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Jahrzehntelange enge Kumpanei zwischen ultrarechten Funktionären und
aktiven Juristen in Berlin
Kürzlich wurde bekannt, dass Rudolf Kendzia
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Kendzia (unter anderem ehem.
Vorsitzender der NPD-Berlin, parlam. Geschäftsführer der REP im
Abgeordnetenhaus, Sprecher der DLVH, Vorsitzender des Hoffmann von
Fallersleben Bildungswerkes) sowie sein Freund Frank Schwerdt
http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schwerdt (bekannt als Vorsitzender der
Nationalen e. V. bis zu deren Auflösung, seit fast 10 Jahren
Bundesgeschäftsführer der NPD und seit vielen Jahren Landesvorsitzender
der NPD-Thüringen) über 2 Jahrzehnte lang in etwa monatlichem Abstand
regelmäßige konspirative Treffen organisieren.
Auf diesen werden Entscheidungen für thematische und organisatorische
Weichenstellungen der Ultra-Rechten vorbereitet, deren Tragweite in
Einzelfällen weit über die Landesgrenzen hinausreicht. So wurden etwa der
erfolgreiche Wahlantritt der Berliner Republikaner 1989, die Gründungen
des Hoffmann-von-Fallersleben Bildungswerkes e. V. und der Nationalen e.
V. sowie die Organisation des Berliner Landesverbandes der Deutschen Liga
für Volk und Heimat dort vorbereitet. In den letzten Jahren wurde das
Schwergewicht der Bemühungen insbesondere auf die Organisation von NPD
-Gliederungen und -Aktivitäten gelegt. Zudem versucht man, sogenannte
freie Kameradschaften, zum Beispiel den Märkischen Heimatschutz, zu
stärken und organisatorisch eng an die NPD zu binden.
Zu den ständigen Teilnehmern zählen etwa der jetzige Vorsitzende des
Hoffmann-von-Fallersleben-Bildungswerkes, Richard Miosga, oder der
Redakteur der Jungen Freiheit, Torsten Thaler. Beide sorgen für die
propagandistische Verbreitung der behandelten Themen.
Daneben fällt der hohe Anteil von Juristen auf, in deren Aufgabenbereich
die Organisation rechter Organisationen und Wirtschaftsunternehmen (z. B.
VBR-Verlag), sowie die Verteidigung rechter Straftäter vor Gericht fällt.
Eine Schlüsselrolle spielt hier der Rechtsanwalt und Notar a. D. Runhardt
Sander
https://www.nadeshda.org/foren/cl.politik.antifa/p1189s1190a20.html,
derzeit Sprecher der Reichsbürger-Union. Er holte seine beiden ehemaligen
Assessoren Carsten Pagel und Wolfram Narrath in den Kreis. Pagel trat als
Fraktions- und später auch Landesvorsitzender der Berliner Republikaner in
Erscheinung http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordnete_der_REP, während
Narrath, als Bundesvorsitzender die inzwischen verbotene Wiking-Jugend
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiking-Jugend organisierte und jetzt
erfolgreich rechte Gewalttäter verteidigt. Außerdem trägt auch der
Staatsanwalt Dr. Matthias Bath, ehemaliges Mitglied des Landesvorstandes
der Berliner REP, erheblich zum erfolgreichen Agieren der Gruppierung bei.
Kendzia und Schwerdt waren beide gemeinsam Mitglieder einer Berliner
Freimaurerloge und so nimmt es nicht Wunder, daß sie ihre Zusammenkünfte
als Konvente bezeichnen. Frauen werden in der Regel nicht eingeladen.
Karo Sander
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