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PRESSEERKLÄRUNG
Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD)
Postfach 104520
69035 Heidelberg
E-Mail: aihd@gmx.de
www.autonomes-zentrum.org/ai/
Heidelberger Polizei vertuscht Nazi-Aufmarsch auf der Thingstätte am 8.
November
In der Nacht von 8. auf 9. November 2003 veranstalteten militante Neonazis
aus dem Umfeld des „Aktionsbüros Rhein-Neckar“ einen Fackelmarsch auf der
Heidelberger Thingstätte. Die rund 80 teilnehmenden Rechtsextremisten
gedachten
in Reden der „Märtyrer“ des Hitler-Putsches vor 80 Jahren.
Die Heidelberger Polizei beschränkte sich darauf, mit minimalen Kräften
den
Aufzug zu beobachten und schritt nicht ein. Weder im täglichen
Polizeibericht
noch in Presseinformationen hielt es die Polizeidirektion für nötig, die
Öffentlichkeit über den rechtsextremistischen Aufmarsch zu informieren.
Hinter dem „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ verbergen sich die Neonazi-Gruppen
„Bewegung Deutsche Volksgemeinschaft“ (BDVG), „Kameradschaft Bergstraße“,
„Kameradschaft Hockenheim“, „Kameradschaft Vorderpfalz“, „Kameradschaft
Ludwigshafen“ sowie die Gruppe „Neues Mannheim“. (siehe auch:
www.ab-rhein-neckar.de)
Entgegen der Aussagen von Stadtverwaltung und Polizei gibt es im
Heidelberg
Raum eine aktive neonazistische Szene, die gerade in den letzten Monaten
verstärkt durch Aktivitäten aufgefallen ist. Eine ausführliche (und
ständig
aktualisierte) Chronik von Nazi-Aktivitäten in der Rhein-Neckar-Region
ab findet
sich unter dem Link www.autonomes-zentrum.org/ai/texte/nazichronik.html.
Wir fordern die Stadtverwaltung und die Polizeidirektion Heidelberg auf,
ihrer Informationspflicht nachzukommen sowie von ihrer Verharmlosung und
Vertuschung neofaschistischer Aktivitäten Abstand zu nehmen. Dies gilt
auch und
besonders, wenn es sich um „etablierte“ rechtsextreme Organisationen wie
die
Burschenschaft „Normannia“ handelt, die vor einer Woche zusammen mit
Vertretern
der Stadt auf dem Heidelberger „Ehrenfriedhof“ an der städtisch
ausgerichteten
Gedenkfeier teilgenommen haben.
Diese Info kam vom:
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