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http://www.ad-hoc-news.de/MichaelMrossExklusiv/16550665/Uran%20gegen%20Hunger#kommentarbereichunten
ad-hoc-news, Kommentare, 27.4.08
Atomenergie deckt lediglich 2.1% des Weltenergiebedarfs
globi
Atomenergie deckt lediglich 2.1% des Weltenergiebedarfs und die bekannten Uranreserven reichen bei konstantem Verbrauch gemäss IAEA (Nuklearlobby) noch 80 Jahre. Selbst wenn man aus ideologischen oder uranspekulativen Gründen Atomenergie weltweit noch massiver subventionieren würde: Es könnten damit erwiesenermassen keine Energie- oder gar Ernährungsprobleme gelöst werden. Die Atomindustrie ist leider viel zu lange mit Steuergeldern gefüttert worden: 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen. Mit welchem Ergebnis? * Es wird selbstverständlich mehr Erneuerbarer Strom als Atomstrom produziert. * Uranreserven reichen bei weitem nicht aus um den Energiebedarf der Welt auch nur annähernd decken zu können. * Brüter können immer noch nicht kommerziell erworben werden und von den Fusionsreaktoren ganz zu schweigen (und das trotz den Abermilliarden von Forschungsgeldern). Auf die wären wir aber zwingend angewiesen da die Uranreserven begrenzt sind. * Das Atommüllproblem wurde weder gelöst noch bezahlt. Und noch was: Flugzeuge, Lastwagen und Binnenschiffe können selbstverständlich nicht mit Atomstrom betrieben werden. Und es wird selbstverständlich genügend Nahrung auf der Welt produziert. Das Problem liegt bei der Verteilung und nicht bei der Produktion. Wir haben bereits einen zuverlässigen Fusionsreaktor in unserem Sonnensystem und betreiben damit letztlich direkt und indirekt über 97% der Energiewirtschaft. Daran wird sich auch zukünftig prinzipiell nichts wesentliches ändern.
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