete, hat Fernando Suarez, dessen Sohn Jesus einer der ersten getöteten US-Soldaten im Irak war, auf einer Pressekonferenz gesagt: "Mein Sohn starb weil Bush gelogen hat."

Bei der Pressekonferenz anläßlich von Antikriegsdemonstrationen in acht amerikanischen Städten am Sonntag sagte er, daß 1.300 Eltern von im Irak stationierten Soldaten sich in einer Organisation gegen die Besatzung zusammengeschlossen haben.

Neuste Umfragen zeigen, daß die Beliebtheit des US-Präsidenten George W. Bush immer weiter abnimmt. Dies kommt zu einem Zeitpunkt, da sich das Land langsam der "heißen Phase" des Wahlkampfs für die nächsten Präsidentschaftswahlen nähert.

http://www.freace.de/artikel/sep2003/anzeige280903.html

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Bush plante oder plant weitere Kriege

+ 26.09.2003 + Die US-Regierung hat schon im Oktober 2001 eine militärische Invasion nicht nur im Irak, sondern in mehreren Nahost-Staaten geplant: im Libanon, in Syrien, Iran, Somalia und Sudan.

Das behauptet der demokratische Präsidentschaftskandidat und frühere Nato-Oberbefehlshaber Wesley Clark in seinem soeben vorgestellten Buch: "Moderne Kriege gewinnen: Irak, der
Terrorismus und das amerikanische Imperium". Die Invasionen sollten innerhalb von fünf Jahren erfolgen.

Clark kritisiert scharf das Vorgehen der Regierung Bush gegen den Terrorismus. Sein Gegen-Konzept: "Warum schaffen wir nicht eine wirklich internationale Koalition zur Bekämpfung der Al Kaida?" Clark schlägt vor, die UNO solle ein Sondertribunal zur Bekämpfung des Terrorismus ins Leben rufen. Schon in den vergangenen Monaten hatte Clark die US-Regierung heftig kritisiert - hauptsächlich die Außen-, Sicherheits- und Kriegspolitik von George W. Bush. Bei Umfragen ist der Ex-General der popul ärste unter den 10 demokratischen Präsidentschaftsbewerbern.

Realistischerweise ist es unwahrscheinlich, dass Bush jetzt weitere Kriege führt. Das Chaos, welches die US-Regierung
in Irak angerichtet hat, sehen inzwischen auch die meisten Amerikaner. Zudem hätte die US-Regierung noch mehr Widerspruch von der Weltmeinung zu erwarten als beim Irak-Krieg.

Wesley K. Clark "Winning Modern Wars: Iraq,
Terrorism, and the American Empire"
Preis: EUR 29,35 in englisch

http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/3845.php

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Friedman von der New York Times erklärt Frankreich den Krieg

Von Bill Vann
27. September 2003
aus dem Englischen (20. September 2003)

Eine chaotische Atmosphäre umgibt die Bush-Regierung, die versucht, mit der Katastrophe im Irak zu Rande zu kommen. Amerikanische Soldaten sind täglich mit mörderischen Anschlägen konfrontiert, und das Pentagon hat zugegeben, dass die Urheber meistens einfache Iraker sind, die auf diese Weise versuchen, ihr Land von der fremden Militärbesatzung zu befreien. Die Kosten dieses Abenteuers laufen aus dem Ruder und Bushs Forderung nach weiteren 87 Milliarden Dollar zur Finanzierung der US-Militäraktionen stößt in der Öffentlichkeit auf breite Ablehnung.

Inzwischen bröckelt allmählich der Putz von den Lügen, die zur Begründung dieses illegalen Krieges herhalten mussten - eine angebliche Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und eine angebliche Verbindung zwischen Saddam Husseins Regime und
Al-Qaida. Von den enormen Mengen chemischer und biologischer Waffen, die laut US-Behauptung im Irak existiert haben sollen, findet sich auch nicht die leiseste Spur.

Wie Bush diese Woche zugab, hatte die Regierung "keinen Beweis, dass Saddam Hussein etwas mit dem 11. September zu tun hatte"; und dies, obwohl Bush vor dem Krieg die amerikanische Bevölkerung in einer unermüdlichen Propaganda von ebendiesem zu überzeugen versucht hatte, und trotz den Erklärungen des Vizepräsidenten Cheney noch vor wenigen Tagen, dass eine solche Verbindung existiere.

Alle Voraussagen der US-Regierung - die US-Soldaten würden als Befreier begrüßt werden, das irakische Öl würde den Wiederaufbau finanzieren und eine Goldgrube für US-Unternehmen öffnen, und der Rest der Welt würde sich vom Erfolg der USA überzeugen lassen und sich mit Washington solidarisieren - haben sich samt und sonders als falsch erwiesen.

Es ist klar, dass die Besatzung des Irak in eine militärische, wirtschaftliche und politische Katastrophe geführt hat, die erst ein Ende findet, wenn sämtliche US-Streitkräfte bedingungslos abgezogen werden.

Die journalistischen Speichellecker der Regierung, die so sicher waren, dass die militärische Macht der USA ausreichen werde, um dem Nahen Osten den Willen Washingtons aufzuzwingen, hat die Krise im Irak in tiefe Frustration und Kriegswut gestürzt.

Dies trifft in besonderem Maße auf Thomas Friedman zu, den führenden außenpolitischen Kolumnisten der New York Times. Wer seine Texte kennt, wird kaum überrascht sein, dass sein jüngstes Werk aus selbstgef älligen Lügen im Dienst einer kriegslüsternen US-Außenpolitik besteht. Das ist seine Spezialität. Der Titel seiner Kolumne "Unser Krieg mit Frankreich" verdient jedoch besondere Beachtung.

Friedman ist ein Laptop-Täter. Er hat seine Kolumne schon benutzt, um die "Pulverisierung" Belgrads und die Zerschlagung des Irak zu fordern, und stolz den Slogan "Give War a Chance" lanciert. Jetzt, so scheint es, ruft er dazu auf, Paris niederzumachen. Nach seiner Unterstützung für einen Krieg gegen den ziemlich wehrlosen Irak lässt sich Friedman jetzt in der Sprache der Aggression über eine europäische Großmacht und einen bisherigen Verbündeten der USA aus.

An dem Debakel im Irak sind laut Friedman die Franzosen schuld, weil die französische Regierung, die ja gegen den US-Krieg war, sich erkühnt hat, ihre Warnungen, dass er in eine Katastrophe münden werde, voll bestätigt zu sehen.

Nicht nur das; Paris hat sich den amerikanischen Forderungen an Frankreich und andere Länder widersetzt, Dutzende Milliarden Dollar und Zehntausende Soldaten bereitzustellen, und kritiklos die neokolonialistische Politik der USA zu unterstützten.

"Wenn man sieht, wie sich Frankreich heute aufführt... dann kann man daraus nur eine Schlussfolgerung ziehen: Frankreich will, dass Amerika im Irak scheitert", schreibt Friedman. "Frankreich will, dass Amerika dort in einem Sumpf versinkt, und macht sich die verr ückte Hoffnung, dass geschwächte Vereinigte Staaten es Frankreich ermöglichen werden, seinen 'rechtmäßigen' Platz als Amerikas Ebenb ürtiger einzunehmen..."

In Wirklichkeit hatte Washington niemandes Hilfe nötig, um im Irak in einem selbstverschuldeten Morast zu versinken. Frankreich hat von Anfang an versucht, die USA zurückzuhalten, und hat vor den Konsequenzen eines unprovozierten Aggressionskrieg im Nahen Osten gewarnt. Es hat den Part einer älteren und weiseren imperialistischen Macht gespielt, durch schmerzhafte Erfahrungen klug geworden, wie zum Beispiel beim vergeblichen Versuch, vor einigen Jahrzehnten die algerische Unabhängigkeitsbewegung zu unterdrücken.

Kein Zweifel, die französische Regierung hatte bei ihrem Vorgehen ihre nicht unbeträchtlichen finanziellen Interessen im Irak und in der ganzen Region im Auge. Deshalb sah sie sich gezwungen, Washington von dem Versuch abzuhalten, seine uneingeschränkte Kontrolle über das Öl zu errichten, von dem Frankreich und der Rest Europas abhängig sind.

Friedman gibt Frankreich nicht nur die Schuld am Scheitern der US-Besatzung, sondern auch am Krieg überhaupt. Er behauptet, Paris habe starrsinnig "ein echtes Ultimatum an Saddam Hussein im Sicherheitsrat, das einen Krieg verhindert hätte, unmöglich gemacht".

Es ist eine Sache, zu lügen; eine ganz andere ist es, zu glauben, niemand werde sich der Lügen erinnern, die man früher geäußert hat. Die Bush-Regierung hatte nie die Absicht, einen Krieg mit dem Irak zu vermeiden. Im Gegenteil war alles, was sie tat - von den gefälschten Beweisen für Massenvernichtungswaffen, über die falschen Behauptungen über den 11. September, bis hin zu den Manövern in der UNO selbst - darauf gerichtet, einen Kriegsplan durchzusetzen, der schon geschmiedet war, ehe Bush ins Weiße Haus einzog.

Und was ist mit Friedman? Nach seiner jüngsten Kolumne könnte man fast meinen, er habe die Monate vor der US-Invasion damit zugebracht, eine friedliche Lösung der Irak-Frage herbeizusehnen, und sei entsetzt darüber gewesen, dass die Franzosen Washington in einen Krieg treiben wollten.

Es lohnt sich jedoch, einige seiner pazifistischen Essays für die New York Times vor der US-Invasion noch einmal zu lesen. Am

  1. Dezember letzten Jahres schrieb er eine Kolumne, in der er dem Pentagon den Rat gab: Der beste Weg um einen Krieg gegen Irak vom Zaun zu brechen, bestehe darin, irakische Wissenschaftler zu entf ühren und sie zu der Aussage zu zwingen, Saddam Hussein verfüge über chemische und biologische Waffen.

Am 5. Januar überschrieb er seine Kolumne provozierend: "Ein Krieg für Öl?" Und als Antwort auf seine eigene Frage schrieb er: "Meine kurze Antwort lautet: Ja. Jeder Krieg, den wir im Irak beginnen, wird sicherlich - zum Teil - ums Öl gehen. Das zu bestreiten, wäre lächerlich."

Am 4. Juni spielte er die immer stärkeren Hinweise herunter, dass Bush in der Frage der Massenvernichtungswaffen gelogen hatte. "Der wirkliche Grund für diesen Krieg", schrieb Friedman, "der nie offen ausgesprochen wurde, war, dass nach dem 11. September Amerika einen Schlag gegen ein Land der arabisch-muslimischen Welt führen musste. Afghanistan war nicht genug." Er fuhr fort: "Auch Saudi-Arabien oder Syrien anzugreifen, wäre o.k. gewesen. Aber aus einem einfachen Grund griffen wir Saddam an: weil wir es konnten."

Diese letzte Erklärung fasst treffend die Gangstermentalität zusammen, die in Bushs Weißem Haus herrscht. Die rückwirkende Behauptung, wenn nur die Franzosen eine unbefristete Resolution zur Legitimierung einer US-Invasion unterstützt hätten, hätte der Krieg verhindert werden können, ist absurd.

Um wenigstens einen Anschein von Objektivität zu wahren, richtet Friedman auch ein Wort der Kritik an die Adresse der Bush-Regierung. Er beschuldigt Bush und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, nach der Einnahme des Irak durch die USA "ganz von sich erfüllt" gewesen zu sein und dadurch eine Gelegenheit verpasst zu haben, "Paris großmütig die Hand zu reichen, um es am Wiederaufbau teilhaben zu lassen". Er fügt jedoch schnell hinzu: "Das hätte die französische Haltung vielleicht gemildert. Aber selbst daran habe ich meine Zweifel."

Wen will er auf den Arm nehmen? Alles andere als großmütig sprach und spricht - die Bush-Regierung ganz offen davon, Frankreich zu "bestrafen", weil es gewagt hat, im UN-Sicherheitsrat den Vereinigten Staaten zu trotzen. Sie ist entschlossen, die Franzosen aus dem Wiederaufbau herauszuhalten, um jeder Konkurrenz um die Kontrolle über Iraks Ölfelder vorzubeugen.

Was Washington - und Friedman - an Frankreichs gegenwärtiger Haltung so ärgert, ist dessen Forderung, die USA müssten wichtige politische Machtbefugnisse an die UNO und eine gewählte irakische Regierung abtreten. Die Bush-Regierung hat nicht die Absicht, auch nur eins von beidem zu tun, denn sie hat ihre Ziele noch nicht erreicht: die Sicherung der Kontrolle über den Ölreichtum des Landes und den Aufbau eines Marionettenregimes zur Sicherung der US-Militärbasen und übergreifenden Kontrolle.

Es ist eine weitere Spezialität Friedmans, diese räuberischen Pläne als Demokratisierungsprozess zu beschönigen. Darin enttäuscht er auch in seiner jüngsten Kolumne nicht, und dieses Mal beschuldigt er die Franzosen, ihnen würden die edlen Bestrebungen abgehen, die angeblich Washington beseelen.

"Frankreich war niemals daran interessiert, in der modernen arabischen Welt Demokratie zu fördern", schreibt Friedman. Natürlich im Gegensatz zu den USA, deren engster arabischer Verbündeter die absolute Monarchie in Saudi-Arabien ist, und die den israelischen Staat unterstützen und finanzieren, der gewaltsame Repression und Mordanschläge begeht und in den
besetzten Gebieten die demokratischen Grundrechte von etwa 3,5 Millionen Palästinensern mit Füßen tritt. Der jüngste
Schlag, den Washington für demokratische Prinzipien im Nahen Osten geführt hat, war das Veto gegen eine UN-Resolution, die Israel aufforderte, Jassir Arafat, den gewählten Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, nicht zu ermorden.

Friedman fährt fort: "Es erstaunt mich, dass die EU, von Frankreich in die Irre geführt, sich selbst aus dem wichtigsten politischen Entwicklungsprojekt der modernen Geschichte des Nahen Ostens ausgeschlossen hat."

Das wichtigste "politische Entwicklungsprojekt", wie er hätte hinzufügen können, seit dem Sykes-Picot-Abkommen von 1916, das die arabische Welt in französische und britische Kolonialsphären aufgeteilt hatte. Aber dieses Mal müssen die Amerikaner die Kontrolle erst noch befestigen, und den Franzosen wird nichts angeboten. Dennoch verlangt man von ihnen, junge europäische Soldaten zur Verfügung zu stellen, um sich in die Schusslinie der Kugeln und Bomben zu stellen, die für junge Amerikaner bestimmt sind. Und dazu mehrere Dutzend Milliarden Dollar.

Schließlich beschuldigt Friedman die Franzosen, sie seien nicht in der Lage, ihre eignen Interessen zu erkennen, und warnt, ein Sieg des irakischen Widerstands werde radikale islamistische Kräfte in Frankreich bestärken, was zum Ergebnis hätte, dass "seine eigene soziale Struktur betroffen" wäre.

Zweifellos ist die französische Regierung tatsächlich besorgt, ihre eigene zahlreiche arabische und muslimische Bevölkerung vor den Kopf zu stoßen. Aus ihrer blutigen kolonialen Vergangenheit weiß sie nur zu gut, dass mehr Truppen zur Niederwerfung von Guerillakämpfen nur zu mehr Widerstand und einer Spirale der Gewalt führen, die die Stabilität in der ganzen Region und in Europa selbst bedroht. Sie weiß auch, dass der US-Krieg im Irak nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit eine beispiellose Welle des Hasses auf Washington provoziert hat.

Friedman spricht für die zynischsten und reaktionärsten Elemente in der Regierung und der herrschenden amerikanischen Elite. Seine Lügen und sein journalistisches Gangstertum mögen einen gewissen Nutzen gebracht haben, als es darum ging, das Klima für einen Krieg gegen den Irak zu schaffen. Aber sie taugen viel weniger, die verzweifelte Krise zu überdecken, die der Krieg hinterlassen hat.

Am Anfang seiner Kolumne beschuldigt er Frankreich, "das Scheitern Amerikas im Irak" zu wünschen. Das ist zumindest in einer Hinsicht richtig. Die französischen Interessen stehen im Gegensatz zu der angestrebten Hegemonie der USA am Persischen Golf. Ob es möglich sein wird, kurzfristig ein Übereinkommen zu erzielen, ist eine offene Frage.

Jeder Versuch, dem kriminellen Unterfangen der Bush-Regierung mit von der UNO sanktioniertem Geld oder mit Truppen Luft zu verschaffen und es zu verlängern, muss entschieden bekämpft werden. Denn "das Scheitern Amerikas im Irak" - d. h. die Beendigung einer illegalen Besatzung, die weiter das Leben junger Iraker und Amerikaner gleicherma ßen fordert, und der bedingungslose Rückzug aller amerikanischer Truppen - entspricht dem eigenen Interesse der großen Mehrheit der Amerikaner.

Bushs Politik des "Präventivkriegs" - die amerikanische Militärmacht einzusetzen, um Rohstoffe zu erobern, Regierungen zu stürzen und Völker zu unterwerfen - muss scheitern und in den Augen der amerikanischen Bevölkerung und der Welt vollkommen diskreditiert werden. Ein "Erfolg" dieser räuberischen Politik würde nur die Bedingungen für weitere Kriege schaffen - auch Kriege gegen Frankreich, Russland, China und andere Mächte. Noch brutalere Angriffe auf demokratische Rechte und soziale Errungenschaften in den USA selbst wären die Folge.

Es ist dringend notwendig, Untersuchungen, Strafverfahren und Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, damit die Verantwortlichen für den Irak-Krieg und für Zehntausende irakischer und Hunderte amerikanischer Toter zur Rechenschaft gezogen werden. Dies betrifft auch hochdotierte Mietlinge wie Friedman, die die amerikanische Bevölkerung bewusst belügen, um diesen Krieg zu ermöglichen.

http://wsws.org/de/2003/sep2003/frie-s27.shtml

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Anti-U.S., Israeli Occupation Rallies Sweep World

Additional Reporting By Hadi Yahmid, IOL Correspondent

PARIS, September 27 (IslamOnline.net & News Agencies) - Thousands demonstrated Saturday, September 27, against the U.S.-led occupation of Iraq and the Israeli polices against the Palestinians in several European countries.

The largest rally took place in London, where the police counted 10,000 demonstrators, but the organizers' tally was ten times higher, reported Agence France-Presse (AFP).

London's high-profile mayor and Labour dissident Ken Livingstone was among the speakers. The march started from Hyde Park before a rally in Trafalgar Square speakers.

The organizers said they wanted to make Labour respond to their anger over the situation in Iraq, ahead of the party's annual conference, reported the BBC News Online.

Police put at 20,000 the number of protester, although organizers estimated up to 100,000 had attended the event.

"The Hutton inquiry has proved, as we said all along, that the war in Iraq was an utterly fraudulent war and people are very upset about this," the BBC quoted as saying a spokesman for the Stop the War coalition.

Many of the protesters chanted anti-Bush slogans and carried banners with messages like "Blair must go" and "U.K. troops out of Iraq".

About 64 percent of Britons vocalized dissatisfaction with Prime Minister Tony Blair and 50 percent maintained he should step down, according to an opinion poll published Saturday by The Financial Times.

Among the more unusual sights on the march was a replica tank made from cardboard and painted orange, pushed by members of anti-capitalist group Globalize Resistance, the British online broadcaster said.

A demonstration on 15 February attracted a record-breaking turnout of about one million protesters.

France...

In Paris, dozens of French, Palestinian and Arab non-governmental organizations (NGOs) demanded Israel and the U.S. pull out their troops of the occupied Palestinian and Iraqi territories.

Left-wing French organizations spearheaded thousands of
demonstrators, who unfolded anti-occupation banners and
demanded that France intervene to protect the Palestinian
people by taking part in multi-international separation
troops.

"Down with the (U.S.) occupation of Iraq...Peace and Justice to Palestine," read the title of a statement circulated by the so-called Revolutionary Communist League.

The statement said that from Afghanistan to Iraq "the United States is waging a barbaric colonial war that violates all human rights."

It said that the U.S. administration tried to mislead the world into believing that it was the world's peace broker.

"But as days went by, its real intentions have surfaced through its biased policy towards the government of (Israeli Prime Minister Ariel) Sharon," it added.

The statement also lashed out at the construction of the separating wall, which was also condemned by Israeli peace activists.

The 600km-long wall is also expected to cut occupied east Jerusalem off from the rest of the West Bank.

It will eventually snake some 900 kilometers (540 miles) along the West Bank and leave even larger swathes of its territory on the Israeli side and could cost up to $2.2 million a kilometer or a total of $1.8 billion, even though the Israeli economy is in dire straits.

In Turkey...

Thousands of Turks took to the streets in two separate demonstrations on Saturday to denounce the U.S.-led occupation of neighboring Iraq and Israel's policies against the Palestinians, the Anatolia news agency reported.

Nearly 3,000 people -- from trade unions and non-governmental organizations -- turned up for the protest in Istanbul, which passed peacefully, the agency said.

"Freedom to Palestine, long live the global Intifada," chanted the demonstrators.

In the capital Ankara, meanwhile, members of trade unions, minor left-wing parties, environmental groups and human rights organizations gathered in the downtown Sihhiye square for a three-hour protest.

A press statement from the organizing committee criticized the United States for attacking Iraq without a valid reason and called on the Turkish government to say no to a U.S. request to send soldiers to Iraq.

"We will not send soldiers to Iraq, we will not let our sovereignty be trampled on, we will not become an accomplice to the occupation," said the statement, carried by Anatolia.

More than 3,500 police were called on duty for the protest, which ended without incident.

NATO member Turkey has yet to decide on whether to contribute soldiers to a stability force in Iraq, but the idea has attracted criticism from both the public and parliament -- which has to approve the dispatch of Turkish soldiers abroad.

In South Korea...

South Koreans took to the streets here Saturday to urge the government to reject a controversial U.S. request to send troops to Iraq and avoid becoming an "accomplice in the invasion".

About 2,000 protestors marched some three kilometers (two miles) along the street in downtown Jongro district, chanting slogans and carrying banners.

"U.S., Leave Iraq," read one banner. "Don't make young Koreans murderers," another said.

Washington has requested an unspecified number of South Korean combat troops, but sources here say the figure could be anywhere between 3,000 and 10,000.

South Korea sent 675 non-combatants, including army engineers and medics, to Iraq in May.

The protestors said in a statement that the U.S.-led war on Iraq is a war of invasion which is banned under the South
Korean constitution.

"No matter how the government may attempt to justify the dispatch of troops to Iraq, (South Korea) would be unable to avoid being named as an accomplice of the United States in the invasion into Iraq," the statement said.

It accused the South Korean government of seeking to trade the dispatch of combat troops to Iraq for a softer U.S. stance toward North Korea in the stand-off over Pyongyang's nuclear drive.

"Sending combat troops to a dirty war in expectation for some return would only show the moral decay of the South Korean government," it said.

In Lebanon...

Some 5,000 people marched in the streets of the Lebanese capital Beirut on Saturday to express support for the Palestinians and to protest against the U.S.-led occupation of Iraq.

The procession, led by about 50 children from the dozen Palestinian refugee camps in Lebanon, came to a halt outside the United Nations building in Beirut, where large pictures of the Lebanese and Syrian leaders were displayed, an AFP photographer said.

"Palestine and Iraq are the conscience of the nation," read one placard, while another vowed: "We choose armed struggle in the face of defeat and imperialist Zionist terrorism."

http://www.islamonline.net/English/News/2003-09/27/article10.shtml

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          Iraqi Resistance Strikes at Heart of Occupation,
                Four Iraqis Injured, Dozens Injured

Naseer Al-Nahr, Asharq Al-Awsat

BAGHDAD, 28 September 2003 - Guerrillas struck a glancing but bold blow at the heart of the US occupation yesterday, firing three rockets or grenades at a Baghdad hotel filled with American soldiers and civilians. To the west, in flashpoint Fallujah, US troops killed at least four Iraqi civilians in yet one more nighttime encounter on the local highway.

The US military said the Fallujah victims had tried to run a checkpoint, but later altered that to say the Iraqis had fired on American soldiers. Wounded survivors said the American fire was unprovoked and came from troops lying in ambush. They said four Iraqis were killed, latest in a string of dozens shot by US troops in the Euphrates River town.

The US administration would like to have thousands of additional non-American troops to help relieve the Iraq security burden on the US Army. "All nations of good will should do their part as well," President George W. Bush said in a US radio address yesterday. But even Bangladesh, long a ready source of Muslim peacekeeping troops, has turned down the idea of dispatching soldiers to Iraq. Like many other governments, it opposed the US war here.

The attack on the Al-Rashid Hotel, once one of Baghdad's best, now home to US military officers and civilian occupation officials, came at about 6:30 a.m., when someone fired three or four
projectiles, apparently from a nearby residential area, US military spokesmen said.

Rounds struck the 14th floor and caused superficial damage, said Charles Heatley, spokesman for the occupation office, the Coalition Provisional Authority. Another round struck a one-story private home near the hotel, leaving a sizable hole. No injuries were reported.

"It did wake us up with a bang," Heatley said. But "we are not unduly concerned about this." It was, nonetheless, the most daring known attack by resistance fighters on the so-called "green zone," a heavily guarded area of closed-off streets in central Baghdad where US occupation authorities live and work.

At the eastern edge of Fallujah, 50 kilometers west of Baghdad, soldiers of the 82nd Airborne Division manning a position on the eastbound side of the main highway to the capital opened fire on a motorbike and then a following pickup truck headed west into Fallujah, surviving witnesses reported.

Haidar Jamil, 17, wounded in the left leg and back, said from his hospital bed that his father, mother and grandmother were killed in the pickup. A fourth person, a man on the motorbike, also was killed, said Capt. Taha Al-Falahi, security chief of the Fallujah General Hospital. Military spokesman Krivo said his reports were that two were killed and four wounded. An initial report from the US military said soldiers fired on a vehicle that ran a checkpoint. Krivo later amended that to say, "There was a van involved. There were shots fired from the van on the traffic control point, and the coalition soldiers returned fire."

  • Additional input from agencies

http://www.aljazeerah.info/28n/
Iraqi%20Resistance%20Strikes%20at%20Heart%20of%20Occupation, %20Four%20Iraqis%20Injured,%20Dozens%20Injured.htm

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Reparations overshadow Iraq reconstruction

Paul Bremer's call for Saudi Arabia and Kuwait to forgive Iraq its 1990 invasion of Kuwait and cancel reparation payments comes at a strange time, some analysts argue.

They believe it is little more than another bid by the US for helping to offload the huge financial burden of occupation and reconstruction of the war-ravaged country.

Others however believe that regardless of motive, Iraq must be forgiven for the excesses of its deposed despotic former president.

More than a decade ago, Saddam Hussein, in an act of gross misjudgement, invaded his southern neighbour Kuwait. His resulting defeat and international isolation, plunged a previously wealthy Iraq into a spiral of debt and poverty.

Not only was the country of 22 million people shackled by
international sanctions, but it was also forced to face gigantic claims for Gulf War damage - so large that there is almost no way to recover the money.

UN compensation commission

By March of this year, Iraq had paid about $7 billion in
compensatory damages to a whole host of differing plaintiffs.

Further claims amounting to some $276 billion are in the
pipeline at the United Nations Compensation Commission (UNCC) in Geneva, according to the Commission's Web site.

If the current situation continues, it is the US that will effectiveely be paying these claims. America was hoping to use Iraq's oil revenue to help meet the costs of reconstruction, estimated at about $100 billion over the next 3-4 years.

With oil production still below its pre-war levels, the US is being forced to pay for the bulk of rebuilding out of its own pocket. Reparation payments only increase the burden.

America's electorate, already wearily eyeing President George Bush's congressional request for a further $87 billion in Iraq reconstruction funds, will not look kindly on his re-election bid next year if their economy staggers under Iraq's weight.

Lost oil revenue

Until now, the UN Compensation Commission has processed the smallest and most straightforward claims. Earlier this week it turned to the first of the big ones: a $21.5 billion demand from Kuwait for lost oil revenues.

The scale of the claims has put experts and officials in a quandary. Some argue that future generations of Iraqis cannot reasonably be expected to continue paying for Saddam Hussein's folly.

Others insist that war victims are entitled to compensation and that to let Saddam off the hook would set a dangerous precedent.

In total, about 100 governments have lodged some 2.6 million separate claims, on their own behalf and on behalf of individuals and companies.

Recovery

Although Iraq agreed 10 years ago to pay compensation for losses caused by the invasion and occupation of Kuwait, there was no practical way to recover the money until December 1996 when the UN's oil-for-food programme started.

Since then, 30% of the revenue from Iraq's oil sales under the programme has been deducted to pay for war damage and the cost of running the UN commission.

The amount that can be collected in this way varies with oil prices but currently stands at about $400 million a month, money the US could well put to use in aiding Iraq.

At that rate, if all the outstanding claims were approved, it would take Iraq 58 years from now to pay off the debt.

Interest repayments

As soon as the main debt is paid, Iraq will - under current regulations - be required to pay interest for delayed payments from 1990.

The UN has no way other than through the oil-for-food programme to collect compensation payments.

Earlier this month, a British Foreign Office spokesman hinted at the fact that the UN may eventually have to choose between abandoning hope of compensation and continuing sanctions into the next century.

Arthur Rovine, president of the American Society of International Law and an expert on Gulf war compensation, told Iraq Today in August that when the oil-for-food programme ends "the chances of the claimants collecting all the monies due them would be reduced severely and perhaps to nil."

He continued: "Unless Iraq agreed to a mechanism and process similar to the UNCC, the only alternative would be lawsuits by claimants around the world in places where they can attach Iraqi assets, including oil assets.

Israel to India

Everyone from Israel to India continues to await millions in payment for workers' lost wages and for repatriating stranded citizens.

Every worker expelled from Kuwait by the Iraqi invasion can claim anywhere from $2500 to $8000; multinationals and other companies are seeking up to $80 billion from Iraq; and more than eight governments are seeking $210 billion in claims.

In the end there is no way the US can square the circle of paying for Iraq's reconstruction whilst also footing the bill for billions of dollars in reparations.

"The international community must issue a new decision to drop some of Iraq's reparations and debts," Hammed Aljumaily, head of the school of economics in the political science department at Al Nahrain University, told the website Iraq Today last month.

"What will Iraq be able to do under the heavy debts, huge
compensation requirements and major financial demands of
rebuilding the public institutions damaged during the war?"

Aljazeera + Agencies

Saturday 27 September 2003 1:43 PM GMT

You can find this article at:
http://english.aljazeera.net/Articles/Economy/Reparations.htm

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Freedom of the Press

Apparently our leader of the moment, Al-Chalabi, isn't pleased with the two leading news networks in the region. I can't really blame him... he has had some of his worst interviews on Al-Arabia and AlJazeera. He always ends up looking smug like he's just done something evil, or conniving like he's planning something evil. When is he going to learn that there is no network in this wide world that has the technology or capacity to make him look good?

A few days ago, Intifadh Qambar, Ahmad Al-Chalabi's sidekick, was on-screen, shifty-eyed and stuttering, claiming that the two major Arab news networks, Al-Arabia and Al-Jazeera, were `encouraging terrorism'. It gives me chills to hear someone like Qambar talk about terrorism. He sits behind the microphones looking like a would-be mafia king in his pin-striped suits, slicked-back hair and arrogant smile. He seems to have forgotten that the INC, a few months back, were a constant source of terror on the streets of Baghdad while they were 'confiscating' cars at gunpoint.

The allegations are purportedly based on the fact that the two news networks have been showing `masked men in black' as resistors to occupation. This, apparently, promotes terrorism. The truth is that Al-Jazeera and Al-Arabia have been black-listed since May, when the first attacks against the troops started getting some real publicity. They were also covering some of the not-so-successful raids that had been carried out by the troops, and the indignant families or victims who suffered them.

Back in May, though, there was no Governing Council and the CPA evidently realized that expelling, or banning, the two major Arabic news networks would look less than diplomatic. They were 'warned'. Their reporters were yelled at, detained, barred from press conferences, expelled from news sites, and sometimes beaten. The Governing Council have fewer scruples about looking good.

Our media frenzy began in April. Almost immediately after the occupation, political parties began sprouting up everywhere. There were the standard parties that everyone knew- Al-Daawa, SCIRI, INC and PUK- and there were the not-so-famous ones that suddenly found the political vacuum too tempting to pass up. Suddenly, they were all over Baghdad. They scoped out the best areas and took over schools, shops, mosques, recreational clubs, houses and bureaus. The ones who were ahead of the game got to the printing presses, set up headquarters, and instantly began churning out semi-political newspapers that discussed everything from the 'liberation' to Jennifer Lopez's engagement ring.

We would purchase several papers at a time, awed by the sudden torrent of newsprint. Some of them were silly, some of them were amusing and some of them were serious, polished, and constructive; all of them were pushing a specific political agenda. It was confusing and difficult, at first, to decide which newspapers could be taken seriously and which ones were vying for the coveted position of the best scandal paper in Iraq. Regardless of their productivity, their crossword puzzle or their horoscopes, they all ended up either on the floor or on the coffee table, under platters of hot rice, flat bread and `marga'.

I don't know if it's done in other parts of the Arab world, but when Iraqis don't feel like gathering around a dinner table, they have a cozier meal on the coffee table in the living room or gathered in a circle on the floor. The table, or ground, is spread with newspapers to keep it clean and the food is set up sort of like an open buffet.

During July and August, when it was particularly hot, we ate on the floor. Houses and apartments in Iraq are rarely ever carpeted during the summer. At the first signs of heat, people roll up their Persian rugs and carpeting and store them away in mothballs for at least 5 months. So before lunch or dinner, we mop the tile floor in the living room with cold, clean water, let it dry and set up the newspapers on the ground. The floor is hard, but cool and somehow the food tastes better and the conversation is lighter.

As plates and forks clash and arms cross to pass a particular food, I keep my eye on the papers. It has become a habit to scan the bold headings under the platters for something interesting. I remember reading the details of UN resolution 1483 for the first time while absently serving rice and `bamia'- an okra dish loved by all Iraqis irrespective of religion or ethnicity. It's funny how although we get most of our information from the internet, the television or the radio, I still associate the smell of a newspaper with... news. When all is said and done, there are just some things you're not going to get anywhere but an Iraqi newspaper (like the fact that SARS came from a comet that hit Earth a couple of years ago- I'll wager no one has read that).

This media free-for-all lasted for about two months. Then, some newspapers were 'warned' that some of their political content was unacceptable- especially when discussing occupation forces. One or two papers were actually shut down, while others were made to retract some of what they had written. The news channels followed suit. The CPA came out with a list of things that weren't to be discussed- including the number of casualties, the number of attacks on the Coalition and other specifics. And we all began giving each other knowing looks- it's only `freedom of the press' when you have good things to say... Iraqis know all about that.

Then the Governing Council came along and they weren't at all comfortable with the media. They have their own channel where we hear long-winded descriptions of the wonderful things they are doing for us and how appropriately grateful we should be, but that apparently isn't enough.

So now, Al-Jazeera and Al-Arabia are suspended for two weeks from covering the official press conferences held by the CPA and the Puppet Council... which is really no loss- they are becoming predictable. The real news is happening around us.

http://riverbendblog.blogspot.com/

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Pilger claims White House knew Saddam was no threat

Australian investigative journalist John Pilger says he has evidence the war against Iraq was based on a lie which could cost George W Bush and Tony Blair their jobs and bring Prime Minister John Howard down with them.

A television report by Pilger aired on British screens last night said US Secretary of State Colin Powell and National Security Adviser Condoleeza Rice confirmed in early 2001 that Iraqi dictator Saddam Hussein had been disarmed and was no threat.

But after the terrorist attacks on New York and Washington on September 11 that year, Pilger claimed Rice said the US "must move to take advantage of these new opportunities" to attack Iraq and claim control of its oil.

Pilger uncovered video footage of Powell in Cairo on February 24, 2001 saying, "He (Saddam Hussein) has not developed any significant capability with respect to weapons of mass destruction. He is unable to project conventional power against his neighbours."

Two months later, Rice reportedly said, "We are able to keep his arms from him. His military forces have not been rebuilt."

Powell boasted this was because America's policy of containment and its sanctions had effectively disarmed Saddam.

Pilger claims this confirms that the decision of US President George W Bush - with the full support of British Prime Minister Blair and Howard - to wage war on Saddam because he had weapons of mass destruction was a huge deception.

Pilger interviewed several leading US government figures in Washington but said he did not ask Powell or Rice to respond to his claims.

"I think it's very serious for Howard. Howard has followed the Americans and to a lesser degree Blair almost word for word," Pilger told AAP before his program was screened on ITV tonight.

"All Howard does is say 'well it's not true' and never explains himself.

"I just don't believe you can be seen to be party to such a big lie, such a big deception and endure that politically.

"It simply can't be shrugged off and that's Howard's response.

"Blair has shrugged it off but Blair is deeply damaged. It's far from over here, there's a lot that is going to happen and much of it could wash onto Howard.

"And it's unravelling in America and Bush could lose the election next year.

"I've not seen political leaders survive when they've been complicit in such an open deception for so long."

Howard last week dismissed an accusation from Opposition Leader Simon Crean that he hid a warning from British intelligence that war against Iraq would heighten the terrorist threat to Australia.

In his report, Pilger interviews Ray McGovern, a former senior CIA officer and friend of Bush's father and ex-president, George Bush senior.

McGovern told Pilger that going to war because of weapons of mass destruction "was 95 per cent charade."

Pilger also claims that six hours after the September 11 attacks on the World Trade Centre, US Defence Secretary Donald Rumsfeld said he wanted to "hit" Iraq and allegedly said "Go Massive ... Sweep it all up. Things related and not."

He was allegedly talked down by Powell who said the American people would not accept an attack on Iraq without any evidence, so they opted to invade Afghanistan where Osama bin Laden had bases.

Pilger claimed war was set in train on September 17, 2001 when Bush signed a paper directing the Pentagon to explore the military options for an attack on Iraq.

AAP

Sydney Morning Herald
September 23, 2003

This story was found at:
http://www.smh.com.au/articles/2003/09/23/1064082978207.tml

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Human rights groups blast US inquiries into Iraqi deaths

Jordan Times, Sunday, September 28, 2003

BAGHDAD (AFP) - Human rights groups, fearing US soldiers have been given a virtual "licence to kill," are accusing the United States of failing to conduct proper inquiries into civilian deaths in occupied Iraq. Since overthrowing Saddam Hussein in April, the military has announced several inquiries into alleged wrongdoing by its forces here. But few findings have been reported and almost all of those have exonerated the troops.

The growing number of civilian casualties, and the military's track record in investigating them, has triggered alarm in rights groups that insist ongoing tensions in Iraq should not blunt a commitment to justice.

"No one feels safe in Iraq now and not a day goes by without more civilians being killed or injured by US soldiers or by armed groups amidst total impunity," the group Amnesty International said Friday.

"US forces are facing direct attacks and a serious law and order emergency, but that cannot be justification for a virtual licence to kill," Amnesty said in a statement issued in Geneva.

Officials declined comment. Military spokesman Lieutenant Colonel George Krivo said Saturday he had not seen the report, and Charles Heatley, spokesman for the Coalition Provisional Authority, said to speak to the military.

Nor have coalition officials been much more forthcoming on repeated requests for the number of US soldiers punished for misconduct here since the occupation started.

"I'll have to refer that to our research department," Sergeant Nicole Thompson, a spokeswoman for the US-led coalition, told AFP on Thursday.

The military did announce Friday that soldiers were facing disciplinary action for an incident last month when a helicopter tried to remove a religious flag here and triggered a clash that left an Iraqi dead.

An e-mail sent to AFP in response to repeated queries on the case said an inquiry had found the soldiers involved guilty of "poor judgement" and had initiated "administrative actions" against them.

The Aug. 13 episode sparked angry protests among Shiite Muslims in the poor Sadr City district and prompted a US apology. But military officials would not say which troops faced punishment and what sanctions awaited them.

US officials also apologised for the September 12 deaths of nine Iraqi security men and a Jordanian hospital guard. But an inquiry found the US troops who opened fire on a high-speed police chase "acted within the construct of their rules of engagement."

The same formulation was used to exonerate US soldiers who killed two Iraqi policemen and a TV cameraman last month, and two cameramen at the media-heavy Palestine Hotel that took a shell from a US tank in April.

Fred Abraham, a researcher for the New York-based Human Rights Watch, said he was "uncomfortable with the apparent lack of transparency in the process" of investigating the deaths.

"It is clearly so upsetting for the Iraqi public that it's incumbent on them (the US military) to make public how they conduct their investigations and to be forthcoming with the results," Abraham told AFP.

Amnesty International took a much tougher line.

"What is most shocking is that there is no evidence of serious commitment to carry out independent, thorough and impartial investigations into these cases," the London-based group said.

http://www.aljazeerah.info/28n/Human%20rights%20groups%20blast% 20US%20inquiries%20into%20Iraqi%20deaths.htm

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Iran: No compromise on nuke rights

Iran and the United Nations are once again at loggerheads after the Islamic republic said it would not give up its nuclear programme, including uranium enrichment.

Foreign ministry spokesman Hamid Reza Asefi told reporters on Sunday that, "abandoning nuclear activities or enrichment is not something that Iran is ready to compromise on".

"We have been transparent. We have said we're not seeking to produce weapons of mass destruction," Asefi said.

"But we haven't received a reciprocal answer from the international community. The (IAEA) resolution that was passed was political."

In a resolution earlier this month, the International Atomic Energy Agency (IAEA) demanded Iran halt uranium enrichment activities.

IAEA deadline

The IAEA has given Iran until 31 October to prove it has no secret nuclear weapons programme, as the United States alleges.

US President George Bush has called on Tehran to be forthcoming with information on its nuclear programmes and said "it is in our national interests to make sure that Iran does not develop a nuclear weapon."

The US is also pressing Russia to not to sign an accord that would allow Iran's first nuclear power plant - which is being built by Russia - to go online.

Inspectors are expected to arrive in Tehran on Thursday for further inspections and talks with Iranian officials.

Agencies

Sunday 28 September 2003 9:18 AM GMT

You can find this article at:
http://english.aljazeera.net/Articles/News/GlobalNews/
Iran+will+not+compromise+on+nuclear+activity.htm

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