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In dieser Ausgabe:
- GEDENKFEIER FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
- PARTY: COFFEE AND CIGARETTES im UNIWERK
- 7. NEWCOMER BANDFESTIVAL IN PIRNA
- EXKURSION "DAS JUDENLAGER HELLERBERG"
- ANNE FRANK ZENTRUM SUCHT KOOPERATIONSPARTNER
- INTERNATIONALES KOLLOQUIUM
- UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT
- PRESSESCHAU
- | :: GEDENKFEIER FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS ::
Landkreis Sächsische Schweiz, Stadt Pirna, Heidenau und Bad Gottleuba und
Gedenkstätte Sonnenstein laden ein
Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt die
Gedenkstätte Pirna - Sonnenstein zu einer Ausstellungseröffnung am 27.
Januar 2008, 15:00 -16:30 Uhr in ihre Räume ein. Eröffnet wird die
Wanderausstellung "'Was dann losging, war ungeheuerlich#' Frühe
Konzentrationslager in Sachsen 1933 -1937", die von der Stiftung Sächsische
Gedenkstätten erarbeitet wurde.
Die Wanderausstellung dokumentiert die Geschichte der frühen
Konzentrationslager, die wenige Wochen nach der Machtübernahme der
Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 eingerichtet wurden. Allein in
Sachsen entstanden bis zum Sommer 1933 mehr als 20 solcher zumeist
provisorischen Haftstätten, darunter auch die Konzentrationslager Hohnstein
und Königstein-Halbestadt. Die Ausstellung beleuchtet die politischen
Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Einrichtung und den Umgang mit diesen
Orten von 1945 bis heute.
Biografien ehemaliger Gefangener veranschaulichen die Funktionen der Lager
und die Haftbedingungen. Auch verdeutlichen sie den unterschiedlichen
politischen und religiösen Hintergrund der Insassen. Biografien von
Angehörigen des Wach- bzw. Führungspersonals zeigen exemplarisch die
Lebenswege der Täter.
Ablauf der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2008, 15 Uhr, in der
Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein:
- Begrüßung durch den Leiter der Gedenkstätte,Dr. Boris Böhm
- MusikstückSchülerinnen der Musikschule Sächsische Schweiz e.V.
- Lesung aus Erinnerungen ehemaliger KZ-Häftlinge, Jugendliche des
Freiwilligen Sozialen Jahres Politik
- Musikstück
- Einführung in die Ausstellung durch den Geschäftsführer der Stiftung
Sächsische Gedenkstätten, Dr. Norbert Haase
Weiterhin besteht von 13.00 bis 17.00 Uhr im Gedenkbereich die Möglichkeit
des stillen Gedenkens an die Opfer.
Außerdem findet am selben Tag eine Kranzniederlegung an der Pirnaer
Gedenkstätte für die Opfer des NS-Regimes an der Grohmannstraße / Abzweig
Gartenstraße statt. Dazu laden der Landrat des Landkreis Sächsische
Schweiz, Herr Michael Geisler sowie der Oberbürgermeister der Stadt Pirna,
Herr Marcus Ulbig herzlich für 11:00 Uhr ein.
In Bad Gottleuba haben anlässlich des Internationalen Gedenktages der Opfer
des Nationalsozialismus am 27. Januar Schüler der Mittelschule Bad
Gottleuba gemeinsam mit dem Projekt Jugendland, der Kirchgemeinde und der
Stadtverwaltung eine Ausstellung initiiert. Sie wird am Sonntag, 16 Uhr, im
Bürgerhaus (Pirnaer Straße 4) bei Kaffee und Kuchen eröffnet. Eine halbe
Stunde später stellt der Schülerrat die Schau vor. Thematisch befasst sich
die Präsentation mit dem ehemaligen Konzentrationslager und der heutigen
Gedenkstätte Auschwitz sowie mit der Judenverfolgung während der NS-Zeit,
teilt Jenny Eibig vom Jugendland mit. 17.30Uhr beginnt ein Filmabend.
Gezeigt wird "Sophie Scholl - Die letzten Tage". Die Ausstellung, zu der
der Eintritt frei ist, ist bis zum 22.Februar zu den Öffnungszeiten des
Bürgerhauses zu sehen.
Am Sonntag findet zudem auf dem evangelischen Friedhof Bad Gottleuba eine
Andacht für alle Opfer des Nationalsozialismus statt. Stadt und Kirche
organisieren sie gemeinsam. "Die Grabstätten mahnen uns immer wieder, den
Anfängen zu wehren; egal ob es links- oder rechtsextreme Auswüchse in
unserer Gesellschaft sind", sagt Bürgermeister Thomas Mutze. Die Andacht
beginnt um 10 Uhr.
Die NS-Opfer-Gedenkfeier der Stadt Heidenau beginnt am Sonntag, um 16 Uhr,
in der Kapelle des Friedhofs Heidenau-Nord. Sie wird von
gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Institutionen der Stadt
organisiert.
2. :: PARTY: COFFEE AND CIGARETTES ::
Party, Musik, Cocktails and more...mit ghost DJ God & Mr. Nap. Müde war
ganz eindeutig gestern - Party im Uniwerk. Es ist morgens halb acht in
Deutschland. Erster Gedanke: Warum fängt die Schule nur so verdammt früh
an? Der zweite schreit dann nur noch nach Kaffee! Den werdet ihr am
Freitag, dem 25. Januar, auch bitter nötig haben. Schließlich wird morgen
unter dem Motto "Coffee and Cigarettes" im Pirnaer Uniwerk wieder bärichst
die Party abgehen. Für endlose Feierlaune sorgen DJ God und Mr. Nap. Los
geht's um 21 Uhr. (ar)
Freitag, 25. Januar 2008, Uniwerk
3. :: 7. NEWCOMER BANDFESTIVAL IN PIRNA ::
Im April 2008 starte das 7. Newcomer Bandfestival in Pirna!
Anmeldungen noch bis zum 15. Februar möglich!
Erneut möchten wir jungen Bands und Projekten aus dem Landkreis Sächsische
Schweiz die Möglichkeit geben, ihre Musik vor einem großem Publikum zu
präsentieren. Also raus aus der Garage oder dem feuchten Keller und rauf
auf die Bretter die die Welt bedeuten! Dies ist die optimale Gelegenheit
unter professionellen Auftrittsbedingungen vor einem großem Publikum zu
spielen und einen der tollen Preise abzustauben!
Spielst Du selbst oder hast Du Freunde die in einer Band spielen und ganz
groß rauskommen wollen ?! Dann bewirb Dich jetzt!
Die Musikrichtung spielt dabei gar keine Rolle:
Rock, HipHop, Grunge, Punk, Pop, Folk, Schlager oder etwas ganz anderes;
jeder kann sich bewerben. Hauptsache jung, motiviert und auch gern ein
bisschen innovativ. Die einzige Vorraussetzung: wenigstens die Hälfte der
Bandmitglieder kommt aus dem Landkreis Sächsische Schweiz.
! A c h t u n g !
Bewerbungsschluss ist der 15.02.2008 / Bewerbungen mit Kontaktdaten, kurzer
Bandbeschreibung, Foto und Hörprobe als Demo-Tape oder CD an:
Aktion Zivilcourage | Postfach 100228 | 01782 Pirna / oder per Mail an:
info ät cannabeat.de
Weiter Infos gibts unter: www.cannabeat.de
4. :: EXKURSION "DAS JUDENLAGER HELLERBERG" ::
Hellerberg 02. März 2008
Von den sieben Baracken des so genannten "Judenlagers", die einst an der
Radeburger Straße standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert
an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden.
In der Nacht vom 02. zum 03. März 1943 wurde das "Judenlager Hellerberg"
weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von
Auschwitz.
Ein Teil des Weges, den sie gehen mußten, zuerst zur Zwangsarbeit bei ZeissIkon,
danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuß nachvollzogen.
Der Rundgang findet seinen Abschluß in der HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße
10, mit der Vorführung des Dokumentarfilmes von Ernst Hirsch "Die Juden
sind weg."
(Fahrscheine DVB erforderlich)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Hatikva.
Im Rahmen des Forschungsprojektes zum "Judenlager Hellerberg" entstand die
Publikation:
Norbert Haase/Stefi Jersch-Wenzel/Hermann Simon (Hrsg.):
"Die Erinnerung hat ein Gesicht. Fotografien und Dokumente zur
nationalsozialistischen Judenverfolgung in Dresden 1933-1945", bearbeitet
von Marcus Gryglewski, Kiepenheuer Verlag Leipzig 1998.
5. :: ANNE FRANK ZENTRUM SUCHT KOOPERATIONSPARTNER::
Das Anne Frank Zentrum bietet im Jahr 2008 Fortbildungen für Lehrerinnen
und Lehrer zum Thema Antisemitismus an und sucht dafür bundesweit
Kooperationspartner.
Für die Fortbildungen sucht das Anne Frank Zentrum bundesweit
Kooperationspartner, die selbstständig die Vorbereitungen und Organisation
übernehmen (Ausschreibung, Anmeldungen, Lehrerfreistellungen etc). Es
sollten ein Seminarraum und Technik zur Verfügung gestellt werden können.
Das Anne Frank Zentrum stellt ein zweiköpfigen Referententeam zur
Durchführung der Fortbildungen, dessen Reisekosten und Übernachtungen von
uns getragen werden.
Basis der Fortbildungen für Lehrkräfte sind die neuen
Unterrichtsmaterialien zum Thema Antisemitismus, die in einer
internationalen Kooperation zwischen dem OSZE-Büro für demokratische
Institutionen und Menschenrechte, dem Anne Frank Haus Amsterdam und dem
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin entstanden sind.
In den praxisnahen Fortbildungen vermitteln Referentinnen und Referenten,
wie sich das Material im Unterricht einsetzen lässt. Neben konkreten
Methoden werden Hintergrundinformationen und Argumentationshilfen in der
Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Antisemitismus vorgestellt.
Die Unterrichtsbausteine der insgesamt drei Hefte sind frei wählbar und
eignen sich für Lehrkräfte der Fächer Geschichte, Philosophie, Ethik,
Religion, Deutsch, Politik und Sozialkunde. Die Materialien können ab der
9. Klasse eingesetzt werden. Schülerinnen und Schüler gewinnen mit ihnen
einen Einblick in das Thema Antisemitismus und erfahren, wie antisemitische
Stereotype aus der Vergangenheit bis heute wirken.
Sie können die Unterrichtsmaterialien downloaden unter
http://www.annefrank.de/interkulturelleslernen
Für Fragen und weitere Informationen stehen Ihnen
Schirin Shahed per E-Mail: Shahed ät annefrank.de,
Tel.: (030) 288 86 56-33 und
Axel Bremermann per E-Mail: bremermann ät annefrank.de,
Tel.: (030) 288 86 56-32) gerne zur Verfügung.
6. :: INTERNATIONALES KOLLOQUIUM ::
kolloquium 8.-11. Februar 2008 / Dresden Erinnern als Engagement für
Frieden, Demokratie und Menschenrechte
Dresden- Ort der Erinnerung, Ort der Begegnung, Ort der Bildung
Das Internationale Kolloquium knüpft an das erste Kolloquium 2005 an. Es
soll einerseits einen Beitrag im aktuellen internationalen Diskurs um die
Bedeutung von Geschichte und Identität für die Gestaltung eines Europas des
Friedens, der Demokratie und der Menschenrechte leisten. Andererseits
werden aus dem internationalen Kontext der Konferenz Impulse für die
zukunftsorientierte Entwicklung der Dresdner Erinnerungskultur und die
Abwehr ihres geschichtsrevisionistischen Mißbrauchs erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie im Programm oder unter www.kulturbuerosachsen.
de.
Veranstalter: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. / Bürger Courage
e.V. / Evangelisch-Reformierte Gemeinde zu Dresden / Friedrich-EbertStiftung,
Büro Dresden / Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Dresden e.V. / HATiKVA - Bildungs- und Begegnungsstätte für
jüdische Kultur und Geschichte Sachsen e.V. / IG »13. Februar 1945« e.V. /
Jüdische Gemeinde zu Dresden / Kulturbüro Sachsen e.V. / Landeshauptstadt
Dresden
7. | :: Gemeinsam für Respekt, Toleranz und Demokratie. ::
UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT - FÖRDERN SIE UNS
Wir sind eine gemeinnützige Initiative von Jugendlichen und Erwachsenen aus
dem Landkreis Sächsische Schweiz und deswegen auch auf Sponsoren, Förderer
und Spendengelder angewiesen - wir müssen Projektkosten, Fahrten,
Druckkosten und vieles mehr bezahlen. Falls Sie unsere Arbeit unterstützen
wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Fördern Sie uns und lassen Sie
regelmäßig eine Spende von Ihrem Bankkonto abbuchen oder überweisen Sie
eine einmalige Spende direkt auf unser Konto. Für eine regelmäßige
Förderung laden Sie bitte das Formular (PDF-Format) (http://www.aktionzivilcourage.
com/downloads/assets/spende.pdf) herunter, drucken es
aus,tragen die entsprechenden Daten ein und senden es per Post oder Fax an
unseren Verein. Für eine einmalige Spende finden Sie unsere Bankverbindung
untenstehend. Natürlich senden wir Ihnen auf Wunsch auch eine
Spendenquittung zu.
Ostsächsische Sparkasse Dresden | Kontonummer: 320 003 5608| BLZ: 850 503
00 | Empfänger: Aktion Zivilcourage e.V. | Zweck: "Spende"
8. | :: Presseschau ::
+++ Berufung: Fall Mügeln wird neu aufgerollt +++
+++ Nachhilfe für die Union +++
+++ Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD" +++
+++ Familie beeinflusst rechtsextremes Denken Jugendlicher +++
+++ Länderübergreifende Razzia wegen rechtsextremer CDs +++
Quelle: Sächsische Zeitung, Montag, 21. Januar 2008
Berufung: Fall Mügeln wird neu aufgerollt
21.01.2008 / Mügeln Die gewalttätigen Ausschreitungen in Mügeln
beschäftigen nun auch das Landgericht in Leipzig. Die Staatsanwaltschaft
hat gegen das Urteil des Amtsgerichts Oschatz Berufung eingelegt, wie ein
Sprecher der Behörde in Leipzig auf ddp-Anfrage sagte. Ziel sei eine
Freiheitsstrafe von zehn statt acht Monaten für Frank D.
Das Amtsgericht Oschatz hatte in seiner Urteilsbegründung erklärt, der 23-
jährige Frank D. habe sich der Sachbeschädigung und der Volksverhetzung
schuldig gemacht.
D. hatte in der Nacht zum 19. August 2007 bei der Hetzjagd auf acht Inder
in Mügeln ein Eisengitter gegen die Tür der Pizzeria geschleudert, in die
sich die Inder vor ihren Verfolgern gerettet hatten. Außerdem hatte er
rassistische Parolen gebrüllt. Bei den Ausschreitungen waren insgesamt 14
Personen verletzt worden. (ddp)
Quelle: Sächsische Zeitung, Montag, 21. Januar 2008
Quelle: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de, 21.01.2008
Nachhilfe für die Union
Hessens Ministerpräsident Roland Koch hat mit dem Thema Jugendkriminalität
zweifelsohne provoziert und ein Wahlkampfthema 'gesetzt'. Mit welchem
Erfolg, wird er am Sonntag sehen. Da diese Problematik aber auch sachliches
Wissen erfordert, lud die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 21. Januar zu einem
Symposium - jenseits der großen Schlagzeilen#
Von Franziska Schwarzmann
"Politik beginnt mit dem Betrachten der Realität", gab der
Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl während seiner Begrüßung im
Sitzungssaal der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsgebäude zu bedenken, rund
200 Unionsabgeordnete bzw. Mitarbeiter nahmen daran teil. Ziel des
Symposiums über Jugendgewalt sei vor allem die Enttabuisierung des Themas
wie auch die sachliche Analyse, betonte Uhl, schließlich habe man eine
Fürsorgepflicht den jungen Menschen gegenüber.
Die teilweise sehr sachliche Diskussion räumte anfangs mit Fakten -
vorgetragen von Prof. Dr. Jens Weidner viele Gerüchte aus dem Weg: So ist
es nicht die Jugendkriminalität, die steigt. Es ist der kontinuierliche
Anstieg der Jugendgewaltkriminalität. Ein typisches Täter-Profil lasse sich
aufzeigen - ein Hinweis auf auffallende Gemeinsamkeiten unter allen
jugendlichen Tätern:
Typische Täter-Profile
Die meist männlichen Täter entwickeln eine Kultur der Verachtung des
Schwächeren; und das, weil sie meist selbst die Rolle des Schwächeren
erfahren mussten, durch ein gewalttätiges Elternhaus beispielsweise. Sie
alle zeigen ein "aggressives Persönlichkeitsprofil" auf welches Pädagogen
mit opferorientierten Leitsätzen reagieren müssen. Vor allem ihren Mangel
an Opferempathie, die Unfähigkeit des Täters das Leid ihres Opfers
nachzuempfinden, müssen sie beheben.
Vier Stunden freundlicher Diskussionsatmosphäre machten vor allem zwei
Aspekte klar:
Zum einen ist die Prävention genauso wichtig wie die Repression. Natürlich
erscheint es wichtiger zu verhindern, dass Jugendliche kriminelle Tendenzen
überhaupt entwickeln; dennoch kann man diejenigen, die schon straffällig
geworden sind, nicht einfach gewähren lassen, wenn präventive Maßnahmen bei
ihnen fehlgeschlagen sind.
Zweitens kann man das Gewaltpotenzial Jugendlicher nicht auf ihre Herkunft
zurückführen. Im Gegenteil, es ist nicht förderlich für die Diskussion
zwischen Deutschen mit Migrationshintergrund und Deutschen ohne
Migrationshintergrund zu unterscheiden, warnt Gilles Duhem, Experte aus
Berlin. Sein wichtigster Appel an diesem Vormittag betraf die Wahrnehmung
von so genannten Querschnittsaufgaben, für die bisher keiner zuständig sei:
das seiner Meinung nach obsolete System der öffentlichen Hand verlange
Vernetzung, da viele Ursachen der Jugendgewalt zwar bereits analysiert
wurden, aber daraus nicht die nötigen Konsequenzen folgten. Zusammenarbeit
zwischen all den Lebensbereichen, in denen ein Jugendlicher sich bewegt -
Elternhaus, Kindergarten, Grundschule, Gesamtschule, Jugendamt, Polizei -
könne unnötige finanzielle Ausgaben stoppen und die Effizienz der Arbeit
deutlich erhöhen.
Viele Vorschläge für die zukünftige politische Herangehensweise gemacht.
Ein doch sehr dekadentes Lächeln erntete Thomas Decken, Direktionsleiter
der Kreispolizeibehörde Mettmann, als er erklärte, dass sein Projekt in
Hilden - welches die Gewalttaten jugendlicher Krimineller innerhalb eines
Jahres von 50 auf drei Fälle reduzieren konnte - ohne ehrenamtliches
Engagement nicht funktioniert hätte. Jugendrichterin Kirsten Heisig aus
Neukölln schloss sich ihrem Vorredner an, indem sie monierte, dass auch die
Bereitschaft des bürgerlichen Engagements an mancher Stelle zu wünschen
übrig lasse, sich vor allem um Jugendliche zu kümmern.
Trotz für politische Verhältnisse freundlicher Atmosphäre und sachkundigen
Experten fehlte es an diesem Symposium an Antworten aus der Politik:
Querschnittsaufgaben können nur wahrgenommen werden, wenn Polizei,
Jugendamt und Schule die Möglichkeit erhalten zusammenzuarbeiten; jedoch
ist das bei der derzeitigen gesetzlichen Regelung zum Umgang mit sozialen
Daten nicht möglich. So bleibt nur die Hoffnung, dass fünf Experten und
konstruktive Wortbeiträge der Zuhörer die politischen Vorschläge
beeinflussen werden und diese Veranstaltung nicht nur als ein in der
Öffentlichkeit wirksames Instrument in Sachen Wahlkampfunterstützung für
Sonntag gedacht war.
Quelle: www.redok.de , 19.01.2008
Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD"
Hamburg. Über einen erbitterten Führungsstreit innerhalb der NPD berichtet
der Spiegel in einer Vorabmeldung. Dem Magazin liegen demnach mehrere
tausend interne Dokumente vor, aus denen eine desolate Finanzlage und
chaotische Zustände in der Partei hervorgingen. Umstritten sei vor allem
das Verhältnis zu den radikalen Neonazis der "Freien Kräfte".
Zu den Dokumenten gehörten Abschriften von E-Mails, Konzeptpapiere und
vertrauliche Dossiers aus der Parteiführung, heißt es in der SpiegelVorabmeldung.
Die Unterlagen offenbarten einen Führungsstreit, "an dessen
Ende der Zerfall der Partei stehen könnte". In der Führung sei vor allem
der Umgang mit den gewaltbereiten, sogenannten "freien Kräften" aus der
Neonazi-Szene heftig umstritten.
Laut der Meldung hatte ein Bundesvorstandsmitglied den NPD-Chef Udo Voigt
gewarnt, wenn zu diesen Kreisen nicht ein klarer Trennungsstrich gezogen
werde, sei "das Auseinanderbrechen der Partei nur eine Frage der Zeit". Der
Fraktionsvorsitzende der NPD im sächsischen Landtag, Holger Apfel, fürchtet
demnach, "ein paar hundert Idioten" könnten Innenpolitikern von CDU und SPD
"den fettesten Sargnagel" für einen erneuten Antrag auf Verbot der NPD
liefern. Dagegen warnte "ein bayerischer NPD-Funktionär" (so der Spiegel)
parteiintern vor einer Ausgrenzung von Neonazis, weil dann "junge und
revolutionäre Kräfte sich der Mitarbeit im Landesvorstand künftig
verweigern" würden. Bei diesem Funktionär könnte es sich um den bayerischen
Landesvorsitzenden Ralf Ollert handeln, der trotz eher biederem Auftreten
den radikalen Kräften zuzurechnen ist und im Jahr 2002 erfolglos auf einer
Liste "oppositioneller NPD-Kräfte" zum Parteivorstand kandidiert hatte, die
von einer innerparteilichen "Revolutionären Plattform" vorbereitet worden
war.
Das Hin und Her zwischen taktischer Anpassung und demonstrativem Bezug auf
den Nationalsozialismus wurde beispielhaft im März 2007 vorgeführt, als NPDFunktion
äre nach Hitlergrüßen in Budapest zunächst von der Partei
gemaßregelt werden sollten. Die harsche Stellungnahme des ParteiGeneralsekret
ärs Peter Marx verschwand jedoch kurz darauf spurlos. Zwei
Tage später tauchte sie wieder auf und versprach die "Einleitung eines
Schiedsgerichtsverfahrens" gegen die bayerischen NPD-Funktionäre und
Neonazis Matthias Fischer und Norman Bordin. Von solchen parteiinternen
Strafmaßnahmen war jedoch im Anschluss keine Rede mehr: statt einer
Parteistrafe bekam Fischer den Spitzenplatz auf der NPD-Wahlliste zur
Stadtratswahl in Fürth im März und zur Bezirkstagswahl Mittelfranken im
September 2008; Bordin wurde im Oktober 2007 zum stellvertretenden
Bundesvorsitzenden der NPD-Jugend "Junge Nationaldemokraten" gewählt.
Das Konzeptpapier eines Bundesvorstandsmitglieds für die Parteiführung legt
laut der Spiegel-Vorabmeldung zudem erhebliche strukturelle Defizite in der
Partei offen. So habe die NPD "zu wenig Mitglieder und Funktionsträger, um
flächendeckend Wahlkampf führen zu können", es fehle an Spendern und
ausreichender "Unterstützung aus dem nationalen Umfeld".
Den Dokumenten zufolge wurde laut Spiegel unter Beteiligung von NPD-Chef
Voigt eine Strategie diskutiert, wie man den Spitzenkandidaten für die
Landtagswahlen in Niedersachsen, Andreas Molau, über offenbar fingierte
Immobilienkaufabsichten bekannt machen könnte. Der Wahlkämpfer solle, so
heißt es in einer E-Mail, regelmäßig "Objekte im Land mit Ankündigung
besuchen" und so "eine Berichterstattung über den Spitzenkandidaten vor
Ort" sichern.
Bei dem in der Spiegel-Vorabmeldung genannten bayerischen NPD-Funktionär
handelt es sich nicht, wie oben vermutet, um den NPD-Landesvorsitzenden
Ralf Ollert, sondern laut dem ausführlichen Spiegel-Artikel vom 21.01.2008
um den Vorsitzenden des NPD-Bezirksverbands Unterfranken, Uwe Meenen.
Quelle: www.mz-web.de (18.01.2008)
Familie beeinflusst rechtsextremes Denken Jugendlicher
Die Familie und das nahe soziale Umfeld beeinflussen rechtsextremes und
rassistisches Denken und Handeln bei Jugendlichen. Das geht aus einer
Studie der Universität Zürich in der Schweiz hervor.
Im Rahmen des Forschungsprogramms «Rechtsextremismus - Ursachen und
Gegenmaßnahmen» fanden die Forscher heraus, dass jugendliche Rechtsextreme
entgegen einer weit verbreiteten Annahme keine «Modernisierungsverlierer»,
also keine Opfer von ökonomischen und gesellschaftlichen Umbrüchen sind.
Die Wissenschaftler unterscheiden drei familiäre Muster und Verlaufsformen
rechtsextremer Einstellungen. Zum einen gebe es die «Abgrenzung durch
Überanpassung». Dabei übernehmen die Jugendlichen politisch rechte
Einstellungen und Handlungslogiken von den Eltern oder Großeltern. Andere
Jugendliche hätten Gewalt innerhalb der Familie und das Gefühl von Ohnmacht
erlebt. Sie suchten Anerkennung. Die dritte Gruppe falle in die Kategorie
«Nicht-Wahrnehmung und Suche nach Sicherheit und Differenz». Hier sei für
die Jugendlichen der Eindruck prägend, von den Erwachsenen nicht genügend
wahrgenommen zu werden.
Für die qualitative Studie, bei der es nicht um Repräsentativität geht,
befragten die Forscher 6 Frauen und 20 Männer. Das Durchschnittsalter lag
bei 19 Jahren. Fast die Hälfte der Jugendlichen war Mitglied in einer
rechtsextremen oder weit rechts stehenden Partei, rund zwei Drittel
gehörten einer subkulturellen Gruppe wie den Skinheads an. Zudem
interviewten die Forscher sieben Elternpaare, Großeltern und andere
erwachsene Bezugspersonen.
Infos zum Forschungsprojekt: www.nfp40plus.ch
Quelle: www.ad-hoc-news.de, 17.01.2008
Länderübergreifende Razzia wegen rechtsextremer CDs
17.01.2008 / Sachsen Bei einer länderübergreifenden Razzia sind am
Mittwochmorgen in Sachsen Tonträger und Propagandamaterialien mit
rechtsextremen Inhalten beschlagnahmt worden. Nach Angaben des
Landeskriminalamtes durchsuchten knapp drei Dutzend Beamte acht Firmensitze
und Wohnungen in allen drei Regierungsbezirken.
Bei einer länderübergreifenden Razzia sind am Mittwochmorgen in Sachsen
Tonträger und Propagandamaterialien mit rechtsextremen Inhalten
beschlagnahmt worden. Nach Angaben des Landeskriminalamtes durchsuchten
knapp drei Dutzend Beamte acht Firmensitze und Wohnungen in allen drei
Regierungsbezirken.
Dabei seien 119 CDs sichergestellt worden, deren Inhalte als
volksverhetzend eingestuft werden, darunter allein 50 Exemplare mit dem
Titel «Gift für die Ohren 2».
Zudem wurden 32 Zeitschriften gefunden, in denen der Staat verunglimpft
werde, hieß es weiter. Der Razzia voraus gingen Ermittlungen von Berliner
Sicherheitsbehörden sowie Durchsuchungsbeschlüsse, die nach zusätzlichen
Internet-Recherchen des LKA eingeleitet worden waren. Diese richteten sich
den Angaben zufolge gegen Inhaber in Sachsen ansässiger Versandfirmen.
Betraut mit den Fällen seien nun die Staatsanwaltschaften in Görlitz,
Dresden, Leipzig und Chemnitz.
Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft wurden zudem in MecklenburgVorpommern,
Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg weitere neun Objekte
durchsucht. Allein bei dem aus Berlin stammenden 34-jährigen
Hauptbeschuldigten seien 800 Exemplare der «Gift»-CD sichergestellt worden,
sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Michael Grundwald, auf Anfrage.
Nach seinen Angaben leugnen die rechtsextremen Bands «X.x.X.» und «Burn
Down» auf ihrem Tonträger den Völkermord der Nationalsozialisten. (ddp)
Quelle: tagesschau.de, 16.01.2008
"Deutschlandpakt" als Auslaufmodell
16.01.2008 / Deutschland Drei Jahre Bündnis zwischen NPD und DVU
Heute vor drei Jahren haben NPD und DVU ihren ''Deutschlandpakt''
verkündet. Seitdem konnte die NPD ihre Führungsrolle in der rechtsextremen
Bewegung ausbauen. Die DVU versucht hingegen, ihren Untergang aufzuhalten
und braucht dafür dringend einen Wahlerfolg.
Mit ihrem Pakt hatten NPD und DVU im Jahr 2005 beschlossen, nicht mehr
gegeneinander zu kandidieren. Sie legten fest, welche Partei bei welcher
Wahl antreten soll - bis Ende 2009. Das derzeitige Kräfteverhältnis
innerhalb des ?Deutschlandpakts? spiegeln aktuelle Zahlen aus Brandenburg
wider: Laut einer Umfrage liegt die DVU, immerhin vertreten im Landtag, bei
nur einem Prozent. Die NPD, die zurzeit ihre Strukturen in dem Bundesland
erst aufbaut, hingegen bei vier. Ziel der NPD sei es, bei den
Kommunalwahlen 2008 möglichst in alle Kreistage einzuziehen und dabei die
Basis für den Sprung in den Landtag zu schaffen, meint der
Verfassungsschutz. Die NPD selbst verkündet: ?Die erfolgreiche Verankerung
der NPD auf der kommunalen Ebene ist das Fundament für den Erfolg
schlechthin.? NPD-Landeschef Klaus Beier will den Deutschlandpakt mit der
DVU aber einhalten, zumindest offiziell weist er zurück, dass seine Partei
zur Landtagswahl 2009 gegen die DVU antreten wolle.
DVU: aus München ferngesteuert
An dem Beispiel Brandenburg lässt sich auch ablesen, wo die Stärken und
Schwächen der rechtsextremen Parteien liegen: Während die DVU-Fraktion im
Landtag von dem Verleger Gerhard Frey aus München ferngesteuert wird und
bis auf Wahlkampfzeiten öffentlich praktisch nicht wahrnehmbar ist, baut
die NPD systematisch ihre aktionsorientierte Basis aus. Im Gegensatz zur
Phantompartei DVU will die NPD in den Alltag und die Mitte der Gesellschaft
eindringen. Davon kann bei der DVU keine Rede sein. Und sollte Patriarch
Frey, Jahrgang 1933, sich von seinem Amt zurückziehen, wird die Partei
wahrscheinlich endgültig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Denn ein
Nachfolger ist nicht in Sicht.
Auch die aktuellen Wahlkämpfe in Niedersachsen und Hamburg zeigen die
Unterschiede zwischen den Parteien im ''Deutschlandpakt''. Zwar verfügt die
DVU über einen beträchtlichen Wahlkampfetat in der Hansestadt, doch durch
öffentlichkeitswirksame Aktionen fällt sie nicht auf. Sie setzt erneut auf
tausende Plakate und Postwurfsendungen. Die Parolen sind immer die gleichen
und haben kaum einen regionalen Bezug. Dennoch hofft die Partei auf den
Einzug in die Bürgerschaft, denn in Hamburg gibt es ein beträchtliches
Wählerpotenzial für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien. Die
Debatte über Jugendkriminalität könnte der DVU dabei noch in die Hände
spielen.
NPD: Grabenkämpfe beendet
Die NPD tritt zur Landtagswahl in Niedersachsen an. Spitzenkandidat Andres
Molau, ein ehemaliger Waldorflehrer, war es im Vorfeld zunächst gelungen,
die tobenden Grabenkämpfe in der rechtsextremen Bewegung Norddeutschlands
zu beruhigen. Er gewann Neonazi-Kader, die der NPD sonst eher distanziert
gegenüberstanden, für sich und schuf somit eine aktionsfähige Basis. Er
legte zudem ein Wahlprogramm vor, welches über die üblichen
Parolensammlungen von NPD und DVU hinausgeht. Inhaltlich stimmte Molau
seine Forderungen auf Niedersachsen ab, setzte auf Naturschutz,
Mittelstandsinteressen und sein Lieblingsthema Schulpolitik; alles auf die
völkische Ideologie getrimmt.
Der NPD-Wahlkampfauftakt im September im Congress Centrum zu Hannover war
aus Sicht der NPD ein voller Erfolg. Die gesamte Parteispitze sowie mehrere
hundert Anhänger bejubelten die Rede Molaus, die Presse berichtete erstaunt
über die disziplinierte Veranstaltung. Doch vom ausgegebenen Ziel ''sechs
Prozent plus x'' lag und liegt die NPD weit entfernt. In Umfragen läuft sie
unter ''Sonstige'', die gemeinsam zuletzt auf vier Prozent kamen. Aber
selbst wenn die NPD zwei bis drei Prozent der Stimmen einfahren sollte,
wäre dies ein beachtlicher Erfolg. Denn damit erhielten sie erneut
staatliche Mittel in beträchtlicher Höhe. Bei den Finanzen zeigt sich ein
weiterer Unterschied zur DVU: Während Millionär Frey in Wahlkampfmittel
investiert, steht die NPD miserabel da. Trotz der Einnahmen durch die
Fraktionen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern droht der Bankrott: Eine
Spendenaffäre macht der rechtsextremen Partei zu schaffen.
Kampagnefähigkeit bewiesen
Obwohl die NPD also nur über begrenzte Ressourcen verfügt, hat sie durch
den Wahlkampf in Niedersachsen in einem westdeutschen Bundesland ihre
Kampagnenfähigkeit bewiesen; psychologisch und organisatorisch wichtig für
kommende Wahlen. Diese Kampagnenfähigkeit lässt sich auch daran ablesen,
dass die NPD auf aktuelle Entwicklungen reagiert und ihren Wahlkampf
anpasst: Zuletzt kündigte sie an - angespornt von der Debatte über
kriminelle Jugendliche - im Wahlkampf wieder stärker auf die Hetze gegen
Ausländer setzen zu wollen. Die Rechtsextremisten packten ihre Parole
?Kriminelle Ausländer raus? wieder aus und kommentierten die Vorstöße von
Hessens Ministerpräsident Roland Koch zufrieden. ''Damit macht er
letztendlich einen Teil der NPD-Positionen hoffähig'', sagte NPDGeneralsekret
är Peter Marx.
DVU gibt Lebenszeichen von sich
Bei der DVU geben sich die Verantwortlichen trotz der NPD-Offensive
möglichst unaufgeregt: Man gehe davon aus, dass sich die NPD an die
Absprache halte, so DVU-Vize Bruno Wetzel gegenüber tagesschau.de. Doch in
der Partei macht sich Nervosität breit: So gab die DVU-Fraktion in
Brandenburg im Dezember unerwartet ein Lebenszeichen von sich. Durch fast
100 Änderungsanträge zum Haushaltsentwurf der Landesregierung wollte die
DVU die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken. Die SPD kommentierte
knapp: "Die DVU sieht ihre Felle davonschwimmen." Auch Experten und
Verfassungsschützer meinen übereinstimmend, dass sich die NPD nicht mehr an
die Wahlabsprachen halten wird. Der rechtsextreme "Deutschlandpakt" wird
zum Auslaufmodell.
Unsere Projekte 2008 werden u.a. gefördert & unterstützt durch: das
Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen",den Lokalen Aktionsplan Sächsische
Schweiz, das "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend",
den Landkreis Sächsische Schweiz, die Deutsche Post AG, die Stadt Pirna,
die Amadeu-Antonio-Stiftung, die Friedrich Ebert Siftung, die Städtische
Wohnungsbaugesellschaft Pirna, die AWO Sonnenstein GmbH, die AWO Sachsen
soziale Dienste GmbH, die Firmen www.4koepfe.de & www.computer-stephan.de
sowie zahlreichen privaten Spenderinnen & Spendern. Allen unser herzliches
Dankeschön!
Die Aktion Zivilcourage ist unter VR 899 im Vereinsregister des
Amtsgerichtes Pirna als Verein eingetragen.
Bankverbindung: Ostsächsische Sparkasse Dresden, Kontonummer: 310 006 839 3
| BLZ: 850 503 00
Empfänger: Aktion Zivilcourage e.V.
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am Freitag, 25. Januar 2008 um 16:58:19 an 1953 Empfänger versandt.
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