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Buergerinitiativen kritisieren Atomkraft-Foerdergelder

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg e.V.
Drawehner Str. 3, 29439 Lüchow
www.bi-luechow-dannenberg.de
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
büro ät bi-luechow-dannenberg.de
Pressesprecher: Francis Althoff 05843 986789
presse ät bi-luechow-dannenberg.de

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" e.V.
Bahnhofstr. 51, 48683 Ahaus, Postfach 1165, 48661 Ahaus
Vorwahl: 02561 Tel.: 961791 FAX: 961792 INFOLINE: 961799
<www.bi-ahaus.de>
<mail ät bi-ahaus.de>
Pressesprecher: Felix Ruwe 02561 6577
mail ät f-ruwe.de

Pressemitteilung Lüchow/Ahaus 23.02.08

Bürgerinitiativen kritisieren Atomkraft-Fördergelder

Die Sprecher der Bürgerinitiative (BI) "Kein Atommüll in Ahaus" und der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow Dannenberg
kritisieren die permanente Vergabe von Atomkraft-Fördermitteln trotz beschlossenen Atomausstiegs.

Hintergrund: Der 12. Fachkongress "Zukunftsenergien", der im Rahmen der Energie-World, die am 19. Februar 2008 in Essen
stattfand, hat erschreckend die ambitionierten Ziele der NRWLandesregierung in Sachen Atomenergie verdeutlicht. Dabei wurde im Forum "D - Innovative Entwicklungen in der Nukleartechnik in NRW" mitgeteilt, dass die NRW-Fördermittel für die Kernenergie über den Umweg der Europäischen Gemeinschaft fließen. Dr.
Werner von Lensa vom Forschungszentrum Jülich stellte auch die Entwicklungsziele für zukünftige Kernkraftwerke vor.

Die Bürgerinitiativen prangern an, dass mit dieser "undurchsichtigen Finanzierung um die Ecke" der von der Bundesregierung mit den Betreibern der Atomkraftwerke beschlossene unumkehrbare
Ausstieg aus der Atomenergie ad absurdum geführt wird. äDamit ergibt sich ein Anfangsverdacht der illegalen Verwendung und der Verschwendung von Steuergeldernô, so Felix Ruwe von der
Ahauser BI. Die Bürgerinitiativen fordern den sofortigen Stopp der Atomenergieförderung durch Steuerfahndung und
parlamentarische Kontrollgremien. "In Zeiten eines immensen Vertrauensverlustes politischer Instanzen, sollte das angekündigte Ende der Atomkraftnutzung mit Transparenz und Offenheit
abgeschlossen werden", fordert Francis Althoff von der BI
Umweltschutz Lüchow Dannenberg.

"Es ist unerträglich und rechtlich fragwürdig, dass politische Verantwortungsträger sich nicht an die Atomkonsens-
Vereinbarung gebunden fühlen und ungeniert Steuergelder und Forschungskapazitäten für den Fortbestand und die Erneuerung von Atomkraftwerken der Privatwirtschaft einsetzen", so das Fazit der BI-Vertreter.

Felix Ruwe 02561 / 6577
Francis Althoff 05843 / 986789

23.02.08    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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