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http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/akw_leibstadt_1.728977.html
Neue Zürcher Zeitung, 8.5.08
Sicherheit des AKW Leibstadt «ausreichend»
Kontrollbehörde stellt Schwachstellen fest
Die nukleare Sicherheit der schweizerischen Kernkraftwerke war im letzten Jahr gewährleistet. In Leibstadt rügt die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen aber Schwachstellen.
(ap) Die nukleare Sicherheit des Atomkraftwerks Leibstadt ist im vergangenen Jahr lediglich «ausreichend» gewesen. Dies schreibt die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) in ihrem Jahresbericht 2007. Den Atomkraftwerken Beznau, Gösgen und Mühleberg attestiert sie hingegen eine «gute» nukleare Sicherheit.
Konkret stellte die HSK in Leibstadt eine Reihe von Schwachstellen in den Bereichen Instandhaltungsplanung und Umsetzung von Vorgaben fest. Sie will in ihrer Inspektionstätigkeit einen Schwerpunkt auf die Überprüfung dieser Bereiche legen.
Im vergangenen Jahr ereigneten sich in der Schweiz zwei Vorkommnisse, die auf der internationalen Ereignisskala (Ines) der Stufe 1, «Anomalie», zugeordnet wurden: die Reaktorschnellabschaltung in Leibstadt am 6. März sowie die kombinierte Nichtverfügbarkeit mehrerer Komponenten der Notstromversorgung in Beznau im August. Sie führten laut HSK zu einer geringfügigen Reduktion der nuklearen Sicherheit.
Die übrigen meldepflichtigen Vorkommnisse wurden der Ines-Stufe 0, «nicht sicherheitssignifikante Vorkommnisse», zugeordnet und hatten eine geringe Bedeutung für die nukleare Sicherheit.
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