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EU beim Schutz von Streunerhunden gefordert

EU beim Schutz von Streunerhunden gefordert

Brüssel (ots) - In Süd- und Osteuropa leiden Tausende von Streunerhunde stellen in vielen Ländern ein großes Problem dar, da sie sich unkontrolliert vermehren und zum Teil in Rudeln in den Straßen herumstreunen. In der rumänischen Hauptstadt Bukarest zum Beispiel leben derzeit schätzungsweise 30.000 bis 40.000 Streunerhunde. Viele der Streuner sind krank oder verwundet. Auch können sie Krankheiten auf den Menschen übertragen. Dazu gehören beispielsweise Tollwut sowie parasitäre Erkrankungen, wie Borreliose und Leishmaniose.

Tötung ist allerdings nicht die Lösung. Es gilt daher, alternative Massnahmen zu ergreifen. Dazu gehört insbesondere, die Fortpflanzung der Streunerhunde zu beenden, diese sowie die Haushunde zu
kennzeichnen, zu registrieren, zu impfen und zu entwurmen.

Die betroffenen EU-Mitliedstaaten können dieses Problem meist nicht alleine flächendeckend lösen. Deshalb ist hier die Europäische Union gefordert, zum Beispiel im Rahmen der Europäïschen
Tiergesundheitstrategie entsprechende Massnahmen zu unterstützen. Ein für andere EU-Staaten vorbildliches Gesetz wurde soeben in Bulgarien beschlossen. Seit 1. Februar ist dort das Töten von Streunerhunden verboten. Die Stadtverwaltungen beginnen bereits, gemeinsam mit Tierschutzorganisationen aktiv zu werden. Hier sollte sich die EU bei der Umsetzung des Gesetzes konkret engagieren und ein Zeichen setzen. Auch in Rumänien steht eine Gesetzesänderung zu den Streunertieren an.

Den Beitrag aus Sicht des Tierschutzes und der Tiermedizin leistet die hessische Tierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin, seit 1. September an der Landesvertretung Hessen. Über die juristische Seite des Tierschutzes informiert die Leiterin des Europa Büros in Brüssel von VIER PFOTEN, Dr. Marlene Wartenberg, und einen Einblick in die Praxis eines Tierheims in Rumänien gibt die stellvertretende Vorsitzende der deutschen Organisation 'Bund gegen Missbrauch der Tiere', Petra Zipp.

Anmeldungen zur Veranstaltung
27. Februar 2008, 19.00h, 19, Avenue de l'Yser, 1040 Brüssel, bitte bei der Landesvertretung Hessen unter:
veranstaltungen ät lv-hessen.de

Fotomaterial: Philipp Stroh + 32 - 2 - 740.08.88

Originaltext: Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/17477
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_17477.rss2

Pressekontakt
Dr. Marlene Wartenberg, VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz, Brüssel Telefon: + 32 - 476 - 89 38 21 oder + 49 - 160 - 90 55 94 83, www.vier-pfoten.eu Dr. Madeleine Martin, Landesvertretung Hessen, Brüssel, Telefon + 32 - 2 - 737 17 53
23.02.08    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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