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Sollten Gerichte Rieger die Nutzung des Doerverdener Heisenhofes erlauben, duerfte der Rechtsextremist an baurechtlichen Huerden scheitern sagt der Landrat.

Weser-Kurier: Sollten die Gerichte Jürgen Rieger die Nutzung des Dörverdener Heisenhofes erlauben, dürfte der Rechtsextremist an baurechtlichen Hürden scheitern sagt der Landrat.

Bremen (ots) - BREMEN. Der Rechtsextremist Jürgen Rieger dürfte auf dem Heisenhof in Dörverden-Barme auch dann nicht schalten und walten, wie er will, wenn er wieder über die Immobilie verfügen würde. Wie der Verdener Landrat Peter Bohlmann in einem Interview mit dem Bremer WESER-KURIER (Montagsausgabe) erklärte, bleibe das von der Kreisverwaltung ausgesprochene Verbot der dauerhaften Wohnnutzung und der baulichen Veränderung bestehen. Alles, was über die Bewachung des Grundstückes und Unterhaltungsmaßnahmen hinausginge, erfordere eine Baugenehmigung. Mit seinen bisherigen Bauanträgen ist Rieger immer gescheitert. Das Betreten seines Grundstückes könne einem Eigentümer allerdings nicht untersagt werden, so Bohlmann. Dass Rieger mit der Achimer Mühlensauna tatsächlich eine zweite Immobilie im Landkreis Verden kaufen will, hält der Landrat für unwahrscheinlich.

Originaltext: Weser-Kurier
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25.05.08    Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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