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Weser-Kurier: Der Weser-Kurier kommentiert das Thema "Elektronische
Signatur für Sozialleistungen" in seiner Donnerstag-Ausgabe:
Bremen (ots) - "Als Bürokratieabbau feiern das die einen, weil es
in der Tat Millionen von Formularen spart. Andere nennen es schlicht
gefährlich und sehen das Recht auf informelle Selbstbestimmung in
Gefahr. Denn klar ist: Auch wenn die Bundesregierung beteuert, die
Einkommensdaten unterlägen einer strengen Zweckbindung und seien
zudem nicht auf der digitalen Signatur selbst, sondern nur in der
Datenbank gespeichert, so können die gesammelten Gehaltsinformationen
doch Begehrlichkeiten wecken. Und da technisch ein zentraler Zugriff
ohne das Wissen der Betroffenen möglich ist, fordern die
Datenschützer Bundestag und Bundesrat folgerichtig zur Ablehnung des
Gesetzes auf. Wie berechtigt das ist, hat die Diskussion um die
polizeiliche Auswertung von Maut-Daten gezeigt. Und wie schnell
elektronisch gespeicherte Daten in die Hände Unbefugter kommen
können, dafür steht die aktuelle Melderegister-Panne Pate. Vom
schönen Namen "Elena" sollte sich also niemand blenden lassen."
Originaltext: Weser-Kurier
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