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Ukraine, 2008-04-22
Weissrussland: Die Folgen des Reaktorunglücks von Tschernobyl
Fast ein Viertel des weißrussischen Territoriums wurde durch den Reaktorunfall in Tschernobyl vom 26. April 1986 radioaktiv verseucht. Die Kontaminierung mit Cäsium 137, Plutonium, Strontium und Blei erreichte in Weißrussland Werte zwischen einem und fünf Curie pro Quadratkilometer.
Die Menschen sind durch die Verseuchung des Bodens einer Strahlung ausgesetzt, die bis zu 5000 Mal höher sein kann, als der in Deutschland zugelassene Grenzwert. Nach Berechnungen von Experten wird die Natur rund 250 Jahre brauchen, um die Kontaminierung abzubauen.
Seit dem Reaktorunfall hat sich die Zahl der Krebserkrankungen in Weißrussland deutlich erhöht. Verstärkt treten Schilddrüsen-, Magen-, Darm- und Nierenkrebs sowie Leukämie (Blutkrebs) auf. Auch die Zahl der Missbildungen bei Neugeborenen und die Fehlgeburtenrate sind gestiegen.
Thema: Atomstandorte - Rubrik: Chernobyl
Quelle: http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachrichten/de/16421138/(ddp+Infokasten)+Die+Folgen+des+Reaktorungluecks+von
gefunden bei contrAtom.de
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