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Aktion Zivilcourage Pirna: Infomail (391) 25.01.2008

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und dient exklusiv Ihrer persönlichen Information.


Aktion Zivilcourage e.V.
Geschäftsstelle: Lange Straße 43 | 01796 Pirna
Postanschrift: Postfach 100228 | 01782 Pirna
Fon: +49 (0) 35 01 - 46 08 80 | Fon: +49 (0) 35 01 - 4 61 41 64 Fax: +49 (0) 35 01 -46 08 81 | VoIP: +49 (0) 35 01 - 76 70 80 E-Mail: post ät zivilcourage-pirna.de | www.aktion-zivilcourage.de

In dieser Ausgabe:


  1. GEDENKFEIER FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
  2. PARTY: COFFEE AND CIGARETTES im UNIWERK
  3. 7. NEWCOMER BANDFESTIVAL IN PIRNA
  4. EXKURSION "DAS JUDENLAGER HELLERBERG"
  5. ANNE FRANK ZENTRUM SUCHT KOOPERATIONSPARTNER
  6. INTERNATIONALES KOLLOQUIUM
  7. UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT
  8. PRESSESCHAU

  1. | :: GEDENKFEIER FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS ::

Landkreis Sächsische Schweiz, Stadt Pirna, Heidenau und Bad Gottleuba und Gedenkstätte Sonnenstein laden ein

Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt die Gedenkstätte Pirna - Sonnenstein zu einer Ausstellungseröffnung am 27. Januar 2008, 15:00 -16:30 Uhr in ihre Räume ein. Eröffnet wird die Wanderausstellung "'Was dann losging, war ungeheuerlich#' Frühe Konzentrationslager in Sachsen 1933 -1937", die von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten erarbeitet wurde.

Die Wanderausstellung dokumentiert die Geschichte der frühen Konzentrationslager, die wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 eingerichtet wurden. Allein in Sachsen entstanden bis zum Sommer 1933 mehr als 20 solcher zumeist provisorischen Haftstätten, darunter auch die Konzentrationslager Hohnstein und Königstein-Halbestadt. Die Ausstellung beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Einrichtung und den Umgang mit diesen Orten von 1945 bis heute.

Biografien ehemaliger Gefangener veranschaulichen die Funktionen der Lager und die Haftbedingungen. Auch verdeutlichen sie den unterschiedlichen politischen und religiösen Hintergrund der Insassen. Biografien von Angehörigen des Wach- bzw. Führungspersonals zeigen exemplarisch die Lebenswege der Täter.

Ablauf der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2008, 15 Uhr, in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein:

  • Begrüßung durch den Leiter der Gedenkstätte,Dr. Boris Böhm
  • MusikstückSchülerinnen der Musikschule Sächsische Schweiz e.V.
  • Lesung aus Erinnerungen ehemaliger KZ-Häftlinge, Jugendliche des Freiwilligen Sozialen Jahres Politik
  • Musikstück
  • Einführung in die Ausstellung durch den Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Dr. Norbert Haase

Weiterhin besteht von 13.00 bis 17.00 Uhr im Gedenkbereich die Möglichkeit des stillen Gedenkens an die Opfer.

Außerdem findet am selben Tag eine Kranzniederlegung an der Pirnaer Gedenkstätte für die Opfer des NS-Regimes an der Grohmannstraße / Abzweig Gartenstraße statt. Dazu laden der Landrat des Landkreis Sächsische Schweiz, Herr Michael Geisler sowie der Oberbürgermeister der Stadt Pirna, Herr Marcus Ulbig herzlich für 11:00 Uhr ein.

In Bad Gottleuba haben anlässlich des Internationalen Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar Schüler der Mittelschule Bad Gottleuba gemeinsam mit dem Projekt Jugendland, der Kirchgemeinde und der Stadtverwaltung eine Ausstellung initiiert. Sie wird am Sonntag, 16 Uhr, im Bürgerhaus (Pirnaer Straße 4) bei Kaffee und Kuchen eröffnet. Eine halbe Stunde später stellt der Schülerrat die Schau vor. Thematisch befasst sich die Präsentation mit dem ehemaligen Konzentrationslager und der heutigen Gedenkstätte Auschwitz sowie mit der Judenverfolgung während der NS-Zeit, teilt Jenny Eibig vom Jugendland mit. 17.30Uhr beginnt ein Filmabend. Gezeigt wird "Sophie Scholl - Die letzten Tage". Die Ausstellung, zu der der Eintritt frei ist, ist bis zum 22.Februar zu den Öffnungszeiten des Bürgerhauses zu sehen.

Am Sonntag findet zudem auf dem evangelischen Friedhof Bad Gottleuba eine Andacht für alle Opfer des Nationalsozialismus statt. Stadt und Kirche organisieren sie gemeinsam. "Die Grabstätten mahnen uns immer wieder, den Anfängen zu wehren; egal ob es links- oder rechtsextreme Auswüchse in unserer Gesellschaft sind", sagt Bürgermeister Thomas Mutze. Die Andacht beginnt um 10 Uhr.

Die NS-Opfer-Gedenkfeier der Stadt Heidenau beginnt am Sonntag, um 16 Uhr, in der Kapelle des Friedhofs Heidenau-Nord. Sie wird von
gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Institutionen der Stadt organisiert.


2. :: PARTY: COFFEE AND CIGARETTES ::

Party, Musik, Cocktails and more...mit ghost DJ God & Mr. Nap. Müde war ganz eindeutig gestern - Party im Uniwerk. Es ist morgens halb acht in Deutschland. Erster Gedanke: Warum fängt die Schule nur so verdammt früh an? Der zweite schreit dann nur noch nach Kaffee! Den werdet ihr am Freitag, dem 25. Januar, auch bitter nötig haben. Schließlich wird morgen unter dem Motto "Coffee and Cigarettes" im Pirnaer Uniwerk wieder bärichst die Party abgehen. Für endlose Feierlaune sorgen DJ God und Mr. Nap. Los geht's um 21 Uhr. (ar)

Freitag, 25. Januar 2008, Uniwerk


3. :: 7. NEWCOMER BANDFESTIVAL IN PIRNA ::

Im April 2008 starte das 7. Newcomer Bandfestival in Pirna! Anmeldungen noch bis zum 15. Februar möglich!

Erneut möchten wir jungen Bands und Projekten aus dem Landkreis Sächsische Schweiz die Möglichkeit geben, ihre Musik vor einem großem Publikum zu präsentieren. Also raus aus der Garage oder dem feuchten Keller und rauf auf die Bretter die die Welt bedeuten! Dies ist die optimale Gelegenheit unter professionellen Auftrittsbedingungen vor einem großem Publikum zu spielen und einen der tollen Preise abzustauben!

Spielst Du selbst oder hast Du Freunde die in einer Band spielen und ganz groß rauskommen wollen ?! Dann bewirb Dich jetzt!

Die Musikrichtung spielt dabei gar keine Rolle:

Rock, HipHop, Grunge, Punk, Pop, Folk, Schlager oder etwas ganz anderes; jeder kann sich bewerben. Hauptsache jung, motiviert und auch gern ein bisschen innovativ. Die einzige Vorraussetzung: wenigstens die Hälfte der Bandmitglieder kommt aus dem Landkreis Sächsische Schweiz.

! A c h t u n g !

Bewerbungsschluss ist der 15.02.2008 / Bewerbungen mit Kontaktdaten, kurzer Bandbeschreibung, Foto und Hörprobe als Demo-Tape oder CD an: Aktion Zivilcourage | Postfach 100228 | 01782 Pirna / oder per Mail an: info ät cannabeat.de

Weiter Infos gibts unter: www.cannabeat.de


4. :: EXKURSION "DAS JUDENLAGER HELLERBERG" ::

Hellerberg 02. März 2008

Von den sieben Baracken des so genannten "Judenlagers", die einst an der Radeburger Straße standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden. In der Nacht vom 02. zum 03. März 1943 wurde das "Judenlager Hellerberg" weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von Auschwitz.

Ein Teil des Weges, den sie gehen mußten, zuerst zur Zwangsarbeit bei ZeissIkon, danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuß nachvollzogen. Der Rundgang findet seinen Abschluß in der HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10, mit der Vorführung des Dokumentarfilmes von Ernst Hirsch "Die Juden sind weg."
(Fahrscheine DVB erforderlich)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Hatikva.

Im Rahmen des Forschungsprojektes zum "Judenlager Hellerberg" entstand die Publikation:
Norbert Haase/Stefi Jersch-Wenzel/Hermann Simon (Hrsg.):
"Die Erinnerung hat ein Gesicht. Fotografien und Dokumente zur nationalsozialistischen Judenverfolgung in Dresden 1933-1945", bearbeitet von Marcus Gryglewski, Kiepenheuer Verlag Leipzig 1998.


5. :: ANNE FRANK ZENTRUM SUCHT KOOPERATIONSPARTNER::

Das Anne Frank Zentrum bietet im Jahr 2008 Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Antisemitismus an und sucht dafür bundesweit Kooperationspartner.

Für die Fortbildungen sucht das Anne Frank Zentrum bundesweit Kooperationspartner, die selbstständig die Vorbereitungen und Organisation übernehmen (Ausschreibung, Anmeldungen, Lehrerfreistellungen etc). Es sollten ein Seminarraum und Technik zur Verfügung gestellt werden können. Das Anne Frank Zentrum stellt ein zweiköpfigen Referententeam zur Durchführung der Fortbildungen, dessen Reisekosten und Übernachtungen von uns getragen werden.

Basis der Fortbildungen für Lehrkräfte sind die neuen
Unterrichtsmaterialien zum Thema Antisemitismus, die in einer internationalen Kooperation zwischen dem OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte, dem Anne Frank Haus Amsterdam und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin entstanden sind. In den praxisnahen Fortbildungen vermitteln Referentinnen und Referenten, wie sich das Material im Unterricht einsetzen lässt. Neben konkreten Methoden werden Hintergrundinformationen und Argumentationshilfen in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Antisemitismus vorgestellt.

Die Unterrichtsbausteine der insgesamt drei Hefte sind frei wählbar und eignen sich für Lehrkräfte der Fächer Geschichte, Philosophie, Ethik, Religion, Deutsch, Politik und Sozialkunde. Die Materialien können ab der 9. Klasse eingesetzt werden. Schülerinnen und Schüler gewinnen mit ihnen einen Einblick in das Thema Antisemitismus und erfahren, wie antisemitische Stereotype aus der Vergangenheit bis heute wirken.

Sie können die Unterrichtsmaterialien downloaden unter
http://www.annefrank.de/interkulturelleslernen

Für Fragen und weitere Informationen stehen Ihnen
Schirin Shahed per E-Mail: Shahed ät annefrank.de,
Tel.: (030) 288 86 56-33 und
Axel Bremermann per E-Mail: bremermann ät annefrank.de,
Tel.: (030) 288 86 56-32) gerne zur Verfügung.


6. :: INTERNATIONALES KOLLOQUIUM ::

kolloquium 8.-11. Februar 2008 / Dresden Erinnern als Engagement für Frieden, Demokratie und Menschenrechte

Dresden- Ort der Erinnerung, Ort der Begegnung, Ort der Bildung

Das Internationale Kolloquium knüpft an das erste Kolloquium 2005 an. Es soll einerseits einen Beitrag im aktuellen internationalen Diskurs um die Bedeutung von Geschichte und Identität für die Gestaltung eines Europas des Friedens, der Demokratie und der Menschenrechte leisten. Andererseits werden aus dem internationalen Kontext der Konferenz Impulse für die zukunftsorientierte Entwicklung der Dresdner Erinnerungskultur und die Abwehr ihres geschichtsrevisionistischen Mißbrauchs erwartet.

Weitere Informationen erhalten Sie im Programm oder unter www.kulturbuerosachsen. de.

Veranstalter: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. / Bürger Courage e.V. / Evangelisch-Reformierte Gemeinde zu Dresden / Friedrich-EbertStiftung, Büro Dresden / Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. / HATiKVA - Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Kultur und Geschichte Sachsen e.V. / IG »13. Februar 1945« e.V. / Jüdische Gemeinde zu Dresden / Kulturbüro Sachsen e.V. / Landeshauptstadt Dresden


7. | :: Gemeinsam für Respekt, Toleranz und Demokratie. ::

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT - FÖRDERN SIE UNS

Wir sind eine gemeinnützige Initiative von Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz und deswegen auch auf Sponsoren, Förderer und Spendengelder angewiesen - wir müssen Projektkosten, Fahrten, Druckkosten und vieles mehr bezahlen. Falls Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Fördern Sie uns und lassen Sie regelmäßig eine Spende von Ihrem Bankkonto abbuchen oder überweisen Sie eine einmalige Spende direkt auf unser Konto. Für eine regelmäßige Förderung laden Sie bitte das Formular (PDF-Format) (http://www.aktionzivilcourage. com/downloads/assets/spende.pdf) herunter, drucken es aus,tragen die entsprechenden Daten ein und senden es per Post oder Fax an unseren Verein. Für eine einmalige Spende finden Sie unsere Bankverbindung untenstehend. Natürlich senden wir Ihnen auf Wunsch auch eine Spendenquittung zu.

Ostsächsische Sparkasse Dresden | Kontonummer: 320 003 5608| BLZ: 850 503 00 | Empfänger: Aktion Zivilcourage e.V. | Zweck: "Spende"


8. | :: Presseschau ::

+++ Berufung: Fall Mügeln wird neu aufgerollt +++
+++ Nachhilfe für die Union +++
+++ Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD" +++
+++ Familie beeinflusst rechtsextremes Denken Jugendlicher +++ +++ Länderübergreifende Razzia wegen rechtsextremer CDs +++


Quelle: Sächsische Zeitung, Montag, 21. Januar 2008

Berufung: Fall Mügeln wird neu aufgerollt
21.01.2008 / Mügeln Die gewalttätigen Ausschreitungen in Mügeln beschäftigen nun auch das Landgericht in Leipzig. Die Staatsanwaltschaft hat gegen das Urteil des Amtsgerichts Oschatz Berufung eingelegt, wie ein Sprecher der Behörde in Leipzig auf ddp-Anfrage sagte. Ziel sei eine Freiheitsstrafe von zehn statt acht Monaten für Frank D.

Das Amtsgericht Oschatz hatte in seiner Urteilsbegründung erklärt, der 23- jährige Frank D. habe sich der Sachbeschädigung und der Volksverhetzung schuldig gemacht.

D. hatte in der Nacht zum 19. August 2007 bei der Hetzjagd auf acht Inder in Mügeln ein Eisengitter gegen die Tür der Pizzeria geschleudert, in die sich die Inder vor ihren Verfolgern gerettet hatten. Außerdem hatte er rassistische Parolen gebrüllt. Bei den Ausschreitungen waren insgesamt 14 Personen verletzt worden. (ddp)

Quelle: Sächsische Zeitung, Montag, 21. Januar 2008


Quelle: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de, 21.01.2008

Nachhilfe für die Union

Hessens Ministerpräsident Roland Koch hat mit dem Thema Jugendkriminalität zweifelsohne provoziert und ein Wahlkampfthema 'gesetzt'. Mit welchem Erfolg, wird er am Sonntag sehen. Da diese Problematik aber auch sachliches Wissen erfordert, lud die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 21. Januar zu einem Symposium - jenseits der großen Schlagzeilen#

Von Franziska Schwarzmann

"Politik beginnt mit dem Betrachten der Realität", gab der
Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl während seiner Begrüßung im Sitzungssaal der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsgebäude zu bedenken, rund 200 Unionsabgeordnete bzw. Mitarbeiter nahmen daran teil. Ziel des Symposiums über Jugendgewalt sei vor allem die Enttabuisierung des Themas wie auch die sachliche Analyse, betonte Uhl, schließlich habe man eine Fürsorgepflicht den jungen Menschen gegenüber.

Die teilweise sehr sachliche Diskussion räumte anfangs mit Fakten - vorgetragen von Prof. Dr. Jens Weidner viele Gerüchte aus dem Weg: So ist es nicht die Jugendkriminalität, die steigt. Es ist der kontinuierliche Anstieg der Jugendgewaltkriminalität. Ein typisches Täter-Profil lasse sich aufzeigen - ein Hinweis auf auffallende Gemeinsamkeiten unter allen jugendlichen Tätern:

Typische Täter-Profile

Die meist männlichen Täter entwickeln eine Kultur der Verachtung des Schwächeren; und das, weil sie meist selbst die Rolle des Schwächeren erfahren mussten, durch ein gewalttätiges Elternhaus beispielsweise. Sie alle zeigen ein "aggressives Persönlichkeitsprofil" auf welches Pädagogen mit opferorientierten Leitsätzen reagieren müssen. Vor allem ihren Mangel an Opferempathie, die Unfähigkeit des Täters das Leid ihres Opfers nachzuempfinden, müssen sie beheben.

Vier Stunden freundlicher Diskussionsatmosphäre machten vor allem zwei Aspekte klar:

Zum einen ist die Prävention genauso wichtig wie die Repression. Natürlich erscheint es wichtiger zu verhindern, dass Jugendliche kriminelle Tendenzen überhaupt entwickeln; dennoch kann man diejenigen, die schon straffällig geworden sind, nicht einfach gewähren lassen, wenn präventive Maßnahmen bei ihnen fehlgeschlagen sind.

Zweitens kann man das Gewaltpotenzial Jugendlicher nicht auf ihre Herkunft zurückführen. Im Gegenteil, es ist nicht förderlich für die Diskussion zwischen Deutschen mit Migrationshintergrund und Deutschen ohne Migrationshintergrund zu unterscheiden, warnt Gilles Duhem, Experte aus Berlin. Sein wichtigster Appel an diesem Vormittag betraf die Wahrnehmung von so genannten Querschnittsaufgaben, für die bisher keiner zuständig sei: das seiner Meinung nach obsolete System der öffentlichen Hand verlange Vernetzung, da viele Ursachen der Jugendgewalt zwar bereits analysiert wurden, aber daraus nicht die nötigen Konsequenzen folgten. Zusammenarbeit zwischen all den Lebensbereichen, in denen ein Jugendlicher sich bewegt - Elternhaus, Kindergarten, Grundschule, Gesamtschule, Jugendamt, Polizei - könne unnötige finanzielle Ausgaben stoppen und die Effizienz der Arbeit deutlich erhöhen.

Viele Vorschläge für die zukünftige politische Herangehensweise gemacht. Ein doch sehr dekadentes Lächeln erntete Thomas Decken, Direktionsleiter der Kreispolizeibehörde Mettmann, als er erklärte, dass sein Projekt in Hilden - welches die Gewalttaten jugendlicher Krimineller innerhalb eines Jahres von 50 auf drei Fälle reduzieren konnte - ohne ehrenamtliches Engagement nicht funktioniert hätte. Jugendrichterin Kirsten Heisig aus Neukölln schloss sich ihrem Vorredner an, indem sie monierte, dass auch die Bereitschaft des bürgerlichen Engagements an mancher Stelle zu wünschen übrig lasse, sich vor allem um Jugendliche zu kümmern.

Trotz für politische Verhältnisse freundlicher Atmosphäre und sachkundigen Experten fehlte es an diesem Symposium an Antworten aus der Politik: Querschnittsaufgaben können nur wahrgenommen werden, wenn Polizei, Jugendamt und Schule die Möglichkeit erhalten zusammenzuarbeiten; jedoch ist das bei der derzeitigen gesetzlichen Regelung zum Umgang mit sozialen Daten nicht möglich. So bleibt nur die Hoffnung, dass fünf Experten und konstruktive Wortbeiträge der Zuhörer die politischen Vorschläge beeinflussen werden und diese Veranstaltung nicht nur als ein in der Öffentlichkeit wirksames Instrument in Sachen Wahlkampfunterstützung für Sonntag gedacht war.


Quelle: www.redok.de , 19.01.2008

Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD"

Hamburg. Über einen erbitterten Führungsstreit innerhalb der NPD berichtet der Spiegel in einer Vorabmeldung. Dem Magazin liegen demnach mehrere tausend interne Dokumente vor, aus denen eine desolate Finanzlage und chaotische Zustände in der Partei hervorgingen. Umstritten sei vor allem das Verhältnis zu den radikalen Neonazis der "Freien Kräfte".

Zu den Dokumenten gehörten Abschriften von E-Mails, Konzeptpapiere und vertrauliche Dossiers aus der Parteiführung, heißt es in der SpiegelVorabmeldung. Die Unterlagen offenbarten einen Führungsstreit, "an dessen Ende der Zerfall der Partei stehen könnte". In der Führung sei vor allem der Umgang mit den gewaltbereiten, sogenannten "freien Kräften" aus der Neonazi-Szene heftig umstritten.

Laut der Meldung hatte ein Bundesvorstandsmitglied den NPD-Chef Udo Voigt gewarnt, wenn zu diesen Kreisen nicht ein klarer Trennungsstrich gezogen werde, sei "das Auseinanderbrechen der Partei nur eine Frage der Zeit". Der Fraktionsvorsitzende der NPD im sächsischen Landtag, Holger Apfel, fürchtet demnach, "ein paar hundert Idioten" könnten Innenpolitikern von CDU und SPD "den fettesten Sargnagel" für einen erneuten Antrag auf Verbot der NPD liefern. Dagegen warnte "ein bayerischer NPD-Funktionär" (so der Spiegel) parteiintern vor einer Ausgrenzung von Neonazis, weil dann "junge und revolutionäre Kräfte sich der Mitarbeit im Landesvorstand künftig verweigern" würden. Bei diesem Funktionär könnte es sich um den bayerischen Landesvorsitzenden Ralf Ollert handeln, der trotz eher biederem Auftreten den radikalen Kräften zuzurechnen ist und im Jahr 2002 erfolglos auf einer Liste "oppositioneller NPD-Kräfte" zum Parteivorstand kandidiert hatte, die von einer innerparteilichen "Revolutionären Plattform" vorbereitet worden war.

Das Hin und Her zwischen taktischer Anpassung und demonstrativem Bezug auf den Nationalsozialismus wurde beispielhaft im März 2007 vorgeführt, als NPDFunktion äre nach Hitlergrüßen in Budapest zunächst von der Partei gemaßregelt werden sollten. Die harsche Stellungnahme des ParteiGeneralsekret ärs Peter Marx verschwand jedoch kurz darauf spurlos. Zwei Tage später tauchte sie wieder auf und versprach die "Einleitung eines Schiedsgerichtsverfahrens" gegen die bayerischen NPD-Funktionäre und Neonazis Matthias Fischer und Norman Bordin. Von solchen parteiinternen Strafmaßnahmen war jedoch im Anschluss keine Rede mehr: statt einer Parteistrafe bekam Fischer den Spitzenplatz auf der NPD-Wahlliste zur Stadtratswahl in Fürth im März und zur Bezirkstagswahl Mittelfranken im September 2008; Bordin wurde im Oktober 2007 zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der NPD-Jugend "Junge Nationaldemokraten" gewählt.

Das Konzeptpapier eines Bundesvorstandsmitglieds für die Parteiführung legt laut der Spiegel-Vorabmeldung zudem erhebliche strukturelle Defizite in der Partei offen. So habe die NPD "zu wenig Mitglieder und Funktionsträger, um flächendeckend Wahlkampf führen zu können", es fehle an Spendern und ausreichender "Unterstützung aus dem nationalen Umfeld".

Den Dokumenten zufolge wurde laut Spiegel unter Beteiligung von NPD-Chef Voigt eine Strategie diskutiert, wie man den Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Niedersachsen, Andreas Molau, über offenbar fingierte Immobilienkaufabsichten bekannt machen könnte. Der Wahlkämpfer solle, so heißt es in einer E-Mail, regelmäßig "Objekte im Land mit Ankündigung besuchen" und so "eine Berichterstattung über den Spitzenkandidaten vor Ort" sichern.

Bei dem in der Spiegel-Vorabmeldung genannten bayerischen NPD-Funktionär handelt es sich nicht, wie oben vermutet, um den NPD-Landesvorsitzenden Ralf Ollert, sondern laut dem ausführlichen Spiegel-Artikel vom 21.01.2008 um den Vorsitzenden des NPD-Bezirksverbands Unterfranken, Uwe Meenen.


Quelle: www.mz-web.de (18.01.2008)

Familie beeinflusst rechtsextremes Denken Jugendlicher

Die Familie und das nahe soziale Umfeld beeinflussen rechtsextremes und rassistisches Denken und Handeln bei Jugendlichen. Das geht aus einer Studie der Universität Zürich in der Schweiz hervor.

Im Rahmen des Forschungsprogramms «Rechtsextremismus - Ursachen und Gegenmaßnahmen» fanden die Forscher heraus, dass jugendliche Rechtsextreme entgegen einer weit verbreiteten Annahme keine «Modernisierungsverlierer», also keine Opfer von ökonomischen und gesellschaftlichen Umbrüchen sind.

Die Wissenschaftler unterscheiden drei familiäre Muster und Verlaufsformen rechtsextremer Einstellungen. Zum einen gebe es die «Abgrenzung durch Überanpassung». Dabei übernehmen die Jugendlichen politisch rechte Einstellungen und Handlungslogiken von den Eltern oder Großeltern. Andere Jugendliche hätten Gewalt innerhalb der Familie und das Gefühl von Ohnmacht erlebt. Sie suchten Anerkennung. Die dritte Gruppe falle in die Kategorie «Nicht-Wahrnehmung und Suche nach Sicherheit und Differenz». Hier sei für die Jugendlichen der Eindruck prägend, von den Erwachsenen nicht genügend wahrgenommen zu werden.

Für die qualitative Studie, bei der es nicht um Repräsentativität geht, befragten die Forscher 6 Frauen und 20 Männer. Das Durchschnittsalter lag bei 19 Jahren. Fast die Hälfte der Jugendlichen war Mitglied in einer rechtsextremen oder weit rechts stehenden Partei, rund zwei Drittel gehörten einer subkulturellen Gruppe wie den Skinheads an. Zudem interviewten die Forscher sieben Elternpaare, Großeltern und andere erwachsene Bezugspersonen.

Infos zum Forschungsprojekt: www.nfp40plus.ch


Quelle: www.ad-hoc-news.de, 17.01.2008

Länderübergreifende Razzia wegen rechtsextremer CDs

17.01.2008 / Sachsen Bei einer länderübergreifenden Razzia sind am Mittwochmorgen in Sachsen Tonträger und Propagandamaterialien mit rechtsextremen Inhalten beschlagnahmt worden. Nach Angaben des Landeskriminalamtes durchsuchten knapp drei Dutzend Beamte acht Firmensitze und Wohnungen in allen drei Regierungsbezirken.

Bei einer länderübergreifenden Razzia sind am Mittwochmorgen in Sachsen Tonträger und Propagandamaterialien mit rechtsextremen Inhalten beschlagnahmt worden. Nach Angaben des Landeskriminalamtes durchsuchten knapp drei Dutzend Beamte acht Firmensitze und Wohnungen in allen drei Regierungsbezirken.

Dabei seien 119 CDs sichergestellt worden, deren Inhalte als volksverhetzend eingestuft werden, darunter allein 50 Exemplare mit dem Titel «Gift für die Ohren 2».

Zudem wurden 32 Zeitschriften gefunden, in denen der Staat verunglimpft werde, hieß es weiter. Der Razzia voraus gingen Ermittlungen von Berliner Sicherheitsbehörden sowie Durchsuchungsbeschlüsse, die nach zusätzlichen Internet-Recherchen des LKA eingeleitet worden waren. Diese richteten sich den Angaben zufolge gegen Inhaber in Sachsen ansässiger Versandfirmen. Betraut mit den Fällen seien nun die Staatsanwaltschaften in Görlitz, Dresden, Leipzig und Chemnitz.

Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft wurden zudem in MecklenburgVorpommern, Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg weitere neun Objekte durchsucht. Allein bei dem aus Berlin stammenden 34-jährigen Hauptbeschuldigten seien 800 Exemplare der «Gift»-CD sichergestellt worden, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Michael Grundwald, auf Anfrage. Nach seinen Angaben leugnen die rechtsextremen Bands «X.x.X.» und «Burn Down» auf ihrem Tonträger den Völkermord der Nationalsozialisten. (ddp)


Quelle: tagesschau.de, 16.01.2008

"Deutschlandpakt" als Auslaufmodell
16.01.2008 / Deutschland Drei Jahre Bündnis zwischen NPD und DVU

Heute vor drei Jahren haben NPD und DVU ihren ''Deutschlandpakt'' verkündet. Seitdem konnte die NPD ihre Führungsrolle in der rechtsextremen Bewegung ausbauen. Die DVU versucht hingegen, ihren Untergang aufzuhalten und braucht dafür dringend einen Wahlerfolg.

Mit ihrem Pakt hatten NPD und DVU im Jahr 2005 beschlossen, nicht mehr gegeneinander zu kandidieren. Sie legten fest, welche Partei bei welcher Wahl antreten soll - bis Ende 2009. Das derzeitige Kräfteverhältnis innerhalb des ?Deutschlandpakts? spiegeln aktuelle Zahlen aus Brandenburg wider: Laut einer Umfrage liegt die DVU, immerhin vertreten im Landtag, bei nur einem Prozent. Die NPD, die zurzeit ihre Strukturen in dem Bundesland erst aufbaut, hingegen bei vier. Ziel der NPD sei es, bei den Kommunalwahlen 2008 möglichst in alle Kreistage einzuziehen und dabei die Basis für den Sprung in den Landtag zu schaffen, meint der
Verfassungsschutz. Die NPD selbst verkündet: ?Die erfolgreiche Verankerung der NPD auf der kommunalen Ebene ist das Fundament für den Erfolg schlechthin.? NPD-Landeschef Klaus Beier will den Deutschlandpakt mit der DVU aber einhalten, zumindest offiziell weist er zurück, dass seine Partei zur Landtagswahl 2009 gegen die DVU antreten wolle.

DVU: aus München ferngesteuert

An dem Beispiel Brandenburg lässt sich auch ablesen, wo die Stärken und Schwächen der rechtsextremen Parteien liegen: Während die DVU-Fraktion im Landtag von dem Verleger Gerhard Frey aus München ferngesteuert wird und bis auf Wahlkampfzeiten öffentlich praktisch nicht wahrnehmbar ist, baut die NPD systematisch ihre aktionsorientierte Basis aus. Im Gegensatz zur Phantompartei DVU will die NPD in den Alltag und die Mitte der Gesellschaft eindringen. Davon kann bei der DVU keine Rede sein. Und sollte Patriarch Frey, Jahrgang 1933, sich von seinem Amt zurückziehen, wird die Partei wahrscheinlich endgültig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Denn ein

Nachfolger ist nicht in Sicht.

Auch die aktuellen Wahlkämpfe in Niedersachsen und Hamburg zeigen die Unterschiede zwischen den Parteien im ''Deutschlandpakt''. Zwar verfügt die DVU über einen beträchtlichen Wahlkampfetat in der Hansestadt, doch durch öffentlichkeitswirksame Aktionen fällt sie nicht auf. Sie setzt erneut auf tausende Plakate und Postwurfsendungen. Die Parolen sind immer die gleichen und haben kaum einen regionalen Bezug. Dennoch hofft die Partei auf den Einzug in die Bürgerschaft, denn in Hamburg gibt es ein beträchtliches Wählerpotenzial für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien. Die Debatte über Jugendkriminalität könnte der DVU dabei noch in die Hände spielen.

NPD: Grabenkämpfe beendet

Die NPD tritt zur Landtagswahl in Niedersachsen an. Spitzenkandidat Andres Molau, ein ehemaliger Waldorflehrer, war es im Vorfeld zunächst gelungen, die tobenden Grabenkämpfe in der rechtsextremen Bewegung Norddeutschlands zu beruhigen. Er gewann Neonazi-Kader, die der NPD sonst eher distanziert gegenüberstanden, für sich und schuf somit eine aktionsfähige Basis. Er legte zudem ein Wahlprogramm vor, welches über die üblichen Parolensammlungen von NPD und DVU hinausgeht. Inhaltlich stimmte Molau seine Forderungen auf Niedersachsen ab, setzte auf Naturschutz, Mittelstandsinteressen und sein Lieblingsthema Schulpolitik; alles auf die völkische Ideologie getrimmt.

Der NPD-Wahlkampfauftakt im September im Congress Centrum zu Hannover war aus Sicht der NPD ein voller Erfolg. Die gesamte Parteispitze sowie mehrere hundert Anhänger bejubelten die Rede Molaus, die Presse berichtete erstaunt über die disziplinierte Veranstaltung. Doch vom ausgegebenen Ziel ''sechs Prozent plus x'' lag und liegt die NPD weit entfernt. In Umfragen läuft sie unter ''Sonstige'', die gemeinsam zuletzt auf vier Prozent kamen. Aber selbst wenn die NPD zwei bis drei Prozent der Stimmen einfahren sollte, wäre dies ein beachtlicher Erfolg. Denn damit erhielten sie erneut staatliche Mittel in beträchtlicher Höhe. Bei den Finanzen zeigt sich ein weiterer Unterschied zur DVU: Während Millionär Frey in Wahlkampfmittel investiert, steht die NPD miserabel da. Trotz der Einnahmen durch die Fraktionen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern droht der Bankrott: Eine Spendenaffäre macht der rechtsextremen Partei zu schaffen.

Kampagnefähigkeit bewiesen

Obwohl die NPD also nur über begrenzte Ressourcen verfügt, hat sie durch den Wahlkampf in Niedersachsen in einem westdeutschen Bundesland ihre Kampagnenfähigkeit bewiesen; psychologisch und organisatorisch wichtig für kommende Wahlen. Diese Kampagnenfähigkeit lässt sich auch daran ablesen, dass die NPD auf aktuelle Entwicklungen reagiert und ihren Wahlkampf anpasst: Zuletzt kündigte sie an - angespornt von der Debatte über kriminelle Jugendliche - im Wahlkampf wieder stärker auf die Hetze gegen Ausländer setzen zu wollen. Die Rechtsextremisten packten ihre Parole ?Kriminelle Ausländer raus? wieder aus und kommentierten die Vorstöße von Hessens Ministerpräsident Roland Koch zufrieden. ''Damit macht er letztendlich einen Teil der NPD-Positionen hoffähig'', sagte NPDGeneralsekret är Peter Marx.

DVU gibt Lebenszeichen von sich

Bei der DVU geben sich die Verantwortlichen trotz der NPD-Offensive möglichst unaufgeregt: Man gehe davon aus, dass sich die NPD an die Absprache halte, so DVU-Vize Bruno Wetzel gegenüber tagesschau.de. Doch in der Partei macht sich Nervosität breit: So gab die DVU-Fraktion in Brandenburg im Dezember unerwartet ein Lebenszeichen von sich. Durch fast 100 Änderungsanträge zum Haushaltsentwurf der Landesregierung wollte die DVU die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken. Die SPD kommentierte knapp: "Die DVU sieht ihre Felle davonschwimmen." Auch Experten und Verfassungsschützer meinen übereinstimmend, dass sich die NPD nicht mehr an die Wahlabsprachen halten wird. Der rechtsextreme "Deutschlandpakt" wird zum Auslaufmodell.


Unsere Projekte 2008 werden u.a. gefördert & unterstützt durch: das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen",den Lokalen Aktionsplan Sächsische Schweiz, das "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend", den Landkreis Sächsische Schweiz, die Deutsche Post AG, die Stadt Pirna, die Amadeu-Antonio-Stiftung, die Friedrich Ebert Siftung, die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Pirna, die AWO Sonnenstein GmbH, die AWO Sachsen soziale Dienste GmbH, die Firmen www.4koepfe.de & www.computer-stephan.de sowie zahlreichen privaten Spenderinnen & Spendern. Allen unser herzliches Dankeschön!

Die Aktion Zivilcourage ist unter VR 899 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Pirna als Verein eingetragen.

Bankverbindung: Ostsächsische Sparkasse Dresden, Kontonummer: 310 006 839 3 | BLZ: 850 503 00

Empfänger: Aktion Zivilcourage e.V.

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Sollte Ihnen unser Newsletter gefallen haben, bitten wir Sie herzlich, diesen Arbeitskollegen oder Freunden zu empfehlen. Unsere Newsletter wurde am Freitag, 25. Januar 2008 um 16:58:19 an 1953 Empfänger versandt.

25.01.08    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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