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VKU zum Energie- und Klimaschutzpaket der EU-Kommission / Wichtige
Vorgaben für Investitionsplanungen der Stadtwerke
Berlin (ots) - Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) bewertet
das "Grüne Paket" der EU-Kommission als einen weiteren wichtigen
Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung der europäischen
Klimaschutzziele. Stadtwerke könnten wichtige Beiträge zum
Klimaschutz leisten. "Wir begrüßen es, dass Bundesregierung und
EU-Kommission sich auf einen Kompromiss beim Fördersystem für die
Erneuerbaren Energien geeinigt haben", sagte Hans-Joachim Reck,
Hauptgeschäftsführer des VKU, in einer ersten Reaktion auf die heute
vorgestellten Richtlinienvorschläge der Kommission. Die gefundene
Lösung sieht vor, dass Deutschland das bisherige Fördersystem
beibehalten kann und die Mitgliedstaaten entscheiden können, ob sie
an einem Zertifikatehandel für Erneuerbare Energien teilnehmen
wollen. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat sich grundsätzlich
bewährt. Es ermöglicht eine gezielte Steuerung der Förderung
innovativer Techniken", erklärte der VKU-Hauptgeschäftsführer zur
Begründung. Beim Richtlinienentwurf zum Emissionshandel sieht der VKU
noch Nachbesserungsbedarf. "Die für Kraftwerke ab 2013 vorgesehene
vollständige Auktionierung der Zertifikate wird Auswirkungen auf die
Investitionsplanungen der kommunalen Kraftwerksbetreiber haben", so
Reck. Die Kommission sollte daher nicht versäumen, für besonders
umweltverträgliche, hocheffiziente Kraftwerke wie
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Ausnahmen oder Begünstigungen zu
schaffen.
Originaltext: Verband kommunaler Unternehmen e.V.
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